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Für die weitere Ausgestaltung des legten Drittels des Hohenzollern - Kiesloch auf ein ganzes Schwein, ein Bündel Kleidungsstücke, darunter p Neber den Bauunfall in Buch, plages wurden 7000 m. bewilligt, die gleiche Summe erfordert die Männer- und Frauenhemden, und ungefähr 50 Meter von der Stelle bei dem mehrere Arbeiter schwer verunglückt sind, schreibt uns die Umgestaltung des Ludwigkirchplatzes. Für elektrische Beleuchtung entfernt standen Bratheringsbüchsen, welche als Kochtöpfe gedient Baufirma Stoedtner u. Scharnweber: Es handelt sich nicht um der Rathausuhr wurden 400 m. bewilligt. Die Gemeindevertretung hatten. Die Feuerstelle und die Spuren deuteten darauf hin, daß ſtimmte dem Staffeltarif des Elektrizitätswertes Südwest vom die Diebe die Stelle soeben verlassen hatten. K. meldete diese Ent- ein Gerüst, sondern um eine Aufzugsbrücke. Die Brücke, die sach­1. Juli 1905 zu. Nach dem Tarif werden für 25 000 Kilowattstunden deckung sofort der Lichterfelder Polizei, die Nachforschungen nach den gemäß und aus völlig einwandfreiem Material hergestellt pro Stunde 25 Pf. gezahlt. Dann fällt der Preis auf 20 Bf. und Dieben aufgenommen hat. nicht belastet war, hat sich vermutlich dadurch, daß ein Arbeiter 15 Pf. Jezt betrug der Einheitspreis 16 Bf. Die Hundesteuer ein zum Festhalten der Brücke unbedingt erforderliches Tau, wird von 20 auf 30 m. erhöht und zwar, weil Lurushunde über­aweds Anbringung eines zweiten Taues, löste bezw. hand nehmen. Der Hohenzollerndamm macht den Ankauf eines Ioderte, an dem überstehenden Teil Teil gesenkt und ist Grundstückes von 469 Quadratmeter zum Preise von 33 000 M. so nach außen außen herabgeglitten, die auf ihr befindlichen nötig. Für bessere Beleuchtung des Teiles der Kaiserallee zwischen vier Leute mit sich reißend. Das Ereignis ist umso unerklärlicher, als Spichern und Schaperstraße wurden 573 M. bewilligt. vor ihm an demselben Tage bereits schon dreimal Eisenteile und einige Wochen vorher vermittelst derselben Brücke erhebliche Mengen Material aufgefahren worden waren. Irrtümlich ist, daß der Auf­zuzskrahn gebrochen, denn bei dem Eintritt des Unfalles wurde der Krahn nicht beansprucht.

Der Provinziallandtag hat der Verleihung des Städterechts an Wilmersdorf zugestimmt. Lichtenberg .

Berliner Nachrichten.

Ruhig behaupten!

Von einem Ueberfall auf einen arbeitswilligen Mechaniker

In der Reichstagssigung vom 14. Februar war in der Debatte über den Wahlrechtsantrag der sozial­demokratischen Fraktion auch das Thema Wahlrechtssonntag und Schule" gestreift worden. Unser Genosse Bebel hatte daran erinnert, daß in den Schulen Berlins vor dem Der Stadtbaurat Hoffmann hat sich in anderem Sinne geäußert. 21. Januar Lehrer die Kinder auf die Gefahren des Wahl- Nach seiner Darstellung soll ein Tau gerissen sein, an dem die rechtssonntags hingewiesen und sie vor dem Betreten der Arbeiter eiserne Träger aufheben wollten. Daraus erhellt, daß das Straßen gewarnt hatten, da es am 21. Januar Revolution Tau fehlerhaft war und die Last nicht tragen konnte. gebe. Da Genosse Bebel hieran eine Bemerkung geknüpft hatte, die für die betreffenden Lehrer nicht gerade schmeichel- wußten dieser Tage verschiedene bürgerliche Blätter zu berichten. haft war, so antwortet jetzt die" Pädagogische 3ei- Es hieß da: tung" mit einen Ausfall gegen den sozialdemokratischen Redner, der troß seiner weißen Haare den jüngsten Brause­kopf an Maß- und Zügellosigkeit überbietet." Zur Sache sagt das Lehrerblatt folgendes:" Wir wissen ja wohl auch, was an den Berliner Schulen vorgeht, und können deshalb sagen, daß die übergroße Mehrheit, ja wir dürfen ruhig behaupten, die Gesamtheit der Berliner Lehrerschaft des Demon­strationstages mit feiner Silbe gedacht hat in der Einsicht, daß es Sache der Eltern ist, ihre Kinder Sonntags zu hüten." In einigen Fällen, so erzählt das Blatt weiter, hätten Kinder

