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Br. 271. 23. Jahrgang 1. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt. Dienstag, 20. Bovember 1906.

Reichstag .

121. Sizung, Montag, den 19. November,

nachmittags 3 Uhr.

Am Tisch des Bundesrats: Graf v. Posadowsky, v. Stengel.

über die gegenwärtige Fleischteuerung.

beantworten.

wirtschaftliche Brennereien von 80 000 Liter auf 50 000 Liter.

winnen.

Das fümmert alles

bon

bemüht, den Verbrauch von denaturiertem Spiritus zu heben. Wenn man Schutze der Arbeiter dienende Einrichtungen zu erftreden. Spiritus zu technischen Zwecken produzieren will, fann man ihn eben nicht Insbesondere ist für genügendes gesundes und frisches Trink aus Kartoffeln produzieren, weil die Kartoffel dazu zu teuer ist; waffer Sorge zu tragen. Die Prüfung und Sicherung der billigen technischen Spiritus fann man nur aus Melasse ge Gerüste usw. besorgt, sofern der Bauunternehmer sie nicht selbst aus. Um den Inlandspreis für Spiritus zu halten, ist die führt, der Polier oder, falls er nicht vorhanden ist, die von der Bau­Spirituszentrale soweit gegangen, Spiritus nach dem Auslande zu leitung besonders beauftragte Person, die mit dem Gerüstbau und Auf der Tagesordnung stehen zunächst die beiden Interpellationen de Cologne- Fabrit ihren Absatz nach Indien verlor, weil auf einmal muß. Diese Personen find den jeweilig beschäftigten Arbeitern und Spottpreisen zu exportieren. Es kam soweit, daß die Kölner Eau der Durchführung der Sicherheitsvorschriften völlig vertraut sein Graf v. Posadowsky: Der Herr Reichskanzler ist bereit, beide von England aus die Ware billiger geliefert wurde. Eine ganze der Baupolizei bekannt zu geben. Interpellationen zu beantworten. Er hofft, daß die Beantwortung Anzahl inländischer Industrien, vor allem die Belluloidindustrie, Normalvorschriften sind zu erlassen: für Sicherheitsvorrichtungen beider Interpellationen im Laufe der nächsten vierzehn Tage wird leidet darunter, daß der denaturierte Spiritus zu teuer iſt. Ver- bei Abbruchsarbeiten, Ausschachtung der Baugruben, Hoch- und Tief­bietet doch die Spirituszentrale, die wieder noch ein Kontingent bauten, Herstellung der Gerüste und Transportwege und für den erfolgen tönnen. Auf der Tagesordnung steht ferner die Interpellation Sped im Kontingent bildet, ihren Mitgliedern, soviel Spiritus zu Auf- oder Ausbau jeglicher Bauten unter Berücksichtigung ihrer Eigen­betr. die Verwendung der als" Futtergerste" verzollten Gerste als brennen, wie gesetzlich erlaubt ist, damit ein möglichst hoher Preis arten und des zu verwendenden Materials. erzielt wird. Das alles geschieht auf Kosten der Branntweintrinker, Malzgerste". Zur Festsetzung dieser Vorschriften ist in dem Bezirk jeder Reichsschatsekretär v. Stengel: Der Reichskanzler ist bereit, die auf Kosten der Industrie. Wenn es nicht anders geht, wird die höheren Verwaltungsbehörde eine Kommission zu wählen, zu der Interpellation zu beantworten. Der Inhalt der Interpellation hat Industrie zum Benzin ihre Zuflucht nehmen müssen, das vom Vertreter der Unternehmer und Arbeiter des Baugewerbes zu gleichen indessen Veranlassung gegeben zu einigen weiteren