Streifvergehen.
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wären
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er das Geld vergeudet hatte. Auf Antrag des Justizrats Gello Redner gab einen Ueberblick über die Entwvidelung des photos der Arbeitsbedingungen darin und Die Generalversammlung des Wahlvereins am Dienstag ehrte war der Medizinalrat Dr. Hoffmann als psychiatrischer Sach- graphischen Berufes und bas Andenken des Genossen Dreesbach- Mannheim durch Erheben verständiger geladen worden. Das Gericht erkannte mit Rück- stellte fest, daß im photographischen Beruf im Gegensatz zu anderen von den Bläßen. Aus dem Vorstandsbericht ist hervorzuheben, daß sicht darauf, daß N. nach dem Gutachten des Medizinalrats Dr. Berufen die Entlohnungsverhältnisse nicht fortgeschritten feien, abdie Zahl der Mitglieder in diesem Jahre um zirka 300 gestiegen offmann ein geistig minderwertiger Mensch sei, dem An- gesehen von verschiedentlichen Ansägen einer befferen Regelung in ist. Sie stellt sich auf 853, einschließlich der Französisch- Buchholzer, trage des Staatsanwalts gemäß auf ein Jahr sechs Mnate einzelnen größeren Betrieben, speziell Reproduktionsbetrieben. Im Schönwalder und Großschönebecker Mitglieder. Im Bezirk wurden Gefängnis und zwei Jahre Ehrverlust. allgemeinen, namentlich aber in den Fach- Porträtateliers, wo die 25 öffentliche und 20 Vereinsversammlungen abgehalten, davon in schlechtesten Entlohnungsverhältnisse vorkommen, sei die Bezahlung Banton 15 begm.10. Den Extrazahlabend im Oftober d. J. be. Die Polizeiverordnungen über die äußere Heilighaltung der Sonn- im besten Falle stabil geblieben, und das trotz der zunehmenden fuchten 640 Genossen in Pankow und Französisch- Buchholz . Kürzlich und Feiertage und die Verkaufsautomaten auf Bahnhöfen. Teuerung. Ein Hauptkrebsschaden aber sei es, daß die vor Weihnachten wurden drei Vereinsmitglieder als Arbeitnehmerbeifiber ins Nachdem sich das Kammergericht in Berlin neulich, wie wir notwendig werdende Ueberarbeit meist nicht bezahlt, sondern durch eine Es gebe nichts EntBankower Gewerbegericht gewählt; bagegen siegten die Bürgerlichen berichteten, über das Verhältnis der Gewerbeordnung( Neunuhr- Weihnachtsgratififation abgegolten werde. diesmal bei der Wahl der Arbeitgeberbeisiger mit 50: 10 Stimmen Ladenschluß usw.) zu dem automatischen Verkauf auf würdigenderes, als wenn jemand auf ein Geschenk hoffen und über die Kandidaten des Vereins. Der Protest gegen die Franzö- Bahnhöfen außerhalb der Bahnsteigsperre aus- harren müsse, statt seine Leistungen bezahlt zu erhalten. Während fiſch- Buchholzer Gemeinderatswahl mußte zurückgezogen werden, da gelassen hat, hatte es neuerdings Stellung zu nehmen in anderen Berufen lleberſtunden bezahlt würden, sogar mit Aufe die Berufungsfrist verstrichen war. Auf den Kandidaten des Vereins zu der Frage, ob die Verordnungen über die schlag, falle es den wenigsten Inhabern photographischer Betriebe entfielen bei der dortigen Stichwahl 151 von 305 Stimmen( gegen äußere Heilighaltung der Sonn- und Feier- ein, sie überhaupt zu bezahlen. Dem unwürdigen System müsse 87 bei der Hauptwahl). In der Diskussion wurde Kubig der Vor- tage auf diese Automaten als Verkaufsstellen endlich ein Ende gemacht werden. Welche Versuche twurf gemacht, daß er in einer Vorstandssitung des Kreiswahl- Anwendung finden. Die Staatsanwaltschaft in Köln am nun in der Richtung zu machen? Da sei es zunächst vereins den Vorsißenden zu