Nr. 38. 23. Jahrgang.
Aus Induftrie und Handel.
Kohlenwucher und Rohlenhandel.
Der in Nr. 28 des" Vorwärts " unter der Ueberschrift„ Kohlenwucher" enthaltene Artikel hat uns zwei Zuschriften eingebracht, die wir nachfolgend unter Fortlassung allzu weiter Abschweifungen vom Kern der Sache wörtlich zum Abbrud bringen. Aus dem Verbande der Vereine der Holz- und Kohlenhändler wird geschrieben:
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Konsumenten und Volkswirte können solche Forderungen Bunde beigetreten sind zwei Klubs, Sokrates" und" Wedding ", durchaus nicht als berechtigt anerkennen. Das Interesse der Ge- ausgetreten Stralauer Allee". Gegenwärtig gehören demselben famtheit muß dem Einzelinteresse unbedingt vorangestellt werden. an 13 Klubs mit zirka 360 Mitgliedern( etwa 100 mehr als im Daß zudem die Kleinhändler nur den Großhändlern und den Gruben Vorjahre). Vom Bunde vermittelt wurden 15 Referenten. Auch die Kastanien aus dem Feuer holen, dieser Erkenntnis kann doch kein in Zukunft müsse es heißen: Tüchtig weiter arbeiten. Nichts der Einsichtiger sich verschließen. Die fortgesezte Preissteigerung wird Partei entziehen, sondern zu versuchen, neue Kämpfer für dieselbe mit vollem Recht als Wucher bezeichnet. Wenn die Händler dabei heranzubilden. nur den von anderen getriebenen Keil spielen, so wird damit an der Tatsache und Wirkung nichts geändert.
Aus der Frauenbewegung.
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Nach kurzer Diskussion tourde ein Antrag angenommen, als Unterlagen für die von den einzelnen Slubs zu liefernden GeDer Artikel bedarf in verschiedener Beziehung der Berichtischäftsberichte im neuen Jahre Fragebogen herauszugeben. gung. Richtig daran ist, daß für das nächste Jahr die Kohlen teurer Geschäftslage im Holzgewerbe. Der Beschäftigungsgrad im Zum zweiten Punkt:" Der weitere Ausbau unserer Organiwerden, und zwar um 2½ bis 5 Pf. pro Zentner, nicht, wie in dem Holzgewerbe hat sich in leßter Zeit ziemlich ungünstig gestaltet; das fation", referierte Genosse Sossiol: Es gebe im agitatorischen Artikel vermutet, 10 Pf. und darüber. Die jetzt geltenden Verkaufs- Jahr 1905 schloß mit einer Arbeitslofenziffer, die höher war als in Wirken des Bundes einen Fehler. Diefer liege in der unglücklichen preise für den Winter werden nicht durch die Sommerpreise über irgend einem Quartal seit Mitte 1904. Dabei ist gerade der Bezug Fassung des§ 3 des Statuts, wonach alle organisatorische Arbeit holt werden, sondern höchstens für den Sommer bestehen bleiben, von ausländischem Rohmaterial im letzten Jahre ganz besonders lediglich vom Vorsitzenden des Arbeitsausschusses zu erledigen sei. was allerdings auch eine Erhöhung bedeutet, während die nächst fräftig angewachsen, es wurden 29 Millionen Doppelzentner ein- Bei den verschiedenen Angelegenheiten, die im internen Leben der jährigen Winterpreise um etwa 50 Bf. pro 1000 Stüd höher sein geführt gegen 27 Millionen im Jahre 1904. Nicht so start ist einzelnen Slubs spielen, ferner bei der Gewinnung neuer und dem werden, als dies heute der Fall ist. Es kann also feine Rede davon bagegen die Aufnahmefähigkeit des Inlands respektive des aus Ausbau alter Bundesvereine sei diese Arbeit aber von einer Person sein, daß die Briketts um 10 bis 15 Pf. pro 100 Stück im Preise ländischen Marktes gewachsen. Die Ausfuhr von den meisten allein nicht zu