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Reichstagswahlen sagte: Niemand wird uns auch blind für die j Und abermals geistige" Waffen des Zentrums. des Innern und mit Wahlprotest drohen. In einer intereffant ber Tatsache finden, daß des Reichstags Aufgabe sich nicht in der einzigen Kolonialabstimmung erschöpft, allsonntäglich von unseren Parteigenossen in den katholischen Be- der unserem Genossen von Elm entgegentrat, die Deutschen seien Aus dem Rheinland wird uns geschrieben: Bei den jetzt laufenen Versammlung in Bornhöved meinte ein Herr Dr. Voß, die an einem Tage vorgenommen wird. Der Reichstag ist auf airten der Rheinproving vorgenommenen Agitationstouren, die nach Südwestafrika gegangen um dem gegenseitigen 1825 Tage gewählt, und unsere besonnene Mission vorzugsweise der Verbreitung von Flugschriften dienen, zeigt sich abmurksen der Schwarzen ein Ende zu bereiten! ist, zu verhüten, daß nicht zwischen Scheulebern die vom Zentrum erzogene und beherrschte Bevölkerung wieder Deshalb sei der Aufstand ausgebrochen. nur nach einer Frage geblickt und darüber die in ihrem ganzen Tiefstand. Aus allen Gebieten kommen wie bei herrscht lebhafte Begeisterung für die Sozialdemokratie und lebhafte freiheitliche Vorsicht vergessen wird." früheren Wahlen die Nachrichten von Beschimpfungen, Entrüstung über den gegenwärtigen Kurs. Und zwei Wochen später hat sich Konrad Haußmann unserer Leute. Davon, daß dem Zentrum angehörende Bürger­Belästigungen und brutalen Miz handlungen In Frankfurt a. M. dennoch die Scheuleder umgebunden und alle freiheitliche meister, Ortsvorsteher, Polizeidiener usw. dem Vereins- und Ver- haben die Freisinnsdemokraten den demokratischen Landtags, Vorsicht" in den Wind geschlagen; denn aus seiner Feder stammt fammlungsgeses ebenso wie dem Recht der öffentlichen Schriften- abgeordneten Defer als Reichstagslandidaten aufgestellt. Eine aller Wahrscheinlichkeit nach. die parteioffigiöse Auslaffung im verteilung zu Wahlzeiten vielfach den Hals abdrehen, soll hier Ginigung mit den Nationalliberalen ist gescheitert. Dieſe heutigen" Beobachter", in der die komplette Rechts- weiter nicht geredet werden, obwohl diese Fälle bei dieser Wahl erklärten, nicht weiter nach links zu gehen, als bis auf den frei schwenkung der Bolts partei prinzipiell" begründet wird. häufiger als je zuvor zu verzeichnen sind. Dazu kommen die von finnigen Landtagsabgeordneten funt. Der aber lehnte ab, und Sie bezeichnet es wirklich als die Hauptaufgabe der Bolts. Der tatholischen Geistlichkeit Hand in Hand mit den Behörden so konnten die Demokraten den Chefredakteur Deser aufstellen. Das partei bei der bevorstehenden Reichstagswahl, gepflegten feigen Saalabtreibungen. Das Niederträchtigste aber ersehnte Wahlbündnis mit den Nationalliberalen ging aber dabei in find die brutalen körperlichen Mißhandlungen unserer Flugblatt- die Brüche. Für die Nationalliberalen, die nun Anschluß nach Dafür zu forgen, daß die kolonialpolitische verteiler, zu denen offen und berstedt in Reben, rechts ſuchen, kandidiert Herr von Lasauly. Die Freifinnigen und Minderheit vom 13. Dezember in eine Mehrheit Predigten und Beitungsnotizen aufgefordert eine Handvoll Nationalsozialer wollen die Kandidatur Deſer unter verwandelt werde! Und um das herbeizuführen, darf sie wird. stüßen. Das Zentrum hat als Zählkandidaten Erzberger , die am 25. Januar feinem Gegner der Vorlage zum Siege verhelfen... Sie muß deshalb gegen die Sozial- wie die Bentrumspreffe zu Brutalitäten gegen sozialdemokratische Verbreitung eines Flugblattes in 120 000 Exemplaren. Bei unseren Wir haben schon in früheren Jahren wiederholt festgestellt, Antisemiten und Mittelständler M. Kämpf aufgestellt. Die sozialdemokratische Partei eröffnete den Wahlkampf mit der demokratie mit aller Entschiedenheit und Klarheit Stellung Flugblattberteiler geradezu aufreizt; besonders die Koblenzer Verbreitung eines Flugblattes in 120 000 Exemplaren. Bei unseren Boltszeitung" des Abgeordneten Dr. Marcour hat sich auf Genossen herrscht frohe Kampfstimmung und Siegeszuversicht. Sie diesem Gebiete des öfteren hervorgetan. Raum ist die Wahl- hoffen, daß Genosse Quard im ersten Wahlgange ge bings in weniger plumper Weise als früher, los. Jede Vorsicht agitation diesmal eröffnet, so legt das Blatt schon wieder, aller- wählt wird. außer acht läßt die Euskirchener Voltszeitung". Dieses Hungerwahlen! Bentrumsblatt schreibt, daß der Ort Frauenberg von fünf Genossen 8tg." und anderen staatserhaltenden" Blättern, die sich kürzlich Der, Kölnischen Zeitung ", der, Nordd. Allgem. zum Verteilen von sozialdemokratischen Flugblättern besucht worden über unseren Nachweis entrüstet haben, daß die Reichstagswahlen sei. Nachdem sie mit einer gehörigen Portion Schnee- im Zeichen des Hungers stehen, dedizieren ivir folgende ballen empfangen worden waren, mußten sie unter fleine Ausgrabung: dem Gejauchze der Ortseingesessenen und der Schuljugend(!) den Rückzug antreten. Andere Ortschaften, die von diesen Weltverbefferern besucht werden sollten, können sich pies zum Beispiel dienen lassen."