Unrecht bloßgestellt habe. Stubig recht- Rhein nahm das an und erhob auf Grund einer Verfrommungs- notwendig, die Organisation auszubauen, daß sie start fertigte sich gegen den Vorwurf. Ferner protestierten mehrere verordnung vom Jahre 1854 Anklage gegen den Prokuristen Hahn werde einen Tarifvertrag, er nicht gütlich Diskussionsredner gegen die Ausführungen Freiwaldts und Kubigs von der Schokoladenfirma Gebrüder Stollwert, weil er nicht zustande komme, eventuell erkämpfen könne. Gine gütliche Vereins in der letzten Vereinsversammlung, denen zufolge Delegierte solche dafür gesorgt habe, daß die von dieser Firma im Kölner barung wäre natürlich, wenn möglich, vorzuziehen. Die weitere Beschlüsse, die nach ihrer Ansicht unrichtig sind, nicht zu vertreten auptbahnhofe außerhalb der Sperre aufgestellten vier Frage sei, ob schon dieses Jahr unter Verzicht auf ein Geschenk die haben. Wiederholt wurde gefordert, daß die Beschlüsse der Vereine Berkaufsautomaten während der Stunden des Gottesdienstes an Bezahlung der Weihnachts- leberzeitarbeit zu berlangen wäre. Da organisation unter allen limständen zu respektieren sind und daß einem Sonntag geschlossen wurden, und weil er so ihre Be- eine Anzahl Arbeitgeber anwesend ſeien, die der EinDelegierte, die einen anderen Standpunkt einnehmen, ihr Mandat nutzung durch das Bublikum ermöglich habe. Hahn wurde jedoch ladung der Gehülfen gefolgt waren, so könnte eine Aussprache niederzulegen haben. Sierbei wurde auch beanstandet, daß die in zweiter Instanz vom Landgericht zu Köln frei- darüber von Nugen sein. Er würde als Forderung sich denken die Abstimmung über die Gründung einer Zentral- Zeitungsspedition nicht im Verein erfolgt sei und der Vorstand des Kreiswahlvereins gesprochen und das Kammergericht hat am Montag die Bezahlung der Ueberstunden bis 10 Uhr mit einem Zuschlag von eigenmächtig gehandelt habe. Am 24. August habe der letztere biergegen von der Staatsanwaltschaft eingelegte Rebifion 25 Prozent, nach 10 Uhr mit 33 Prozent. Möge man vorläufig eigenmächtig gehandelt habe. Am 24. August habe der letztere verworfen. Das Gericht verwies auf sein Urteil, durch das an eine Regelung der Ueberzeitbezahlung und dann an den bereits den Beitritt des Niederbarnimer Kreiſes zu der offenen es die Wirksamkeit der Gewerbeordnung( Neumuhr- Laden- Abschluß eines ganzen Tarifvertrages denken. Die Aussichten für Handelsgesellschaft erklärt, troßdem der betreffende Antrag erst den Kreisversammlungen vom 26. August und 3. September bor- schluß usw.) für diese Automaten für ausgeschlossen erklärt einen solchen wären um so besser, je eher die Arbeitnehmer, aber gelegen habe. Die Genoffen wünschten, daß über die Vorstands- hat, und führte aus, daß dasselbe auch für die Be- auch die Arbeitgeber, eine festgeschlossene Organisation hätten. schloß mit einem Aufruf an Aufruf an die zahlreich und Kommissionsverhandlungen rechtzeitig berichtet wird, damit Stimmungen über die Heilighaltung der Sonn- Redner die Organisationen beraten und beschließen können, bebor bie Ver- und Feiertage gelte. Falle der Eisenbahnbetrieb nicht schienenen Photographengehülfen und Gehülfinnen, sich dem anzuschließen.( Lebhafter ( Lebhafter Beifall.) trauensleute neue Einrichtungen ins Leben rufen. Der Kaffen - unter die Sonntagsheiligung, so fielen darunter auch nicht deutschen Gehülfenverband bestand des Vereins stellt sich auf 184,70 m.