nichts an."
Den 1. Mai durch Arbeitsruhe zu feiern beschloß die lette
Müggel, als das größere Boot, in welchem sich fünf junge Leute ständige Leute bejubeln zu dürfen. Besonders auf die Lichtenberger zweite Wählerabteilung zu ihrem Vertreter ernennt, wir begnügen befanden, plöglich von hodjgehenden Wellen erfaßt und umgeworfen Ortstrantentasse hat es das bösartige Tierchen abgesehen. Mit uns damit, diesen Zwist unter den edlen Brüdern zu konstatieren. wurde. Die Infassen des zweiten Bootes versuchten den Vers infernalem Haß versprigt es fein Gift speziell gegen den Rendanten, unglückten Hülfe zu leisten, wobei auch dieses Fahrzeug infolge zu Mugbansche Nachäffer mit einem Artikel, in dem der lezte Jahresden Genossen Grauer. Den Gipfel der Niedertracht erklettert der Rigdorf. großer einseitiger Belastung fenterte und alle neun Ruderer gerieten bericht der Kasse kritisiert wird. Die früher unter freisinnig- Generalversammlung des Holzarbeiter- Verbandes, Bahlstelle Rigdorf. nunmehr in ernste Lebensgefahr. Der Unglücksfall war sowohl von ordnungsstaatlicher Leitung mißverwaltete staffe, hat unter der Außer der Abrechnung vom ersten Duartal stand der Bericht vom den Mannschaften der Rettungsstation, als auch von Schiffern in Verwaltung unserer Genossen einen hocherfreulichen Aufschwung Gautag zur Tagesordnung; denselben gab Kollege Karle. Die Ur Rahnsdorf beobachtet worden, welche mit mehreren Booten zu Hülfe genommen. Die Leistungen an die Mitglieder wurden erhöht, die abstimmung zur Einführung der Krankenunterstügung hat folgendes eilten. Es gelang auch, die sämtlichen mit den Wellen Kämpfenden finanzielle Grundlage gesundete und zu der diesmaligen General Resultat ergeben: Abgegeben wurden 530 Stimmen, von diesen zu retten und nach Rahnsdorf zu bringen. Das fühle Sturzbad versammlung fonnte die Verwaltung durch Anträge auf weitere stimmten 865 für die Einführung und 151 dagegen, 14 Stimmen scheint aber den leichtsinnigen jungen Leuten keine genügende Lehre Erhöhung der Leistung für die Mitglieder angenehm fiber- waren ungültig. Des weiteren wurde der Beschluß gefaßt, den erraschen. gegeben zu haben, denn als einer der Schiffer auf die Fahrlässigkeit Das war den Maulwürfen gegen die Selbstverwaltung höhten Beitrag von 80 Pf. am 1. Mai zu zahlen und am 1. August natürlich fatal, aber fein Hindernis für niederträchtige Verleumdung. bereits mit der Zahlung der Unterstügung zu beginnen. Ms Delehinwies, mit welcher die Ruderer ihr Leben auf das Spiel gefeßt Der den Delegierten vorgelegte Rechenschaftsbericht weist trok einer gierter für den Verbandstag wurde Lusch und als Erſazwann Karle hatten, antwortete ihm einer der Geretteten:„ Das geht Sie gar gegen das Vorjahr um über 30 000 m. erhöhten Ausgabe für ärzt- gewählt. Den Delegierten beauftragte die Verſanumlung, auf dem liche Behandlung, Heilmittel usw., sowie für Stranfenunterstützung Verbandstag für die Erhöhung der Gehälter des Hauptvorstandes Bon einer Ausweisung" durch den Oberbürgermeister erzählt und Krankenhauskosten einen Ueberschuß von über 46 000 2. aus. fowohl wie auch der Gauvorsteher zu stimmen. man sich in den Streifen der städtischen Beamten nachstehendes wohl. Dies Resultat wurde in der Hauptsache durch Reorganisationen Gemeingefährliche Schüßen treiben seit einiger Zeit in Rigdorf berbürgte Geschichtchen. Eine Kategorie städtischer Beamten, denen erzielt. Angesichts des für die Verwaltung schmeichelhaften Resultats