nehmen."

Diefe offene Kriegserklärung wird dann mit vielen Drum und Dran von Worten belastet, ohne daß ihre Begründung dadurch auch nur um einen Grad sachlicher würde. Mit dem Einwand, daß die Sozialdemokratie blindlings und gewohnheitsmäßig gegen alle Etats stimme", Todt man heute wahrlich keinen Hund mehr hinterm Ofen vor. Und im übrigen war diese Eigentümlichkeit der Sozial­demokratie Herrn Konrad Haußmann vor vier Wochen, als er mit uns das rote Kartell" zur württembergischen Landtagswahl ab­schloß, genau so gut bekannt wie heute.

Sein eigenes Parteiorgan, die Frankfurter Zeitung ", wird Herrn Haußmann bös den Tert lesen müssen. Am 15. Dezember 1 schrieb sie in einer Polemik gegen die falsche Wahltaktik der frei- ebenfalls ein frommes Zentrumsblatt, getrieben. Am allergemeinsten aber hat es der Opladener Bote", Das Blatt sinnigen Volkspartei:" Trog aller prinzipiellen Gegnerschaft gegen forderte die Katholiken von Opladen und Umgegend" in Hinsicht die Sozialdemokratie ist doch nicht zuberkennen, daß diese auf eine von sozialdemokratischer Seite angekündigte Flugblatt­Partei in politischen, wirtschaftlichen und verbreitung auf, energisch das Hausrecht zu wahren": Drei­sozialen Fragen der Reaktion energischen Wider malige Aufforderung, fünf Finger, ein Griff stand und sie an der Seite einer erstartten Binken Vordermann, vorwärts marsch, mit dem linken Fuß Gewähr gegen volksfeindliche Pläne bieten angetreten und der rote Hampelmann liegt draußen! Auf keine tourde." Diese Gewähr ist für Herrn Konrad Haußmann be langen Erörterungen einlassen- handeln." deutungslos. Seine Hauptsorge ist, daß Fürst Bülow die verlangten Millionen für nicht ganz 200 Hottentotten bekommt. Diese Mil­lionen aber wollen die Sozialdemokraten nicht bewilligen, und darum nieder mit ihnen!

