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Der

ift an höheren Schulen vorgekommen, daß ein Religionslehrer| mit, daß der Streik in der Zentral- Streikommission besprochen worden der eifrigste Verfechter der Interessen der Gehilfenschaft anerkannt gar nicht da war. Man braucht die Religion nur für die niederen ist. Wir seien aber in materieller Unterstüßung auf uns allein fei, viel besser den Erfolg, als ein bis dahin unbekannter, oder Klassen, wie Herr v. Treitschke offen bekannt hat. Vom Stand- angewiesen, wie überhaupt jede Gewerkschaft bei fleineren Streits, ein schon als sozialdemokratisch bekanntes Konsortium. Das punkte der Logik und Wahrheit ist es falsch und widerfinnig, daß da jetzt die großen Streits, wie in Hamburg die Tabakarbeiter, Vereinsgesetz werde durch die Thätigkeit dieses Komitees in keiner diefelbe Staatsbehörde vier einander widersprechende religiöse die Charlottenburger Glasbläser u. f. w., die Hilfe der gesammten Weise verlegt. Die Versammlung beschloß demgemäß und wählte Lehren sämmtlich als wahr lehren läßt, von denen doch nur eine Arbeiterschaft in Anspruch nehmen. Kollege Lüderitz beantragt, die Herren Auerbach, Berger, Born, Hinze, Lesser, Patuscher, oder höchstens eine wahr sein kann. Der gegenwärtige daß die Kollegen von Sauer ebenfalls durch Namensaufruf er Rosenthal, Schäffer und Schreyer für diesen Zweck. Geschichtsunterricht hat nichts Bildendes. Jetzt soll ja klären, daß sie sich solidarisch verpflichten, mit den Streifenden Sodann theilte der Vorsitzende mit, daß die gemüthlichen auch Volkswirthschaft in der Schule gelehrt werden auszuhalten. Es geschieht. Derfelbe Kollege führt noch an, daß Zusammenfünfte nicht mehr bei Preußer, sondern vom nächsten zum Zweck der Bekämpfung der Sozialdemokratie. Man bei Sauer des Nachts bis 1/22 Uhr gearbeitet worden ist, daß Montag ab bei Norbert, Beuthstraße 22, in macht damit die Schule bewußt und offen zum Werkzeug den Arbeitern Geschenke versprochen wurden, um immer mehr Vereinszimmer stattfänden, wo auch die Bibliotheksbücher aus­des Staats. Indeß es wird nichts schaden; heute beginnt das fertig zu stellen. Fünf Mann haben 16 Fronten in der Woche gegeben würden. Nach dem noch um recht regen Bes sozialökonomische Denken erst mit dem Eintritt in ein Arbeits- geliefert. Es ist kaum glaublich, doch wahr. such der Feier des 20. Februar ersucht worden, verhältniß, fünftig schon während des Volksschulbesuchs. Eine Es wird zur Wahl von drei Kollegen in die Arbeitsver- wurde die Versammlung um 12 Uhr mit einem Hoch auf die Ausbildung der Individualität gewährt weder die Voltes, noch mittelungs- Rommission geschritten. Nach einer persönlichen Debatte internationale Sozialdemokratie geschlossen. die höhere Schule. Dort lerut man faum das für's Leben Un- werden die Kollegen Jäusch, Lüderit und Frenzel gewählt. entbehrliche; auch die Berliner Gemeindeschüler können beim Ver- Der Vorsitzende theilt den Beschluß des Vorstandes mit, am Die Freie Vereinigung der Maurer Berlins und laffen der Schule nicht einmal ordentlich einen Brief oder eine Sonntag, den 3. Mai, in der Gräfl. Reischach'schen Brauerei in Umgegend setzte in einer am 12. d. M. abgehaltenen außer­Rechnung schreiben, und die Berliner Gemeindeschulen find lange Stralau eine Feier zu veranstalten, als Demonstration zu Gunsten ordentlichen Mitgliederversammlung die Berathung des von der nicht so gut, wie die Liberalen sich einreden. Die höhere Schule des Achtstundentages. Er ersucht die Versammlung um Santtionirung Statuten- Revisionskommission ausgearbeiteten neuen Statuten erzieht Beamte, nicht einmal Staatsbürger, noch weniger des Beschlusses. entwurfs fort. Den Wünschen der vorigen Versammlung ent­Menschen. Ueberhaupt vernichtet die kapitalistische Produktion, Die Kollegen Blogis, Schmidt, Riediger und Kröhn treten für sprechend hat die Kommission den Entwurf einer nochmaligen der Klassenstaat die Persönlichkeit, die individuelle Freiheit, den Beschluß des Vorstandes ein. Durchberathung unterzogen und entsprechende Abänderungen wie er das Eigenthum vernichtet. Die Schulreformi muß, Kollege Niendorf wünscht nicht jetzt zu bestimmen, daß eine vorgenommen. Berichterstatter der Kommission war Kollege umgekehrt wie es die Schulkonferenz gemacht hat, von der Gewerkschaftsfeier stattfindet; man möge erst eine größere öffent- Krieg. Die Versammlung