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Kommunales.
Stadtverordneten - Versammlung. Deffentliche Sigung vom Donnerstag, den 17. November, Nachmittags 5 Uhr. Vorsteher Stryd bat einen vierwöchentlichen Urlaub genommen; den Vorsiz führt sein Stellvertreter Dr. Sanger hans.
deutschen Ausstellung allerdings auch den Vorzug und wünsche nur, daß die gemischte Deputation fich dauernd mit der Angelegenheit befchäftige.
Em Schlußantrag wird angenommen. Damit ist die Angelegenheit erledigt.
Der Petitionsausschuß hat über eine Reihe von Petitionen Bericht erstattet.
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von Mißständen im Betriebe der Pferdebahnen und Einführung von Verkehrsverbesserungen stattgegeben werde. Die vom Magistrat geführten Verhandlungen haben seit dem vorigen Jahre bis jetzt nur zur Erledigung des einen Bunttes geführt, wonach die Gesellschaft für den Winter durch starke Strohmatten und darüber liegende Friesbecken eine wärmere Unterlage für die Füße der Passagiere schaffen will. Wegen fünf anderer Punkte schweben die Berhandlungen noch.
Uebergang zur Tagesordnung empfiehlt er zu nächst bezüglich der Petition des Schriftstellers Hermann Rosen- Stadtv. Dinse bringt hierzu einen Antrag ein, der das Stadtv. Zubeil hat Urlaub angezeigt. thal um Herbeiführung von Maßnahmen zur Be Bedauern über die mangelhaften Ergebnisse dieser Verhandlungen In gemeinschaftlicher Sitzung des Magistrats und der Stadtfeitigung des Nothstandes widerwillig feiern ausspricht, den Magistrat zu energischem Auftreten gegen die verordneten- Versammlung findet zunächst die Wahl von zwei der Arbeiter. Der Petent hat eine von ihm verfaßte Bro- Gesellschaften auffordert und die Einführung des ZehnpfennigMitgliedern und zwei Stellvertretern derfelben für den Bezirk 3- schüre Der Sungerfchuß, ein Vorschlag zur Befestigung des be tarifs für alle innerhalb des Weichbildes gelegenen Strecken ausschuß an Etelle der am 1. April 1893 ausscheidenden stehenden, Bekämpfung der Sozialdemokratie und Hungerftillung empfiehlt. Herren auf die Zeit von dahin bis 1. April 1899 statt. Die des armen Mannes" überreicht. Er geht von dem Gesichtspunkte Stadtv. Bogtherr: Die Vorlage zeigt, wie zäh und Herren Baumeister Koch und Fabrifbefizer Darmstädter werden aus, daß alle Aufsände der unteren Volksschichten mehr oder widerstandsfähig die Gesellschaften sind auch gegen die be zu Mitgliedern, Verlagsbuchhändler Springer und Baumeister minder Hungerrevolten seien, und macht zur Verhütung der scheidensten Wünsche des Publikums und wie leicht der Magistrat Friz Koch zu Stellvertretern wiedergewählt. In derfelben Vorschläge, wonach jeder widerwillig feiernde Arbeiter auf zu berriedigen ist und sich mit seiner Verantwortung abfindet. felben Weise erfolgt die Wahl von acht Mitgliedern und acht ein oder zwei Monate gegen Noth geschützt werden solle. Das Die Zugeständnisse sind ungenügend in jeder Beziehung. Es Stellvertretern des für Berlin zu bildenden Steuerausschusses der Mittel hierzu fei sein Projekt der Bildung einer Versicherung flingt fast wie Hohn, daß für eine Erwärmung der PferdebahnGewerbesteuerklaffe I; die von der gemischten Deputation vor- durch Erhebung von 2 pet. des Lohnes eines jeden Arbeit Wagen Strohmatten und Friesdecken angesichert werden; vielgeschlagenen Personen werden durch Zuruf gewählt. nehmers. Mit der