Erörterungen Auslande bezogen werden muß. die Teilen hinzuzuziehen sind und die auf Grund der Normalvorschriften zwischen den beteiligten Ressorts und zu einigen weiteren Erhebungen. Herren, die sonst vom Schutz der nationalen Arbeit reden, Unfallverhütungsvorschriften für ihren Bezirk zu erlassen und jährlich Diese Erörterungen und Erhebungen sind gegenwärtig noch nicht nichts; fie stehen auf dem Standpunkte:" Nach uns die Sintflut!" mindeſters einmal nachzuprüfen hat. zum Abschluß gediehen. Sobald dies der Fall ist, wird der Herr wir dagegen wünschen dringend, daß die Spiritusgesetzgebung von führung der Borschriften untersteht besonderen Baupolizeibehörden, wenn sie nur ihren Vorteil haben.( Sehr wahr! 6. d. Soziald.). Die Aufsicht über die Ausführung der Bauten und die Durch Reichskanzler die Ehre haben, dem Herrn Präsidenten Mitteilung Grund aus geändert, nicht aber daß irgend ein kleiner Flicken auf die von den Landesregierungen in der Regel für jede Gemeinde mit zu machen, an welchem Tage er bereit ist, die Interpellation zu gefegt wird, etwa bei der Maischbottichsteuer. Wir wollen auch die mehr als 10000 Einwohnern eingerichtet werden. Diese Behörde Es folgt die erste Beratung eines Gesetzentwurfes, wonach die Es folgt die erste Beratung eines Gesetzentwurfes, wonach die Steuern retten, aber nicht für die Herren Branntweinbrenner, besteht aus Baukontrolleuren und technischen Beamten. Die Zahl Höchstkontingente der Alkoholmengen für neu entstehende oder sich sondern indem wir sie in die Taschen des Volkes zurückbringen. der Bautontrolleure ist so zu bemessen, daß jeder Bau mindestens vergrößernde Brennereien beschränkt werden, und zwar für land-( Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Aber die einmal wöchentlich kontrolliert werden kann. Die Baukontrolleure Majorität, welche die Branntweinbesteuerung und den Bollwucher werden von den baugewerblichen Arbeitern nach dem Wahlverfahren was bewilligt hat, stimmt alles nieder, Abg. v. Brockhausen( f.): Meine Freunde werden für das Gefeß unferer Seite der Gewerbegerichte gewählt. Die Geschäftsführung der Baupolizei stimmen, weil dadurch eine Unstimmigkeit des Branntweinsteuer zugunsten der Bevölkerung beantragt wird. Soweit wir Einfluß behörden unterliegt der Oberaufsicht des Reiches. Ihre amtlichen gesetzes beseitigt wird, durch welche die neuen Brennereien vor den haben, werden wir dafür sorgen, daß dieses Gesetz nicht zustande Jahresberichte sind dem Bundesrat und dem Reichstage vorzulegen." bestehenden bevorzugt wurden. Eine Kommissionsberatung halten gesetzgebung in Angriff genommen wird. Weiter wollen wir dafür fommt, daß vielmehr eine Abänderung der gesamten Spiritus­Abg. Trimborn( 3.): wir für überflüssig.