margengt geregenheit hatte
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Reaktionäre, da wirft er die wallende Toga des Volkstribuna er aber in der Ver gangenheit Gelegenheit hatte, aus seinen Worten Taten zu machen, hat er es schmählich verabsäumt. Und wo noch in der Gegenwart der Liberalismus ungehindert an der Herrschaft und in der als ſelbſtändiger Bundesstaat unabhängigen und an weitgehenden liberalen Schulreformen in feiner Weise gehinderten freien Hansastadt Bremen δα rührt der Liberalismus nicht den kleinen Finger, um sein stolzes Schulprogramm au ch nur in den zaghaftesten Anfängen zu verwirk lichen."
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Es ist ja selbstverständlich, daß diese im Sinne der Klassentampfpropaganda gehaltene Kennzeichnung des Liberalismus nicht den Beifall Stampfers findet; daß Stampfer diese Stelle aber einfach unterschlägt, um die Warnung vor dem heuchlerischen Entrüstungsrummel des liberalen Bürgertums als unmotiviert und tomisch erscheinen zu lassen, ist nur wiederum charakteristisch für seine grundverlogene Zitiermethode.
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Weiter wirft Stampfer dann dem Vorwärts" vor, daß er es im Kampfe gegen die Schulverpfaffung an der nötigen Aufmunterung und Anfeuerung habe fehlen lassen. Wir stellen demgegenüber das folgende fest: Dem am 6. Dezember veröffentlichten Leitartikel über die Schulvorlage dem bereits ein Leitartikel am 16. November vorangegangen war! folgten folgende weitere Leitartikel über denselben Gegenstand: am 10. Dezember, am 19. Dezember, am 23. Dezember, am 8. Januar ein Feuilleton, dann wieder am 21. Januar ein Leitartikel, ebenso am 21. März, am 26. April, am 9. Mai, am 12. Mai, am 15. Mai, am 19. Mai, endlich am 29. Mai. Außerdem wurde die Schulfrage in einer Anzahl von Entrefilets behandelt, die zum Teil, wie am 28. und 24. Mai, die Länge eines Leitartikels besaßen. Der Vorwärts" hat in diesen Monaten also 13 Leitartikel zur Schulfrage beigesteuert, außerdem ein Feuilleton und zahlreiche
Entrefilets.
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versucht hat, wird er den Auskehrbesen schwingen."( Blutus". G. 638.)
Und auf der nächsten Seite ist Bernhard bereits ganz sicher, ein gründlicher Wechsel eintreten wird:
Nein, darüber tann gar kein 3weifel ente stehen: Dernburg wird sicher Ordnung schaffen." Bernhard nennt also in den beiden ersten Zitaten die Be
Es bleibt dabei: Will der Freisin ehrlich gegen das Drei- 1 flassenwahlrecht eintreten, so muß er Schulter an Schulter mit der Sozialdemokratie kämpfen! Und, wie wir schon einmal der " Frankfurter Zeitung " gegenüber bemerkten, die Sozialdemokratie daß ist wirklich nicht so töricht, einen Bundesgenossen im Stampfe gegen die preußische Reaktion zurückzustoßen. Wir stellen dabei gar nicht der aus seiner bürgerlichen Haut herausfahre: nur in dem einen Punkt des Auſturms rufung Dernburgs weinen Brug mit per bis dahin gegen das Dreiklassenwahlrecht müßte er sich als unbedingt herrschenden Tradition" und bezeichnet sie als zuverlässig bewähren. Umgekehrt freilich dürfte sich aber auch Bantrott eines Systems"; aber trotzdem ist es bewußte nicht etwa der Freifinn einbilden, irgend welche Be dingungen an die Sozialdemokratie stellen zu können, damit unwahrheit", daraus zu folgern, er sei der Auffassung, die Reder Liberalismus durch die Waffenbrüderschaft mit dem allzu gierung stehe mit ihrer Bureaukratie vor dem Bankrott. Weiter meint er im zweiten obigen Zitat, daß nun auch den revolutionären Sozialismus nicht in den Augen des übrigen Bürgertums diskreditiert werde.. Bisher pflegten ja die Herren leitenden Kreisen die Ueberzeugung" sich aufgedrängt hätte, Barth, Naumann und Sonnemann solch anmaßliche Be- daß Examensnoten gar keine Bürgschaft für Lebenstüchtigkeit dingungen zu stellen, sie verlangten eine andere bieten"; doch wenn wir daraus schließen, er sei der Ansicht,„ die Wahltaftit, eine gelindere Tonart, eine Absage sogenannten herrschenden Kreise fühlen sich nicht mehr fähig", die an das„ utopische" des Sozialismus und dergleichen mehr, wofür sie dann ein dauerndes Zusammenan