Der Kongreß beschloß ferner die Organisierung eines Referen. Tini Mara 1906, der Schluß des Geschäftsjahres auf den 81. März bums über die Berkürzung der Arbeitszeit, sowie einer Heimarbeit festgelegt wurde. Ausstellung, um der gefeßlichen Regelung vorzuarbeiten. Der Bericht zeigt, daß, wenn auch unter schwerer, opferreicher, Angenommen werden auch die Vorschläge der Genossin Till- so doch erfolgreicher Arbeit die Parteibewegung im Kreise ein gut mans, die sich auf die Unterstüßung der Arbeiterinnen- Stüd vorwärts geschritten ist. bewegung beziehen. Nachdem noch Adressen für die sozia listischen und revolutionären Gruppen der Duma beschlossen waren, schloß Anseele den Kongres, indem er der glücklich vollendeten Arbeiten gedachte, mit den Worten: Vorwärts für das allgemeine Wahlrecht und den Achtstundentag.
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Aus der Partei.
Sozialistenbekämpfung in Japan . Tokio , 5. April. Die hiesige sozialistische Partei wurde bom Minister des Innern als gefährlich für die Erhaltung des Friedens im Lande" aufgelöst.
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Die Ost- Prignig ist rein ländlich. Industrie ist fast gar nicht vorhanden. Von den vier Städten des Kreises haben die beiden größten eine Einwohnerzahl von je 7500, die kleinere 5600 und die legte 1800.
Die Gauleiter der Gewerkschaften wissen ein bewegtes Magelieb über die schwierige Beaderung dieses Feldes zu fingen. Die politische Drganisation wurde mit bäuerlich- fanatischem Haß argwöhnisch beobachtet, und, wenn auch nicht öffentlich, wurden diejenigen, die fich offen als Mitglieder der Wahlvereine bekannten, gemaßregelt und verfolgt.
Es genügte schon, wenn irgend ein Arbeiter die Facel" las, um ihn unter Drohungen zu bewegen, mit den Noten zu brechen. Trotzdem hat die Zahl der politisch organisierten Genossen die Rahl der Zugehörigen zur Gewerkschaftsorganisation bereits überflügelt. Zu Anfang des Jahres 1906 waren unter der losen Organisation im ganzen Kreise etwa 10 Mann, die regelmäßige Beiträge zahlten, denen etwa 120-180 Gewerkschaftsmitglieder gegenüberstanden. Die Zahl der Leser der Parteipresse betrug etwa 15. Durch die Arbeit eines Jahres ist es gelungen, unter der festen, zentralisierten Organisation in Brigwalt, Wittstock und Kyritz Wahlvereine zu grinden, die ihre Angelegenheiten, Kleinarbeit für Organisation und Preffe, trotz der Anfeindungen der Gegner selbst weiterführen
Schon zu wiederholten Malen haben unsere japanischen Genossen die schwere Fauft der Reaktion zu fühlen bekommen. Was sie mühsam aufbauten, wurde stets von neuem ger trümmert. Gerade in der letzten Zeit glaubten fie, bald etwas freier aufatmen zu können, und jetzt stehen sie wieder da, wo sie etwa während des Krieges mit Rußland standen. werden. Daß die Brutalitäten der Regierung den Mut und die Die Zahl der organisierten Genossen betrug am 31. März 1907 Energie unserer japanischen Genossen nicht zu beugen ver- 170, von denen 63 bereits Leser der Brandenburger Zeitung" find. mögen, dürfen wir nach den bisherigen Erfahrungen ohne Etwa 160 Gewerkschaftsmitglieder find im ganzen Kreise vorhanden. An der für den sozialdemokratischen Kandidaten abgegebenen weiteres annehmen. Der Vormarsch des Sozialismus kann Stimmenzahl gemessen beträgt die Stärke der Organisation über wohl verzögert, nicht aber aufgehalten werden. 11 Broz.
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Bildungsbestrebungen.
Der Kassenbericht bilanziert in der Höhe von 2273,83 M. Einnahme, von melcher Summe die Genossen des Kreises etwa 300 m. felbst aufbrachten, und einer Ausgabe von 2223,26 M., so daß ein Kassenbestand von 50,57 m. verbleibt.
Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Straftonto der Presse.
einem Abschluß konnten die Verhandlungen der Ronferenz nicht führen, weil diese zunächst einen rein informatorischen Charakter hatte und die Vertreter weitergehende Mandate nicht hatten. Zum Schlusse empfahl Referent die Annahme folgender Resolution:
„ Die am 29. und 30. März 1907 in Hannover tagende Lithographenkonferenz hält an der bisherigen gemeinsamen Organifation im Verband der Lithographen, Steindrucker und verwandten Berufe fest und verpflichtet sich, den weiteren Ausbau dieses Verbandes nach Kräften zu fördern.
Als Mittel zu diesem Zweck hält die Konferenz folgendes für geboten: 1. Das bisherige Filialwefen wird als geeignet erachtet, die Lithographenfache in jeder Weise zu fördern. Wo Wünsche und Bedürfnisse nach dieser Richtung zutage treten, ist diesen nach Möglichkeit zu entsprechen.
2. Am Size des Hauptvorstandes ist eine Zentralfommission für Lithographen zu bilden, bestehend aus den Lithographen des. Hauptvorstandes und einigen von der Lithographenfiliale des Drtes zu wählenden Kollegen.
3. Diese Zentraltommission hat in Gemeinschaft mit dem Hauptvorstand die Agitation unter den Lithographen, Kartographen und graphischen Zeichnern nach allen Kräften zu betreiben, indem sie Flugblätter herausgibt, Agitationsversammlungen arrangiert usw. 4. Sie hat darauf zu achten, daß in der„ Graphischen Presse" in Zukunft der Lithographenfache mehr als bisher Rechnung getragen wird.
5. Diese Zentralfommission hat auch allen anderen, die Lithographensache berührenden Punkten ihre größte Aufmerksamkeit zu widmen, wie: Affordarbeit, Heimarbeit, Privatlithographie, Lehrlingswesen, Arbeitsnachweis usw. und entsprechende Statistiken aufzunehmen.
6. Ueber ihre Tätigkeit hat diese Zentralfommission jährlich in der„ Graphischen Preffe" Bericht zu erstatten."
Die Resolution Lange wurde einstimmig angenommen. Bur Resolution Lange wurde noch folgender Antrag Möffinger angenommen:
Als geeignete Mittel, um die Agitation zu fördern, wird die beffere Ausgestaltung des Fachorgans im Jnteresse der speziellen Berufsbranchen empfohlen. Auf die Ausstattung der Vereinsbibliotheken mit reichhaltiger und guter Fachliteratur ist großer Wert zu legen. Borträge technischer Natur, Vorlesungen, Ausstellungen, Unterrichtsturse usw. sollen Mittel sein, um das Interesse der Lithographen für die Organisation vachzuhalten und die graphische Kunst als volkstümliche Kunst- in den Dienst der Arbeiterfache zu stellen." Einstimmig wurde ebenfalls die folgende Resolution ange
nommen:
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Die in Hannover tagende Lithographenkonferenz begrüßt die Einigungsverhandlungen zwischen dem Lithographen- und dem Senefelderbund und hofft, daß die in Aussicht genommenen weiteren Verhandlungen eine beiderseitig befriedigende Lösung dieser Frage finden." Es hielten noch Referate Bauknecht Stuttgart über die
Die Märkische Voltsstimme" zu Forst schreibt: " Ueberall regt sich Bildung und Streben" in den Kreisen der Parteigenossen. Allenthalben werden Vorbereitungen und Einrichtungen zur Abhaltung von Unterrichtskursen, Vortragszyklen usw. Eine sozialdemokratische Zeitung auf Island . getroffen. Während in Berlin seit Jahren die Arbeiter- Bildungs- Die sozialdemokratische Bewegung ist nun auch nach Jsland geschule fruchtbare Bildungsarbeiten an jungen Parteigenoffen leistet, langt und scheint dort recht gute Fortschritte zu machen. Anfang bestehen in Bremen , Kiel , Frankfurt usw. Bildungs- des Jahres 1906 wurde ein sozialdemokratisches Blatt gegründet, ausschüsse, in Hamburg , Neumünster , 2übed, alle usw. das allerdings nur in längeren Zwischenräumen erschien. Seit NeuBildungsvereine, aus deren Mitgliederbeständen mancher tüchtige