Nr. 296.
Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 M., monatl. 1,10 r., toochentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Bfg. Post. Abonnement: 1,10 Mark pro Monat, Eingetragen in die Post- Zeitungs. Breisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Bostabonnements nehmen an: Belgien , Dänemart, Holland , Italien , Luxemburg , Portugal , Rumänien , Schweden und die Schweiz .
Ericheint täglich außer Montags.
Vorwärts
Berliner Volksblatt.
23. Jahrg.
Die Infertions Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Rolonel. geile oder deren Raum 50 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Bfg.. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fettgebructe) Wort 20 Bfg., jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlafstellen- Anzeigen das erste Wort 10 Bfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte, Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 1hr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet.
Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutfchlands.
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Donnerstag, den 20. Dezember 1906.
-
biel
Feldzüge Leutweins gegen die Hottentotten eher etwas ausrichten, als die große Truppenzahl, von der
Der Freifinn in der Klemme. ja doch nur ein kleiner Prozentjats am Stampfe teilnimmt,
"
In einem Leitartikel sucht sich die Freis. 8tg." gegen unseren Vorivurf zu verteidigen, daß die Freijinnige Volkspartei durch ihr Eintreten für die Fortführung des uferlosen südwestafrikanischen Kriegsabenteuers im bisherigen Stile
begangen habe.
schäbigsten Volksverrat
um
-
während die Masse der Truppen lediglich als schwerfälliger Troß zum Schuße der Proviant- und Munitionskolonnen Dient. Von der Wegnahme dieser Proviant- und Transportfolonnen leben gerade die Hottentotten!
Für eine kleinere Schußtruppe würde aber die nach der Angabe der letzten südwestafrikanischen Denkschrift bereits angesammelte Proviant- und Munitionsmenge für mindestens Jahresfrist ausreichen!
"
"
-
Was ist das, wovon Südwestafrika lebt? Die milchende
...
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1984.
,, Der Liberalismus kämpft diesmal unter Umständen, wo, um nicht mehr zu sagen, die Regierung auf jede antiliberale Beeinflussung der Wählerschaft verzichtet. Die Stegierung hat ein aufrichtiges eigenes Intereffe an der Erhaltung des bürgerlichen Liberalismus im Reichstage."
Das, Berliner Tageblatt" erstattet für die ihm huldbollst gewährte Schonzeit seinen verbindlichsten Dant ab. Es be schwert sich aber gleichzeitig darüber, daß im Kreise Züllichau , wo Profeffor von Liszt kandidiert, sich Amtsvorsteher, Ortsvorsteher und Gendarmen durch die Behinderung der Wahlarbeit durch Säleentziehen" unangenehm hervorgetan hätten. Die vereinigten Liberalen des Wahlkreises hätten sich dann auch beim Reichskanzleramt darüber beschwert, daß durch ein derartiges behördliches Treiben eine bürgerliche Wahl" unmöglich gemacht und Auch diese liberale" Beschwerde ist charakteristisch. Nicht im