( Einnahme im Jahre dessen im Interesse der Reisenden geschaffenen Nebeneinrichtungen, Eine größere Anzahl Gehülfen sprachen im Sinne des Referenten 1906 2112,56., Ausgabe 1927,86 m.) Die Zahl der Abonnenten wozu auch die auf dem Bahnhof oder außerhalb der Sperre und teilten verschiedene Erfahrungen mit. Aus ihren Ausführungen ist noch zu entnehmen: Einige Geschäfte bezahlen Ueberstunden, des Vorwärts" ist auf 1292 gestiegen, davon 987 in Pantow, 220 stehenden Warenautomaten gehörten. vereinzelt gibt es auch einen Zuschlag. Der Gratifikationsunfug in Niederschönhausen und 95 in Französisch- Buchholz . Zum zweiten Punkt der Tagesordnung, Stellungnahme zur Kreisüberwiegt. Die Gratifikation erreicht nur in einigen Geschäften eine annehmbare Höhe, in anderen stellt sie auch nicht annähernd ein generalversammlung am 8. Dezember 1906, lagen drei Anträge auf 1. Gelegentlich des Maurerstreits im Juni d. I. zu Baußen wirkliches Entgelt für die geleistete Mehrarbeit dar. In einer Kunsts Aenderung des Kreiswahlvereinsstatuts vor, die angenommen versuchte der Maurer Paul Herm. Starte vor der Saydaer anstalt, wo vor Weihnachten bis 11½ Uhr nachts durchgearbeitet wurden. Die Delegierten werben fortan auf ein halbes Jahr ge- Biegelei einen Arbeitswilligen zur Niederlegung der Arbeit zu wurde, vertröstete man die Gehülfen ebenfalls auf die Gratifikation. wählt. Die Wahlzeit der in dieser Versammlung gewählten Delee bewegen. Starte war Mitglied des Zentralverbandes deutscher In einem anderen Geschäfte wurde von 8 Uhr morgens bis gierten läuft am 30. Juni 1907 ab. Ein Antrag des Genossen Maurer; der Arbeitende namens Kupke gehörte vor Ausbruch des 8 Uhr abends ohne Tischzeit durchgearbeitet, ohne Entschädigung Neumann zum preußischen Parteitag, der besagt, daß die Partei sich Streits ebenfalls der Organisation an, hatte auch während der und ohne Gratifitation. Es gibt humane Chefs, daneben aber bei den Landtagswahlen nicht wieder in größerem Umfange be- ersten acht Tage gestreift, dann aber die Arbeit wieder auf- auch Ausbeuter schlimmster Art. teiligen möge, wurde wegen der vorgerückten Zeit nicht mehr erörtert. Gewählt wurden: als Vorsitzende Röber, Glüer; Kassierer genommen. Starke hielt feinem ehemaligen Kollegen das Unfaire Herr Blum, Prinzipal und Vorstandsmitglied der Berliner Nieble; Schriftführer Sonntag, Hilmann; Beisitzer Bollmann, Otto, bist ein Streifbrecher und wirst sehen, was passiert, wenn Du daß die photographischen Mitarbeiter fich so ganz und gar auf den Niebte; Schriftführer Sonntag, Hilmann; Beisitzer Bollmann, Otto, feiner Handlungsweise vor:" Du darfst hier nicht arbeiten, Du Prinzipalvereinigung, erklärt, er könne sich nicht daran gewöhnen, Scheffler; Revisoren Fengler, Kühl, Witte; Lokalkommission Rabenow, Schön; Beitungskommission Rubig, Spiekermann; Kreis- weiter arbeitest!" Stupte ließ sich aber nicht von der Arbeit ab- daß die photographischen Mitarbeiter sich so ganz und gar auf den Standpunkt eines industriellen Arbeiters stellen wollten. Die in delegierte Albrecht, Jügler, Korte, Kühl, Lehmann, Niebke, Scheffler, halten und stellte außerdem noch gegen Starke Strafantrag wegen der Diskussion laut gewordene Annahme, die Gehülfenschaft könne Walter und Witte. In später Stunde wurde noch ein Antrag, die Beleidigung und Bedrohung. Die letztere wurde in dem Saze: mit dem in Berlin bestehenden Arbeitgeberverein nicht verhandeln, " Wenn Du weiter arbeitest, wirst Du sehen, was passiert!" er= Vereinsversammlungen abwechselnd in den Lokalen der Herren