Ordner in die Generalversammlung einbrang und ihm nicht zu stehende Rechte auszuülen suchte.
Burger Sozialdemokratie für längere Zeit einen dunklen Punkt bar steigen. Ferner foll gefordert werden: Sicherung des Koalitions stellen wird. Wir halten uns verpflichtet, das rückhaltlos auszu- rechts, Verbesserung der Urlaubs- und Pensionsverhältnisse, sowie sprechen, obgleich wir's uns bequemer machen könnten, indem wir unabhängige Arbeiterausschüsse in allen städtischen Betrieben. Jetzt Der Vorstand machte hier von dem ihm laut§ 27 Abs. 7 des ähnlich den hiesigen Blättern bei der Krankenkassenvertreter- Wahl stehen die Arbeiterausschüsse nur auf dem Papier, fie sind ein Berr- Verbandsstatuts zustehenden Rechte, wonach Mitglieder ohne voreinfach das nackte Resultat mitteilten und so die erlittene Nieder- bild dessen, was sie eigentlich sein sollen. Wenn man sich die Frage herige Untersuchung ausgeschloffen werden können, wenn ihre Verlage totschwiegen. Wir halten aber dafür, daß es besser ist, aus vorlegt, wie die Lebenslage der städtischen Arbeiter durchgreifend ge- fehlungen klar zu Tage liegen, Gebrauch, da die Einbehaltung der zusprechen was ist, weil nur dadurch aus einem Mißerfolg die ent- bessert werden kann, so wird woh! niemand zweifeln, daß die sozial- Schriftstücke von der für Wiesenthal Partei ergreifenden Komsprechenden Lehren zu ziehen sind. demokratischen Stadtverordneten in dieser Hinsicht ihr möglichstes mission der Rohrleger und Helfer in einem Flugblatte durch Einen schönen Sieg haben unsere Genossen bei der vor- tun. Sie sind aber in der Minderheit und bleiben in der Winter Schilderung des Sachverhalts bestätigt worden war, sein Eingestrigen Stadtverordnetenwahl in Coswig erzielt, sie haben mit heit, so lange das Dreillassenwahlsystem herrscht. Deshalb muß dringen in die Generalversammlung aber sich vor den Augen der der ganzen Liste gestegt, 10 Sozialdemokraten werden in den Ge- jeder Arbeiter für die Erkämpfung des allgemeinen gleichen Wahl- Versammlungsteilnehmer vollzogen hat und zur Evidenz erwiesen Erschwerend bei der Beurteilung der Handlungsweise meinderat inziehen. Das Stadtverordneten - Kollegium besteht rechts eintreten. Notwendig ist aber auch, daß die städtischen Ar- ist. fünftig aus 10 Sozialdemokraten und 8 Bürgerlichen . Die Stadt- beiter ihre Organisation stärken, um durch die Macht derfelben zu Wiesenthals fiel ins Gewicht, daß ihm als früheren Verbandsverordneten- Vorsteher werden sich in Coswig aus den Reihen der fordern, was die Sozialdemokraten wegen der Schwäche ihrer Zahl funktionär sowohl die statutarischen Bestimmunger als auch die Sozialdemokraten refrutieren. Haben die Bürgerlichen einschließin der Stadtverordnetenversammlung nicht erreichen können. Wenn Unantastbarkeit der von der Verwaltung mit der Ueberwachung der lich den drei Magistratsmitgliedern noch die Majorität mit einer die städtischen Arbeiter dafür sorgen, daß au nicht einer von ihnen Eingänge beauftragten Ordner bekannt sein mußte. Stuttgart , den 28. November 1905. Stimme für sich, so muß doch der Magistrat in allen Dingen dem unorganisiert ist, dann haben sie getan, was sie als Klassenbewußte Der Vorstand. Willen der sozialdemokratischen Stadtverordneten Rechnung tragen. Arbeiter zu tun schuldig sind.