sie zu stellenden Forderungen zu genügen, so ist das„ bewußte gehen mit dem Proletariat in Aussicht stellten. Für ein solches unwahrheit"! Techtelmechtel bedankt sich nach wie vor nachdrücklichst die Im zweiten Zitat spricht er vom Bantrott eines Arbeiterklasse; diesem Liebeswerben gegenüber bleibt sie ewig Systems", wirft dann hinterher die Frage auf:„ Soll sich spröde! das jezt ändern?", und antwortet darauf: Dernburg wird Kein Techtelmechtel also wohl aber eine zeitweilige ficher Ordnung schaffen." Trotzdem ist es eine„ bewußte unwahrWaffenbrüderfchaft! Ist ein Teil des Liberalismus heit", zu schreiben, für Bernhard bedeute Dernburgs Berufung dafür zu haben, gut; ist er es nicht, so muß das Proletariat einen Systemwechsel. auch ohne das Bürgertum mit der Reaktion fertig zu werden fuchen."
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„ Verlogenheit" erheben, doch sind wir in Anbetracht seiner
Soziales.
Es gehört eine starke Dreistigkeit dazu, gegenüber den obigen Wir sollten meinen, diese Ausführungen seien flar genug. Für Bitaten uns der„ bewußten unwahrheit" zu beschuldigen; Leute freilich, die wie Stampfer und seine Gesinnungsgenossen wir könnten darauf mit Recht gegen Bernhard den Vorwurf der von einer politisch neutralen Wahlrechtspropa ganda unter klerikalen und freisinnigen Kreiſen träumen, tatsächlichen Natur" nicht so grausam. In dem Bestreben, Herrn die eine Unterstützung des Freisinns in„ entschlossener Resignation" Hardens Stil nachzuäffen und dem Haut- goût wie dem Sensationsbefürworten, bei der nicht sozialdemokratische Propaganda bedürfnis eines gewissen Teils des Börsenpublikums entgegen zu betrieben und sozialdemokratische Wahlerfolge ins fommen, hat er längst verlernt logisch zu denken und zu schreiben. Auge gefaßt werden sollen, sondern die durch Stärkung des Frei- lebrig geblieben ist nichts als widerspruchsvolle Worttänzelei. Und wenn Stampfer weiter behauptet, am 28. Februar finns dem Junkertum das Dreitlassenwahlrecht habe die Schuldebatte im preußischen Landtage gewissermaßen berefeln soll, für Anhänger solcher Ideen begonnen, der Vorwärts" habe nichts als das übliche mag unsere Auffassung allerdings ein unergründliches Rätsel darStimmungsbild" gebracht, so ist das ebenfalls eine unwahrheit. stellen. Sie mögen es auch nicht begreifen, daß man ein freisinniges Am 28. Februar begann nicht die Schuldebatte, sondern nur Liebeswerben, das darauf hinausläuft, von der Sozialdemokratie die Verhandlung über einige Lehrerbesoldungsfragen, die Abkehr von ihrem Klassenkampfstandpunkt zu verlangen, spöttisch die mit den eigentlichen Verpfaffungstendenzen der Schulvorlage zurückweist, um doch andererseits wiederum dem Freisimm vorzuhalten, nichts zu tun hatten und keinerlei prinzipielle Dis daß er nur dann eine wirklich liberale Politik treibe, wenn er ohne tussion hervorriefen. An diesem Tage mehr als das übliche alle Hinterabsichten gemeinsam mit der Sozialdemokratie Stimmungsbild zu bringen, lag nicht die geringste Veranlassung vor. Sturm gegen die preußische Reaktion läuft! Im übrigen wurden gerade die Monate, in die auch die Verhandlungen Stampfer hat unfer Urteil über seine schamlose Leistung vorausüber die Schulvorlage fielen, durch die Protestbewegung des geahnt, wenn er am Schlusse meint, wir würden ihn als Fälscher Proletariats gegen das preußische Dreitlassen- brandmarken. Er erklärt, sich damit trösten zu wollen, daß wir ihn wahlrecht ausgefüllt. Jeder Sozialdemokrat, ausgenommen etwa übermorgen vielleicht schon wieder als„ Genie und Ehrenmann" Stampfer, wird aber zugeben, daß es gar keinen wirk- feiern würden. Nun, das soll schon heute geschehen: wir erklären fameren Protest gegen die Schulvorlage geben fonnte, als ihn hiermit bereitwilligst für ein Fälscher- Genie und einen dunklen diese Wahlbewegung. Schrieb doch auch Genosse Eisner am Ehrenmann! 6. Dezember in der Neuen Gesellschaft":" Auch die Sozialdemokratie erstrebt die Staatsschule, aber eine Staatsschule, über die ein Parlament des demokratischen Wahlrechtes letzten Endes entscheidet. Der Kampf um die Schule ist somit ein Kampf um das Wahlrecht."