bewältigen. Hier müsse Wandel geschaffen werden steigen. Wenn in dem Artikel weiter gesagt wird, daß„ man" für Erzeugnissen des Holzgewerbes war fogar ziemlich stark dadurch, daß für die einzelnen Klubs bezirksweise ArbeitsausschußSots 75 bis 80 Pf. pro Scheffel einheimſen will, so muß doch zu arbeiteten Gegenständen der Holzindustrie betrug nur 2286 543 bedürftig sei auch die Referentenfrage, hier aber auch unerläßlich, eingeschränkt. Die Ausfuhr bon halb und ganz be- mitglieder zur Agitation bestimmt werden. Dringend reformnächst darauf aufmerksam gemacht werden, daß die Produzenten, also die Gasanstalten, heute schon und seit langer Zeit Doppelzfntner gegen 2481 624 im Jahre 1904. Er ging also um daß die einzelnen Vereine ihren Wunsch auf Stellung von Referenten den Scheffel Kots mit 60 Pf. abgeben. Bei diesem Preise hat sich 195 081 Doppelzentner zurück. Auch die Wertsumme. der ausgeführten früher als bisher kundgeben. Die erweiterten schriftlichen Araber der betreffende den Kots selbst zu holen, während der Händler Waren war erheblich geringer als im Jahre 1904. Nur grobe beiten machten aber auch die Wahl eines Schriftführers zur Entder doch auch erst den Koks von der Gasanstalt beziehen muß, Tischlers, Drechsler- und Wagnerarbeiten wurden stärker exportiert lastung des Vorfißenden unbedingt nötig. Er stellt schließlich dies15 Pf. für das Heranschaffen bis in die Küche des Verbrauchers be- als 1904. bezügliche Anträge. rechnet. Wer die bedeutenden Entfernungen von den Gasanstalten Die Aussichten für das laufende Jahr sind im Holagewerbe Tarnow( Freie Zusammenkunft) hätte gewünscht, daß der resp. Bahnhöfen bis zum Verbraucher, sowie die Arbeitsleistung für günstig, wenn auch gegenwärtig der Beschäftigungsgrad vielfach eine Referent auch der Frage näher getreten wäre, wie fich in Zukunft das das Hinaufschleppen bis zu vier Treppen und höher in Betracht zieht, gewisse Mattigkeit zeigt. Namentlich erwartet man eine starte Bu- Verhältnis der Klubs zur Partei zu gestalten habe. Hier sei es notwird zugeben müssen, daß diese Arbeit mit 15 Pf. nicht zu hoch be- nahme des Bedarfs feitens der Schiffswerften; ebenso dürfte die wendig, daß ganze Arbeit gemacht werde. Da Maffenbersammlungen messen ist, von Wucher fann erst recht keine Rede dabei sein. Es Bautätigkeit wieder viel Arbeit bringen. resp. die Zahlabende für die Vertiefung der sozialdemokratischen fönnte eingewendet werden, der Händler beziehe jedesmal größere Jbeen nicht in wünschenswerter Weise sorgen fönnen, seien diz Quantitäten und kaufe darum billiger ein, das trifft allerdings zu, Klubs eine Notwendigkeit. Deshalb sei auch das von einem großen aber sehr erheblich ist dieser Vorteil nicht, andererseits muß auch die Miete für den Lagerraum und sonstige Spesen für Beleuchtung, Teil der Parteigenossen gepflegte Vorurteil gegen die Klubs durchaus unangebracht. Der Arbeitsausschuß müsse versuchen, hierin Wandel Abnuzung, Verluste und Sonderbesteuerung als Gewerbetreibender zu schaffen. In ähnlicher Weise äußern sich Vogt( Süd- Ost) in Rechnung gefeßt werden. Für das nächste Jahr ist seitens der Im Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse sprach und Weise( Vorwärts), welcher die Bezirksleiter" als gu Gasanstalten, also wiederum der Produzenten, nicht der am 12. d. M. Frau Klara Weyl über das Thema: Welches schwerfälligen Apparat