Je länger also der Krieg mit einer großen Truppenzahl Gegen unsere dokumentarische Feststellung, daß die, Frei- fortgeführt wird, desto länger dauert er! sinnige Zeitung" noch vor Jahresfrist unsere ganze Viertens endlich erklärt die Freisinnige Zeitung", fie Stolonialpolitik prinzipiell verworfen hat, vermag das Blatt müsse für die„ 10 000 deutschen Söhne vor dem Feinde" ein- ur der Sozialdemokratie Vorschub geleistet werde. des Herrn Müller- Sagan nicht eine Silbe zu stammeln. Es treten. Für diese deutschen Söhne treten aber gerade die- Namen des gleichen Rechts erhebt man Beschwerde gegen den be unterschlägt diesen springenden Punkt einfach seinen Lesern! jenigen ein, die diese des unseligen Krieges in dem öden, hördlichen Unfug der Saalabtreiberei, sondern man malt das rote Dann aber unternimmt das führende Organ der Frei- wüsten Lande meist längst überdrüssigen Mannschaften so Gespenst drohend an die Wand, um den Reichskanzler zum Einsinnigen Volkspartei mit geradezu täppischem Ungeschick den rasch als möglich in die Heimat zurückbefördert sehen möchten. schreiten für den Liberalismus zu bewegen! Versuch, seine Bewilligung der Regierungsforderungen für Könnte man diese Truppen geheim abstimmen lassen Der behördlich protegierte Freifinn zeigt sich der amtlichen Südwestafrika damit zu begründen, daß der Freifinn wir zweifeln keinen Augenblick, daß ihr Votum für die Protektion durchaus würdig. doch die 10 000 Mann noch in Wüst- West stehender Truppen Heimkehr ausfallen würde. Schöne Seelen finden sich. nicht im Stich lassen dürfe. Im übrigen behauptet das Denn der Krieg wird nicht geführt für das nationale Wir registrierten gestern die Tatsache, daß das stinkendste Blatt, der Freifinn habe sich in dieser Frage ja nur die wohl und die nationale Ehre, sondern für eine Organ der Scharfmacherei, die Kronsbeinsche Sloate, Sozialdemokratie zum Muster genommen. Die Freis. 3tg." Handvoll bentegieriger Kolonialinteressenten! für Berlin und mehrere andere Wahlkreise die Parole ausschreibt: Wenn aber die Ansiedler in Wüst- West vor Aus- gegeben habe, die freisinnigen Kandidaten als „ Um die Stellung zur Kolonialpolitik handelt es sich aber bruch des Krieges betrug die ganze weiße Bevölkerung Sammeltandidaten der gesamten Reaktion bei der Entscheidung, welche am Donnerstag voriger Woche die einschließlich der Schutztruppe, der Beamten und zu betrachten und gleich beim ersten Wahlgange für Auflösung des Reichstages herbeigeführt hat, überhaupt nicht. Missionare kaum 5000 Köpfe, darunter zirka 1900 Frauen fie einzutreten. Wir müssen heute konstatieren, daß die Vielmehr drehte der Streit sich im Reichstag um die Frage: und Kinder eine möglichst zahlreiche Schutztruppe im Lande Freisinnige Zeitung" diese" Post" ihren Lesern vorzusetzen Dürfen der Kriegs verwaltung die Mittel vorenthalten werden, welche sie zur Niederwerfung des Aufstandes in behalten wollen, so wissen sie sehr wohl, warum. Schrieb doch wagt, ohne sie nur im geringsten vor einem solchen Attentat Deutsch Südwestafrita für erforderlich hätt? die Tägl. Rundschau", eins der kolonialfreundlichsten auf ihre Geruchsnerven zu warnen! Ju Dentsch- Südwestafrika stehen zehntausend deutsche Söhne Blätter, in diesem Sommer: Was auf dem Spiele steht! vor dem Feinde. Dürfen der Kriegsverwaltung die Mittel versagt werden, mit diesen Truppen den Krieg Kuh ist die Schutztruppe. das sind die Beamten der Zivil- Die gesamte bürgerliche Presse sucht die Neufo rafch als möglich zu beenden? Das ist keine Frage verwaltung, die Hunderte von Kaufleuten, Händlern, Gastwirten." wahlen unter dem Gesichtswinkel der Kolonialpolitik zu der Kolonialpolitit, wie ja auch die sozialdemokratische Um den Zusammenbruch des ganzen kolonialen