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Ser lebten Zeit in der Abteilung für Hochspannungsversuche tätig. Durch ein verhängnisvolles Versehen kam er gestern einem mit Starkstrom geladenen Leitungsdraht zu nahe und da er in dem felben Moment auch mit einem Eiſenteil, in Berührung kam, so übertrug sich die Elektrizität auf seinen Körper und führte den sofortigen Tod herbei. Das Bein zerschmettert. Ein bedauerlicher Unglücksfall hat sich gestern nachmittag in der Kurfürstenstraße zugetragen. Dort iverden gegenwärtig Regulierungsarbeiten ausgeführt und die Bürgersteige teilweise erneuert. Gestern war der Kutscher Martin Martiner, Berlinerstr. 52 in Wilmersdorf wohnhaft, mit dem Ab­laden von Bordschwellen beschäftigt. Plöblich rutschte einer der schweren Granitsteine ab und stürzte auf M. Herauf. Dem Un­glücklichen wurde der rechte Unterschenkel zerschmettert. M. fand im Krankenhaus Moabit Aufnahme.

Das Opfer eines schweren Automobilunfalles wurde gestern abend Frau Amtsrat Gropius, Fasanenstr. 26. Frau G. wollte an der Ecke des Kurfürstendamms und der Fasanenstraße einen Straßenbahnwagen besteigen und hatte bereits einen Fuß auf das Trittbrett gesetzt, als ein Ausstellungsautomobil, das sich auf der Probefahrt befand, dicht vorübersauste und Frau G. niederrig. Sie wurde überfahren und schwer verletzt nach der Unfallstation am Zoologischen Garten gebracht. Frau G. hatte im Gesicht und an der Stirn klaffende Wunden, eine Gehirnerschütterung und an­scheinend auch innere Verlegungen erlitten. Der Führer des nicht numerierten Automobils versuchte sich seiner Feststellung durch die Flucht zu entziehen, er wurde jedoch durch einen Radfahrer berfolgt und auch eingeholt.

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wurden. Der Automobilführer erlitt eine Beinquetschung.

tommen.

Zeil ausschließlich dem künstlerischen Andenken Dorkings ge- 1 Steglik. widmet sein. Für die Ausführung des musikalischen Teiles, der Die Voltsbadeanstalt scheint nun endlich Wirklichkeit werden zu die anerkanntesten Werke des Meisters in größeren Bruchstücken sollen, da bereits die Ausschreibung der Erd- und Maurerarbeiten zum Vortrag bringt, haben sich in liebenswürdigſter Weise der erfolgt. Im Jahre 1901 wurde von unserem früheren Vertreter Direktor der Zorbingoper May Garrison und einige seiner Mit- Genossen Rapp die erste Anregung gegeben, die allerdings zunächst glieder der Volkskunstkommission zur Verfügung gestellt. Die auf unfruchtbaren Boden fiel. Die bürgerlichen Vertreter waren Preise der Plätze sind wie gewöhnlich 0,50 M., einige numerierte noch rückständig genug, um die Ausführung derartiger Projekte der 1 M.( in allen Charlottenburger Buchhandlungen, Dürerhaus, Privatinitiative zu überlassen. Einige Herren waren sogar noch Kronenstr. 18 und Verein zur Förderung der Kunst, Flensburger - rückständig genug, um ein Bedürfnis nach einer Badeanstalt für straße 28, erhältlich). Der Ertrag soll dem Lorking- Denkmalfonds Steglitz überhaupt in Abrede zu stellen; man meinte, in bezw. der Erhaltung und Ausschmückung des Denkmals zugute Berlin sei Gelegenheit, in den Volksbadeanstalten für zehn Pfennig zu baden. Die damals von unserem Vertreter aufgestellte Zeugengesuch. Personen, die am 6. Oftober Zeuge eines Ren- fozialdemokratische Forderung, nicht nur derartige Anstalten, sondern fontres zwischen einem Mörtelfutscher von Tabbert und einem Schutz- auch Verkehrsanlagen durch die Gemeinde zu bauen und zu be mann waren, das sich an der Frucht- und Palisadenstraße er- treiben, erregte bei seinen bürgerlichen Kollegen nur ein gering­Kontor von Tabbert, Mühlenstraße 69. eignete, werden gebeten, ihre Adressen nochmals abzugeben im schäßiges, um nicht zu sagen höhnisches Lachen. Und jetzt bauen wir nicht nur eine Badeanstalt, sondern wir haben sogar schon eine elektrische Bahn- die Grunewaldbahn- gebaut und lassen sie vorläufig auf Kosten der Gemeinde betreiben, um sie in einigen Jahren in völlig eigene Regie zu übernehmen. Erst ver­lacht, dann ausgeführt, zum Schluß in allen Tonarten als eine sozialpolitische Großtat gepriesen das sind die Etappen, in denen unsere Gegner, wenn auch unbewußt, sozialdemokratische Ideen verwirklichen müssen. Wilmersdorf .