befämpft. Nach Schluß der Debatte_wird Händler, eine Erhöhung der Preise für Kots vorgesehen. Der Interesse haben die Frauen an unserer städti- dem Arbeitsausschuß ausdrücklich Genehmigung erteilt, im Sinne Preis für Steinkohlen, wenigstens für oberschlesische, beträgt heute ichen Verwaltung?" Eingehend besprach und kritisierte die der Anträge Koffiol zu handeln. Unter Punkt 3: Anträge", ge= schon 1,20 M. pro Scheffel und wird der Aufschlag von 2 bis 4 Pi Referentin alle Zweige unserer Stadtverwaltung. Die vier neu langt zunächst ein solcher der Freien Zusammenkunft":„ zur Agis pro Zentner wahrscheinlich vom Händler getragen werden. Die geschaffenen Säuglingsfürsorgestellen bewähren sich gut und soll tation für die Bestrebungen des Bundes eine öffentliche Versammlung Breissteigerung für Kohlen ist sicher, doch ist dieselbe nicht so hoch, jetzt eine fünfte im Norden eingerichtet werden. In der Waisen- abzuhalten", gegen fünf Stimmen zur Annahme. Ein Antrag als wie in dem Artikel angegeben ist. Wenn der Verfasser sagt, die pflege müßten mehr Frauen als Pflegerinnen eingestellt werden, Süd- Ost":" zur wirksamen Unterstüßung dieser Versammlung ein Zufuhr nach Berlin abzüglich des Versandes an Braunkohlen denn es gilt dort nicht nur füz elternlose Kinder zu sorgen, sondern Flugblatt herauszugeben", wird gegen zwei Stimmen angenommen. und Briketts habe im Jahre 1905 1 656 453 Tonnen betragen, so auch für die unehelichen Mütter und Kinder. Da könnten gerade Ein die Referentenfrage behandelnder Antrag des Klub„ Vorist dies ein Irrtum; nach Ausweis der vom Reichsamt des Innern die Frauen durch Rat und Tat beweisen, daß ihnen nicht nur ein wärts" wird dem Arbeitsausschuß überwiesen. Ein weiterer Anherausgegebenen Nachrichten betrug die Tonnenzahl nur 1 195 246, gutes Herz, sondern auch ein praktischer Sinn gegeben ist. Ein trag der Freien Zusammenkunft" verlangt:„ Die Vorstände der der voraussichtliche Gewinn für den Großhandel beträgt demnach Gleiches gilt auch von. der Armenpflege. Unsere Schulen sind fast Klubs haben die Verpflichtung, ihre Mitglieder zum Besuch der nicht 3½ Millionen Mark, sondern höchsten 1%, Millionen. Aller- alle überfüllt, die 36 angestellten Schulärzte sind überbürdet, da Arbeiterbildungsschule zu betwegen. Im Bedürfnisfalle sind die dings auch eine nette Summe. ein jeder Arzt zirka 7000 Kinder zu untersuchen hat. Eine schnellere Kosten teilweis oder ganz aus der Bundeskasse zu tragen." Die Erhöhung der Preise ist keine willkürliche, sondern eine der Lieferung der unentgeltlichen Lehrmittel an Unbemittelte wäre sehr Antrag begründet Zacher: Er gibt ein Bild des Wirkens der Folgen der kapitalistischen Wirtschaftsweise. Je stärker die Nach- zu wünschen. Der Besuch der Fortbildungsschulen müßte für die Arbeiterbildungsschule. Die von dieser gehegte Befürchtung, daß die frage, je rationeller also die Betriebseinrichtungen ausgenutzt Mädchen, wie es jetzt für die Knaben der Fall ist, obligatorisch sein. Klubs der Schule Konkurrenz machen würden, habe sich nicht bea werden, um so niedriger müßte folgerichtig der Preis für das Produkt Auch der Haushaltungsunterricht, wie er an einzelnen Schulen er- wahrheitet. Die ersteren könnten nur das Rohmaterial heranziehen, fein; statt deffen ist das Umgekehrte der Fall doch nicht nur bei teilt wird, wäre mit Nugen zu verallgemeinern. Unsere Kranken- es aber