Unter Verschiedenem" wurde aufgefordert, Schundblätter, wie„ Lokal- Anzeiger"," Deutsches Blatt" fernerhin nicht mehr zu lesen, sondern ein Blatt, das den Arbeiter aufzuklären im Stande ist, das„ Berliner Volksblatt".
1. Wahlkreis.
Amerika zum Schuße der Passagiere Prüfungen der Maschinisten| sammlung vom Tag vorher. Kollege Thomä erörterte in einigen der Arbeiterinnen an Buch- und Steindruck- Schnellpressen hinverlangt würden. Er gebe auch zu, daß ein ungeprüfter Ar- Worten die Gründe, welche den Kongreß dazu veranlaßten, ein- gewiesen. beiter ebenso Gutes leisten könne, wie ein geprüfter; trozdem müthig die lokale Zentralisation sämmtlicher Metallarbeiter müsse man darauf dringen, daß mit dieser Arbeit nur Fachleute Berlins zu empfehlen. In der Diskussion sprachen die Kollegen beschäftigt würden. Redner empfiehlt Einsetzung von Fabrik Weinert, Schönemann und Vorreiter sich lebhaft für die genossen hielt am 16. Februar seine übliche MitgliederversammAuch die Kollegen lung ab, in welcher Herr Krause einen beifällig aufgenommenen inspektoren auch für die Binnenschifffahrt, doch müßten die In- Neugestaltung der Organisation aus. im Prinzip damit Vortrag über:„ Chemie" gehalten hat. In der Diskussion wurde spettoren, um des unbedingt nothwendigen Vertrauens der Ar- Pinn und Schlenker erklärten sich es nicht der Vorstand angewiesen, uns öfter mit wissenschaftlichen Vorbeiter gewiß zu sein, von diesen selbst gewählt werden. Hinsicht- einverstanden, hatten aber das Bedenken, ob lich ihres Vereins empfehle er ihnen, dahin zu streben, daß sie einestheits noch zu früh für die Mechanifer zu einem solchen trägen aufzuwarten, die unbedingt zur Aufklärung der Kollegen denselben auf die Höhe der Zeit bringen. Er lasse es für eine Schritt sei, da viele Berufsgenossen sich dem Verbande bisher beitragen. Ferner wurde der Vorstand beauftragt, gelegentlich Billets spätere Zeit dahingestellt, ob es nicht ihren Zwecken entsprechend immer noch fern gehalten haben, andererseits sei zu erwägen, daß wäre, wenn sie sich dem Metallarbeiter- Verein anschließen würden. durch eine Auflösung der Zahlstelle Berlin des Verbandes der zur Urania " zu beschaffen. In Vereinsangelegenheiten legte ( Beifall.) Mechaniker derfelbe für die fleineren Städte eine Hauptstüße ver- Kollege Kruse sein Amt als Arbeitsnachweis- Rommissionsmitglied Von einer Beschlußfassung über die Absendung einer Petition liere und so seine Existenz leicht gefährdet sein dürfte. Dieser nieder und es wurde an dessen Stelle Kollege F. Grünenberg wurde vor der Hand Abstand genommen, es sollen fernerhin öfters Auffassung wurde jedoch von allen Seiten lebhaft widersprochen gewählt. Die Anschuldigung in der letzten Versammlung gegen die Versammlungen abgehalten werden. und so wurde zum Schluß folgende Resolution einstimmig angeEinstimmig wurde eine Resolution angenommen, welche sich nommen:„ Die Versammlung macht die von dem Kongreß der beiden Vorsitzenden, daß dieselben bei Licht gearbeitet haben mit den Ausführungen des Referenten einverstanden erklärt, Metallarbeiter der Provinzen Brandenburg und Pommern , sowie sollen, nahm Kollege Rich. Daske zurück, und gab an, sich geirrt ferner wurde folgende Resolution angenommen: die von der gestrigen allgemeinen öffentlichen Metallarbeiter- Wer zu haben. Die Abrechnung vom Maskenball ergab einen Die Anwesenden