Schwindel- fruftifizieren. Obgleich diese jämmerliche Wahlparole unseren Reichstagsfrattion felbst anerkannt hat, als sie bor drei Jahren im Januar 1904 bei der Entscheidung über die erste baues zu verhüten, um in Südwestafrika endlich den Grund- Gegnern feine Erfolge bescheren wird, muß unsererseits im Forderung für die Niederwerfung des Aufstandes in Südwest- stock der Kolonialarmee zu legen, deshalb will man von einer Wahlkampf mit allem Nachdruck betont werden, daß es sich afrika fich der Stimme enthielt. Damals am 19. Januar 1904 entsprechenden Herabsetzung der Kopfzahl der Schuttruppe bei der Neuwahl des Reichstages auf fünf Jahre nicht nur um die Kolonial, sondern auch um die bei der ersten Beratung über eine Nachtragsforderung für die nichts wissen! Niederwerfung des Hereroaufstandes war es sogar der Abg. Bebel, Und trotzdem tritt die Freisinnige Volks. Militär-, Marine-, Steuer-, der im Reichstag die Erklärung abgab, die sozialdemokratische partei für eine solche Kolonialpolitik ein! Sie tut es, Handels-, Zoll- und Sozialpolitik Fraktion sei zu dem Entschluß gekommen,„ bis auf weiteres diesen Forderungen gegenüber sich der Stimme zu ent- trotzdem die Freisinnige Zeitung" am 10. November des Reiches handelt. Mit einem Wort um die gesamte innere 1905 schrieb: und äußere Reichspolitik, um das Wohl und Wehe Deutschhalten." Wir begreifen, so rief Bebel der Rechten und dem Es gibt kein System, welches in Südwestafrika wasser- lands. Zentrum damals zu, daß Sie, nach dem jezt dieser Aufstand auslose Steppen fruchtbar... und dann das Land für deutsche gebrochen ist, die selbstverständliche Verpflichtung befizen, ihrerfeits Es muß also gefragt werden: Wie stehen die Kandidaten Soldaten und Einwanderer zugänglich machen könnte. alles aufzubieten, um ihn so rasch wie möglich zu Ende Besitz solcher Kolonien ist tein Machtfaktor, sondern schwächt um- 84 allen diesen Fragen und speziell auch zu dem allgemeinen, zu bringen." Damit aber, so fuhr Bebel nachdrücklich fort, und an dieses Wort fönnen die sozialdemokratischen Wähler im gegengekehrt die Kraft des Staates in seiner inneren Entwickelung und gleichen, geheimen und direkten Wahlrecht, dem Vereins- und Versammlungsrecht, dem Koalitionsrecht, der Preßfreiheit, der in seiner Machtentfaltung nach außen." wärtigen Wahlkampf nicht oft genug erinnert werden, nicht der Wenn trotzdem jetzt die Freisinnige Volkspartei der Justizreform und dem Schutz der Persönlichkeit gegen polizeiAnschein erweckt wird, als ob wir( die Sozialdemo fraten) dem entgegentreten, sind wir unsererseits Regierung Handlangerdienste leistet bei der Fortführung und liche und richterliche Uebergriffe?! übereingekommen, uns in diesem Falle der Abstimmung zu Forcierung einer solch verwerflichen, volksschädlichen Politik, Ein Fund" der Freifinnigen Zeitung". enthalten." Damals ist es keinem verständigen Menschen so ist das nichts als schamloser Volksverrat! Eine Wenn sich aber die Freis. Ztg." gar darüber entrüstet, a hlaufrufs durch die Leipziger Boltszeitung " Fälschung" des sozialdemokratischen eingefallen, aus dieser Haltung der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion, eine Schwenkung in der Kolonialpolitik oder eine daß der„ Vorwärts " durch Feſtnagelung solch volksverräterischer glaubt die" Freifinnige Zeitung" entdeckt zu haben. mit Rücksicht auf die Stimmenthaltung gegenüber der Forderung Handlungen