Partei- Angelegenheiten.
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Nr. 41. Sonntag, den 18. Februar 1906.
Zur Lokalliste! Folgende Lokale stehen der Arbeiterschaft zu den bekannten Bedingungen zur Verfügung: Im zweiten Wahlkreis das Hochbahn- Restaurant, Tempelhofer Ufer 30, desgleichen im Kreise Nieder- Barnim das Lokal von Wißmann, Rahnsdorfer Mühle. In Neu- Zittau ( Kreis Teltow- Beeskow ) ist das Lokal von Kurzhals streng zu meiden, da der betreffende Herr seine Unterschrift zurüdgezogen und erklärt hat, daß er die rote Bande" nicht mehr haben will.
Vorort- Nachrichten.
Jnferate Sechsgespaltene Kolonelzeile 20 Pfg.
Bei größeren Aufträgen entsprechenden Rabatt.
das Unglück durch den unwürdigen Zustand des Straßenpflasters herbeigeführt worden. Das Pflaster hat sich an jener Stelle um etwa 7 Bentimeter gesenkt, so daß das Automobil bei einer nicht gleichmäßigen Belastung umschlagen mußte. Die frecliche Stelle fahren, derartig gefürchtet, daß sie in einem Bog'n um dieselbe wird von Kutschern, welche häufiger den Kurfürstendamm durchherumfahren. Der Chauffeur Hummel ka... ite tie gefährliche Bera fiefung nicht, und konnte auch den schadhaften Zustand des Pflasters tiefung, wie versichert wird, schon seit Monaten vorhanden sein und in der Dunkelheit nicht erkennen. Bemerkenswert ist, daß diese Verzu verschiedenen Unfällen Veranlassung gegeben haben soll. Rigdorf.
Die Wünsche der Vororte und die Eisenbahnverwaltung. empfing gestern drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes Der Präsident der Eisenbahndirektion Berlin , Herr Behrend, des Berliner Vorortvereins, um mit ihnen einige allgemeine Wünsche, die in der Eingabe für den Sommerfahrplan 1906 enthalten waren, lasten in sämtlichen Stadt-, Ringbahn- und Vorortzügen glaubte der zu besprechen. Die Einrichtung von Abteilen für Reisende mit TragPräsident ablehnen zu müssen. Ebenso wurde die erbetene Einrichtung von Frauenabteilen abgelehnt, ferner die Ausgabe von Halbmonatstarten, für die eine Notwendigkeit nicht anerkannt wurde. Lysol und keine Ende. Mit Gewalt mußte man dem Restaurateur Die wiederholt erbetene Einrichtung von Aborten in sämt Rigdorf. Sozialdemokratischer Wahlberein. Mitgliederversammlung lichen Vorortzügen wurde dahin eingeschränkt, daß diefe Eugen M. aus der Alten Jakobstraße den Giftbehälter aus der Hand Dienstag, den 20. d. M., abends 82 Uhr, bei Thiel, Bergstr. 152/53. Einrichtung in denjenigen Zügen getroffen wird, die von und reißen. M. hatte gestern seine Schwester in der Kaiser FriedrichTagesordnung: Der politische Wassenstreit. Referent: Genoffe zwischen entfernten Bororten und in längeren Zugfolgen verkehren. Straße in Nigdorf aufgesucht und war mit ihr in Streit geraten. Er W. Düwell. Vereinsangelegenheiten.
statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht
Die Lokalfommission.
Charlottenburg. 3b. Am Montag, den 19. d. M., abends 8 Uhr, findet bei Strull, Osnabrüderstr. 30, eine Bezirksversammlung Der Bezirksführer. Lichtenberg . Wir machen unsere Genoffen auf die am Dienstag, den 20. Februar, abends 8 Uhr, stattfindende Mitglieder versammlung aufmerksam. Erscheinen aller dringend notwendig.
Der Vorstand.
Friedenau . Dienstag abend 1/29 Uhr: Mitgliederversammlung im Gesellschaftshaus, Rheinstr. 14( Thiel). Tages. ordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Die Gemeindevertreterwahlen. 8. Aufstellung der Kandidaten. 4. Vereinsangelegen heiten und Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Grünau . Der Wahlverein hält am Dienstag, den 20. Februar, abends 81%, Uhr, in der„ Grünen Ecke", Köpenickerstr . 88, seine Mitgliederversammlung ab, in der Genosse Dr. Borchardt über„ Unsere Wolfsschule" sprechen wird.
Der Vorstand.
