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In Berliner Boltsversammlungen Man gelange dahin, ist häufig angeregt in den Vorwärts" gekommen wären, die besser unterblieben auch Repräsentationsgelder verlangt. bie auch für unsere Agitatoren, sich mit gegnerischen worden, den Preis des Vorwärts" DON 3,30. wären. auf 3 M. pro Quartal herabzusehen. Das würde ein großer Beims Goslar : Das Parteisekretariat schreibe zuweilen Agitatoren zu Repräsentationsgelder zu messen haben, Fehler sein, derselbe Fehler, an dem zum Theil die Provinz Briefe in einem Tone, der sich von dem eines Unteroffiziers fordern, damit sie wie diese auftreten fönnten. Redner meint preffe nur zu sehr frankt. Wir können es uns nicht zum Prinzip wenig unterscheide. Auch sei die Behandlung der Gesuche zu noch, daß der Mensch, wenn er alt wird, zur Rechthaberei neige, inachen, mit den billigsten gegnerischen Blättern unter allen Um- weilen schablonenhaft. Die Frage des Liebknecht'schen Gehaltes daß aber alles seine Grenzen haben müsse. Was das Maifest ständen zu konkurriren. Das würde, wie gesagt, ein großer habe man bisher zu geheimnißvoll behandelt, dadurch seien manche zeichen betrifft, fo habe noch niemand behauptet, daß es nicht Fehler sein. Gegnerische Blätter existiren vornehmlich durch Genossen mißtrauisch geworden. Blech gewesen sei. Zum Schluß bespricht Redner die Agitation Annoncen, und je mehr Annoncen sie bringen, um so billiger Hoffmann Zeit: Bei unwichtigen Reichstags- Berhand in Ost- und Westpreußen , für die nicht genug gethan werde. Riefop tönnen sie ihren Preis machen. Der Vorwärts" hat einen lungen fönnten die meisten unserer Abgeordneten ruhig fehlen und aus Berlin sei z. B. nicht zur Maifeier als Redner gekommen, Ueberschuß von 39 000. erzielt, und hat 65 000 m. an lieber Agitation im Lande treiben. Der Wunsch nach hervorragenden dennoch seien 51 M. Ueberschuß erzielt worden.( Heiterkeit.) Annoncen eingenommen. Sie sehen hieraus, eine wie wichtige Rednern- sogenannten Primadonnen- sei sehr erklärlich. Die Namen J. Auer verwahrt sich dagegen, daß man ihn mit dem Einnahmequelle die Annoncen find. Freilich herrscht in der rüttelten die indifferente Masse auf, die sonst nicht in die Ver- Genossen Niesop verwechsele. Ju jener Versammlung ist Riesop Partei vielfach ein großer Rigorismus gegenüber dem Annoncen- fammlungen Tomme. Mit Berfonenfultus habe das nichts zu allerdings von mir verpflichtet worden, allein ungünstige Ber wefen. So sollen die Parteiblätter feine Lotterie- Annoncen auf- thun. Wenn die Redakteurgehälter, die am Vorwärts" gezahlt hältnisse trafen zusammen, und hinderten Riesop daran, seinem nehmen, das hat uns einen Ausfall von 8-10 000 9. jährlich beim würden, Aufsehen erregt hätten, so sei das sehr erklärlich, wenn Bersprechen nachzukommen. Nun, das Fest ist ja nach der An­Borwärts" allein gemacht. Freilich, die Lotterielisten möchten man weiß, womit ein Provinzredakteur zufrieden sein müsse. gabe meines geehrten Vorredners aufs angenehmste verlaufen, nur wenig Leser missen, ein Beweis, daß doch ziemlich start ge- Vergleiche