Großkurt und Roczydi anzuberaumen, angenommen; dagegen der blickt. Das Schöffengericht Baugen verurteilte den An- sei irrig. Gewiß sei auch dort manches noch zu bessern. Aber es seien in ihm fähige Leute und Kräfte, die solchen wirtschaftlichen geklagten zu einer Gefängnisstrafe von zwei Wochen Fragen, wie sie heute verhandelt würden, gewachsen feien, und Antrag, das Lokal überhaupt zu verlegen, abgelehnt. das Landgericht ermäßigte diese Strafe in der Berufung auf drei Tage Gefängnis. Starke legte Revision beim Ober- denen es am Herzen liege sie zu lösen und ein gegenseitiges Einberständnis herbeizuführen. Er sei auch daran gegangen, bie Entlandesgericht ein. Die Revision wurde verworfen. Die Rathausfrage scheint nach den Verhandlungen der letzten 2. Der Schlosser Oswald Alfred Fuchs in Meißen stand ge- gerechnet Ueberstunden zu bezahlen. Die Hälfte seiner Angestellten schädigung durch Gratifikation abzuschaffen und genau Gemeindevertretung gelöst zu sein. Von dem Bau eines Rathauses legentlich des Ausstandes bei der Firma Biesolt u. Locke in Meißen habe dafür, die andere Hälfte für den bisherigen Zustand gestimmt. wird vorläufig Abstand genommen. Bekanntlich sollte das Hoppesche auf sogenanntem Streifposten. Fuchs, welcher dem Streikkomitee Grundstück zum Bau eines neuen Rathauses angekauft werden. Nach angehörte, äußerte gegenüber einigen Arbeitswilligen:" Pfui Für die Praxis ziehe er daraus den Schluß, daß die Ueberstunden den Andeutungen des Gemeindevertreters Jlnisky Hoppe gegenüber Deubel, da wird's einem ganz schwül!" Dabei soll er ausgespudt bezahlt werden sollten. Er hoffe auf allgemeine Berständigung. ist letterer jedoch von seinem Vorhaben, sein Grundstück an die GeAls dann noch ein ehemaliger Kollege, der ebenfalls die Es sprachen noch mehrere Prinzipale. Zum Teil bemeinde zu verkaufen, zurückgetreten. In einem Schreiben an die Arbeit wieder aufgenommen hatte, erschien, sagte er: Jebt wegten sich ihre Ausführungen im Rahmen derjenigen des VorGemeindevertretung weist H. die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, tommt erst der schönste!" und bezeichnete ihn als Waschweib. redners, zum Teil suchten sie festzustellen, daß die Porträtphotoals habe er einem Mitgliede der Gemeindevertretung ein Fuchs zog sich eine Anflage wegen Bergehens gegen die§§ 152 graphen mit ihren kleinen Betrieben wirtschaftlich zu kämpfen Darlehn überreicht dem Zwede, der Ab- und 158 der Gewerbeordnung zu und wurde zu zwei Monaten hätten. Einer von ihnen meinte, das neue Gehülfenprogramın: stimmung über den Ankauf des Grundstückes zu be Gefängnis verurteilt. Der Verurteilte legte gegen diese hohe" Gegen die Harmonie", sei allerdings nicht geeignet, die Prinzipale einflussen, zurück; er habe lediglich das Mitglied vor dem Zu- Bestrafung Revision ein. Das Oberlandesgericht verwarf auch zu erfreuen. Prinzipal Grundner, der Vorsitzende des schon ſammenbruch retten wollen, und das sei ihm gelungen. Aus der diefe. erwähnten Berliner Prinzipalvereins, schlug vor, die Gehülfen Debatte über die Nathausfrage ging benn auch hervor, daß die 8. Ein sonderbarer Fall spielte wieder einmal vor dem Schöffen sollten ihren Wunsch nach Abschaffung der Gratifitationen und Kommission von dem Bau eines Rathauses Abstand zu nehmen sich gericht in Dresden . Auf einem Neubau in Dresden hatten die nach Bezahlung von Ueberstunden in einem Beschlusse niederlegen; einig geworden sei. Eine lebhafte Debatte entspann sich über die