nahm von einer nochmaligen General­Boitsschule, die alle Kinder bis zu einem bestimmten Alter vereinigt, liche Versammlung abwarten, welche vielleicht eine andere diskussion Abstand und trat sofort in die Spezialdiskussion ein. ausgehen. An die Mannigfaltigkeit unserer Schulen foll nicht Demonstration beschließt, da die Parteifraktion eine einheitliche Die größten Schwierigkeiten bereitete die Fassung des von der getastet werden. Die Sprachen derjenigen alten Völker, welche Feier vorgeschlagen hat. Derselbe stellt den Antrag, den Kommission in folgendem Wortlaut vorgeschlagenen Bassus: die Grundlage der heutigen Gesellschaft repräsentiven, sind für Beschluß des Vorstandes zu vertagen, zieht aber vor der Ab- Bekämpfung der Affordarbeit". Die Kommission ging hierbei uns nicht werthlos; mit Unrecht bezeichnen Philologen die Feindstimmung, da teine Aussicht auf Annahme vorhanden war, den von dem Gesichtspunkte aus, daß kein Mitglied Afford arbeitet schaft gegen das Alterthum und die Beschränkung auf das praktisch Antrag zurück. und daß der Verein als solcher demgemäß die Affordarbeit be Nützliche als eine sozialdemokratische Tendenz; sie ist vielmehr Der Kollege Robert Schmidt widerlegt die Ansicht Nien- fämpft. Der Paffus gelangte schließlich in der Kommissions­Don Eine bemerkenswerthe, durchaus bourgeoisistisch.( Referent führt hierfür Friedrich dorf's, und der Befchluß des Vorstandes wird von der Versamm- sassung zur Annahme. Des Versammlung fanttionirte Aenderung Statuts be= Engels an.) Die Trennung in Klassenschulen muß gleichzeitig lung fanttionirt. mit dem Eintreten der Unentgeltlichkeit des Unterrichts eintreten. Aufgenommen wurden 37 neue Mitglieder. steht darin, daß der monatliche Beitrag in Höhe von Großen Vortheil würde ferner die Deffentlichkeit des Unterrichts für die Die Kollegen werden dringend aufgefor- 30 Pfennig nur für neun Monate im Jahre, bringen. Am allermeisten fommen in den heutigen Schulen die dert, über die Billets vom Rommers und vom Monate Dezember, Januar, Februar nicht erhoben wird, sowie, Mädchen zu kurz, zumal in den höheren; die höhere Tochter ist Maskenball bei Buggenhagen baldigst ab- daß der Gesammtvorstand nur für die Dauer von je 6 Monaten eine inhaltlose Existenz. Die Elemente des künftigen Bildungs- zurechnen. gewählt wird. Das Gesammtstatut wurde schließlich in der von inhalts liegen zum größeren Theil in dem geistigen Schaffen des Am 7. März findet im Böhmischen Brauder Kommission vorgeschlagenen Fassung einstimmig angenommen. Proletariats. Wird die Schule einmal Gegenstand der Reichs- haus, Landsberger Allee unser 2. Masten Es folgte die Berathung und Annahme des Agitationsreglements. gefezgebung, und bekommen wir einmal einen Reichs- ball statt. Billets sind bei sämmtlichen Vorstandsmitgliedern Dasselbe bestimmt, daß zur Erhebung einer Statistik der Arbeits­Unterrichtsminister, so erzielen erzielen wir vielleicht durch den und im Restaurant Winzer zu haben. verhältnisse jedem Mitgliede ein Buch mit vorgedrucktem Schema Reichstag fleine Fortschritte. Wahrscheinlicher ist, daß die zur Ausfüllung ausgehändigt wird. Jedes Mitglied ist ver­Schule des Klassenstaates nur mit dem Klassenstaate selbst Der Fachverein der Weber nud verwandten Berufs. pflichtet, dieses statistische Fragebuch allwöchentlich gewissenhaft fällt. Um fo nöthiger ist die Verbreitung der Bildung durch genossen hielt am 16. Februar eine Mitgliederversammlung ab. auszufüllen. Zur Berathung und Annahme gelangten ferner die den Sozialismus. Die Sozialdemokratie hat bereits für die Nach Erstattung des Berichtes der Revisoren vom Stiftungsfeste Geschäftsordnung, das Rechtsschutz- Reglement und die Bibliothek­Bolksbildung mehr gethan, als alle Staatsschulen zusammen- hörte die Versammlung einen Vortrag des Kaufmann Rob. oronung. Das Statut mit allen seinen Unterabtheilungen tritt genommen. Die geistige Befreiung der Arbeiterklasse arbeitet Iatom über das Glend der Hausindustrie, in3 laut Versammlungsbeschluß mit dem 1. März 1891 in Kraft. ihrer ökonomischen und politischen Emanzipation vor.