man die Gehälter, so sei es angenehmer, Sausknecht wer weiß, ob dies der Fall gewesen sein würde, wenn die Ver spielt wird. Gin derartiger Widerspruch löst sich dadurch, daß am Vorwärts" zu sein, als Chefredakteur cines Provinzial- fammlung auch noch eine Festrede hätte verdauen müssen man die sozialistischen Grundsäge auf tapitalistische Einrich blattes der Partei( Bustimmung). Das Maifest Beichen habe( Heiterkeit). Redner wendet sich nunmehr gegen den seit 25 Jahren tungen pfropfen möchte, wodurch man sich nur schadet. Das wohl nirgends Beifall gefunden; die einzige Entschuldigung sei, regelmäßig gehörten Vorwurf über mangelhafte Agitation. geht nicht an. In der bürgerlichen Gesellschaft haben wir uns daß es aus Nürnberg , der Stadt der Spielwaaren, stamine. bürgerlicher Geschäftsgrundsäge zu bedienen, wenn wir daraus Redner bespricht noch die Landagitation. Darüber lönne man verschiedene Ansichten haben. Der Bour Vortheil zu ziehen vermögen. Und das können wir, wie ich Storch Nandow- Greifenhagen bespricht die Landagitation geoisie und der Polizei sei es jedenfalls schon zu viel Agitation. Ihnen gezeigt habe. Wir müssen auch in der Hinsicht aus den und hebt hervor, daß er sich diesmal nicht, wie im Vorjahre Man verlange eben thatsächlich Unmögliches vom Parteivorstand, Schwächen der bürgerlichen Gesellschaft Stapital schlagen, das über eine Vernachlässigung Pommerns seitens des Parteivorstandes möge man doch Vorschläge machen, statt zu nörgeln und wir ja doch nur wieder gegenüber dieser bürgerlichen Gesellschaft zu beflagen habe. Sie feien mit Agitationsmaterial reichlich ver- ewig dieselben Anträge zu stellen. Man erbringe den Nachweis, verwenden.( Bravo !) sehen worden. In der Annoncenfrage bittet Redner einen ob unsere großen Redner nicht ihre volle Schuldigkeit gethan prinzipiellen Beschluß darüber herbeizuführen, ob Inferate von haben. Den kann man aber nicht erbringen. Der einzige Aus geboykotteten Lofalen in der Parteipreffe aufgenommen werden veg sei, man möge sich daran machen, ein halbes Dugend dürften. In Stettin fei dies zum Schaden der Partei gefchehen. Bebet oder Liebknecht herzustellen( Heiterkeit). Nur fürchte ich, Redner stellt noch fest, daß die Bewegung auch in Hinterpommern daß dies nicht so leicht ist.( bermalige Heiterkeit.) Also ders große Fortschritte gemacht habe. artige Erörterungen find in die Luft gefprochen. Genau so ver halte es sich mit dem Jahr für Jahr gestellten Antrag, Broschüren zur Landagitation, Jugendliteratur 2c. herauszugeben. Mögen fich doch auch hier die Antragsteller daran machen, brauchbare Schriften zu verfassen, der Parteivorstand wird sie mit Dant annehmen. Eine Resolution anzunehmen sei zwecklos. Der Partei vorstand thue, was möglich sei. In gleichem Sinne müsse er auch gegen den Antrag der Düsseldorfer Genossen Front machen, es möchten nur zehn Abgeordnete im Reichstag wesend sein, die übrigen möchten der Agitation obliegen. Nun braucht man blos zu sagen, welche im Reichstag sein sollen, und her!( Seiterkeit.) der Streit ist da. Gs spitzt sich also immer so zu: Mehr Bebel