mangels geistiger und finanzieller Kräfte nicht genügend der Kohlenproduktion und dem Kohlenhandel. Unter diesen und ähn- häuser sind fast ständig überfüllt, das neue Virchow- Krankenhaus ausbilden. Das sei aber bei der Schule der Fall, obgleich auch sie lichen Widerfinnigkeiten hat natürlich nicht nur der Arbeiter resp. mit 2000 Betten schafft hoffentlich etwas Abhülfe, dort sollen auch sich einer gewissen Animosität seitens der Parteigenossen zu erfreuen Konsument, sondern auch der Kleinhändler au leiden." 100 Betten für Mädchen, die ihrer Entbindung entgegengehen, eins habe. Deshalb liege die Annahme des Antrages im Interesse der In der Zuschrift wird dann versucht, die Widerwärtigkeiten, gerichtet werden. Sie können dort Hausarbeit mit verrichten, auch Klubs selbst. Nach kurzer Diskussion erfolgt Annahme des ersten mit denen der Händler zu rechnen hat, auseinander zu sehen. Die nach der Entbindung dort bleiben, um ihre Kinder selbst zu stillen. Absages gegen zwei und Ablehnung des zweiten Absatzes gegen zwei geringe Spannung zwischen Ein- und Verkaufspreis, die hohen Für die Heimstätten ist in diesem Jahre dant unserer Agitation der Lagermieten usw. ließen dem Händler nur bescheidenen Nußen. Freistellenfonds von 13 000 m. von unbemittelten franken Frauen " Die viel zu geringe Differenz zwischen Sommer- und Winter- zum erstenmal vollständig aufgebraucht. Die Desinfektion der preis für den Händler verbieten es von selbst, daß er größere Räume Wohnungen bei ansteckenden Krankheiten müßte, da fie zwangsweise als Lagerstätte mietet. Nur die wenigsten Marken haben zwischen für die Allgemeinheit geschieht, fostenlos sein. Dann sprach die Sommer- und Winterpreis eine Differenz von 10 M. pro Waggon, Referentin noch über die Fleischversorgung, die Lage der städtischen in der Regel beträgt diese nur 5 M. Ein Bagerfeller aber, der 3. B. Arbeiter, Verkehrsanstalten, und wie die Stadt verpflichtet wäre, 10 Waggon Briketts fäßt, foftet schon in einem Monat zirka 50 m. gute und billige Arbeiterwohnungen zu schaffen, wie z. B. Frant fussion angenommen. M. Miete, der höhere Verkaufspreis im Winter bringt den offenbaren furt a. M. In allem bewies die Referentin, daß es im eigensten Berluft auch nicht herein, so daß es dem Kleinhändler gar nicht ver- Interesse der Frauen liegt, sich um unsere fommunale Verwaltung dacht werden kann, wenn er sich nicht besondere Lagerräume mietet." zu kümmern. Reicher Beifall der aufmerksamen Zuhörer lohnte Sodann folgt noch eine lange Tarlegung über die Gründe, die Rednerin. weshalb sich viele Personen dem Kohlenhandel zuwenden meist
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aber Enttäuschungen erlebten. Ferner wird Klage geführt, daß die Großhändler den Kleinhändlern Konkurrenz machen, indem sie an Bereinigungen und bei sogenannten Sammelbestellungen Händlerpreife berechnen. Aus dem Bestreben, solche Stonkurrenz zu befeitigen oder wenigstens einzuschränken, sei auf Betreiben der Händler die Konvention entstanden.
Ein Kohlenhausierer schreibt uns:
" Sie veröffentlichen in Nr. 28 unserer Zeitung unter„ Kohlentucher" einen Artikel, der das Geschäftsgebaren der Kohlenbarone ins rechte Licht gesetzt hat. Ich fahre schon jahrelang mit Briketts auf der Straße haufieren und kann manches aus meiner Erfahrung
mitteilen.
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Stimmen.