beschließen, sich Mann für Mann dem sammlung aufgestellten Refolutionen zu den ihrigen. Sie erkennt Ueberschuß von 12,20 m., welcher bereits an den Kassirer abgeVerein der Maschinisten und Heizer anzuschließen, um dadurch an, daß die bestehenden Branchenorganisationen den gegen liefert ist. Behufs Stellungnahme zum 1. Mai wurde beschlossen. Berlins nicht mehr gewachsen Bum 1. Sonntag im Mai eine Versammlung mit Anschluß denselben zu einer wirklichen Arbeiterorganisation zu machen. wärtigen Verhältnissen eine daß Weiter verpflichten sich die Anwesenden, sich der Berliner Arbeiter- find und Organisation sämmtlicher Metall- eines geselligen Beisammenseins zu arrangiren; und ist das Verbewegung anzuschließen. arbeiter Berlins die einzige ist, welche die Interessen sämmtlicher gnügungskomitee damit beauftragt, die nöthigen Schritte zu thun, Metallarbeiter nach jeder Richtung zu wahren im Stande ist." ein passendes Lokal für obigen Tag zu gewinnen. Auch soll Bei Verschiedenem besprach Kollege Nather( Uhrmacher) die Lage der Arbeitslosen an diesem Tage gedacht werden, indem möglichst der Gehilfen im Uhrmachergewerbe und bedauerte sehr, daß ihre ein Fonds aufgebracht werden soll, um die Unbemittelten an der Ein weiterer Antrag Vereinigung noch nicht auf dem Standpunkt der modernen Ar- würdigen Feier theilnehmen zu lassen. beiterbewegung angelangt fei. Er wünscht, die Uhrmachergehiljen lautet:„ Die Versammlung wolle beschließen, die Vervollkomm wären schon so weit, auch der neu begründeten Metallarbeiter- nung der Bibliothek dem Vorstande und Bibliothekar zu überDer sozialdemokratische Wahlverein für den 1. Berliner Vereinigung beitreten zu können, vor der Hand hält er es noch lassen." Derselbe wurde angenommen. Nachdem noch Kollege Reichstags- Wahlkreis hielt am 20. Februar eine Versammlung für rathfamer, sie erst für sich zu organisiren, um so zunächst den Braum auf die Statisti thingewiesen und aufgefordert hatte, Unab, in welcher der Genosse Flatow einen Vortrag über:" Der Kastengeist möglichst zu beseitigen. Nach einigen ermahnenden fälle, welche durch die gesundheitsschädlichen Koakstörbe herbei20. Februar 1890, Rückblicke" hielt. Im Anschluß an die Wahl- Worten des Vorsitzenden, die bestehende Organisation so lange geführt werden, rechtzeitig den Vertrauensleuten zu melden, iourde die Versammlung geschlossen. erfolge der Sozialdemokratie von 1890 gab Reoner die Geschichte au recht zu erhalten bis die neu zu gründende ins Leben geder Partei in großen Zügen wieder und forderte zum Schluß die treten ist, um wenn möglich geschlossen übertreten zu können, Eine öffentliche Tabakarbeiter und Arbeiterinnen Versammelten dazu auf, recht rege für die Verbreitung der Ideen schließt die Versammlung mit einem Hoch auf die neue Dr Versammlung fand am 17. d. M. in Rixdorf mit folgender des Sozialismus einzutreten, damit die Sozialdemokratie bei der ganisation der Metallarbeiter. Tagesordnung statt: 1. Wie ist die heutige Schmuskonkurrenz nächsten Wahl neue und noch größere Siege verzeichnen könne. Der Vortrag wurde beifällig aufgenommen. An der Diskussion Der Fachverein sämmtlicher in den Glacee und Karton zu beseitigen? 