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Noch einer von der Clique!
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Einfluß der neueren deutschen Unfallgesekgebung auf Heilbarkeit und Unheilbarkeit der Kranten. Dies Thema gelangte auf dem Naturforschertag zu Stuttgart am Mittwoch zur Verhandlung. An erster Stelle behandelte Dr. Nonne Hamburg die Frage unter besonderer Berücksichtigung der posttraumatischen organischen Erkrankungen des Rückenmarks. Er zeigte durch Demonstration eine Reihe von Fällen hypochondrischer Neurasthenie als Folgeerscheinungen von Unfallverlegungen. Durch ſtufenweise langsame Herabjezung der Rentenbezüge konnte in erfreulicherweise die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt werden. Weiter zeigt Redner eine Reihe Photographien von Handverlegungen, welche vor oder unabhängig vom Unfallversicherungsgesetz vorgekommen sind; teilweise handelt es sich um Verlust einzelner Fingergliedmaßen. Es zeige sich hier, was unter dem bitteren Muß ein Arbeiter trotz solcher Verlegungen leisten könne. Es handelt sich in allen Fällen um Arbeiter, die bei vollem Lohne arbeiten. Der Vortragende betont jedoch, daß er es für In der Neuen Gesellschaft" des Braunschen Ehepaares be- durchaus richtig halte, daß der Arbeiter, so lange er Beschwerden schwert sich der Herausgeber der Börsenwochenschrift Blutus", hat, auch die ihm gesetzmäßig zustehende Rente bezieht. Im Gegen Was Stampfer über den angeblichen 3 idzadturs des, Vor- Georg Bernhard, darüber, daß wir die Aufnahme der sogenannten teil, er bedauere sogar, wenn der Rentenbezug vielfach wärts" in Sachen des Wahlrechtskampfe 3 an Bitaten vor- Berichtigung", die er von uns am 12. September„ auf Grund besonders unter dem Vorwurf der Simulation bringt, verlohnt keiner eingehenderer Widerlegung. Er flaubt wiederum des§ 11 des Preßgefebes" forderte, abgelehnt und aus aber Gelegenheit, zu sehen, was das Muß tun und wie der Wegfall unberechtigt erschwert werde. Andererseits habe der Arzt allerhand Zitatchen zusammen, aus deren kräftiger Tonart er folgert, seinem komischen Elaborat mir die seine Unverfrorenheit charat- des Muß ungünstig auf das Krankheitsbild einwirken könne. Eine bedaß der„ Vorwärts" zeitweilig mit dem Massenstreit als einem terisierenden Einleitungsfäße abgedruckt haben. Wie Bernhard sondere Gefahr der Unfallversicherung bestehe darin, daß eine größere Mittel zur Verschärfung der Wahlrechtsbewegung dieses Jahres mit der ihm eigenen, durch Harden attestierten Glaubwürdigkeit Anzahl von Arbeitern anfange zu trinken, nachdem sie die Vollgerechnet habe. Wer die überstaatsanwaltliche Einfalt besigt, jede versichert, sei seine Berichtigung nur rein tatsächlicher rente zugesprochen erhalten haben. Besonders werden sie vielfach propagandistische Anfeuerung als revolutionsromantische Provokation Natur" gewesen und hätte überdies nach seiner Schäßung kaum durch den Kampf um die Rente zum Alkoholismus zu deuten, mit dem braucht man sich nicht weiter auseinander-% Spalte des Vorwärts" in Anspruch genommen. getrieben. Die Ursachen dieser Kalamität liegen einmal im zusetzen. Nur die Wahrheitswidrigkeit sei noch fest= Doch trot unseres Sinns für Humor erscheint uns der Heraus- Gesetze als solchen, dann in der Handhabung der Gutachten, in der genagelt, daß Stampfer dem„ Vorwärts" unterstellt, er babe am geber des„ Plutus" in der Rolle des wehklagenden Jeremias als beklagenswerten Meinungsverschiedenheit der Aerzte, weiter darin, daß alle Gutachten dem Verlegten ausgehändigt werden, in der 30. August