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ftande bin. Bei der ersten Gelegenheit wurde diese Vertrauens­Schmidt- München : fleine Staaten noch mit der Gefeßgebung zurüd find, so können wir fefigkeit sicher ganz schmählich Schiffbruch erleiden.( Sehr gut!) Die Drganisationsform muß so beschaffen sein, daß die einzelnen darauf keine Rücksicht nehmen. Das jezige Vertretungssystem erscheint fightige getroffen roportionalſyſtem Damit bin ich am Schluß. Ich hoffe, daß die Kommission im Länder den richtigen Ellenbogenraum haben, um die Agitation uns ungerecht, weil es die reichen Kreise bevorzugt. Wir schlagen Beschlußfaſſung geschaffen hat. Unebenheiten und Mängel in der Aus- Meinung ist, muß unseren Anträgen zustimmen. Der Vorschlag, 25 Pro3. Statut nicht bestimmt festzulegen, welche Wahlordnung maßgebend führung der angenommenen Grundsätze wird dann schon die vereinte Ar- an die Hauptkasse abzuführen, ist unseres Erachtens nicht durchführbar; es ſein soll. Das können die einzelnen Parteitage entscheiden. Der beit des Parteitags und der späteren Praxis zu glätten verstehen. Indem kommt nicht auf die Höhe der Beiträge, sondern darauf an, daß Aufhebung des Vorrechts der Fraktion stimmen wir zu; es genügt, ich Ihnen somit den Entwurf der Kommission auftragsgemäß em- überhaupt Beiträge abgeliefert werden. Behn Prozent find nach wenn die Fraktion durch ihren Vorstand oder eine entsprechende An­pfehle, bitte ich Sie, an die Prüfung bei aller Schärfe ohne Vor- unserer Meinung genügend. Man kann auch sehr leicht einen Ein- zahl von Abgeordneten vertreten ist. Wer Abgeordneter unſerer Partei eingenommenheit für ein bestimmtes Syſtem heranzutreten und heitsbeitrag festiegen, von dem dann ein gleicher Teil abzuliefern wird und wer nicht, ist doch mehr Zufall. Warum sollen die, die zu­ihn nur nach den Gesichtspunkten des praktischen Bedürfnisses und ist. In den einzelnen Kreisen find Anträge auf Beitragserhöhung fällig ein paar Stimmen mehr erhalten haben, nun auch noch der praktischen Ausführbarkeit zu beurteilen.( Sehr richtig 1) Wenn schwer durchzubringen. Sezt aber der Parteitag die Höhe des Ein- ein Vorrecht für den Parteitag erhalten? Großen Wert legen wir auf irgendwo, so ist in dieser Frage bloße Theorie grau, und heitsbeitrages fest, so müssen sich die Genossen fügen. Dann wird die Frage des Parteivorstandes. Wir schlagen vor, nicht festzulegen, mit bloß papiernen Mitteln ist am allerwenigsten einer auch die Rechnung viel einfacher. lebenstrogenden Bewegung wie der unseren zu helfen. Ich kann fönnen dann ja Buschläge zu den Die leistungsfähigeren Orte wie viel Mitglieder der Vorstand zählt; das kann von den einzelnen Einheitssätzen beschließen. Parteitagen bestimmt werden. Mehr als bisher müßte der Vorstand nur wiederholen, was Auer als Referent über die legte Organisations - Das System der Vertrauensmänner spielt bei uns heute schon feine für die prinzipielle Durchbildung der Genossen sorgen. In dieser Be­änderung im Jahre 1900 gesagt hat, daß man nämlich bei allen Rolle mehr. Was die Vertretung der Fraktion anlangt, so find wir ziehung könnten wir uns die Riesenarbeit des katholischen Volksvereins Versuchen, bestimmte Regeln für das Parteileben aufzustellen, den für die Aufhebung des Privilegs der Reichstagsfraktion, nicht