2. Wie stellen sich die hiesigen Tabalarbeiter betheiligten sich die Herren Rack wit, Megner, Nören- papier- Fabriken Berlins und Umgegend beschäftigten Arbeiter zur Wahl einer öffentlichen Kommission bezw. eines Vertrauens3. Verschiedenes. Beim ersten Punkt der Tagesberg, Wach, Goldberg und Kaßler. Nach dem Schluß- und Arbeiterinnen hielt am Mittwoch, den 18. Februar, eine mannes? wort des Referenten wurde, da weiter nichts vorlag, die Ver- Generalversammlung ab. Herr R. Kunkel hielt einen Vortrag ordnung wurde bekannt gegeben, daß hier einige am Play ansammlung mit einem Hoch auf die internationale Sozialdemokratie über:„ Ein Rückblick nach Bellamy", welcher von den Ansässige Fabrikanten und Händler ihren Bedarf von dort beziehen, Die Fabri wesenden mit Beifall aufgenommen wurde. geschlossen. Bei Punkt 2 der wo die sogenannten Hungerlöhne gezahlt werden. Tagesordnung:" Ist der Beschluß, welcher in der ersten fanten und Händler Rigdorfs waren eingeladen und der größte Der Verein zur Wahrung der Interessen der Berliner Generalversammlung gefaßt wurde, nach welchem niemand mit Theil auch anwesend. Nur die Fabrikanten erklärten sich mit Knopfarbeiter hielt seine Mitgliederversammlung am 19. Februar Arbeitern von der Firma Friedheim u. Sohn zusammen arbeiten unserem Vorgehen solidarisch und es wurde beschlossen, in der ab. Zunächst sprach Wilh. Werner über das Invaliditäts- und sollte, aufrecht zu erhalten?" entspann sich eine lebhafte Debatte, Sache weitere Schritte zu thun. Beim zweiten Punkt wurde eine öffentliche Kommission, bestehend aus den Kollegen Altersversicherungs- Gesetz. In eine Diskussion wurde nicht ein- in welcher einige Redner für, andere dagegen sprachen. Man Frese und Hermeting gewählt Es wurde von getreten. Nachdem der Referent noch mehrere Fragen beant- gelangte jedoch schließlich zu der Ueberzeugung, daß es bei den Dichte, Frese Wahl eines besonderen Vertrauensmannes Abstand wortet hatte, verlas der Kassirer die Abrechnung vom Stiftungs - heutigen Produktionsverhältnissen nicht möglich sei, den Beschluß der feft. Darnach betrug die Einnahme 84 M., die Ausgabe 99,20 m., aufrecht zu erhalten. Hieraus wurde zum dritten Puntt der genommen und die Arbeiten desselben der Kommission übergeben. bleibt ein Defizit von 15,20 M. Hierauf verlas der Vor: Tagesordnung:" Besprechung über§ 1 des Vereinsstatuts", über- Unter Verschiedenem wurde aufgefordert, thatkräftiger wie bisher sitzende die Paragraphen, welche in unserem Statut gegangen. Der Vorsigende machte bekannt, daß es sich nicht um für die ausgesperrten Hamburger Kollegen einzutreten. aufgenommen respektive geändert werden sollen, doch eine Abänderung des Statuts handelt, es sei dies nur eine Besprechung Eine Versammlung des Fachvereins der Wirker und wurde dieser Punkt bis zur Generalversammlung ver= zu dem Absatz des§ 1„ Regelung der Lehrlingsfrage." Der Grund 16. d. M. statt, in welcher Herr Wirkerinnen fand am tagt. Unter Verschiedenem brachte der Vorsitzende die hierzu lag darin, daß in einer Firma Arbeiter angelernt werden; Dr. Lütgenau über das Alters- und Invalidengesez referirte. In Gründung einer Streiffasse in Vorschlag, worüber sich eine die Mitglieder haben deshalb zu enscheiden, ob dieses absolut der Diskussion sprachen die Kollegen Neuhaus, Wengels und längere Debatte entspann, jedoch wurde diese Sache der nächsten nöthig ist. Diese Sache gab Anlaß zu einer sehr erregten öffentlichen Versammlung überlassen. Hierauf stellte Kollege Spies Debatte, da einige Mitglieder nicht für das Anlernen