Am 20. Februar hielt der hiesige sozialdemokratische Wahlberein bei Gebr. Arnhold seine Mitgliederversammlung ab, in der Genosse Dittmer vom Gemeindearbeiter- Verband einen sehr instruktiven Vortrag über" Die Aufgaben der Gemeinden" hielt. In eineinhalb stündiger Rede zeigte der Referent, was die Gemeinden leisten müßten, wenn fie fich ihrer Aufgaben bewußt wären. Er hob hervor, wie das preußische Dreiflassenivahlrecht auch in den Gemeinden den Semmschuh jeglichen Fortschrittes bilde, indem 28 den Haus- und Grundbefizern ein lebergewicht sichere. Bum Schluß fordert Redner die Genoffer auf, nicht nachzulassen in der Agitation und Organi­sation, und insbesondere die sozialdemokratischen Vertreter in den Gemeindeverwaltungen ermahnte er, immer und immer wieder unsere Forderungen zu stellen, wie sie im Kommunalprogramm der Sozialdemokratie auf dem Parteitage zu Bremen niedergelegt sind. Als Bezirksführer wurden bestätigt für Bezirk 2a Genosse Her­berg, für den 10. Bezirk Genosse Tilch und für den 11. Bezirk Ge­noffe Gliese. Die Mitgliedsbücher sind unverzüglich an die Be­zirksführer abzugeben. Die Anschuldigungen gegen den 1. Vor­sisenden wurden vom 2. Vorsitzenden im Auftrage des erweiterten Borstandes als unberechtigt zurückgewiesen; die diesbezügliche Er­flärung wurde von der Versammlung ohne Diskussion gutgeheißen. in der Schule angefangen von den bevorstehenden Ereignissen Nach Auseinandersehungen über das am 17. März stattfindende Stiftungsfest des Wahlvereins und nach Hinweis auf den augen­scheinlichen Mangel an Polizeibeamten, wo es gelte, das Kinder­schutzgesetz zur Durchführung zu bringen, schloß der 1. Vorsitzende die Versammlung.

Auf die am 5. März von 3-8 Uhr stattfindenden Wahlen von Arbeitnehmerbeifißern zum Gewerbegericht machen wir nochmals aufmerksam. Wir ersuchen, von den in den Bezirkslokalen erhält lichen Legitimationsformularen recht regen Gebrauch zu machen; dieselben erleichtern die Wahl selbst ungemein Neuendorf- Nowawes.

zu reden. Wenn dann hier und da der Lehrer geraten habe, sich nicht in Volkshaufen zu mischen, so habe er weiter nichts als das Wohl seiner ihm liebgewordenen Schüler.im Auge gehabt." Diese über die Gesamtheit der Berliner Lehrer­schaft abgegebene Erklärung wird durch die Tatsachen wider­legt, über die auch im Vorwärts" berichtet wurde. Da übrigens an den Gemeindeschulen Berlins gegenwärtig weit über 5000 Lehrkräfte beschäftigt find, so gehört auch für den, der wirklich feinen einzigen Fall einer schulmeisterlichen Revolutionsrede kennen gelernt haben sollte, eine tüchtige Die Erhöhung der Gemeindeeinkommensteuer um 30 Proz. ist in Portion Mut dazu, für die Gesamtheit der Berliner der letzten Sigung der Neuendorfer Gemeindevertretung beschlossen Lehrerschaft"( auch in der Päd. 3tg." ist das Wort Ge­worden. Bisher betrugen die Zuschläge zur Staatseinkommensteuer samtheit" durch den Druck hervorgehoben) die Hand ins Feuer einschließlich 39 Proz. Kreissteuer 120 Broz, bei der diesmaligen zu legen. Ruhig behaupten", sagt das Lehrerblatt, ohne die Etatsberatung find sie auf 110 Proz. ausschließlich Kreissteuer fest- Selbstkritik zu merken, die in diesem Ausdruck liegt gefeßt worden. Zum großen Teil ist diese Steuererhöhung durch