Tegel . Die nächste Mitgliederversammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins findet am Dienstag, den 20. d. M., abends 8 Uhr, bei Robert Schmidt, Schlieperftr. 64, statt. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Gemeindevertreterwahl und Aufstellung des Kandidaten zu derselben. 3. Vereinsmitteilungen. Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand.
Oberschöneweide . Am Mittwoch, den 21. Februar, abends 8 Uhr findet die Mitgliederversammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins, im Lokale von Starte, Siemensstraße 5 statt. Tagesordnung: Diskussion über den Vortrag: Die preußische Reaktion in den Jahren 1850-60. Vereinsangelegenheiten, Verschiedenes. Der Vorstand ist genötigt, die Versammlungen in einem größeren Saal abzuhalten, weil die Räume unseres alten Heims nicht mehr zureichen. Beigt, Genoffen, daß Ihr auch an diesem Platz zur Stelle seid. Der Vorstand.
Schöneberg . Der Wahlverein hält bereits am Dienstag, den 20. d. M., seine Mitgliederversammlung bei Obst, Meiningerstr. 8, ab. Die Tagesordnung lautet: 1. Der preußische Landtag. Referent: Genosse Benno Chajes . 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Alle Briefe, sowie Zusendungen für den Wahlverein find an den Vorsitzenden Reinhold Küter, Prinz Georgstr. 4, zu richten. Der Vorstand. Nowawes- Neuendorf. Am Dienstag, den 20. Februar, abends 8% Uhr, findet im Lokale des Herrn Paul Jünger, Neuendorf, Großbeerenstr. 100, eine öffentliche Versammlung des sozialdemotratischen Wahlvereins statt. Es ist Pflicht aller Genossen, für diese Versammlung rege zu agitieren. Am Mittwoch, den 28. Februar, soll eine Boltsversammlung in Nowawes stattfinden. Die Gewerkschafts- sowie Vereinsvorstände wollen hiervon Kenntnis nehmen. Der Vorstand. Treptow - Baumschulenweg. Der Wahlverein hält am Dienstag, den 20. Februar, abends 8 Uhr, in Speers Festsälen seine Mitgliederversammlung ab. Außer einem Vortrage des Genossen 2. Hofmann stehen noch Aufstellung von Kandidaten zu der im März stattfindenden Gemeindevertreterwahl, sowie Wahl der Delegierten zur Kreisgeneralversammlung auf der Tagesordnung. Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert das Erscheinen aller Mitglieder. Der Vorstand.
Der Wunsch der Vorortvertreter bezüglich der Verbreiterung der oberen Trittbretter an den Wagen wird insoweit erfüllt werden, als die Verbreiterung dort angebracht werden soll, wo erhöhte Bahnsteige vorhanden sind. Die in früheren Eingaben erbetene Ausdehnung der Gültigkeit der Fahrradfarten auf den gesamten Vorortverkehr dürfte bewilligt werden, doch steht die endgültige Entschließung des Ministers noch aus.
Die Charlottenburger Neue Zeit", das Organ des liberalen Bürgertums, dessen dumme und erlogene Nachrichten über die sozialdemokratische Partei wir wiederholt tiefer gehängt haben, ergeht fich wieder einmal in niederträchtigen Angriffen gegen unsere Vertreter im Stadtparlament. Im Anschluß an einen in der letzten Stadtverordnetenversammlung beratenen Antrag über die Akustik im Sigungssaale verdächtigt es die sozialdemokratische Fraktion, daß scheinen, um sich immer aufs neue zu blamieren. In bekannter in ihr einige Stadtverordnete vorhanden seien, die nur zu reden Wahrheitsliebe behauptet es, daß, wenn diese Genossen reden, die Stadtverordneten schleunigst flüchten oder Privatgespräche führen, während die armen Berichterstatter die armseligen Kannegießereien redewütiger Bierbankpolitiker geduldig über sich ergehen lassen müssen, um charakteristische Proben des göttlichen Unsinns festzulegen, damit sie der Oeffentlichkeit zeigen, in welcher Weise im Stadtparlament häufig die Zeit der Mitglieder der städtischen Bediese Behauptung eines Blattes ist, in dem der bekannte Sozialisten hörden und der Zuhörer verschwendet wird. So gleichgültig an sich töter Bürger- Fräntel sein Unwesen treibt, und so sehr wir es ab lehnen müssen, auf diesen Unsinn zu erwidern, so gebent wir die Notiz doch wieder, damit die Arbeiter sehen, wie das Blatt, das sich nur infolge der Abonnements aus Arbeiterkreisen halten kann, ihre fie gegen das Interesse ihrer Klasse handeln, wenn sie anstatt das Vertreter beschimpft. Die Arbeiter sollten endlich einsehen, daß Organ der Sozialdemokratie das ihrer Gegner unterstützen.
