Tangen sollen, entsteht eine längere Auseinandersetzung, in deren| Hungerstillung des armen Mannes", bearbeitet und diese den Aufstellung je eines weiteren Apparates ohne Erhebung weiterer Lauf Singer ausführt, daß der prinzipielle Standpunkt der Partei städtischen Behörden unterbreitet, damit diese für seine Idee" Roften erfolgen. Die Gebühr ermäßigt sich jedoch nicht, wenn Durch die namentlichen Abstimmungen figirt set. Ob die Ge- beim Reichskanzleramt und beim Reichstage Propaganda machen Sie von der Aufstellung weiterer Apparate abstehen sollten, und noffen noch nebenher eine besondere Feier veranstalten wollen, mögen. Der geniale Herr Rosenthal ist der an sich ganz zu- dieselbe muß auch dann erhoben werden, wenn der Inhaber der müsse in ihr Belieben gestellt bleiben. Der Parteitag tönnte treffenden Meinung, daß alle Aufstände der unteren Bolts- verschiedenen Einrichtungen bezw. Firmen ein und dieselbe weder Vorschriften noch Verbote erlassen, er empfehle Uebergang schichten mehr oder weniger Hungerrevolten sind und glaubt, Person ist." zur Tagesordnung. diese drohende Gefahr bannen zu können durch eine
Es wird gegen wenige Stimmen zur Tagesordnung über- art Hungerversicherung, vermöge welcher jeder wider Willen Eine recht zeitgemäße Bekanntmachung, die für Berlin gegangen und nur noch über die Resolution Gerisch abgestimmt, arbeitslose Arbeiter ein oder zwei Monate vor Noth geschützt in Hinblick auf den durch Gasausströmung erfolgten Unfall i die gegen einige Stimmen angenommen wird. werden soll. Die Mittel hierzu sollen und das ist die Idee" der Alexandrinenstraße befonders aktuell ist, erläßt die Ver zwischen ist der Antrag eingelaufen, daß zu Punkt 8 der des Herrn Rosenthal- dadurch aufgebracht werden, daß jeder waltung der Gasanstalt einer benachbarten Stadt. Die Bekannt Tagesordnung: Das Genossenschaftswesen, der Boykott und die Arbeitnehmer 2 Pfennige von jeder verdienten Mark, oder 2 pet. mach ng lautet:" Anhaltend starker Frost verursacht, tief in Kontroll- Schußmarte ein Rorreferent ernannt wird, dem die gleiche feines Wochen- oder Monate lohnes in eine große Kaffe zahlt, das Erdreich eindringend, unter Umständen undichtigkeiten und Redezeit gewährt werde wie dem Referenten. Nachdem Referent aus welcher im Falle der Noth die Hungernden unterstützt wer- Brüche in den in der Erde liegenden gußeisernen GasleitungsAuer bemerkt, daß noch niemand wiffen förne, welche Gesichts- den. Daß eine solche Idee nicht ernit zu nehmen ist, liegt auf röhren. Das in solchen Fällen aussirömende Gas kann durch punkte er in seinem Referate geltend machen werde, ein Kor- der Hand. Der Magistrat hat denn auch, wie verlautet, Herrn die gefrorene Erddecke( und in Berlin auch durch Asphalt und referent also gar nicht ernannt werden könne, geht der Parteitag zur Rosenthal die einzig richtige Antwort ertheilt, dahingeh nd, Herr betonirtes Pflaster) nicht nach oben entweichen, sondern sucht Tagesordnung über. Rosenthal möge mit seiner Joee" beim Reichstage felber sein häufig, besonders den Einführungen der Kanal- und Wasserröhren Wegen vorgerückter Beit, es ist inzwischen 1/22 Uhr geworden, Heil verfuchen. Herr Schriftsteller Rosenthal thäte wahrlich folgend, einen Ausweg in benachbarte Gebäude, so daß Fälle ein werden die Verhandlungen auf morgen vertagt, da das Lotal am beffer, mit seinen sozialpolitischen Quackfalbereien zu Hause zu treten tönnen, daß sich in Häusern( und in Wohnungen). Gas Nachmittag nicht zu haben ist. Begrüßungsschreiben find noch bleiben, als damit fühn vor die Oeffentlichkeit zu treten. geruch bemerkbar macht, in denen gar keine Gasleitung besieht. emgelaufen aus Spremberg , Geestemünde , Bukarest , Lauenburg Es ist daher dringend nothwendig, in allen Fällen, wo Gass und Apolda. geruch wahrgenommen wird, sofort direkte Anzeige auf der Ges anstalt zu machen, zugleich aber die betreffenden Räume zu lüften und dieselben nicht mit brennendem Licht oder Feuer zu betreten."