Ob sich Herr Konrad Haußmann und seine Freunde über die Wirkung ihres Tuns flar geworden sind, wissen wir nicht. Indessen werden sie sich wohl nicht einreden, daß die Sozial demokratie ruhig still hält, wenn ihr jemand an den Kragen will. Die Sozialdemokratie hätte es in der Hand, die boltsparteilichen Reichstagsmandate auf eins zu reduzieren. Und bei der jeßigen Haltung der Volfspartei wäre ihr Verschwinden aus dem Reichstag taum ein Verlust für die freiheitliche Linke.

Als die Voltspartei einmal von der Sozialdemokratie reaktionär" geheißen wurde, war sie arg verschnupft und wollte das nicht wahr haben. Gewiß, sie hatte recht, sie war und ist nicht die Reaktion- aber sie ist nach dieser neuesten Leistung un­bestritten ihr diensteifriger Lakai! Ob ihr diese Charakterisierung wirklich lieber ist??

Freifinnige Wohlanständigkeit.

hezte Zentrumsanhängerschaft in rheinischen Orten nach solchen Eine ganze Reihe von Fällen liegt bereits vor, wo die ver­und ähnlichen Aufforderungen gehandelt hat: In Hahn( Bezirk Aachen ) wurden vier unserer Flugblattverteiler von dreißig bis vierzig Personen berfolgt und bombardiert; amei erhielten schwere Kopfberlegungen, die beiden anderen wurden durch reinen Bufall weniger schwer verletzt. der Rheinischen Zeitung " schon gemeldet. Den Ueberfall in Oberdre es bei Bonn haben wir nach

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" In der. Lat. sind die Lebensmittelpreise so start gestiegen, daß die Löhne dieser Steigerung nicht folgen fonnten. Das ganze Lohnmehr wird absorbiert( berbraucht) durch die Teuerung, und der Tribut, den unsere Industrie der Landwirtschaft zahlt, beträgt jährlich 40 bis 50 Millionen. Daß hierdurch Unzufriedenheit entsteht, ist begreif lich, und der Regierung, welche der Industrie diese Last auf­gebürdet hat, werden unsere Bevölkerungskreise wenig Dank wissen, dabei ist noch keine Aussicht vorhanden, daß die Aera Pod" sobald ihrem Ende entgegensieht. Wäre die Lohnerhöhung den Arbeitern wirklich zugute gekommen, im Ruhrgebiete schwirrten feine Streifgerüchte. So dagegen kommt der Arbeiter trotz der guten Konjunktur nicht weiter, ja noch nicht so weit wie früher... und aus diesem Grunde mag die Forderung der Arbeiter als nicht unverständlich erscheinen."

So schrieb am 10. Oftober 1906 die

,, Rheinisch- Westfälische Zeitung"!

Und ähnlich äußerte sich damals auch die Norddeutsche Allgemeine Zeitung", dieselbe, die jetzt, da es der Wahlkampf er hauptet! fordert, mit breister Stirn das Gegenteil be­Ehrliche Leute!

