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Politifche Ueberlicht.

Stele wechselndes Programm mit den neuesten Schlagern", das| konsequent ein bestimmtes Klasseninteresse bertreten hat, wie der ist die Marime des Bundesvorstandes. Heute überwogen die Bund der Landwirte und feine, die in furzer Zeit so Bedeutendes Faschingsnummern. Die Piecen aus der hohen Schule der Staats- erreicht hat. kunst, die früher den Bauern hin und wieder borgeritten wurden, fehlten ganz. Dafür hatten die humoristischen Programmnummern eine Vermehrung erfahren; denn wenn auch Graf Reventlow nicht mehr mitwirken kann, besißt für dieses Gebiet die Bundesleitung in dem Herrn b. Oldenburg- Januschau noch immer, wie anerkannt tverden muß, eine außergewöhnliche Kraft. Und auch Herr Dr.. Dertel hat, wie er heute bewies, eine entschiedene Befähigung für

Clownspäße.

Eröffnet wurde die heutige Versammlung durch Friherrn d. Wangenheim. Er hatte sich seinen Vortrag sorgfältig aus­gearbeitet und sprach gut. Geschickt hob er hervor, daß alle Prophe­zeihungen über die schlechten Wirkungen der Handelsverträge nicht eingetroffen seien. Nie hätte Deutschlands Industrie und Handel in solcher Blüte gestanden, wie heute. Auf eine Erörterung der Ursachen dieser Prosperität ließ er sich nicht ein. Ohne irgend welche Begründung versuchte er die jeßige Aufschwungsperiode als eine bloße Folge der am 1. März 1906 in Kraft getretenen neuen Vertragstarife hinzustellen. An diesem wirtschaftlichen Aufschwung hätte, meinte er, auch die Landwirtschaft einigen Anteil; doch ständen die Getreidepreise noch immer unter dem als annehmbar erscheinenden Durchschnitt. Würden nicht die wirtschaftspolitischen Forderungen der Land­wirtschaft bewilligt, dann und nur dann könne der sozialistische Zukunftsstaat Wirklichkeit werden. Die geeigneten Persönlichkeiten zu dessen Regiment hätte ja die Sozialdemokratie; Stadthagen 8. B. würde sich vorzüglich zum Oberschweinemeister quali fiziren.( Tosender Beifall.)

Redner kam dann auf die Reichstagswahl zu sprechen, lobte den Aufschwung des nationalen Gefühls und verlangte vom Fürsten Bülow die Aufstellung eines Programms seiner Heimats­politit.

Die Ansprache Dr. Roesides fand nicht in gleichem Maße den Beifall der Versammlung. Seine heisere Fistelstimme hinderte ihn, mit gleicher Verve wohlberechnete Kraftphrasen in die Manege zu schleudern. Zudem waren seine Ausführungen über den volks­wirtschaftlichen Wert hoher und niedriger Preise den meisten allzu langweilig.

Dann erstattete Landrat v. Malzahn den Bericht der Kassen­rebisionskommiffion. Um die ermüdende Wirkung dieses Vor­trags abzuschwächen, trug Herr Lude- Patenhausen, der sich in seinen Mußestunden mit der Fabritation agrarischer Gedichte zu beschäftigen scheint, einen selbstverfaßten poetischen Wahl­gruß vor.

Ihm folgte Dr. Diedrich Hahn, der anknüpfend an Wangenheims Vortrag die Reichstagswahlen besprach und zum Kampf gegen die Sozialdemokratie aufforderte. Seine Aus­führungen gipfelten in dem mit rauschendem Beifall aufgenommenen Gaz: Eine Rückkehr zum Caprivismus ist heute nicht mehr möglich." Mana

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Damit war der erste und ernstere Teil des Programms er­Ledigt. Herr v. Oldenburg Januschau betrat als Referent über die Kolonial- und Heimatspolitik die Tribüne. Gleich zu Anfang erklärte er, kein sachliches Referat halten zu wollen, denn we er sich fachlich aussprechen wolle, käme um 8 Uhr noch kein Schimmel in die Manege.( Große Heiterkeit.) Außerdem hätte er auch gar nicht nötig, über Kolonialpolitit zu reden; dazu wäre eigentlich Herr Dernburg da, der sich leider nicht eingefunden hätte. Dann folgten allerlei Ausführungen über das Ergebnis der Reichstagswahl. Besiegt worden ist, meinte Herr v. Olden­ burg , die Sozialdemokratie durch die Nichtwähler, und zwar vor­nehmlich die Nichtwähler, die Schweine besigen. Das nationale Schwein hat die Sozialdemokraten zu Boden geworfen. ( Stürmischer Beifall.) Die sozialdemokratische Politik war eine große Schweinerei. Einmal stimmten die Sozialdemokraten für die Aufrechterhaltung des Sklavenhandels, dann für die Neger gegen unsere braben Soldaten in Südwestafrika; da hat sich das nationale Schwein erhoben, denn aus dieser Politik der Sozial­demokratie wurde schließlich kein Schwein mehr flug.( Stürmischer Beifall.)