dort.

Feuerwehrbericht. Gestern vormittag tam in einer Tischlerei Spähne und Bretter ust. brannten Pappel- Allee 25 Feuer aus. Gleich darauf mußte der 16. Zug in der Prinzen- Allee 82 Ferner hatte die Wehr in der Naunhn­einen Bodenbrand löschen. Straße 3, wo in einer Arbeitsstube Feuer ausgekommen war, in der Fischerstr. 25 und Dessauerstr. 10 zu tun.

Schöneberg .

Vorort- Nachrichten.

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zur

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Bürgerliche unter sich. Recht stürmisch verlief die am Donners tag im Victoriagarten" abgehaltene Mitgliederversammlung des Bezirksvereins Alter Ort". Wenn die bürgerliche Presse mit dem Fünf Zusammenstöße zwischen Straßenbahnwagen und anderen felben Eifer über den Verlauf von bürgerlichen Versammlungen berichten Fuhrwerken werden vom geftrigen Tage gemeldet. Auf der Char- Sigung Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte in ihrer legten wollte wie über Arbeiterversammlungen, so hätte sie anläßlich dieser lottenburger Chaussee fuhr eine Automobildroschke mit voller Gewalt Sizung nach einer nochmaligen kurzen Debatte den Vertrag mit der Versammlung die beste Gelegenheit gehabt, die bürgerlichen Herren auf einen aus entgegengesetter Richtung kommenden Straßenbahn- attiengesellschaft Industriegelände Schöneberg " betreffend Errichtung einmal in hellster Beleuchtung zu zeigen. Die Wilmersdorfer wagen der Charlottenburger Straßenbahn. Beide Gefährte wurden von Fabriken auf dem an Tempelhof grenzenden Teile Schöne Zeitung" berichtet von einer dramatischen Sizung" und von einem start beschädigt, und der Insasse der Troschke, Oberarzt Dr. Barback, bergs. Der Vertrag wurde nach den Beschlüssen der Ver- ungewöhnlichen Ausgang" derselben. Danach kann man schon als durch Glassplitter im Gesicht verlegt.- An der Ede Weinbergsweg sammlung dahin abgeändert, die Gesellschaft zu verpflichten, in sicher annehmen, daß es recht nett" hergegangen sein muß. In den zu und Fehrbellinerstraße fuhr ein Kohlenwagen gegen die Seitenwand die errichtenden Fabriken jeweilig erfolgreichsten diesem Verein sind zwei Strömungen vorhanden, nämlich Anhänger eines Straßenbahnwagens der Linie 33 und zertrümmerte dieselbe. Vorrichtungen zur Verminderung von Rauch und Lärm anzuwenden. der jezigen Rathauspartei, unter der sich meist Grundbefizer be­Zwei Damen wurden durch Glassplitter verletzt. In der Frank- Beſißt die Stadt Schöneberg ein eigenes Elektrizitätswerk, so ist die finden, und Liberale. Anlaß zu den erregten Szenen gab der furter Allee fuhr ein Motorwagen der Linie 69 auf einen Rollwagen Geſellſchaft bezw. sind die späteren Eigentümer verpflichtet, den für Liberale Dr. Tubenthal, dem man den Vorwurf machte, daß er den auf. Hierbei erlitt der Führer des Straßenbahnwagens eine Brust- Beleuchtungs- und Kraftzwecke erforderlichen Strom nach dem je- Verein verraten habe; auch soll er eine falsche Berechnung der quetschung. In der Potsdamerstraße fuhr eine Droschte seitlich weiligen Tarif aus dem städtischen Werke zu entnehmen, Wilmersdorfer Schuldenlast aufgestellt haben. So suchte Geheimer nicht eine eigene Stelle vorausgesetzt, daß sie nicht gegen die Vorderplattform eines Straßenbahnwagens der Linie 74. vorausgejezt, Er- Regierungsrat Dr. Beckmann nachzuweisen, daß Wilmersdorf über­Der Fahrgast der Droschte erlitt leichte Verlegungen. In der zeugung der Elektrizität anlegen. Zu den Herstellungskosten der haupt keine nennenswerten Schulden habe. In Verbindung mit der Spandauerstraße fuhr ein Privatautomobil gegen einen Straßen- Eisenbahnunterführungen soll die Gesellschaft einen Beitrag von heitlen Finanzfrage wurde auch die leidige Krankenhausfrage er­100 000 m. Teisten. bahnwagen der Linie 29, wobei beide Gefährte stark beschädigt Vertrage nur zuzustimmen, wenn die Gesellschaft zu den Kosten der sozialpolitische Rückständigkeit der gegenwärtigen Gemeindevertreter Die Hausbesizerfraktion hatte beantragt, dem