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wehte.

Ms Delegierte zur Rreis- Generalversammlung wurden die Ge noffen Wolf, Hofmann und Bengich gewählt. Ferner wurde an­geregt, den Ort in drei Bezirke zu teilen, um die Agitation besser entfalten zu können.

nächsten Versammlung die Einteilung der Bezirke bekannt zu geben. Die Angelegenheit wurde dem Borstande überwiesen, um in der Ober- Schöneweide. -S

Der Arzt hatte sich noch nicht lange entfernt, als sich ein zweiter Feuer entstand in der Nacht vom 25. zum 26. Februar in einer Unfall ereignete, der, wenn auch nicht so schwer wie der erste, folierzelle der Edelschen Anstalt. Nachts 1 Uhr wurde ein lautes aber immerhin noch schlimm genug ablief. Damit ist aber die Stufen bemerkt und bald wurde festgestellt, daß in der Jfolierzelle Unglücksliste dieses Unternehmens nicht erschöpft. In der Nacht eines Patienten Brand entstanden war. Die Hülfe tam noch aur bom Dienstag zum Mittwoch fielen die acht fertig aufgestellten ber Belle befindet sich ein Dfen; der Patient mus wohl den Stroh rechten Zeit, sonst wäre der Patient erstickt oder gar berbrannt. In Binder zur Marinehalle zusammen, obwohl nur leichter Wind fac in Brand gesteckt haben. Das Feuer wurde alsdann bald gelöscht. Mit den Schutzvorrichtungen in diesem Unternehmen soll es auch sehr schlimm bestellt sein. Ein erfreuliches Wachstum der Parteiorganisation haben die Hier hätten die Unfall. Rigdorf. Ober- Schöneweider Genossen im letzten Jahre zu verzeichnen. Danach berhütungsorgane ein bankbares Feld, nur scheint Un- Ein schwerer Betriebsunfall ereignete fich am Dienstagmorgen hat sich die Mitglieberzahl des Wahlvereins um 252 innerhalb eines Klarheit zu herrschen, welche Berufsgenossenschaft hier zu in der Fabrit für Eisenkonstruktionen von Steffen u. Nölle am Jahres vermehrt. Sie betrug am Schluß des Jahres 1905 285 und ständig ist. Auf eine Melbung an die Norddeutsche Berufs- Mariendorfer Weg. Der Arbeiter Karl Schulz, ein junger Mann stieg bis zum Schluß des Jahres 1906 auf 537. Sicher ein schöner genossenschaft Sektion I und II ging die Antwort ein, ihr gehe triebenen Bohrmaschine, wodurch ihm der eine Oberarm zerfleischt 18 Vereins- und 11 Boltsversammlungen. Die Einnahmen betrugen genoffenschaft Settion I und II ging die Antwort ein, ihr gehe bon etwa 20 Jahren, geriet in das Räderwert einer elektrisch be. Rohn für die intensive Tätigkeit der Genossen. Stattgefunden haben die Sache nichts an, die gleiche Antwort soll die Norddeutsche wurde. Der Verlegte wurde nach dem Briker Kreiskrantenhaus 6147,44 M. und die Ausgaben 5796,95 M. Die Bibliothek enthält Holzberufsgenossenschaft erteilt haben, allerdings mit dem Be- gebracht; ob und wieweit er wieder den, beschädigten Arm wird 374 