Durchführung einer solchen Versicherung leicht erlauben die Gesellschaften gütigst, daß das Publikum Am 20. Oftober cr. ist von den Stadtov. Dinse u. Gen. würden Greigniffe, wie die vom 26. Februar er. vermieden wer sich diese Gegenstände selber mitbringt. Dadurch werden, folgende Anfrage an den Magistrat gerichtet worden: den. Sei der arbeitsame Mann gegen den ärgsten Feind der die klaffenden Wunden in den Fußböden nicht geheilt. Von einigen Berliner Bürgern, welche an der Spige Wienfd.heit gefchüßt, so tönnten unfaubere Elemente niemals Bei einigem guten Willen wäre eine gründliche Besserung gerade der Berliner Gewerbe- Ausstellung von 1879 geftanden über ihn die Herrschaft gewinnen. Lettere allein aber könnten in diesem Punkte ungemein leicht. Ein weiterer Mißstand ist haben, wird gemäß Bericht der Tagesblätter beabsichtigt, mit Erfolg feine Revolte machen. die geradezu jammervolle Beleuchtung der Wagen.( Widerspruch.) für 1894 nieder eine Gewerbe Ausstellung in Es sollen doch nicht Dunkelfammern sein; man muß Abends Berlin herbeizuführen. Die Unterzeichneten fragen wenigstens darin lesen können( Unruhe), das ist jetzt einfach nicht hiermit an, ob der Magistrat Kenntniß hiervon hat und möglich. Erfreulich ist, daß Herr Dinse die von mir vor zwei wie er sich zu diesem Unternehmen, welches einer AllJahren gegebene Anregung sich mit seinen Freunden angeeignet gemeinen Deutschen Ausstellung oder einer Weltausstellung hat, die auf den Behnpfennig- Tarif abzielt. Ich will den Gesellin Berlin hindernd in den Weg treten würde, zu stellen schaften keineswegs gute Rathschläge geben, wie sie eine größere beabsichtigt? Ertragsfähigkeit erzielen tönnen; aber ich bin überzeugt, daß diese Maßregel bei dem folossalen Betriebe nicht nur dem Publikum, sondern auch ihnen zum Vortheil ausschlagen würde. Der Einwand, daß die Bahnen dann überlastet würden, ist hinfällig. Niemand fährt zum Vergnügen auf der Pferdebahn, weil es eben fein Vergnügen ist; niemand wird auch nur einen Schritt
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Der Wiagistrat hat den Petenten mit seinem Petitum an den Reichstag verwiesen. Auch der Petitionsausschuß der Versamm lung hat dem Autrage nicht zugestimmt, da er u. a. annimmt, das in seinen statistischen Berechnungen durchaus unsichere Projekt werde wohl selbst bei den Arbeitern wegen der ihnen aufzu erlegenden Beitragspflicht auf Widerstand stoßen, dann aber auch den Strom beschäftigungsloser, nicht immer widerwillig Feiernden, Stadtv. Dinfe: Das Projekt einer Weltausstellung in sich aber auf die Hilfskaffe stügender Arbeiter nach Berlin leiten und Berlin ist von unserer gemischten Deputation f. 3. mit aller die damit verbundenen Gefahren für die Reichshauptstadt eher Energie gefördert worden. Die Deputation verdient dafür den steigern als mildern. wärmen Dank; die Befürwortung eines Garantiefonds von Gegen den Uebergang zur Tagesordnung wird Widerspruch 10 Millionen war die erite That auf diesem Gebiete, während nicht erhoben. bie leitenden Streife jede Thatkraft vermissen ließen. Nachdem Zur Ueberweisung an den Magiftrat zur Erweiter fahren als er muß. Durch ihr zähes Festhalten an verrotteten das Projekt infolge gewisser Einflüsse zu Falle gekommen, hat wägung empfiehlt der Ausschuß die Petition des Freiherrn Einrichtungen zeigen die Gesellschaiten nur, daß ihre Untersich ein Komitee Don Industriellen gebildet, welches von Schirp, Friedrichstr. 