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Nr. 264. 23. Jahrgang.

4. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt. Sonntag, 11. November 1906.

Am Mittwoch findet für Berlin und Vororte der Zahlabend ſtatt.

Partei- Angelegenheiten.

Zur Lokalliste! Jm 4. Kreis Ost steht uns das Lokal Große Verfügung.

Pflicht eines jeden Genossen ist es, an der Flugblatt- Verbreitung auch troß der öffentlichen Wahl die Majorität, so gehörte auch hierzu Dienstag, den 13., und Mittwoch, den 14. November, von

teilzunehmen.

Der Borstand.

Achtung! 5. Wahlkreis. Die heutige Flugblattverbreitung im 5. Kreise findet von den folgenden Stellen aus statt:

1. Abteilung von Rausch, Winsstr. 12,

An dem Sieg von Müller- Sagan bei der Abgeordnetenwahl| Rahnsdorf, Ertner usw., gemeinsam gegen Berlin vor. ist faum zu zweifeln. Die Freisinnigen, die in der sozialdemo- zugehen, weil die Hauptstadt diesen Orten durch fratischen Presse als ein häufchen Glend bezeichnet werden, ihre Tiefbrunnenanlage am Müggelsee das zeigen wieder einmal, daß wer zuletzt lacht, am besten lacht." Wasser abgegraben haben soll. Durch diese Anlage Frankfurterstraße 28 wieder zu den bekannten Bedingungen zur ausdrücke, hinter denen nichts stedt, im einzelnen einzugehen. des Grundwassers. um durchschnittlich zwei Meter herbeigeführt Wir wollen es uns versagen, auf all die vielen Kraft- in den Forsten zwischen Friedrichshagen und Erfner ist ein Fall Bitte auszuschneiden und der Lokalliste beizufügen. Wir wollen den Herren auch nicht den sich selbst eingeredeten worden. Der natürliche Ausweg aus der Schwierigkeit würde im Die Lokalkommission. Trost rauben, daß unsere Genossen in ihrem Besißstand ge- liegen, die hierbei in jeder Weise entgegenkommen würde. Außer­Anschluß der beteiligten Orte an das Wassertverk der Stadt Berlin Dritter Wahlkreis. Die Genoſſen, welche zur heutigen Flug- schwächt sind. Das Gegenteil ist nämlich Tatsache, was die dem kann Berlin mit Ruhe der Einleitung eines Verfahrens auf blatt- Verbreitung noch keinem bestimmten Bezirk zugeteilt find, Abgeordnetenwahl beweisen wird. Uns interessiert lediglich Entschädigung entgegensehen da es sich auf ein Reichsgericht surteil werden ersucht, sich in folgenden Lokalen einzufinden: Schieber. der Himveis, daß der dritte Landtagswahlkreis bei den stüßen kann, wonach die Grabung eines Brunnens auf eigenem Admiralstr. 21. Krüger, Naunynstr. 54. Blume, Alte Jakobstr. 119. Reichstagswahlen einen sicheren Bestand Grund und Boden dem Eigentümer nicht gewehrt werden fann, Zießemann, Brandenburgstr. 49. Stramm, Ritterstr. 123. Augustin, der Sozialdemokratie bildet. Das ist es ja eben, wenngleich dadurch dem Nachbar sein Wasser entzogen wird.- Dranienstr. 103. Schneider, Sebastianstr. 7. Moschinsky, Michael worauf anfommt. Bestünde zum Landtag das allgemeine, firchplatz 19. Bieberstein, Adalbertstr. 59. Radike, Neue Jakob- gleich, geheime, direkte Wahlrecht, so gehörte auch der dritte zum 15. Dezember 1906 wöchentlich einmal unentgeltlicher Unterricht Im Kinderhause, Blumenstr. 78, findet vom 15. November bis straße 1. Und entschiede in Säuglingspflege für Frauen und Mädchen statt. Anmeldungen Mehrheit der Wähler haben ihre Stimmen für Sozial­in diesem Falle der Kreis unserer Partei. Die übergroße 2-4 Uhr, Blumenstr. 78, vorn links parterre. Der Administrationsbezirk Buch, der jetzt 4200 Heftar umfaßt, demokraten abgegeben. Nur durch das elende Dreiklaffen- foll wegen der Zunahme der Geschäfte und der großen räumlichen wahlsystem ist es möglich, daß die Minderheit der Ab- Entfernungen in zwei Administrationen geteilt werden, und zwar in stimmenden den Abgeordneten bestimmt. Darauf braucht der die von Buch und in die von Schmeßdorf. Erstere würde das Freifinn nicht stolz zu sein. Er tut zwar sonst so, als träte er hönnow und Zeperuid umfassen, letztere das Vorwerk Schmetzdorf Rittergut Buch mit den Gemeindeländereien von Schönerlinde, für das allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht ein. Nach mit den angekauften Ländereien in Bernau , Ladeburg, Rüdniß und dieser Leistung aber fann man sich des Gedankens nicht er- wilmersdorf. Die Grenze würde die Gemeindebezirksgrenze von Dreiflassenwahlrecht besteht: so ist es ihm möglich, Berlin dem Administrationsbezirle Blankenfelde begrenzt und dieser nach wehren, als sei es dem Freisinn ganz angenehm, daß dieses Schönow gegen Schmetzdorf bilden. Nach Norden wird Buch von Die im Landtage vertreten zu können. Elendes Heuchlergesindel! Südwesten zu durch den Administrationsbezirk Malchow . Orte Bernau , Karow , Lindenberg usw. werden bereits von Riesel­Landtagswahlkreises finden, wie wir schon mitgeteilt haben, für Die Stichwahlen in den Urwahlbezirken des dritten Berliner feldern umschlossen. die 3. Abteilung am 20. d. M. und für die 2. und 1. Abteilung am 22. d. M., nicht am 21. d. M., von 11-7 bezw. bon 11-5 und 57 Uhr statt. In engerer Wahl sind 81 Wahlmänner in 63 Urwahlbezirlen zu wählen und zwar 17 in der in 12 Urwahl­bezirken der 3., 53 in 42 der 2. und 11 Wahlmänner in 9 Bezirken der 1. Abteilung. Nur im 139. Wahlbezirk der 2. Abteilung wird wieder wegen der Größe des Bezirks in zwei Gruppen gewählt und im 1152. Urwahlbezirk findet an beiden Tagen Wahl statt, weil sowohl in der 3. als auch in der 2. Abteilung je ein Wahlmann gewählt werden muß, was in keinem der übrigen Urwahlbezirke der Fall ist.

