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Die Milchwirtschaft der Jrrenanstalt Herzberge ergab 86 791 2.| Philippftraße einbiegenbe Raftwagen fuhr unmittelbar vor einem Botsdamer Handelskammer Beschlossen, unter Zeitung der Handels­Einnahmen und 28 122 M. Ausgaben, mithin 8669 M. Reineinnahmen, herannahenden Straßenbahnzug der Linie 57 auf das Gleis. Trop fammer eine faufmännische Pflichtfortbildungsschule zu errichten; die noch bedeutender gewesen wären, wenn nicht 42 Stück Kühe Anwendung der Gefahrbremse gelang es dem Wagenführer nicht unsere Vertreter hatten dagegen beantragt, die zu gründende kauf­wegen geringen Milchertrages hätten verkauft werden müssen und mehr, den Zug bei der kurzen Entfernung zum Stehen zu bringen, männische Fortbildungsschule der bestehenden gewerblichen Fort­an jeder Kuh 75 M. eingebüßt worden wären, bei einem Bestande und so fuhr der Motorwaggon auf den Rolltvagen auf. Durch den bildungsschule anzugliedern.

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Auch

bon 50 Kühen. Die Schweinemästung brachte einen Rein- Anprall wurde der Kutscher des letzteren, Fris Bradtke, vom Ferner wird die Errichtung einer Lesehalle bei der hiesigen gewinn von 2712 M. bei einem Bestande von 50 Schweinen. Die Bock geschleudert, während die Pferde stürzten. B. erlitt eine Boltsbibliothek beschlossen. Dieselbe wird vom 1. April ab im neuen Besamteinnahmen betrugen 5482 M. und die Ausgaben 2720. erhebliche Kopfverlegung und mußte nach der Charité gebracht Feuerwehrdepot an der Marktstraße untergebracht werden. ( 970 m. Löhne, 100 m. tierärztliche Behandlung und 1650 M. werden. Von den Pferden brach das eine den rechten Hinterfuß, wird dem Erlaß einer Polizeiverordnung betreffend den Unter­Futter usw.) Die Geflügelzucht ergab nur 498 M. Reineinnahmen. es wurde der Abdeckerei überwiesen. Ein schwerer suchungsawang des Fleisches von Schlachtvieh bei Hausschlachtungen Die Einnahmen aus der Schweinemästung aus der städtischen Straßenbahnunfall hat sich gestern Nachmittag in der zugestimmt. Ein neuer Bebauungsplan wird für das Gelände Anstalt Wuhlgarten beliefen sich auf 12 366 M. und die Ausgaben Müllerstraße zugetragen. Der 45jährige Rentenempfänger Auguft zwischen Neue Prinz Mbertstraße und Fischerstraße genehmigt. auf 5887 M. darunter 1359 M. Verlust durch Ausbruch der Seuche. Gellefuhn, Riesenstr. 10 wohnhaft, war im Begriff gewesen, mit Bur schnelleren Fortschaffung der Schneemassen wird auf Antrag 64 Schweine mußten sofort geschlachtet werden. Die Reineinnahme einem Sad Kofs auf dem Rücken den Fahrdamm vor dem Grund- unserer Genossen die Summe von 3000 m. bewilligt. verringerte sich dadurch auf 6379 M. stück Müllerstr. 184 zu überschreiten. Nur wenige Meter vor dem In nicht öffentlicher Sigung wird der Erhöhung der Alters heransausenden Straßenbahnwagen 1919 der Linie 28 versuchte er zulagen der Volksschullehrer von 225 M. auf 250 M. zugestimmt. Nach einer Statiftit der Großen Berliner " in dem eben er die Gleise zu treuzen, wurde jedoch erfaßt, unter die Plattform Ferner wird ein Projekt vorgelegt, welches eine Umgestaltung der schienenen Geschäftsbericht wurden im Betriebe 1748 Personen leicht, gerissen und überfahren. Dem Verunglückten wurden mehrere jegigen freiwilligen Feuerwehr in eine Berufswehr in Neben­155 Personen schwer verletzt und 25 Personen getötet. Von den Rippen gebrochen, ein Ohr abgerissen und wettere schwere Ver- beschäftigung unter Beibehaltung der jezigen freiwilligen Feuerwehr­insgesamt zu Unfall gekommenen 1928 Personen ist bei 22 getöteten, legungen zugefügt. Troß der lebensgefährlichen Verlegungen ließ leute herbeiführen soll. 131 schwer verlegten und 1139 leicht verletzten eigenes Ver- fich G. nicht dazu bewegen, das Krankenhaus in Anspruch zu fchulden, bei 2 getöteten, 17 schwer verlegten, 512 leicht verlegten nehmen Bersonen fremdes Verschulden, bei 1 getöteten, 3 schwer verletzten und 77 leicht verlegten Personen Strankheit oder Zufall festgestellt worden, während in den übrigen 24 Fällen die Ursache ungewiß blieb.. Die im Laufe des Jahres 1906 ausgezahlten Haftpflichtabfindungen und Rentenbeträge haben zusammen eine Ausgabe von 369 000 M. Insgesamt hat die Große Berliner" im letzten Jahre 364 100 000 Personen befördert gegen 350 000 000 im Jahre 1905. Der größte Personenverkehr und die höchste Tageseinnahme entfielen auf Sonntag, den 17. Juni mit 1188 773 auf Fahrscheine be­förderten Personen und 119 069 M.; der niedrigste auf Freitag, den 20. Juli mit 716 756 auf Fahrscheine beförderten Personen und 71 734 M.