aus zum Vorbild nehmen. Vollmar hat den Bremer Beschluß zur Vorwärts" geschriebenen Formeln keinen übertriebenen Wert beimessen möge. persönlichen Gründen, sondern weil die Vertreter der Graftion eigentlich Frage kritisiert. Aber wenn die Polemiken durch den Antrag auch ( Sehr gut 1). Es kommt, ſo ſagte Auer, nicht so sehr auf den Buch- nicht in den Rahmen des Parteitags passen. Das Vorrecht der nicht beseitigt werden, so werden sie doch vermindert. Wenn der Vor­ftaben der einzelnen Baragraphen an, sondern auf den Geist, der die Fraktion stellt eine Inkonsequenz bar. Mit der Zulassung eines be- wärts" Lokalorgan wird, ist die Sachlage viel einfacher. Gesamtheit durchweht, der die Bewegung durchflutet. Hier muß allestimmten Teils der Fraktion fönnen wir uns auch nicht befreunden. zufammenhelfen und vor allem die Masse der Genossen selbst mit- Bei Anträgen auf Ausschluß würde man besser die Landesorgani wirken. Wenns da fehlt, nützen die schönsten Paragraphen nichts; fationen statt der Gesamtorganisation in Tätigkeit treten lassen, weil ankommt, aber dieser Geist darf nicht in einer veralteten Form Es ist gewiß richtig, daß es auf den Geist der Organisation daß es nicht dahin komme, ist unsere erste Aufgabe. Ich für meine fie die Verhältnisse besser kennen. Person glaube nicht, daß es dahin kommen wird. Ich habe das Vertrauen, daß der feste Wille der Partei, die notwendigen Formen zum Lokalorgan Berlins zu machen. Genosse Vollmar fand es auf wird, wie das Beispiel der Gewerkschaften zeigt, durch eine straffe Wels- Berlin empfiehlt den Antrag der Berliner , den Vorwärts" stecken. Mit der bisherigen Organisation konnten nicht alle die für uns in Betracht kommenden Kräfte geweckt werden. Das erhöhten Zusammenschlusses gegen den Feind von außen zu schaffen fällig, daß der Berliner Delegierte in der Organisationstommission Bentralisation viel eher möglich sein. zeider führt der Entwurf die und dabei den gegenseitigen Auffassungen in der Partei entgegen nicht dort schon diesen Antrag gestellt habe. Die Berliner Partei- Bentralisation nur in zwei Bunften: durch in der Beseitigung des der bes zukommen, den Parteitag dasjenige finden lassen wird, was der genoffen hatten aber, als im März die letzte Sigung der Kommiſſion Bertrauensmännersystems und in der Festsetzung der Beitragspflicht großen Sache unserer Partei zu nügen geeignet ist.( Lebhafter stattfand, noch nicht einheitlich Beschluß gefaßt. Das geschah erst im und der Pflicht der Berichterstattung. Trotz diefes geringen Fort Auf Vorschlag Singers wird die Debatte bis zur Nach dem alten Unwillen der Berliner Genossen über den geringen Ein- chritts will man von anderer Seite wieder das Vertrauensmänner­Mai und Juni. Trotzdem ist der Antrag nichts Neues, er entspringt

Beifall.)

mittagssigung vertagt.

Nach Verlesung zweier Begrüßungstelegramme der sozialdemo­fratischen Arbeiterorganisation von Armenien und des 4. Bezirks des 1. Hamburgischen Wahlkreises schließt die Vormittagsfizung um 123 Uhr. Nachmittagssigung. 3 Uhr.

Singer eröffnet die Sigung mit der Verlesung von Glück wunschtelegrammen von Baumgarten aus Budapest , von den Coburger Genossen und der Luxemburger Sozialdemokratie. Hierauf wird die Debatte über Punkt 1 der Tagesordnung: Die Partei- Organisation

eröffnet.