den Massenstreit nur als ein Mittel des End- so wenig interessant, daß wir auf die Wiedergabe seiner Schmerz- Kostenlosigkeit des Berufungsverfahrens, in dem Einfluß un tampfes", als den, Generalstreit ums Ganze" be- epistel verzichten müssen. Für uns kommt nur in Betracht, was verantwortlicher Ratgeber usw. Eine Besserung erhofft zeichnet. Wir haben zahllose Male unzweideutig erklärt, daß wir den er an sogenannten" Tatsächlichem" zu berichtigen hat. In zwei der Vortragende in erster Reihe von der Möglichkeit einer Massenstreit keineswegs in anarchistischem Sinne als ein Mittel zur Fällen hat nach seiner Ansicht der Vorwärts" eine bewußte un- einmaligen Kapitalsabfindung sowie davon, daß dem Berlegten, falle Erreichung des Endzieles, des Ganzen" betrachten, sondern wahrheit" gesagt: die Berufung abgewiesen werden sollte, die Kosten des Verfahrens als eine Waffe, die bei den bevorstehenden entscheidenden selbst auferlegt werden. Zum Schluß zeigt der Vortragende an einer Zusammenstößen mit den reaktionären Gewalten, speziell im Reihe von Fällen, wie infolge eines Unfalls eine chronische RückenSinne der Jenaer Resolution zur Verteidigung des Wahlmarkskrankheit ausgelöst werden könne. In diesen Fällen von Trauma rechtes, des Roalitionsrechtes usto. anzuwenden ist. sei es allerdings ohne Zweifel, daß die neuere UnfallversicherungsNiemals haben wir einen Zweifel darüber gelassen, daß der Massengesetzgebung keinen Einfluß auf die Entstehung oder Verschlimmerung der Krankheit gehabt habe. streit uns nicht das Ganze" mit einem Schlage bringen werde, sondern daß er wahrscheinlich wiederholt in jahrzehntelangen Kämpfen angewendet werden müsse!
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Das Schlußkapitel Stampfers ist der angeblich ebenfalls schwankenden und widerspruchsvollen Haltung des Vorwärts" in der Frage des Zusammengehens mit bürgerlichen Parteien gewidmet. Hier konstruiert sich Stampfer in seiner durch keinerlei Verständnis der sozialdemokratischen Klassenkampftaktit getrübten Einfalt allerlei Widersprüche. So habe der „ Vorwärts" am 12. Januar jedes„ Techtelmechtel" mit dem weiblichen Freifinn abgelehnt, um dann vier Tage später zu erklären, daß es im Interesse des Freisinns selbst liege, ein Kampfbündnis" mit der Arbeiterklasse zur Bekämpfung der preußischen Reaktion zu schließen. Am 27. Januar werde dieses Angebot dahin vervollständigt:
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Wir stellen dabei gar nicht die Bedingung, daß der Freisinn aus seiner bürgerlichen Haut herausfahre: nur in dem einen Punkt des Ansturms gegen das Dreiflassenwahlrecht soll er sich unbedingt zuverlässig erweisen... Kein Techtelmechtel also wohl aber eine zeitweilige Waffenbrüderschaft." Stampfer bemerkt dazu suffisant, daß ihm der prinzipielle Unterschied zwischen einem Techtelmechtel und einer Waffenbrüderschaft nicht ganz klar geworden sei. Daß Stampfer uns nicht zu verstehen vermag, glauben wir gern, wohl aber hätte er dem Verständnis der Leser dadurch nachzuhelfen vermocht, daß er aus unserer Notiz gerade vom 27. Januar auch das abgedruckt hätte, was wir über den Unterschied zwischen einem Techtelmechtel und einer zeitweiligen Waffenbrüderschaft sagten. Der Vorwärts" schrieb damals:
„ Der Gruppe Naumann Barth wird innerhalb des ganzen Liberalismus noch das meiste politische Verständnis nachgerühmt, und doch vermag die Hilfe" ebensowenig wie das wahre Wesen und die wahre Tattit der Sozialdemokratie auch deren klare und logische Haltung gegenüber dem Freisinn zu fapieren!