treten.

2.

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Tuscher, Georgenkirchstr. 39,

Wallburg, Kaiser Wilhelmstr. 18n, Wohlfart, Rosenthalerstr. 57,

Wirth, Auguststr. 51,

Wittchow, Elsasserstr. 68,

Kürbis, Quisenstr. 26.

Der Borstand.

Alle Genossen werden dringend ersucht, pünktlich 8 Uhr anzu­Rummelsburg. Heute, Sonntag, früh 8 Uhr findet eine Flug­

blattverbreitung zur Versammlung am Dienstag, den 13. November, von den bekannten Stellen aus statt. Um recht rege Beteiligung ersucht Der Vorstand.

Lichtenberg . Heute morgen findet eine Flugblattverbreitung statt. Wir bitten unsere Genossen, sich pünktlich um 8 Uhr in den Bezirks­Lokalen einfinden zu wollen. Der am 13. November angesetzte Vortragsabend fällt wegen der öffentlichen Versammlungen aus.

Der Vorstand. Oberschöneweide . Die Parteigenossen werden aufgefordert, am heutigen Morgen 28 Uhr an den bekannten Stellen sich zur Flugblattverbreitung einzufinden.

Am Dienstag, den 13. d. M., abends 8% Uhr, findet im Schloß­part Wilhelminenhof die Protestversammlung gegen den Fleisch wucher statt. Es ist Pflicht jeder Hausfrau und jedes Mannes, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand.

Alt- Glienicke. Am Dienstag, 13. November, abends 8 Uhr, findet eine Boltsversammlung für Männer und Frauen statt, und zwar nicht, wie angegeben war, bei Bohn, Grünauerstraße, sondern bei Witwe Haberecht, Friedrichstr. 2. Auf der Tagesordnung steht: Die Fleischnot und der Zollwucher." Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer.