örtert und dabei namentlich von Dr. Klink und Lubenthal die Schulunterhaltungspflicht herangezogen wird. Der Sprecher der verurteilt, die für ihre kranken Mitbürger nicht genügend Sorge tragen. Fleischdiebstähle an der Engros- Markthalle finden noch fortgefeßt Fraftion, Stadtv. Kunze, suchte die Versammlung von der Not- Diese Aeußerungen wurden von der Rathauspartei mit dem größten statt. Gestern wurde dem Schlächtermeister Schönbrecht sein vor der wendigkeit der in dem Antrage enthaltenen Bestimmung zu über- Tumult begleitet. Der Gemeindevertreter Nach städt und sein Markthalle stehendes Pferd nebst Wagen gestohlen. Er hatte schon zeugen, indem er darauf hinwies, wie schwer Schöneberg durch den Anhang meinten, es sei noch gar kein Bedürfnis für ein Kranken­verschiedene Fleischarten eingekauft und war nochmals in die Halle zu erwartenden Zuzug von Arbeitern finanziell belastet würde. Nachdem Haus vorhanden, da Wilmersdorf Anspruch auf 130 Betten im gegangen, um mit einem Geschäftsfreunde Rücksprache zu nehmen. aber vom Magistrat darauf aufmerksam gemacht wurde, daß es un Kreiskrankenhaus habe. Der Tumult erreichte den Höhepunkt, als Als Sch. nach etwa 10 Minuten wieder die Straße betrat, war sein möglich sei, diese Verpflichtung, die bei den ersten Verhandlungen die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen besprochen wurden. Fuhrwerk, welches in einer Reihe anderer Wagen gestanden hatte, mit der Gesellschaft fallen gelassen ist, in den Vertrag Hierbei fanden die Anpöbelungen gegen den Vorsitzenden Dr. Tuben­verschwunden. Nach Angabe von Augenzeugen hatte ein wie ein jezt hineinzubringen, zogen die Herren ihren Antrag zurück. thal kein Ende. Es wurde ihm zum Vorwurf gemacht, daß er die Schlächtergeselle aussehender, aus der Halle kommender Mann den Die Versammlung stimmte darauf dem Gesamtvertrage zu, Interessen des alten Ortes nicht vertrete. Im Interessenvertreten" Schlächterwagen bestiegen und war davongefahren. Sch. erleidet ebenso den sich daraus ergebenden Verträgen mit der Gemeinde meint ein Teil der bürgerlichen Clique das Eintreten für Listen durch den Diebstahl einen Schaden in Höhe von etwa 1200 m. Tempelhof und dem Eisenbahnfiskus. Nach Erledigung einiger un- wahl, durch die ihnen von vornherein der Einzug ins neue Stadt­Lauk, daß, In eine furchtbare Lage geriet gestern auf der Station Frank- wesentlicher Punkte brachte der Schluß der öffentlichen Sigung parlament gesichert ist. So meinte ein Redner furter Allee des Stadt- Nordringes der Arbeiter D., welcher auf dem wieder persönliche Auseinandersetzungen. Der Führer der Haus- wenn nach Bezirken gewählt würde, in die III. Wählerklasse nur genannten Bahnhof einen einlaufenden, noch in der Fahrt befind- befizerfraftion, Stadtv. v. Glafenapp, der in der vorigen Sozialdemokraten hineinkämen. Bei der Abstimmung entschieden genannten Bahnhof einen einlaufenden, noch in der Fahrt befind- Sigung die Beschlußunfähigkeit herbeigeführt hatte, suchte den ihn sich denn auch 29 gegen 21 für die Liſtenwahl. Dr. Tubenthal legte lichen Nordringzug zu verlassen versuchte. D. glitt aus, stürzte zu gemachten Vorwürfen dadurch hierauf nicht nur den Vorsitz nieder, sondern verließ unter ohren­Boden und geriet unter die Trittbretter der Wagen, die über den von liberaler Seite deswegen Arbeiter hinwegrollten. Als der Train zum Stehen gebracht war entgegenzutreten, indem er erklärte, die langen Reden der liberalen betäubendem Lärm der Nachstädt und Genossen" mit seinen An­und D. aus seiner furchtbaren Lage befreit wurde, stellte sich heraus, Stadtverordneten, in denen nichts enthalten sei, hätten ihn zum Ver- hängern demonstrativ den Saal. daß er mit verhältnismäßig leichten Verlegungen davongekommen lassen der vorigen Versammlung Veranlassung gegeben. war. Der Arbeiter hatte einen Bruch des rechten Unterschenkels und eine nicht unerhebliche Kopfwunde erlitten. Er wurde nach dem Krankenhause Friedrichshain übergeführt.