Die Debatte wird eröffnet.

Emmel- Saarbrücken tadelt die, Politische Rundschau" des Borwärts". Es fehle an der nöthigen Abwechselung, was wohl Daran liege, daß immer eine Person sie schreibe. Auch mit dem Roman Die Mittagsgöttin" in der Neuen Welt" ist Redner nicht zufrieden. Was haben die Arbeiter, die einfachen Arbeiter, die nicht auf der Höhe der Zeit stehen, von der Erörterung solcher Fragen? Die Neue Welt" ist doch nicht für Literaten und Gelehrte gegründet. Sie soll für die einfachste Arbeiterfrau verständlich sein. Romane müßten gebracht werden, wie Otto Walster's Um Webstuhl der Zeit". Die Bilder feien jaminer voll, so daß man häufig erst aus der Erklärung ersehe, was sie darstellen sollten. Wären die Bilder besser, so wären die Bilder texte überflüssig, und es würde Platz für belehrende Artifel über die Haushaltung oder zu Rathschlägen in Krankheitsfällen ge­

wonnen. Redner hofft, daß in dieser Beziehung Wandel geschafft

werde.

finden

"

Damit schließt die Vormittagssigung.

Nachmittagssigung.

Um 34 Uhr werden die Verhandlungen wieder eröffnet. Danielson überbringt den Gruß der jungen schwedischen Sozialdemokratie an die mächtige deutsche Partei, welche die schwedischen Genoffen als ihre Mutterpartei betrachten. Wir sind überzeugt, daß die Verhandlungen des Parteitages die Sache der Sozialdemokratie in der ganzen Welt, besonders aber die der germanischen Bruderparteien fördern werden.( Beifall.) der Bereinigung junger Kaufleute Berlins , aus Bramsche , von Begrüßungen sind eingetroffen von der Turnerschaft Apoldas, den Genossen des 5. und 6. Reichstags- Wahltreises.

Thierbach für Prenzlau - Angermünde . Es ist von den Vertrauens­leuten ausgestellt, weil angeblich keine Versammlung im Kreise möglich war. Die Kommission hat sich von der Nichtigkeit dieser Angabe nicht überzeugen tönnen, weil in Schwedt eine Ber­fammlung möglich war.

ans

Jin weiteren Verlaufe auf die persönlichen Angriffe, die er erfahren, eingehend, bittet Redner, doch die Vorwürfe tonkret ju formuliren, dann werde er sich zu vertheidigen wissen. Er wisse ja, daß er ein bischen grob sei.( Seiterkeit.) An der Angelegen heit mit Prezitulsti sei Folgendes wahr. Im Vorjahr, zur Zeit als der Brüsseler Kongreß zusammengetreten sei, habe er in seinem Bureau den Besuch eines Mannes empfangen, der ih mitgetheilt habe, daß 14 Tage vor dem Brüsseler Kongre ein hoher Polizeibeamter sich in Brüssel aufgehalten habe dort häufig mit Prezitulati verkehrt hat. Der Mann habe schon

und

Danach habe er sich verpflichtet gehalten, den polnischen Ge noffen Vorsicht zu empfehlen, er habe sie nur gewarnt. Er babe aber extra hinzugefügt, die Sache nicht in die Deffentlichkeit bringen zu lassen. Die Sache sei aber doch der Deffentlichleit überantwortet worden, und nun werde ihm die Verantwortlich feit zugeschoben. Er hätte gern' geschwiegen, nun mußte er aber reden. Er bittet um Entscheidung, ob er anders habe handeln