verursacht.

Bororte gegen Berlin .

In Aussicht ist genommen, daß alle brauchbaren Männer, welche als Straßenreiniger von der Gemeinde beschäftigt werden, gleich­zeitig als Feuerwehrleute zu fungieren haben. Rixdorf.

Seiner Flottensammlungen wegen unter den Schülern der ihm unterstellten Schule ist seinerzeit der Direktor der vierten städtischen Realschule, Tenger, öffentlich gerügt worden; derselbe Herr, auf Verschwunden ist seit dem 1. Februar der 28 Jahre alte Leder­dessen Veranlassung der Sohn des Genoffen Hoffmann dieser Tage arbeiter Ernst Raschte aus der Jägerstr. 54. N. wohnte bei seinen von der Schule verwiesen wurde. Grund dieser Verweisung soll das Fernbleiben des Jungen von der Kaisergeburtstagsfeier der Schule Eltern und war Heimarbeiter. Am Tage seines Verschwindens ging neue Arbeit zu holen. Unterwegs traf gegeben haben, die als ein Teil des Schulunterrichts angesehen wird. er morgens fort, um Run fann aber eine Verweisung nur dann erfolgen, wenn die vor- er den Händler G. aus der Pannierstraße und suchte mit Nachts erschien dann G. handenen Strafmittel erschöpft sind. Es sind solche aber über- diefem mehrere Gastwirtschaften auf. auf dem 34. Polizeirevier und gab dort den Hut und das haupt noch nicht zur Anwendung gekommen. Lieferbuch des Raichle ab. Er gab an, R. fei betrunken gewesen und habe sich infolgedessen nicht in die elterliche Wohnung zurüd gewagt. As die beiden das Maybach- Ufer passierten, habe sich R. plöglich losgerissen und sei in den Landwehrkanal gesprungen. Ver­geblich habe G. versucht, seinen Freund zu retten. Die Eltern des Bermißten glauben jedoch nicht, daß sich ihr Sohn selbst das Leben Bermißten glauben jedoch nicht, daß sich ihr Sohn selbst das Leben genommen hat. Auf welche Weise N. den Tod gefunden, konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Charlottenburg .