Bände, dieselbe wurde von 165 Refern 1024 mal benutzt. Die merken, eine Revision vornehmen zu wollen. Es wird die höchste gebrauchen können, ist noch nicht festzustellen. Wie uns mitgeteilt Bahl der Vorwärts"-Abonnenten ist vom Januar 1906 bis Beit, daß Vorsorge zur Verhütung weiterer Unglüdsfälle ge- wird, dürfte auch dieser Unfall wieder auf die Außerachtlaffung Januar 1907 von 788 auf 930 geftiegen. Die Neuwahl des Bor troffen wird. Sachverständige erklären uns, daß Schuld an diesen der Unfallverhütungsvorschriften einerseits und zum anderen auf standes ergab folgendes Resultat: Vorsitzender: Muth; Raffierer: Unglüdsfällen zum Teil schlechtes Holz zu tragen scheine, welches die in den industriellen Großbetrieben immer mehr um sich Burgfchat; Schriftführer: Herliz; Beisiger: Henjes, Pfeifer, Roden­berwendet werde. greifende Treiberei zurückzuführen sein. Der Verunglückte mußte busch; Revisoren: Meinholz, Kaufhold, Jakobsen; Spediteur: die Bohrmaschine etwas weiter rüden; als er zu diesem Zwede Grunow; Speditionsfommiffion: Gallasch, Burgschat, Herliz; dieselbe durch Ausschaltung des elettrischen Stromes zum Still- Bibliothekar: Buge; Lokalfommiffion: Töpfer, Sielow , Gallafch; stand bringen wollte, wurde ihm vom Meister bedeutet, daß er Bezirksführer: I. Bezirk Strone, II. Berger, III. Förster, IV. Roden nicht erst lange ausschalten solle. Sch. kam dieser Weifung nach busch, V. Beintle, VL. Bamp, VII. 8obel. Als Delegierte zur freis und glitt beim Weiterrücken der Maschine in das Räderwerf. Das Generalversammlung wurden Muth, Grunow, Maurenbrecher, wäre noch verhindert worden, wenn nicht die den Arm erfassenden Jakobsen, Kaufhold, Berger, Zobel und als Stellvertreter Roden­In bas Maschinengetriebe geraten. Durch einen bedauerlichen unglück wurde das Bersäumte nachgeholt. Dieser Fall zeigt wieder, Zahnräder jeder Schußvorrichtung entbehrt hätten. Erst nach dem busch und Hösselbarth gewählt. Unglüdsfall ist gestern nachmittag der zwanzigjährige Fabritarbeiter wie Arbeitskraft und Gesundheit des Arbeiters auf dem Spiele Neuenhagen ( Ostbahn). Friedrich Stolp, Weidenweg 3 wohnhaft, zum Krüppel geworden. stehen. Die Unfallverhütungsvorschriften stehen nur zu oft auf St. war in der Treibriemenfabrit von Schwarz u. Co. in der dem Papier und werden nicht beachtet. Zu wünschen wäre, daß Müllerstraße beschäftigt und hatte sich einer Maschine genähert. Er solche Betriebe öfter einmal auf ihre Beschaffenheit untersucht wurde mit der rechten Hand in das Getriebe geriffen und als er würben. fich mit der linken zu befreien bersuchte, geriet auch diese hinein. Friedenau . Die Rechte wurde vollständig zermalmt und mußte im Rudolf Birchow- Krankenhause amputiert werden. Dagegen hofft man die andere Hand zu erhalten.