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Den
In einer Versammlung der städtischen Markthallenarbeiter gab betrug 2066.55 M.; die Einnahme 462,85 m., die Ausgabe 272,80 M., der Kaffierer den Kassenbericht. Der Bestand vom vorigen Quarfal betrug 2066.55 M.; die Einnahme 462,85 M., die Ausgabe 272,80 M., beträgt 141. Die neuen Statuten wurden nach einer längeren Dis= bleibt ein Bestand von 2256,65 M. Die Anzahl der Mitglieder
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Unter Verschiedenes wurde ein Fall zur
Diskussion gestellt, der für sämtliche städtischen Arbeiter von weittragender Bedeutung ist. Das Mitglied Liebner ist infolge mangelbestätigt wurde. Die Krankenkasse weigert sich, ein Gebih machen hafter Zähne magenkrank geworden, wie demselben von 4 Aerzten in den Arminhallen statt, wo Herr Dr. Borchardt sprechen wird. bekannt gegeben wurde, die Landesversicherung sich verpflichtet hat, Die nächste Vereinsversammlung findet Montag, den 19. d. M., au laffen, da, wie dies allen Mitgliedern durch Krankenkassenstatut Das fiebente Stiftungsfest des Vereins ist Sonntag, den 18. Fe- Landesversicherungsanstalt erklärt, nach Gutachten ihres Vertrauens für künstliche Gebiffe, Gliedmaßen usw. die Kosten zu tragen. Die bruar. Beginn abends 6 Uhr. Einlaßlarten a 30 Pf. bei Jordan, arates wäre der Patient zu alt. Das in Frage kommende Mitglied Lübeckerstraße 43; Kühnemann, Müllerstraße 160; Sulice, Prinzen- ist ein rüstiger Mann im Alter von 63 Jahren. Es wurde be= Straße 102; Deutschmann, Zorndorferstraße 11; Matschke, Wolgaster - schlossen, in der Angelegenheit weitere Schritte zu unternehmen. straße 8; Steinkopf, Schwedterstraße 34; Klotsch, Koppenstraße 81.
Bom gleichen Recht für alle.
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Die Filiale Berlin des Zentralverbandes der Töpfer hielt am Freitag im Gewerkschaftshause eine Mitgliederversammlung ab, die über das neue Arbeitsnachweisstatut sowie über die Einführung Das italienische Zivilrecht kennt bekanntlich keine Scheidung. einer Arbeitslosen- oder Notunterstüßung beschließen sollte. Diese Eine Frau, deren Mann zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt beiden Punkte wurden jedoch nicht erledigt. Junachst wurde das wird oder im Irrenhaus vegetiert, ist ihr ganzes Leben hindurch an Ergebnis der Vorstandswahl von der legten Generalversammlung Es besteht hier in Berlin ein Kohlenkleinhändler- Verband, ein ihn gebunden. Geht sie eine neue Berbindung ein, so haben die ihr bekannt gegeben. Im Anschluß daran erklärte der 1. Vorsitzende liebes sind der Gruben, von dem in dem Artikel gar nichts bemerkt entsproffenen Kinder nicht einmal das Recht auf einen Namen und Sorg im eigenen Namen wie im Namen der drei anderen wiederwird. Dieser Verband, dem beileibe kein Haufierer angehören darf, können weder vom Vater noch von der Mutter gesetzlich anerkannt gewählten Mitglieder des alten Vorstandes, sie könnten ihre Aemter ist in allererster Linie die treibende Straft gewesen, daß sich jetzt alle werden. Diefen geradezu barbarischen Berhältnissen, an denen un nur unter der Bedingung weiterführen, daß die Versammlung das Gruben, die für den Berliner Markt in Frage kommen, der Kon- gezählte Eriſtenzen zugrunde gehen, können sich die reichen Leute von der Generalversammlung beschloffene Mißtrauensvotum für vention angeschloffen haben. Dieser Verband will in seiner Kurz- entziehen durch Erwerbung der franzöfifchen oder schweizerischen nichtig erkläre. Diese Erklärung Sorgs rief eine lange