Sehr richtig bemerkt denn auch die Voltszeitung zu der Tat des übereifrigen Direktors:

" Ein derartig rigoroses Vorgehen kennzeichnet wiederum mit aller Deutlichkeit das reaktionäre und engherzige System Studt. Das Eine Protestversammlung gegen die Berliner beschämendste in diesem Falle ist aber die Tatsache, daß sich die Sache an Stadtverwaltung hielten die Grundbefizer von Friedrich seiner Berliner städtischen Lehranstalt ereignet hat und daß die Verwaltung hagen , Fichtenau , Ertner und den umliegenden Ortschaften der Stadt Berlin nicht in der Lage ist, sich gegen einen solchen Eingriff Das einzige Recht, das ab. In diesen Ortschaften hat sich seit mehr als einem halben Jahre des Provinzialschulkollegiums zu wehren. eine förmliche Waffertalamität infolge Sentung des Wasserspiegels der Stadt Berlin bei dieser sowie den übrigen städtischen höheren geltend gemacht, welche den Berliner Tiefbrunnenanlagen zu- Lehranstalten zusteht, besteht darin, das Geld aufzubringen, das die geschrieben wird. In Fichtenau allein haben 45 Brunnen tiefer- Unterhaltung dieser Anstalten erfordert. Uebrigens ist es auffallend, gelegt werden müffen. Der Vorschlag, gegen die Stadt Berlin daß sich der Direktor dieser Anstalt an das Provinzialschulkollegium einen Prozeß anzustrengen, wurde als aussichtslos abgelehnt, um besondere Verhaltungsmaßregeln gewandt hat." δα nach den bestehenden Gesezen die durch Entziehung Feuerwehrbericht. In der letzten Nacht wurde die Feuerwehr des Wassers Geschädigten feine Ansprüche auf Entschädi- nach der Pfuelstr. 5 gerufen, too auf einem Neubau Feuer aus­gung haben. Verschiedentlich wurde borgeschlagen, eine gekommen war. Gestern früh brannten in der Krautstr. 50 Kisten gütliche Einigung mit der Stadtgemeinde Berlin in die Wege zu und anderes in einer Bonbonfabrik und in der Milaftr. 3 die Dach­leiten und, als glücklichste Lösung der Frage, den Anschluß der betr. konstruktion u. a. Unter den Linden 2 mußte ein Ladenbrand ge­Ortschaften an das Berliner Wasserwert herbeizuführen. Berlin löscht werden. Regale u. a. brannten dort. Der 20. Bug hatte in dürfte, wie mitgeteilt wurde, faum geneigt sein, bei den immer der Brüderstr. 43 zu tun, wo Papier usw. in Bureauräumen steigenden Ansprüchen, die an die Leistung seiner Wasserwerke gestellt brannte. Weiter hatte die Wehr in der Alvenslebenstr. 17, Elbingers, werden, weitere Ortschaften der Umgebung mit Wasser zu verforgen. Ede Brausbergerstraße, Alte Jakobftr. 139/148, Friedrichstr. 25/26 Eine Verpflichtung dazu läge auch nicht vor, höchstens fönne es ber- und anderen Stellen zu tun. anlaßt werden, die versiegten Brunnen, wie es bereits mit denen

D

des Forstfiskus geschehen sei, auf seine Kosten tiefer zu legen. Nach Arbeiter Samariterkolonne. Der Mitgliederversammlung wegen stundenlanger Debatte wurde beschlossen, den Schaden und dessen fällt die Uebungsstunde der 4. Abteilung heute abend aus. Ursache durch Sachverständige feststellen zu lassen, das gesamte Material den Aufsichtsbehörden zu unterbreiten und sie zu ersuchen, die Interessen der benachteiligten Ortschaften gegenüber der Stadt Berlin in Schutz zu nehmen.

Im Rathause fand am Dienstag eine Sigung des Aufsichtsrats der Berliner elektrischen Straßenbahnen" statt, in der nach Ers

Vorort- Nachrichten.

Friedenau , Schöneberg , Steglitz , Wilmersdorf , Zehlendorf !

Berein Freier Kindergarten. Heute abend 81% Uhr findet im Voltshause", Rosinenstr. 3, ein Elternabend statt. Schriftsteller S. Kaßenstein wird einen Vortrag über Kinderschutz" halten. Danach freie Aussprache. Gäste sind willkommen. Adlershof .

