würdige Arbeitsverhältnisse! Der würdige Hauptmann dieser| föelches die Leitung des Bäckerverbandes an die Meister versandte, zielbewußte soziale Reform einen Damm gegen das Umsichgreifen unternehmerlichen Profit- Schußtruppe ist ihr Präsident", hat schon gute Erfolge gehabt. Eine Anzahl von Bädermeistern fozialdemokratischer Ideen bilde, die unser Volk vergiften und der Zigarrenhändler Wischnöwski- Berlin. Dieser erklärten im Laufe des gestrigen Tages durch Unterschrift, daß sie unglücklich mache. Daher sollte jeder gerechtdenkende interessante Ehrenmann, der in seinem Beruf wegen zu die mit dem Spruch des Einigungsamtes übereinstimmenden Forde- Mensch die Bestrebungen der christlichen Gewerkschaften fördern." Auf diese Weise wollten die Macher der christlichen Bewegung großer Kunstfertigkeit radikal Schiffbruch gelitten, predigte rungen der Gesellen anerkennen. eine Lohnerhöhung für die schlechtestbezahlten Arbeiterinnen er am 25. April auch in Danzig , und zwar im großen ringen. Aber die Arbeitgeber dachten nicht daran, ihre Bitten zu Saale des Germania- Innungshauses, das Evangelium des Achtung! Maschinisten und Heizer. erfüllen. Dieser Tage mußte der Vorstand der christlichen Ocmeistertreuen Hungerleidens. Eine Korona von InnungsIn den Dsteiswerken Mier u. Co., Mittelbuschweg 26/27, dessen ganisation bekanntgeben, daß leider nichts erreicht sei, meistern, mit dem früheren Gesellen- Rebellenführer und Mitbesitzer der Buchdruckereibefizer und Verleger des Hochpatriotischen die Verhandlungen hätten sich zerschlagen, da zwei Engrosfirmen jetzigen Obermeister Karow an der Spike, erbaute sich mit Rigdorfer Tageblatt" ist, hat das Maschinenpersonal eine wöchent- auch nicht die kleinsten Zugeständnisse gemacht hätten. Da die der ehrbarsten Biedermannsmiene an den Ergüssen des ihnen liche Arbeitszeit von 90 Stunden bei einem Stundenlohn von 45 Pf. christliche Organisation keine Kampfesorganisation ist und auc Seitens des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer ist keine Mittel besitzt, um den Arbeitgebern einen regelrechten Kampf natürlich völlig fernstehenden gelben Häuptlings. Der Herr eine Tarifvorlage eingereicht worden, welche eine achtstündige Schicht zu liefern, so müssen sich die Christen schweigend zurückziehen und machte sich über die Kämpfe der organisierten Arbeiter lustig vorsteht bei einem Wochenlohn von 34 beziehungsweise 36 M. sowie die Heimarbeiterinnen müssen sich bei 20stündiger Arbeitszeit in einer Weise, die unmöglich noch widerlicher gedacht werden Anerkennung der Organisation. weiter mit elenden Löhnen abspeisen lassen. Da haben wir den fann. Als dem Manne zugerufen wurde, daß er Wenn man nun annehmen könnte, daß doch mindestens Ver- Wert christlicher Organisationen. Die Harmonieduseler müssen doch nur ein bezahlter Unternehmerknecht sei und des handlungen zugelassen werden, zumal die Buchdrucker doch ebenfalls mit langer Nase abziehen. Es hat alles nichts geholfen, weder ihre halb das Wort Ueberzeugung nicht besudeln solle, höhnte er mit einem Tarife arbeiten, so lehnte hier die Firma stritte ab, zu unwürdige Bettelei, noch der Hinweis auf die gute, unterwürfige ironisch": er würde auch das Geld des Verbandes nehmen, werden ja die Konsequenzen ziehen. Die Dsteiswerte G. Mier u. Co., Hinweis, daß ihre Organisation teine sozialdemokratische sei und berhandeln, indem man doch noch Herr im Hause ist. Die Kollegen Gesinnung der christlichen Gewerkvereinsmitglieder. Selbst der wenn man es ihm anbiete! Dieser" Wit" des Streifbrecher- Mittelbuschweg 26/27, Rigdorf, find bis auf weiteres für Maschinisten daß die Frauen- wenn ihnen keine Zugeständnisse gemacht häuptlings war tatsächlich aber mehr als nur scheinbarer und Heizer gesperrt. werden der Sozialdemokratie in die Arme fallen, hat keine Galgenhumor. Denn bald nach dieser Versammlung fonnte Der Zentralverband der Maschinisten und Heizer. Wirkung auf die Herzen der Arbeitgeber ausgeübt. Die alte der unwiderlegliche Beweis geliefert werden, daß die Gelben Wahrheit ist die, daß die Unternehmer freiwillig keine Lohnsich tatsächlich gegen unternehmerliche Barzah. Erklärung. In der Versammlung der ausgesperrten Möbel- zulagen gewähren. Das wissen auch die Christen, jetzt haben sie Iung im Kot des Arbeiterverrates wälzen. Der folgende pofamentierer vom 17. Mai ist von den Diskussionsrednern nach noch erfahren, daß auch durch Betteln und Winseln nichts zu erOriginalbrief des christlich- gelben