worden sei.

Gegen eine ganze Reihe von Deputationswahlen war Einspruch erhoben, dessen Erledigung in nichtöffentlicher Sigung vorgenommen Rixdorf.

wurde.

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Wir glaubten, der Wilmersdorfer Arbeiterschaft den Verlauf dieser Versammlung mitteilen zu müssen, damit sie von den Absichten derer von Besitz und Bildung" unterrichtet ist. Tempelhof .

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Wenn ein Soldat stirbt, wird er gewöhnlich mit militärischen In der letzten Generalversammlung des Wahlvereins erstattete Ehren" begraben. Wie eine solche Beerdigung vor sich geht, dafür Streng an ihre Vorschrift hielten sich in der Nacht vom Sonntag zum Genosse Wollermann in eingehender Weise Bericht vom Partei­liefert ein Vorgang, der sich kürzlich auf dem Garnisonkirchhof in Montag zwei Rigdorfer Schußleute in der Nähe des Kliemschen tage. Nachdem der Vorsitzende die Anwesenden aufgefordert, im der Müllerstraße abspielte, einen charakteristischen Beitrag. Es sollte Lokals in der Hasenheide. Dort hatten etwa sechs junge Burschen Sinne der Parteitagsbeschlüsse zu wirken, wurde eine Resolution am 24. Oftober ein Soldat beerdigt werden, der am 21. Oktober in zwei ältere Herren beschimpft, worauf sich letztere dies verbaten. einstimmig angenommen, in welcher die Versammelten ihr Ein­der Charité verstorben war. Die Angehörigen waren vom sechsten Einer der Burschen warf den einen Herrn zu Boden und brachte verständnis mit der Tätigkeit der Delegierten sowie mit den ge­Süraffierregiment, bei dem der Verstorbene gedient, benachrichtigt ihm nicht unerhebliche Verlegungen bei. Als die beiden in Frage faßten Parteitagsbeschlüssen aussprachen. Den Vorstandsbericht gab worden, daß die Beerdigung auf seine Kosten erfolge. Auf dem kommenden Schußleute angegangen wurden, doch helfend ein- an Stelle des verhinderten Genossen Thiel der Genosse Schieriz. Kirchhofe äußerten die Angehörigen den Wunsch, den Verstorbenen zugreifen, erwiderten sie, das sei Berliner Gebiet und nicht ihre Stattgefunden haben im letzten Vierteljahre zwei Mitglieder­noch einmal zu sehen, dem wurde aber nicht stattgegeben. Der Aufgabe. bersammlungen, fünf Vorstandssigungen, sowie vier Vortragsabende Sarg selbst sah einem Armenfarg sehr ähnlich, ohne Schmud, nicht In diesen Worten verkörpert sich geradezu ein gefährlicher über das Erfurter Programm. Des weiteren bemängelte einmal mit Handgriffen zum Transport versehen. Eine Abordnung Formalismus, der zu allerlegt im vorliegenden Falle angebracht ist. Redner die unzulängliche Beteiligung der Mehrzahl der Partei­von drei Kürassieren unter Führung eines Unteroffiziers begleitete Schließlich wird ein Mensch an der Berliner Grenze totgeschlagen genossen an den Parteiarbeiten. Aufgenommen wurden fünf neue den toten Kameraden, acht Mann trugen" den Sarg, indem sie sich und ein Rixdorfer Schußmann sieht dem Vorgang ruhig zu mit der Mitglieder. An Stelle des Genoffen Brabandt wurde der Genosse