Auf fast gleicher Höhe der humoristischen Leistungsfähigkeit stand Herr Dr. Oertel, dessen Wike durch seinen sächsischen Dialekt unterstützt wurden. Er redete von dem faden Kamillentee= Aufguß des Capribismus, von den deutschen Handelsbeziehungen zu England und Nordamerika , von dem Denkmalsegport nach den Bereinigten Staaten, von dem Professorenaustausch, von Chamber­lain und von Fürst Bülows Beinen, die sich nicht für Bismardsche Stüraffierstiefel eigneten. Schließlich schloß er pathetisch mit dem Stuf: Ave Caesar, victores te salutant!( Kaiser, die Sieger grüßen Dich!)

Hierauf setzte das Haus die zweite Beratung des Etats der landwirtschaftlichen Verwaltung fort. Es wurden nur Lokale Wünsche geäußert.

Dienstag: Fortsetzung der Etatsberatung.

Freifinnige Bravourstückchen!

Es erhielten Stimmen:

Berlin , den 11. Februar 1907. Kampf gegen die Reaktion! So las man während des Wahl­Die Enthüllungen des Bayerischen Kurier". tampfes in den freisinnigen Blättern. Wie sie den Kampf geführt Die Regierung hat jetzt nach einigem Nachdenken heraus- haben, zeigt die folgende Aufstellung derjenigen Kreise, die von den gefunden, daß die dem Flottenverein aus dem Reichskanzler Freisinnsmannen den Rechtsparteien in der Stichwahl zugeschanzt amt für Wahlzwecke zur Verfügung gestellten Geldmittel worden sind. nicht aus amtlichen Fonds, sondern aus irgend welchen dem Reichskanzler von priuater Seite" überwiesenen Fonds Potsdam - Ofthavelland. stammen. Die Nordd. Allgem. 8tg." veröffentlicht nämlich an der Spize ihrer Sonntagsnummer folgende Notiz:

"

Der Bayer. Kurier" hat Mitteilungen aus der Privat­forrespondenz des Generalmajors, Keim und aus Briefschaften des Flottenvereins gemacht, zu deren Kenntnis der Gewährs­mann des Blattes nur auf dem Wege einer schweren Un­reblichkeit gelangt fein fam. Nach Mitteilungen der Präsidial­geschäftsstelle des Deutschen Flottenvereins ist die Angelegenheit bereits der Staatsanwaltschaft übergeben worden. Wir hoffen, daß es gelingen wird, eine volle gerichtliche Klärung dieses Vor­falles herbeizuführen. Inzwischen stellen wir das Folgende fest:

1. Es find für die Wahlbewegung keinerlei amtliche Fonds in Anspruch genommen worden, insbesondere hat weder der Flottenverein noch Herr Generalmajor Keim persönlich zu­wendungen aus solchen Fonds für Wahlzwecke erhalten.

Liebknecht( Soz.) Pauli( f.) Randow- Greifenhagen. Körsten( Soz.) v. Steinäcker( f.). Striegau - Schweidnik. Feldmann( Soz.) Frhr. v. Richthofen ( t.) Grünberg- Freystadt . Stolpe( Soz.). Benchelt( f.) Querfurt . Bollender( Soz.). Winkler( f.) Malchin - Waren.

B

Lorenz( Soz.).. b. Mazzan( f.)

2. Von privater Seite find zur Unterſtüsung Güstrow( 3)

regierungsfreundlicher Kandidaturen aufgebracht worden, bei deren Verwendung in dankens­werter Weise auch mehrfach der Nat amtlicher Stellen eingeholt und befolgt worden ist. Der Reichskanzler war in der Lage, dem Fürsten Salm in Aussicht zu stellen, daß er sich für eine Beihülfe zu den Kosten des Wahlkampfes aus folchen privaten Mitteln interessieren werde.

3. Herr Generalmajor Keim hat wie andere im Wahlkampf hervorragend tätig gewesene Männer Gelegenheit gehabt, dem Reichskanzler über den Fortgang seiner und des im nationalen Sinne tätigen Flottenvereins Arbeit zu berichten. Dabei hat er auch naturgemäß der Herausgabe von Wahlbroschüren Erwähnung getan. An der Gestaltung dieser Broschüren hat der Reichskanzler so wenig wie die Reichskanzlei mitgewirkt, auch eine Lügen des Herrn Erzberger" betitelte Broschüre ist an diesen Stellen vor ihrem Erscheinen nicht bekannt gewesen.