ihr Unwesen. Es sind Schulfnaben und halbwüchsige Burschen, auch diesmal wieder keine Gehaltsaufbesserung bewilligt worden bringt es das Blättchen fertig, hinterliftig, infam, bei dem Genossen welche sich eine Schußwaffe taufen, um damit allerhand Unfug und war, beauftragte zwei Kollegen damit, ihre Wünsche einem einfluß- Grauer die Möglichkeit der Unterschlagung von 15 000 M. offen zu Schaden anzurichten. Durch das Treiben der gefährlichen Burschen reichen Mitgliede des Etatsausschusses zu unterbreiten. Die Dele laffen. Es gibt dieses von sich: schweben die Anwohner oft in größter Lebensgefahr. So wurde gierten trafen das Ausschußmitglied nicht zu Hause und wollten es, Im Jahre 1904 sind für 50 000 m. Wertpapiere verkauft und fürzlich in das Schlafzimmer des Kaufmanns Schulz, Saaleſtr. 3, da die Zeit drängte, im Rathause aufsuchen. Sie hatten aber die für 104 500 M. Wertpapiere gekauft. Beide Posten find bei den hineingeschossen, während sich Frau Sch. am Fenster aufhielt. Sie Rechnung ohne Oberbürgermeister Kirschner gemacht. Er stand Einnahmen und Ausgaben in Rechnung gestellt, berühren aber nur wurde durch Glassplitter der zertrümmerten Fensterscheiben verlegt, plötzlich in der Garderobe vor ihnen und sagte, als er von ihrem zum Teil die Werte, welche durch ordentliche Beiträge vereinnahmt boch brang die Kugel glücklicherweise in die Wand ein. Auch in die Begehren Kenntnis erhielt, wörtlich:" Die Herren vom Ausschusse bezw. durch Krankengeld verausgabt find. Die Einnahmen von Wohnung des Malers Ehlert, Thüringerstr. 35, wurde durch mut haben sich beschwert, daß sie durch Sie belästigt werden. Ich ver- 50 000 M. an veräußerten Wertpapieren resultieren nämlich aus willige Hand ein Schuß abgegeben. Die Schüßen wurden bisher anlasse Sie, fofort das Rathaus zu verlassen!" Die„ Berliner Bezügen vergangener Jahre, während sich die Ausgaben an Bant- noch nicht ermittelt. Beamten- Zeitung", der wir diese Mitteilung entnehmen, bemerkt einlagen von 104 500 M. zusammensetzen aus erstens den wiederdazu:" Bum mindesten hätte der Herr Oberbürgermeister sich nicht getauften Papieren für 50 000 m. und zweitens aus 54 500 m., Ober- Schöneweide. dazu verleiten lassen sollen, Serren, die als städtische Bürger und die aus den laufenden Einnahmen beglichen sind. Diese 54 500 M. städtische Beamte ein gutes Recht darauf haben, in persönlichen An- mußten unverkürzt zu dem Betriebsfonds von 20 518,21 M. gelegenheiten im Rathause zu weilen, in so schroffer Weise hinauszu- hinzugezählt werden, um den wahren Ueberschuß des Jahres weisen. So sollte der erste Beamte der Stadt auch nachgeordneten 1904 zu finden. Dieser beträgt demnach rund 75 013,21 M. Beamten gegenüber nicht handeln." Num zeigt es sich aber, daß im Jahre 1904 nur 39 500 m. an den Reservefonds abgeführt worden sind, mithin nur 39 500 plus 20 513,21= 60 013,21 m. an Ueberschuß berbucht worden find. Die nächste Frage ist die: Wohin hat sich die Differenz von rund 15 000 m. verfrümelt? Wir nehmen an, daß fie in den 18 000 m. enthalten sind, für welche im Jahre 1905 Wertpapiere angetauft worden sind, müssen aber gestehen, daß sich etwas Bestimmtes hierüber nicht aussagen läßt. Die Rechnungsprüfer haben die Rechnungen geprüft und für richtig befunden, die Aufsichtsbehörde hat bei ihren Revisionen den ordnungsmäßigen Gang der Geschäfte fonstatiert, also haben wir keine Veranlassung, weiter nach dem Verbleib(!) der 15 000 M. zu recherieren.