Reinickendorf - West, Tegel , Borsigwalde und Waidmannsinst. Sonntag, den 11. d. M., findet vormittags 11 Uhr, bei J. Franke, Eichbornstr. 18, eine kombinierte Versammlung der genannten Wahl bereine statt.

Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht

Die Zeitungskommission. Niederschönhausen . Die Protest versammlung gegen " Fleischnot und Bollwucher" findet am Dienstag, den 13. d. M., abends Uhr, im Ulitschen Restaurant( Schwarzer Adler"), Blankenburgerstraße, statt. Referent ist Genosse A. Störmer, Parteigenoffen, sorgt dafür, daß diese Versammlung sich zu einer imposanten Kundgebung gestaltet!

Berliner Nachrichten.

Die juristische Sprechstunde wird vom nächsten Montag, 12. November, ab nicht mehr in der Lindenstr. 69 abgehalten, sondern

Friedrichstr. 16, Aufgang 4, eine Treppe( Handelsstätte Bellealliance, Durchgang auch Lindenstraße 101). Wir bitten unsere Genossen, davon gefälligst Notiz nehmen Verlag und Redaktion des

zu wollen.

Vorwärts".

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die

Der neue Droschkentarif, um dessen Säße ein so langwieriger Kampf zwischen den Droschkenführern, dem Polizeipräsidium und den Stadtgemeinden entbrannt war, ist, wie das Berl. Tageblatt" meldet, gestern endgültig vom Polizeipräsidium genehmigt und be schlossen worden. Er tritt am 1. Januar 1907 in Kraft und bringt, wie schon bekannt, gegenüber dem alten Tarif zum Teil er­hebliche Preiserhöhungen. Im einzelnen stellt sich der neue Tarif wie folgt:

droschten, Benzin- und Spiritusdroschken, und elektrische Droschken Er sieht drei verschiedene Klassen von Droschten vor, Pferde­und demzufolge auch drei verschiedene Tarife. Für Pferdedroschken erhöht sich die Grundtage von 50 auf 70 Pfennig für die ersten Der Zweck der Säuglingsfürsorgestellen, 800 Meter, je weitere 400 Meter Wegstrecke fosten 10 Pfennig auf die im vorigen Jahre in Berlin eingerichtet wurden, ist in der Ve- 1,50 m. pro Stunde. Die Grundtage( Stufe I) für Benzin- und Stufe I. Die Wartezeitentschädigung beträgt für Pferdedroschken bölkerung, wie wir aus den von Zeit zu Zeit wiederkehrenden An-| Spiritusdroschken beträgt 70 Pf., jedoch nur für die ersten 600 Meter fragen ersehen, immer noch nicht hinreichend bekannt. In diesen Wegstrecke, je weitere 300 Meter foften 10 Pf. Die Wartezeit Fürsorgestellen wird über Ernährung und Wartung wird hier mit 2 M. stündlich berechnet. Für elektrische Droschken ich wächlicher oder kränklicher Säuglinge jeder un- ist die Grundtage auf 80 Pf. belaffen, jedoch auch nur für die ersten bemittelten Mutter unentgeltlich Rat erteilt. Bei Be- 600 Meter, je weitere 200 Meter Wegstrecke fosten 10 Pf. Die dürftigkeit wird stillenden Müttern eine Geldunterstützung gewährt, Wartezeitentschädigung für elektrische Automobildroschken beträgt 3 M. anderen Müttern gute Kuhmilch zu ermäßigten Preisen oder gan Wieder ein Unfall in dem Bergmannschen Betriebe. umsonst geliefert. Wo ein Säugling nicht recht gedeihen will, sollte man baldigst sich an die nächste Säuglingsfürsorgestelle wenden, mannschen Elektrizitäts- Werken, A.-G., Oudenarderstraße, erfolgten Vor kaum vierzehn Tagen haben wir über einen in den Berg­wenn nicht die Mittel vorhanden sind, einen Privatarzt um Rat zu Unfall berichtet, durch welchen ein Schleifer Hoffmann einen Arm bitten. Es bestehen gegenwärtig die folgenden fünf Säuglings- einbüßte. Freitag vormittag ist nun wiederum ein Dreher Schmidt fürsorgestellen: die erste im Hause Blumenstraße 78, bestimmt schwer zu Schaden gekommen, indem ihm ein mehrere Zentner für das Zentrum, den Osten und den Nordosten, für die schweres Eisenstück auf den Unterförper fiel und ein Bein schwer Stadtbezirte 1-10 und 145-201; die zweite im Hause verlegte. Elsasserstraße 27, bestimmt für den Norden; für Schmidt mußte, nachdem ihm von seinen Arbeitskollegen ein Notverband angelegt worden war, mittelst Droschke der Unfall­dritte im Hause Buggenhagen str. 7( Markthalle am Arminius die Stadtbezirke 202-253, 255-259 und 264-274; station zugeführt werden. Zu dieser Angelegenheit wird uns geschrieben: Da in dem platz), bestimmt für den Nordwesten und den Westen, für die Stadt Bergmannschen Etablissement die Unfallverhütungsmaßregeln viel bezirke 11-14, 31-48, 279-304; die vierte jetzt im Hause zu wünschen übrig lassen, ist es geradezu als ein Wunder zu Quisenufer 50, bestimmt für den Südwesten, den Süden und betrachten, daß nicht noch mehr ernstliche Unfälle vorkommen. Auch den Südosten, für die Stadtbezirke 15-30 und 49-144; die fünfte, mit der Fürsorge für die Verunglückten ist es sehr schlecht bestellt. die erst in diesem Jahre eingerichtet wurde, im Hause Bank str. 7, bestimmt hauptsächlich für die aus dem bisherigen Nordbezirk aus­gesonderten Stadtteile Gesundbrunnen und Wedding , für die Stadt­bezirke 254, 260-263, 275-278, 305-826. Jn allen Säuglings­Bei der Firma Bergmann ist solches nun nicht der Fall, denn fürsorgestellen ist Sprechzeit an jedem Wochentage 2-8 Uhr. Aus die erste Behandlung eines Verlegten ist einem Arbeiter über. funft über die nächste Säuglingsfürsorgestelle erteilen auch die Bezirks- tragen, der wohl den guten Willen hat, seinen beschädigten Mit­vorsteher, die Armenkommissionsvorsteher und die Waisenrats- kollegen zu helfen, dem es jedoch an dem notwendigen Können vorsteher. Sie sind angewiesen, sogar unaufgefordert die Mütter mangelt. Denn ein Mann, der soeben mit schmierigen Eisenteilen schwächlicher oder tränklicher Säuglinge auf die Säuglings- Fürsorge- gearbeitet hat, kann nicht im selben Moment einen Verband an stellen aufmerksam zu machen und die Benutzung zu empfehlen. Die legen, und wenn die Verlegung noch so einfach ist. Ueberdies soll Inanspruchnahme dieser Fürsorgestellen gilt übrigens nicht als der betreffende Arbeiter in feiner Weise sanitärisch vorgebildet sein, um überhaupt sachgemäß Notverbände usw. anlegen zu können. Armenunterstützung. Wenn nun schon die Firma Bergmann von der Anstellung eines praktischen Heilgehülfen absieht, so sollte sie doch die Leitung ihrer Fabriksanitätswache Händen anvertrauen, welche sachgemäß ausgebildet sind, so daß Verletzte nicht zu befürchten haben, erst durch die ihr zuteil werdende Behandlung zu Schaden zu kommen. Der Geldpunkt kann bei einer Firma, die an 5000 Arbeiter beschäftigt, nicht in Frage kommen. Oder soll hier erst Abhülfe geschaffen werden, wenn erst eine größere Anzahl Arbeiter ihr Leben geopfert haben?

Wenn auch in einem großen Maschinenbetriebe Unfälle sich nicht immer vermeiden lassen werden, so wird doch eine jede ein­fichtsvolle Fabrikleitung dafür Sorge tragen, daß für die Verletzten fofort ülfe zur Stelle ist.