( Starter Beifall.) Dem Vortrage folgte eine rege Diskussion. Eine Reihe von Der Arbeiter- Wahlverein in Mühlhausen hat in einer gut- Arbeitern aus den verschiedenen städtischen Betrieben illustrierten Zu obiger Erklärung möchte ich mit Rücksicht auf die in der besuchten Sizung am letzten Montag nach lebhafter Debatte die die Grundgedanken des Referates durch Einzeldarstellungen aus Nr. 280 des Vorwärts" veröffentlichte Erklärung Wiesenthals folgende Resolution einstimmig angenommen: ihren Arbeitsverhältnissen. Unter anderem wurde angeführt, daß bemerken, daß der Vorstand sehr wohl darüber informiert gewesen „ Der Arbeiter- Wahlverein stellt an die Landeskonferenz nach der Krankenkassen- Statistit mehr als die Hälfte der städtischen ist, daß am 12. November der Branchenvertreter der Rohrleger sich den Antrag: Die Landestonferenz wolle beschließen: Am Tage Arbeiter ein Jahreseinkommen von nur 900 m. hat. Ein Ein- bereit erklärte, die Akten herauszugeben. Am 17. November ist dies des Zusammentrittes des clfab- lothringischen fommen von 1800 m., welches die Lenkschrift des Magistrats als den Vorstandsmitgliedern Schlide, Reichel und Massatsch Landesausschusses find im ganzen Bande Norm annimmt erreicht faum der zehnte Teil der Arbeiter. In mündlich mitgeteilt worden. Ob Werner auch zugegen war, kann Demonstrationsversammlungen zugunsten des dem ganzen Betriebe der Straßenreinigung gebe es nur 33 Arbeiter, ich im Augenblick nicht sagen. Das ist aber auch unerheblich. Feft allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten welche ein Einkommen von 1800 M. erreichen. Nach Schluß der steht, daß diese Mitteilung an den Vorstand vor dem am 23. NoWahlrechts aum 2andesausschusse สน berDisfussion wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: bember beschlossenen Ausschluß erfolgte. anstalten."
Dolizeiliches, Gerichtliches ufw.
zie Leidensgeschichte einer staatsgefährlichen Schleife. Wie bekannt, tourde bei der vorjährigen Lassalle- Feier in Breslau am Nachmittage auf dem Grabe Lassalles die Schleife vom Kranze der Schiffszimmerer von der Polizei abgeschnitten. In diesent Jahre widmeten die Schiffszimmever Lassalle wieder einen Kranz, der die gleiche Inschrift trug, wie der des Vorjahres:
Dem ersten kühnen Rebellen, Widmen die vaterlandslosen Gesellen.
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Diesmal erfolgte aber ebenso wieder eine Konfiskation der Schleife, und zwar noch vor dem Friedhofseingange. Auf eine Beschwerde beim Polizeipräsidenten wurde die Schleife wieder herausgegeben, doch mit einem polizeilichen Schreiben, wonach die Entfernung und Beschlagnahme der rotfeidenen Kranzschleife nebst Aufschrift seitens des Revier- Polizeifommissarius gerechtfertigt war, weil dieselbe als Beweismittel für die Untersuchung von Bedeutung sein kommte und weil auch ein nachträgliches Niederlegen desselben auf dem Friedhofe, also eine Zuwiderhandlung gegen§ 360 Ziffer 11 Strafgesetzbuchs, dadurch verhindert werden sollte.
Mit dem Bescheide gaben sich die Schiffszimmerer nicht zufrieden und reichten eine Beschwerde beim Regierungspräsidenten ein. Von diesem wurden sie abgewiesen mit der Erklärung, daß die Beschlagnahme der Schleife gerechtfertigt sei, weil die Widmung auf derselben wegen ihres demonstrativen Charakters unpassend täre"!
Die Breslauer Schiffszimmerer geben sich nun auch mit diesem falomonischen Spruch nicht zufrieden und gehen nunmehr an den Minister des Innern.
Eine kleine, aber nette Episode aus der preußisch- deutschen Misere im Jahre der gigantischen russischen Revolution!.
Verfammlungen.
" Die am 29. November 1905 bei Steller, Stoppenstr. 29, ver fammelten zirka 2500 städtischen Arbeiter erklären sich mit den Ausführungen des Stadtv. Singer sowie der übrigen Diskussionsredner vollständig einverstanden. Sie richten an den wohllöblichen Magistrat und bas Stadtverordneten- Kollegium das dringende Ersuchen, unverzüglich eine
generelle Lohnverbesserung
für sämtliche städtische Arbeiter in die Wege zu leiten. Solange aber die bereits eingereichten Forderungen der einzelnen Stategorien von den Verwaltungsdeputationen nicht genehmigt find, soll sofort eine
Teuerungszulage
gewährt werden, um die außerordentliche Notlage der städtischen Arbeiter in etivas zu erleichtern.