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da einführen, wo der festen Vereinsform fluß, den sie auf das Berliner Blatt ausüben. Berliner Lokalorgan, das Berliner Volksblatt" zum Zentral­Als 1890 das ſyſtem auch feine gesetzlichen Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden. organ gemacht wurde, trat gerade Vollmar mit großer Wärme Bielleicht kommen wir eher zu festen Formen, wenn wir die Festsetzung dafür ein, die Lokalpresse unabhängig vom Parteivorstande zu überlassen. Der Beitrag muß so hoch sein, daß wir in der Lage der Beitragshöhe den einzelnen Vereins- oder Bezirksorganisationen machen. An die Rechte Berlins hat niemand gedacht; fie wurden sind, viel mehr Kräfte sowohl im Zentralbureau als auch in den stiefmütterlich behandelt und ihnen nicht einmal eine Breßkommission zugestanden. Die Folge war, daß in Volksversammlungen Be- zurückgebliebenen Kreiſen anzustellen. In dieser Beziehung können schwerden darüber laut wurden. Schon ein Jahr darauf wurde eine wir uns an dem Volksverein für das katholische Deutschland und an den Gewerkschaften ein Beispiel nehmen. Preßkommission bewilligt. Aber den Berlinern wurde nur befoldete Kräfte Kräfte zur Verfügung, nügende befoldete Einfluß auf den Lokalen Teil eingeräumt. Vielleicht ver Entwickelung der Parteiorganisation Schritt halten mit der gewert mutete man damals in den Tagen der" Unabhängigen", daß schaftlichen Organisation. Die Vertretung auf den Parteitagen sollte die Berliner den Ueberschuß des" Vorwärts" zu Dingen verwenden könnten, die nicht im Parteiinteresse lagen. Ich will nicht unter sich nach der Zahl der organisierten Genossen richten, aber zunächst muß eine Grundlage dafür geschaffen werden. Wir werden auch Der Grundgedanke der neuen Organisation ist, daß wir eine suchen, ob diese Vermutung jemals einen Schein von Berechtigung bei einzelnen Bestimmungen des Entwurfs die ftraffe Bentralisation brauchen. Diesen Gedanken erkennen die gehabt hat. Jedenfalls haben die Berliner Genossen bewiesen, wie zentralistische Tendenz zur Geltung zu bringen haben, Genossen in Schleswig- Holstein durchaus an. Trotz der Zentrali loyal sie sind.( Bustimmung.) Wir setzen unsere größte Ehre darein, benn in unserer Zeit der Stonzentration ist nur eine zentralistische sation müssen wir aber auch eine Gliederung haben. Das sieht der im Abliefern der Ueberschüsse das möglichste zu leisten und gedenken Organisation entwickelungsfähig. Wenn solche neue Vorschläge auf­Kommissionsentwurf auch vor, indem er die Bildung von Bezirks- fahren. Nun sind uns auf unser Drängen hin ja Erweiterungen nicht. So heißt es auch jetzt wieder, die Landes- oder Bezirks auch in Zukunft genau so wie bisher mit den Ueberschüssen zu ver- tauchen, gibt es ja immer Genossen, die sagen, das können wir organisationen vorschlägt. Diese Bezirke müssen ein möglichst unserer Rechte zugestanden worden. Seit 1897 hat die Preß­intensives Leben führen. Ihre Aufgabe ist mannigfaltig; alle un fommission auch über den prinzipiellen und taktischen Teil des organisationen werden durch die Zentralisation zerstört, aber das ist nügen Reibungen müssen vermieden werden. im Gegen tännerſyſtem Vorwärts" zu wachen, und während sie ursprünglich nicht das nicht der Fall, dieſe Organisationen werden nicht zerstört, im Gegen­vorgesehenen Organisation ist das Vertrauensmännersystem un­angebracht. Das Vertrauensmännersystem muß nur ein Notbehelf Recht auf Anstellung der Redakteure hatte, dürfen wir heute mit- teil, fie sollen durch die Zentralisation noch gestützt werden. sein für Gegenden, in denen eine Braun- Königsberg: andere Organisation sprechen. Aber auch diese Rechte genügen uns nicht. Wir wollen noch nicht möglich ist. Im übrigen soll das Vertrauenspersonen Genossen ihren unverfälschten Ausdruck findet.