Pfarrer Naumann

Rüden getreten, daß er hinstürzte. Auch der wie oben von dem In Waldrach wurde ein Flugblattverteiler derart in den Bentrumsblatte geschilderte Ueberfall in Frauenberg ist durch­aus nicht so einfach verlaufen, wie das Blatt den Anschein gibt. Denn die fromme Bevölkerung warf nicht nur mit Schneebällen, sondern bedrohte unsere Genoffen auch mit Brügeln und bombar- hat nun endlich einen Wahlkreis gefunden, er hat in Heilbronn dierte sie mit Ziegelsteinen; einem Genossen wurde von einem angenommen, dessen Liberale ihn dringend um die Annahme der Bentrumslümmel der Hut vom Kopf heruntergehauen. Kandidatur gebeten haben. Nach Angaben bürgerlicher Blätter Kolonien Kultur und Christentum verbreiten. Wir raten ihm, wollen. Die Schwäbische Tagwacht" glaubt noch nicht recht daran Das Zentrum behauptet immer wieder, es wolle in den sollen auch die Nationalliberalen Heilbronns für ihn eintreten zuerst mal in seinen eigenen Domänen diese Aufgabe zu erfüllen. wegen der Abhängigkeit der schwäbischen Nationalliberalen vom Wir glauben schwerlich, daß die Schwarzen in Afrika gegen fried- Bauernbund, der das Heilbronner Mandat bisher innehatte.

liche Schriftenverteiler sich Brutalitäten erlauben würden, wie es die Schwarzen" in den katholischen Wahlkreisen des Rhein­landes und anderwärts tun.

Aus der Wahlbewegung in Westpreußen . Brofit Neujahr!" Oldenburg .

Durch die bürgerliche Presse geht eine bewegliche Klage über Sozialdemokratische Roheiten", die wider den braven Freifinn verübt worden seien. Der Bericht stammt aus dem frei­finnigen Boten aus dem Riesengebirge " zu hirschberg und Einer der bisfigsten Kämpen gegen die Sozialdemokratie ist behauptet unter der schönen Stichmarke:" Ein legel als fraglos der Junker Oldenburg- Januschau. Unsere Genossen im fozialdemokratischer Reichstagskandidat", daß der Wahlkreise Elbing- Marienburg, wo Oldenburg für den Reichstag im Kreise Hirschberg- Schönau für die Sozialdemokratie kandidierende kandidiert, wollten dem mutigen Sozialistentöter nun Gelegenheit Genosse Albert- Breslau durch Toben und Brüllen, worin er geben, seine Angriffe gegen die Sozialdemokratie in einer großen durch seine Anhänger unterstützt wurde, dem freifinnigen Wählerversammlung im Elbinger Gewerkschaftshause zu vertreten. Kandidaten und bisherigen Abgeordneten Dr. Ablaß das Oldenburg wurde schriftlich zu der Versammlung eingeladen, er zog Sprechen in einer freisinnigen Versammlung zu Voigtsdorf folange es aber vor, nicht zu erscheinen, trotzdem ihm vollste Redefreiheit unmöglich gemacht habe, bis der Wirt den Ruheftörer am Kragen zugesichert worden war. Dafür sandte Junker Oldenburg folgendes genommen und zur Tür hinausbefördert habe. Dann sei sofort Telegramm: Ruhe eingetreten und Herr Ablaß habe zu seinen Wählern sprechen fönnen.

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Einladung erhalten, spreche nicht in sozialdemokratischen Ver­fammlungen. Profit Neujahr! Oldenburg ."

In der nordwestlichen Ecke Deutschlands

Klerikale Bescheidenheit.

Die Tremonia", das Dortmunder Zentrumsblatt schreibt: Wo hat Herr Bömelburg seinen Befähigungsnachweis im Reichstage erbracht? Herr Effert stedt doch den Herrn Bömelburg zehnmal in die Tasche, was Intelligenz und Redegewandtheit angeht."