Am Freitag findet eine Abendsigung statt.
In dem geftrigen Bericht über die Debatte des Antrages: der Parteitag folle alle 2 Jahre stattfinden", heißt es nach Bebel's Rede:
Nach furzer Debatte wird der Antrag... abgelehnt." Diese Darnellung giebt ein nicht ganz zutreffendes Bild von dem Gang der Verhandlung. Nach Bebel sprach nur noch ein Redner. Hierauf wurde ein Schlußantrag gestellt. Gegen den felben wandte sich der Delegirte von Frankfurt a. M. mit der Begründung, Bebel habe dem Antrage Gründe unterlegt, welche die Frankfurter Genossen, als sie diesen Antrag aufstellten, nicht geleitet hätten. Die Genossen möchten ihm daher die Möglichkeit nicht nehmen, die Ansichten der Frankfurter Genossen in dieser Frage zu vertreten, zumal er sich bereits beim Beginn der Debatte zum Wort gemeldet habe. Der Parteitag schloß jedoch die Debatte, und hierauf erfolgte die Ablehnung des Antrages.
-
In den meisten Zeitungsberichten über meine gestrigen Bemerfungen betreffend den Vorwärts" und das Redaktionsgehalt wird mir die Aeußerung in den Mund gelegt:" Für geistiges Vermögen gilt nicht die nämliche Einschäßungsart wie für das materielle." Das wäre ein, obendrein ganz zwecklofer, Gemein platz gewesen. Was ich sagte, war:" Für das geistige Vermögen gilt nicht die Selbst ein schätzung wie für das materielle". Berlin , 17. November.
Tokales.
W. Liebknecht.
"
Es wurde
Die Stryckiade" tobt unter den freisinnigen Bezirke vereins- Meiern noch immer. Neuerdings hat der deutsa frei finnige Bürgerverein der südwestlichen Eisenstadt " über dieses interessante Thema eine längere De atte gepflogen. Der Abg. Mundel hatte einen Vortrag über die Militärvorlage gehalten. Daß dieser Herr feine freisinnigen Pappenheuner feunt, ging aus Von dem Direktor der Städtischen Blindenauftalt, folgendem Passus hervor: Er glaube nicht, daß die Militär- Herrn küll, erhalten hiesige Blätter folgente Zuſchrift: Die vorlage angenommen werde, denn mancher möchte dieselbe gern Angelegenheit des berühmten" arabischen Augenarztes Golam annehmen, aber er könne nicht! Nach Beendigung des Vortrages Kader nimmt 3. 3. das öffentliche Interesse lebhaft in Anspruch. geht eine Resolution ein, in welcher der Verein sein tiefes Be Ein Bericht über dessen Erfolge bei den Böglingen der dauern über die Wiederwahl des Herrn Dr. Stryck ausdrücken Städtischen Blindenanstalt, Alte Jakobstr. 112, dürfte daher nicht und sich mit dem Austritt der 18 entschieden" freisinnigen Stadt- ungelegen tommen. Herr G. Rader ließ turz nach seiner Ans verordneten einverstanden erklären follte. Und siehe da, diese tunft in Berlin hier anfragen, ob er die Böglinge der Anstalt Resolution fiel in's Wasser, die Mehrheit erklärte sich für Herrn einer augenärztlichen Untersuchung unterziehen dürfte. Es lag Dr. Stryck! fein Grund vor, ihm dies zu verweigern. Gr tam daher am Nach diesen Borgängen zu schließen, wird es bei den nächsten folgenden Tage in Begleitung eines Dolmetschers und unters Stadtverordnetenwahlen im freisinnigen" Lager recht lebhaft fuchte etwa 100 3öglinge, von denen die Hälfte Erwachsene und hergehen. Die 18 Sezessionisten werden natürlich alle Hebel in die anderen schulpaichtige Kinder sind. Die Böglinge find zum Bewegung setzen, um ihr Fähnlein zu vergrößern und die Frattion größten