die Errichtung einer Vorschule und eines Realgymnasiums ver­

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anlaßt, welche dazu dienen sollen, den Zuzug steuerkräftigen Bublikums und Bureaus der Ministerien, des Gerichts, des Magistrats und Am 27. b. M. werden sämtliche öffentlichen Sassen nach Neuendorf zu fördern. Daß für die Errichtung derartiger anderer Behörden mit wenigen Ausnahmen geschlossen bleiben. Institute eine unbedingte Notwendigkeit vorhanden war, kann nicht in den Schulen finden nur est atte, aber fein Unterricht statt. behauptet werden, da das in der Nähe liegende Potsdam derartige Am 26. d. M. bleiben die Kassen und Bureaus geöffnet und findet Lehranstalten besigt, welche von Neuendorfer Kindern besucht werden können, was auch vielfach noch geschieht. Hierzu kommt noch, daß auch der Unterricht in den Schulen statt. das Schulgeld von 90 M. für die Vorschule, deren einzelne Klassen

Steglik.

schienen waren aber fast nur

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Etwa von 3 Uhr nachmittags ab werden gesperrt:

a) für jeglichen Verkehr: die Bellevue- Allee zwischen Schloß Bellevue und Kleinem Stern, der Fahrdamm der Charlottenburger Chaussee vom Kleinen Stern bis zum Brandenburger Tor , der Blatz vor dem Brandenburger Tor , der Pariser Play, die Fahr Sämme, Mittelpromenade und der Reitweg der Straße Unter den Linden, der Platz am Opern- und Zeughause, die Straße am Zeughause, der Schinkelplay, die Schloßfreiheit, der Luftgarten und die Kaiser Wilhelm- Brücke;

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Einen Ueberfall auf einen arbeitswilligen Mechaniker namens Bruno Hermann aus der Schillerstraße zu Charlottenburg haben einige Streikende verübt, deren Spuren von der Polizei ver­folgt werden. Der 20jährige Hermann ist in der Rinne- Motoren­gesellschaft in der Siemensstr. 12 beschäftigt, wo vor einiger Zeit ein Streit unter den Schlossern und Mechanikern ausbrach. Hermann schloß sich den Streifenden nicht an und erfuhr seitdem vielfache Belästigungen auf dem Wege von und nach der Werkstätte. Eines Abends drohten ihm ehemalige Arbeiter der Fabrik, ihn in die Spree zu werfen, wenn er die Arbeit nicht niederlege. Hermann aber gab auf die Drohungen nichts. Als er gestern abend auf dem Heimwege die Waldstraße passierte, wurde er hinterrücks von einigen Burschen überfallen und mit Messern in grauenvoller Weise zugerichtet. Mit dem Rufe: Das ist der Streifbrecher!" stießzen ihm die Rowdies die Meffer ins Gesicht. Außer vielen anderen Verlegungen erlitt H. Stichwunden an beiden Augen, so daß Gefahr für das Augenlicht besteht. Der Ueberfallene liegt im Krankenhause Moabit schwer danieder; eine Gefahr für sein Leben besteht zwar nicht, doch dürfte er dauernd entstellt bleiben. Die Spuren der Täter, die sich nach dem Ueberfall geflüchtet hatten, sind entdeckt. Der Streit selbst ist inzwischen beigelegt worden." Schon in sich leidet die Notiz an einem Widerspruch. Es wird am Schluß gesagt, daß die Spuren der Täter entdeckt seien. Daraus geht schon hervor, daß man nicht genau weiß, wer die Täter find, sonst wären sie sicher genannt worden. Das hält aber nicht ab, in der Einleitung diefer Notiz frei und frank zu behaupten, dag Streikende diese Tat verübt hätten. Wie nun fofort an­gestellte Recherchen ergeben haben, haben Streifende mit diesem Vorgange nichts zu tun, was natürlich diese Blätter nicht hindert, einer Verdächtigung streikender Arbeiter ohne weiteres Raum zu gewähren.