176. Dieser sucht um Genehmigung der nehmungen längst nicht mehr Anstalten im öffentlichen Verkehrsdas Projekt Don unten herauf zu fördern bestrebt Aufstellung von 200 Brunnen auf den öffentlichen intereffe, sondern nur noch Anstalten zur möglichsten Steigerung ist und schon erhebliche Erfolge erzielt hat. Dem Fortgang Straßen und lägen Berlins mit absolut gesundem Trinkwasser des Unternehmerprofits find. Bewundernswerth ist lediglich die dieser Bestrebungen würde das in der Anfrage berührte Unter- nach, gegen Ertheilung der Erlaubniß der Ausnutzung der Geduld, mit der das Publikum sich diese Zustände immer noch nehmen hindernd in den Weg treten. Inzwischen haben aller Brunnen zu Reklamezwecken in ähnlicher Weise, wie es jest hin- gefallen läßt. dings die Befürworter dieses Unternehmens fich felbit in erster fichtlich der Uraniasäulen der Fall sei. Der Petent ist vom Linie für eine Allgemeine Deutsche Ausstellung entschieden, und Magistrate abschläglich beschieden worden. der größte Theil der gehegten Befürchtungen ist damit hinfällig geworden.
Stadtrath de Neve erklärt, dem Magiftrat sei offiziell von fenem Plane einer Gewerbe- Ausstellung nichts befannt; er habe daher auch nicht Stellung dazu nehmen fönnen. Erst in den legten Tagen sei ihm eine schriftliche Vorstellung zugangen, die aber nur von einer großen" Ausstellung, nicht von einer Ber liner Ausstellung spreche.
Auf genügend unterstützten Antrag Singer wird in eine Besprechung der Anfrage eingetreten.
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Stadtv. 3 adet wiederum an, wie weit der Bau der Pumpstation, in der Seestraße gediehen sei; jest gingen die Fafalien durch einen Rothkanal undesinfizirt in den Spandauer Schiff fahrtskanal und verseuchten denselben.
Stadtv. Friedemann verlangt, daß nicht blos für die Beiten großer Kälte, sondern auch großer Hize geeignete Vor fehrungen getroffen werden.
Der Ausschuß ist dem Vorschlag aus praktischen und ästhetischen Gründen geneigt, dann aber auch, weil der Magiftrat zugegeben Stadtv. Klein: Die Bedingungen, unter denen die An habe, daß ihm die Anlage der genügenden Zahl von Brunnen gestellten der Pferdebahn thätig sein müssen, find ganz unglaublich mit gesundem Wasser in naher Zukunft nicht möglich sei. harte. Die Schaffner auf der Pferdebahn nach Rixdorf haben Stadtrath Voigt billet um Ablehnung Stadtrath Voigt binet um Ablehnung des Ausschuß auf der Endstation statt früher 12 jezt nur 6 Minuten Aufantrages; es entspreche vor allem nicht dem öffentlichen Intereffe, enthalt; wie sollen sie in diesen 6 Minuten ihr Mittag, ihr Privatpersonen die Wasserversorgung zu überlassen. Vesperbrot verzehren? Die Arbeitszeit beträgt oft 16 bis Stadtv. Dr. 3 adet bittet gleichfalls um Ablehnung des 17 Stunden. Die Forderung einer halbstündigen Mittagspause Ausschußautrages, hält aber für die Pflicht des Magistrats und ist doch gewiß nicht zu hoch. Von den 6 Minuten bleibt schließ der Behörden, für gutes Trinkwasser zu sorgen, und verlangt, lich überhaupt kaum noch etwas übrig, wenn der Wagen einige Stadtv. Singer: Ich will mich über den Distanzritt" daß sie dieser Pflicht nachkommen. Die große Mehrzahl der Minuten Verspätung hat; oft muß die Frau, die dem Manne der beiden Organisationen zur Inszenirung einer Ausstellung in Berliner