( Ruf links: Hurra!) Abg. Sped( 3.): Auch meine Freunde haben keine Bedenken forgen, daß die ungeheueren Summen, welche die Branntweinsteuer- Detaillierte Vorschläge zur Einführung des allgemeinen Be gegen das Gefeß. Dagegen halten wir es für angebracht, bei gefeßgebung gegenwärtig einbringt, nicht für militärische Zwecke aus- fähigungsnachweises find in der Kommission nicht zutage getreten. dieser Gelegenheit wieder die alte Forderung der Aufhebung gegeben werden, sondern im allgemeinen Kulturintereffe. Positive Das lag wohl daran, daß die verbündeten Regierungen auf das be­der Rückvergütung der Maischbottichsteuer zu erheben. Maßnahmen zugunsten der Bevölkerung, eine gesunde Arbeiterschutzgesetz- stimmteste erklärt haben, daß sie sich auf einen solchen allgemeinen Reichsschatzsekretär Frhr. v. Stengel: Der vorliegende Gesetzgebung, das ist der beste Kampf gegen den Alkoholismus.( Lebhafte Zu- Befähigungsnachweis im Baugewerbe unter feinen Umständen Reichsschazsekretär Frhr. v. Stengel: Der vorliegende Gesetz- Stimmung bei den Sozialdemokraten.) Daß man dieses Gesetz ein- einlassen würden. Ferner spielte dabei wohl auch die Erwägung entwurf ist ein Warnungssignal für in nächster Zeit neu zu er­richtende Brennereien, damit sie nicht auf eine Lüde in dem zubringen sich erlaubt, zeigt offenfundig, daß Ihre Moral ab- mit, daß das Handwert sich nicht in allen feinen Teilen über Man muß es als unmoralisch bezeichnen, daß diese Frage einig ist. Jm Sinne des Kölner Beschlusses hat viel bestehenden Gesetz bauen. Ich fann erklären, daß an der Absicht gewirtschaftet hat. festgehalten wird, womöglich noch in diesem Jahre den angekündigten Gesetze zugunsten einer Gruppe von Intereffenten gemacht werden. mehr ein allgemeiner Vorstoß nach dem kleinen Befähigungsnachweis Gesezentwurf wegen Aenderung der Maischbottichsteuer an den Daß man aber jetzt, wo die Haltlosigkeit des gegenwärtigen Bu bin in den Kreisen des Handwerks stattgefunden, der auch in der Reichstag zu bringen. standes offenkundig wird, auch wieder nur mit diesem Gesetz einen Stommission seinen Widerhall fand. Graf Bofadowsky stellte eine Abg. Paasche( natl.): Falls der Abg. Speck im Namen seiner liden auffezen will, zeigt deutlich, daß von der Regierung nichts Erklärung zu der Frage des fleinen Befähigungsnachweises in Aus­ficht. Was die Vorlage selbst anlangt, so ist zuzugeben, daß sie Fraktion gesprochen hätte, würden wir dem Antrage auf Kommissions- zu erwarten ist.( Lebhaftes Bravo! bei den Sozialdemokraten.) beratung nicht widersprechen. Indessen wäre die Erörterung der Abg. Holk( Np.): Das Gesez soll nicht die gesamte Landwirt- in weiterem Umfang eine Sicherheit für solides Bauen schafft, als eine solche Uebertreibung hat niemand behauptet es durch den Befähigungsnachweis möglich gewesen. von ihm angeregten Fragen bei Gelegenheit dieses Gesezentwurfs schaft retten Freilich wird ihr der Vorwurf gemacht, daß sie der polizeilichen doch mehr akademischer Art, während sie bei dem angekündigten es foll lediglich einer Lücke in der Spiritusgefeßgebung abhelfen. Abg. Dr. Pachnicke( frs. Vg.): Wir werden dem Antrag auf Willfür zu großen Spielraum läßt. Aber dieser Nachteil muß in Gesezentwurf praktische Bedeutung haben. Kommissionsberatung zustimmen, weil wir dort bessere Gründe für Rauf genommen werden, wenn man die Gefahr einengen will, die das Gesetz hören wollen. daraus entspringt, daß ungeeignete Personen als Bauunternehmer Wir sind für die Kommissionsberatung des Gesezentwurfes. Abg. Dr. Wiemer( frs. Bp.): Auch wir sind für Kommissions- und Bauleiter auftreten. Der sozialdemokratische