organisierten Arbeiter die Arbeit niedergelegt. Die dadurch frei- er würde als Vorsitzender in seinem Verein den Beschluß der GeLösung der Frage. Die Kommission schlug vor, das Schuckertsche gewordenen Stellen wurden sofort von der Streitbrecher- hülfen dann gern empfehlen. Er hoffe auch eine Majorität dafür Grundstück in der Kaiser Wilhelmstraße zu Rathauszwecken zum Vereinigung besetzt. Auch diese arbeiteten nur eine kurze Zeit zu finden, daß zu den Verhandlungen des Zentralverbandes Preise von 142 000 Mark anzukaufen. Hiergegen wandte dort, da die Lohn- und Arbeitsverhältnisse zu traurige waren. Der Arbeitgeber, die die Einführung eines Tarifs bezwecken, fich der Gemeindevertreter Jlnisky und machte zugleich die Mitteilung, Die organisierten Arbeiter waren inzwischen sämtlich an anderen Gehülfenvertreter hinzugezogen werden. daß die Terrain- Aktiengesellschaft der Gemeinde ein Grund- Stellen untergebracht worden. So auch der Arbeiter Kubiz. Am Mehrere Redner aus den Reihen der Gehülfen, ebenso stück schenken wolle. Diese Mitteilung wurde von dem Gemeinde- 17. September tam nun an dem Neubau, auf welchem A. be- Hän lein in seinem Schlußwort, betonten gegenüber einigen vertreter Thiebach anscheinend richtig beurteilt. Mit Recht sagte er: schäftigt war, der Ziegelträger C. mit mehreren anderen Streif- Darlegungen der Prinzipale den prinzipiellen Gegensatz zwischen Ein Geschäftsmann, der ein Grundstück uns für Rathauszwecke her- brechern vorbei und fragten auch um Arbeit an. Da Kubiz den C. Arbeitnehmern und Arbeitgebern, der auch dort vorhanden sei, wo gibt, der will etwas, der will sein nebenan liegendes Terrain von einer früheren Arbeitsstelle her als Streitbrecher kannte, so gegenseitige persönliche Achtung herrsche, und verwiesen auf die höher bewerten". Nach längerer Debatte wurde schließlich die rief er diesem in der Erregung zu:" Du Lump, Du Strolch, Du fortschreitende Industrialisierung auch des photographischen Berufs. Beschlußfaffung über den Ankauf des Schubertschen Grundstücks Streifbrecher, jeh' doch Du sonst wo hin!" G. erstattete über diesen Da die Photographengehülfen in die Rolle industrieller Arbeiter vertagt und beschlossen, die Ausschreibung von Mietsräumen zu Vorfall sofort Anzeige, und N. erhielt denn auch bald darauf eine hineingedrängt seien, so müßten sie sich auch als solche fühlen. Rathauszweden vorzunehmen. Für die Bildung eines Armenbezirks Strafverfügung über eine Woche Gefängnis. Er be- Nochmals wurde die Notwendigkeit der Stärkung der Organisation wurde Lehrer Rehfeldt als Vorsteher in Aussicht genommen. Nach antragte richterliche Entscheidung. Vor dem Schöffengericht und des Abschlusses eines korporativen Arbeitsvertrages( Tarifs) den bisherigen Verhandlungen in der Rathausfrage zu urteilen, zog C. am Donnerstag seinen wegen Beleidigung ge- hervorgehoben. Außer der Annahme einer vorliegenden Resolution erscheint es nachgerade als eine dringende Notwendigkeit, daß ein stellten Strafantrag zurüd. Trotzdem wurde Kubik schlug Hänlein noch die Wahl einer dreigliedrigen Kommiffion vor, fozialdemokratischer Vertreter in das Dorfparlament einzieht, um vegen Vergehens gegen§ 153 der Gewerbe- die mit einer ebensolchen Kommission der Prinzipale wegen der Fragen, die für manchen Gemeindevater reine Intereffenfragen zuordnung zu einer Woche Gefängnis berleberstundenfrage baldigst in Verhandlung treten folle. fein scheinen, mehr vom allgemeinen Gesichtspunkte zu behandeln.