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berfiel dabei in eine solche Aufregung, daß er plöglich eine Flasche Lysol aus der Tasche zog und daraus trank. Gewaltsam riß man dem Lebensmüden das Gift vom Munde weg und holte einen Arzt herbei. Als dieser erſchien, war M. spurlos verschwunden. Wo er fich hingewandt hat, konnte bisher noch nicht ermittelt werden.
Der pensionierte 39 jährige Postschaffner Paul Hiltmann, Weises straße, vergiftete sich gestern morgen mit Lysol. Er wurde nach dem Krankenhause gebracht, wo er sehr schwer darnieder liegt. H. hatte bor 4 Jahren einen nicht unerheblichen Teil des großen Loses gewonnen, aber das Geld durchgebracht. Er litt an Hochgradiger Nerbosität.
gemacht!
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Jezt müssen es die Steuerzahler mit
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Die Gemeindevertretersigung mußte am Freitag 35 000 m. für Volksschulbaracken bewilligen. Ein herrliches Zeugnis der Fürsorge unserer Gemeindeverwaltung für die Kinder des Volkes. Es hat sich herausgestellt, daß schon zum April die Schulräume nicht mehr werden; zum Oktober rechnet man auf einen Zuwachs von weiteren ausreichen, es sollen deshalb zwei Klassen in Baracken untergebracht vier Klassen. An der Rings und Albrechtstraßen- Ecke sollen fich die Brachtbauten" erheben. Es wird also jedermann Gelegenheit haben zu Vergleichen zwischen der Fürforge der Gemeinde für Volks und höhere Schulen, da in unmittelbarer Nachbarschaft die neuerbaute Oberrealschule liegt. Ueber den Neubau dieses Schulhauses, den Umbau des Gymnasiums, der Errichtung der höheren Töchterschule und den badeanstalt bestimmte 200 000 Mart verwendete, scheint unfere Bau der Grunewaldbahn, zu welchem man für eine VoltsGemeindeverwaltung die Bedürfnisse der Volksschule ganz ver geffen zu haben. 35 000 Mark büßen! Die Silberhochzeit des Kaiserpaares stellt immer neue Anforderungen an die Gemeinde. Es wurden abermals die an Boltsschüler verteilt werden soll zwecks Erwedung patriotischen 200 m. gefordert und bewilligt zur Anschaffung einer Festschrift, Sinnes. Der Liebe Mühe wird umsonst sein; die Eltern der Schüler werden dafür sorgen, daß diefe außerordentlich ziveckmäßige Eine Polizei- Kampagne gegen die Charlottenburger Wolfsbühne! Festschrift" die richtige Würdigung seitens der Kinder erfährt. Von Die Polizeibehörde hiesiger Haupt- und Residenzstadt, die auf dem zehn Einsprüchen gegen die Gemeindewählerliste unerquidlichen Gebiet des Mörderfangs bekanntlich nicht immer eine wurden acht anerkannt, zwei abgewiesen; eine davon zu unrecht, glückliche Hand bewiesen hat, scheint den Schwerpunkt ihrer Opera- wovon sich der Bürgermeister durch Nachfrage auf dem Meldeamt tionen nunmehr in die anmutigeren Regionen der Kunst verlegen überführen kann. Der betreffende wohnt nicht erst seit 25. März 1905, zu wollen. Des Hennig vermag man nicht habhaft zu werden, aber sondern bereits seit September 1904 in Steglitz . Durch unrichtige lob gründlich auf die Schliche gekommen. Der Verein, der das ge- rechts für verlustig erklärt. Hoffentlich wird das Versehen noch gutder Freien Voltsbühne Charlottenburg ist man gott - Information des Bürgermeisters wird also ein Bürger des Wahlmeingefährliche Ziel verfolgt, das Verständnis für Kunst und Kunst- rechts für verlustig erklärt. Hoffentlich wird das Versehen noch gutwerke im Volte, und besonders in der Arbeiterklasse, zu wecken und zu fördern, hatte bekanntlich für seine nächste Theatervorstellung Die Wahltermine für die Gemeindewahlen find wie folgt festeine Aufführung des Kampfschen Revolutionsdramas„ Am Vorgesetzt worden: für die Wähler des 1. Bezirks der III. Klaffe abend" beschlossen. Die Aufführung sollte genau unter denselben, auf Montag, den 5. März d. I., nachmittags von 3-8 Uhr, durch die polizeilich genehmigten Statuten festgelegten Bedingungen Wahllokal: großer Saal