Antrag will jetzt Der Gefeßentwurf ist nur eingebracht, um es überhaupt zu ermög- beratung, weil wir eine gründliche Erörterung der ganzen Materie schon bestimmte Schutzvorrichtungen in die Gewerbeordnung ein­lichen, den tatsächlichen Zustand, der sich durch unsere Branntwein- wünschen. So harmlos wie die Begründung es hinstellt, scheint führen; doch geschieht das wohl besser bei Gelegenheit des von der gefeßgebung herausgebildet hat, noch eine Beitlang aufrechtzuerhalten; uns das Gesetz nicht. Eine Reform der ganzen Kontingentierung ist Kommission gewünschten Gefeßentwurfs über Schutzmaßregeln für es soll durch den Entwurf nämlich bemäntelt werden, daß das dringend notwendig. die Bauarbeiter. Meine Freunde stellen sich einstimmig auf den heutige Gesez der Spiritusbesteuerung haltbar gemacht werden Abg. Speck( 8.) tritt für schleunige Erledigung des Gesezes ein. Boden des Geseßentwurfes.( Bravo ! im Zentrum.) foll auf längere Zeit hinaus, damit es noch fo weiter die Materie mit Rücksicht auf die zu erwartende Kommissionsberatung geben, daß dem Bundesrat in den allernächsten Tagen eine Gesetzes­Abg. v. Brockhausen( t.) will sich in nähere Ausführungen über Graf v. Posadowsky: Ich möchte heute schon die Erklärung ab­gehen tann wie bisher, daß jährlich 45 Millionen Mart aus den Taschen der Bevölkerung in die Tasche nicht einlassen. beren borlage zugehen wird, inhalts ber großen Branntweinbrenner wandert. Das Kontingentierungs- Damit schließt die Diskussion. Der Antrag Sped, die Vorbildung von Lehrlingen an die Erwerbung des Meistertitels ge system ist ein sehr fein ausgeflügeltes und berzividtes System, und lage einer Kommission von 21 Mitgliedern zu überweisen, wird an- bunden wird. Es ist in dieser Vorlage auch vorgesehen, daß dem wenn da eine Masche reißt, so ist die Möglichkeit vorhanden, daß genommen. Titel Baumeister" oder" Baugewerksmeister in Zukunft ein ent bas Ganze nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Es ist ja nur zu Der nächste Gegenstand der Tagesordnung, das Bogelschussprechender gesetzlicher Schutz beigelegt wird. bem 8wed gemacht worden, daß nur teine Ueberproduktion gefeg, wird auf Antrag des Abg. Wolff Metternich( 3.) entstehe, die den Preis herabdrüden könnte. Der Staat einer Stommission von 14 Mitgliedern überwiesen. gibt als fürsorglicher Vater eben an, wie viel zu pro- Es folgt die zweite Beratung des Gesezentwurfs betr. Abänderung buzieren er für notwendig hält. Das ganze System hat der Gewerbeordnung( leiner Befähigungsnachweis) in Ver­ den Zwed, daß den Kontingentbrennern für 50 m. Steuern, bindung mit den Kommissionsberichten über die Petitionen betr. den an Bhotographieen. die fie zahlen, 70 m. herausgezahlt werden! Seit Jahren ist uns Befähigungsnachweis für das Handwerk und die Einführung obliga­das immer bestritten worden, daß diese 20 M. in die Taschen der torischer Fortbildungsschulen für weibliche Gehülfen 2c. Branntweinbrenner fließen. Vor kurzem wurde uns noch hier Die Vorlage, die von der Kommission angenommen ist, ber­borgerechnet, daß, wenn ein Branntweinbrenner 100 Seftoliter leiht der Landeszentralbehörde das Recht, einem Bauunternehmer