Bildet sich doch Herr Katz ein, den Vorwärts" einer InKonsequenz oder gar Unehrlichkeit zeihen zu können, indem er zwei Bitate desselben einander gegenüberzustellen sucht. An der einen Stelle war gesagt, daß der deutsche Arbeiter jedem„ Techtelmechtel" mit dem weiblichen Freifinn trotz dessen koketter Liebesblicke" aus dem Wege gehe, während es an der zweiten Stelle Heißt, daß der Freifinn nur dann seinen ehrlichen Eifer für das allgemeine gleiche Landtagswahlrecht beweisen könne, wenn er mit der Sozialdemokratie gemeinsam den Kampf gegen die DreiKlassenschmach führe.
Das soll ein Widerspruch sein! Wir wollen aus Mitleid dem Begriffsvermögen des Herrn Katz ein wenig nachhelfen.
1. indem wir schrieben:
„ Bernhard ist der Auffassung, die Regierung steht mit ihrer Bureaukratie vor dem Bankrott. Die sogenannten herrschenden Kreise fühlen sich nicht mehr fähig, die vom Staat an sie zu stellenden Forderungen zu erfüllen", in dieser Not wenden sie sich an Dernburg , der als Retter auf dem Plan erscheint, und, wie Bernhard auf Grund seiner gründlichen Einsicht im Plutus" versichert, sicher Ordnung schaffen wird". bankrotte System muß abdanken."
2. indem wir schrieben:
Das
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Dieselbe Frage unter Berücksichtigung der psychiatrischen Seite besprach darauf Prof. Dr. Gaupp- München . Er führte aus: Als man vor 22 Jahren die Unfallversicherung schuf, dachte der Gesetzgeber schwerlich daran, daß das Gesetz, welches einen wirt„ Schade nur, daß die gesamten Ausführungen Bernhards schaftlichen Charakter trug, auch eine medizinische Bedeutung auf nichts als leeren Annahmen und Voraussetzungen beruhen. haben könne. Die Erfahrung hat aber gelehrt, daß die UnfallBei der Wer sagt ihm denn, daß die Junkerbureaukratie fich bankrott neurose durch die Gesetzgebung start beeinflußt wird. fühlt und Dernburgs Berufung ein Systemwechsel von„ prinzi- Schaffung des Gesetzes hat man die Seele der Arbeiter pieller Bedeutung" ist?" nicht in Betracht gezogen. Mit seinem Jukrafttreten nahmen die Zum Beweise dafür, mit welcher Dreiftigkeit Bernhard Empfinden, nicht mehr arbeiten zu können. Man muß berücksichtigen, traumatischen Neurofen schnell zu. Vielfach hat der Verletzte das leugnet, genügen einige wenige Zitate aus seinen beiden Artikeln wie das Gemütsleben des Verletzten durch die lange Dauer des im Blutus" und der Neuen Gesellschaft": Verfahrens bei der Rentenfestsegung beeinflußt wird.