Die Landtagswahl in Berlin III hat unter den Freisinnigen großen Jubel ausgelöst, und sie fchlagen vor lauter Freude geradezu Purzelbäume. Die Herren Der Etat der Wasserwerke unterlag in der letzten Kuratoriums­müssen doch vor uns eine höllische Angst gehabt haben, wenn fißung der Beschlußfassung. Im wesentlichen drehte sich die Grörte­fie jetzt meinen, sie können den Kreis noch einmal durch rung um die Aufbesserung der Löhne, die durch die enorme Steige­einen der Ihren vertreten. Am gewaltigsten reißt der Ber- rung aller Lebensbedürfnisse dringend erforderlich ist. Die Forde rung der Arbeiter, eine generelle Lohnerhöhung von 10 Proz. ein­liner Beobachter", ein unter Leitung des Chefredakteurs und treten zu lassen, wurde abgelehnt, trotzdem das sozialdemokratische freisinnigen Stadtverordneten Per Is alle acht Tage er- Mitglied mit Nachdruck darauf hinwies, daß selbst eine solche Lohn­scheinendes Blättchen, den Mund auf. Man lese nur den aufbesserung faum die Steigerung ihrer Lebensunkosten zu decken Erguß: bermag, nicht aber ihren Lebensunterhalt erhöhen würde. Es Nun ist auch der gewaltige Ansturm auf Berlin III, den wurden schließlich folgende Beschlüsse gefaßt: Gewöhnliche Arbeiter Des Löwen Ende. Dem großen Löwen Albert, der am vorigen größten Landtagswahlkreis des preußischen Staates, der bei den im Betriebe der Werke erhalten 40-43 Bf. für die Stunde gegen Sonntag im Zirkus Busch als Haupträdelsführer gegen den Reichstagswahlen einen sicheren Besisstand der Sozialdemokratie 37 beztv. 38-41 bezw. 42 Pf. Mit Recht ist der niedrigere Lohn Dompteur Peters auftrat, wird seine Uebeltat schlecht bekommen. bildet, nun ist auch dieser gewaltige Ansturm für die Katze ge- außerhalb der Stadt nicht begründet, da die außerhalb der Stadt Auf Wunsch Hagenbecks wird er erschossen werden. Selbst die wesen. Die Herren Genossen" haben für die Wahlmänner wohnenden Leute für Lebensmittel, Kleidung usw. nicht weniger Tatsache, daß sein Dresseur Peters sich jetzt völlig außer Lebens­erjazzwahlen mit fieberhaftem Eifer und mit den just ihnen zu aufwenden müssen als in der Stadt; auch die Wohnungsmiete aus gefahr befindet, hat ihm keinen Pardon verschaffen können. Peters Gebote stehenden ungeheueren Geldmitteln und einer beispiellos wärts den Stadtmieten wenig nachstehe. Handwerker sollen erhalten wird demnächst sein gefährliches Handwerk wieder aufnehmen. großen Zahl von Wahlhelfern gearbeitet, haben auch sonst so ge- 48-57 f. gegen 47-57 Pf., Handwerksgehülfen wie Zuschläger Ueber eine böse Grufelgeschichte berichteten bürgerliche Blätter arbeitet wie man's von ihnen gewöhnt ist, und sind doch dem und ungelernte Gärtner 42-52 Pf. gegen 40-50 Pf., Heizer Mitte September d. J. Danach sollte im Westen Berlins im Hause heißerfehnten Ziele einer Eroberung des ersten Landtagsman- 41-44 Bf., Pußer und Kohlenfarrer 40-43 Pf. gegen 37-41 Pf., Wormserstr. 1 ein angeblicher Anarchist unter Aufgebot eines dates für die Sozialdemokratie nicht näher gekommen, sondern Pförtner, Boten und Wächter 40-43 Pf. gegen 37-41 Pf. Bei Dußend Kriminalbeamter verhaftet worden sein, weil die Polizei scheinen eher noch eine Schwächung ihres Besitzstandes zu er- den Heizern, Pußern usw. findet für Essenspausen teine Lohn- glaubte, Beweise in den Händen zu haben, daß der Verhaftete ein fahren. Sie müßten in 22 Wahlmänner- Stichwahlen siegen, um fürzung statt, sodaß täglich 12 Stunden bezahlt werden. Bei den