( Anhaltender besondere der Weber hier und außerhalb". An Zum Schlusse wurden Vereinsangelegenheiten erledigt. Beifall.) der Hand der Angaben des Gewerberathes von Stülpnagel über Freie Vereinigung aller in der chirurgischen Brauche Von einer Diskussion wurde Abstand genommen. Es die Verhältnisse der Weberei in Berlin und Umgegend, sowie ge­wurde sodann eine Resolution eingebracht, die aber verbesserungs- ftüßt auf die thatsächlichen Verhältnisse schilderte der Vortragende beschäftigten Berufsgenossen. In der äußerst zahlreich besuchten Mitgliederversammlung, referirte Herr Peus über Die Arbeits­bedürftig war. Sie fand nachher unter Verschiedenem in folgender das Weberelend, welches in Berlin nicht minder groß sei, als in Mitgliederversammlung, referirte Herr Peus über fraft als Waare." Den Redner lohnte lebhafter Beifall. Eine Fassung einstimmige Annahme: Die am 9. Februar in den Schlesien . Zur Abhilfe des dortigen Glends werde an die Wohl- Resolution wurde einstimmig angenommen, welche Anschluß an Arminhallen tagende Versammlung erklärt sich im Prinzip mit thätigkeit der Berliner befizenden Klassen appellirt, indessen diese die Organisation empfiehlt. Sodann wurde beschlossen, die den Ausführungen des Referenten Herrn Dr. Lütgenau über das herrschende Elend am eigenen Orte gänzlich ignoriren. Um das Thema Klaffenstaat und Schule", insbesondere damit ein- der grenzenlosen Ausbeutung der Weber durch das Kapital etwas Bibliothek zu vergrößern. Dem Generaltassirer in Hamburg verstanden, daß der Religionsunterricht beseitigt wird, daß ferner entgegenzuwirken, empfahl Redner eine firaffe Organisation der wurden 100 Mt. überwiesen. Der überhandnehmenden Hausindustrie und deren schädigendem Unterricht, Lehrmittel und Unterhalt der Lernenden unentgeltlich Meiſter und Gefellen. Der Staat könne heljend eingreisen durch Ginflusse( Ausbeutung der Lehrlinge, Arbeitszeit von 15 und werden und der Besuch der höheren Schule allein von der Aenderung der Wirthschaftspolitik, woran allerdings nicht zu denken 18 Stunden, Lohndrückerei) soll energisch gesteuert werden; und individuellen Fähigkeit und Würdigkeit abhängt. Die Versamm- sei. An den Vortrag knüpfte sich eine rege Diskussion, in welcher der Vorstand soll der nächsten Versammlung praktische Vorschläge lung erklärt sich mit dem Antrag Stadthagen einverstanden. die Verhältnisse der Weberei des Weiteren erörtert wurden. Die Versammlung erkennt ferner in der heutigen Schule ein Besonders sprach man der Berliner Webschule jeden praktischen unterbreiten, auf welche Art und Weise diesem Uebel abgeholfen Werkzeug des Klassenstaats und sieht die echte Wissenschaft allein Mugen ab und bezeichnete dieselbe in der Hauptfache als eine im Sozialismus und seine Anwendung auf alle Lebensgebiete." Versorgungsanstalt für verdienstvolle Innungs- Obermeister und worden war, wurde bekannt gemacht, daß in der nächsten Ver­Nachdem noch die Gründung eines Gesangvereins angeregt Außerdem wurde eine Reihe von Unterstügungssachen erledigt. ähnliche Säulen des Staates. Man war allgemein der Ansicht, daß das Elend der Weber nicht grauer gemalt werden tänne, fammlung Herr Rechtsanwalt Freudenthal einen Vortrag hält, als es thatsächlich sei. Da der Reichstags- Abgeordnete tolle über das Thema: Das rechtliche Verhältnis zwischen Unter­der Versammlung beiwohnte, gab der Vorsigende Lehmann demselben einige Ergänzungen zu den Wünschen anheim, welche Die Filiale 5( Nord) der Maler 2c. hielt am 11. Febr. eine öffentliche Versammlung dem Fraktionsvorstande zur Ver- ihre Mitgliederversammlung ab, in welcher Kollege Heidemann tretung im Reichstage unterbreitet hat. Dieselben bestanden hauptsäch über das Alters- und Invalidengesetz referirte. Die Diskussion lich in den Wünschen, daß dem Webergfeine Arbeit gemessen und ge- war eine lebhafte. Dann kam der Fall Theodor Schulze zur lohnt werde, wie sie vom Stuhl komme, nicht aber erit, nachdem das Sprache; die Mehrzahl der anwesenden Kollegen war der Stück getrocknet oder appretirt set. Ferner wird ein einheitliches Meinung, daß Schulze nicht wieder in die Bereinigung aufge­( Meter-) Maaß gewünscht. Eine scharfe Kritik übte der nommen werden darf. Redner an dem Verhalten der hiesigen Textil Industriellen, Die Versammlungen finden nicht mehr jeden zweiten welche die Sammellisten für die nothleidenden Weber in Donnerstag, sondern jeden zweiten Mittwoch im Schlesien " auch in den Fabrikfälen zirkuliren ließen, damit Monat bei Gnadt, Brunnenstr. 38, statt. ja auch die Arbeiter darauf zeichnen mußten. Als jedoch in Gera die Arbeiter für die streikenden Weber sammelten, wurden dieselben wegen Bettelns bestraft.