Be­

In der letzten Gemeindevertretung wurde der Voranschlag für das Etatsjahr 1907 beraten. Bor Eintritt in die Beratung lagen einige Vorlagen, welche auf die Gestaltung des Voranschlages von Einfluß waren zur Beschlußfassung. Beschlossen wurde, die Markt­kontrolle einem Tierarzt zu übertragen, welcher verpflichtet wird, mindestens wöchentlich einmal den Wochenmarkt zu kontrollieren. Die Erhöhung des Grundgehalts der Rektoren, Lehrer und Lehrerinnen, sowie die Erhöhung der Bezüge der Beamten führte zu ausgedehnter Debatte, in welcher von unseren Genossen in längeren Ausführungen die Notwendigkeit der Erhöhungen mit dem Hinweis auf die Lebensmittelteuerung befürwortet wurde. mängelt wurde von unseren Genossen, daß in dem vorgelegten Be­foldungsplan der Beamten, die Gehälter der höheren Beamten und die der Gemeindewächter und Schuldiener in feinem richtigen Ver­hältnis stehen, sondern die der letzteren zu niedrig seien. Außer­dem wurde die Weberanstrengung der Schuldiener einer abfälligen Kritik unterzogen. Für die Gemeindearbeiter hatte die Etats­Be- kommission überhaupt keine Erhöhung in Aussicht genommen; lebigung einiger geschäftlicher Mitteilungen, berichtet wurde, daß Arbeiter und Arbeiterinnen! Nach eingehender Be- unsere Genossen erklärten deshalb, nur dann für die Erhöhung der die städtischen Straßenbahnen bie einzigen geratung mit dem Vorstande der Arbeiter Bildungsschule Beamtengehälter stimmen zu können, wenn gleichzeitig ein Beschluß wesen sind, welche am 31. Januar d. J. trop des an- Berlin und den Parteigenossen vorgenannter Orte wurde be- auf Erhöhung der Wochenlöhne der Arbeiter herbeigeführt würde. haltenden Schneesturmes den Betrieb aufrechtfchloffen, in Stegliz , Ahornstr. 15, bei Shellha se eine Dadurch wurde die Mehrheit gezwungen, das Anfangsgehalt der erhalten haben. Auf der Linie Bankow- Mittelstraße war es Filiale der Schule zu errichten. Die Gröffnung des Unterrichts soll Schuldiener und Gemeindewächter statt auf 1000 Wt. auf 1200 Mt. möglich, die Motorwagen auf beiden Gleisen verkehren zu laffen und am morgigen Freitag, abends 9 Uhr, erfolgen. auf der Strede Treptow - Behrenstraße tonnte ein Bendelbetrieb In Aussicht genommen ist vorerst ein Unterrichtsturfus in zwischen Behrenstraße- Görliger Bahnhof und zwischen diesem und Treptow den Verkehr vermitteln. Dies war nur möglich, daß unter Geschichte. Dr. M. Maurenbrecher wird in zehn Borträgen Weglassung der Beiwagen ständig gefahren wurde. Es verdient Die große französische Revolution" behandeln. " das unisomehr Anerkennung, als die Große Berliner Straßenbahn Wir ersuchen nun alle diejenigen, welche gewillt find, ihr Wissen am 31. Januar den gesamten Verkehr einstellte und auch noch in den zu bereichern, an diesem Kursus teilzunehmen und Mitglied der folgenden Tagen auf den meisten Linien ruhen ließ, wodurch eine Arbeiter Bildungsschule zu werden. Alles Nähere ist zu Berkehrsnot ohne gleichen entstand, Handel und Wandel todte und erfragen bei den Genoffen Robert Zumpe, Steglis, Forststr. 18 II, alle Welt, besonders aber die Abonnenten und Fahrgäste der und wahrendorf, Stegliz , Schloßstr. 117, Restaurant. " Großen" empfindlich geschädigt wurden. werden. Der Vorstand.