des Restaurants Albrechtshof", hier; für stattfinden, wie alle früheren Veranstaltungen, und der Zutritt nur die Wähler des 2. Bezirks der III. Selasse auf Montag, den den Mitgliedern der Freien Volksbühne Charlottenburg gestattet 5. März d. J., nachmittags von 3-8 Uhr, Wahllokal: Turnhalle sein. Die besonders mühevollen und kostspieligen Vorbereitungen zu des Gymnasiums in der Heesestraße( Eingang Südendstraße) hier; der Aufführung waren unter der persönlichen Leitung des Dichters für die Wähler der II. Klasse auf Dienstag, den 6. März d. J., unterm 15. Februar ein Utas des Poli- nachmittags von 4-7 Uhr, Wahllokal: großer Sigungssaal des Ratfast abgeschlossen, als zeipräsidenten Steifensand erfolgte, der dem Vorsitzenden der Volts- hauses hierfelbst; für die Wähler der I. Klasse: auf Mittwoch, den bühne die Enthüllung machte, die Vorstellung werde diesmal polizei- 7. März d. J., nachmittags von 6-7 Uhr, Wahllokal: fleiner licherseits als eine öffentliche" betrachtet werden und es sei dem Sigungsfaal des Rathauses hierselbst. Die zu wählenden 13 Gemeindeverordneten verteilen sich auf gemäß zunächst bei der Zensurbehörde die Erlaubnis zur Aufführung bes Kampfschen Dramas einzuholen. Sollte der Verein diese Be- die einzelnen Selaffen wie folgt: III. Selaffe 1. Bezirk- 2, 2. Bezirk 2, II. Klaffe( einschl. Ersatzmann) 5, I. Klasse bingung nicht erfüllen, so werde die Aufführung am Aus Bon den in der I. und II. Klasse zu wählenden können je 2, von 23. Februar polizeilich inhibiert werden! Zeitungsnotizen", so heißt es in dem merkwürdigen Dokument, habe den im 1. Bezirk der III. Klasse zu wählenden kann 1 NichtWahlverein Bezirk Bankow . Am Montag, den 19. Februar, die Obrigkeit ihre Wissenschaft geschöpft. Wir sind daraufhin die ge- angefeffener sein. Die übrigen zu Wählenden müssen gemäß§ 52 findet bei Roczydi, Streuzstr. 3-4, eine öffentliche Wählerber- famte Berliner und Charlottenburger Bresse der letzten Tage durch der Landgemeindeordnung Angesessene sein. sammlung statt. Tagesordnung: 1. Gemeindepolitik und Sozial- gegangen, ohne eine Notiz zu finden, die auf die dem Verein unter- Ober- Schöneweide . Demokratie. Referent: Genosse Freiwaldt. 2. Bericht der bis- stellten polizeiwidrigen Pläne auch nur im entferntesten hindeutet. herigen Gemeindevertreter. 3. Aufstellung der neuen Kandidaten. Aber selbst wenn sich eine solche Notiz irgendwo gefunden hätte, wie In welcher Weise die Bekämpfung der Sozialdemokratie schon Franz.- Buchholz: Am Dienstag, den in aller Welt 4. Verschiedenes. fragen wir könnte man daraus dem Verein in der Schule geübt wird, davon gibt ein Vorfall in der hiesigen 20. Februar, abends 8½ Uhr, findet in Kähnes Festsälen die einen Strick drehen? Es brauchte dann ja in Zukunft nur irgend katholischen Schule interessanten Aufschluß. Nachdem schon des Sigung des Wahlvereins statt. Tagesordnung: 1. Sozialdemo- eine Spigelseele eine erlogene Mitteilung in die Presse zu lanzieren, öfteren im tatholischen Religionsunterricht weidlich über dic kratie und Gemeindepolitik und Bericht von der Gemeindevertreter- um der Polizei die Handhabe zu bieten, je de Vereinsvorstellung bösen Sozialdemokraten geschimpft wurde, erzählte man neulich Konferenz zu Lichtenberg . Referent: Genosse Stubig Pantow. als öffentlich zu bezeichnen! Für die Volfsbühne verbindlich und für den Kindern, in der letzten Volksversammlung in Oberschöneweide 2. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Die Genossen werden auf- die Polizei maßgebend können selbstverständlich nur die offiziellen sei ein Katholik mit Stühlen aus dem Saale gehauen worden. gefordert, für den Besuch dieser Versammlungen rege zu agitieren. Mitteilungen des Vorstands sein, die regelmäßig in einer Berliner Diese dreiste Lüge bezieht sich wohl auf die harmlose Tatsache, Der Vorstand. und einer Charlottenburger Zeitung erfolgen. Daß eine öffentliche daß in der letzten Versammlung nach den Ausführungen des GeAdlershof. Am Dienstag, den 20. d. M., abends 8% Uhr, findet Aufführung nicht geplant war, davon hätte sich der Herr Polizei- nossen Ebert über das Zentrum ein antvesender Katholik in Kauls Restaurant, Bismardstr. 