Von der Intelligenz" des Herrn Effert, des Zentrumstan didaten für Dortmund , legt folgende Stelle aus einer feiner Wahl­reden Zeugnis ab:" Ich wüßte auch noch andere Stände, für deren Stände, ich glaube aber nicht, daß ich mich zum Anwalt der Rechte man manches geltend machen könnte, die sogen. besseren felben zu machen brauche. Ich bin der Ueberzeugung, auch diese haben im 3entrum eine gerechte Vertretung nach allen Seiten, eine Vertretung, die es versteht, die Rechte der besseren Stände" entsprechend wahrzunehmen. Das sind aber Sachen, von denen ich nichts kenne, und in die mische ich mich nicht hinein." Um Fusangels Wahlkreis.

In dieser Darstellung des freisinnigen Blattes erscheinen die Das ist der echte Oldenburg . Es erübrigt sich jedes weitere braben Ablaßleute als die reine, blütenweiße Unschuld, die niemand Wort der Kritik. Im übrigen haben unsere Genossen in Westpreußen Im Wahlkreise Arnsberg- Olpe- Meschede geht es ein Leids getan hat die Sozialdemokraten haben danach aus fchon jetzt fortwährende Kämpfe mit den Behörden zu führen, die gegenwärtig sehr lebhaft zu. Herr Fusangel, der bisherige purer Roheit und weil sie die vernichtenden Ausführungen des Herrn von den Gesetzen, die sie ausführen sollen, teine blaffe Ahnung zu Vertreter im Reichstage, soll abgewimmelt werden. Aber der Mann Ablaß fürchteten, die Versammlung der gesitteten und wohlanständigen haben scheinen. So verweigerten die betreffenden Beamten will nicht auf die Kandidatur verzichten. In der Versammlung Freisinnigen gestört. in Marienburg, Tolfemit, Schöneberg , Pangrig Kolonie, des Provinzialkomitees der westfälischen Zentrumspartei , wo die Wie liegt die Sache aber in Wirklichkeit? Jungfer, Lieffau usw. Abschriften der Wählerlisten. In ein Kandidatenfrage der einzelnen Kreise erörtert wurde, ist man bes In der Versammlung zu Voigtsdorf hatte man Genossen zelnen Orten verweigerte man sogar die Einsichtnahme in die züglich Arnsberg - Olpe- Meschede zu keinem Entschluß gekommen. Albert notgedrungen entgegen der Pragis in den vorhergehenden Listen. Natürlich wurde in jedem Falle sofort Beschwerde geführt Unterdes hat man den christlichen Arbeiterjekretär Boder dem Bersammlungen, wo man echtfreifinnig der angegriffenen Sozialdemo- mit dem Erfolg, daß den gesetzesunkundigen Beamten von der vor Fusangel auf den Hals geschict; Boder hält im ganzen Wahlkreise fratie das Wort rundweg verweigerte reden lassen müssen, weil gesetzten Behörde die nötigen Belehrungen zu teil wurden. Auf Bersammlungen ab, und nach den Berichten der Zentrumspresse die große Mehrheit der Versammelten das schon vor Beginn der Vers einzelne Beschwerden ist bisher noch keine Antwort erfolgt. Auch scheint Herr Bocker der fommende Mann zu sein für den sauer­sammlung energisch verlangte. Nachdem Genosse Albert auf die Rede Pfarrer sind, wie üblich, in Aktion getreten und benutzen die Gottes - ländischen Wahlkreis. Weiter machen aber auch die Herren vom Ablaß erwidert und dieser aus dem ihm sichtlich peinlichen Beifall häuser, um den Gläubigen anstatt der Sonntagspredigt staats- Westfälischen Handwerkerbund Anspruch auf den Kreis; in ciner der Mehrheit der Anwesenden entnommen hatte, daß die freisinnigen erhaltende Wahlreben zu halten. So marschieren denn alle bürger- Sigung des Gesamtvorstandes wurde beschlossen, den Vorsitzenden Tiraden hier keinen Boden gefunden, begann