Nieder- Schönhausen.
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Gerichts- Zeitung. sauA
Wegen Amtsunterschlagung
in drei Fällen stand gestern der städtische Gelderheber Paul Schmidt vor der 7. Straffammer des Landgerichts I . Es gehörte zu feinen Obliegenheiten, die städtischen Abgaben für Gas, Waffer leitung und Kanalisation von den Verpflichteten einzuziehen und soll in drei Fällen mit den Quittungen widerrechtlich verfahren sein und die Gelder, über die die Quittungen lauteten, sich angeeignet haben. Er bestritt dies und behauptete, daß es sich um Mantos handele, die bei jedem Steuererheber vorzukommen pflegen. Auf Grund einer umfangreichen Beweisaufnahme hielt der Gerichtshof die Schuld des Angeklagten für erwiesen und verurteilte ihn zu sechs Monaten Gefängnis.
haben.
urteilt!
4. Oh, ihr Streitbrecher!" rief während des Nürnberger Bauarbeiterstreits der Maurer Georg Luber den Arbeitswilligen zu, die an einem Neubau arbeiteten. Dafür verurteilte ihn das Schöffengericht zu 3 Tagen Gefängnis. Die auf Grund des§ 153 der Gewerbeordnung aufgebaute Strafjuftis schreit nach einem endlichen Schuß gegen dieſe Juſtiz imInteresse der Gerechtigkeit und des Koalitionsrechtes.
Ein Lehrer als Sittlichkeitsverbrecher und Mörder. Der Lehrer Müller, der sich vor einiger Zeit an einer 11jährigen Schülerin berging und sie dann ermordete, wurde nach zweitägiger Verhandlung vom Bayreuther Schwurgericht gestern zum Tode und zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Lehrer Müller hat nunmehr eingestanden, auch den vor etwa zehn Jahren an einer Frau Andreß berübten Luftmord begangen zu haben.
BM
Ein Wertpapierbiebstahl bei der Allgemeinen Elektrizitäts- based Verfammlungen.
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Folgende Resolution wurde angenommen:
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aus
" Die versammelten Photographengehülfen und Gehülfinnen erflären, überall, wo Gelegenheit ist, dahin wirken zu wollen, daß das entwürdigende System, für geleistete Ueberzeitarbeit zu Weihnachten ein gnädigst gegebenes Almosen zu empfangen, abgeschafft wird. Sie erwarten von den Prinzipalen, insbesondere von den im Photographischen Verein zu Berlin organifierten, daß sie soviel soziales Verständnis besißen und diese ge rechte Forderung erfüllen werden. In der Erkenntnis, daß, um den Wünschen der Gehülfen gehörig Nachdruck zu verleihen, eine starke Organisation vonnöten ist, verpflichten sich die Anwesenden, unverzüglich dem Photographengehülfen- Verband beizutreten sowie alle indifferenten Kollegen und Kolleginnen aufzurütteln, das gleiche zu tun. Und zwar verpflichten sie sich, so in diesem Sinne zu arbeiten, daß eventuell im nächsten Herbst eine Erfüllung der Forderungen der Gehülfen nicht abgelehnt werden kann."
Die vom Verbandsvorsißenden vorgeschlagene Kommission soll in der nächsten Mitgliederversammlung gewählt werden. Sie soll bersuchen, durch Vereinbarung hinsichtlich der Ueberstundenbezahlung möglichst noch dies Jahr etwas zu erzielen.