Brunnen liefere untrinkbares Waffer; dabei werden das Effen bringt, drei oder viermal umtehren! Zu der langen Berlin nicht äußern, da die Idee der Ausstellung, die nach 43 pet. alles Wasserverbrauchs in Berlin aus Brunnen ent- Arbeitszeit und der Gefahr, die in dem Gewerbe liegt, gefellt sich meiner Auffassung nothwendig ist, von beiden nicht mit dem nommen. Bei der Gefahr, daß die Cholera im nächsten Früh ein absolut unzureichender Lohn. Der Schaffner erhält heute Eifer betrieben wird, der die Voraussetzung des Gelingens ift. jahr wieder auflebt, sollte doch zunächst eine allgemeine Enquete 78 M., er muß noch das Publikum anbetteln. Ist eine GefellIn einem Kreise von Berliner Intereffenten werden Anstrengungen vorgenommen werden und alle gesundheitsschädliches Waffer schaft, die so hohe Dividenden vertheilt, berechtigt, die Leute fo gemacht, nm troh des ablehnenden Bescheides des Kaisers bezügliefernden Brunnen geschloffen werden, und zwar durch Abnahme mangelhaft zu befolden, daß sie noch auf Biergelder angewiesen lich der internationalen Ausstellung doch eine solche in die Wege des Pumpenfchwengels. Die veralteten Refjelbrunnen müßten find? Herr von Berlepfch hat ja im Reichstage schon selbst auszu leiten. Wir haben nun, wie man so oft hört, einen neuen" durch Röhrenbrunnen ersetzt werden. Die Trinkwasserversorgung gesprachen, daß diese Verhältnisse einer besonderen reichsRurs, aber es müßte ein neuester" Kurs werden, wenn man Berlins sei so traurig( Widerspruch), daß gar nicht dringend gefeßlichen Regelung bedürfen. Die Schaffner verlangen Aussicht haben sollte, eine solche Ausstellung, die von jenen genug zu schleunigen Maßnahmen aufgefordert werden könne. einen Lohn von 90 bis 120 M., die Stallleute von 78 Stellen als unthunlich bezeichnet wird, auf die Initiative einiger Stadtbautath Sobrecht macht der Versammlung die Su- bis 100 m. Einige haben 100., aber jetzt macht Intereffententreise zu verwirklichen. Die auch von Herrn Dinse sage, daß fiber die Brunnenverhältnisse ihr eine Vorlage zugehen man daran Reduktionen, und wer sich das nicht gefallen lassen erwähnten Einflüsse widersprechen direkt der Hoffnung, daß die soll, die zeigen würde, daß es damit nicht so steht, wie der Vor- will, wird hinausgesezt. Wenn die Leute eine Nacht auf dem Auffassung an der entscheidenden Stelle sich ändern wird. Diese redner geschildert. Depot zubringen müssen, werden ihnen Betten angewiesen, die Einflüsse hat Herr Diuse nur angedeutet; er hätte einfach fagen fönnen, In der Abstimmung wird der Ausschußantrag abgelehnt: 4 Wochen nicht überzogen sind, gegen die die Beiten der es find agrarische Interessen, die hier in Frage kommen Bei der Besprechung der Vorlage betreffend den Stand und niedrigsten Herberge noch Gold find! Das find doch grauenund die Ablehnung veranlaßt haben. Man fürchtet in land- Fortgang der Kanalisationsarbeiten im Quartal erregende Zustände( Unruhe). Wegen der Theilnahme an der wirthschaftlichen Kreisen, daß eine internationale Ausstellung einen Juli/ September 1892 fragt Aufstellung der Beisigerkandidaten zum Gewerbe- Schiedsgericht ungeheuren Zufluß von Landarbeitern nach Berlin zur Folge find Angestellte gemaßregelt worden, ist das ehrenwerth von haben würde, man glaubt, und nach den heutigen Verhältnissen folcher Gesellschaft? Die ärmere Bevölkerung zahlt auch ihre Der Bandarbeiter mit