Laut statistischer Aufstellung von staatlichen und kommunalen Behörden ist der jezige Notstand ein ganz erheblicher, insonder heit hervorgerufen durch die Absperrung der Grenzen beziv. der Erschtverung der Fleischeinfuhr. Die von dem Berliner Magistrat und den Stadtverordneten anerkannte erhebliche Steigerung der Fleischpreise fann aber als eine vorübergehende kaum angesehen werden, da bereits im März f. J. die sogenannten Handelsberträge eine weitere Verteuerung zahlreicher Lebensmittel und Bedarfsartikel im Gefolge haben werden.
Aus allen diefen Gründen hält es die Versammlung für eine soziale Pflicht der Stadtgemeinde Berlin , ihren Arbeitern eine generelle Lohnzulage zuteil werden zu laffen, und beauftragt das Bureau, diese Nesolution den Behörden( Magistrat und Stadtverordneten- Kollegium) alsbald zu übermitteln.
Zu den übrigen Ausführungen in der Erflärung Wiesenthals habe ich hier nichts weiter zu bemerken, weil die aftenmäßigen Tatsachen der Berwaltung bekannt sind und durch die Versuche Wiesenthals, die Sache anders darzustellen, daran nichts geändert wird. Cohen.
Sigung haben Freitag:
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Bund der sozialdemokratischen Lese- und Diskutier- Klubs. Johann Jacoby ", jeden Freitag nach dem 1. und 15., bei Bugge, Kastanienallee 95/96.„ Borwärts", jeden Freitag nach dem 1. und 15., bei Snößsch, Hirtenstr. 10. Arbeiter Raucherbund Berlins und der Umgegend. Aenderungen Vereinskalender sind zu richten an Adolf Braun , Liebenwalderstr. 50, II. ,, Germania ", Mattfe, Fidicinstr. 34." Feste Männer", Viehstädt, Schul straße 24. Frohe Bruderherz", Andrepke, Biesenthalerstr. 4. Stunde"; Schmidt, Allegandrinenstr. 122. Apfelblüte", Kakuschke, Wiesenstraße 29 a.-„ Rote Rose", Friese, Manteuffelstraße 56. Du ahnst es nicht", Grün, Horndorferstr. 47.„ Kernspitze", Breil, Rirdorf, Rosenstr. 24. Deutscher Michel ", Griffel, Bankow, Saifer Friedrichstr. 15. " Solide", Echolz, Boffenerstr. 1. ,, Lange Pfeife", Mausch, Friedrichsberg, Mainzer Straße 5. Wohl bekomms", Schmidt, Kolbergerstr. 6. Alles roocht", " Frohe Stunde I", Kersten, Elbinger Meier, Neu- Weißenfce, Elsaßftr. 10. straße 15.
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Arbeiter Radfahrerbund„ Solidarität". Gau 9( Prov. Branden burg .) Alle Zuschriften und Anfragen sind zu richten an den Gan vorfizenden Karl Fischer, Waldstr. 8. Alt- Glienice, Borwärts" nach dent 1. und 15. bei Robed, Rudowerstr. 72.„ Berliner Arbeiter- Radfahrerserein", Abteilung I, nach dem 1. und 15. Bülowstr. 59. Abteilung V, nach Bornim , Glück auf" dem 1. und 15. im Elysium, Landsberger Allce. Charlottenburg , A- R.- B. nach dem 1. nach dem 15. bei Witwe Krüger. und 15. bei Harnisch, Windscheidstr. 25. Finsterwalde , Borwärts" nach dem 1. und 15. im Gasthof 3um Stern". Friedrichsfelde , A.-R.-V. nach dem 1. bei Lube, Prinzen- Allee 30. Gr. Lichterfelde, Concordia" nach Hennickendorf, Eine zweite, gleichfalls angenommene Resolution spricht sich dem 1. und 25. bei Lasjoda, Chausseestraße 55. Rathenow , Frisch auf jeden für eine einheitliche, geschlossene, Organisation aller städtischen Schnell" nach dem 1. und 15. bei Mier. Stegliz, A.-N.