in wüsten Beschimpfungen des Freisinns schwelge, Triumphierend stellt sie fest, daß eine Stelle des Aufrufs in der für die Niederwerfung des Aufstandes in Südwestafrita: Ich befo fei demgegenüber nur konstatiert, daß die Freisinige 3tg." Leipziger Volkszeitung " anders lautet als im„ Vorwärts". Ju merke ausdrücklich, daß dies in gar teiner Weise unsere sich in ihrer Montagsnummer nicht entblödete, die Abstimmung diesem hieß es: Stellung zu der stolonialpolitit irritiert." Trop der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion bei den Südwestdem wagt es jetzt der Vorwärts", von einem„ Volfsverrat des afrikaforderungen als„ ehrlose" Handlung zu bezeichnen! Freisinns", von einem„ Enden in der Gosse" zu sprechen, weil die Wir begnügen uns mit der einfachen Feststellung dieser Freifinnige Volkspartei noch heute den Standpunkt einnimmt, daß offenbar im Tropenkoller der Kolonialbegeisterung begangenen es eine selbstverständliche Verpflichtung des Reichstags ist alles unverschämtheit. Denn über den Begriff der politischen Ehre aufzubieten, um den Aufstand so rasch als möglich au tann man nur mit Gegnern, die politische Grundsäße beEnde zu bringen." fißen, nicht aber mit politischen Mollusken und Glücksrittern diskutieren!
Bebel selbst versicherte damals
Wir bemerken dazu: Erstens hat die sozialdemokratische Fraktion am 19. Januar 1904 der Regierungsforderung nicht zugestimmt, sondern sich der Abstimmung enthalten. Wohingegen der Freisinn den Regierungsforderungen zugestimmt hat.
"
Wahlkampf.
Das böse Gewissen des Zentrums.
Der
"
"
Wir wissen auch, daß die Zustände, die heute herrschen und sich immer mehr zuspißen werden, dank der Einsichtslosigkeit der herrschenden Klassen die Revolutionierung der Köpfe herbeiführen, b. h. die Einsicht und den Willen zur Umgestaltung der Gesellschaft auf sozialistischer Grundlage schaffen."
In der Leipziger Volkszeitung " aber stand:
Wir wissen auch, daß die Zustände, die heute herrschen und sich immer mehr zuspißen werden, dank der Einsichtslosigkeit der Herrschenden Klassen die Revolutionierung der Köpfe herbeiführen, 6. h. die Einsicht und den Willen zu Aenderungen von Grund aus schaffen."
"
Die Leipziger Volkszeitung " erklärt die Abweichung folgendermaßen:
Diese Verschiedenheit erklärt sich daher, daß uns bereits am Sonnabend früh der erste Bürstenabzug des Aufrufs von Berlin zu
Zweitens hat Bebel die Stimmenthaltung nicht damit begründet, daß es notwendig sei, den Krieg so rasch als möglich zu Ende zu führen, sondern er hat nur erklärt, daß Die„ Rheinisch- westfälische Zeitung" veröffentlicht eine ber ihn erst am Sonntag früh, und in der Zwischenzeit ist nun die in dies Motiv für die kolonialfreundlichen Parteien maßgebend trauliche Anweisung des Direktors der Zentrums Frage stehende Stelle von der Redaktionskommission noch einmal Die Rheinisch- westfälische Zeitung" veröffentlicht eine berging, den wir am Nachmittag brachten. Der„ Vorwärts" brachte sei. Zur Begründung der sozialdemokratischen Stimm- parlaments torrespondenz an die Zentrumspreffe, in der überarbeitet und prinzipiell schärfer gefaßt worden. Diesen harmenthaltung führte Bebel vielmehr aus: namens des Vorstandes der Zentrumsfraktion des losen Zusammenhang der Dinge teilte die Freifinnige Zeitung" Meine Herren, wenn wir die Gründe des Aufstandes genau tennten und annehmen müßten, wie wir jetzt glauben, an- Reichstags der Zentrumspresse nahegelegt wird, im Wahlkampfe alle ihren Lefern in der Form mit, die Mehringsche( natürlich!)