Recht, daß denfelben, wenn sie einmal hier Steuern, die Stadtverwaltung hat auch für ihre Interessen zu find, es hier doch wohl besser gefallen möchte, als auf ihren forgen, bringt sie sie in eine bessere Position, so kann sie von Gütern, daß sie wohl nicht zu den Fleischtöpfen Egyptens zurück- Stadtbaurath Sobrecht: Die Bumpstation wird voraus ihr auch höhere Steuern befommen. Fährt die Gesellschaft mit fehren würden das ist das Motiv für die Verhinderung der sichtlich im Frühjahr in Betrieb gefeßt werden. Die vor ihren Maßregeln und Maßregelungen fo fort, fo muß fie Ausstellung gewesen. Da man aber in der Regierung zu den handenen Uebelstände find nicht entfernt so schlimm, wie ge später auch die Folgen davon auf sich nehmen.( Unruhe.) Hier neuen Bescheerungen, mit denen man das Bolt beglücken will, schildert. worden. Das jezt in den Schifffahrtskanal geleitete figen gewiß viele Aktionäre der Gesellschaft, die Schäden sind diefe Kreise braucht, so wird der Einfluß derselben so groß sein, Waffer ging früher in die Pante, aus dieser in den Nordhafen aufgedeckt, die Mißstände sind vorhanden das gesammte daß wir die Hoffnung auf eine Weltausstellung vorläufig auf und den Schifffahrtskanal, jezt geht es nicht mehr durch die Material wird Ihnen demnächst in Broschürenform zugänglich geben müssen. Nun streiten sich die Herren darüber, ob Stadt. Der jebige Zustand ist auch nicht schön aber viel besser gemacht werden, machen Sie Ihren Einfluß geltend, daß es eine nationale oder eine Berliner Ausstellung werden als der frühere. Besserung geschaffen werde! Hat doch ein Direktor einen Infoll. Ich habe für feine von beiden auch nur die geringste Stadtv. 3 adet: Diese Auskunft befriedigt mich nicht. Espettor gefagt, er möge den Schaffnern auf die Finger sehen, da Sympathie. Eine deutsche halte ich für überflüssig, war früher und es ist jeht ein Rißstand vorhanden. Am Schifffahrts- diese meistens Schwindler seien! Diese Zustände können gründ weil der Werth dieser Ausstellungen nicht darin liegt, daß die fanal wohnen auch Leute, namentlich Schiffer, die auf das Wasser lich nur beseitigt werden, wenn die Pferdebahn in städtische Deutschen untereinander fennen lernen, was sie produziren des Kanals angewiefen und bekanntlich für die Verbreitung der Regte genommen wird; aber damit würden Sie ja einzelnen dafür giebt es andere Erfahrungsquellen, sondern darin, daß Gholera sehr start in Betracht gekommen sind. Da der Schiff Kapitalisten ins Gesicht schlagen, weil ihnen die fetten Dividenden die Wölfer von einander lernen, zu einander kommen, einsehen fahrtsfanal faum ein Gefälle bat, so fehlt jede Flußreinigung, entgingen, die fonft der Stadt zulämen.( Beifall.) lernen, daß sie noch wichtigere Dinge zu thun haben als ihre und doch wird nichts gethan, die Fäkalien zu desinfiziren. Warum ganze Kraft auf Rüstungen und Erfindung neuer Waffen zu verseuchen Sie die Fluffe? Die Desinjektion fönute ohne große verwenden, daß fie diejenigen Gebiete ins Auge fassen, auf denen Schwierigkeiten erfolgen. An der Belle- Alliance befindet sich ein fie friedlich fulturell zu arbeiten haben. Biel geringer noch ift gleicher Auslaß, durch den die Abwässer von ganz Rigdorf das Interesse, daß man für eine Berliner Ausstellung haben gehen. tönnte. Tie Herren haben ja 1879 eine ganz hübsche Ausstellung Stadtbaurath Sobrecht: Der Schifffahrtskanal