trampfhaft abmühten, Halt für die Finger an den ganz schmalen Siz- Genugtuung, daß Hülfe zu leisten nicht seine, sondern die Obliegen- Budzinsky als stellvertretender Bezirksführer gewählt. Des weiteren Leisten zu finden. Beständig rutschten sie ab und die Leidtragenden heit eines Berliner Schußmanns ist Werden den Sicherheits- wurde beschlossen, gemeinsam mit dem Wahlverein Mariendorf einen standen eine beständige Furcht aus, der Sarg könne ihren Händen beamten solche Instruktionen erteilt, so wäre es an der Zeit, hin- Kursus über Nationalökonomie zu veranstalten, dem Genosse Grun entgleiten. Ein Militärpfarrer aber fehlte nicht. An einem Strid sichtlich solcher Vorkommnisse dieselben einer gründlichen Remedur wald als Lehrer vorstehen soll. Das Stiftungsfest des Wahlvereins wurde der Sarg in die Gruft gesenkt und die trauernden Eltern zu unterziehen. wurde am 19. Januar 1907 abzuhalten beschlossen. konnten mit dem Bewußtsein nach Hause gehen, daß hier ein hoff­nungsvolles Leben der Erde mit militärischen Ehren übergeben innung der Barbiere Rirdorfs referierte in einer vom Gewerkschafts­Ueber den Kampf gegen das Koalitionsrecht durch die Zwangs Treptow - Baumschulenweg. Ueber Deutschlands innere und äußere Politik und sein Panama " unter dem Verdacht des Raubmordes an dem Bierkutscher Haase Barbiergewerbe beschloffenen Zwangsmaßregeln, wonach die Ge- deutsche Politit: Steuern zahlen, Maul halten und Gehorsamkeit sei Zu der Bluttat bei Fürstenwalde wird noch gemeldet: Der Wermfe. Redner erwähnte die von der Zwangsinnung für das prach Genoffe zu beil am 23. d. M. in einer von zirka 400 Per­sonen besuchten Volksversammlung. Redner glossierte treffend die verhaftete Arbeiter ist der 28 Jahre alte, aus Zabrze gebürtige schäftsinhaber, welche die von der Organisation ausgegebenen Plakate der Grundsatz für die innere, die Nase in jeden Winkel hineinstecken, Ignaz Poledniac. Der Verhaftete bestreitet, den Bierfuticher er- oder Kontrollfarten der Gehülfen sichtbar befestigen, 20 M. Strafe Schulden machen und die gepanzerte Faust überall zeigen für die mordet und beraubt zu haben, er soll aber durch bestimmte Zeugen- bezahlen müffen. Die Zwangsinnung verfolge lediglich den Zwed, äußere Politif. Bei diesem Zidzadkurs sei es ganz natürlich, daß aussagen so schwer belastet sein, daß man ihn für nahezu als über das Koalitionsrecht der Arbeiter zu vernichten. Redner meinte, diesem Deutschland sich Freunde nicht erworben hat. Redner geißelte als­führt hält. Er war am Sonnabendabend mit Haase noch Vorhaben müßte die ganze organisierte Arbeiterschaft energisch ents dann das Verfahren der Regierung, die, ohne den Reichstag zu be in dem Lokal von Kliezz in Müncheberg , wo er sich feit gegentreten. Ein Herr Knuth nahm zur Diskussion das Wort und um 8 Uhr mit dem Kutscher fort. Ein anderer Mann, der ebenso wurde jedoch durch den Genossen Hendrischke gebührend abgeführt. Bericht. Die Einnahmen betrugen 163,15 m., die Ausgaben einem Vierteljahr als ländlicher Arbeiter