Rieberlegung eines Stadtverordnetenmandates. Rentier Heil mann, der seit 26 Jahren den 14. Gemeindewahlbezirk der ersten Abteilung im Roten Hause vertritt, hat der Stadtverordneten Wer fammlung angezeigt, daß er mit Rücksicht auf sein hohes Alter sein mt als Stadtverordneter niederlegen müsse.

Die böse Unterleitung. Eine größere, langanhalten be Störung des Unterleitungsbetriebes der Straßen bahn in der Fahrtrichtung Moabit - Potsdamer Platz ist Dienstag mittag dadurch eingetreten, daß die aufschneidbare Weiche an der Ede ber Sommerstraße durch das Herabfallen der Bunge unbefahrbar geworden ist. Bis zur Beendigung der schwierigen Reparaturarbeiten müffen die Wagen der Linien 1, 6, 7, 9, 15, 23, 24, 52 und 56 in der Richtung nach dem Potsdamer Platz durch die Luisen- und Dorotheenstraße geleitet werden.

Folies Caprice. Das Budapester Bossentheater in der Linien ftraße brachte am Montag, außer einem bunten Teil, gleich zwei neue Boffen auf die Bühne. Die eine 10 000 Gulden Mit. gift" charakterisiert die Che als das reine Geldgeschäft. Bei der Heirat in gewissen Kreisen steht natürlich in erster Linie die Frage im Vordergrunde: Wieviel befommt die Tochter mit? Je höher die Mitgift ist, besto eher wird über manche tleine Fehler" hinweg­gefehen. In 10'000 Gulden Mitgift" wird geschachert und ge­handelt, als ob es gälte, Wirtschaftsgegenstände oder andere Ge brauchsmittel möglichst gut au taufen und die brolligsten Situa tionen wurden heraufbeschworen durch Beschaffung der an der Mitgift fehlenben 2000 Gulden. Die zweite Boffe 3m Inspektionsaimmer" trieb die Lachlust des Publifums infolge der geradezu tollen Einfälle auf bie Spike, natürlich durch direkt haarsträubende Berwechselungen. Etn Leutnant befommi es fertig, seinen in Bibil erscheinenden Regiments fommandanten anzupumpen und zur Tür hinauszu werfen, deſſen Frau Heiratsanträge zu stellen und die Tochter für blödsinnig erklären zu wollen. Ga war weniger der Inhalt der tollen Bosse, als das gute Spiel der Mitwirkenden, das zum er heblichen Teile zum guten Gelingen des Abends beitrug, so bor allem Herr Berisch als Leutnant und Herr Aalbach als Heiratsvermittler.

Einige recht gute Leistungen brachte der bunte Teil des Pro­gramms, aus welchem vor allem Lotte Sebus durch ihre vor zügliche Vortragsveife lobend hervorzuheben ist, während sich der Biolin - Humorist Friedrich Regnis als Meister dieses Streich instrumentes borstellte und das Publikum au lauten Beifalls bezeugungen beranlaßte.

Ein neues Spezialitätentheater wird am Sonnabend, den 2. Mära in Schöneberg in der Golftr. 2 von Direktor Gustav Behrens eröffnet.

Jm Birkus Busch findet vom 1. März ab eine Ringtampf Konkurrenz statt.

Apollo Theater. li Ben Mocca", ist der Titel einer neuen Burleste, die Louis Herrmann für das Apollo- Theater be­arbeitet hat, und deren Erstaufführung am Sonnabend, den 2. März, stattfindet.

Dem in der letten Generalversammlung des Wahlvereins er. statteten Vorstandsbericht ist folgendes zu entnehmen: Die Mitglieder zahl ist im Laufe des Geschäftsjahres von 98 auf 159 gestiegen. Es fanden statt 8 öffentliche und 12 Mitgliederversammlungen. Die Einnahme des letzten Quartals betrug 209,90 m., die Ausgabe Hübscher 2. Vorsigender, A. Lehmann Raffierer, Rösling Schrift 168,44 m., mithin bleibt ein Bestand von 41,46 M. In den Bor­stand wurden folgende Genossen gewählt: Höselbart 1. Borsigender, fibrer, Schlosser und Göller als Belfiger, Böhm, Flodide und verschiedener Genossen, die es immer noch fertig bringen, in ge­wantoum als Revisoren.- Scharfsgetabelt wurde das Verhalten sperrten Lokalen zu verkehren; ernstere Schritte werden gegen diese Ge­nossen auch von gewerkschaftlicher Seite eingeleitet.

Tegel .