-V. vor dem 1. und 15. bei WahrenArbeiter aus. weil nur eine starte Organisation erhebliche Lohn- 1. Freitag bei Stocfisch. dorf, Schloßstraße 117. Taßdorf, Adler" nach dem 1. bei Barsch. forderungen und Verbesserungen durchsehen kann. Hierauf folgte ein furges Referat des Arbeitersekretārs Zehlendorf, Borwärts zum Ziel" nach dem 1. und 15. bei Micleh, Potsdamerstraße 25. Dittmer über den Zentral- Arbeitsnachweis. Der Arbeiter- Radfahrerbund Freiheit". Geschäftsstelle bei Franz Liehr, Eine Maffenversammlung der städtischen Arbeiter, die der Ver- teferent führte aus, es sei eine irrige Annahme, daß jemand, der einftr. 3 I. ,, Bliz", bei Grosse, Ramlerstr. 5." Delphin ", Schulz. band der Gemeindearbeiter einberufen hatte, tagte am Mittwoch in als Arbeiter in einen städtischen Betrieb eintritt, damit eine dauernde Stettinerstr. 57." Nordpol ", Herfurt, Voltastr. 52." Frisch auf"( Char„ Kondor" bei Lüde, Binetaplay. Sellers Saal. Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag des Ge- Stellung erworben habe. Der Wechsel der Arbeiter sei vielmehr lottenburg), Ferber, Nehringstr. 19. noffen Singer über:" Die Fleischteuerung und die städtischen sehr erheblich. Zahlreiche Entlassungen wechseln mit zahlreichen Frohes Biel" bei Schröder, Stromstr. 36. Arbeiter Turnerbund. W Turnverein Fichte". Geschäftsstelle Arbeiter". Der Andrang zur Versammlung war ungewöhnlich start. Neueinstellungen. Beim Zentral- Arbeitspachweis in der Gormann- Berlin O. 17, Koppenstraße 24 II. Abends von 8-10 1hr: 2. MännerEaal und Galerien waren schon lange vor Beginn der Versammlung straße würden im Monat 300-400 städtische Arbeiter verlangt. abteilung Staligerstraße 55/56. 4. Männerabteilung Siemensstraße 20. von einer dichtgedrängten Menge bis auf den letzten Blaz gefüllt. In vielen Betrieben sei es üblich, Arbeiter ohne Benußung des 5. Männerabt. Wattstr. 16. 6. Männerabt. Stallschreiberstr. 54. 7. MännerGenosse Singer leitete seinen Vortrag mit der Bemerkung ein, Nachweises auf Grund persönlicher Empfehlung einzustellen. Das abteilung Reichenbergerstr. 131. 8. Männerabt. Höchsteftr. 36/37. 9. Männeres sei ihm eine besondere Freude, zu den städtischen Arbeitern zu fei ein unhaltbarer Zustand. Im Interesse einer geregelten abteilung Müllerstr. 158. 10. Männerabt. Petersburgerstr. 4. 11. Männersprechen, da ja die sozialdemokratischen Stadtverordneten neben den Arbeitsvermittelung müsse die Einrichtung eines paritätischen abteilung Fürbringerstr. 33. 12. Männerabteilung Stastanien- Allee 82-83. allgemeinen Intereffen der Arbeiterklasse besonders auch die Inter- Arbeitsnachweises gefordert werden, der jede Branche der städtischen 13. Männerabt. Görligerstr. 52. 1. Damenabteilung Mariannenufer 1a. 2. Damenabt. Aderftr. 67. 1. Lehrlingsabt. Friedenstr. 37. 3. Lehrlingsabt. essen der städtischen Arbeiter vertreten und sich die Verbesserung Arbeiter besonders berücksichtige. Eine solche Regelung sei bei Boedhstr. 17-20. Freie Turnerschaft Nixdorf- Briz. 3. Männerabteilung der Verhältnisse derselben angelegen sein lassen. Zum Thema feines gutem Willen der städtischen Behörden sehr wohl möglich. Der 8-10% Uhr, bei Thiel, Bergstr. 