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Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 2. Dezember, vormittags 8314 Uhr, im Rathause( Eingang Jüdenstraße), Saal 109: Versammlung. Freireligiöse Vorlesung. Bormittags 10%, Uhr in der Schulaula, Kleine Frankfurterstr. 6: Vortrag von Herrn Bruno Wille über: Was ist Leben?" Herren und Damen als Gäste sehr willkommen. Ehemalige Patienten der Heilstätte Beelitz B. I. werden gebeten, sich am Sonntag, den 2. Dezember 1906, vormittags 10 Uhr, im Lokal Brüderstraße 14 einzufinden zwecks Gründung eines Vereins. Sozialdemokratischer Diskutierklub Freie Zusammenkunft". Heute abend 9 Uhr: Sigung im Gewerkschaftshause, Zimmer Nr. 16. Berein der Lehrlinge, jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend. Abteilung Lichtenberg - Rummelsburg . Sonnabend, den 1. Dezember, abends 8 Uhr, im Lotal des Herrn Sehephandt,
Gesellschaft beschäftigte gestern die 1. Straffammer des LandDie Weihnachtsfreude der Photographen- Gehülfen. gerichts I. Aus der Untersuchungshaft wurde der 25jährige Handlungsgehülfe Benno Neumann vorgeführt. Der An- Eine gutbesuchte Photographenversammlung tagte am Donnerstag getlagte hat das Einjährigen- Gramen bestanden, trat dann bei der im Lokal Landsbergerstraße 39. Auf der Tagesordnung stand: Ueberstunden und Rostbehörde ein. Etwa ein Jahr führte sich der Angeklagte hier Weihnachtsgratifitation". zur vollsten Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, dann unterschlug er Nach Eröffnung der Versammlung und Wahl eines Bureaus wollte amtliche Geldbeträge. Er wurde zu einer Gefängnisstrafe ber- der Vorsitzende die Versammlung vertagen, weil der Referent, urteilt. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis fand N. eine Reichstagsabgeordneter Pinkau, noch nicht erschienen sei. Der überStellung in einer Buchhandlung. Hier unterschlug er einen Boften wachende Beamte wollte das aber nicht gelten lassen. Eine VerBücher. Von nun an folgte Strafe auf Strafe. Unter unrichtigen handlung wollte erst, das Protokoll" folle mindestens verlesen Angaben über sein Vorleben bewarb sich der Angeklagte im Juli werden. Da es sich um eine öffentliche Versammlung handelte, ein berlesbares Protokoll nicht. Um dieses Jahres um eine von der Allgemeinen Elektrizitäts- Gesell- existierte natürlich schaft ausgeschriebene Stellung als Hülfsschreiber. Am 1. Auguft einer Auflösung vorzubeugen, nahm schnell der anwesende Rummelsburg , Goethestraße 9: Bersammlung. wurde N. von der Gesellschaft angestellt. Schon am nächsten Tage Berichterstatter des Vorwärts" das Wort und sprach 10 Minuten Nichts hatte er Gelegenheit, bei der Lohnabrechnung mit größeren lang über das Thema des Abends und furz über die Summen hantieren zu müssen. Als er den Auftrag erhielt, sechs berechtigung des Verhaltens des Ueberwachenden. Damit war deffen Geldbriefe mit einem Gesamtkapital von 8000 M. zu expedieren, Verlangen nach einem„ Eintreten in die Verhandlung" genügt. füllte er die Geldbriefe mit Zeitungspapier. Mit den gestohlenen Nunmehr gestattete er freundlichst die Vertagung. Da Reichstags8000 M. in der Tasche verließ er dann das Bureau und lehrte abgeordneter Pintau- vermutlich infolge eines Mißberständnisses nicht mehr zurück. Ein Steckbrief gegen ihn hatte Erfolg, nachdem nicht tam, so trat der Verbandsvorsitzende hönlein für ihn ein, rantwortlicher Redakteur: Hans Weber, Berlin . Für den Anferatenteil verantw.: Zh. Ide, Berlin . Drud r. Verlag: Borvärts Buchdruderet u. Berlagsanstalt Baul Ginger& Co., Berlin SW
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Eingegangene Druckschriften.
Plutus. Kritische Wochenschrift für Bollswirtschaft und Finanzwesen. ( Herausgeber: Georg Bernhard .) 48. Heft. Abonnements einschließlich der Blutus- Merttafel vierteljährlich per Post und Buchhandel 3,50 M., dirett vom Verlag 4 M. Verlag: Berlin- Charlottenburg, Goethestr. 69.