1867

Seinig über Das Ergebnis der Reichstagswahl". In ausführlicher In der letzten Wahlvereinsversammlung sprach Genosse Sturt Weise legte Redner die Ursachen des Wahlausfalls dar. Er betonte, ben Kopf hängen zu lassen. Der Stimmenzuwachs zeige erneut die daß wir durch den Verlust der Mandate gar keine Ursache haben, Werbekraft des Sozialismus. Vor allem gelte es jetzt, mit aller Straft für den Ausbau der politischen sowie gewerkschaftlichen Organi fationen zu arbeiten, sowie für die weiteste Verbreitung der Partei­preffe au forgen. In der Diskuffion wurde von den Genossen barauf hingewiesen, daß die Flugblätter für die Landarbeiter zu schwer verständlich seien; für die Landagitation müffen allgemein liegen jetzt interessante statistische Daten in einer amtlichen Auf Für die Entwickelung des. Schulwesens der Gemeinde Tegel verständliche Schriften verwendet werden. Hierauf gab Genosse stellung vor. Ste betreffen die Jahre 1901-1906. Bordem war Döring den Kaffenbericht vom legten Quartal. Aufgenommen die Entwidelung Tegels nicht sprunghaft schnell, sondern in stetigen wurden 14 neue Mitglieder, ebenso biel mußten zurückgestellt werden, Bahnen geblieben. Die Einwohnerzahl wuchs nur in dem gleichen da die Betreffenden in der Versammlung nicht erschienen waren. Maße, wie industrielle Anlagen nach Tegel verlegt wurden. Marienfelde. hatte der Drt nur 413 Einwohner, nachdem dann Egells seine Maschinen Was will die Sozialdemokratie und was haben wir vom neuen 1252, 1885 auf 1652, 1890 auf 2055, dann, nachdem die Berliner Wasser­fabrit nach Tegel verlegt hatte, stieg 1875 die Zahl auf 1168, 1880 auf Reichstag zu erwarten? lautete das Thema, über das der Genosse werke in Tegel in vollem Betrieb waren, 1896 auf 3067, eine Zahl Straffer Rigdorf an Stelle des durch Krankheit berhinderten die auch durch den begonnenen Bau des Borsigwertes stieg, bas Genoffen Bubeil in der ersten Mitgliederversammlung des neu ge- bann 1900 die Einwohner Tegels auf 7023 brachte. 1901, zu Beginn gründeten Wahlvereins für Marienfelde und Umgegend referierte. der amtlichen Aufstellung war die Zahl dann schon auf 7487 ge Der Saal von Berger, Dorfstr. 30, war überfüllt. Der Vortrag stiegen, um im nächsten Jahre auf 8091 zu steigen. Damals gab fand großen Beifall. An der Diskussion beteiligten sich die Genossen es in Tegels Schulhaus 15 Lehrkräfte für 16 laffen mit 748 Schul Berger, Feuerstock, Greulich und die Mariendorfer Genossen Romnick tindern. Für diese wurden 182 918 m. ausgegeben. Der Stand und Lehmann 1 im Sinne des Referenten. Genoffe Greulich forderte der Schule besserte sich mit dem Wachstum der Gemeinde, die Anwesenden zum Austritt aus der Landeskirche auf; es müsse bis er 1906 32 Lehrkräfte für 31 Klaffen mit 1511 Schülern das die Antwort sein auf die Schlepperdienste, die der hiesige Pfarrer und 469 000 m2. Soften umfaßte. Neben der Boltsschule bestand am Wahltage den Gegnern geleistet hat. Auch wurde auf die Be­achtung der Lokalliste hingewiesen und bekannt gegeben, daß die 1901 mur noch die Kleinkinderschule. Sie hatte nur einen beiden Gastwirte Staffeld und König die Unterschrift des Reverses Raum, eine Lehrkraft und 38 Schulkinder. 1906 waren diese Zahlen verweigert haben. Neuaufgenommen wurden sechs Genossen, so daß Die Kosten betrugen 1901 1291 9., 1906 1850 M. Es tamen dann auf zwei Räume, zwei Lehrkräfte und 71 Schulkinder gestiegen. der Verein aus 79 Mitgliedern besteht. Der Vorstand fest fich au 1908 die Realschule und die höhere Mädchenschule hinzu. Die erfte fammen aus folgenden Genossen: Erster Borsigender August Hampel, begann mit vier Lehrkräften in fünf Klassen bei 58 Schülern und zweiter Vorsitzender F. Greulich; August Trebus, Kassierer; Karl 15 942 M. Kosten und stieg bis 1906 auf neun Lehrkräfte in acht Schliebner, Schriftführer; Wilhelm Jänide, Lichtenrade , Beisiger. Klaffen bei 186 Schülern und 43 800 m. Kosten. Die zweite Lichtenberg . begann 1903 mit zwei Lehrkräften für zwei Klaffen mit 35 Schülerinnen und 3309 M. Kosten und hatte 1906 fünf Lehr­fräfte für fünf Klassen und 11 600 M. Kosten. Endlich trat 1904 träfte für fünf Klassen und 11 600 M. Kosten. die Fortbildungsschule ins Leben, die mit vier Lehrkräften in drei lassen und 55 Schülern bei 1972 M. Kosten begann und 1906 schon 11 Lehrkräfte in 11 stlaffen und 166 Schüler bei 4900 M. Roften berzeichnete. So umfaßt denn Tegels Schulapparat bet 14 832 Gin wohnern im Jahre 1906 in allen Schulen zusammen 59 Lehrkräfte, Ats 58 Klassen und 2038 Schulkinder.