Hoch- Frankfurt a. M. wendet sich gegen die Art und Weise, wie Genosse Fischer den Frankfurter Antrag behandelt Vor Gintritt in die Tagesordnung erstattet Meift- Köln für habe. Wenn ein Antrag aus Frankfurt a. M. gestellt werde, so die Mandats- Prüfungskommission Bericht: Anwesend sind 232 De­habe die Majorität darüber entschieden. Was hätten die beiden legirte. 3 Mandate wurden beanstandet, 1 für ungiftig erklärt. Personen, Hoch und Schmidt, damit zu thun? Die beiden Ge- Es bleiben hiernach 223 Delegirte. Dazu tommen die Abgeord­nossen haben als Redakteure des Blattes genug zu thun. Es neten der Fraktion und die Beamten des Parteivorstandes. fehle ihnen an Zeit. Die Rautsty Schoenlaut'sche Broschüre 199 Delegirte haben 1, 16-2, 4-3, 3-4, 1-5 Mandate. sei zu wenig verständlich. Deshalb hätten die Frankfurter den Für ungiltig zu erklären bittet die Kommission das Mandat Wunsch nach einer kürzeren und verständlicheren ausgesprochen. des Genossen Gresse für Wittenberg , Torgau , Liebenwerda. Das Das sei ihr gutes Recht und ihre Pflicht.- Redner hält es, Mandat ist in einer Versammlung sogenannter Landsmann was die Agitation betrifft, für gut, einen Mittelweg schaften in Berlin zu stande gekommen. Es dürfe tein Prä- früher durchaus richtige Mittheilungen gemacht, es sei also foin zwischen den beiden von Fischer bezeichneten Gegen judig geschaffen werden, sonst tönnten in Berlin Delegirte Anlaß gewesen, an dem über Brezitulsli mitgetheilten zu zweifeln. fäßen zwischen bem Entweder": wir für ganz Deutschland gewählt werden.( 3ustimmung.) schicken unsere Abgeordneten auf Agitation, und dem Oder: wir Weiter beanstandet wird das Mandat des Genossen Otto schicken sie in den Reichstag . Nebner beantragt:" Der Parteitag wolle beschließen: In dem Bericht des Parteivorstandes ist für die Zukunft anzugeben: eine genaue und nach Wahlkreisen geordnete Tabelle der auf Veranlassung des Parteivorstandes ab­gehaltenen Versammlungen nebst den Namen der Referenten und Der gratis verschickten Schriften. Außerdem ist die Zahl der­jenigen Wahlkreise mit Namen anzuführen, deren Anforderungen nicht erfüllt werden konnten, nebst den Gründen hierfür." Johannes- Leipzig wünscht, daß der Vorstand mehr auf die Wünsche der Vertrauensleute bei den Flugblättern Rücksicht Grünwald- Samburg bringt den Fall Auer- Brezitutati zur Sprache. Auer habe in einem Privatbriefe vor Pr. gewarnt; er habe in Brüssel mit Spigeln verkehrt. Den Beweis für seine Behauptung habe er aber noch nicht geliefert. Das sei wohl nöthig, und so beantrage er die Wahl einer Fünfer- Kommission zur Prüfung der Angelegenheit. Was die Gehaltsfrage betrifft, to vertritt Redner die Anficht, daß nach oben erniedrigt und nach unten erhöht werde.( Zustimmung.) Uilenbaum- Glberfeld hätte gewünscht, wenn Genosse Fischer auch die Maifeier berührt hätte. Maifestzeichen, das Schund gewesen sei und feine Ueberschüsse ergeben habe. Die Neue Welt" sei nicht in dem Sinne redigirt worden, wie die alte Neue Welt" in den Jahren 76, 77 und 78. Für die Jugendliteratur müsse etwas gethan werden.

nehme.

Mahlte Flensburg bespricht die Landagitation. In des

Beanstandet werden weiter die Mandate von Schumacher tönnen.( Bravo !) und Wahlen- Solingen. Nach der Organisation hat jeder Kreis nur das Recht, drei Delegirte zu wählen. Aus dem Solinger Redners Wahlkreis herrscht zum Theil noch die dänische Sprache Kreise sind aber fünf Delegirte erschienen, von denen die ersten Die Genossen haben sich an die dänische Partei mit der Bitte Wir haben sie be drei in einer ordnungsmäßig angekündigten Versammlung um dänische Agitationsbroschüren gewandt. in Ohligs gewählt worden sind. Schumacher und Wahlen reitwillig erhalten und gefunden, daß die dänischen Broschüren viel verständlicher seien als die deutschen ; die deutschen Broschüren seien auch zu theuer.

Ein Schlußantrag wird, nachdem Mittag Halle dafür, Theiß- Hamburg dagegen gesprochen, abgelehnt. Meist Köln erörtert die Aufgaben, die die Bokalfomitee für die Agitation zu lösen hätten.