Einen recht dreisten Diebstahl verübte in der Nacht vom

Donnerstag zum Freitag der Händler B. Eichgrün, der seit einigen Tagen bei seinem Bruder, der Fensterputzer ist, vorübergehend Auf­nahme gefunden hatte. Der Händler benutzte die Gelegenheit, einem Schlaffollegen die sämtlichen Papiere, einem anderen einen neuen

Verein für volkstümliche Kurse von Berliner Hochschullehrern. Der für Dienstag, den 27. d. Mts., angesezte Vortrag des Herrn Geheimen Medizinalrats Professor Dr. Döniz aus seinem Kursus über Japan und die Japaner" fällt aus. Herr Geheimrat Dönig wird die beiden legten Vorträge am 6. und 13. März halten.

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Auf der Treptow - Sternwarte behandelt Herr Direftor Archen­hold am Sonntag, den 25. Februar, nachmittags 5 Uhr, in einem mit zahlreichen Lichtbildern ausgestatteten Vortrage die Frage: Gibt es ein Leben auf dem Monde?" Das Thema für den 7 Uhr- Vortrag lautet: Die Bewohnbarkeit der Welten", für den Vortrag am Montag, abends 9 Uhr:" Wolfen und Blize". mit dem großen Fernrohr werden Sonne, Mond, Drionnebel und Jupiter nacheinander beobachtet.