151/152. Schülerinnenabteilung von Vortrages übergehend, besprach der Refereni die Ursachen der gegen- Referent empfahl die nachstehende Resolution, welche einstimmige 6-8%, Uhr im selben Lokale. Freie Turnerschaft Steglig, im Birken wärtigen Teuerung: die agrarfreundliche Zoll- und Handels- Annahme fand: wäldchen, Schüßenstraße. Freie Turnerschaft Stralau- Rummelspolitik der Meichsregierung. Dann berties er darauf, daß in der " Die Versammlung erblidt in der jetzigen Art der Arbeits- burg". Turnhalle in Borhagen: 8-10% Uhr, Männerabteilung. letzten Sigung der Stadtverordneten ein Antrag gestellt wurde, der bermittelung für städtische Betriebe einen Zustand, welcher sich Arbeiter- Turnverein Froh und Frei"," Groß- Lichterfelbe, Reisen, Chaussecstraße 104. Freie Turnerschaft Johannisthal", 8-10% hr den Magistrat ersucht, in Anbetracht der gegenwärtigen Teuerung mit den notwendigen sozialen Grundsäßen eines großen Gemein- bei Senftleben, Friedrichstraße 48. Freie Turnerschaft Tempelhofden städtischen Unterbeamten und Arbeitern eine Teuerungszulage wesens auf die Dauer nicht vereinbaren läßt. Mariendorf ". Abends 8-10 Uhr: Männer- und Lehrlingsabteilung im zu gewähren. Natürlich werden die sozialdemokratischen Stadtverord Restaurant Wilhelmsgarten", Tempelhof , Berlinerstr. 9. neten diesen Antrag befürworten. Man darf sich aber nicht der Berliner Volks- Chor. Abends von 8-10 Uhr in der Aula, SteinZäuschung hingeben, daß der gegenwärtige Notstand ein vorüberstraße 31.Rudervereine. Collegia", Charlottenburg , Restaurant zum gehender sei. Er werde noch mehr hervortreten, wenn erst dic Nußbaum, an der Röntgen- Brüde. Berliner Arbeiter Ruderverein Handelsverträge in Kraft treten. Deshalb fömne auch den städtischen Freiheit", Restaurant Felsenterrasse, Engel- Ufer 1. Bootshaus: Stralau, Arbeitern durch eine einmalige Gratifikation nicht über den Notstand Tunnelstr. 29. hinweggeholfen werden. Die sozialdemokratischen Stadtverordneten werden daher bei Beratung des Antrages dafür eintreten, daß den städtischen Arbeitern dauernde Lohnzulagen gewährt werden. Aber selbst, wenn sie solche Zulagen erhalten, wird von einer wesent> lichen Hebung der Lebenslage der städtischen Arbeiter feine Rede sein fönnen, da ja gegenwärtig noch Löhne von 3,50 M. gezahlt werden. In der Denkschrift, die der Magistrat aus Anlaß der Fleischnot an die Regierung richtete, wird berechnet, daß der Haushalt einer Arbeiterfamilie durch die Fleischteuerung um jährlich 120 M. mehr belastet wird. Das sei so fagt die Denkschrift bei einem Jahreseinkommen von 1800 M2. eine Steigerung der Ausgaben un
erinnern.
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Die Versammelten sind vielmehr der Ansicht, daß ein paritätischer Nachweis für städtische Arbeiter beim ZentralArbeitsnachweis anzugliedern ist, der durch ein Kuratorium unter Hinzuziehung eines Organisationsvertreters beaufsichtigt wird. Die Betriebsdirigenten und Verwaltungsbehörden der Stadt sollen gehalten sein, alle benötigten Arbeiter aus diesem Nachweis zu beziehen. Erst durch die segensreiche Einrichtung einer folchen Institution können die sozialpolitischen Leistungen der Stadtgemeinde für ihre Arbeiter zur rechten Geltung fommen, während sie unter den obwaltenden Verhältnissen vielfach auf tem Papier stehen bleiben."