Klavierarbeiter.

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werden kann.

nehmer und Arbeiter."

Sprechlaal.

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Literarisches.

Der sozialdemokratische Wahlverein des fechsten Berliner Reichstags- Wahlkreises hielt am 17. b. M. eine Versammlung ab. Genosse Theodor Glocke hielt einen Vor­trag über das Thema: Der Emanzipation stampf der arbeitenden Klasse". Dieser Kampf zieht sich, wie der Vortragende darlegte, seit Jahrtausenden wie ein rother Faden durch die Kulturgeschichte und entstammt jener Beit, als sich aus dem urkommunistischen Eigenthum das Privateigenthum entwickelte. Diese Entwickelungsgeschichte stizzirte der Vortragende in großen Zügen, zeigte, wie in ältester Zeit der Besitz von Grund und Boden immer mehr in wenigen Händen sich kon­zentrirte, dadurch eine immer größere Machtfülle in den Händen. Weniger sich vereinigte und dadurch die großen Stlaven­aufstände im alten römischen Reiche, sowie die blutigsten Kämpfe awischen Freien und Unfreien zur Folge hatten und die ganze damalige Kulturwelt in Mitleidenschaft zogen. In anschaulichster Abg. Stolle beleuchtete in längerer Rede ebenfalls die Ver­Weise schilderte der Vortragende an der Hand der Geschichte die hältnisse der Weberei; die technische Entwickelung, welche die Emanzipationstämpfe der unterdrückten Klassen in den späteren Selbständigkeit der Weber gänzlich über den Haufen geworfen Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit Raum dafür abzus Jahrhunderten bis auf die neuere und neueste Zeit und erntete habe und versprach, nach Möglichkeit die berechtigten Klagen und geben ist, dem Bublitum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen für seinen lehrreichen Vortrag den lebhaftesten Beifall der Ge- Forderungen der Weber im Reichstage zu vertreten, ohne indessen intereffes zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. nossen. Eine Diskussion fand nicht statt. Am 28. Februar feiert eine Garantie für den Erfolg zu übernehmen. Beschlossen der Verein im Eisteller" sein Stiftungsfest. Genosse Liebknecht wurde, von dem erzielten Ueberschuß vom Stiftungsfeste 30 m. Durch die Angriffe gegen meine Person vom 19. d. Mts. im wird die Festrede halten. Zu diesem Feste lud Genosse Lie 3- den ausgesperrten Tabalarbeitern in Hamburg , 40 M. den Sprechsaal des Vorwärts" veranlaßt, erkläre ich, daß ein hoit freundlichst ein und schloß alsdann die Versammlung mit streifenden Wirkern in Thalheim in Sachsen , 10 m. der Berliner Schiedsgericht, an dem ich betheiligt bin, im Laufe nächster Woche inem Hoch auf die internationale revolutionäre Sozialdemokratie. Streit- Kontrollkommission, 10 M. dem Agitationskomitee, 20 m. stattfindet und das Angeführte vom 19. Februar daselbst zur dem Reservefonds und 20 M. einem bedrängten Kollegen zu über- Sprache kommen wird. Dann werde ich Antwort darauf geben. weisen. Die Orts- Krankenkasse bezw. deren Verwaltung bildete Karl Nöhden, Skalizerstr. 20. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Klavierarbeiter den Gegenstand reichhaltiger Klagen und Beschwerden und wurde hielt eine gut besuchte Mitgliederversammlung am 16. Februar in einem speziellen Falle Rechtsschutz gewährt. Die sonstigen ab. Es wurde sofort in die Verhandlung über den Streik bei Verhandlungen waren belanglos. Maz u. Ko. eingetreten. Die jetzige Lage des Streiks ist für die Streifenden eine sehr günstige. Trotzdem die Fabrikanten der In der Freien Vereinigung der Kaufleute, die ihre Meinung sind, wenn sie eine Annonce in die Zeitung schicken, Bersammlung ausnahmsweise auf Dienstag, den 17. Februar ver-( SO., Elisabethufer 55). Nr. 8 vom 21. Februar 1891 enthält Berliner Volks Tribüne, Sozialpolitische Wochenschrift worin sie den Streit für beendet erklären, so wäre das für die legt hatte, tam es, nachdem Herr Türk einen Vortrag über Heren- folgende Beiträge: Aus der Woche. Arbeiter der Klavierbranche maßgebend, ist der Streit doch prozesse gehalten, unter Verschiedenem zu einer lebhaften Aus- die Revolution. Der Boulangismus und so lange feinenfalls zu