Ahlwardt ist wieder da! Der lange Zeit von der politischen Gehrodanzug, Portemonnaie mit Inhalt und andere Kleinigkeiten von zirka 14 Kindern besucht werden, ein so niedriger ist, daß Schaubühne verschwundene Rektor aller Deutschen " tritt jegt wieder zu stehlen. Die Polizei nahm den" guten Schlafkollegen" feſt.. dadurch die Kosten, die dieses Institut verursacht, auch nicht entfernt in die Deffentlichkeit und zwar beabsichtigt er nicht mehr und nicht Erwischte Wäschediebe. Gestern nachmittag statteten zwei Diebe aufgebracht werden. Berücksichtigt man noch, daß auf dem Gebiete weniger als eine große neue Partei zu gründen, die alle übrigen dem Boden eines Hauses in der Münchebergerstraße ihren Besuch des Volksschulwesens in Neuendorf noch geradezu standalöse antisemischen Gruppen verdrängen soll. Im" Agitationsverband für ab und stahlen eine Menge frisch gewaschener Wäsche. Sie sollten Berhältnisse herrschen, so ist es begreiflich, daß die nationale Politik Allzeit voran" entwickelte Ahlwardt gestern im sich jedoch nicht lange ihres Raubes zu erfreuen haben, denn als sie Arbeiterschaft Neuendorfs von dieser Steuererhöhung nichts" Hackerbräu" sein neues Programm. Hervorzuheben ist daraus mit derselben in die Herberge zur Heimat, Koppenſtr. 5 famen und weniger als erbaut ist. Hoffentlich werden die dortigen Wähler vor allem, daß Ahlwardt jezt den Kampf gegen die Juden daselbst soeben Hemden zu versilbern suchten, wurden sie von vier der dritten Klasse, welche bei der letzten Gemeindevertreterwahl den aufgeben will und dafür den Kampf gegen die Jesuiten herbeigeholten Schußleuten festgenommen. Nachdem die Beamten Gegnern der Sozialdemokratie ihre Stimme gaben refp. überhaupt predigt. Im Gegensatz zu seiner früheren Lehre verkündet er, daß den Haupttäter sofort gefesselt hatten, brachten sie die Spitzbuben nicht wählten, aus diesen Verhältnissen die Lehre ziehen, daß es nicht das Judengeld den Mittelstand unterdrücke, sondern die Macht nach dem nächsten Polizeirevier. ihre Pflicht ist, dazu beizutragen, daß bei der diesmaligen Wahl der Jesuiten . Die Berliner Warenhäuser und Großbanken, aber Beim Hennig- Spielen verunglückt ist der Schulknabe Artur G. nicht wieder Kandidaten gewählt werden, die ihre Aufgabe darin auch die großen christlichen Spezialgeschäfte wären von Jefuiten ge- aus der Skaligerstraße. Er spielte mit mehreren gleichalterigen erblicken, auf Kosten der Gesamtheit Einrichtungen zu schaffen, die leitet, die jüdischen Inhaber seien nur vorgeschobene Personen. So- Kameraden das in letzter Zeit aufgekommene, namentlich bei der nur dem befizenden Teil der Einwohnerschaft zugute kommen, gar die nationalliberalen Grubenbefizer im Ruhrrevier sind nach Schuljugend sehr beliebte Hennig- Jagdspiel, wobei er selbst den sondern daß die Kandidaten der Sozialdemokratie zum Siege ge- hlwardt nur Angestellte der Jesuiten . Die drei Hauptforderungen Hennig" machte. Um das Spiel möglichst naturgetreu zu gestalten, Tangen, deren Brinzip es ist, die Steuererträge so zu verwenden, des Ahlwardtschen Programms sind: 1. Rechtsfähigkeit aller Vereine, ging die Hennig- Jagd über hochaufgestapelte Bretter auf einem wie es im Interesse der Gesamteinwohnerschaft liegt. 2. Umwandlung der Reichsbank in ein nationales Kreditinstitut und Holzplatz an der Rigdorfer Grenze, durch welche die Jagd über die 3. Entfernung des Religionsunterrichts aus den Schulen. In großen Dächer versinnbildlicht werden sollte. Leider geriet beim Hin- und Einen großartigen Reinfall erlebte der Reichsverband zur Be- öffentlichen Bersammlungen will Ahlwardt demnächst Anhänger für Herlaufen ein Holzstapel ins Wanken, der kleine Pseudo- Hennig feine neue Partei" werben. stürzte zu Boden und wurde von den nachstürzenden Brettern nicht fämpfung der Sozialdemokratie" mit der gestrigen Versammlung. Eingeladen waren die Angehörigen aller bürgerlichen Parteien, er- Die Berkehrsbeschränkungen in Berlin nehmen tein Ende, im unerheblich verletzt. Der Junge erlitt einen Bruch des