B

Was die Frage der Gehälter der Redakteure des Borwärts" betrifft, so ist Reoner der Meinung, daß unsere Partei ibre Charafter als proletarische Partei nicht verlieren dürfe. Freili

fonnten in dieser Bersammlung erscheinen, statt dessen ließen sie sich in einer nachträglichen Bersammlung in Solingen wählen. Außerdem liegt noch ein Proteft aus Offenbach - Dieburg gegen den in Offenbach gewählten Genossen Baffle vor. Auf einer Versammlung des Kreises wurde beschlossen, nur einen Delegirten zu wählen. Dennoch wählte Offenbach noch einen Delegirten Delg empfohlen, baran festzuhalten, daß die Weinorität sich der Falles Majorität unterzuordnen hat. Das Mandat für ungiltig zu er­Redner tabelt das klären, erschien deshalb nicht angängig, weil aus dem Kreise nicht seien die Akademiker, die ihre Feder in den Dienst der Partei tellen, an eine andere Lebenshaltung gewöhnt als die Proletarier mehr als zwei Delegirte erschienen sind.( Bustimmung.) Nach kurzer Debatte werden die Mandate Gresse und Thier Wohl foll von ihnen und unseren Beamten überhaupt des Lebens bach für ungiltig erklärt. Gorge fern gehalten werden, aber nothwendig sei es, daß die Gine längere Auseinandersehung rufen die Solinger Mandate Gehälter vom Parteitag feitgesetzt würden. Den Inhalt der Neuen Welt" wünscht Redner etwas allgemeinverständlicher. Die Schaffung einer Jugendliteratur sei endlich dringend ge boten; der Parteitag müsse die Mittel hierzu zur Verfügung

Schmidt- Friedberg tritt für folgenden Antrag ein: Der hervor. Auer beantragt im Hinblick auf die Differenzen im Kreise Parteitag möge beschließen, daß der Parteivorstand aufgefordert Solingen in diesem Falle eine einmalige Ausnahme zu machen wird, für die Agitation im Wahlkreis Friedberg - Büdingen einige und das Mandat Wahlens anzuerkennen. tüchtige Agitatoren zur Verfügung zu stellen.

stellen.

Hengsbach: Köln : Die Genossen in Köln find der Bebel: Daß das Maifestzeichen hier zur Sprache gebracht Meinung, daß vom Parteivorstand mehr für die Agitation tämpft und von Auer auf Anregung von Hoffmann- Zeih dahin werden würde, wußte ich. Ich bin der Anreger des Unter gethan werden konnte. Seit 8 Jahren habe Bebel nicht in Köln modifizirt, daß das Wahlen'sche Mandat zwar für ungiltig er- nehmens und trage die moralische Verantwortlichkeit daft gesprochen. Trotz aller Briefe, troßdem der Gürzenich zur Verlärt, er aber ersucht wird, auf dem Barteitag zu bleiben, um Was war aber der Grund, der mich zu dem Borschlag fügung ftand, fei er nicht gekommen. Der Thurm des Zentrums fich bei der Besprechung des Solinger Streites an der Debatte veranlaßte? Wollten wir feststellen, wer von den Feiernden eigentlich zu müsse ins Wackeln gebracht werden. Redner bezweifelt, daß in Die Versammlung schließt sich, nachdem fie die Mandate gehörte, so war ein äußeres Beichen erforderlich. Ich regte Berlin Rednermangel herrsche. Paul Bfundt beflagt sich darüber, daß Bebel wohl in Schumachers und Wahlens prinzipiell für ungiltig erklärt hat, Sache im Vorstand an, und nicht nur bort, sondern auch in de diesem Wunsche an.. Frattion war die große Majorität für meinen Vorschlag. Dresden war, aber nicht in den Landkreis gekommen sei.

dort, wo er Zuschüsse leiste, auch zu kontrolliren.

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zu betheiligen.