( Sehr richtig!) In ist es doch merkwürdig, daß es jetzt die Süddeutschen sind, die ein eigenes Organ haben, in welchem die Meinung der Berliner Wenn wir jetzt den Süddeutschen ihre Organisation nachmachen, system auf die Frauenbewegung beschränkt sein. Von diesem Stand den jüngsten Preßdebatten ist von verschiedenen Seiten betont worden, bremsen. Der Entwurf bietet in bezug auf Festigung der Organis punkt gehen unsere Anträge aus, wir schlagen vor, daß jeder Bezirk daß ein Bentralorgan überhaupt nicht notwendig sei. Es kann auch fation das mindeste, was verlangt werden muß. Weitergehende An­bestimmt, welche Minimalbeiträge in seinem Bezirk erhoben werden sollen. Davon soll die Bezirkskasse einen bestimmten Teil erhalten, nicht abgestritten werden, daß ein Zentralorgan nicht mehr träge sind zurückgestellt worden. Was die Beiträge anlangt, so ist wir schlagen 30 Broz. vor, sind aber bereit zu handeln( Heiterkeit). denselben Einfluß wie vor dreißig Jahren haben kann und mit Recht gesagt worden, daß es nicht auf die Höhe, sondern auf Von diesen Summen soll dann ein Drittel an die Hauptkasse gehen. Bentralorgan ist, findet. Der Leipziger Vorw." ging zurück, sobald vorschlage nicht so viel abgedungen werden, daß gar nichts mehr nur deshalb weil es das Prinzip ankommt. Es darf aber von dem Kommissions­Die Bestimmungen über die Vertrauensmänner müssen an eine die Berliner und Hamburger Lotalorgane gegründet wurden, und mehr übrig bleibt. Ich möchte davor warnen, den Satz der Kom­andere Stelle des Statuts kommen. Ich bitte Sie, unsern Antrag gerade deshalb hat man ja dem jetzigen Vorwärts" seinen Doppel- mission zu ermäßigen, sonst haben wir schließlich eine Form ohne zu berücksichtigen. charakter als Zentral- und Lokalorgan gegeben. Aber diese Doppel- Inhalt. Die direkte Berichterstattung halte ich für notwendig und natur führt eben zu unleidlichen Zuständen. Ich erinnere an die Die Kommissionsbeschlüsse sind in der Kommission selbst start preußische Landtagswahlfrage. Der Vorstand war in seiner Mehr möglich. Auch die rädständigeren Streise werden diefer Pflicht ge angefochten worden. Die Form der Organisation muß meines Er- heit dafür, daß sich die Genossen an den Landtagswahlen be- nügen können. Wir dürfen dieſe Kreise auch nicht unterschäzen. Bei achtens aus der gesamten Situation herauswachsen. Die Beschlüsse, teiligen sollten, die Berliner Genossen waren dagegen. Kein uns auf dem Lande hätte es niemand für möglich gehalten, zu organisieren, und die wir hier fassen, haben lediglich die Aufgabe, den Stempel auf geringerer als Wilhelm Liebknecht war es, der 1898 in Stutt doch ist es gelungen. für die bereits vollzogene Entwickelung zu drücken. Bisher haben wir gart sagte, daß die Unzuträglichkeiten, die aus der unglück der Vorstand über ihre Lage unterrichtet wird. Die Berichte müssen diese Kreise ist die Berichterstattung nötig, stets die Erfahrung gemacht, daß, je schwächer die Organisation war, um lichen Doppelnatur" des Vorwärts" hervorgingen, geradezu enorm von den Kreisen direkt ausgehen, nicht von den Bezirken, sonst so lebhafter der Ruf nach Zentralisation erscholl. Ich meine, die Zeiten wären: Die Berliner Genossen sind in ihrer ungeheuren Mehrheit bekommt der Vorstand doch nur einen Extraft. Schaffen wir jetzt einer straffen Zentralisation sind jetzt vorüber. Die Produkte der gegen die Beteiligung. Das ist im Vorwärts" nicht genügend zum eine straffe Organisation, so ist es ganz inkonsequent, die bisherige neuen Zeit sind die Landesorganisationen. Immer mehr Länder Ausdruck gekommen. Darüber ist eine bedeutende Unzufriedenheit Organisation des Parteitags beizubehalten. Wenn