Abg. Wurm( Soz.):

1

-

das Recht zur Auss

Hierauf tritt Vertagung ein. Nächste Sigung: Dienstag 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der heutigen Beratung. Zweite Beratung des Gefeßentwurfs betreffend das Urheberrecht Schluß 6% Uhr.

Stontingentspiritus brennt und 100 Liter nicht kontingentierten, oder Bauleiter den Betrieb des Baugewerbes oder seiner einzelnen Der letzte Generalsekretär der Inter­

daß dann seine Rückvergütung im Durchschnitt ja nur 10 M. Zweige wegen Unzuverlässigkeit zu untersagen. beträgt. Aber erstens beträgt der tontingentierte Spiritus, Außerdem hat die Kommission folgende Resolutionen an­72 Prozent des gesamten Exports, der nichtkontingentierte nur genommen:

28 Prozent, und zweitens könnte man ja mit demselben Recht, mit

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Wer zahlt

nationalen.

Am Montag, den 29. Oktober, ist Genosse F. A. Sorge, der

Die Regierung um tunlichst baldige Vorlegung eines Gesez­welchem man den nichtkontingentierten Spiritus hier hineinrechnen entwurfs auf Aenderung der Gewerbeordnung zu ersuchen, worin letzte Generalsekretär der Internationalen Arbeiterassoziation , in will, auch die sonstigen landwirtschaftlichen Unkosten die für vorgeschrieben wird, daß für die Baukontrolle besondere Beamte in New York zur letzten Ruhe bestattet worden. Eine größere Zahl Schweinezucht, Dchsenzucht usw. in dieselbe Rechnung mit hinein- genügender Bahl angestellt und gewählte Vertreter der Arbeiter bei bon Genossen und Freunden des Verschiedenen, so berichtet die nehmen. Nein, meine Herren, soviel man sich auch Mühe gibt, der der Kontrolle zugezogen werden. Ferner werden Verordnungen New Yorker Volkszeitung", hatte sich zusammengefunden, um ihm Bevölkerung zu verschleiern, daß dieses Kontingentierungssyßem zum zum Schuße der Bauarbeiter auf Grund des§ 120e der Gewerbe- die letzte Ehre zu erweisen. Besonders start waren die Reste der Schaden der großen Waffen in raffiniertester Weise ausgeflügelt ist, ordnung gewünscht und weiter ein Gesetz verlangt, das den ge- Mitglieder der früheren Sektionen der Internationalen Arbeiter= so sehr bleibt es doch wahr, daß es den Brennern große Borteile werblichen Lehrlingen, jugendlichen Arbeitern und Arbeitsburschen assoziation vertreten, in denen Sorge seinerzeit seine agitatorische auf Kosten der Bevölkerung gewährt. den Besuch einer Fortbildungsschule zur gefeßlichen Pflicht Neben der Liebesgabe von 45 Millionen jährlich haben wir macht. Schließlich ersucht die Kommission um schleunige Vorlage Tätigkeit entwickelt hat und die dem Verstorbenen meistens per­noch die Maischbottichsteuerrückvergütung. Seit länger als 10 Jahren eines Gefeßentwurfs, welcher das Recht zur Anleitung von Lehrlingen sönlich nahegestanden sind. Im Namen der sozialistischen Partei weise ich auf diese Prämie hin; damals betrug fie 3-4 m., jetzt nur solchen Handwerkern gewährt, die zur Führung des Meistertitels Amerikas hielt Genoffe Morris Hillquit eine meisterhafte Ansprache 7-8 m. 17 Millionen Mark jährlich fließen durch diese Prämie berechtigt sind. an die Trauerbersammlung, in der er den Verstorbenen als einen aus der Reichstasse an die Branntweinbrenner zurück. Abg. Trimborn( C.) beantragt, den Reichskanzler zu ersuchen, Pionier der sozialistischen Bewegung in diesem Lande feierte und die Brennsteuer? Der Brenner legt sie doch nur aus; gezahlt wird dahin zu wirken, daß sich die verbündeten Regierungen über eine hervorhob, wiebiel leichter von uns Nachfolgern dieser Pioniere die fie von demjenigen, der den Trinkbranntwein braucht. Auch möglichst gleichmäßige Durchführung eines obligatorischen gewerb Agitation betrieben werden könne, nachdem die Bewegung große Hierin liegt wieder eine Belastung der Aermsten der lichen Fortbildungsunterrichts verständigen. Armen; denn die großen Massen des durch schlechte Ferner beantragen Bömelburg und Gen.