Debatte fichtigkeit seinen Mitgliedern durch die Konvention einen Mehr- Nationalität. Sie gehen auf ein paar Jahre ins Ausland, lassen hervor, die damit endete, daß ein Antrag auf Uebergang zur Tagesverdienst zuweisen, den dann die Gruben refp. Engroshändler durch fich dort nationalisieren und erwirken dann die Scheidung ordnung angenommen wurde; ein zweiter Antrag, die Bersammlung Preisaufschläge und die Herren Hauspafchas durch horrende Lager- und schließen die neue The. Das Gerichtserkenntnis des aus folle das Mißtrauensvotum der Generalversammlung für übereilt miete schon wieder regulieren" werden. ländischen Gerichts ist dann in Italien gültig und das gefaßt und auf Grund der mit übergroßer Mehrheit erfolgten Dieser Verband hat es fertig gebracht, bei den hiesigen Engros - neue Ehepaar fehrt einfach in die Heimat zurück. Bisher Wiederwahl für hinfällig erklären, tam nicht zur Abstimmung. Die händlern zu beantragen, den Haujierern für den Zentner Brifetts hatten nur zwei Appellhöfe die Rechtskraft dieser Scheidungsurteile vier Vorstandsmitglieder legten ihre Aemter sofort nieder. 5 Pf. mehr zu berechnen, weil die Hausterer zu billig verkauften. nicht anerkannt, nämlich die von Florenz und Lucca . Jetzt wurde beschloffen, einen interimistischen Vorstand zu wählen, der bis Auch bemüht sich der Verband, die Sammelbestellungen von Arbeitern veröffentlicht nun die Zeitschrift" La Legge" ein Urteil des Florentiner zur Generalversammlung im April tätig sein soll. Gewählt wurden: aus Fabriken zu hintertreiben Appellhofes, das die im Auslande erlangten Scheidungserkenntniffe als 1. Vorsitzender der bisherige 2. Vorsitzende Reinide; als Zu den Zuschriften haben wir nur wenig zu bemerken. Unsere in Italien als rechtskräftig erklärt. Somit find acht von neun 1. Kassierer der bisherige Beifizer Bohmhammel; als 2. VorAngaben über die beabsichtigten Preissteigerungen stüßen sich auf die Appellhöfen in der Anerkennung dieses letzten Ausweges aus der fizender Suga John; als 2. Raffierer Franz Kunze und Zahlen, die der Redakteur des Verbandsorgans der Kohlenhändler unlösbaren Che" einig; wer das nötige Geld hat und zwei Jahre als Beifiker Wolf und Bläsing. Dann wurde über die als Referent in einer Bezirksversammlung des Händlervereins seinen im Auslande leben kann, kann sich also heute auch als geborener Arbeitsnachweisfrage beraten. Ein Antrag, der besagte, daß ein Ausführungen zugrunde gelegt hatte. Auch die Korrektur unserer Italiener eine Scheidung leisten. Wann wird man aber endlich Arbeitsnachweis, bei dem das Umschauen gestattet ist anderen tatsächlichen Angabe betreffend Kohlenzufuhr nach Berlin daran denken, die untrennbarkeit der Ehe auch für die Befiglofen Münchener Generalversammlung bei nicht paritätisch organisierten -müssen wir ablehnen. Wir ersuchen den Einsender, che er be- und den Mittelstand aufzuheben? Wie denkt der Ministerpräsident Arbeitsnachweisen verlangte zur Saritatur eines Arbeitsra richtigt, sich genau zu informieren. Nach den statistischen Angaben, Sonnino über den Fall? weises werde, und der für Berlin und Umgegend bestehende Nach enthalten in den Nachrichten für Handel und Industrie", Beilage weis deshalb aufzuheben sei, wurde abgelehnt. Hierauf beschloß zu Nr. 13, vom 31. Januar 1906, betrug im Jahre 1905 die Zudie Versammlung, nun zunächst über die Arbeitslosen- oder Notfuhr von Braunkohlen und Briketts daraus abzüglich Wiederunterstüßung zu beraten. Dazu wurden verschiedene Anträge einrusfuhr genau wie wir angaben 1 656 453 