jahr erscheint es jedoch als Wochenblatt. Der Redakteur ist Genosse Kämpfer in der Parteis und Gewerkschaftsbewegung hervor Petur G. Gudmundsson in Reykjavil, der isländischen Hauptstadt. gegangen ist. In zahlreichen Städten, in denen bisher für Wie dieser unserem Kopenhagener Bruderorgan mitteilt, hat es im fyftematische Ausbildung von Barteigenossen noch nicht oder ersten Jahre viel Mühe und Opfer getoftet, das Blatt aufrecht zu nicht genügend gesorgt war( Breslau , Chemnitz usw.) trifft man erhalten. Jetzt ist aber die schwerste Beit überstanden und die ZuMaßnahmen, die den Mangel für die Zukunft beheben sollen. So funft des Blattes scheint gesichert. steht in Leipzig die Begründung eines Bildungsunternehmens auf breiter Grundlage bebor, in Dresden und Chemnit haben Genosse Dunker und Genosse Düwell Unterrichtsturse über Wirtschaftsgeschichte, Volkswirtschaftslehre, Parteigeschichte und Darwinismus übernommen, denen später weitere Kurse folgen sollen. Dienstag Genofie Meerfeld bon der Rheinischen Lehrlingsfrage, Domnit- Berlin über die AttordIn München laffen die Parteiinstanzen den Genossen Vortragszyklen Beitung" bom Schöffengericht Köln zu 100 Mart Geld- arbeit, Barthel Berlin über die Heimarbeit, Czechhalten, in zahlreichen Orten Sachsens und Thüringens plant ftra fe verurteilt. Ein Artikel der Rhein . 8tg." hatte die Tätig Leipzig über die Pribatlithographie. In entsprechenden man die Veranstaltung von Wanderkursen und ist bemüht, die ge- feit christlicher Gewerkschaftsführer scharf kritisiert und sie Kreaturen Resolutionen brachte die Konferenz ihre Stellung zu den Fragen eigneten Lehrkräfte dafür zu finden. Denken wir noch an die intens des Zentrums genannt, die dem Zentrum zuliebe die chriftlichen zum Ausdruck. five Bildungsarbeit, die jetzt in Forst geleistet wird, wo in zwei Arbeiter dreimal am Tage verraten und verkaufen. Die Herren Der Vorsitzende Lange Berlin betonte zum Schluß, daß die Unterrichtstursen und zwanzig Vorträgen den Genossen eine Ein- Stegerwald, Schiffer und Wieber, die in ihren christlichen Blättern Konferenz eine Notwendigkeit gewesen sei. Die Beratungen hätten führung in das Verständnis des Sozialismus vermittelt werden gegen die freien Gewerkschaftler ständig die gemeinsten Berdächtigungen der Wichtigkeit der Berufsfragen entsprochen. Hoffentlich werde die foll und weitere Schritte zur Vertiefung und Befestigung des Ge- in der rüpelhaftesten Weise aussprechen, fühlten sich, da der Spießreiche Arbeit von Erfolg gefrönt, zumal wenn die Zentralfommission lernten angebahnt werden, so haben wir ein erfreuliches Bild einmal umgekehrt wurde, beleidigt. ihre Pflicht tun werde. Möge jeder Wunsch zum Besten der Lithoernsten Schaffens und Ringens vor uns, ein Bild, das den Wegen Beleidigung eines Bitars wurde der Genosse Me te graphenfache in Erfüllung gehen. Mit einem Hoch auf den SeneBildungshunger im Proletariat wieder einmal in rühmlicher bom Norddeutschen Boltsblatt" zu Band Wil- felderbund wurde die Konferenz dann geschlossen. Weise illustriert. Freilich, eine flaffende Lücke tut sich helmshaven zu 400 Mart Geldstrafe verurteilt. Es immer noch auf: für den Bildungseifer der handelte sich lediglich um die Behauptung, der Bitar habe einen Genossen in der Provinz ist noch nicht geforgt. Bädergefellen am Weihnachtsabend aus dem Hause gewiesen. Daß
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Wegen Beleidigung christlicher Gewerkschaftsführer wurde am
Dort, too oft ausgezeichnete Talente schlummern und starte Strafte der Geselle dem Blatte so berichtet hatte, wurde erwiesen, der Gesente Außerordentliche Generalversammlung des Deutschen
des Schliffes warten, der sie brauchbar machen soll für den Dienst selbst war aber nicht zu ermitteln.
Berlette Arbeitswilligenehre.