Theil in Behandlung unferer tüchtigten Augenärzte ges der Lotteriekollekteure wird allen nur möglichen Schwaz auf- wesen, und es ist somit nichts unversucht geblieben, ihnen ihre bieten, um den Vereinen die alten bewährten Mitglieder" von Sehfraft zu erhalten oder zu bessern. Die Untersuchung Neuem auf den Hals zu reden. Die Möglichkeit ist also nicht war eine höchst fluchtige und vollzog sich in kaum einer ausgeschlossen, daß sich diese beiden freisinnigen" Richtungen Viertelstunde. von dem Augenarzt auch nicht bekampen. In allen den Bezirken, in welchem das geschieht, an einen Bögling irgend welche Frage nach Ursache, wird sich natürlich auch ein sozialistischer Bewerber um das Alter und Grad der Erblindung gerichtet. Dagegen er Mandat einstellen, die Chancen für denselben sind dadurch nicht flärte der Arzt die sämmtlichen Böglinge mit nur geringen fchlechter geworden. Ausnahmen für heilbar, selbst Kinder, die von Geburt an stod Ein ergögliches Schauspiel aber wird sich darbieten, wenn zu olind find, während er einen zehnjährigen Knaben, der noch so Beginn des neuen Jahres im Stadtverordneten - Kollegin die viel Sehkraft besigt, daß er farcen unterscheidet, als nicht Neuwahl des Vorstehers stattfindet. Herr Dr. Stryck wird gehen, um besserungsfähig abwies, was unser Befremden erregte. Nachdem auffeinen wohl verdienten Lorbeeren auszuruhen. Wer aber soll sein er dann noch im Handarbeitssaal der Erwachsenen diefen einen Nachfolger werden? Tie Majorität ist so arm an Männern, die sich zu ihn sehr rühmenden Zeitungsausschnitt durch seinen Dolmetscher diesem Amt eigneten, daß da wirklich guter Rath theuer ist. In hatte vorlesen lassen und dadurch die Gemüther mit den fühnsten der Provinz wird man die freinnigen" Berliner auslachen, Hoffnungen erfüllte, erbot er sich, die sämm lichen Zöglinge in wenn man erfährt, daß sich dieselben zum Stadtverordneten- Bor- unentgeltliche Behandlung zu nehmen. Wir konnten diesen Vers steher einen Herrn aussuchten, der nicht im stande war, auch sprechungen gegenüber vorläufig nichts thun, als unfern 8ög Zu einem Volksfest im wahrsten und edelsten Sinne des nur einen Sag in freier Rede zu sprechen. Es hörte sich wirf- lingen rathen, sich mit ihren Angehörigen zu besprechen und ihr Wortes gestaltete sich vorgestern Abend der Kommers, welcherlich ganz kläglich an, wenn der Herr Dr. Stryck ber einer Ge- Heil zu versuchen, jedoch die Annaltsordnung nicht zu verletzen. von den Berliner Genossen zu Ehren der Delegirten des Partei- legenheit, bei welcher er repräsentiren sollte, fein Blättchen Papier es haben sich die meisten unserer Böglinge dem Herrn Kader tages veranstaltet wurde. Der prachtvolle Concordiasaal, in aus dem Busen 30g und mühselig emige Säge davon herunterlas. fofort in Behandlung gegeben. Jeht, nachdem hierü er bereits Es hatte sich denn doch mancher den Stadtverordneten Vorsteher orei Wochen verstrichen sind, und Herr Kader bei seinem Hiersein welchem der Parteitag abgehalten wird, war lange vor Beginn der Haupt- und Residenzstadt Berlin etwas anders vorgestellt. Die Dauer der Kur auf etwa vier Wochen feststellte, haben wir der eigentlichen Feier von einer festlich bewegten Menge erfüllt, und nun jammern die guten freisinnigen Seelen noch in herz- die erwachsenen Blinden im