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Gesellige tc. Vereine. Arb.-Ges.-B. Lerche Sang", Berger, Grünstraße 41. Lotterieverein Gute Hoffnung", alle 14 Tage bei Schmökel, Zither und Mandolinenklub Fidele Brüder", Brenzlauer Allee 40. Musikdilettanten- Berein Berlin- Moabit" bei Daase, Brandenburgstr. 80. Quigomstr. 79. ,, Gesangverein der Enterbten" bei Ertelt, Graun- und Gleimstraßen- Ede. Bitherverein Waldesrauschen", Schleif, Huffiten straße 31. Zitherklub Edelweiß", bei Borrmann, Zorndorferstr. 6. Männerchor Often" bei Ploeger, Rigaerstr. 127. LepidopterslogenBereinigung Orion"( Schmetterlingssammler) Mendelssohnstr. 9. Musikverein„ Norden II", Schultheiß- Restaurant, Kaftanien- Allee 23. Tanzlehrerverein Solidarität". Jeden Freitag nach dem 1. Vers
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Ueber die Gründe des erfolgten Ausschlusses des Schloffers und ſammlung im Gewerkschaftshause; die andren Freitage Uebungsstunde bet
Karl Wiesenthal
7 Proz. Hiernach scheint es, als nehme der Magistrat an, 1800 M. Gastwirts feien ein normales Arbeitereinkommen. Bei den städtischen Arbeitern hat aber der weitaus größte Teil ein erheblich geringeres find namentlich durch die bürgerliche Bresse unrichtige Gerüchte Einkommen. Wenn der Antrag über die Teuerungszulage für berbreitet, die uns veranlassen zu erklären, daß der Ausschluß städtische Arbeiter zur Beratung kommt, dann werden die sozials nicht auf Grund der gegen Wiesenthal eingeleiteten Untersuchung demokratischen Stadtverordneten den Magistrat an seine Dentschrift wegen Borenthaltung eines Briefes des Oberbürgermeisters In seinen weiteren Ausführungen besprach der Redner Kirschner erfolgt ist. Dieses Verfahren ist noch nicht beendet, die sozialen Aufgaben, welche die Gemeinde nach Auffassung der wenigstens lag den Vorstand zur Zeit seiner Beschlußfassung noc; Sozialdemokratie zu erfüllen hat. Die sozialdemokratischen Stadt- fein Bericht der Untersuchungskommission vor. Der Ausschluß er verordneten halten auch eine generelle Regelung der Verhältnisse der folgte lediglich wegen groben Verstoßes gegen die gewerffchaftliche städtischen Arbeiter für notwendig. Sie werden in dieser Hinsicht Disziplin, weil Wiesenihal den Erlaß eines Statuts beantragen, worin folgende, Grundsäße aufgestellt werden: Abgesehen von gewissen Ausnahmen( z. B. in Strankenhäusern), soll der Achtstundentag eingeführt, zunächst aber foll die meist 10 bis 10% Stunden betragende Arbeitsgeit sofort auf 9 Stunden herabgesezt werden. Der Anfangslohn soll nicht unter 4 M. pro Tag betragen und mit dem Dienstalter entsprechend
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Große Fänge in lebendfrischer Ware sind soeben eingetroffen!
1. widerrechtlich Schriftstücke über die Tarifverhandlungen der Rohrleger froß wiederholter Aufforderung seitens der Orts berwaltung einbehielt und
2. obgleich er wußte, daß während des gegen ihn schwebenden Ausschlußverfahrens seine Rechte und Pflichten ruhten, widerrechtlich und trok Zurückweisung durch den an der Tür stehenden
Collwig, Gr. Frankfurterstr. 99.
Tanzlehrer Verband. Jeden Freitag Sizung bei Feuers stein, Alte Jakobstr. 75. Zentralverein der Bureau- Angestellten Deutschlands , Mitglied shaft Berlin , jeden Freitag nach dem 1. und 15. im Monat Mitgliederbersammlung bei Pachura, Landsbergerſtr. 39. served
Sozialdemokratischer Zentral- Wahlverein für den ReichstagsWahlkreis Kalan- Luckau. Drtsverein Berlin . Freitag, den 1. Dezember, abends 8%, Uhr, Busammenkunft der Genossen bei Georg Weihnacht, Grünftr. 21, zmecs Ausgabe der Kalender und Flugblätter zur Agitationstour. Es ist Pflicht eines jeden Genossen, zu erscheinen. Gehülsinnen Deutschlands . Bezirk Charlottenburg . Freitag abend 9 Uhr: Zentralverband der Handlungsgehilfen und Berfammlung im Volkshaus, Rosinenstr. 3. Vortrag des Kollegen Krauß über:" Frauenarbeit im Handelsgewerbe".
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