Aufgehängt hat sich der Maler Klimatschta, Kopenhagenerstr. 33, Klimatschta gehört zu denjenigen, die sich in der Osterwoche ihren in der Lohnbewegung befindlichen Kollegen nicht anschloffen und arbeiteten. Auf dem Bau hatte er ein Bett, in dem er hin und wieder schlief, jedenfalls war war er fich seiner unsolidarischen Handlungsweise bewußt. St., der sonst einen ganz guten Verdienst erzielte, fonnte aber fein Geld leiden. Sobald er solches bekam, war es auch bald wieder weg. Seine Frau machte infolgedessen vor kurzem den Versuch, sich aus Verzweiflung mit Gas zu bergiften, fie liegt jetzt im Krankenhause schiver danieder. Klimatscha hatte am Osterheiligabend einen erheblichen Betrag ausgezahlt erhalten, ihn aber bald wieder verjubelt, so daß er sich bereits am 2. Feiertag früh von seiner Wirtin 8 M. leihen mußte. Am dritten Feiertag fam er nicht zur Arbeit, auch an den folgenden Tagen nicht, bis endlich ein Arbeiter sich nach ihm erkundigen mußte. Dabei ergab sich, daß Kl. sich in seiner Stube aufgehängt hatte und schon seit dem 2. Feiertag in seiner Stube hing. Seine wirtsleute hatten nicht nach ihm gesehen, weil sie glaubten, er schliefe wieder
auf dem Bau.
Von einer Droschke überfahren und schwer verletzt wurde gestern die Gjährige Lehna Kylat aus der Stettinerstraße 46. In der Nähe des Elternhauses wollte die Kleine den Fahrdamm überschreiten, sie lief dabei einem Omnibus entgegen und als sie diesem auswich, rannte sie in eine Droschte hinein und wurde überfahren. Schwer berlebt brachte man das Mädchen nach dem städtischen Kinderfrankenhause in der Reinickendorferstraße.
Wer ist der Tote? Am 13. d. Mtu. wurde im Mühlenkanal in Tegel die Leiche eines unbekannten zirka 35-40jährigen Mannes aufgefunden. Der Ertrunkene ist zirka 1,55 Meter groß, von unterfester Gestalt, hat dunkles Haar, hohe Stirn, dunkle Augenbrauen, blaue Augen, stumpfe Rafe, fleinen Anflug von dunkelem Schnurr bart und sogenannte Koteletten, defekte Zähne und rundes Kinn. Bekleidet ist die Leiche mit dunkelblauem Cheviotanzug, grauen Unterhosen, grauen Strümpfen, brauner Jagdweste, grautvollener Unterfade, graugestreiftem Halstuch, braunrotgestreiftem Barchendhemd, Schnallenschuhen, dunklem Stoffchemisett und dunklem Filzhut. Retognoszenten wollen sich im Amtsbureau Tegel melden.
2601 IV. 48. 06.
Bei einer Gasexplosion schwer zu Schaben gekommen ist gestern nachmittag in der Jägerstraße 61a ber 80jährige Bauarbeiter Mar Kalies aus der Gartenstraße 95. Der Mann war in dem bezeichneten Hause damit beschäftigt, eine schadhaft gewordene Gasleitung abzuleuchten, als plöblich eine Explosion erfolgte. Er wurde zurückgeschleudert und von den Stichflammen erfaßt, so daß er schmerzhafte Brandwunden im Gesicht und an den Händen erlitt. Nachdem ihm auf der Unfallstation in der Kronenstraße die erste Sülfe auteil geworden war, mußte er nach dem Krankenhause Am Friedrichshain geschafft werden.
Zeugengesuch. Der Droschkentutscher, der am 28. Oktober, gegen Mittag, gesehen hat, wie in Alt- Moabit, gegenüber der Spenerstraße, eine Frau von einem Automobil überfahren wurde. wird gebeten, feine Adresse bei Wilhelms, Gneisenaustraße 6, Hof, rechts, IV., abzugeben.
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Ueber Massenstreit" sprach am 18. d. M. Genosse Borchardt in ber Mitgliederversammlung des Wahlvereins. Die Diskussion hierüber war sehr lebhaft; Genosse Dr. Maurenbrecher wandte sich gegen den Parteivorstand, der, wie er gehofft habe, nach dem 21. Januar andere Schritte hätte unternehmen müssen. Die Verfammlung stimmte diesen Ausführungen allgemein zu. Zum Schlusse ermahnte der Vorsitzende, Genosse Jakobsen, die Versammelten, eine rege Agitation dafür zu entfalten, daß am 1. Mai am Ort völlige Arbeitsruhe herrschen möge.
Sozialdemokratischer Lese- und Sigung am Mittwoch bei Zink , Warschauerstr. 61. Tagesordnung: Vortrag und Distussion. Gäste, auch Frauen willkommen.
Vermischtes.
Dieses Elaborat zeichnet sich mehr durch Bosheit als durch Raffinement aus. Jeder Sertaner findet schließlich heraus, daß sich der Kassenbestand nach Ausgleich der gesamten Ein- und Ausgaben ergibt, es demnach etwas mehr als frech ist, zwei Posten aus der Jahresrechnung herauszugreifen Einnahme aus verkauften WertEin furchtbares Brandunglück hat sich am Sonnabend in Torgau papieren und Ausgaben für diefelbe Position- und das Blus ereignet. Es wurden Gebäude der katholischen Pfarrgemeinde, die hieraus wieder zu bem, sich aus der Gesamtabrechnung ergebenden Kirche, die Pfarrerwohnung und die Erziehungsanstalt durch Feuer Stassabestand zuzuzählen. So dumm auch die Bosheit im vor- zerstört. In den Gebäuden wohnten außer dem Pfarrer noch sechs liegenden Falle, die anderen Maulwürfe gegen die Selbstverwaltung| Diakonissinnen und 24 8öglinge. 3 wei Diatonissen sowie der Krankenkassen werden darüber herfallen und in den nächsten zwei der Kinder fanden den Tod in den Flammen. Die Ents Tagen hat man in der freifinnigen Mugbanpresse wieder Gelegen stehungsursache des Feuers ist nicht bekannt. heit, über die Korruption in den von Sozialdemokraten berwalteten Staffen sich zu entrüsten. Der Zweck heiligt ja die Mittel!
In der am Sonnabend stattgefundenen Generalversammlung Neapel , 22. April. Professor Matteucci meldet, daß der ber Delegierten fam natürlich die Angelegenheit zur Sprache. Ein Arbeitgebervertreter bemätelte am Geschäftsbericht eine fleine Neu- Besub immer ruhiger werde und die Instrumente des Observatoriums ordnung in der Aufstellung. Der Rendant Grauer wies nach, daß sehr ruhig seien. Wenn nicht unvorhergesehene Hindernisse sich eins die jetzige Aufstellung richtig fei, die frühere den Borschriften nicht stellten, habe er die Absicht, morgen vormittag einen Weg zur Erentsprochen habe. Im übrigen wurde noch ein Fehler(!) steigung des Bergkegels zu suchen. fonstatiert. In der vergleichenden Zusammenstellung ist in einer Tarent , 22. April. Gestern abend wunde hier ein leichter Bofition der borjährigen Abrechnung ein Pfennigbetrag- Erdstoß verspürt. vielleicht durch Druckfehler nicht mit eingestellt. An der Ab- Siena, 22. April. Die Bevölkerung der Drtschaft Boggibonsi rechnung pro 1905 war fein Titelchen Tadelnswertes zu finden und verbrachte die Nacht infolge des gestrigen Erdbebens auf den Blägen auf Antrag des Arbeitgebervertreters wurde dem Rendanten ein- und den Feldern der Umgebung. Während des gestrigen Tages stimmig Decharge erteilt. wurden in Poggibonsi insgesamt sieben Erdstöße verspürt, bon Das Rathaus denen jedoch nur die ersten ziemlich stark waren. wurde beichädigt, Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Siena , 22. April. Die Bevölkerung hat sich wieder beruhigt und ist in die Wohnungen zurückgekehrt. Läden und Restaurants find wieder geöffnet.
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Eine Grubenexplosion. Trinidad( Kolorado ), 23. April. Durch eine Kohlenstaub- Explosion in dem der Kolorado- Kohlen- und Eisen- Gesellschaft gehörigen Bergwert sind am Sonntag 22 Arbeiter, preist Indianer und Japaner, getötet.
Auf Anfragen aus der Versammlung bemerkte Genosse Grauer, er habe absichtlich nicht sofort eine Erläuterung zu dem Bericht gegeben, er wolle er den Delegierten überlassen, sich zu den von der Bolts- 8tg." gegebenen Berrbild zu äußern. Er sei ja vieles gewohnt; nach den Proben, die das Blatt schon ablegte in persönlicher Begeiferung, habe er dem Drgan tolle Sachen zugetraut, aber doch nicht eine solche niederträchtige Verleumdung. Leichtfertiger als in diesem Falle sei wohl noch keine Beschuldigung solcher Qualität erhoben worden. Die Gemeinheit liege darin, daß man die Möglichkeit einer Unterschlagung offen läßt. Rufe: Pfui!"- Ein schwerer Raubanfall, welcher in der vorgestrigen Nacht in das ist die Art, wie Erpressungen ausgeübt werden( Herr Verfasser Strasburg( Uckermark ) verübt worden ist, beschäftigt die Polizei in wie schmeckt das? a. d. Berichterst.) Das ist die Gepflogenheit der Berlin und den Vororten. Am Sonntagnachmittag erschien bei Revolverpresse! Selbstverständlich werde ich mich nicht herablaffen, einer Zimmervermieterin in Strasburg ein unbekannter Mann und dem Blatte eine Berichtigung zu fchiden, es steht zu tief! Rufe: mietete ein Zimmer. In der folgenden Nacht schlich sich der Unhold Richtig!"" Sehr gut!"- Herr Groß, Arbeitgebervertreter, meinte, in das Schlafzimmer feiner Wirtin, überfiel, tnebelte und verwer im öffentlichen Leben stehe, müsse Kritik aushalten, die Angriffe gewaltigte sie in der brutalsten Weise. Sodann raubte er die der Volksztg." allerdings gingen zu weit. Zu einer schärferen Wohnung aus und entfloh mit seiner Beute. Erst am nächsten Stritit schwangen fich die Arbeitgeber nicht auf. Dagegen nahm die Morgen wurde die Ueberfallene in ihrer hülflosen Lage entdeckt und Verurteilung des Blattes aus den Reihen der Arbeitervertreter eine befreit. Wie die verfolgten Spuren ergaben, hat fich der gefährliche die Kritik des Genossen Grauer weit hinter sich lassende Schärfe an. Räuber nach Berlin gewandt. Er ist etwa 35 Jahre alt, von und das Urteil wurde unterschrieben durch das einstimmige Votum mittlerer Figur, hat längliches Geficht, hellblondes Haar, fleinen, für den Rendanten. blonden Schnurrbart und furzen, unentwidelten Kinnbart. Bekleidet Es tamen dann noch einige Fälle zur Sprache, zu denen die war der Verbrecher mit dunklem Jackettanzug, dunkelbraun gestrickter Boltsztg." ebenfalls die Veranlaffung gegeben hat. Das Blatt hatte Weste, schwarzem, steifen Hut und Gummizugstiefeln. Der Flüchtling behauptet, bei der Anstellung von Beamten feien parteipolitische Er- dürfte jedenfalls versuchen, die geraubte Beute, worunter fich zahlFeuerwehrbericht. Wegen eines Ladenbrandes wurde am Sonntag wägungen ausschlaggebend. Einer der angeblich Protegierten ist ver- reiche Wertgegenstände befinden, in Berlin zu verkaufen. storben, der andere, Genosse Levin, war in der Versammlung an die Feuerwehr nach der Chausseestr. 2b, am Oranienburgertor ge- wefend. Ein Vorstandsmitglied gab unter Zustimmung der Arbeit- Großfeuer. In dem russischen Grenzstädtchen Bilwischti rufen. Die 4. Kompagnie mußte mit mehreren Schlauchleitungen geberbertreter eine Darstellung der Vorgänge. Es ist immer ord- brach gestern ein Brand aus, durch den 80 Gebäude eingeäschert fräftig Wasser geben, um die Gefahr zu beseitigen. In der Thaer- nungsmäßig verfahren worden. Genosse Levin z. B. hat sich erst und zahlreiche Familien obdachlos wurden. straße 36 stand ein Drogenlager in Flammen. Später erfolgte ein nach wiederholtem Drängen seitens der Arbeitgeber Alarm nach der Zoffenerstr. 9, wo das Berliner Elektrizitätsivert vertreter(!) zur Annahme der Stelle bereit erklärt. Die freis infolge eines Wasserrohrbruchs überschwemmt worden war. Durch finnigen Arbeitgeber hatten ihm dabei ausdrücklich erklärt, man werde Abstellen der Wafferleitung wurde eine weitere Gefahr beseitigt für ihn eintreten, falls er in der Boltsatg." an Briefkaften der Redaktion. Gleichzeitig hatte die Wehr einen Kellerbrand in der Blücherstr. 3geflegelt werde. In der Versammlung mußten sich die Herren Die juristische Sprechstunde fiudet täglich mit Ausnahme des Sonnabends zu löschen, wo Polstermaterialien u. a. in Brand geraten waren. Durch fagen lassen, daß sie ihr Wort allerdings nicht gehalten haben. Herr von 7 bis 9%, be abends ftatt. Geöffnet: 7 lbr. Jeder Anfrage ist Umfallen einer Petroleumlampe fam in einer Wohnung in Königs- Groß entschuldigte die Unterlassung, man wolle sich als Vorstands- ein Buchstabe und eine Zahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche bergerstr. 37 Feuer aus. Ferner mußte die Wehr noch Wohnungbrände in mitglieder der Kaffe nicht um Zeitungsfrafeel fümmern, das fönne der Markgrafenstr. 75, Grünauerstr. 25 und Reichenbergerstr. 140 löschen. schließlich das Einvernehmen im Zusammenarbeiten, das doch ein Schön gesagt In der Albrechtstr. 10 brannte Stroh auf dem Dache eines Stalles, gutes sei, nur stören. aber nicht tapfer. In auf dem Anhalter Güterbahnhofe ein mit Preßkohlen beladener Lichtenberg ist der Maulwurf nun abgetan, aber der von ihm auf Eisenbahnwagen. Außerdem hatte die Wehr noch in der Fruchtstr. 2, geworfene Dreckhügel wird noch vielem Ungeziefer Futter bieten. Friedrichstr. 221 unter anderen Stellen zu tun.
Rabrennen zu Treptow . Der Kölner Peter Günther unternahm am Sonntag einen Angriff auf den von B. Demte mit 68 Kilometer 920 Meter gehaltenen Bahnrekord über 1 Stunde. Günthers Versuch war erfolgreich, denn nach Berlauf einer Stunde hatte er 70 Kilometer 850 Meter zurückgelegt.
Vorort- Nachrichten.
Maulwurfsarbeit.
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Bei der gestern stattgehabten Stadtverordnetenwahl im fiebenten Bezirk erhielt der bürgerliche Kandidat 475 Stimmen, unser Genoffe lid 408 Stimmen. Da weitere Kandidaten nicht aufgestellt waren, ist somit der Bürgerliche gewählt.
Antwort wird nicht erteilt.
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N: 5. 56. Die Gesellschaft ist im Recht. 2. A. 35. Nein. .. 7. In Preußen dürfen Hebammen bei Ihrer Anstellung bas eine Ausbildungszeit, die zusammen 3 bis 4 Jahre erfordern. Die Ber 30. Lebensjahr nicht überschritten haben. Budem tommt eine Wartezeit und hältnisse in Desterreich sind uns nicht bekannt. C. S. 100. Nicht Strantenunterstützung, sondern Wöchnerinnenunterstügung ist zu gewähren. Der Umfang der Unterstügung ist ohne Einsicht in das Statut nicht mitzuteilen. Jahresertrag oder 300 W. Anlage- und Betriebskapital. Darüber hinaus 2. B. 66. Frei von der Gewerbesteuer find Betriebe bis zu 1500 m. wird die Gewerbesteuer in 4 Stlaffen erhoben. Bei 1500 bis 4000. Jahresertrag oder 3000 bis 30 000 M. Anlage oder Betriebstapital wird eine Jahressteuer von 4 bis 36 M., ein Mittelsatz von 16 M., in Berlin erhoben. R. R. 19. 1. Die 75 M. sind keineswegs verfährt. 2. Wenn Das liberale Kartell scheint in die Brüche zu gehen. Während Sie am 1. weder zahlen noch hinterlegen, so tönnte nach Ihrem Bertrag Seitdem unter Mugdans Führung ein Teil der sich mit einem freifinnigen Air umgebenden, meist von Lokalflatsch ihre Eristenz sich bekanntlich bei den letzten Stadtverordnetenwahlen die Liberalen auf Ermission getlagt werden. K. M. 37. 1. Der Steuerfistus würde Wegen der Redensarten tann nichts zugunsten von Cliqueninteressen fristenden Vorstadtpreffe, die Maul- aller Richtungen zum geinsamen Kampf gegen die Sozialdemokratie Stempelpflichtigkeit annehmen. Sollten Unbilligkeiten vorkommen, fo würde wurfsarbeit gegen die Selbstverwaltung der Krantentassen in ihr zusammenschlossen, stehen sich bei der am Dienstag für die zweite gemacht Ihr Vertrag entscheidend sein. Eventuell tönnten Sie auch Repertoir aufgenommen hat, gehört zu den eifrigsten Wühlern die Abteilung des vierten Bezirks stattfindenden Ersagwahl die Freis das wenden. Aufsichtsamt für Privatversicherungen Die National fich A. R. 100. Uns nicht erinnerlich. Wilhelm Lehmann ,&. G. 98 Volksztg. für die Kreise Ober- und Nieder- Barnim". Das Wurscht sinnigen und die Nationalliberalen gegenüber. Blättchen, das sich der Qualifikation als amtliches Organ erfreut, liberalen sind dabei so ehrlich, ihren Kandidaten wenigstens als und C. Sch. 6. Sind Sie großfährig, fo find Sie an den durch Ihre seinen Abonnentenstand bei den Inferenten, einigen Grundstücks- nationalliberalen zu bezeichnen, während die Freisinnigen ihren unterschrift vollzogenen Kaufvertrag gebunden, es fet denn, Sie weisen spekulanten und anderen Interessencliquen findet, macht eine Standidaten zum alleinigen Kandidaten aller Liberalen nach, daß der von Ihnen behauptete Betrug borliegt. Unendlich Spezialität daraus, Krankenkassenverwaltungen, in denen Sozial stempeln. Mit Recht schreibt ein nationalliberales Blatt, daß es häufig haben wir bringend babor gewarnt, sich von demokraten fizen, herunter zu reißen, sie der Unfähigkeit und nicht das erste Mal ist, daß die Freifinnigen Charlottenburgs unter Reisenden usw. bestimmen zu lassen, irgend ein Storruption zu beschuldigen. Den Befähigungsnachweis dafür glaubt falscher Flagge segeln. Aber trotzdem werden die Nationalliberalen Schriftstud zu unterschreiben, ohne das Schriftstüd haben. Schonert. Die Herrschaft hat 6 Wochen lang für die Kur das Blatt wohl in seiner Vergangenheit zu finden, in der es fich felbstredend bei allen sich bietenden Gelegenheiten nach wie vor dem genau gelesen, geprüft und Abschrift erhalten zu durch mehrfache Manifestationen einen gewissen Respekt zu verschaffen Charlottenburger Kommunalfreifinn Heeresfolge leisten, mögen fie foften aufzulommen. Silberbach 17. Leider ist der Bertrag bis Martini wußte. Weil die Spalten des Organchens Strebern und Schmarozern über dessen illoyales Gebaren" augenblicklich auch noch so entrüftet gültig. Sie hätten ausbrüdlich erklären müssen, daß Sie die Genehmigung als Zummelplay bienen, glaubt es wohl das Recht zu haben, an- Itun. Uns Sozialdemokraten fann es gleichgültig sein, wen bie zum Vermieten nur bis zum April ertellen... 91. 1. und 2. 3a.
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