Die Vergrößerung des Viktoriapartes. Die städtische Bart­deputation hat, wie mitgeteilt, beschlossen, mit dem Reichsmilitär- Rummelsburg. fistus über die Bachtung des Aufmarschgeländes zur Vergrößerung

des Biktoriaparkes in Berbindung zu treten. Wie berichtet wird, fcheinen teine großen Aussichten zur Realisierung des Planes vor handen zu sein. Der Magistrat ist zwar noch nicht an das Ministerium herangetreten, doch soll man hier nach wie vor ent­schlossen sein, in den Verhandlungen mit der Stadt das militärische Interesse in den Vordergrund zu rücken. Nach dem Reichseigentum gefetz vom 25. Mai 1878 fann ein Grundstück solange nicht nicht ver­äußert oder verpachtet werden, als es noch für militärische Zwede gebraucht wird. Das aber ist nach Ansicht der maßgebenden Stelle im Kriegsministerium hier noch der Fall.,

Es scheint danach, daß die Verhandlungen zwischen Magistrat und Militärfistus taum Aussicht auf Erfolg haben werden. Das wäre bedauerlich; denn notwendiger als für gelegentliche militärische Zwede wird das Aufmarschgelände" unseres Erachtens zur Er holung der im Kreuzbergbiertel wohnenden Bürger gebraucht.

Durch eine Ohrfeige getötet. Einen verhängnisvollen Ausgang nahm ein Streit, der gestern zwischen dem 32 Jahre alten Bier­tutscher Gustav flug aus der Dunderstr. 76 und seinem Mit fahrer, dem 27jährigen Hermann Schönfeldt aus der Schlie­mannstraße 12 entstand. Pflug fährt seit fünf Jahren einen Flaschen­bierwagen der Schultheißbrauerei. Gestern machte er feinem Mit fahrer, als sie sich auf der Fahrt in Nieder- Schönhausen befanden, Vorwürfe über zu langfames Arbeiten. Schönfeld gab schließlich dem Stutscher eine sehr heftige Ohrfeige. Fünf Minuten später brach Pflug in einem Laden, in den er einen Staften getragen hatte, tot zusammen. Der Erschlagene war verheiratet und hinterläßt awei fleine Kinder. Schönfeldt ist verhaftet worden

Eine traurige Aufklärung hat jetzt das Verschwinden des 27 Jahre alten Hausdieners Wilhelm Gemlow, Pappelallee 23, gefunden. G. hat seinem Leben gewaltsam ein Ende bereitet. Seine Leiche ist gestern in dem Walde zwischen Nieder- Schöneweide und Johannisthat aufgefunden worden. Die linke Brustseite des Selbst­mörders war von einer Kugel durchbohrt. Neben dem Toten lag der Revolver. Was den Lebensmüden zu seinem Schritt veranlaßt hat, konnte bisher nicht festgestellt werden.

festzusetzen und den Gemeindearbeitern einen Wochenlohn von 24 t. und den Vorarbeitern 30 Mt. zu gewähren. Das Grund­gehalt der Lehrer wurde auf 1400 Mr. festgefeßt und den Gemeinde­beamten das Anfangsgehalt, sowie der Wohnungsgeldzuschuß um je 100 Mt. erhöht. Die Anstellung eines zweiten Wächters wurde ebenfalls beschlossen. Der Etat, welcher in diesem Jahre in ordent­liche Verwaltung, Kanalisations- und außerordentliche Verwaltung eingeteilt ist, schließt in Ginnahmen und Ausgaben mit 701 600 M. ab. Der Zuschlag zur Staatseinkommensteuer und so weiter beträgt 150 Proz. und werden 97 000 m. vereinnahmit Außerdem sollen erhoben werden 341 Proz. der vom Staate veranlagten Grund- und Gebäudefteuer und 4 Proz. bom gemeinen Werte der Grundstücke, welche mit 88 000 t., 250 Proz. Gewerbesteuer der Klasse 1 und 2 und 175 Proz. der Klasse 3 und 4,