alle Kreiſe Bei­fangen an, sich spezielle Organisationen zu schaffen. Das kommt entstanden, und der Gedanke, die Funktionen des Zentralorgans von träge zahlen, müssen sie auch alle das Recht haben, hier zu erscheinen. fallen. Der Partei sind jetzt in den einzelnen Ländern und den er schließt: Es wird Sache späterer Parteitage sein in bezug auf die Mittel haben, Delegierte zu entfenden. Hier muß eine Aenderung daher, daß der Partei, je stärker sie wird, immer neue Aufgaben zu denen des Lokalorgans zu trennen, ist dadurch gestärkt worden. Und träge zahlen, müssen sie auch alle das Recht haben, hier zu erscheinen. Bisher steht dies Recht nur auf dem Papier, weil viele Kreise nicht Kommunen Aufgaben gestellt, an die früher niemand gedacht hat. Die den Vorwärts" gründlich zu ändern." In diesen Worten ist die Erfüllung dieser Aufgaben sollen die Landesorganisationen ermöglichen. Hauptursache unseres Antrages bereits angegeben. Als Zentralorgan nach der Zahl der organisierten Genossen der einzelnen Kreiſe jezt geschaffen werden. Es steht gar nichts im Wege, eine Vertretung Die Landesorganisationen sind also aus der Situation hervorgegangen hat der Vorwärts" bestimmte Verpflichtungen; er muß die und lebensfähig. Preußen kommt in dieser Frage den anderen Staaten Meinungen zusammenfassen, er muß Rücksichten nehmen, und das einzuführen. Nehmen Sie unsere diesbezüglichen Anträge an, dann nachgehintt. Das liegt an den besonderen Verhältnissen Preußens. durch wird seine Aktualität beschränkt. Die Streitigkeiten sind ja freunden. werden sich die Genossen auch eher mit der Beitragszahlung bes Man hat sich alle Mühe gegeben, die Landesorganisationen zu mit darauf zurückzuführen, daß er nicht schnell genug Stellung Hemmen. Das geht immer mit neuen Organisationen so, uimmt. Auch die Berliner vermissen das. Genossin Zetkin , von der weil man fürchtet, die Gesamtorganisation könne darunter leiden. ich vermute, daß sie eine Gegnerin unseres Antrages ist, sagte in Ich möchte einen Augenblick Ihre Aufmerksamkeit auf den§ 14 Das ist eine grundlose Befürchtung. Die Landesorganisationen haben Stuttgart :" Als Zentralorgan hat er die Pflicht, unparteiisch zu lenken und bitte Sie, im Interesse unserer proletarischen Frauen­die Gesamtorganisation nicht gehemmt, sondern find vielfach geradezu sein und zu allen Aeußerungen des Parteilebens ohne Vor- bewegung und damit im Interesse unserer allgemeinen Bewegung ihr Rückgrat geworden. Die Gesamtorganisation fann sich nicht um die eingenommenheit Stellung zu nehmen." Das wollen wir gerade nicht. alle eingereichten Anträge abzulehnen und den§ 14 in der Kom­Fragen der einzelnen Ländern fümmern, daher sind für diese besondere Wir selber find parteiisch und wollen, daß der Vorwärts" zu allen missionsfassung anzunehmen. Ich hoffe umsomehr, daß Sie diesen Organisationen nötig. Unsere Aufgabe ist es jekt, auf den Organisationen, Parteifragen klar und unzweideutig Stellung nimmt.( Sehr richtig!) Wunsch, den ich im Namen unserer Hamburger Genossen, unserer die sich bis jetzt bewährt haben, aufzubauen. Diesen Gedanken muß Das scheint auch die Meinung des Vorstandes zu sein. Es ist in badischen und sächsischen Genossinnen ausspreche, Folge leisten, weil sich die Kommission zur Nichtschnur nehmen und die§§ 10 und 13 verschiedenen Sigungen dem Borwärts" aufgegeben worden, mehr wir lediglich etwas beantragen, was bereits geschichtlich geworden entsprechend ändern. Hinter Wahlkreisorganisation" sollte man ein- Salz zu verwenden. In Dresden hat Bebel grundlegende Aende- ist und sich vor allem in der Praxis bewährt hat. Bereits in Gotha fügen bezw. Bezirks- oder Landesorganisation". Auf die Höhe der rungen in der Redaktion angekündigt, und die Frucht dieser An- wurde durch eine Resolution den Genossen aller Orte empfohlen, Beiträge lege ich keinen entscheidenden Wert, meine aber, daß ein fündigung war: wir haben Sizungen gehabt, wir haben uns die dafür einzutreten, daß weibliche Vertrauenspersonen zum Zwede Minimalbeitrag festgesetzt werden müßte. Wir müssen Mittel haben, Wahrheit gesagt und dabei ist es geblieben. Vielleicht liegt es der Agitation unter den Frauen gewählt werden. Auf den späteren denn ohne Geld tönnen wir nichts ausrichten.