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bie

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Es wird in die Tagesordnung eingetreten, nachdem beschlossen Zeit war inzwischen schon sehr vorgerückt, und so mußten wir mehr entlastet und mehr Werth auf die Selbständigkeit der Beworden, zur Erledigung des Solinger Falles eine Kommission mit dem, was in der Kürze der Zeit noch zu ftande gebracht noffen gelegt werden, dann lasse sich etwas erzielen. Was die zu ernennen und mit der Prüfung des Materials zu betrauen. werden konnte, zufrieden sein. Erbaut waren wir alle nicht da Presse betrifft, so müsse dem Vorstand das Recht ertheilt werden, Die Kommission soll aus 7 Delegirten gebildet und morgen früh von. Uebrigens zeichnete sich das Londoner Maifestzeichen au vor Beginn der Sigung gewählt werden. nicht durch besonderen Geschmack aus. Der Verkauf der Mais Die Diskussion zu Punkt 1 und 2 der Tagesordnung wird festzeichen hat einen Ueberschuß von 5000, nicht 500. ergeben. Wartmann Friedrichshagen: Die mündliche Agitation fortgefent. fei die beste und wirkjamste; fie müsse deshalb besonders gepflegt werden. Redner bringt eine Beschwerde gegen den Vorwärts" wird zu Ausstellungen nicht Veranlassung geben, Hülle Erfurt : Die Gesammthaltung des Vorwärts" Parteitag es nicht ausdrücklich beschließt, so thun wir's diesmal Redner erörtert noch einmal die vor, die sich auf die veränderte und verstümmelte Aufnahme einer aber manche Einzelheiten. Einsendung, den Arbeiter- Bildungsverein in Friedrichshagen betr., Vorwärts" zu den Frühjahrstumulten in weiten Parteifreifen ordentlich unangenehm, über diese Frage hier zu So hat die Haltung des Frage der Redakteurgehälter beim Vorwärts". Es sei außer bezieht. Solche Mißstände müßten vermieden werden.

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wohl nicht wieder.( Heiterkeit.)

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Auch mit der Art, wie Auer die Genossen zu behandeln pflegt, ist fern, aber noch heute haben mir Genossen versichert, daß unter nur mit außerordentlichem Widerstreben nach Berlin gegangen Riesel Berlin: Redner meint, daß der Gehalt Liebknecht's alle in einen Zopf geworfen und sie als Ballonmühen und Lumpen- auf die wir angewiesen sind, sich dafür bedankt, für uns nod am Vorwärts" zu hoch sei im Vergleich zu den unteren Gehältern. proletarier bezeichnet. Ich selber stehe den Berliner Verhältniffen weiter thätig zu sein. Der gegenwärtige Chef der Redaktion i Redner nicht einverstanden. Der Wahlkreis, den Redner vertritt, den Tumultuanten sich viele ehrliche, brave Parteigenoffen be- G3 mußte aber fein. Wir haben bei der Festsehung des ist mit der Herausgabe der Mai- Feftzeichen nicht einverstanden. funden haben, die nur die Noth auf die Straße getrieben hat. haltes weiter nichts gethan, als daß wir es in einer Höhe no Schumann- Herford bedauert, daß der Abg. Schuh Ebensowenig ist Redner mit der Art und Weise einverstanden, mirten, die nicht einmal der in der Journalistik üblichen Anzuge gewesen sei. macher sich von der Agitation gedrückt habe, als die Cholera im wie der Vorwärts" die Polemit mit den Unabhängigen führt. fprach. Sind wir mit vollem Recht dazu verpflichtet, den in Diefe Polemit ist ja an und für sich überhaupt nicht unseren Parteigeschäften thätigen Handarbeitern die höchften der auf Reinlichtfeit ortsüblichen Löhne zu zahlen, so sollten wir die Konsequenz Alees- Magdeburg: Magdeburg sei der Spudnapf der sehr angenehm für jeden Menschen, Berliner Unabhängigen. Ein besonders wirksames Kampfmittel hält und nun den Schmutz der Unabhängigen anfaffen soll. Das für die geistigen Arbeiter ziehen. Wir leben nun der bürgerlichen Welt. Die Partei fei der Hinweis auf Liebknecht's hohes Einkommen. Das habe erfordert eine gewisse Ueberwindung. Jedenfalls sollte aber der in ihre Kräfte so zu bezahlen, daß auch zum Theil gewirkt, die Mittel flöfsen spärlicher. Redner will Vorwärts", wenn er antwortet, nicht in der gleichen Art Stande sein, ihre Kräfte so zu die Höhe des Gehalts nicht bemängeln, wünscht aber die Fest- reagiren. Redner tadelt des weiteren die Taktik des Todtschweigens, bietet uns die Partei auch. Ich fürchte, die Aeußerungen, fich fagen, was die bürgerliche Gesellschaft uns biete sehung durch den Parteitag. Was die Neue Welt" betrifft, so wünscht Magdeburg beffere Anpassung Anpassung des Blattes - an die der Vorwärts" bei den tumultuarischen Vorgängen bei den hier über die hohen Gehälter gefallen sind, sie werden der Partei die Bedürfnisse der Agitation und bessere Ausstattung des letzten Berliner Stadtverordneten Erfahwahlen eingeschlagen nicht sehr nützlich sein. Ist es nicht ein beliebter Vorwurf unferet Die Anstellung besoldeter habe. Die Provinzpresse war in der unangenehmen Lage, die Gegner, wir wollten die ganze Kultur herabdrücken und alle Agitatoren fann Redner nach seinen Erfahrungen nicht besonders Berichte der gegnerischen Bresse darüber benußen zu müfjen. proletarisiren? In Wirklichkeit ist das Gegentheil der all, abe empfehlen. Ginge es aber nicht anders, so sei besondere Vorsicht Ebenso hat der Vorwärts" tagelang geschwiegen, als es zum manche der hier gehaltenen Reden könnten diesen Glauben nach Volksbühne" außen hin erwecken. Haben wir nicht dieselben Unterschiede