Die letzte Gemeindevertretersizung, die erste im neuen Jahre, mußte diesmal ohne die sonst übliche Ansprache des Bürgermeisters welche mit 23 925 Mt. veranschlagt sind. An indirekten Steuern in die Tagesordnung eintreten. gelangen zur Erhebung: Hundesteuer 1800 Mt., Lustbarkeitssteuer Vorerst verlas der Gemeinde- 1600 Mt., Biersteuer 5500 Mt. und Umsatzsteuer bei Veräußerung vorsteher ein Schreiben des bisherigen Gemeindefchöffen Lange, in von Grundstücken 20 000 Mt. Durch die Festsetzung des Steuerzu­welchem derselbe mitteilt, daß er seine sämtlichen Ehrenämter niederschlages von 150 Proz. zur Staatseinkommensteuer ist anscheinend eine legt; als Grund gibt Herr Lenze an, daß die Unzuträglichkeiten im Erhöhung der Steuern für 1907 herbeigeführt. In Wirklichkeit tritt Gemeindevorstand einen solchen hohen Grad erreicht hätten, daß ein aber gegenüber den 140 Proz. des Vorjahres eine Verringerung des gemeinsames Zusammenarbeiten ausgeschlossen sei.

Herr Lange war der älteste und befähigste von sämtlichen bürger­lichen Vertretern, Gemeindevorsteher und Beigeordnete mit ein begriffen. Die Gespanntheit zwischen dem Gemeindevorsteher und dem Schöffen Lange datiert bereits seit der Zeit, wo Rummelsburg durch Herrn Assessor Köhler einen Beigeordneten beschert erhalten hat. Die verschiedenen Vorgänge in den Gemeindevertretersizungen im Laufe des letzten Jahres weisen darauf hin, daß man Herrn Lange, welcher zugleich stellvertretender Amtsvorsteher war, absicht­lich von internen Gemeindeangelegenheiten fernhielt. Den Grund, daß Lange sich unbeliebt gemacht hat, gab die letzte Gemeindevertretersizung im alten Jahre.

Steuerfazes ein, da die bisher besonders erhobene Kreissteuer von 33% Bros. aus den allgemeinen Einnahmen gezahlt wird. Bei der bisherigen Form der Verteilung des Steuerbedarfs würden also nur 116% Broz. statt 140 Proz. des Vorjahres zur Erhebung gelangen. Unter Geschäftlichem teilte der Gemeindevorsteher noch mit, daß der Einspruch des Fabritbesizers Luter gegen die Festlegung der auflucht der Kaiser Friedrichstraße vom Bezirksausschuß zurückge­wiesen wurde.

Grünau .

und

In eine gefahrvolle Situation gerieten am Montag abend awischen 1/10 und 10 Uhr der Schlächtermeister 2. aus Adlershof mit In dieser Sigung hat Herr Lange das Bestreben des Gemeinde noch zwei Personen, als sie mit dem Schlitten an die Fähre ge­borstehers durch Benennung von Schulen und Stiftungen nach langten. Durch die unzulängliche Beleuchtung des Dörfchens ver­Namen von Angehörigen der königlichen Familie sich nach Oben fehlten sie die Wilhelmstraße herunterkommend, die Köpeniderstraße beliebt zu machen, mit Schärfe bekämpft und hat dadurch den An- und gerieten in der letzten Querstraße vor die Dahme . Ohne zu trag bes Gemeindevorstehers, dem hiesigen Realgymnasium den wissen wo sie sich befanden, gelangten fie plöglich auf zur Fähre. Der Schlitten tippte um, Ramen: Kaiserin Auguste Viktoria- Realgymnafium" zu geben zu bie Rampe Fall gebracht. zum Glüc sämtliche Infassen stürzten auf das Eis, das Bir hatten seinerzeit bereits unserer Meinung dahin Ausdruck noch vorn am Rande die Last trug. Sie waren nicht wenig gegeben, daß Herr Lange wohl faum ungestraft diese mutige Sprache erstaunt, als sie merkten, daß sie sich nur Meter von dem geführt haben wird. Ats Troft für die erlittene Unbill ersucht der offenen Wasser der Fahrrinne befanden und nur durch einen Glücks­Bürgermeister an Herrn Lange ein Dankschreiben richten zu dürfen!!! umstand wobei fie fich allerdings immer noch geschundene Ge­Zu Punkt 1 der Tagesordnung wird die Pflasterung der fichter geholt- dem Tode durch Ertrinken entronnen waren. Be­Straße A, welche am neuen Gymnasium von der Sadowa- bis zur rechtigt machten sie denn auch ihrer Empörung über die Nach­Hirschfelderstraße führt, beschlossen. Ebenso wird die Neupflasterung der läffigkeit der Behörde luft, die die Fähre des Nachts nicht durch eine Portlandstraße genehmigt. Gleichfalls werden die Mittel zur Neu- Schutzmaßregel absperren läßt. Wie uns mitgeteilt wird, sind erst pflasterung des Weidenwege sowie der Prinz Albertstraße von der vor einem Jahre Personen durch diese Bummelei ums Leben ge­Gleisschleife bis zur Neuen Prinz Albertstraße bewilligt. Die Er fommen. Man fagt zwar immer: Wenn das Kind in den Brunnen werbung des Dreiecks zwischen Prinz Albertstraße, Weideniveg und gefallen ist, wird derfelbe zugedeckt" das scheint hier aber noch Portlandstraße vom Berliner Magistrat steht bevor. Dasselbe soll nicht einmal der Fall zu sein. wie der Borhagener Plaz zu einem Schmud- und Marktplatz her­gerichtet werden. Bernau .