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1. Verhandlungstag.
der Partei, wird der Mangel an geeigneten Bildungseinrichtungen ganz besonders schmerzlich empfunden. Für die Provinz müffen was wir früher schon betont haben- Wanderfurse eingerichtet Das Schöffengericht Nürnberg verhandelte gegen den Rewerden, in denen die erste Bildungsarbeit an den Genoffen geleistet dakteur der" Fränt. Tagespost ", Genossen Baul Schlegel, wegen Die 14. außerordentliche Generalversammlung des Deutschen wird. Der Reichsverband ist uns hierin schon voraus. In Beleidigung von Arbeitswilligen. Der Fall hat folgende Vor- Senefelder- Bundes( Verband der Lithographen, Steindrucker und seinem Tätigkeitsbericht für 1906 schreibt er u. a.: Aus den geschichte: Zur Zeit des vorjährigen Bauarbeiterstreits erhielten verwandter Berufe) wurde am Ostermontag im Nordstädter GesellZukunftsplänen des Reichsverbandes, die fich naturgemäß zwei streitende Maurer Strafmandate, weil sie das magiftratliche fchaftshause eröffnet. nicht alle zu öffentlichen Erörterungen eignen, fei nur hervorgehoben, Streitpostenverbot übertreten und vor einem Bau Streitposten ge- Bratte Hannover erinnerte in seiner Begrüßungsansprache daß die Einrichtung der Rednerschule vom kommenden Jahr ab eine standen haben sollten. In der Verhandlung beschworen die daran, daß der Senefelder - Bund vor sechzehn Jahren ebenfalls in erhebliche Ausdehnung erfahren soll, so zwar, daß durch wissen Arbeitswilligen Edelhäuser und Link und noch ein dritter, daß die Hannover tagte, damals habe es gegolten, die Wunden zu heilen, schaftlich gebildete Beamte des Reichsverbandes eine Art beiden von furz nach 8 bis gegen 11 Uhr Streitposten gestanden welche das Sozialistengesetz geschlagen hatte. Jest sei von fliegender Rednerschulen eingerichtet werden soll. Auf hätten. Die Angeschuldigten konnten jedoch durch eine ganze der Regierung die Organisation des Senefelder = diese Weise wird es möglich sein, eine große Zahl von Mitgliedern Reihe von Zeugen nachweisen, daß sie sich am fraglichen Vormittag Bundes lahmgelegt worden. Es sei deshalb des Reichsverbandes in den betreffenden Ortsgruppen selbst zum ganz wo anders aufgehalten und nur zufällig etwa 100 Meter notwendig, eine neue Organisationsform zu Kampfe gegen die Sozialdemokratie in Wort und Schrift zu von dem Bau entfernt zusammengetroffen waren, worauf sie sich wählen. schulen und ihnen die zum öffentlichen Auftreten nötigen politischen einige Minuten unterhielten. Das Gericht mußte fie freisprechen, Der Vorsitzende des Zentralverbandes, Sillier Berlin , teilte und volkswirtschaftlichen Kenntnisse zu verschaffen. Diejenigen Teil- und im Urteil wurde ausdrücklich bemerkt, daß ein Meineid vor- mit, daß die Kollegen in Desterreich einen Vertreter geschickt hätten. nehmer, die in diesen fliegenden Rednerschulen sich besonders hervor liege! Die" Fränt. Tagespost " hatte deshalb in ihrem Ver- Anwesend find ferner Gewerkschaftssekretär Schmidt als Vertreter tun, sollen dann zu einer weiteren Ausbildung nach Berlin geschickt handlungsbericht bemerkt, die Arbeitswilligen hätten entweder des Gewerkschaftskartells, ferner die Buchdrucker Fritsche und Ehrund dort in der ständigen Rednerschule weiter ausgebildet werden. einen Meineid oder wenigstens einen fahrlässigen Falscheid ge- hardt als Vertreter des Buchdruckerverbandes und Arbeiterfekretär Auf diesem Wege hofft der Reichsverband für die Wahlen viele leistet. Wegen dieser Bemerkung erhoben Link und Edelhäuser Schrader aus Hannover . Hunderte von erfahrenen und gewandten Mitkämpfern zu gewinnen." gegen Schlegel Beleidigungsflage, während der dritte es vorzog, Diese Mitteilung ist ein Fingerzeig, in welcher Richtung unsere den Vorwurf ruhig einzustecken. Partei ihre Bildungsarbeit mit besonderem Gifer zu betreiben hat. Wir hoffen, daß der Bildungsausschuß in Berlin recht bald mit entsprechenden Vorschlägen vor die Genossen treten wird.
Wahlkreiskonferenzen.
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Lithographen Konferenz.