aufhielt, und fuhr fuchte die Organisation der Gehülfen zu diskreditieren. Dieser Herr fragen, Ausgaben mache. Das Referat fand lebhaften Beifall. Die Genossin Meweß gab nun als Vertrauensperson ihren wie Poledniack in Eggertsdorf abstieg, kann als Täter nicht in Be- Alsdann wurde folgende Resolution einstimmig angenommen 23,80 m. Es bleibt also ein Bestand von 139,35 m. tracht kommen. Um 12 Uhr nachts wurde Poledniad in einem Die am 25. Oftober 1906 bei Thiel, Bergstraße 151-152, anderen Lokale in Müncheberg gesehen. Jetzt trug er unten an den tagende öffentliche Versammlung verurteilt die Maßnahmen die Genossin Kinzel als weibliche Vertrauensperson gewählt. Nachdem sie für rege Agitation der Frauen aufgefordert, wurde Beinkleidern Spangen, wie stadfahrer sie anzulegen pflegen. Aus der Zwangsinnung der Barbiere Rigdorfs, die das Koalitionsrecht Nach furzen Worten des Vorsigenden, mehr für die Ausbreitung des diesem Lokale will der Verdächtige gleich nach Hause gegangen und die Forderungen der Gehülfen illusorisch machen. Die Ber- Vorwärts" und der sozialistischen Literatur Sorge zu tragen und der sein. Seine Stubengenossen bekunden jedoch, daß er erst um 4 ühr fammlung beauftragt das Gewerkschaftskartell sowie die Partei­nach Hause gekommen ist und daß er zu ihnen bereits in der instanzen Maßnahmen zu ergreifen, um dem rigorosen Vorgehen der politischen und der gewerkschaftlichen Organisation fich anzuschließen, Zeit von 4 bis 7 Uhr von einem auf der Chaussee nach Fürsten - Innung entgegentreten zu können." wurde die imposante Versammlung geschlossen. walde tot aufgefundenen Mann gesprochen habe. Dazu kommt, daß Kließ die Art, mit der dem Kutscher die tödlichen Hiebe verfekt straße festgenommen worden. Als sie das in der Schlächterei von Pferdediebe sind gestern bei dem Fuhrherrn S. in der Knesebed- Rummelsburg. worden sind, als sein Eigentum erkannt hat. Boledniack hat sich Lang, Palisadenstr. 45 gestohlene Pferd bereits bei genanntem Fuhr- Gemeindebauten im Marktviertel hatte die Ermäßigung seiner Pacht­Gemeindevertretersitzung. Der Bächter der Baukantine für die außerdem in viele Widersprüche verwickelt, die er bisher vergeblich herrn verkauft hatten und sich nach einiger Zeit das Geld dafür summe von 2000 M. pro Jahr auf 600 M. beantragt. Dieser Ans aufzuklären versuchte. Die Mordart hat der Täter wahrscheinlich schon abends aus dem Holzschuppen von Kliez gestohlen, um damit holen wollten, wurden fie von Kriminalbeamten in Empfang ge- trag wurde abgelehnt. Ein Antrag der Oberlebrer des Gymnasiums den Kutscher zu erschlagen. Der dritte Mann hat sie auf dem nommen. Sie entpuppten sich als der Händler Grunewald , Weiden - um Erhöhung der Mietsentschädigung von 800 M. auf 900 M. wird Wagen nicht gesehen. Poledniack wird sie nach seiner Rückkehr von weg 83 und der Arbeiter Lindemann, Usedomstr. 32. Eggertsdorf aus einem Bersted geholt haben und dann mit dem Friedenau . Mordwerkzeug Haase nachgeradelt sein. Diesen einzuholen, hatte er