Die Liftenwahl der Delegierten zur Kreis- Generalversammlung hat folgendes Resultat ergeben. Es find 325 Liften abgegeben, da von ungültig 93, verbleiben 282 gültige Stimmen. Es erhielten die meisten Stimmen: Linte, Elias, Lenz, Liebermann, Spiedermann, Köhlert, Kupfer, Badhus, Niehuus, Scholz, Röseler, Wilh. Schulz, Heine, Hennig, Hörnide, Wilh. Schinte, Breuß, Brellwig, Belt, Guszahn und Proz. Für die Verbands- Generalversammlung scheidet Genosse Broß aus und tritt an seine Stelle Baul Brühl. Ersazleute zur Kreis- Generalversammlung gelten Jaffle und Stahl. Die Wertzuwachssteuer vom Steuerausschuß beschlossen. In der gestern abend tagenden Sigung des Tegeler Steuerausschusses Johannisthal . stand die Vorlage zur Einführung der Wertzutachssteuer zur Be Aus der Gemeindevertretung. Der persönliche Zwist, der bereits ratung. Die einzelnen Bestimmungen wurden durchgesprochen und seit Jahren zwischen den Vertretern der zweiten Klasse und dem an der Hand von Möglichkeiten Berechnungen über die Wirkung der Gemeindevorsteher besteht, tam auch in der letzten Gemeinde- fünftigen Steuer angestellt. Das Ergebnis dieser Beratung war, Feuerwehrbericht. Wegen eines Dachstuhlbrandes wurde die von Trüischler, warum der von der Gemeindevertretung gefaßte Die nächste Gemeindevertretersizung wird sich bereits mit der Feuerwehrbericht. Wegen eines Dachstuhlbrandes wurde die bertretung wieder schroff zum Ausdruck. Eine Anfrage des Herrn baß der Entwurf mit allen gegen eine Stimme angenommen wurde. 1. Stompagnie nach der Wagmannstr. 15 gerufen. Durch energisches Beschluß, Anstellung eines befoldeten Gemeindevorstehers, nicht auf Steuervorlage beschäftigen. Es ist nicht daran zu zweifeln, daß Vorgehen gelang es, die Flammen auf das Dach und den Boden der Tagesordnung stehe, beantwortete der Gemeindevorsteher dahin, die Gemeindevertreter fich dem Beschlusse des Steuerausschusses an zu beschränken. Ein Schornstein und Schaalbeden usw. brannten in daß die Behandlung dieser Sache bereits vor einigen Monaten abschließen. der Reinidendorferstr. 117. 8ur Rettung eines Kindes wurden gelehnt sei, ihm aber auch die Aufstellung der Tagesordnung nach Samariter der Wehr mit einem Sauerstoffapparat nach der Invaliden- feinem Ermessen zustehe. Gine Anzahl in voriger Sizung bei Ab- Reinickendorf- Weft. straße 88 of II entfandt. Leider vergeblich, denn als sie dort anwesenheit des Gemeindevorstehers gestellter Fragen, wie die Nicht- Verdoppelt hat sich nach dem Berichte des Vorstandes, der in famen, war das Kind schon tot. Auch in einem zweiten Fall in der einziehung von Grund- und Gebäudesteuern des Forstfiskus, von der außerordentlichen Generalversammlung gegeben wurde, der Wahl­Privatklinit Potsdamerstr. 28 II fonnte die Feuerwehr nicht helfen. Biersteuern bei einigen Gastwirten, von Anliegerbeiträgen in der verein im letzten Jahre. Die Mitgliederzahl beträgt gegenwärtig In der Saarbrüderstr. 