Herr Ablaß eine lichen Parteien Arm in Arm mit dem Ordnungsklüngel geschlossen des Bundes, den Dortmunder Stadtverordneten Möller, dent regelrechte Probotationsrede. Vor Zorn immer unsicherer, gegen die Sozialdemokratie. Wahlkreiskomitee als Kandidaten zu empfehlen. Am Sonntag foll bor lauter Hülflosigkeit ärgerlich und nervös geworden, begann er die Entscheidung fallen. mit Hülfe gewagter Juristentniffeleien, den Genossen Albert mit Argumenten aus Eugen Richters nachttopfduftendem Sozialisten ist die Wahlarbeit in vollem Gange. Wie bekannt, haben unsere Spiegel" maufetot" zu schlagen. Ruhig ließ es die Versammlung Hamburger Genossen auch noch die Agitation für die am 1. Februar Die Wahlbewegung in der Provinz Brandenburg . über sich ergehen. Als aber der Herr sich zu der Kühnheit ver- stattfindenden Wahlen zum Landesparlament zu erledigen. Sie In Prizwalt( Wahlkreis Ost priegnig) referierte in einer stieg, zu behauptet: unterziehen sich den Strapazen mit regem und Erfolg versprechendem Boltsversammlung, wie sie die Ostpriegnig noch nicht gesehen hatte, Weshalb ist Herr Albert nicht so ehrlich, auch zu sagen, daß Eifer. Die bisherigen Versammlungen erfreuten sich überall eines Genosse Karl Heichold Berlin . Die Parteigenossen des der reiche Billenbefizer August Bebel Hunderttausende geerbt und außerordentlich starken Besuches und es fam in mehreren Ortes schätzten die Besucherzahl auf zirka 1000. Bahlreich waren die der Partei davon bis heute nicht einen Pfennig abgegeben hat?" zu regen Aussprachen mit den entschiedensten Liberalen", Bauern und Gutsbesitzer der Umgegend sowie die Kleinbürger der da war es mit der Geduld der Leute vorbei. Genosse Albert rief die nicht berwechselt terben wollen mit irgend einer Stadt vertreten. dem Ablaß zu: Herr Doktor, Sie wissen, daß Bebel über 60 000 m. der bestehenden liberalen" Fraktionen. Diese Herren spielen Am Nachmittag hatte eine Versammlung der Konservativen ge­fofort der Partei geschenkt nnd längst die Villa nicht mehr hat. Sie sich als Hüter und Wahrer der Volksrechte auf, meinen aber, man tagt, in der auch unsere Genossen anwesend waren. Sie konnten sich werden das zurücknehmen!" Natürlich weigerte sich der Tapfere, zu dürfe mit dem Feuer nicht spielen und der Reichsregierung die nur dort ergögen am Wettstreit der Mandatsbewerber der Brotwucher­revozieren, und als er gar Miene machte, in demselben Tone weiter eine Prämie für die Sicherheit des Reiches darstellenden Kosten für partei. Es waren nicht weniger als sechs tonservative Kandidatur Bu reden, crscholl aus hundert Kehlen ein donnerndes: Zurück Landheer und Marine bewilligen und in nationalem Interesse für anwärter vorhanden, darunter auch unser bester Agitator, der dicke nehmen oder Abtreten!" und es erhob sich ein derartig stürmischer die Erhaltung der Kolonien eintreten, damit das allgemeine Wahl- Schweine- Pod. Aber selbst die Vertrauensleute des Bundes der Widerspruch, daß er schleunigst abtreten mußte. Nicht einmal die recht zum Reichstage nicht gefährdet werde. So sieht der ent- Landwirte hatten ihn als zu anrüchig wegen der Tippelskircherei 60 Bauern schützten ihn! schiedenste" Liberalismus aus! fallen lassen und unter den Sechsen den Sohn des verstorbenen Nachdem auch ein zweiter Freisinnsredner vergeblich versucht Jm 10. fchleswig- Holsteinischen Wahlkreise( Herzogtum Lauen- bisherigen Vertreters des