ein- Fräulein Schmidt im Sinne des Referenten. Es wurden noch den Antrag: Der Generalkommission der Gewerkschaften Deutsch genommen waren, andere wieder dafür eintraten. Man gelangte verschiedene Fragen an den Referenten gerichtet, welche derfelbe zur Zufriedenheit der Anwesenden beantwortete. Zum dritten land3 30 M. aus der Kasse als 2. Rate zu bewilligen. Der An- jedoch zu der Ansicht, daß es augenblicklich nothwendig sei, daß Punkt der Tagesordnung: Borberathung zur Statistik in unserer trag wurde angenommen. Der Vorsitzende machte den Vorschlag, Arbeiter angelernt werden; künftig müßte jedoch der Vorstand Branche, verlas Kollege Rothe einen Entwurf der Fragebogen, ein Vergnügungskomitee von drei Mann zu wählen. Es wurden erst davon in Kenntniß gesezt werden. die Kollegen Friedemann, Guddat und Forelle gewählt. Dem Gründung eines Streit- und Unterstügungsfonds beschlossen. Es welcher auch mit einigen Aenderungen angenommen wurde. Kollegen Johlke wurden in der letzten Versammlung, weil er in sollen zu diesem Zweck Sammelbons im Werthe von 5 und sollen nun in nächster Zeit Fragebogen in den Werkstätten zirkuliren, der Knopffabrik von Röhl gemaßregelt worden ist, pro Woche 10 Pf. gedruckt werden, diese sollen dann von der Fachkommission welche von den Kollegen und Kolleginnen gewissenhaft ausgefüllt werden sollen, um durch eine Statistik flares Licht in unsere 7 M. 50 Pf. Unterstützung auf 6 Wochen bewilligt; hierzu stellte an die Vertrauensleute in den Fabriken vertheilt werden, um auf Lohn- und Arbeitsverhältnisse dringen zu lassen. Im„ BerKollege Muller den Antrag: Sollte Kollege Johlte nach 6 Wochen diese Art eine freiwillige Extrajeuer von den Mitgliedern zu erfchiedenen" wurde, da ein Mitglied des Arbeitsnachweises" ausnoch keine Arbeit erhalten haben, ihm noch auf 14 Tage die heben. geschieden war, die Kollegin Fraulein E. Winkler in denselben Unterstützung in gleicher Höhe weiter zu bewilligen. Der Antrag Der Verband der Möbelpolirer Berlins und um gewählt. wurde angenommen. gegend hielt am Montag, den 16. d. M., seine Monatsversamm- Freie Vereinigung der Zimmerleute. In der VerAllgemeine Kranken- und Sterbekasse der deutschen lung ab. Zum ersten Punkt der Tagesordnung hielt Kollege sammlung vom 16. Februar hielt Herr Peus einen sehr lehrDrechsler und verw. Berufsgenossen, E. H. 86 Hamburg . Reuter einen Vortrag über: Der Kampf mit geistigen Waffen, reichen Vortrag über:" Zeitlohn und Stücklohn". Im VerAbschiedenen wurde bekannt gemacht, daß Kamerad Wilh. Schulz Am Montag, den 16. Februar, fand bei Beyer, Neue Grünstraße, welcher mit reichem Beifall aufgenommen wurde. An der Diseine kombinirte Versammlung sämmtlicher Berliner Ortsverwal- fussion betheiligte sich Kollege Franke. Hierauf folgte die Ab- an der Proletarierkrankheit verstorben sei. Nach Erledigung tungsvorstände statt. Aus den Verhandlungen ist besonders her- rechnung vom Vergnügungsfomitee für 1890. Daß Stiftungsfest verschiedener Fragen schloß der Vorsitzende die Versammlung mit vorzuheben und für weitere Kreise von Interesse das die Kaffen hatte eine Einnahme von 223 M. 15 Pf., die Ausgabe betrug der Bekanntmachung, daß die nächste Versammlung am 2. März verhältnisse Betreffende. Es betrug in den vier Berliner Orts- 198 M. 60 Pf., blieb ein Ueberschuß von 24 M. 55 Pf. Der stattfindet. verwaltungen die
Einnahme. Ausgabe.