12 und Simon Dachstraße brannten Betten, Raiser Wilhelmstraße und andere bie trübe Finanglage betreffende 300. Auch der Borwärts" hat über 100 neue Abonnenten gewonnen. Möbel usw. in einer Wohnung sowie ferner in der Reinickendorfer Fragen beantwortete der Gemeindevorsteher mit ausgesuchter Nach Berufen gegliedert find politisch organisiert 118 Arbeiter, Straße und Brenzlauer Allee 42 Fett u. a. Schärfe dahin, daß die einziehbaren Anliegerbeiträge ber 17 Dreher, 28 Maurer , 6 Bigarrenmacher, 18 Schmiede, 24 Schlosser, Kaiser Wilhelmstraße eingezogen seien, der Forstfistus so 10 Gastwirte, 7 Bäder, 8 Töpfer und verschiedene Berufe 50. In weit wie möglich jetzt zur Steuer herangezogen fei; die Nicht besteuerung einiger Bierwirte sei aus Unkenntnis übersehen. Im übrigen sei es unmöglich, mit dem ihm zur Verfügung gestellten Beamtenapparat die Geschäfte so zu erledigen, wie dies feitens der Gemeindevertretung gewünscht werde. Bemerkt set hierzu, daß diefes Frage und Antwortspiel schon oft Gegenstand der Berhand Die anständige" Charlottenburger Neue Beit" repliziert in lungen war. Es ist ergöglich, wie jetzt von den beiden ftreitenden ihrer gestrigen Summer auf unsere Beftnagelung vom Dienstag und Barteien die brei sozialdemokratischen Vertreter umworben werden, betont, baß fie fich den feinen Zon", der in bem sozialdemokrati da es von diesen abhängt, ob das Bünglein der Wage sich nach schen Blatte herrscht, nicht zu eigen machen könne. Ganz unsere rechts oder links neigt. Die in voriger Sizung beschlossene Er- Nieder- Schönhausen. Meinung, Eine Fülle von Gemeinheiten nennt dann das Blatt hebung einer Anleihe von 20 000 m. wurde durch nochmalige Ab- Bor 100 Jahren lautete das Thema, über das Genoffe unsere Burechtweisung über den Ausdruck Preßgefindel des soziale ftimmung auf 80 000 m. erhöht. Bei dieser Gelegenheit protestierten Schütte in der letzten Wahlvereinsversammlung referierte. Ats demokratischen Vorwärts"," Soldschreiber" und" Sißredakteure des unsere Parteigenoffen gegen die Illumination am 27. Januar; es Delegierte zur Generalversammlung des Kreiswahlvereins wurden Herrn Singer". Die Ausdrücke retapituliert das Blatt allerdings würden dabei Gelder verwandt, womit der größte Teil der Drts die Genossen Päpolb, Nisch und Schelle gewählt, unter nicht mehr, woraus wir entnehmen, daß unsere Festnagelung über einwohner nicht einverstanden ist. Ueber den ferneren Verbleib Kommunalangelegenheiten berichtete Genoffe ellrich in aus­ben von der Neuen Beit" gewünschten guten Zon" einen fleinen der Vorgärten in der Friedrichstraße wurde deren Beseitigung mit führlicher Weise über den Vertragsabschluß unserer Gemeinde mit Erfolg gehabt hat. Nur der Flunterei bezichtigt uns das allen gegen zwei Stimmen beschlossen. der Großen Berliner Straßenbahn. Hierauf teilte Genoffe Otto Blatt, weil wir es befchuldigten, daß es jeine Lefer Nieder- Schöneweide. mit, daß der Vorstand beabsichtige, eine Bibliothek zu gründen, die mit Stoff aus ber Kloate des Lügenverbandes füttert. Barteigenoffen werden deshalb gebeten, überschüssige Bücher dem