Oberschenkels und wurde nach der nächsten Unfallstation gebracht. Sozialdemokraten. Der Gegenteil haben wir in den nächsten Tagen wieder neue zu erwarten. Referent, Redakteur Laeuffen Berlin, tummelte schlecht und recht Der Polizeipräsident erläßt folgende Bekanntmachung: seinen abgetriebenen Klepper in der politischen Arena und erregte Aus Anlaß des feierlichen Einzuges Ihrer Hoheit der Herzogin durch seine wunderlichen Kapriolen zivar ungewollte, darum aber Sophie Charlotte von Oldenburg am Nachmittage des 26. Februar d. J. um so herzhaftere Heiterkeitsausbrüche des Auditoriums. Der treten folgende Berkehrsbeschränkungen ein: Zukunftsstaat, die Ablehnung der sozialpolitischen Geseze durch unfere Abgeordneten, die Unterstüßung des Auslandes durch die deutsche Sozialdemokratie, ein vor mehr als zehn Jahren er­schienenes fozialdemokratisches Flugblatt, Bebels Erbschaft, die sozialpolitischen Lasten der Arbeitgeber und wie die alten Ladenhüter sonst noch heißen, bildeten die Bestandteile des Ragouts, das der Sozialistentöter seinen Hörern auftischte. Die Diskussionsredner des Reichsverbandes waren alle von der firen Jdee beherrscht, daß ihre Ausführungen deren Berechtigung unsere Genoffen nicht anerkennen fonnten so furchtbar gescheit b) nach Bedarf für Wagen, Reiter und Fußgänger: die Luther­Im wissenschaftlichen Theater der Urania wird Herr Dr. seien, daß die ungebildeten Arbeiter sie nicht fapieren könnten. Von brücke, der Spreewveg, das Bellevue- Ufer von der Stadtbahn bis unferer Seite unternahm es Genoffe Di tv e II, die verwirrten zum Schloß Bellevue, die Bellevue- Allee zwischen Kemperplay und Donath feinen Erperimentalvortrag" Die Fortschritte der draht= Ansichten der Gegner über den Sozialismus etwas zu ordnen, so Kleinen Stern, die Sieges- Allee und die Friedens- Allee zwischen losen Telegraphic" am Montag und Mittwoch noch einmal wieder­weit das bei einer Redezeit von 10 Minuten möglich war. Außer Zelten- Allee und Platz vor dem Brandenburger Tor , die Sommer- holen. An allen übrigen Tagen der Woche gelangt abends der dem lennzeichneten die Genoffen Strause, Leimbach und straße von der Dorotheenstraße bis zum Brandenburger Tor , mit zahlreichen farbigen Bildern und Wandelpanoramen aus­Schwebter die Kampfesweise des Reichsverbandes und Königgräzerstraße von der Lennéstraße bis zum Brandenburger gestattete Bortrag" Am Golf von Neapel " zur Darstellung. Nach­mittags wird am Mittwoch der Vortrag Im Lande der Mitter­rüdten die bon jenen behauptete Fürsorge der bürger- Tor, der Schloßplay und die Kurfürstenbrüde. lichen Parteien und des Staates für die Arbeiterschaft in Wenn im Interesse der Sicherheit zeitweise noch Verkehrs. nachtssonne" und am Sonnabend der Vortrag" Tierleben in der das richtige Licht. Feſtnageln müssen wir noch das ruppige beschränkungen im weiteren Umfange erforderlich werden sollten, Wildnis" zu kleinen Breisen gehalten werden. Im Hörsaal spricht Verhalten eines am Donnerstag Herr Dr. Thesing über Das Problem der Be­deutschnationalen Handlungsgehülfen, welcher bitte ich, den Anweisungen der Aufsichtsbeamten willig folge zu fruchtung und Vererbung", unsere Abgeordneten als elende Gesellen" bezeichnete und damit geben. Um eine Ueberfüllung der Feststraße zu verhindern, wird Freitag Herr Ingenieur einen Entrüftungssturm entfachte, der sich erst wieder legte, als der bas Brandenburger Tor voraussichtlich erst längere Zeit nach dem Way N. Zechlin über Leistungsprüfungen des Kraftwagens" und Held diese Beschimpfung zurücknahm. Genosse Krause brachte Paffieren des Zuges für den Verkehr wieder freigegeben werden am Sonnabend Herr Dr. Donath über" Elektromotoren und Dynamomaschinen". schließlich eine Refolution ein folgenden Inhalts: Die Versammelten fönnen. Dem Bublifum wird, soweit irgend angängig, die Teil­berurteilen die Bestrebungen des Verbandes zur Bekämpfung nahme an der Einzugsfeier von den Aufsichtsbeamten ermöglicht Feuerwehrbericht. Donnerstag früh um 6 Uhr wurde die der Sozialdemokratie und