Folglich Bestand
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20 323,90 m.,
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19 359,15, 964,75 M.
Von den Ausgaben sind 3000 M. an die Hauptkasse nach Hamburg gesandt. Die Wiitgliederzahl ist im Laufe des Jahres um zirka 60 gefliegen und beträgt jetzt 863. Der Standpunkt der Gesammtkasse ist analog den Berliner Verhältnissen. Die Kasse nimmt Mitglieder bis zum Alter von 45 Jahren auf, und leistet in der 1. Stufe für 35 Pf. pro Woche der 2. Stufe für 45 Pf. pro Woche
•
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17,05 M., in
13,95 M., in
der 3.( Lehrlings)-Stufe für 25 Pf. pro Woche 7,75 M.
Bahlstellen befinden sich:
Sodann wurde die
Maskenball ergab einen Ueberschuß von 179 M. Die Einnahme
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bei dem Familienvergnügen nach Lehnik betrug 10 M. 25 Pf., Rigdorf. Eine öffentliche Versammlung für die Mitglieder die Ausgaben 70 M. 40 Pf., blieb ein Defizit von 60 M. 15 Beingeschriebener Hilfstassen tagte am 18. Februar. Zweck der Da diese Abrechnung von den Revisoren geprüft und selben war, Vorbereitung zu treffen, um bei den Aerzten, Aporichtig befunden, 10 wurde dem Vergnügungs: theken, Bandagisten, Badeanstalten eine Preisermäßigung zu er Da Komitee Decharge ertheilt. am 2. Osterfeiertag bei zielen. Das Referat hatte Herr Schindler übernommen, welcher Joel eine Wohlthätigkeits- Matinee stattfindet, so werden die Licht- und Schattenseiten der Hilfskaffen gegenüber den Orts die Mitglieder gebeten, die im Stande sind, Kräfte nachzuweisen, tassen auseinandersezte. Nach einer Diskussion wurde zu der welche an dem Tage mitwirken wollen, dies zu melden; die Wahl einer Kommission geschritten und dieselbe beauftragt, die Meldung kann bis zu dem Tag, wo die Programme in Druck Unterhandlung mit den Aerzten 2c. zu besorgen. gegeben werden, bei Gröber, Grüner Weg 65, erfolgen. Weiter wurde beschlossen, am 7. Juni eine Dampferpartie nach der Ober- Wieder eine aufgelöste Versammlung in Nigdorf. Die spree zu machen. Hierauf wurde der Antrag einstimmig an- Vereinigung der Drechsler Deutschlands , Bahlstelle Nixdorf und genommen, den Darlehnsfonds aufzuheben und denselben dem Umgegend hielt am Sonntag, den 15. Februar, Vormittags Generalfonds zu überweisen, die ausgeliehenen Gelder müssen 101/2 Uhr, ihre Mitgliederversammlung ab, mit der Tagesordnung: spätestens bis zum 1. April zurückgezahlt werden, widrigenfalls Vortrag über Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz u. s. 1. auf dem Wege der Klage gegen die Empfänger vorgegangen Als der Referent Hildebrandt aus Berlin in seinem Vortrage zum würde. Diejenigen Kollegen, welche ein Darlehn in Anspruch Schluß ausführte: Hätte der Reichstag den sozialdemokratischen resp. an die Fachkommission oder an den Kassirer wenden. Ein einer ernsthaften Sozialgesetzgebung sprechen können, die auch Antrag, den monatlichen Beitrag von 25 auf 40 Pf. zu erhöhen, uns Arbeiter zufrieden stellte. Das wäre Sozialgesetzgebung in wurde der nächsten Generalversammlung überwiesen. unserem Sinne wollte der überwachende Beamte die Ver Der Verein der Klempner Berlins und Umgegend hielt sammlung auflösen( weshalb? Red.), jedoch kam der Bevoll am Sonntag, den 15. Februar, in Rigdorf eine Versammlung Die Schrauben und Facondreher hielten am Sonntag mächtigte dem Beamten zuvor und schloß die Versammlung. mit folgender Tagesordnung ab: 1. Vortrag:„ Das Recht auf den 15. Februar, eine Generalversammlung ab. Kollege Staber: Dennoch löste der Beamte die Versammlung noch nachträglich eine fulturwürdige Menschenexistenz". 2. Distussion. 3. Bernack refericte über das Alters- und Invalidenversicherungs- Gefeß mit den Worten auf:" Wegen Entwürdigung des Staates!" schiedenes. Nachdem das Protokoll der letzten Versammlung für In der Diskussion wurde die Frage gestellt:" Wie stellt sich bei(??? Red.) richtig anerkannt war, hielt der Referent einen von der Ver- einem Unfall in der Fabrik die Unfallversicherung zur Invaliden fammlung beifällig aufgenommenen Vortrag. Der zweite Punkt versicherung?" Der Referent beantwortete die Frage dahin, daß der Tagesordnung zog sich ziemlich in die Länge; es betheiligten wenn beide Renten in Kraft treten, die Gesammtsumme die Höhe sich daran die Kollegen Delcourt, Schmidt, Steimar, Kameny, von 415 nicht übersteigt. Hierauf wurde eine Resolution gegen das Invaliditätsgesetz angenommen. Unter Gewerkschaftliches Borchwardt und Selchow.
Bezirk A: Langestr. 36 bei Giersch;
"
B: Reichenbergerstr. 16 bei Pähold;
"
C: 3offenerstr. 35 bei Falfe;
"
Wittschow;
"
D: Elsasser- und Kleine Hamburgerstraßen Ecke bei nehmen wollen, müssen sich an den Vorsitzenden des Verbandes Arbeiterschuß- Gesetzentwurf angenommen, dann hätte man von
Rixdorf: Bei M. Fleming, Berlinerstr. 81, III.
Folgende Resolution wurde von der Versammlung angenommen:" Die heute in Bartas Salon tagende Versammlung des Vereins der Klempner Berlins und Umgegend erkennt, daß unter dem heutigen Staate auf eine menschenwürdige Existenz nicht zu rechnen ist, sondern sie erwartet ihr Heil von einer sozialistischen Staatsver fassung. Beim dritten Punkt der Tagesordnung wurden von der Versammlung 150 M. zum Agitationsfonds nach Hamburg bewilligt. Der Vorsitzende theilte mit, daß in der Herberge Badefarten zum Preise von 30 Pf. für die Mitglieder zu haben sind; den zugereiften Kollegen wird außer der Unterstützung eine Karte gratis verabfolgt.
Sprechlaal.