Kreises, den Gutsbesitzer Dr. b. Dallwitz, hatte, zum Wort zu kommen, da die große Mehrheit der Versammelten burg ), der 1903 von uns in der Stichwahl gegen den konservativen ertoren. Darüber große Aufregung bei den Freunden des Landtags­verlangte, Herr Ablaß sollte erst seine Verleumdung zurücknehmen, Grafen v. Bernstorff- Stintenburg erobert wurde, finden täglich abgeordneten Löscher, der sich selbst ziemlich ungeschickt als fähiger wurde dann Genosse Albert durch den Wirt auf Befehl" auf liberale Versammlungen statt, in denen der neuliberale" Kandidat für die Vertretung der Voltsausplünderer anpries. Schließlich siegte gefordert, das Lokal zu verlassen. Mit ihm gingen 100 von den Rechtsanwalt Dr. Heckscher- Hamburg sein Programm entwickelt, an mit zweifelhafter Majorität der Erwählte des Spiritus Ringes, 160 Anwesenden. dem Fürst Bülow seine helle Freude haben dürfte. Auch in diesen Dr. v. Dallwitz, der dann auch eine nationale" Kandidatenrede So der Verlauf. Und nun überlassen wir allen anständigen Bersammlungen tam es zu lebhaften Auseinandersetzungen zwischen hielt, die auswendig gelernt war und etwa dem Inhalte der Flig Leuten das Urteil darüber, toer unanständig gehandelt hat; unsere Sozialdemokraten und Liberalen. In diesem Kreise ist außerdem blätter des unter Bülows Protektorat stehenden Reichsverleumder­Genoffen, die die Zurücknahme einer Verleumbung verlangten, oder ein bündlerisch- antisemitischer Defonom Müller Nuzhorn als verbandes entsprach. Unsere dortigen Genoffer rieten dem Genoffen Herr Ablaß und seine Leute, die sich dessen weigerten und hinterher Kandidat aufgestellt worden, für den Raab und Liebermann Hezschold ab, in dieser Versammlung das Wort zu ergreifen, da einen total berlogenen und von Schimpfworten v. Sonnenberg Wahlreden gehalten haben. Außerdem gedenken noch der Genosse Karl Schulz am Sonntag vorher in einer gegnerischen strogenden Bericht in die Deffentlichkeit brachten! die Nationalliberalen einen Kandidaten zu nominieren. Versammlung niedergetrampelt worden war. Wohl aber wurden die Hinterher hat der Verein der Freifinnigen Volkspartei für Jm 8. schleswig- Holsteinischen Wahlkreise( Altona - Stormarn ) Besucher aufgefordert, abends in der sozialdemokratischen Versamm Hirschberg- Schönau dem Genossen Albert durch eingeschriebenen fungiert als gemeinsamer Durchfallskandidat des bürgerlichen Misch lung zu sein, damit sie auch gegenteilige Ansichten tennen lernten. Brief den Zutritt zu allen freifinnigen Versammlungen bis zum masches Rechtsanwalt Löwenthal- Altona. Dieser Einladung waren die Konservativen auch zahlreich gefolgt, felbst Stichwahltage verboten. Für den Zuwiderhandlungsfall wird An- Jm 6. schleswig- Holsteinischen Wahlkreise( Ottensen - Pinneberg ) eine Reihe Redner der Nachmittagsversammlungen waren bertreten zeige bei der Staatsanwaltschaft wegen ausmachen die Landräte gegen den Freifinn mobil, weshalb diese, und folgten aufmertfam den fast zweistündigen treffenden Aus­friedensbruches angedroht! Freisinnige Helden! Freisinnige sich ihrer dem Reichskanzler geleisteten Dienste erinnernd, die Flucht in die führungen unseres Redners, der die Nachmittagsversammlung und mobranständigkeit! Deffentlichkeit antreten und mit telegraphischer Beschwerde boim Minister die dortigen Ausführungen der Konservativen einer bernichtender

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