( Zustimmung.) daran, daß ein Teil der leitenden Personen allzu häufig von Parteitagen ist dieser Beschluß erneuert worden, und der Erfolg hat entfernt ist. Jede Jlloyalität den Partei- seine Richtigkeit bewiesen. Ich erinnere an den Bericht der Ge­vorstand liegt uns Berlinern durchaus fern. Wir stehen nossin Bader , der beweist, daß es infolge der planmäßigen Agitation Den Vorwurf, daß Preußen- Deutschland nachhinkt, nehmen wir vorstand auf dem Standpunkt, daß aus bloßem Gerechtigkeitsgefühl unter den Frauen durch die Bertrauenspersonen mit unserer Frauen­gern hin, denn wir wissen, daß wir Preußen uns eine Organisation schon die Berliner Genossen nicht minderen Rechtes länger bleiben bewegung in den letzten Jahren außerordentlich vor sich gegangen geschaffen haben, die der Partei gegenüber ihre Pflicht voll erfüllt hat.( Sehr wahr 1) Was die Frage der Prozente betrifft, so kommt dürfen als die Genossen des kleinsten Ortes, wo ein Blatt erscheint. ist. Seit dem letzten Parteitag ist die Zahl der Abonnenten auf die es weniger darauf an, wie viel Prozente abgeführt werden, Der Vorwärts" wird durch den Ort des Erscheinens ja immer Gleichheit" von 10 000 auf 23 000 gestiegen, und das ist vor allem großen Einfluß behalten. Ist er Lokalorgan, dann werden wir in auf das Konto unserer Vertrauenspersonen an den einzelnen Orten sondern daß jede Organisation verpflichtet wird, die Parteikaffe abzuführen. In bezug auf die Vertretung ganz anderer Weise gegen die Anrempelungen des Vorwärts" zu schreiben. In Mannheim , wo wir seit April d. J. eine weibliche der Fraktion stimme ich mit Vollmar überein; ehe Sie die Stellung zu nehmen wissen. Sollte der Vorwärts" aber Bentral- Vertrauensperson haben, ist die Zahl der politisch organisierten Zahl der Reichstags- Abgeordneten beschränken, bestimmen Sie lieber, organ bleiben, so wird nichts anderes übrig bleiben, als daß ein rauen auf 340 gestiegen, oder richtiger gesagt, es haben sich dort Gefretär des Parteivorstandes ständig in der Redaktion figt und feit April 340 Frauen politisch organisiert. Ehe wir eine plan­daß jeder Abgeordnete, der auf den Parteitag kommen will, fich zur fofort im Sinne des Parteivorstandes Stellung zu jeder neu aufmäßige Agitation durch die Frauen unter den Frauen entfaltet Wahl zu stellen hat. Leider können wir infolge unserer Gesetzgebung tauchenden Frage nimmt oder daß der Vorwärts" wieder einen haben, hatten wir in Hamburg kein Dutzend Abonnenten auf die auch diesmal etwas Ganzes nicht schaffen. Die Garantien, die der §3 für den Ausschluß aus der Partei schafft, begrüßen wir. Es ist Chefredakteur bekommt, der, wie Liebknecht, die Pflicht hat, an den" Gleichheit", heute haben wir zirka 1000 Abonnenten, und außerdem Sigungen des Parteivorstandes teilzunehmen. Ich glaube aber nicht, werden noch ein paar hundert Gremplare durch die Parteispediteure erfreulich, daß der Zustand ein Ende hat, daß jede Organisation baß das richtig ist. Ich bitte Sie, unseren Antrag anzunehmen. vertrieben. Aehnliche Erfolge haben wir durch die Agitation der einen Genossen durch Ausschluß aus der Partei ächten kann, denn der Ausschluß aus der Partei ist heute oft gleichbedeutend mit der wir Berliner sind der