äußerst gefährlicher Mensch sei. Im Koffer des jungen Mannes ihren alten Stand wiederzuerlangen. Mit der Eroberung von Berlin III scheint es also Essig zu übrigen Kategorien dauert die Arbeitszeit im Sommer durch- Wolff ist sein Name- wollte man sogar Bomben gefunden haben. Wir nahmen damals von der Meldung Notiz und meinten, daß die Kriminal sein. Wenn die Sozialdemokraten und ihre ergebensten Lehns - fchnittlich 10, im Winterhalbjahr Stunden. Im Betrieb der Werkstatt sollen fünftig erhalten die gewöhn- polizei mit ihrer Anarchistenspionage wieder einmal schön herein mannen in denjenigen Blättern, die aus Geschäftsrücksichten der lichen Arbeiter 40-44 Pf. gegen 38-42 Pf., die Rohreinleger 43 gefallen sein würde. Dieje damals ausgesprochene Vermutung be rozen Masse huldigen, ohne so ehrlich zu sein, sich als das zu bis 46 Pf. gegen 41-45 Bf, die Abflopfer 45-50 Bf. gegen 43 ftätigt sich jetzt. Wie uns mitgeteilt wird, ist der damals Verhaftete ezeichnen, was ihre Federführer sind, wenn die Sozialdemo iraten und ihre Helfer ihren Mißerfolg auf die öffentliche Ab- bis 50 f. Von den Werkstättenarbeitern werden bessere Arbeiter am Freitag aus der Haft entlassen worden. Man wollte durchaus stimmung schieben, so ist das eine trasse Heuchelei. Die öffentliche mit 42-46 Pf. gegen 40-44 Pf., die Plumber und Rohrleger- aus einem Holzlaften und einigen Rädchen eine Höllenmaschine Abstimmmung hat die Sozialdemokratie nicht gehindert, mehr als gehülsen mit 45-50 Pf. gegen 43-50 Pf. bezahlt. Diese Lohnfäbe tonstruieren, oder betrachtete diese Gegenstände doch geeignet zu drei Viertel aller Stadtverordnetenwahlbezirke der dritten Ab- werden nach bestimmten Stalen im 3., 5., 8. und 10. Jahre der Be- einer solchen. Bei der Haussuchung hat man seinerzeit zwei Bei­tungen gefunden", die der Verdächtigte niemals besessen. Es war teilung in Berlin zu erlangen und die öffentliche Abstimmung schäftigung bezahlt. ist gerade in der Hand der Sozialdemokraten ein wirksames Es wird Sache der Personal- Kommission des Magistrats und anscheinend also wieder einmal nichts mit der polizeilichen Ents Mittel zu einer Wahlbeeinflussssung, einer Knebelung und später der Stadtverordneten- Versammlung sein, zumindest gewisse deckung. Anechtung, wie sie auch in den dunkelsten Winkeln der Herr Unstimmigkeiten und Ungleichheiten in diesen Lohnfäßen auszu­schaftsgebiete des ostelbischen Junkertums nicht trasser betrieben gleichen. Es ist einfach nicht zu begreifen, warum die Teuerung aller Lebensbedürfnisse gerade vor den Kolonnenführern und Rohrlegern Salt gemacht haben soll, deren Lohn von 52-56 Pf. nicht erhöht worden ist.-

wird.

Die Konservativen haben bei der Landtagserfahwahl über alles Erwarten schlecht abgeschmitten. Alle ihre starte Agitation war bergebens. Selbst die Moabiter Beamtenbezirke konnten ihnen teine wesentliche Hülfe bringen.

In dieser Kuratoriumsfißung wurde auch eine Erörterung ges pflogen über die Absicht der östlichen Vororte Friedrichshagen ,

Bei der Arbeit tödlich verunglückt. Auf seltsame Weise hat gestern der 57jährige Einsetzer Hermann Franke aus der Lychener traße 10 den Tod gefunden. F. war auf dem Neubau Böhmische­straße 10 beschäftigt und hatte in einer Wohnung der 4. Etage Türbefleidungen eingesetzt. Beim Befestigen eines der oberen Querstüde verlor F. plößlich das Gleichgewicht und stürzte rüdlings von der Leiter herab. Sturze Zeit darauf verstarb der Berunglüdie.