hat eine infaenirt, weshalb sie jetzt damit wiederkommen zu müssen glauben, fast zu große Geschwindigkeit. Von Filtration und Desinfektion liegt wohl lediglich daran, daß es den Herren in ihren Aus- halte ich nichts; auch wäre eine solche Anlage viel zu fostspielig, schüssen und Vorständen so gut gefallen hat, daß sie sich nach um sie für ein halbes Jahr herzurichten. Nicht wir verjeuchen einer Wiederholung fehnen. ( Sehr richtig! Ich kann die Flüsse, sondern von Alters her die Einwohnerschaft thut es. Magistrat gar nicht verdenken, daß er sich so In den Auslaß an der Bellealliance- Brücke ergießt sich nichts dilatorisch ausgesprochen hat, aber ich hätte mich gefre t, von dem Unrath von Nixdorf, fondern er entwaffert 5 Häufer wenn der Miagistrat etwas energischer den Aspirationen der Privatjraße Am Tempelhofer Berg, die jetzt an die Kanali entgegengetreten wäre, die auf Unterſtügung durch die Stadt in fation angeschlossen werden soll. einer rein lofalen Sache rechnen. Es würde das auch die Arbeit Die Versammlung nimmt die Vorlage zur Kenntniß. der Herren für die deutsche Ausstellung erleichtert haben. Die Der Magistrat ersucht die Versammlung, ihre Zustimmung Versammlung des Vereins von Industriellen hat nun freilich be- dazu zu geben, daß für das Steuerjahr 1893/94 die schlossen, das Wort„ Berliner " wegzulassen; Herr Dinse wird sich Gemeinde- Gintommensteuer in der untersten doch nicht einreden, daß jene Ferren damit sich für die deutsche Stufe von 420-660 2. Einkommen allgemein erlassen Der Antrag Dinse wird in seinem ersten Theil angenommen, Ausstellung entschieden haben, sie denken einfach an eine große wird. bezüglich des Zehnpfennigtarifs aber nach Auszählung abgelehnt. Berliner Wusstellung. Wir haben bei solcher Sachlage feinen Zur Begründung dieses Antrages bemerkt die Vorlage, daß Die Verhandlungen des Magistrats mit der Aktiengesellschaft Grund, uns für dies Projekt zu erwärmen. Diesen Standpunkt das jezt beginnende, nach dem neuen Einkommensteuer- Gefeß zu Berliner Glettrizitätswerte haben zum Abschluß wollte ich zum Ausdruck bringen; wenn er von der Versammlung vouziehende Veranlagungsgeschäft für die Voreinschägungs- und einer Vereinbarung geführt, wonach die Nachtragsbestimmungen getheilt wird, werden wir verschont bleiben mit diesen Anstren die Veranlagungsfommission eine große Arbeitslast mit sich bringt zum Tarij dahin abgeändert werden, daß den Stromabnehmern gungen, die nur vereinzelten Personen und nur zur Befriedigung und daß sich eine Erleichterung und ebenso eine nicht unbeträcht auf Wunsch gestattet wird, die Beschaffung und Wartung eletrein lokaler Intereffen dienen sollen.( Beifall.) liche Stoßenersparnis erzielen lassen würde, wenn schon jetzt ein trifcher Lampen( Glüh- und Bogenlampen infl. Kohlenstifte) selbst Stadiv. Scheiding hält die Erörterung der Frage nach Beschluß in der Richtung des Antrages gefaßt würde. Da der zu übernehmen. Die Lampen und Kohlenstifte müssen den beben Ertlärungen des Magistratsvertreters für nicht am Blaze. gleie Grlaß schon in den legten 8 Steuerjahren eriolgt, die Besonderen seitens der Gesellschaft zu erlaffenden Bedingungen und Die Idee einer Weltausstellung gebe er noch nicht auf; das freiung der untersten Stufe finanziell auch diesmal um so un- Vorschriften entsprechen, welche der Genehmigung des Magistrats Deutsche Reich brauche