protestieren gegen dessen Kampfesweise. werden; ich darf hierbei aber wohl die dringende Bitte aussprechen, Berliner Feuerwehr nach dem Dresdener Außenbahnhof auf Schöne Sie erklären es als Pflicht jedes Arbeiters, sich der sozial- den Erekutivorganen ihre schwere Aufgabe durch williges Befolgen berger Gebiet gerufen. Dort stand eine Kontorbude in Flammen. demokratischen Partei anzuschließen, da nur der Sieg des Sozialis- ihrer Anordnungen zu erleichtern und die glatte Abwidelung des Die Berliner Feuerwehr löschte die Flammen und übergab dann die mus die Befreiung der Menschheit aus Knechtschaft bringen kann. Verkehrs durch Rechtsgehen und Rechtsausweichen zu fördern. Brandstelle der Schöneberger Feuerwehr, die dann das Feuer voll­ Der Vorsitzende , Herr Kustos Stahlberg, weigerte sich jedoch, ständig ablöschte. Abends um 10 Uhr entstand im Wintergarten" die Abstimmung vorzunehmen, weil auf der Tagesordnung nichts Genußmittel auf dem Bürgersteige höher stellen! Aus einer der während der Vorstellung Erdschluß in der Oberlichtrampe. bon einer Resolution ſtehe. Auf Zuruf aus aus der Ber: Hauptverkehrsstraßen der Friedrichstadt wird ein Vorkommnis ge- Bublifum blieb ruhig. Eine Gefahr war, da der Erdschluß sofort sammlung erhoben fich ungefähr 200 Nachts um 1 Uhr brannte vor Personen für meldet, das dringend zur Abhülfe mahnt. Vor einem dort befind- bemerkt wurde, nicht vorhanden. die Resolution. Nunmehr verließen unsere Anhänger gemeinschaftlich lichen Kolonialwarengeschäft waren unter anderen Genußmitteln auch dem Hause Stöniggrägerstraße 1 ein Automobil. Das Benzin hatte sich den Saal zirka 20-25 Männlein als trauernde Hinterbliebene eingemachte Bohnen zu gleicher Erde auf dem Bürgersteig zur Schau entzündet. Gestern vormittag mußte in der Anklamerstraße 53 ein Brand des Reichsverbandes allein zurücklassend. gestellt. Vorübergehende Passanten Passanten beobachteten nun, wie gelöscht werden, der die Ballanlage erfaßt hatte. Ferner hatte die Wehr in den Bierfüßler an Behälter heranlief So endete der Kampf gegen die Stegliger Sozialdemokratie plöglich und der Frankfurter Allee 57 zu tun, wo in einem Fabrikfeller ein Brand mit einer großen Enttäuschung für die Veranstalter und sicherlich den Juhalt in nicht wiederzugebender Weise verunreinigte. ausgefommen war, der längere Löschtätgkeit erforderte. Papier , auch für den Saalinhaber, weil die meisten Versammlungsbesucher Kurz die natürlich Lumpen u. a. brannten dort unter großer Qualmentwicklung. In auf sein Bier verzichteten. einem Papiergeschäft in der Invalidenstraße 40/41 waren nachts Megale, Papiere u. a. in Brand geraten und in der Insterburger­Teltow. ftraße 26 Gardinen usw. Bei einem Alarm, der abends aus der Solbinerstraße einlief, handelte es sich um einen Mißbrauch des öffentlichen Feuermelders. Ferner hatte die Wehr Brände in der Mittenwalderstraße 23, Am Hafenplay 5, Langestraße 9 und anderen Stellen zu löschen.

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darauf wünschte eine Käuferin, nichts von dem Vorfall bemerkt hatte, ein Quantum der frag lichen Bohnen. Und sie erhielt sie auch. Der Verkäufer wurde jezt von einem der Passanten auf den Zustand der Genußmittel auf­Einen eigenartigen Fund" machte gestern vormittag der Kohlen- merkjam gemacht, anstatt dieselben jedoch zu entfernen und zu ber händler Karl Kaatsch aus Groß- Lichterfelde . Als derselbe sein Bacht- nichten, wurden sie einfach höher gestellt. Es wäre doch im Interesse land an der Villenkolonie( Seehofer Gelände) besichtigte, fand er auf der Appetitlichkeit und auch der Gesundheit, wenn derartige standalöse denselben Fleischreste; bei Verfolgung der Spur stieß er in einem Zustände aus der Welt geschafft würden. Berantwortlicher Redakteur: Hans Weber, Berlin . Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin . Druck u. Verlag: Vorwärts

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Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.

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