"

b. Treuenfels( f.) Bauch- Belzig. Ewald( Soz.). b. Dergen( Rp.). Rottbus- Spremberg.

.

Stichwahl

Hauptwabl

Freifinn 8193 8.709 S. 1119.69

.

18606 17158 21936 13566

17904

·

·

17162

22438

17080 3. 31

8878

Dr. Bernstein( Soz.) b. Dirksen( Rp.). Bitterfeld - Delisch. Rauh( Soz.) Bauermeister( R.) Harburg- Bartehude. Baerer( Soz.). Warenhorst( Rp.). Mecklenburg - Strelit. Lüth( Soz.) Naut( Rp.). Sachsen- Altenburg. Buchwald( Soz.). Schmidt( Rp.) Schaumburg- Lippe . Klingenhagen( Soz.) Dr. Brunstermann( Rp.)

Bie der Wie der Bayer. Kurier" mitteilt, hat auch der bekanntlich in Lennep - Mettmann und in Mühlhausen - Langen­falza gewählte freisinnige Professor Eid hoff sich im Wahl- Potsdam- Westhavelland. tampfe der besonderen Gunst des Generalmajors Keim erfreut. Am 3. Januar schreibt z. B. Reim an Eickhoff:

Es ist von hieraus fofort alles geschehen, um versöhnlich, teils agitatorisch, Ihre Wahl zu fördern. Ich war gestern im Palais und habe Fürst Bülow gesprochen und ihn darauf aufmerksam gemacht, daß die Regierung die Güte haben muß, dem Steuer einige Grade nach links zu geben und vor allen Dingen dafür zu sorgen, daß die Konservativen und der Bund der Landwirte nicht Sonder politit treiben. Wir haben auch von Ihnen gesprochen und hält auch der Fürst Bülow Sie für den geeigneten Mann, die Freifinnige Partei in dem nationalen Fahrwaffer dauernd zu erhalten."

Peus( Soz) Görde( natl.) Wolmirstedt - Neuhaldensleben . Nitsch( Soz.) Fehlhauer( natl.).. Liebenwerda- Torgau . Fleißner( Soz.) Wilde( natl.). Apenrade - Flensburg . Michelsen( So3.) Wommelsdorf( natl.). Dithmarschen .

Freifinn 4942 8. 83

8341 Fri. p. 4127 10042

Mittelstandsp. 3043

15604 10073 3

6545 13302

9361

16954

5539

5478 Fr. p. 5311 8.1539 8589

8517 r. p. 8270 11210

5307 Freifinn 4357 8957

shel 6541 81. 4036

910

11742 Fr. Bp. 6086 8. 73 14771

8.328 3.66bisherNt!.

Freifinn 5483

6868 Frf. Bp. 4336 10268

10775

7482

.

°

11818 20059

..

9690 15500

9082 Frf. p. 5415 11384 3. 120 Fr. 116

10712

.

10100

Frf. p. 6654 P. 175

16347

10695 B. b. 2. 110

16287

14667

28. 4830 Frf. 3567

21828

15360

6698 12504

6059

8622

Medl. Rechtsp. 115

19632

9

19092 Freifinn 7223 8. 96

22536

15702

3285

·

5049

2668 Frf. Bp. 2155 3677

11868

12760

3.69

11154 Frf. p. 5910 P. 59 7009

8898

15518

8487 r. 5952 8. 248 9672

7298

13776

8725

18050

6239 Frf. p. 4968 8. 75 6984 D.8236 D.- Soz.2359

12133

11188 Fr. 8886

17904

10168

6

12755.

12760

Ronf. 4476

14396

6944

Fri. Bp. 2735

Grenz( Soz.).

12669

11830

Fri. Bp. 6578

Dr. Stresemann( natl.). Darmstadt .

15103

8612

Berthold( Soz.)...

16824

15046 Frf. 8463

Dr. Diann( nail.)

18156

10119

-

Rostod.

Dr. Herzfeld( S03.) Link( natl.)