Zonnen. Die von gebracht, die teils eine dauernde Arbeitslosenunterstützung mit Erdem Einsender angegebene Ziffer stellt lediglich die Zufuhr an den Bahnhöfen und Häfen innerhalb des Weichbildes der Stadt Berlin Die zweite Konferenz des Bundes der fozialdemokratischen Lese. höhung des Lofalbeitrages, teils eine einmalige Unterstüßung aus vorhandenen Mitteln oder durch Ertrabeiträge der arbeitenden dar. Die außerhalb des Weichbildes eingetroffenen Kohlen werden Kollegen zum Ziele hatten. Ein Teil der Versammlung war jedoch jedenfalls nicht an die Stonsumenten verschenkt und auch nicht von tagte am 10. Februar im Gewerkschaftshause. Vertreten waren für Ablehnung jeglicher berartiger Unterstüßungen. Entschieden der Preissteigerung ausgeschlossen. Im übrigen nur dies: Wir 10 Klubs durch 32 Delegierte. wurde die Frage nicht. Wegen vorgeschrittener Zeit wurde die sprechen den Kohlenhändlern durchaus nicht das Recht ab, ihre Den Bericht des Vorstandes erstattete für das erste Intereffen zu wahren und für ihre Arbeitsleistung entsprechende Jahr des Bestehens der Vorsitzende BuhI: Die Entwidelung des Angelegenheit vertagt auf eine Versammlung, die in der nächsten Woche stattfinden soll. Bezahlung zu beanspruchen. Wir gönnen dem Händler eher einen Bundes sei eine zufriedenstellende zu nennen. Ein in letter Nongrößeren Gewinn, als den Aktionären der Gruben, die gar nichts ferenz angenommener Antrag: Museumsbesuche unter sachber- Tagameterarbeiter. Am 7. Februar tagte in den Arminhallen Teiften. Unsere Aufgabe ist es aber auch, die Interessen der Kon- ständiger Führung zu veranstalten", habe dem Arbeitsausschuß eine eine gutbesuchte Bersammlung aller in den Tarameterbetrieben be= fumenten in Schutz nehmend, die Schäden in unserem Wirtschafts- Unmasse Arbeit und Mühemaltung gebracht, bis es schließlich mehr schäftigten Personen. Auf der Tagesordnung ftand ein Vortrag leben, die der Einsender übrigens ja auch als Bidersinnigkeiten durch Zufall gelang, wenigstens für ein Museum einen sachverständis des Kollegen Gutsche über die Lohn- und Arbeitsverhältnisse int charakterisiert, au beleuchten. Des Stonsumenten Interesse erheischt, gen Führer zu gewinnen, so daß nunmehr an vier Sonntagen des unserer Branche und wie berbeffern wir dieselben. Redner beleuchtete bie Spannung zwischen Produktionsfosten und Verkaufspreis mög Mai der erste Besuch( Naturwissenschaftliches Museum) gemacht an der Hand eines reichhaltigen Materials die Verhältnisse in den lichst gering zu gestalten. Dem steht allerdings das Händlerintereffe werden fönne. Verschwiegen lönne auch nicht werden, daß ursprüng- verschiedenen Betrieben. So fet ein Lohn, der zwifchen 40-56 Bf. Auch über entgegen. In der Nr. 2 des Verbandsorgans lesen wir z. B.: Unser lich auch seitens der einzelnen Direktionen Schwierigkeiten bereitet schwanke, ungeeignet die Kollegen zu befriedigen. Berband hat stets auf dem Standpunkt gestanden, daß Sammel wurden. Viel Mühewaltung erforderte auch der innere Ausbau des schlechte Behandlung durch die Meister wurde Klage geführt. bestellungen und Vereinseinkäufe überhaupt nicht gestattet werden Bundes und der einzelnen Bereine, dann aber auch das Bestreben, An der Distusfion beteiligten sich eine große Anzahl Nebner, welche dürften. dem Bunde nach außen hin mehr Ansehen zu verschaffen. Dem die Mißstände in den Betrieben scharf verurteilten. Die Werkstatt
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Verfammlungen.
und Diskutierklubs
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