Musitfal vafammelt und sie betreffs der sich von Minute zu Minute neue Schaaren zugefellten. Das brechenden Tönen darüber, daß der„ bewährte" Herr Vorsteher ihrer Behandlung und deren Erfolge bei Herrn Kader ausgeforscht. Komitee hatte eine geschmackvoll ausgestattete Festzeitung aus gegeben, die den Festgenossen gratis zur Verfügung gestellt wurde. nicht mehr mitspielen will. Es geht doch nichts über die Be Dabei hat sich folgendes ergeben: Versammelt waren 46 Blinde, die zum größten Theil eine dreiwöchentliche Rur mit täglich einmaliger Be Der von Manfred Wittich ( Leipzig ) gedichtete schwungvolle Prolog, scheidenheit der Werliner Freifinnigen. yanolung bereits üerstanden haben. Die Behandlung selbst ist der von dem Verfasser auf das Wirkungsvollste vorgetragen In wie alberner Weise die Bewegung unter den Be- mit wenigen Ausnahmen bei allen dieselbe gewesen. Herr K. wurde, fand begeiſierten Beifall. Mit jubelnder Zustimmung diensteten der Bjerdebahnen in Miskredit zu bringen manche beigt ein Fluidum, angeblich aus einigen 60 indischen Kräutern wurden die von Genoffen effektvoll arrangirten lebenden Bilder gente bestrebt sind, davon liefert ein Artikel in Nr. 44 der hergestellt, das er vermittelst eines Pinjels in die Augen einführt. begrüßt, ebenso frendete man den wirklich bemerkenswerthen Leistungen der Gefangvereine, sowie den sonnigen und der Musit- Straßenbahn" eine liebliche Illustration. In demselben heißt es In einzelnen Fällen wird den Blinden eine Salbe auf das untere nämlich anderem:„ Die 12 Entlaffenen( der Großen Ber- Augenlied aufgetragen, auch Pillen ins Auge gelegt oder ein kapelle wohl erdienten Beifall. Eine wirkliche Feststimmung hielt tiner Pferde- Eisenbahn- Gesellschat), welche bis Ende des Jahres Pulver ihnen zu schnupfen gegeben. Ginzelne erklären auf Be, die Festtheilnehmer bis lange nach Mitternacht zusammen. ihr G.halt unverkürzt erhalten, brauchen sich nicht allzusehr zu fragen, daß sie alle mit demselben Pinsel bestrichen worden sind, Der Zentralverein für Arbeitsnachweis wiegelt schon beklagen, denn sie haben Zeit, da die Bewegung doch einen und daß nur bei den zahlen en" Blinden der Pinsel nach dem jekt ab. Er hat sich an die Provinzpresse mit dem Ersuchen ge- größeren Umfang angenommen hat, sich auf Kosten der Gesell: Gebrauch gereinigt wird. Was nun die Wirkung der Behand wandt, die Arbeiter vor dem Zuzug nach Berlin zu warnen und schaft auf ihren zukünftigen einträglicheren Beruf als sozialistische lung enbetrifft, so wird folgendes jestgestellt: Alle haben nach ihnen möglichst einzureden, daß sie während des Winters hübsch gitatoren im Verkehrsgewerbe vorzubereite.. Das bringt jeden Einf. hrung des Fluidums ein lebhastes Brennen in den Augen da bleiben, wo sie einmal find. In den Nachweisbureaus des faus mehr, als der Schaffnerdienst." Herrn Karfunkel, dem emp, unden, das etwa zwanzig Minuten andauerte. Bei vielen Bereins herrscht nämlich schon seit einigen Wochen ein erheblicher tedakteur und Verleger der Straßenbahn", scheint die Schla bat fich infolge der Behandlung ein heftiger Kopfschmerz eine Budrang von auswärtigen arbeitslosen Personen, namentlich von müße noch bedenklich tief über den Ohren zu ſizen. Eine un rei gestellt, der sich bis zum Genic erstreckte und die Betreffenden