13332

15141

12314 Fri. p. 7973 8286

0

10458

0

14575

9429 Frf. 5495 11564

4780

4306 Frf. p. 4128

7852

4437

7994

12634

7262 Frf. p. 5424 8946

11791 11432 Frf. p. 7277

16444

8982

9486

7875 Natl. 6089

9764

6985

10213

9364 Fr. 3258 8.184

12948

9703

Am 15. Januar 1907 erhält Professor Eidhoff folgendes Schreiben vom Generalmajor Steim:

Nach verschiedenen Rüdsprachen mit Wilhelmftr. 77, wo man fich für Ihre Wahl warm interessiert, ist, um die Sache praktisch zu gestalten, die amtliche Unterſtüßung im Wahlkreise Lennep Remscheid in jeder Weise sichergestellt. Was den Wahlkreis Langen­falza betrifft, so bedauere ich und ebenso Wilhelmstr. 77 diefe Mitteilung ist aber ganz bertraulich aufrichtig daß dort ein nationaler Gegentandidat gegen Sie auf­gestellt ist." is fu запор забо

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Abgeordnetenhaus. witho

Müller( Soz.).. Goerk( natl.) Döbeln - Roßwein . Pinkau( Soz.) Everling( natl.) Annaberg - Eibenstod.

Jena .

Leutert( Soz.) Lehmann( natl.) Sachfen- Koburg- Gotha. Bietsch( Soz.). Quart( natt.) Eschwege- Schmalkalden.

.

Eckhard( Soz.) Raab( Antis.). Weimar . Baudert( Soz.) Gräf ( Wirtsch. B.). Leber( Soz.) Schad( Ant.) Holzminden.

0

Calwer( Soz.). v. Damm( Ant.) Kaiserslautern, Klement( Soz.) 13690 7629 8.4413 Frf. Bp. 273 Röside( B. d. 2.). 14717 10979 D. B. 4072 Die Freifinnigen haben demnach allein in der Stichwahl der Rechtsparteien 30 Mandate verschafft! ben Konservativen 7,

Das Abgeordnetenhaus beriet am Montag in erster Lesung den Entwurf eines Wanderarbeitsstättengefetes. Schon seit Jahren haben sich die gesetzgebenden Körperschaften Preußens mit der Frage der Fürsorge für Wanderarme be­schäftigt, ohne daß indes bisher etwas Positives geschaffen ist. Ein Entwurf vom Jahre 1895 scheiterte hauptsächlich an der Nach einigen weiteren Begrüßungsreden gingen die Not- Frage, wer die Kosten tragen solle: der Staat oder die Teidenden" auseinander, um sich im Weinhaus Rheingold, bei Prozingen. Im Gegensatz zu dem damaligen Entwurf, der Kempinski, in der Traube oder in den Gebirgshallen Unter den die obligatorische Einführung von Verpflegungs- Eisenach. Linden von der geistigen Anstrengung der Tagung zu erholen stationen im gesamten Staatsgebiete plante, schlägt die mit dem Bewußtsein, daß die Landwirtschaft Regierung jetzt das System der Wanderarbeitsstätten Trumpf ift. Und sie haben Grund zum Frohlocken! Der Bund vor, d. h. es sollen nur an einigen wenigen größeren Drten der Landwirte, dessen Mitgliederzahl nach dem Geschäftsbericht eines Bezirks Stationen für arbeitsuchende Wanderer ein­auf 282 000 angewachsen ist, hat Erfolge zu verzeichnen, wie teine gerichtet und die Wanderarbeitsstätten mit Arbeits­andere wirtschaftliche Organisation, und diese Erfolge sind keines- nach weisen verbunden werden, die wieder unter sich wegs bloße Bufallsrefultate, sondern, wenn auch die historische Fühlung haben. Mittellose arbeitsuchende Wanderer werden Entwickelung Preußens und seine wirtschaftsgeographischen Ver- von den Gemeindebehörden der nächsten Wanderarbeitsstätte hältnisse günstige Vorbedingungen lieferten, das Ergebnis zugeführt, wo fie gegen Arbeitsleistung vorübergehend Ver­einer sehr intensiven und planmäßigen bierpflegung und Obdach erhalten und von wo aus ihnen Arbeit zehnjährigen Arbeit, von der auch wir Sozialdemokraten nachzuweifen bersucht wird. Jst ihnen nirgends Arbeits­fehr vieles lernen können. Weder fehlt es zwischen den Bauern gelegenheit zu verschaffen, so werden sie einer Arbeits­über 1000 und unter 30 Hektar an Reibungsflächen, noch ist der folonie überwiefen. Bauernstand ein sehr gefügiges, sich leicht einer Organisation ein- Der Entwurf steht also im großen ganzen auf dem Boden passendes Element. Diese Masse organisiert, ihr eine feste Richtung des Bodelschwinghschen Systems mit all seinen Mängeln. und einen festen Willen gegeben zu haben, das ist immerhin eine Man entfernt die Arbeitslosen von der Landstraße, ohne sehr ansehnliche Leistung der Bundesleitung. Sie hat ihre spröde indes der Arbeitslosigkeit selbst zu steuern, und den unglück­Anhängerschaft zu einer Disziplin, zu einer Einfügung in die lichen Leuten, die sich in eine Arbeitsstätte begeben haben Gesamtströmung gebracht, die mögen immerhin die Landräte in der Hoffnung, daß ihrer Not ein Ende gemacht wird­geholfen haben- volle volle Anerkennung verdient. Und noch in anderer winkt die Aussicht auf Unterbringung in eine Arbeitstolonie, Richtung läßt sich viel vom Bund der Landwirte lernen. Er hat wo sie nicht als freie Arbeiter, sondern oft genug schlimmer fich stets als Klassenorganisation gefühlt und als in Gefängnissen behandelt werden. Das ist die immer die innere Ginheit und Festigkeit der praktische Sozialpolitik", die Arbeiterfürsorge" des preußischen Erwerbung unsicherer, in jedem Moment zum Staates.