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Die
" Dieser Gegensatz( nämlich daß ein Bankdirektor einen Nachuntersuchungen lassen den Arbeiter nicht zur Ruhe kommen, Posten erhält, den bisher ein Erbprinz einnahm. D. Red. d. immer wieder muß er seine Leidensgeschichte erzählen, sich gegen " Vorw.") würde auch reizen, wenn der homo novus politicus den Verdacht der Simulation verteidigen; er lebt sich so in die eine weniger markante Persönlichkeit wäre, und wenn feine frankhafte Stimmung ein, merkt bald, worauf es ankommt, und Wahl nicht einen Bruch mit der bis dahin herrschenden Tradition wehrt sich gegen die sogenannte„ Rentenquetsche". Dazu kommt bedeuten würde."(" Plutus", S. 637.) noch als ein weiterer Mangel, daß die Unfallversicherungs
" Die Berufung Dernburgs bedeutet den Bankrott eines geseze dem Arbeiter schiver verständlich find. Die Auf Systems. In den Niederungen, wo wir gemeine Menschen gabe der ärztlichen Tätigkeit muß darum auch auf die wohnen, war man sich schon lange darüber klar, daß der Gewöhnung des Verlegten an die Arbeit gerichtet sein. Bor Affefforismus für die Bedürfnisse moderner Regierungskunst allem fehlt in dem Gefeße eine Bestimmung, welche dafür Sorge nicht mehr ausreiche. Aber es hat erst der Aufdeckung einer trägt, daß dem partiell arbeitsfähigen Arbeiter eine geeignete Arbeit beispiellofen Mißwirtschaft int Kolonialamt bedurft, um auch beschafft wird. Das ist eine ganz besonders fühlbare den leitenden Kreisen die Ueberzeugung aufau- 2üde im Gesez. Um dem unglücklichen Verlauf der traumatischen drängen, daß Gramensnoten gar keine Bürgschaft für Lebens- Neurose entgegenzuwirken, kann aber auch ohne Aenderung der Geseztüchtigkeit bieten, und daß das Geschick, zu organisieren und zu gebung der Arzt prophylaktisch wirken. Vor allem, indem falfulieren, viel wichtiger für den Staatsmann ist, als alle er das Vertrauen des Verletzten auf Heilung hebt. Er muß Routine im bureaukratischen Geschäftsgang."( Plutus", sich hüten, den Arbeiter ohne Grund der Simulation zu verG. 637.) dächtigen. Das ist ärztlich falsch und inhuman. Man zwingt Und wenn man diese Persönlichkeit ganz außerhalb der damit die Arbeiter erst recht zur Simulation. Weiterhin nach den Gesezen des heiligen Bureaukratius in Betracht spricht der Vortragende den Wunsch aus, daß die Verlegung gleich tommenden Kreise wählt, so ist damit klar der Beweis dafür nach dem Unfall festgestellt und daß die Behandlung direkt von der erbracht, daß diese Kreise nicht mehr fähig sind, die vom Staat Berufsgenossenschaft unternommen werde, da die Krankenkassenan sie zu stellenden Forderungen zu erfüllen. Deswegen hat behandlung nur an der augenblicklichen Heilung ein Interesse Dernburgs Wahl eine prinzipielle Bedeutung, die habe. Auch die Nachuntersuchungen müßten eingestellt auch zweifellos die Sozialdemokratie anerkennen muß."( Neue werden. Der Arzt müsse bei den Entscheidungen die größte Gesellschaft", G. 436.) Rolle spielen. Schließlich formuliert der Referent folgenden
Soll sich das( die jetzige bureautatische Wirtschaft. D. Red. Vorschlag: Nach Ablauf von drei Jahren von dem Tage d.„ Vorw.") jekt ändern? Ich möchte nicht voreilig Schlüsse des Unfalls steht den Berufsgenossenschaften das Recht zu, nach Anziehen. Aber wertvoll ist es immerhin, konstatieren zu können, hörung eines ärztlichen Kollegiums von mindestens drei Aerzten, daß man einen Kaufmann nehmen muß, wo es gilt, in einer Verwaltungsbehörde Ordnung zu schaffen."( Blutus", S. 638.) In der nächsten Spalte beantwortet Bernhard diese selbstauf geworfene Frage folgendermaßen:
von denen zwei den Verlegten schon früher untersucht haben, diesen mit der einmaligen Auszahlung eines bestimmten Kapitals abzufinden. Wenn nach dem einstimmigen Ausspruch der Aerzte die Verletzung selbst völlig geheilt ist und die übrig gebliebenen Störungen sich in den letzten zwölf Monaten objektiv nicht berschlimmert haben.
Borerst gilt's, Auskehr zu halten. Und dafür ist taum einer so geeignet wie er. Mit der ganzen rücksichtslosen Grobheit, die ihn ziert, mit der er die Sandenbanken, Ueber die in der Tübinger Frauenklinik gemachten Erfahrungen die Pommernbanken, die Breslauer Diskontobant saniert und mit dem Unfallversicherungsgefeß auf dem Gebiete der Gynäkologie die Deutsch - Luremburgische Bergwerksgesellschaft zu sanieren berichtet Prof. Baisch Tübingen: Die Fälle, welche auf diesem