Die
Die Zahl der anwesenden Delegierten betrug 59. Sillier Berlin erstattete sodann den In der Verhandlung behaupteten die beiden Kläger nun, daß Rechenschaftsbericht des Hauptvorstandes ihre damaligen Aussagen ganz anders gelautet hätten. Als für die Zeit vom 1. Juli 1905 bis März 1907. Wir heben die ihnen das Protokoll vorgehalten wurde, erklärten sie dieses für falsch, während der vorsigende Richter jener Verhandlung die Hauptpunkte hervor. Eine allgemeine Agitation regte der HauptRichtigkeit des Protokolls, bas mit seinen eigenen Aufzeichnungen borstand nach der Streit- und Aussperrungsbewegung an. Eine außerordentliche Generalversammlung des Wahlfreisvereins bollfommen übereinstimme, unter Eid bestätigte. Schlegel wurde gitation war während der Lohnbewegung besonders lebhaft. für Frankfurt a. D.- Lebus fand am Dftermontag in Frant deffenungeachtet zu 30 Mart Geldstrafe verurteilt. In der Be- Redner erinnerte an die Lithographenkonferenz. Er begrüßt die für Frankfurt a. D.- Le bus fand am Dftermontag in Frant gründung heißt es, daß die behauptete Tatsache nicht voII. offene Glärung des Reichenben besithographenbrudern gle furt a. D. statt. Erschienen waren 39 Delegierte aus 8 Ortsvereinen, tändig erwiesen sei. Gin Meineib sei unzweifelhaft geschworen, Lithographen hätten eingesehen, daß sie mit den Steindruckern geaußerdem waren anwesend der Genoffe Dr. H. Braun, der Vorsitzende aber wer ihn geleistet habe, könne nicht entschieden werden. meinſam kämpfen müßten, um ihre Intereisen fördern zu können. der Agitationskommission Genoffe Leo Zucht, sowie die Agitations Allerdings liege sehr begründeter Zweifel an der Glaubwürdigkeit Die Einigungsversuche würden hoffentlich Erfolg haben. Während der tommiffionsmitglieder Genossen Lucht und Schuster. Die General Das im Artikel vorkommende Wort„ Streit letzten zwei Jahre hatten die Mitglieder des Bundes 39 Streits die große verfanumlung beschloß einstimmig, den§ 9 des Statuts dahin abStreit und Aussperrungsbewegung. An Arbeitszeitverkürzungen zufassen, daß den Mitgliedern des Zentralvorstandes beratende und brecher" jei als Beleidigung aufzufassen, da ihm ein verächtlicher durchzumachen, darunter zwei Abwehrstreits und Beigeschmad anhafte. Beschließende Stimme einzuräumen sei. Nach Bekanntgabe der provisorischen Tagesordnung beantragte Genoffe Methner, den Der Berurteilte hatte in der inkriminierten Bemerkung auch wurden für 4083 Kollegen in Summa pro Woche 12 869 Stunden nur begründete Zweifel an der Glaubwürdigkeit" der beiden erzielt. Lohnzulagen wurden erreicht für 3520 Kollegen in Punkt drei( Kandidatenfrage) von der Tagesordnung abSumma 5104 Mart pro Woche. Feiertagsbezahlung erreichten zusetzen. Die Abftinumung ergab, daß die Mehrheit der Dele- Arbeitswilligen ausgedrückt; trotzdem wird er berurteilt!- 1606 Kollegen. Redner besprach dann das bekannte, auch vom gierten für Innehaltung der provisorischen Tagesordnung war. Auf Neichsgericht bestätigte Urteil gegen den Senefelder- Bund, woden Bericht des Borsigenden des Wahlvereins Genossen E. Faber nach die in der Generalversammlung des Bundes vom 21. bis folgte der Kassenbericht über die verflossene Reichstagswahl, der als 26. April 1905 beschlossene Statutenänderung, soweit sie die ein provisorischer angesehen werden soll, weil verschiedene Ortsvereine In Hannover tagt zurzeit eine außerordentliche Generalversamm Ausdehnung der Zwecke des Bundes auf seine Gewerkschaftstasse bisher noch feine endgültige Abrechnung einzusenden in der Lage lung des Senefelderbundes. Derselben ging zunächst die Litho - bezweckte, für ungültig erklärt wurde. Insbesondere wurde waren. Der Kaffierer soll einen spezialisierten Bericht hierüber