folchen aus ländlichen Bezirken. Der Verein hat seine Bureaus willige Komik entwickelt Herr Karfunkel aber, wenn er weiter in einen Zustand höchster nervöser Erregung versetzte. Bei einem statt- Wlanne, der auf dem linken Auge noch einige Sehfraft besitzt, deshalb schon angewiefen, alle auswärtigen Arbeiter abzuweisen fagt:" Inzwischen hat eine große Verfammlung und die wenigen offenen Stellen, die jetzt zur Anmeldung kommen, gefunden, eine Vereinsorganisation ist auch ins Leben gerufen hat sich dieses Auge start entzündet und ist dick hervorgetreten. mit Berliner Arbeitern zu befeßen. worden. Dabei ist uns Verschiedenes ausgefallen, was Ihm ist fortwahrend gewesen, als habe Er hat alsdann sofort die Kur eine Was die vielen ländlichen Arbeiter anfangen sollen, die jetzt wir nicht unterdrücken wollen. Als Vorsitzender nemlich erscheint in den Augen. entlassen werden oder schon entlassen worden sind, ist eine Sache, ein Schaffner" Faber, von dem wir uns erinnern, daß er gestellt und das erkrankte Auge durch Kamillenumschläge wieder die den Verein nicht weiter fümmert. Wenn dieselben die paar im Anfang der Bewegung als Goldarbeiter genannt wurde. hergestellt. Eine direkte Wirkung auf die Augen, die aber nur Groschen, die sie im Sommer etwa zurückgelegt haben, aufgegehrt Diese plögliche Verwandlu g weist auf einen gewerbsmäßigen lurje Beit andauerte, wollen etwa 12 Böglinge verspürt haben, haben werden, bleibt ihnen natürlich nichts anderes übrig, als zum Agitator hin, der wahrscheinlich um seine Berechtigung und und zwar nach jedesmaliger Behandlung beim Heraustreten auf von den andern Leitern die Straße, wo sie furze Zeit das Gefühl hatten, als habe sich Wander- oder was damit gleichbedeutend in, zum Bettelstab zu Fachkenntniß außer Zweifel zu stellen greifen. Es hat doch niemand Lust, in seinen Sielen zu verhungern, der Bewegung schnell zum Ehrenschaffner" ernannt worden ist." ihre bisherige Sehtraft gebessert. Zwei wollen in diesem Zus nur damit er den besser Situirten nicht etwa läftig fällt! Bur Erflärung dieses ergözlichen hantajiestückes des Herrn stande die Hausnummern erkannt haben, die sie sonst nicht ge Die Wanderschaft beginnt also, und das nächste Ziel ist die Karfunkel möge hier bemerit sein, daß ein der Verhältnisse un fehen haben. Die übrigen 34 Böglinge haben nicht die geringste Kreisstadt oder die Hauptstadt der Proving. Wer es aber möglich fundiger Reporter in einem Berichte an die„ Kreuz- zeitung" Veränderung ihrer Augen bisher wahrnehmen können. Eine an machen fann, fährt nach Berlin . Hier glaubt er am ehesten den als Obmann des geschäfts, ührenden Ausschusses der Ber - dauernde Besserung ihrer Sehfrait wollen 5 3öglinge gewonnen soviel verdienen zu fönnen, wie er zum Leben braucht. Daß liner Streif- Kontrollkommission männiglich bekannten Gold haben. Einer von diejen, ein sechzehnjähriger Bögling, der feit diefe Hoffnung in den meisten Fällen nicht in Erfüllung geht, arbeiter Faber als Pferdeb. hnschaffner" hat figuriren laffen. feinem zweiten Lebensjahre total blind ist, will jest nach 14 Be bemerken die Arbeitslosen gewöhnlich erst dann, wenn es zu Herr Karfunkel hat also aus der Kreuz- Zeitung " feine Weisheit suchen das Zampenlicht sehen fönnen. Es muß bei diesem geschöpft, die er nun