Ende, bis die Fabrikanten ihre Sprache über die Reichstagsbeschläffe bezüglich der Sonntagsruhe. an indirekten Steuern? Wie das heilige Eigenthum entsteht. Das Ende der Religion. Was zahlen wir Forderungen nicht zurückgezogen haben. Es herrscht große Be Kollege Auerbach machte auf die mißlichen Konsequenzen der Be- Die Folgen der Mac Kinlei- Bill. Literarisches. Gedicht. geisterung unter den Streifenden, und trotzdem die Arbeitslosig- schlüsse, falls sie in dieser Form zum Gesetz werden sollten, auf­feit groß ist in Berlin , so beweisen die gesammten Klavier- merksam, demzufolge es in dem Belieben jeder einzelnen Kommune Novelle. Der ruffische Markt II.- Moralische Flaufen. arbeiter und Berliner Tischler, daß sie die Fabrikmeiden, liege, die zulässige Arbeitszeit von 5 Stunden über den ganzen Der sittliche Staat. Reichstag . sich mit den streitenden Kollegen solidarisch er- Sonntag zu vertheilen und dadurch die Ruhe für die Gehilfen Preis der Einzelnummer 15 Pf. Elären, sie durch reges Sammeln materiell vor den größten illusorisch zu machen. Ja, es ergebe sich für Nachbargemeinden die Sorgen bewahren. Es ist aber auch nothwendig; denn es Möglichkeit, durch Festsetzung späterer Geschäftsstunden sich gegen handelt sich um einen Streit, welcher von Bedeutung seitig die Käufer zu entziehen. Die Freie Vereinigung habe sich das für sämmtliche Klavierarbeiter sowie viele Kleine Verdienst anzurechnen, die Frage der Sonntagsruhe durch fort­Fabrikanten ist. Kollege J. Meyer schildert die letzte Berhand- währende Agitation zu einer brennenden gemacht zu haben, die lung am Sonnabend mit den Fabrikanten, als auch die Streifenden dreitägigen Verhandlungen seien die Quittung über den Erfolg; ihr Werkzeug abholten. Unter Anderem drohen die Fabrikanten sie dürfe sich indessen nicht bei dieser Lösung beruhigen. G dem Streiffomitee mit Klage, der jedoch mit Ruhe entgegen gelte jetzt, mit aller Macht daran zu arbeiten, daß ein Petitions­H. O. 8. Für derartige Apparate giebt es verschiedene gesehen wird. Der Hammertopfmacher und Hunde- turm in ganz Deutschland entfesselt wird, der den Reichstag zur Herophon. Man nennt die Instrumente Aristophon oder und Jagdliebhaber Niemann, welcher in der letzten dritten Lefung dazu bewegt, zu beschließen, daß diese Arbeitszeit öffentlichen Klavierarbeiter- Bersammlung erklärte, wenn die Sonntags spätestens 12 oder 1 Uhr beendigt sein muß. Kollege N. D., Lichtenbergerstr. 15. Das tommt alles auf die Fabrikanten Maß 11. Romp. nicht wenigstens die Hälfte der Schreyer pflichtet dem bei und beantragt die Bildung eines Auskunft zu ertheilen. Forderungen zurückzögen, würde auch er nicht weiter Komitees, das diese Angelegenheit speziell in die Hand zu nehmen arbeiten, hat nicht Wort gehalten, sondern arbeitet weiter bätte. Darüber, ob es vereinsgefeßlich zulässig, und ob es taktisch R. M. 19. 1. Im Falle der Verheirathung eines der Sauer mit ben Streitenden solidarisch erklärt und auch die gewählt würde, entſpann sich eine längere higige Debatte zwischen pflichtiger, so erhalten ne Erben die gezahlten Beiträge nicht Dagegen haben sich die Kollegen von dem Frontenpuzer erfolgversprechend, daß dieses Komitee aus der Mitte des Vereins Hälfte der gezahlten Beiträge zurück. 2. Stirbt ein Versicherunt Arbeit eingestellt. Kollege Meyer führt aus, daß ein Jeder alle den Herren Schreyer, Türk, Auerbach, Mieker und Noah. Türk zurück. Gerüchte, welche in Umlauf gesezt werden, als wie: der Streit gab anheim, die Wahl in öffentlicher Voltsversammlung vor­ist beendet, oder die Bänke sind wieder befeßt u. f. w., energisch zunehmen, beantragte, die Verpflichtung des Vereins zur energischen ständlich. Bu mündlicher Auskunft sind wir bereit. zurida Die Rollegen bringen, damit die Gelber einziges Vereins zurückzuweisen habe, denn derartige Gerüchte sollen nur Uneinig- Unterſtüßung dieses Komitees auszusprechen und schlug vor, diese und die Streifenden durch Hunger gezwungen werden, zu Kreuze mitglied etwas habe, die auch nicht parteipolitisch sei, im Juter nicht dazu. 2. Der Abzug for die Beiträge muß bei jeder