auf graphen- Konferenz voraus. Anwesend waren etwa 25 Delegierte. in dem Urteil die Unterstützung aus der Gewerkschaftskasse für den der ordentlichen Generalversammlung geben. In der Debatte Die Verhandlungen standen unter dem Eindruck der angestrebten Fall eines Streits, ei ner Maßregelung und einer Aussperrung für wurde ein Antrag angenommen, nach dem für die Zukunft Verschmelzung des Senefelderbundes und des Lithographenbundes unzulässig erklärt. Vorübergehend wurde auch die Gewerkschaftsden einzelnen Ortsvereinen ein gedruckter Bericht über die Jahres- auf einer festeren organisatorischen Grundlage, die fich seit dem taffe gesperrt. Redner betonte, daß auch diese Maßnahmen den Bund und sonstige Abrechnungen zugehen soll. Beim dritten Bunft legten Streit der Lithographen und Steindrucker mehr denn je als nicht zu erschüttern vermochten. Während der Aussperrung hätten der Tagesordnung( Kandidatenfrage) entspann sich eine leb- notwendig erwiesen hat und die deshalb auch hauptsächlich die be die Kollegen wie ein Mann zusammengestanden. Die Versuche der hafte Debatte, an der sich hervorragend die Genoffen Bucht, Felber, borstehende Generalversammlung beschäftigen wird. Unternehmer, bor dem Bunde graulich zu machen, seien erfolglos geBartel, Weiland, Bauer, Methner, Miller, Faber usw. beteiligten. In seinem einleitenden Referate gab Lange Berlin den Bericht blieben. Man wolle mit dem roten Tuche bange machen und sperre Das Verhalten des Genossen Braun in den belannten Angelegen- über die gepflogenen Einigungsverhandlungen. überhaupt aus, gleichviel ob die Arbeiter einer christlichen oder nichtheiten wurde teils getadelt, teils gutgeheißen. Schließlich wurde Die Vorschläge des Senefelderbundes gingen dahin, daß der christlichen Organisation angehörten, wenn sie mit Forderungen an eine Kommission, bestehend aus fünf Mitgliedern, gewählt, die in Lithographenbund mit seinem gesamten Kassenwesen zum Sene- die Unternehmer heranträten. Daher sei der gewerkschaftliche Zu Verbindung mit den Ortsvereinen die Kandidatenfrage regeln soll. felderbund übertritt und dieser die Mitglieder des ersteren über- sammenschluß der Arbeiter notwendiger denn je. Die Zahl der MitZum Bunft 4 wurde beschlossen, den monatlichen Beitrag, der aus- nimmt unter Anrechnung aller gezahlten Beiträge und leber- glieder sei bon 9000 auf 16 000 gestiegen. nahmsweise für einzelne Zweigvereine auf 25 Pf. ermäßigt war, nahme des Vermögens, mit Ausnahme eines Teiles des Kranken- Den Kassenbericht erstattete hierauf der Hauptkassierer wieder auf 30 Pf. zu erhöhen. Als nächster Generalversammlungsort fassenvermögens, das den bisher zugehörigen Mitgliedern ver- Brall- Berlin . Aus der Gesamtübersicht über die Einnahmen wurde Buckow bestimmt. bleibt zur Fortführung einer besonderen Krantenzuschußtasse, da die und Ausgaben in der Zeit vom 1. Juli 1905 bis 31. Dezember 1906 Krantenfaffeneinrichtung des Senefelderbundes noch nicht so gut aus- fei hervorgehoben: Die Gewerkschaftskaffe erhielt an Beiträgen Bon den Organisationen. Vom Zentralwahlverein gebaut ist. 533 329., sie zahlte 126 196 Mart Arbeitslosenunterſtügung, Ost- Prignih liegt der Jahresbericht vor. Er erstreckt sich auf Es stehe zu hoffen, daß sich auf dieser Basis ein Weg zur Ver- 23 353 Mart Umzugskosten, 15 828 Mark MaßregelungsunterDie Einnahmen und die Zeit vom 1. Januar 1906 bis 31. März 1907, also auf 14 Jahre. einigung finde; die weiteren Punkte, wie die fernere Gestaltung der stützung, 47 029 Mart für Rechtsschutz.. Es kommt dies daher, weil mit der Gründung der Zeutralisation, beiderseitigen Bresse usw., würden keine Schwierigkeiten bieten. Zu Ausgaben dieser Kaffe balanzieren mit 546 152 Mart.
Die