leuchten laßt wie es in einem schönen Bögling aber bemerkt werden, daß er auf einer niedrigen Stufe Spät ift. Wenn schon der Zentralverein zugiebt, daß jetzt nur sehr Liede heißt wie der Karjunkel im Ofenloch, wie das Licht gentiger Fähigkeiten fteht, und daß in diesem Falle nur eine Dem Herrn wäre doch anzurathen, sich einen ärztliche Prüfung das Ergebnis als glaubwürdig hinstellen wenig freie Arbeitsstellen zur Anmeldung fommen, so muß das in der Latern'." Geschäft in Berlin sehr flau gehen. Denn der Verein sucht gern zuverlässigeren Weisheitsborn zu beschaffen, als die Kreuz- tönnte. Ein anderer von den Fünfen bezeugt, er habe durch den Schein zu erwecken, als ob er der einzige große Regulator Beitung". Und wenn Herr Rarfunkel fich schließlich noch er- Rader in 14 Tagen dieselbe Befferung seiner Augen erlangt, die des Angebotes und der Nachfrage in Berlin fet. Beginnt erst breitet, zu schreiben:" Der von Seiten dieser Herren( der Leiter er durch dreimonatliche Soolbäder, die ihm ein hiesiger nach dem Weihnachtsfeste die große Geschäftsstille, dann dürften der Bewegung) zu Tage tretende Jdealismus, thre ungemeine Augenarzt veroronete, erzielte. In diesem Falle steht es die Bureaus erst recht teinen Zweck mehr haben, denn dann wird Borsorglichkeit für das Wohl der arinen Angestellten im öffent- in Frage, ob der gegenwärtige vermeintliche Erfolg nicht eher es garnichts mehr nachzuweijen" geben. Das Angebot von Arlichen Verkehrsgewerbe, enthält eine starte Beimischung von den Soolbädern, die er in legter Zeit genommen hat, als dem beitefräften wird ins Ungeheuerliche gestiegen und die Löhne Eigennus; man hat das bestimmte Gefühl, daß die Herren sehr K.'schen Fluidum zuzufchreiben ist. In allen fünf Fällen müſſen werden bis aufs Aeußerste gedrückt sein. Daß wir uns dann gern im Trüben fette Lachse fangen wollen", so hat er sich damit die thatsächlichen dauernden Erfolge als taum nennenswerthe wieder im fd, önsten Nothstande befinden, kann bei keinem nur selber das Urtheil gesprochen als unberufenem und un- bezeichnet werden. In einem Falle hat der Augenarzt ein junges Einsichtigen mehr zweifelhaft sein. gerufenem Vertreter der Interessen der Verkehrsgesellschaften. Wiädchen unserer An alt für unheilbar erklärt und ihr gerathen, Rührt denn aber jetzt jemand auch nur einen Finger, um ihre Besuche einzustellen, sie trotz diefer bestimmten Erklärung Eine bemerkenswerthe Entscheidung, die in den weitesten aber gepinfelt und ihr Schmerzen verursacht, worüber dies junge den mit Bestimmtheit zu erivartenden Nothstand abzuwenden? Wir bemerken hiervon weit und breit nichts, wenn wir nicht den Kreisen Aussehen erregen dürjte, hat die kaiserliche Ober- Post Wiadchen noch heute ganz empört ist. Nach unseren Erfahrungen direktion gegenüber der Petition eines Fernsprech- Angefchloffenen bat Herr K. mit feinem Fluidum bisher nur so viel erreicht, daß Magistratsbeschluß erwähnen wollen, nach welchem im Winter foeben getroffen. Der Betreffende, ein Buchdruckereibenger, in er die Blinden in einen 3 stand nervöser Aufregung verfest und die Wärmehallen wieder aufgemacht werden. Was das nun dessen Verlage eine ganze Anzahl Fachzeitungen erscheinen, hatte in ihnen falsche Hoffnungen unterhält. Nach Mittheilung der schon heißen will! Trotz der