( Soz.), den ersten Massen der Arbeiterschaft ergriffen habe. Auf Hillquit folgte Ge­Löhne verblendeten Volkes find es, die den Trinkbranntwein Artikel des Gesetzes in folgender Weise zu fassen: noffe Hermann Schlüter mit einer Rede, in der er den Kampf­genießen.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Ist denn der Der Betrieb des Gewerbes als Bauunternehmer und Bauleiter charakter des Verstorbenen hervorhob und besonders auch seine Tätig Verbrauch der Kartoffeln für die Spiritusproduktion ein so be- sowie der Betrieb einzelner Zweige des Baugewerbes ist zu unterfeit in der Sklavenfrage betonte, bei der der Verstorbene ein unermüd­deutsamer, daß von der Kartoffelbrennerei das Gedeihen der Land- sagen, wenn Tatsachen vorliegen, welche gröbliche, aus Mangel an licher Befürworter des schärfsten Vorgehens gegen die Sklavenhalter wirtschaft abhängt? Im Jahre 1904, als eine Mißernte in Kartoffeln technischer Befähigung oder aus Leichtsinn resp. Gewissenlosigkeit gewesen ist. Zusammen mit anderen radikalen Deutschen , wie Stark war, find 30 Millionen Tonnen Kartoffeln produziert worden. Davon resultierende Verstöße gegen die allgemein anerkannten Regeln der Heinzen u. a., bekämpfte Sorge damals das zahme Vorgehen der find für die Spiritusbrennerei verbraucht worden 2, Millionen Baukunst oder gegen die gefeßlichen, polizeilichen oder berufs- republikanischen Partei, die nur mit halbem Herzen gegen die Tonnen, nur 8 Prozent. Und da will man dem Volke einreden, genossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften oder Arbeiterschutz- Schmach der Sklaverei vorging und erst zu energischem Vorgehen daß bon dem Gedeihen der Spiritusproduktion, von ihrer bestimmungen oder betrügerische Geschäftspraktiken bei der Baus Aufrechterhaltung Liebesgaben die gedrängt werden mußte. Nach Schlüter nahm noch ein Freund ganze Landwirt- ausführung dartun." schaft abhängig sei. Dazu tommt weiter: Ist es denn Ferner der Gewerbeordnung folgende Paragraphen beizufügen: des Verstorbenen aus New Jersey das Wort, der auf die pädagogische wahr, daß die Verwendung der Kartoffel für Spirituszwede heute" Die Bauunternehmer und Bauherren sind solidarisch ver- Tätigkeit Sorges einging und die guten Charaktereigenschaften noch so rationell ist, wie man in manchen landwirtschaftlichen Streisen pflichtet, die Materialien, Gerüste, Schutzvorrichtungen, Maschinen des Verstorbenen hervorhob. Dann wurde der Sarg geschlossen, denkt? Ach nein, es ist nur das interessierte Kapital, das die Brenner und Gerätschaften in solcher Güte anzuliefern, so einzurichten und in den Leichenwagen gehoben und zum Krematorium nach Fresh awingt, noch weiter Startoffeln zu brennen. In Wirklichkeit wäre es zu unterhalten und den Betrieb so zu regeln, daß die Arbeiter gegen Bond gebracht, wo die Feuerbestattung vorgenommen wurde. biel rationeller, die Kartoffeln durch die gegenwärtig sehr vervoll- Gefahren für Leben und Gesundheit geschützt sind. tommneten Trockenapparate zu trocknen. Wenn man auf diesem Gebiete Preise ausgesetzt hätte wie z. B. für Pferderennen dann würden wir ficher bereits so vollkommene Trocknungsapparate erhalten haben, daß die so getrodneten Startoffeln als, wenn auch minderwertiges, Nahrungsmittel verwandt werden könnten.

durch

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Wenn im Winterhalbjahre im Innern der Bauten Arbeiter ( Buzer, Stuftateure, Ofensezer, Maler usw.) beschäftigt werden, so sind die Tür und Fensteröffnungen derjenigen Räume, in denen ge­arbeitet wird, wind- und wetterdicht zu verschließen.