nicht zu fürchten, Fiasko zu machen. Den bedenklicher fet, als es sich um etwa 120 000 Benjten mit einem unterliegen. Für diese Abnehmer soll die jährliche Lampengebühr Magistrat aber müsse man ersuchen, den freundlichen Standpunkt Brutto- Steuerertrag von nur 201 000 m. handle, so stehe der für jede Bogenlampe 15, für jede Glühlampe 2 M. betragen. Der Preisberechnung für den Verbrauch von Elektrizität wird nicht zu verlassen, den er noch im Juni eingenommen. Auch der beantragten Beichlußfaffung ein Hinderniß nicht im Wege. Reichstag müsse von den Berliner Vertretern für die Sache wie bisher die Lampenbrenustunde mit 2,6 Pf. zu Grunde gelegt. Die Vorlage wird obue Tebatte genehmigt. interessirt werden.( Beifall.) Infolge einer bei der legten Etatberathung gefaßten Refp. Die neuen Bestimmungen sollen am 1. Januar 1893 in Kraft Stadto. Dinse hat nur den partikularistischen Berliner Belution hat die Part und Gartendeputation beschlossen, vom treten. Bezüglich der in den elektrischen Rabelleitungen ftrebungen entgegentreten wollen, er bittet gleichfalls den Magi- nächsten Jahre ab die Spielpläge in den städtischen Anstrat, von seiner dem Gedanken der Weltausstellung geneigten lagen verjuchsiveise an den Tagen, wo sie von den städtischen aufgetretenen Störungen und die dadurch verursachten Be= Stellungnahme nicht zurückzutreten. Schulen nicht benugt werden, dem großen Publitum von schädigungen benachbarter Zeitungen hat der Magistrat das Stadtv. Prezel( Bürgerpartei) sieht einen Hauptgrund für 3 Uhr ab bis zum Eintritt der Dunkelheit freizugeben. Ergebniß seiner Ermittelungen zur Kenntnißnahme überfandt. Das Scheitern der Weltausstellung in der ablehnenden Haltung der Ebenfalls auf dem Wege der Etatsresolution hat die Ver Die Vorlage wird ohne Debatte zur Kenntniß genommen. rheinisch westfälischen Industrie und erklärt, die Mitglieder der fammlung einer Beit den Magistrat aufgefordert, feinen Gin- Zur Erweiterung der Wärmehalle auf dem Alexanders Komitees für die deutsche resp. Berliner Ausstellung gegen die fluß auf die Pferoebahn- Gesellschaft dahin geltend zu machen, play bewiuigt die Versammlung einen Zuschus von 3000 W, Schluß 84 Uhr. Angriffe Singer's in Schuß nehmen zu müssen. Er gebe der daß den berechtigten Wünschen des Publikums auf Abstellung
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Stadto. Dinse unterschreibt die Ausführungen Vogtherr's dem Sinne nach voufommen. Er findet gleichfalls höchft bedauerlich, daß den Wünschen des Publikums ein so überaus geringes Entgegenkommen geworden ist. Den bisherigen Be schwerdepunkten fügt er noch einige neue hinzu, so das Bemalen der Fenster, und tabelt ebenfalls die mangelhaften Arbeitsordnungen, die den Angestellten nicht einmal zur Wahrnehmung ihrer eigensten Interessen die nöthige Zeit ließen. Den Behnpfennigtarif empfiehlt er mit den schon früher angeführten Momenten. Der Gesellschaft müsse die volle Macht der Stadtverwaltung gezeigt werden, da sie rund heraus erklärt habe, zur Beit unrentable Linien im Hinblick auf die 1911 erlöschende Ronzeffion nicht bauen zu können!
Stadtv. Bailleu( Bürgerpartei) ist gegen den Zehnpfennigtarif, der die Pferdebahn überlasten und einem Theil des Publitums die Benugung unmöglich machen würde, und spricht sich für die Uebernahme der Pferdebahnen in städtische Verwaltung nach Ablauf der Konzession aus.