-

"

nämlich: Potsdam Osthavelland , Randow Greifenhagen, Striegau - Schweidnitz , Grünberg- Freystadt , Querfurt , Malchin Waaren und Güstrow ,

den Reichsparteilern 7,

nämlich: Bauch- Belzig, Kottbus- Spremberg, Bitterfeld- Delitsch, Harburg- Buxtehude , Mecklenburg- Strelit, Sachsen- Altenburg und Schaumburg- Lippe ,

ben Nationalliberalen 11,

nämlich: Potsdam - Westhavelland , Wolmirstedt - Neuhaldens­ leben

, Liebenwerda Torgau, Apenrade Flensburg , Dith­ marschen , Döbeln - Roßwein , Annaberg Eibenstod, Darmstadt , Rostod, Jena und Sachsen- Koburg,

den Antisemiten 4,

nämlich: Eschwege - Schmalkalden , Weimar , Eisenach und Holz­ minden , dem Bund der Landwirte 1, nämlich: Kaiserslautern .

"

Abspringen geneigtér Glemente Glemente borgezogen. Mit dem Grundgedanken des Entwurfes, dem der Nie hat er die Tattit verfolgt, sich Massen angliedern zu wollen, Minister des Innern, b. Bethmann- Hollweg , selbst die ihren wirtschaftlichen Lebensbedingungen nach zu seinen Be- jede sozialpolitische Bedeutung absprach, erklärten sich alle strebungen im Gegensatz stehen, und deshalb, sobald er in aller Parteien einverstanden, nur wurde von verschiedenen Seiten und Angesichts solch schmählicher Handlangerdienste des Frei­Schärfe seine Forderungen stellt, sich von ihm wieder abzweigen an den Staat die Forderung gestellt, eine angemessene finanzielle finns für die Fleischwucherer und Wahlrechtsfeinde müssen. Ebensowenig hat er jemals nach dem Grundsatz gehandelt, Beihülfe zu leisten. Es ist aber nicht ausgeschlossen, daß das wagt die Berl. Volksztg." noch, der Sozialdemokratie wegen sich auf allen Gebieten zugleich zu betätigen und allen etwas bieten Gesetz wiederum an dem Kostenpunkte scheitert! Den Frei- ihres Verhaltens bei den Stichwahlen Vorwürfe zu machen. Mag zu wollen; stets hat er seine Sträfte auf bestimmte Forderungen tonservativen ist der Entwurf sogar noch zu sozial; fie erklärten die Moffe- Demokratie" doch erst einmal vor den freisinnigen Türen fonzentriert, die durch die politische Situation gegeben waren und sich gegen die Errichtung von Arbeitsnachweisen mit der Be­fegen! in der Richtung seines Bieles lagen; und erst, wenn diese For- gründung, daß Arbeitsnachweise nur von den Unter­derungen ganz oder teilweise erreicht waren, hat er seine Sträfte nehmern errichtet werden dürften, da sie sonst der sozial­auf andere Forderungen gerichtet. Mit dieser Tattit hat der Bund demokratischen Propaganda dienen!

der Landwirte die höchsten Erfolge erzielt. Es gibt keine politische Die Debatte endete mit der Verweisung der Vorlage an oder wirtschaftliche Organisation, die so rücksichtslos, so einseitig- leine Kommission.

Die Eröffnung des württembergischen Landtags. Stuttgart , 9. Februar.( Eig. Ber.). Die Thronrebe, mit der am Donnerstag der Landtag eröffnet wurde, ist ihrem wesentlichen Inhalt nach im Vorwärts