Ereignisse des vergangenen Jahres sollen die Arbeitslosen immer wieder mit einigen Wohl ich an die obige Behörde mit der Bitte gewandt, die einzelnen Böglinge fouen ihm auerdings einige gr. Staaroperationen thaten abgespeist werden. Die Leute wollen aber feine Wohl- tamen feiner Journale unter den entsprechenden Buchstaben des gelungen fein, bekanntlich die einfachsten Augenoperationen, die Wohl- Fernsprech- Registers mit einem Hinweis auf den Namen des auch unsere Augenarzte mit sicherem Erfolge vollfahren. Wenn thaten um der Saade und Barmherzigkeit willen. Sie verlangen Arbeit und pochen auf ihr Recht auf Arbeit. Es ist nicht ihre Berlegers eintragen lassen zu dürfen. Es handelt sich dabei um sich daher Herr K. seiner Heilungen rühmt, so werden wohl diese Schuld, daß sie brolios geworden sind, es ist auch nicht ihre ungefamint sechs Eintragungen und dieser Wunsch ist dem Buch damit gemeint sein. An feine übrigen Mutel aber fangen auch unsere Schuld, daß sie nirgends ihre Arbeitskraft verwertben können. Druckereibefizer gewährt worden, er muß aber dafür 600 m. pro 3öglinge bereits an, den Glauben zu verlieren. 23.3 im übrigen das Die Gesellschaft hat also die Pflicht, für die Arbeitslosen zu forgen Jahr bezahlen! Die Ober- Poſtdirektion schreibt in ihrer Ent- Auftreten des Herrn K. betrifft, so muß es beremben, daß er fich in seiner ersten maritschreierischen Ankündigung einen be und je länger fie fich dieser Pflicht entzieht, de o neniger Ursache fcheidung wie folgt: Gw. Wohlgeboren theile ergebenst mit, daß die Eintragung rühmten arabischen" Augenarzt nenut, während er doch in hat fie, sich über die Folgen zu bellagen, welche thr aus diefer eines Fernsprech- Anschlusses granofaglich nur an einer Stelle des Singapore feine St dien gemacht und nur in Indien und Italien Unterlassungsfünde erwachsen. Verzeichnisses erfolgt und daß es nur in dem Falle, in welchem bisher praktizirt hat, und daß er ferner in ebenderselben An Die soziale Frage ist wieder einmal gelöft woorden, der Name des Inhabers einer Fernsprechitelle von seiner handels- fündigung sich rühmt, im Institut für„ unheilbare" Blinde zu allerdings nur in dem Kopfe des Echriftstellers Herrn H. Rosen gerichtlichen Eintragung abweicht, statthaft ist, einen entsprechen- Genua 1886-87 mit größtem Erfolge geheilt" zu haben. Wenn thal, welcher ein probates Mittel entdeckt hat, den Notastand den Hinweis an zweiter Stelle fostenfrei aufzunehmen. Sofern dies der Fall gewesen wäre, so hätten damals unsere Fach wider Willen feiernder Arbeiter zu beseitigen. Dieses Mittel hat dagegen die Aufnahme mehrerer felbstständiger Eintragungen seifchriften für Blindenwesen sicherlich hierüber Mittheilungen ge der geniale Herr Rosenthal in einer Broschüre, die den schwung- beziv. Firmen gewünscht wird, ist die für die Betheiligung an bradt. Das ist aver feineswegs der Fall gewesen. Wir haben vollen Titel führt:" Der Hungerschuh. Ein Vorschlag zur Be- einer Stadt- Fernsprecheinrichtung festgesezte Gebühr von mindestens uns an die Tirektion der Blindenanstalt in Genua gewandt mit festigung des Bestehenden, bekämpfung der Sozialdemokratie und 100 M. zu entrichten. Hierfür würde alsdann auf Wunsch die der Bitte um Auskunft hierüber und warten noch auf Bescheid,
-
-
er Sandkörner
d
St
D