Vorort- Nachrichten.

Charlottenburg .

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den Vorstand gewählt wurden: die Genoffen Dannenberger als erster und Fellwich als zweiter Vorsitzender, Bold als Schriftführer, Bunglow, Theil und Hammer als Revisoren und Hanid, Kuschminder, Schalt, Dolatha und Schmidt als Bezirksführer. Als Kreisdelegierte wurden Bold, Dannenberger und Hentschel gewählt. Die übrigen Tagesordnungs­punkte wurden wegen der vorgerüdten Zeit vertagt. Der Vorfizende ermahnte zum Schluß noch zu intensiver Weiterarbeit für die Organi­fation und Presse.

Es betont, daß es die korrespondeng" des Lügenberbandes noch In der Generalversammlung des Wahlvereins gab Genoffe Borfizenden zu übermitteln. Unter Verfchiedenes machte der Vors nicht erhalten, geschweige benutzt hat. Wir haben troydem von Bengich einen furzen Rückblick über die Reichstagswahl am Drte. figenbe Genosse Basolb bekannt, daß von jest ab die Mitglieds­unserem Geschriebenen nichts zurückzunehmen. Fast alle Lügen gegen Die Bahl der abgegebenen sozialdemokratischen Stimmen, meinte beiträge nur in den Zahlabenden entgegengenommen werden, zu­die Sozialdemokratie während der Beit des Wahltampfes, die den Redner, habe gezeigt, daß nur ein Bruchteil der innerlich zur gleich machte er auf die am Sonntag, den 3. März, stattfindende größten Teil der bürgerlichen Breffe paffierten, haben auch in der Sozialdemokratie Gehörenden Mitglieder des Wahlvereins sei. Diese Flugblattverbreitung aufmerksam und ersuchte um zahlreiche Be Neuen Beit" Unterschlupf gefunden. Hat das Blatt die, torrefpondenz" für die Organisation zu gewinnen, müsse eine der nächsten Aufgaben teiligung. nicht direkt erhalten, so hat es Lügen aus anderen Beitungen ente der Parteigenossen sein. Nach dem Vorstandsbericht haben im letzten nommen und mit schmazendem Behagen weiterverbreitet. Dies ge Geschäftsjahre stattgefunden 12 Vereinsversammlungen, 5 General Bezirk Waidmannsluft. schieht jetzt noch und mit solcher Berve, daß man sehr wohl der An bersammlungen, 7 Boltsversammlungen, 22 Borstandssigungen, Die Gemeinde Waidmannsluft- Lübars will gum 2. Duartal blefes ficht sein tann, als stehe das Blatt in direkten Beziehungen zum 4 Sandzettel und 8 Flugblattverbreitungen. Mitglieder waren am Jahres das Gemeindebureau von Lübars nach Waidmannslust ver­Lügenverband. Daß es in der leichtsinnigsten Weise die Sozial- Anfang des Jahres 22, am Schluß 50 borhanden. Die Bahl der legen. Bu Bureauräumen soll die nördliche Hälfte des Souterrains demokratie verdächtigt, beweist uns das Blatt erst in der Dienstags- Borwärts"-Abonnenten stieg von 72 auf 112. Die Borstandswahlen vom Schulhause umgebaut werden. Der alte Gemeindevorsteher Nummer, indem es von einem traffen Fall von sozialdemokratischem hatten folgendes Resultat: Bengsch erster, Gräbniß zweiter Bor legt sein Amt wegen Ueberlastung nieber; es foll an feiner Stelle Terrorismus berichtet, in der Mittwochs- Nummer über den Fall aber figender; Stein Kassierer; Bonakowsky Schriftführer; Hofmann ein besoldeter Vorsteher aus den Reihen der Verwaltungsbeamten ganz anders mitteilt. Gin Blatt, das fast eine ständige Rubrik für Beisiger. Als Revisoren fungieren: Matern, Brede und Namsperger, angestellt werden. Für die Anstellung eines Juristen erklärten sich antifozialdemokratische Mitteilungen führt, hat nicht nötig, fich über Mitglieder der Lokalkommission find: Hofmann, Matern und Wolf nur einige Stimmen. Das Anfangsgehalt foll 8600 2. betragen, unser Urteil au entrüften. Bibliothekar: Perkuhn. steigend von drei zu drei Jahren um 400 m. bis zum Höchstgehalt