Die Anwendung der offenen Kotsfeuer( Kotstörbe) zur Aus­trocknung und Erwärmung auch einzelner Räume ist verboten, ebenso offene Holzkohlenfeuerung bei Klempner- und Mechaniker­arbeiten im Innern der Bauten.

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Die New Yorker Boltszeitung", die das treue Wirken des Entschlafenen aus jahrzehntelangem gemeinsamen Er­leben am besten zu würdigen vermag, hat ihm folgenden ehrenden Nachruf gewidmet:

Wir werden gegen die Vorlage stimmen, weil wir gegen jede Der Arthieb des Todes hat eine knorrige Eiche gefällt. Kontingentierung sind. Es könnte als ein Widerspruch erscheinen, Ein Mann ist dahingegangen, der vor wenig Wochen noch durch daß wir durch unsere Ablehnung der Vorlage dafür eintreten, daß für die neuen Brennereien sogar noch ein höheres Kontingent, als es Säuren, Laugen, gifthaltige Farben und explosionsfähige Stoffe seine Frische und Kraft, durch seine Geistesklarheit und durch seine die Vorlage will, gilt. Dieser Widerspruch löst sich aber dahin auf, find in sicheren Gefäßen und gefonderten Räumen unter Berschluß lebhafte Teilnahme an allem, was mit dem Befreiungskampfe der daß wir die Sträfte, die in dieser schlechten Spiritussteuergesetz- zu halten und nur von den in Absatz 5 dieses Paragraphen ge- Arbeiterklasse zusammenhing, die Freude seiner Freunde war. gebung liegen, entfesseln wollen. Sie, die erklären, daß das Brannt- nannten verantwortlichen Personen herauszugeben, und zwar in Mit Friedrich Adolf Sorge ist einer der letzten Ber­weingefeg mit seinem hohen Kontingent notwendig sei, um die Mengen, die sofort benutzt werden sollen. treter der ersten Generation der internationalen Arbeiterbewegung Landwirtschaft zu erhalten, Sie sagen hier: ,, Beati possidentes!" Die Bauleitung hat Fürsorge zu treffen, daß täglich vor gestorben. Sie werden licht, die Reihen jener Männer, die der ( Glücklich die Befizenden!") Wir wollen nicht, daß die neuen Arbeitsbeginn die Laufbrücken, Leitern, Leitergänge, Gerüste, Sturm des Jahres 1848 an Ameritas Strand geschleudert hat; Brenner auch von diesem Nutzen Vorteil haben. Das mögen die Maschinen und sonstige Gerätschaften sowie Schußvorrichtungen aller Herren Agrarier unter sich ausmachen. Wir haben nur bei dieser Art auf ihre Standfestigkeit und Sicherheit geprüft werden, daß die lichter aber noch wird die Schar jener Treuen, die auch im Alter Gelegenheit darauf hinzuweisen, daß dieses Gesez wieder beweist, Benußung mangelhaft befundener Gerüste, Geräte und sonstiger fich ihr jugendliches Herz gewahrt haben, die auch in der Neuen wie richtig unsere Vorwürfe und Anklagen gegen das Branntwein- Betriebsmittel unterbleibt. Diese Fürsorge hat sich auch auf Welt eine neue Welt erstrebten, die diesseits des Wassers bollenden steuergeseß gewesen find. Auch die Spirituszentrale hat sich vergeblich Unterkunftsräume, Bedürfnisanstalten und sonstige dem sanitären helfen, was sie drüben über dem Ozean in jungen Jahren bes