zu friechen. Es ist dies alles nicht der Fall. Im Ganzen haben esse des Erfolges nicht unter der Fahne des Vereins in Szene zu acht neue Arbeiter angefangen, davon haben aber wieder einige setzen, um so die indifferenten Kollegen im Reiche nicht ab­

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Briefkaffen der Redaktion. 3,50 Mr. für die Zigarrenarbeiter Hamburgs von fünf arbeitsscheuen Malern erhalten.

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F. P., Mühlenstraße. Ihre Fragen sind nicht recht ver W. B. Neuf. 1. Der Versicherte ist befugt, feine

Lohnzahlung geschehen.

der Firma Mat u. Co. nicht zum Siege verhelfen. Sie sind aufmerksam, daß es eine Ehrenfache des Vereins sei, diese nicht aber, daß derselbe den anderen Vereinen stillschweigend aufgehört oder aufhören müssen, und die noch arbeiten, fönnen zuschrecken. Demgegenüber machen die anderen Rebner darauf zwar in der Ordnung, daß Sie den Stempel verwenden müffen, Jaznick, F. L. Das ist ein offenbarer Mißbrauch. Es ist nicht zu vergleichen mit den Arbeitern, welche streiken. Ein Agitation im eigenen Namen zu führen, der Forderung erlassen wird. Wenn Sie wollen, können Sie durch eine Be um die müsse jeder, welcher Partei er auch sei, zustimmen, andererseits schwerde beim Landrath erreichen, daß auch die anderen Vereine

Jeder möge sein Möglichstes thun,

Kollegen zu unterstützen. Kollege Rob. Schmidt theilt verbürge die Autorität eines Vereins, der im ganzen Lande als die 1,50 m. zahlen. Berantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin . Druck und Verlag von Max Vading in Berlin SW., Beuthitraße 2.