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In ungewöhnlich großer Zahl überwintern in diesem Jahre die Stare in Berlin , von denen man besonders in der Gegend des Lustgartens und des Kastanienwäldchens größere Scharen beob. Genehmigt wird der Ankauf von 11 Pferden zur Feuerwehr- und Die Stadtverordnetenverfammlung bewilligte dem Krankenwärter achten tann. Täglich zweimal, morgens und nachmittags, verfammeln Reinigungszwecken. Die Abänderung des Pflichtfortbildungsschulstatuts Sellner eine Teuerungszulage von 150. für die Zeit vom sich diese Bögel in der Straße An der Stechbahn, wo sich hunderte sowie die Errichtung einer kaufmännischen Fortbildungsschule erzeugt 1. April bis 31. Dezember 1906. Beschlossen wurde ferner die Er­von Staren in den Bäumen niederlassen, die zum Teil in starken eine längere rege Diskussion. Die hiesige Pflichtfortbildungsschule, bauung eines Restaurationsgebäudes am Liepnisfee mit 19 gegen Flügen auch aus dem Tiergarten tommen. Die Vögel werden welche fich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat, scheint in 2 Stimmen. Die Vorlage, den Bau eines neuen Schulhauses be­nämlich zu diefen Zeiten in dem Garten des Kronprinzenpalais bem Gemeindevorstand feine rechten Freunde zu haben; bereits zum treffend, fand einstimmige Annahme; es wurde der Magistrat ersucht, gefüttert und finden sich zu den Fütterungszeiten in Scharen von bier- bis fünfhundert Stüd ein. Zu den Wintergästen, die an der zweitenmal kommt derfelbe mit einer Wenderung zum Ortsstatut der Versammlung schleunigft fpezielle Vorlagen zu biefen beiden gebedten Tafel im Schloßgarten teilnehmen, gehören auch eine bahin, das die Schulpflicht für die am Orte wohnenden aber nicht Bauten zugehen zu lassen. Alsdann wurde noch der Bau eines gebedten Tafel im Schloßgarten teilnehmen, gehören auch eine beschäftigten jungen Leute aufhebt. Nach diesem geänderten Ortsstatut stanals von der Beperniderstraße durch den Angergang nach der Anzahl Finken, die in diesem Jahre zum ersten Male in Kaftanien- würde die Schule dann höchstens nur noch ein Drittel der Banke in einer Länge von 113 Meter genehmigt. wäldchen überwintern. jezigen Schülerzahl aufweisen. Nachdem unsere Genossen in ein­Nieder- Schönhausen. Straßenbahnunfälle. Gin heftiger zusammen stoß gehender Weise auf die Wirkungen diefes so geänderten Drtsstatuts In der Testen Gemeindevertreterfisung ist an Stelle des zurüd­eines Straßenbahnzuges mit einem Rollwagen fand Dienstagnach- im bildungsfeindlichen Sinne hingewiesen hatten, wurde dasselbe mittag gegen 5 1hr in der Louisenstraße statt. Der aus der gegen wenige Stimmen abgelehnt. Dagegen wird auf Antrag der getretenen Schöffen Herrn Zimmermeister Otto Rüdert

der