bor.

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dagegen angenommen. Für die Straße 4, Eitelstraße und Immanuelstraße wird eine Aenderung des Bebauungsplanes gut Zeit genug; denn der Kutscher mußte sich unterwegs noch auf Genoffe Thiel- Tempelhof Bericht über den Mannheimer Parteitag. wird In sehr stark besuchter Wahlvereinsversammlung erstattete graben bis zum Steuerhause nördlich der Köpenicker Chaussee geheißen. Für den östlichen Teil des Gemeindebezirks vom Kraz­halten und die Entfernung von Müncheberg nach Fürstenwalde be- Eingehend behandelte er in längerer Rede den Vorstandsbericht Der die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen. trägt 20 Kilometer. Haase, der außerdem die Pferde langsam gehen sowie die Debatte über den Massenstreit". Mit dem Resultat, industrielle Niederlassungen auch Gleisanschlüsse für den Güter­Entwurf sieht in besonderer Berücksichtigung auf ließ, wurde aber erst 1600 Meter von Fürstenwalde , bei dem meinte Redner, könne man wohl zufrieden sein. Zum Schluß forderte verkehr Kilometerstein 1,6, ermordet. Erst um 7 Uhr morgens wurde, wie er die Genossen auf, sich nunmehr auch den Beschlüssen des Partei- unternehmer Schröder und als dessen Stellvertreter Lehrer Leppelt In den Steuerausschuß wird der Bau­bereits berichtet wurde, der Wagen mit der Leiche gefunden. Der tages gemäß zu betätigen. In der Diskussion sprach Genoffe gewählt. Auch wird die Gründung mehrerer neuer Lehrerſtellen Verhaftete ist wiederholt bestraft, auch bereits mit Buchthaus. Er Lungmus seine Unzufriedenheit über die Lösung der Gewerkschafts- beschloffen. Zur Regulierung der Bürgersteige in der Hirschberger­wurde nach Fürstenwalde gebracht, um bereiche bei der Frage aus. Er hätte gewünscht, daß man dort die Lokalisten ganz und Marktstraße wird der Betrag von 10000 M. bewilligt. Der noch vernommen werden, andere werden noch gesucht. In Münches energisch an ihre Pflicht erinnert hätte. Sonst sprachen die Redner Neueinteilung des Ortsteils Borhagen in zwölf Armenbezirke, bisher berg und Fürstenwalde herrscht über die ruchlose Tat große timmig angenommen: Die Mitgliederversammlung erklärt sich unterſtügungen werden von der bürgerlichen Mehrheit folgende im Sinne des Referats. Folgende Resolution wurde hierauf ein- vier, wird zugestimmt. Für die Wiedereinziehung von Armen­Aufregung. mit den Beschlüssen des Mannheimer Parteitages zufrieden. Be- Grundsätze beschlossen: Ist eine Unterstützung gewährt worden, so Unsere Mark in Kunst und Leben" ist das Thema des nächsten sonders begrüßt dieselbe den Gedanken, Referate über besonders wird von einer Wiedereinziehung zunächst abgesehen. Nach Jahres­Volkskunstabends am Sonntag, den 4. November im Kaiser wichtige, das Bolt betreffende Fragen vor Parteitagen in Broschüren frist werden Ermittelungen über die Erwerbs- und Vermögens­Friedrich- Gymnasium am Savignyplat. Während im literarischen form auszugeben. Sie beschließt, im Sinne des Mannheimer verhältnisse der unterſtügten Person und ihrer unterhaltungs­Teil Fontane den tünstlerischen Mittelpunkt bildet, wird der zweite Parteitages zu wirken." pflichtigen Verwand en angestellt; eraibt sich Fierhei, daß die Wer