16, eine Mitgliederversammlung präsident Steifensand selber leicht überzeugen fönnen. Hätte er, im hiesigen katholischen Volksverein des Wahlvereins statt. Auf der Tagesordnung steht: Bericht der der, so viel wir wissen, nicht Mitglied der Charlottenburger Volks. Reden veranlaßt werden sollte, es aber vorzog, unter allgemeiner Gemeindevertreter über ihre Tätigkeit im Gemeinderat und Auf- bühne ist, den Wunsch gehabt, der Vorstellung des auch für Heiterkeit den Saal zu verlassen. deutsche Polizeibeamte sehr interessanten und Man sieht, fein Mittel ist zu schäbig. stellung der Kandidaten zur Gemeinderatswahl. Da die Tages- lehr reichen Kampfschen Dramas beizuwohnen, so würde ordnung eine äußerst wichtige ist, ist das Erscheinen aller Mit- er erfahren haben, daß ihm der Zutritt erst nach Erlangung der glieder dringend notwendig. Der Vorstand. Mitgliedschaft gestattet worden wäre, d. h. nur auf seinen durch die Erkner . Dienstag, den 20. Februar, findet die Versammlung Bahlstelle an den Vorstand zu richtenden und von diesem nach statutendes Wahlvereins statt. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen gemäßer Prüfung der persönlichen Verhältnisse usw. genehmigten Dourno über:" Die deutsche Revolution im Jahre 1848". 2. Dis- Antrag. Indessen, wir leben in einem Polizeistaat, und so bleibt fussion. 3. Aufstellung der Kandidaten zur Gemeinderatswahl. dem Verein vor der Hand nicht anderes übrig, als an Stelle des 4. Aufnahme neuer Mitglieder. 5. Bericht von der Gemeinde- Kampffchen Schauspiels am 23. Februar Halbes" Jugend" in Szene bertreterkonferenz. 6. Verschiedenes. Der Vorstand. gehen zu lassen. Das in Berlin , Hamburg usw. verbotene Drama " Am Vorabend" aber wird, sobald die polizeilichen Bedenken sich geKarlshorst. Am 20. Februar, abends 8½ Uhr, findet im Lokal lärt haben, als nächste Vereinsvorstellung der Freien Boltsbühne Kupsch, Treskow- Allee, eine öffentliche Gemeindewähler- Charlottenburg gegeben werden, und zwar, wir wie schon heute mitVersammlung statt. Tagesordnung: 1. Bericht über die Ge- teilen können, am Vorabend des 18. März. meindevertretung. Referent: Genosse Pinseler. 2. Freie Dis. fuffion. 3. Verschiedenes. Sonntag, den 18. Februar, vormittags 8 Uhr: Flugblattverbreitung. Zusammenkunft bei Kupsch. Die Genossen mögen vollzählig erscheinen.
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Macher
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Die Droschtenfuhrherrn weichen mutig zurüd. Die Droschten an einem bestimmten Tage aus dem öffentlichen Verkehr zu ziehen, um gegen die Verfügungen des Polizeipräsidenten wegen Sperrung des Potsdamer Platzes und andere Erschwerungen des Droschtenbetriebes wirksam zu protestieren, hatten fürzlich die Borstände sämtlicher Fachvereine der Droschfenfuhrherrn von GroßBerlin sowie der Berliner Lohnfuhrwerksinnung beschlossen und zwar einstimmig beschlossen. Die Vertrauensmänner der Droschkenführer gaben in einer am 13. Februar abgehaltenen Versammlung Die Automobil- Katastrophe am Kurfürstendamm , bei welcher hierzu ihre Zustimmung unter der Bedingung, daß bis zum 20. Februar der Chauffeur Hummel dadurch seinen Tod fand, daß sich das Antwort eingehen müsse und der erste Beschluß aufrecht erhalten werde. Automobil vollständig überschlug, wobei dem H. der Kopf zerschmettert Die Herren Zuhrwerksbesitzer scheinen aber keine Freunde davon zu sein, wurde, wird noch gegen die Stadtgemeinde Charlottenburg ein ge- einmal Beschlossenes auch ernsthaft auszuführen, denn in der letzten richtliches Nachspiel haben. Wie die Untersuchung ergeben hat, ist| Nummer ihres Organs erschien folgende Notiz: