würden sie dann später leicht„ rumkriegen". Die Verstorbente habe ihm auch wiederholt mitgeteilt, daß sie kein Wort sagen dürfe, sonst bekomme sie von ihrem Sohne Backpfeifen. Rechtsanwalt Dr. Löwenthal läßt sich von dem Vater Jordy Bestätigen, daß dessen Frau mit dem Zeugen gar nicht gut stand und
sich um die Mitbenukung der Gleise der Großen" durch die städtischen Straßenbahnen bei der Nordlinie und bei den füdlichen Linien. Die Deputation beschloß, auf die Mitbenukung in der
den im Berichtsjahre durch kontradiktorisches Urteil beendeten Pros zeffen wurden 2 Proz. in weniger als 1 Woche, 12 in 1 bis 2 Wochen, 42 Proz. in 2 bis 4 Wochen, 40 Proz. in 1 bis 3 Monaten und der Rest in mehr als 3 Monaten erledigt. Wegen Ungebühr vor Gericht wurde in 18 Fällen auf Geldstrafe oder Haft erkannt. In 37 Fällen dieje ihm wohl schwerlich solche Mitteilungen gemacht haben dürfte. Petersburgerstraße- welche mehr als 400 Meter beträgt- wurden Geldstrafen wegen unentschuldigten Ausbleibens verhängt. Zeuge Hausbefizer Repeti: Der Angeklagte habe bei ihm zu verzichten, die Bahn vorläufig an der Landsberger Im Anmeldezimmer verkehrten 22061 Personen. 29 Prozesse awei Jahre gewohnt und die Miete nicht bezahlt. Die Eheleute Allee endigen zu Lassen und beim Polizeipräsidium zwischen Schiffern und Arbeitgebern wurden im letzten Jahre sofort hätten sich aufs neute den Antrag auf Genehmigung der Ein- erledigt. oft gezankt und geschlagen,
und bei einer solchen Szene habe der Angeklagte die Kochmaschine, die so viel Geld gekostet habe und so schön brannte", entzwei geschlagen, die Tür eingeschlagen und alles zuschanden gemacht. Die Aussagen einer ganzen Reihe von Reugen bringen
nichts Neues.
Furcht der Ermordeten.
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Wiederholt wird bekundet, daß die Ermordete wenige Tage vor bem Tode gesagt habe: ihr sei so ängstlich, sie glaube, sie werde noch einmal totgeschlagen werden. Noch am Tage vor ihrem Tode hat die alte Frau solche Befürchtungen zu ihrer Tochter, Frau Grund= mann, ausgesprochen und gesagt: es wäre doch schrecklich, einmal auf solche Weise unter die Erde zu kommen. Die Tochter meint allerdings, daß die Mutter eine etwas komische Frau war und mancherlei zusammensprach. Auch der Ehemann der letzteren weiß, daß die Verstorbene immer Angst vor ihrer Schwiegertochter hatte. Es folgt die Vernehmung mehrerer Leumundszeugen, die dem Angeklagten sowohl bezüglich seines Charakters als auch seiner Betätigung als Geschäftsmann ein gutes Zeugnis geben. Schließlich wird gestern vorgeladene Berichterstatter Volber darüber vernommen, wie er zu der Notiz gekommen ist, daß der Sohn der Ermordeten verreist sei. Der Zeuge erklärt, daß er bei seinen Recherchen über die Mordtat von mehreren Personen gehört hatte, daß der Sohn verreist sein sollte. Die alte Frau Jordy foll dies selbst mehreren Leuten erzählt haben.
Hierauf wird die Situng auf Donnerstag, 9 Uhr, vertagt.
Partei- Angelegenheiten.
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legung von Gleisen in die andere Seite der Peters- Im Traume zum Fenster hinausgestürzt. Bei einem bedauerburgerstraße zu stellen. Da die Große" sowohl bei der lichen Unglücksfall ist in der vorgestrigen Nacht der Arbeiter JoNordlinie als auch bei den Südlinien Entschädigungsansprüche hannes 2., Emdenerstraße 11, lebensgefährlich verlegt worden. 2. für angeblich ihr entgehenden Gewinn stellt bei der Nord- hatte einen bösen Traum gehabt und war währenddes im Schlaflinie beziffert die Große" ihren Verlust auf jährlich zimmer umhergegangen. In dem Glauben, auf den Korridor zu 50 000 M. so beschloß die Deputation, sofort für die gelangen, stieg er auf die Fensterbrüstung hinauf und stürzte durch projektierten städtischen Linien wegen der vertraglich zu- bas geöffnete Fenster aus der Höhe der dritten Etage auf den Hof gesicherten Mitbenugung von 400 Meter das im Vertrag vor- hinab. Dem Aermſten waren die Oberschenkel gebrochen worden und außerdem hatte er schwere innere Verlegungen erlitten. In bes gesehene Schiedsgericht anzurufen. geführt.
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In Rücksicht auf die der Gesellschaft für Hoch- und dentlichem Zustande wurde 2. dem Moabiter Krankenhause zuUntergrundbahnen genehmigte Fortsetzung der Spittelmarktlinie durch die Schönhauser Allee und die von der Stadt zu ereignet. Der dreißigjährige Maler Ernst Aurid. Rungestraße 44 Ein schwerer Automobilunfall hat sich auch gestern abend wieder bauende Untergrundbahn( Nord- Süd- Linie) beschloß die wohnhaft, hatte am Bahnhof Zoologischen Garten den Fahrdamm Deputation, die„ Große" aufzufordern, anzuerkennen, daß sie der Hardenbergstraße überschritten und dabei nicht das Herannahen nicht berechtigt ist, gegen die Herstellung von Untergrund des Automobils Nr. 1821 bemerkt. Er wurde von dem Kraftwagen bahnen in solchen Straßen, in denen schon Straßenbahn- umgerissen und die Räder des Autos gingen ihm über Brust und anlagen bestehen, Einspruch zu erheben. Sollte die Große" Unterschenkel hinweg. In besinnungslosem Zustande wurde der dieses Anerkenntnis nicht geben, so wird sofort ein An- Verunglückte in dem Automobil nach der Unfallstation XX ge erkennungsprozeß gegen die Große" eingeleitet werden. Der bracht, wo mehrere Rippenbrüche und andere schwere Verlegungen von der Stadt gewonnene Prozeß bezog sich auf Untergrund- festgestellt wurden. bahnen, deren Straßenzüge nicht mit Niveaubahnen belegt sind.
Ein Bootsunfall ereignete sich vorgestern auf dem Langen See
bei Schmödwik. Auf dem Wasser freuzte ein mit fünf Männern Vor der Sigung der Verkehrsdeputation fand eine Sigung befestes Segelboot, welches gegen den Wind lavieren mußte. Verdes Aufsichtsrats der Gesellschaft für elektrische Bahnen, deren mutlich beim Umwerfen des Segels wurde der in dem Fahrzeug Aktien im Besitz der Stadt sind, statt. Die Betriebsgesellschaft betäubt über Bord ins Wasser. Der Unglücksfall war von den befindliche Monteur B. vom Klüberbaum getroffen und stürzte halb Siemens u. Halske A.-G. hatte den Antrag gestellt, eine Erhöhung übrigen Insassen, welche ihre Aufmerksamkeit lediglich auf das Segeldes Preises der Zeitkarten von 6 M. auf 6,50 M. pro Monat werf gerichtet hielten, nicht sofort bemerkt worden, und so vergingen eintreten zu lassen. Achtung, 5. Wahlkreis. Der Wahlkreis begeht die Feier seines Motiviert wurde der Antrag damit, mehrere Minuten, bevor B. vermißt wurde. Sofort wurde das zehnjährigen Bestehens 1. durch eine Versammlung, welche am daß durch das Verbot des Polizeipräsidenten, auf der Linie Wasser nach diesem abgesucht, doch erwiesen sich alle Bemühungen, Montag, den 9. Juli, 8% Uhr abends, im Alten Schüßen- Mittelstraße- Pankow mit zwei Anhängewagen zu fahren, den Körper des Verschwundenen aufzufinden, als vergeblich. Der hause, Linien str. 5 stattfindet. Genosse Liepmann referiert eine Vermehrung der Wagenzüge in bestimmten Stunden Monteur hat zweifellos in den Wellen seinen Tod gefunden. Der Mitglieder des Wahlvereins um freundliches Erscheinen gebeten. Betriebskosten entsteht. Dazu komme noch, daß die mit Zeit das einzige Kind des B. zurzeit frank daniederliegt. aus der Geschichte des 5. Kreises und sind alle jezigen und früheren nötig werde, und dadurch eine beträchtliche Erhöhung der Unglücksfall ist um so tragischer, als die Frau des Verstorbenen schwer ertranft ist und sich in einer Heilanstalt befindet und auch 2. Durch eine Feier am Sonnabend, den 14. Juli, bestehend kartenpassagieren besetzten Wagen namentlich des Morgens aus Konzert, Vorstellung, Festrede des Abgeordneten Genossen ganz feer von Berlin nach Pankow zurückfahren müssen, burtstag der Nation, den Tag der Unabhängigkeitserklärung von Die amerikanische Kolonie feierte gestern in Grünau den Ges Robert Schmidt usw. Billetts an den bekannten Stellen. Wir bitten dringend für zahlreiche Beteiligung an beiden Beran- wodurch ebenfalls Ausgaben, denen keine Einnahmen England, den 4. Juli 1776. Das ist der größte amerikaniſche FestUnd drittens habe gegenüberstehen, verursacht werden. Der Vorstand. die Gesellschaft vom 1. August an für jede Zeitkarte 20 Pf. tag und er wird in den ganzen Vereinigten Staaten sehr geräuſchboll begangen. Ueberall ruht die Arbeit, Paraden, Festreden, Fahrkartensteuer zu zahlen, wofür ein Ersatz geschaffen Konzerte und Volksbelustigungen aller Art finden statt; darunter werden müsse. spielt das Feuerwerk eine große Rolle. Man schießt und knallt auf allen Straßen, man zündet große Freudenfeuer an, womit regelmäßig viel Unheil angerichtet wird. Wo immer Amerikaner leben, und in Berlin ist ihre Zahl gegenwärtig ziemlich groß da fommen sie am 4. Juli zusammen, zwanglos, wie sie es daheim gewohnt sind, und feiern den Geburtstag der amerikanischen Nation,
staltungen Sorge zu tragen.
Rigdorf. Den Parteigenossen zur Kenntnis, daß die Wahlvereinsbibliothek wegen Verlegung des Geschäftslokales bis nächsten Mittwoch geschlossen ist.
Charlottenburg . Die Parteigenossen des 5. Bezirks veranstalten am Sonntag, den 8. Juli, einen Familienausflug nach Schmargendorf , Café Bein". Abmarsch pünktlich 1½ Uhr von Bartsch, Sesenheimerstr. 11. Die Genossen der anderen Bezirke find hierzu eingeladen. Bei Regenwetter findet der Ausflug nicht statt. Der Bezirksführer.
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Der Aufsichtsrat beschloß nach längerer Diskussion, den Antrag zurzeit abzulehnen.
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Die städtische Tiefbaudeputation nahm gestern den von der Parkdeputation abgeänderten Plan des Schillerhains an und beschäftigte sich dann mit dem Umbau der Auguftabrücke im Zuge der Linkstraße. Diese alte Klappbrücke, die lezte ihrer Art, soll durch eine Im Sportpark Steglitz findet am nächsten Sonntag ein zweites Waidmannsluft und Umgegend. Am Sonnabend, den 7. d. Mts., Potsdamerbahn, der Anrampungen und der Höhe der neuen Brücke rad von Berlin . massive ersetzt werden. Wegen der Nähe der Ueberführungen der großes Rennen statt. Zur Entscheidung kommt das goldene Motor abends 8 Uhr, hält der hiesige Wahlverein seine Generalversamm- soll diese deshalb unterhalb der jetzigen erbaut werden. Um von lung im Schweizerhäuschen" in Waidmannslust ab. Auf der Tages der Linkstraße aus einen genügend breiten Zugang zu schaffen, in Lichtenberg bei Piekenhagen, Scharnweberstr. 69. Vortrag über: Arbeiter- Samariter- Kolonne. Heute abend 9 Uhr. 4. Abteilung ordnung steht: 1. Vortrag des Genoffen Störmer über" Die wurde für die Ede der Lint- und Königin Augustastraße eine neue Knochenbrüche, Verrenkungen, Verstauchungen. Daran anschließend Gleichberechtigung des Menschen in der Theorie und Pragis". 2. Be Fluchtlinie festgesetzt. Einen Antrag auf Anlegung einer Ver- praktische Uebungen. Neue Mitglieder können jederzeit eintreten. richt des Vorstandes und der Abteilungsführer. 3. Vereinsangelegen bindungsstraße zwischen Wilhelm- und Friedrichstraße auf den heiten. 4. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden, pünktlich zu Grundstücken Friedrichstraße 235 und Wilhelmstraße 13 und 14 lehnte Feuerwehrbericht. Gestern früh fam in Rigdorf ein großes erscheinen. Der Vorstand. die Deputation mit Rücksicht auf die hohen Kosten ab. Die einzige Feuer aus. In der Gärtnerstraße 23 stand der Dachstuhl eines Möglichkeit, dem Wunsche der Beteiligten zu entsprechen, werde sich neuen Hauses total in Flammen. Die Rigdorfer Ortsfeuerwehr, durch die Anlage einer Passage ergeben. Diese könne nur durch sowie die von Britz und Treptow waren zur Stelle. Von allen Privatunternehmer erbaut werden. Die Deputation beschäftigte sich Seiten wurde vorgegangen und tüchtig gelöscht. Auch die Berliner dann mit dem vom Stadtbaurat Krause vorgelegten neuen Projekt Feuerwehr wurde um Hülfe angerufen. Sie entsandte den achten für den Bau einer Brücke im Zuge der Butligstraße über den Dampfsprißenzug unter Führung des Brandmeisters Runge. Es Gestern hat unter dem Vorsitz des Stadtrats Bohm, der Güterbahnhof in Moabit hinweg nach der Föhrerstraße zur Ver- gelang schließlich, den Brand, dessen Entstehung auf Unvorsichtigkeit den im Herrenhaus beschäftigten Oberbürgermeister vertrat, bindung von Moabit mit dem Wedding bezw. Rudolf- Virchow - zurückgeführt wird, auf den Dachstuhl zu beschränken. Bei einem eine mehrstündige Sigung stattgefunden, in der u. a. auch Krankenhauſe, wozu das Grundstück der Hummelschen Fabrik bereits Brande , der in der Palisadenstraße 9 durch unvorsichtigkeit austam, angekauft ist. Die gewaltige Brücke soll eine Breite von 19 Meter erlitt der vierjährige Knabe Siegfried Buder am ganzen Körper Verkehrsangelegenheiten einiger Vorortgemeinden verhandelt erhalten. Die Kosten, einschließlich der Brücke über den Spandauer schwere Brandwunden, die seine sofortige Ueberführung nach dem Schiffahrtskanals zur Berbindung des Südufers mit dem Nordufer Strankenhause am Friedrichshain notwendig machten, wo der Knabe Die Gemeinde Nieder- Schönhausen stellt der Stadt Berlin ( Föhrerstraße) find mit 1 650 000 m. veranschlagt. Zum Vergleich aber bald darauf von seinen schrecklichen Schmerzen erlöst wurde. anheim, eine von der Großen Berliner" angebotene Ver- fei angeführt, daß die sogenannte„ Millionenbrücke" noch nicht voll Ferner hatte die Wehr im ersten Stock des Quergebäudes Allenlängerung nach dem östlichen Ortsteil von Nieder- Schönhausen eine Million Mark gekostet hat. Der neue Brückenbau wird der steinerstraße 38 einen Brand zu löschen. Gardinen, Wäsche, Möbel, Der Grunderwerb fostete Tapeten, Fenster usw. brannten dort und in der Fischerstraße 39, auszuführen und die Kosten von 82000 M. dafür zu größte Brückenbau Berlins werden. Zum Auspumpen von Wasser wurde der dritte Zug nach der übernehmen, stellt aber die Wahrscheinlichkeit in Aussicht, daß 12 Mill. Mark. Kastanienallee 19 gerufen. Außerdem liefen noch Feuermeldungen durch erhebliche Verlängerung der Strecke die Kosten noch aus der Rykestraße 49 und der Chausseestraße 2 ein. erhöht würden.
wurden.
Städtische Verkehrssorgen!!
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Vorort- Nachrichten.
er
über den
Die Eröffnung der neuen Omnibuslinie zum Birchow- Krankenhaus ist von der Allgemeinen Omnibusgesellschaft jetzt auf den Die„ Große" bietet der Gemeinde die unentgeltliche Her- 16. Juli angesetzt worden. Die Linie sollte ursprünglich mit der stellung der Linie unter der Bedingung einer Konzession auf Eröffnung des Krankenhauses Anfang Juli eingerichtet werden. Die Stadt hat aber bekanntlich die Inbetriebnahme des Krankenhauses 90 Jahre an, worauf die Gemeinde eingehen will, wenn zum Oftober vertagt. Um jenen Stadtteilen die fehlende VerkehrsBerlin den Bau der Linie nicht unentgeltlich übernimmt; verbindung zu schaffen, hat sich jedoch die Omnibusgesellschaft entzugleich will Nieder- Schönhausen, die Forderung mit der wirt schlossen, die Linie schon jetzt einzurichten. Sie nimmt ihren Anfang schaftlichen Notlage begründend, sich von dem beabsichtigten beim Rosenthaler Tor und geht durch die Elsasser-, Chaussee-, Der empörende Uebergriff eines Hauswirts versette in der Nacht Verkehrsverbande Berlins mit den Vorortgemeinden lossagen, Müllerstraße usw. zum Virchow- Krankenhaus. Das Viertel am vom Dienstag zum Mittwoch die Einwohner der Schlüterſtraße in wenn der Vorschlag abgelehnt wird. Da es sich um eine Fort Wedding nördlich der Ringbahn zwischen der Müllerstraße und dem Charlottenburg in nicht geringe Erregung. Der Besitzer des Hauses führung einer Linie der Gesellschaft für elektrische Bahnen Krankenhaus erhält dadurch überhaupt seine erste Verkehrsverbindung Schlüterstr. 58, Materit, hatte mit den Klempnermeister Jödehardschen ( Linie Mittelstraße- Pankow ) handelt, ist die Uebernahme der mit der Stadt. Es herrscht dort eine ungewöhnlich rege Bautätig- Eheleuten einen Mietsvertrag für die Dauer eines Jahres abgefeit. Außerdem wird die längst gewünschte Omnibusverbindung schlossen. Das finderlose Ehepaar sollte Portierdienste verrichten Baukosten auf den städtischen Etat ausgeschlossen und es kann zwischen dem Rosenthaler Tor und der Müllerstraße hergestellt, und an Stelle der Bezahlung ein Stübchen mit Küchenraum als nur der Versuch gemacht werden, die Gesellschaft zu ver- ferner zwischen dem Wedding und dem Oranienburger Tor usw." Wohnung" erhalten. Die Frau F. hatte auch bereits einige Tage anlassen, dem Unternehmen näher zu treten; in diesem Sinne Die Linie teilt sich in zwei Fünfpfennigftreden am Schnittpunkt der die Hausreinigung vorgenommen, als jedoch am Dienstagabend die beschloß die Deputation das Schreiben der Gemeinde Nieder- Chaussee- und Liefenstraße. Außerdem werden mehrere Zwischen- Leute zuziehen wollten und mit einem Möbelwagen vorfuhren, er Schönhausen zu beantworten. strecken zu 5 Pfennig eingerichtet. klärte der Wirt den Kontrakt für null und nichtig In den Verhandlungen der„ Großen Berliner" mit der Die städtischen Heimstätten für Genesende hatten am 31. Mai und weigerte sich, die rechtmäßigen Mieter in sein Haus hineinzulassen, weil angeblich Gemeinde Rummelsburg sollen die vertraglichen Rechte d. 3. einen Bestand von 574 Betten. Das sind 150 mehr als im Mann gehört habe. Da die Fuhrleute die Sachen bereits abgeladen ungünstiges über Berlins energisch geltend gemacht werden. Vorjahre. Die Zahl der in den sechs Anstalten verpflegten PerDas von einem Grundbefizer behufs Verivertung seines sonen betrug am 1. Mai 567. Neu aufgenommen wurden im ge- und Jödehard sein letztes Geld für den Fuhrlohn hingegeben hatte, Terrains vorgelegte Projekt einer elektrischen Straßenbahn nannten Monat 397, entlassen 398 Personen, so daß am 31. Maio saßen die armen Leute ohne einen Pfennig Geld mit ihrer armBerlin- Basdorf wird, da Berliner Interessen nicht davon ein Bestand von 566 Personen in den Anstalten verblieb( gegen feligen Habe auf der Straße. Selbst auf flehentliches Bitten, man berührt werden, abgelehnt. 416 im Vorjahre). Unbelegt waren 8 Betten. Die Anzahl der im möchte ihnen nur für eine Nacht Obdach gewähren, ließ sich der Wirt Die polizeiliche Genehmigung zur Errichtung des am Mai d. J. geleisteten Verpflegungstage befrug 17 578( gegen 12 958 nicht herbei, den Leuten das Tor zu öffnen. Die requirierte Polizei Die polizeiliche Genehmigung zur Errichtung des am im Vorjahre). Im Durchschnitt waren die sechs Heimstätten täglich lichen Verpflichtung anzuhalten, ein bei dem Hause Wache stehender lehnte es ab, den Hauswirt zur Jnnehaltung feiner vertrag Humboldthafen projektierten Lagerschuppens ist eingegangen, mit 567 Personen belegt, das sind 148 mehr als im Mai 1905.-- erflärte vielmehr, der Klempner werde mit dem Bau soll, nachdem der Benutzungstarif von den Ende Juni d. J. waren sämtliche Betten belegt und bereits wieder Schußmann Gemeindebehörden festgestellt ist, begonnen werden. 461 Personen zur Aufnahme vorgemeldet. Daraus ergibt sich, daß ein Strafmandat wegen Berursachung Das Bauprogramm für die Untergrundbahn Potsdamers die vorhandenen Betten, soweit die wärmere Jahreszeit in Betracht Auflaufs erhalten. Bis nachts gegen 21 Uhr mußten die plak- Spittelmarkt und der Antrag der Baufirma Siemens fommt, bei weitem nicht ausreichen, um dem vorhandenen Bedürfnis armen alten Leute auf ihren Sachen hocken, dann kam ein Möbelwagen, der die Ausgesperrten mit Hab' und Gut nach dem Asyl u. Halske, die Vorbereitungsarbeiten auf den Straßen und zu genügen. für Obdachlose transportierte. Die große Menschenmenge, die Plägen, Wilhelmsplatz, Gendarmenmarkt usw. zu beginnen, Beim Berliner Gewerbegericht sind in der Zeit vom 1. April das Haus umstand, zeigte sich gegen den brutalen Hauspafcha äußerst 1905 bis 31. März 1906: 13 582 Klagen eingegangen, gegen 12 376 wird genehmigt. Betvachung. Der Antrag der Kontinentalen Gesellschaft für elektrische Slagen im Jahre 1894, wo das Gewerbegericht eröffnet wurde. erregt; das Haus blieb während der ganzen Nacht unter polizeilicher 755 Klagen wurden vor Abhaltung des ersten Termins erledigt, Unternehmungen" auf Umwandlung ihres hiesigen Straßen- durch Vergleich 5790, durch Klagezurücknahme 2574, durch Versäumnis- Rigdorf. bahnunternehmens( Berlin - Hohen- Schönhausen) in eine Aftien urteil 1740 und nach Eidesleistung durch eine Partei 1145. Durch Mehrere Tage tot in ihrer Wohnung gelegen hat die 53jährige gesellschaft wird genehmigt. Ein Antrag derselben Gesellschaft, die Kammern wurden 3598 Prozesse abgemacht, 701 wurden dem Rentiere Witwe Emma Sernow in der Kaiser Friedrichstr. 248. ihre Linie von der Waßmannstraße durch die Elisabeth- bis Innungsschiedsgericht überwiesen und 70 durch Verzicht erledigt. Als gestern ein Schwager der Frau S. einen Besuch abstatten zur Kurzestraße zu verlängern, wird unter der Bedingung ge- Die niedrigste Klagesumme betrug 20 Pf., die höchste 33 129 m. In wollte, fand er keinen Einlaß. Von bösen Ahnungen getrieben, nehmigt, daß wenn später dort ein Straßendurchbruch erfolgt, den meisten Fällen, nämlich in 8488 handelte es sich um Zahlung machte er der Polizei Mitteilung, worauf die Wohnung gewaltsam von rückständigem Lohn und die Gesellschaft die Kosten desselben tragen oder die Bahn ein- oder Entschädigungsansprüche wegen Entlassung usw. sowie erhängt vor. Ein Arzt stellte fest, daß der Tod bereits vor mehreren und in 4532 Fällen um Lohn geöffnet wurde. geöffnet wurde. An der Zimmertür fand man dann die Witwe gehen lassen muß. in 1129 Fällen um Schadenersatzansprüche. Schadenersazansprüche. Weniger zahl- Tagen In der letten Deputationssitung waren Vorschläge an- reich waren die Fälle wegen Herausgabe von Arbeitspapieren. Tagen eingetreten war. Langjährige Krankheit und Schwermut genommen worden, auf Grund deren eine Verständigung mit von Arbeitgebern wurden nur 784 Klagen, von Arbeitern 12 798 hatte die Unglückliche zu dem Selbstmord veranlaßt. Ser Großen" über verschiedene Differenzpunkte erfolgen sollte. Slagen angestrengt. Erstere gewannen 48 Broz. und legtere rund Berschwundener Knabe. Seit Sonnabend wird der 10jährige Die„ Große" hat diese Vorschläge nicht akzeptiert. Es handelte 41 Proz. der zum kontradiktorischen Urteil gelangenden Klagen. Von Schüler Erwin Brinkmann aus der Steinmezstr. 30 vermißt.
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