Ueberzeugung, daß der Vorwärts" uns ge- weiblichen Vertrauenspersonen in Leipzig und Dresden zu ver­wirtschaftlichen echtung. Daher ist hier die größte Vorsicht am Plaze. Standpunkt vertreten: Der Vorwärts" ist Bentralorgan, solange Ansicht vertreten gewesen, daß dort, wo die Geseze uns hindern, hört. Auer hat in Mainz gesagt:" Ich habe von jeher den zeichnen. Vollinar hat erklärt, es sei in der Kommission die In§ 11 wünschen wir die Bestimmung aufgenommen, daß zu Berliner damit einverstanden sind. Bertrauensleuten nur Vorstandsmitglieder der sozialdemokratischen Moment, wo die Berliner dies Opfer der Gesamtpartei nicht aber nicht, und eine ähnliche Anschauung tritt in dem Antrage dem Mitglieder der politischen Vereine zu werden, die Wahl von weib­lichen Vertrauenspersonen berechtigt sei, in anderen Bundesstaaten Vereine gewählt werden können. Wir beantragen ferner zu§ 18, daß mindestens 14 Tage vor dem Parteitage fich der Parteivorstand mehr bringen, haben sie das Recht, das Blatt als ihr Lokalblatt zu Sorau - Forst zutage. Diese Anschauung ist absolut nicht richtig. betrachten. Die politische Bedeutung des Vorwärts" liegt darin, gemeinsam mit der Kontrollkommiffion endgültig über die Feſtſegung bag er am Drt des politischen Lebens erscheint, und er wird unter Selbst wenn wir ein freies Vereins- und Versammlungsrecht für Ser provisorischen Tagesordnung schlüssig zu machen hat. Den Antrag, daß der Vorwärts" Berliner Lokalorgan werden allen Umständen das politisch einflußreichste Blatt der Partei bleiben, ganz Deutschland hätten, hätten wir die weiblichen Vertrauens. gleichbiel, ob er Zentralorgan ist oder nicht. Das Recht der Berliner, personen noch genau so nötig zum Zweck der Agitation wie heute. foll, hat mein Kreis abgelehnt, abgelehnt, ich persönlich stehe über ihr Blatt felbständig zu verfügen, habe ich nicht bestritten. Daß die Agitation notwendig ist, darüber brauchen wir kein Wort auf dem Standpunkt, daß die Berliner endlich die Rechte erhalten müssen, die Genossen an anderen Orten haben. Seine Ich bitte Sie, sich diese Ausführungen Auers zu eigen zu machen zu verlieren, nur die Frage, in welcher Art und Weise sie betrieben und unseren Antrag anzunehmen. Wir haben bis jetzt Opfer gebracht werden soll, ist strittig. Die Wahlvereinsvorstände haben so un­Bekanntmachungen kann der Parteivorstand auch auf anderem Wege den Parteigenossen übermitteln. Ich weiß ja nicht, ob der Antrag Gebt uns, was unser ist!( Beifall.) wir haben es jetzt aber endlich satt, minderen Rechtes zu sein. endlich viel Arbeit zu leisten, daß es ihnen an Zeit zu einer be sonderen Agitation unter den proletarischen Frauen fehlt, und da wir angenommen wird, aber verlassen Sie sich darauf, wenn er ab­wissen, daß infolge der politischen Rückständigkeit weiter proleta­gelehnt wird, wird er wiederkommen. Das liegt nicht nur im rischer Kreise, infolge der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Interesse Berlins und seiner Vororte, sondern in dem der Gesamt- Die Organisationsfommission hätte von vornherein ihre Be- Verhältnisse, unter denen die Frauen ganz besonders leiden, die partei. Ich bitte Sie, den Berliner Genossen das Recht zuzugestehen, schlüsse motivieren sollen. Dann wäre manches Mißverständnis Frauenagitation mit ganz besonderen Schwierigkeiten verknüpft das Sie an anderen Orten schon längst für sich in Anspruch nehmen. unterblieben. Wir sind Gegner des Vertrauensmännersystems. Die ist, deshalb muß bei der Agitation unter den Frauen au­Beifall.) Lage der Gesetzgebung ist hier kein Hindernis mehr. Wenn einzelne geknüpft werden an ganz bestimmte Fragen, und das können am

Zubeil- Berlin :

Gelder an

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