Blattes hinsichtlich der Bilder.

bei der Auswahl der Personen geboten. Zur Charatteriftit Auer's Streit in der Bersammlung der meint Redner, daß der ein Engel sei im Vergleich zum verstor­

in Anspruch genommen werde.

Franzen München- Gladbach findet, daß zur Bekämpfung des Zentrums, die in Halle von Bebel offiziell angekündigt worden fei, viel zu wenig gefchehen wäre.

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Als endlich ein Bericht erschien, war er absolut Arbeitereinkommen auch? Ein gut bezahlter Schriftfeber

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benen Jort.( Heiterkeit.) Man müsse bedenken, wie sehr Auer unbrauchbar. Redner erwähnt noch zwei Polemiten des Vorm." dient 40 bis 50 M. in der Woche, ein fchlecht gelohnter Hand gegen die Unabhängigen, die gelinde gesagt ungeschickt gewefen arbeiter 10 M. Ich bin dagegen, daß der Parteitag die Gehaltsfrage feien und dadurch unfere gute Sache Tompromittirt hätten. Bobsien- Bromberg ist gleichfalls mit dem Borw." nicht beim zweiten Rebatteur des Vorwärts" augenblicklich 5000 definitiv regelt. Jedes Jahr kann sie sich ändern. So zahlen wir einverstanden. Er betone zu sehr die besonderen lokalen Inter um feine ausgezeichnete Kraft im Dienst der Partei

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stand die Unterstüßungen an Gemaßregelte vertheilt habe, ein au sein. Mit Bebel's Hinweis auf die Repräsentationstoften er, was wir alle tief bedauern würden, nicht wieder hergestell Drescher Berlin ist mit der Art und Weise, wie der Bor effen und schade damit seiner Aufgabe, Bentralorgan der Partei werthen. Er ist erkrankt, und es ist nicht gesagt, daß wir, wen verstanden. Zu dem Berichte Bebel's bemerkt Redner, daß Annoncen Liebknecht's tann Redner sich nicht befreunden. Schweißer habe wird, seinem Nachfolger dasselbe Gehalt zahlen. Ein gewiffe