„. V." nehmen zu müssen, daß die Schuld an diesem Aufstande aus- persönlichen Momente, die in die Kolonialfrage hineingespielt haben, sieht sich veranlaßt, den eigenen Wahlaufruf zu fälschen. Und noch dazu mit fetten Lettern! Die Nuzanwendung aber, die das fchließlich auf deutscher Seite beziehentlich auf seiten des nach Möglichkeit auszuschalten. Regimes lastet, das in Südwestafrika besteht, so würden wir von Der Vorstand der Zentrumsfraktion möchte also alle die Zu- freifinnige Blatt aus der entdeckten Fälschung" zieht, ist zu töstlich, als daß wir sie unseren Lesern vorenthalten könnten: vornherein gegen eine Bewilligung dieses Etats stimmen. Nach fammenstöße des Herrn Noeren mit Herrn Dernburg sowie die fcige Hier ist also das Endziel des Sozialismus vollständig ausdem wir uns aber über die Ursachen... bis auf diesen Augen- Berleugnung des Herrn Noeren durch seine eigene Fraktion am gemerzt und in der Versenkung verschwunden. Es ist bezeichnend, blid noch im untlaren befinden, sind wir zu dem Entschluß ge- liebsten ungeschehen machen. Die Sozialdemokratie wird dafür baß fogar ein Blatt wie die Leipziger Volksztg.", die sich auf tommen, bis auf weiteres diesen Forderungen gegenüber uns der Sorge tragen, daß die schäbige Haltung der Zentrumsfraktion un ihre marristischen Grundsäge so viel zugute tut, derart vor aller Welt klarlegt, wie wenig sie an die Zugkraft des Sozialismus Bei den späteren Abstimmungen hat die sozialdemokratische vergessen bleibt! Wenn die Anweisung ferner bittet, bei der Wahlagitation be- selbst glaubt. Vielmehr meint man die Wähler dadurch für sich Fraktion, da inzwischen die Ursachen mit erschreckender Deut- fonders darauf aufmerksam zu machen, daß das Zentrum feineswegs gewinnen zu können, daß man sich in einer Kritik des Bestehenden lichkeit zutage traten, gegen alle südwestafrikanischen Forde- mit der Kolonialpolitik überhaupt brechen wolle, so wird, wie sich darauf aufmerksam zu machen, daß das Zentrum keineswegs und in Verheißungen ergeht, die beide der Rüstkammer anderer Parteien entnommen sind. rungen gestimmt! das ohnehin von selbst versteht, wiederum die Sozialdemokratie Drittens kann es sich bei der Bewilligung der Südwestafrika- dafür sorgen, daß die Zentrums, verdienste" um die koloniale Geld- meint das brave Blättchen doch nicht etwa die Rumpelkammer der forderungen der Regierung nicht darum Handeln, den Strieg " so rasch als möglich zu Ende zu bringen", da gerade durch bergendung ins rechte Licht gerückt werden! die bisherige Taktik der Niederhehung der Eingeborenen der Strieg bereits drei Jahre lang hinausgeschleppt worden ist! Das„ Berliner Tageblatt" druckt mit Genugtuung eine Notiz Stäme es wirklich nur auf die rasche Beendigung des Krieges der Süddeutschen Reichstorrespondenz" ab, die es für eine zweifellos an, so würde eine kleine Truppenzahl-- das bewiesen die offiziöse Berliner Auslassung erklärt und in der es heißt:
Abstimmung zu enthalten."
Der amtlich protegierte Freifinu.
Gottvoll! Nicht wahr? Mit der Rüstkammer" anderer Parteien Freifinnigen Volkspartei?
Aus den Wahlkreisen.
In Halle a. G. wurde die Wahlkampagne am Dienstagabend mit einer imposanten Barteiversammlung eröffnet, in der der bisherige Vertreter des Saalfreises, Genosse Frig Kunert, unter