Inhalt desselben identifizirt zu werden.
gab der Vorsitzende die Namen derjenigen Darlehnsinhaver be Die Rebattion ftellt die Benugung des Sprechsaals, soweit Raum dafür aben kannt, welche ihre Pflichten bisher garnicht, oder doch nur in geben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinem geringen Maße nachgekommen sind. Unter Verschiedenem wurde Intereſſes zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem folgende Resolution angenommen: Die Versammlung protestirt gegen den Verkauf von sinnigem Fleisch auf dem städtischen Vieh- In dem Versammlungsbericht der Filiale V, Norden, der Hof, und verlangt, daß aus sanitären Rücksichten der Verkauf Maler, Lackirer, Anstreicher u. s. w. in der Nr. 44 des" Bor " Dann wurde der Fall desselben verboten wird." In Betreff des am 14. März cr. statt: wärts" befindet sich der Saiz findenden Maskenballs wurde beschlossen, daß Mitglieder für ihre Th. Schulze zur Sprache gebracht; die Wehrzahl der anwesenden Kollegen war der Meinung, daß Schulze in die Vereinigung nicht Damen kein Entree zu entrichten haben. wieder aufgenommen werden darf.-" Dieser Satz ist falsch!
Sinne
der
Ver Verfammlung Stelle
Den
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Der Verein der Arbeiterinnen an Buch- und SteinFerner theilte derselbe mit, daß am ersten Osterfeiertage im druck- Schnellpressen hielt am 19. Februar seine Versammlung Die Unterzeichneten erklären hiermit, daß entschieden von Ostendtheater eine Matinee stattfindet und ersuchte die Mit- ab. Herr Täterow hielt einen Vortrag über den Werth der Seiten des Schriftführers nicht im Koalition, der lebhaften Beifall fand. Unter Verschiedenem wurde sammlung gehandelt wurde, indem die glieder zur regen Betheiligung. annahm: einstimmig Nachdem die Kollegen aufgefordert waren, recht zahlreich auf ein Fall in der R.'schen Buchdruckerei strenge gerügt insofern als folgenden Antrag über den Fall Th. die grünen Unterstützungskarten zu zeichnen, weil keine Listen dort die Gehilfen mit ihrer Würde nicht vereinbarten, den beiden Antrag, Arbeiterinnen die nöthige Achtung entgegen zu bringen, so daß Ordnung überzugehen und den Beschluß des Hauptvorstandes mehr ausgegeben werden, wurde die Bersammlung geschlossen. dieselben gezwungen waren, Beschwerde beim Prinzipal zu er- abzuwarten." D. Laesch. D. Laesch. D. Blankenburg. A. Heyn. Eine öffentliche Mechaniker Versammlung tagte am heben. Dara shin stellten die Gehilfen die Bedingung, die beiden erklären ferner, daß, venn auch in der Versammlung gegen ber Dienstag, den 17. D. M., unter dem Vorsiz des Kollegen Thomä. Bunttirerinnen sollten entlassen werden oder sie würden die Ar- Aufnahme des Th. Schulze gesprochen wurde, es nicht in bas Herr Wiedemann referirte über die wirthschaftliche Krisis und beit niederlegen müssen. Der Prinzipal entschied sich für das Absicht geschah, den p. p. Schulze moralisch todt zu machen,( was die Arbeiter und löste seine Aufgabe in eingehender Weise. So- Lettere, und es legten sechs Buchdrucker die Arbeit nieder. Herr aber durch eine derartige Schreibweise geschieht). dann erstattete Kollege Trittelwis Bericht über die Verhand- Schweizer ermahnt die Kolleginnen zu feſtem Zusammenhalten, anderer Geite basselbe und schlimmeres geschehen, und rum lungen des Metallarbeitertages der Provinzen Brandenburg und denn nur so ist es möglich, solchen Rohhetten entgegen zu treten, ist über diese gragen zur Lagesordnung übergegangen. Warum Pommern . Er empfahl zur Annahme sowohl die Resolution des Es wurde dann auf das Stiftungsfest der Stereotypeure, ebenso eine derartige Maßnahme gegen Th. SchulzeRongresses, als auch die der allgemeinen Metallarbeiter Ver- auf das am 25. April stattfindende 1. Stiftungs est des Vereins P. Staarmann. R. Bünger F. Heidemann.
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Verantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin . Druck und Verlas von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2.
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