Leiters der Versammlung Streit sei verloren gegangen, weil der Zentralvorstand mit an- verabscheuen ja aber die christlichen Gewerkvereinler. Deshalb dem Vorwärts"-Bericht die Behauptung aufgestellt worden, der reichen ist, folglich bleibt nur der Kampf übrig. Den an den Danziger Obermimen der Gelben dem Obermeister gesehen habe, daß in anderen Städten Streitarbeit gemacht wurde, haben ihre Organisationen absolut teinen Wert und jeder Pfennig, beweist, mit welcher Stirn der Präsident" ohne daß dort die Arbeit eingestellt wurde." Wir konstatieren der an Beitrag für diese Vereine den Arbeitern abgenommen wird, Wischnöwski die Wahrheit schändete, als er von" Freiheit" demgegenüber, daß die Proklamierung eines Sympathieſtreits ist weggeworfen. Nur eine Organisation, die auf dem Boden der und„ Ueberzeugung" erzählte, und die barbezahlte Meister- wegen Verrichtung von Streitarbeit bon feiner Seite ver modernen Arbeiterbewegung steht, kann die Lebenslage der Mitmache abstritt: Iangt worden ist und diese Frage den Zentralvorstand während glieder verbessern. Oliva, den 18. April 1907. der ganzen Dauer des Streits nicht ein einziges Mal beschäftigt Hochgeehrter Herr Karow! hat. Wohl aber wurde unter anarchistischem Einfluß von einzelnen Ich habe von Herrn Wischnöwski schon die Antwort be- Bosamentierern die Proklamierung des Generalstreiks verlangt. tommen, daß er am 25. ganz bestimmt kommen wird, auch hat diesem Plan nicht zugestimmt. Bezüglich der Streitarbeit betonten Dieses Anfinnen mußte abgelehnt werden. Auch im Reiche wurde er die Tagesordnung geschickt, worüber er referieren wird. die Posamentierer selbst, daß es schwer sei, festzustellen, wo Streit arbeit gemacht werde und wo nicht. Die Verbandsleitung.
Karow
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Ich möchte aber noch gerne die Bitte an Herrn Karow richten, ob Herr Karom nicht die ganze 45 M. bezahlen möchte, denn uns kosten die Karten wieder so viel.
Mit aller Hochachtung
Anton Hingmann. Oliva, Köllnerstr. 59.
Nach den Genossen des Bäckerverbandes aus vollstem Herzen dem Genuß dieses Wisches können wir es nachfühlen, wenn sie mit Friedrich dem Großen urteilen: Mit solchem- barbezahltem- Gesindel müssen wir uns herumschlagen.
Kampfvorbereitungen der Bäderinnungen.
Es ist nachgerade eine alltägliche Erscheinung geworden, daß jeder Lohukampf, auch wenn er noch so offensichtlich von den Unternehmern heraufbeschworen worden ist, von diesen und ihren Organen als ein Streik hingestellt wird, den die Arbeiter oder deren Leitung in frivoler Weise angezettelt" haben. Auch angesichts des bevorstehenden Kantpfes im Bädergewerbe vollzieht sich wieder dasfelbe Schauspiel. Wer die Bewegung auch nur oberflächlich ver
Deutfches Reich.
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Husland.
Maffenaussperrung holländischer Zigarrenarbeiter.
In der holländischen Zigarrenindustriestadt Eindhoven find Arbeiterinnen ausgesperrt, abgesehen von den als Heimarbeiter feit Anfang dieser Woche über 2700 Bigarrenfabrikarbeiter und tätigen Personen, die ebenfalls von der Aussperrung betroffen find. Die Ursache ist, daß die Arbeiter einer kleinen Fabrik, die im ganzen nur 26 Personen beschäftigt, die Arbeit eingestellt hatten, um Lohnberschlechterungen abzuwehren. Die Bigarrens fabrikanten von Eindhoven find einheitlich organisiert. Sie haben Streit ausbricht, entweder die Arbeiten für sie herzustellen oder sich gegenseitig bei sehr hohen Konventionalstrafen verpflichtet, wenn in einer Fabrit ein ihrer Meinung nach ungerechtfertigter die Arbeiter in allen Fabriten auszusperren, bis der Streit be endet ist.
lischen Tabatarbeitergilde an und die Geistlichen halten streng Die Ausgesperrten gehören zu einem großen Teil der Kathodarauf, daß diese ihre treuen Schäfchen nicht etwa zum„ Niederländisch Internationalen Bigarren- und Tabatarbeiterberband" übergehen, was eine schwere Sünde wäre. Die Fabrikanten ligion ihrer Mitglieder und die Geistlichkeit macht den katholischen kümmern sich in ihrem Verband selbstverständlich nicht um die ReUnternehmern natürlich auch keinen Vorwurf daraus, daß sie neutral organisiert sind.
Bergarbeiterbewegung in der Niederlausit. Auf den Niederlaufiger Kohlenwerken Grube„ Anna" in 3schipkau legten am 17. Mai 95 Bergarbeiter wegen Differenzen die Arbeit nieder. Die Arbeiter Arbeit beschäftigt werden, so soll ihnen die Zeit dafür bezahlt wer forderten: Anstellung eines Bruchschlägers; sollten die Hauer bei der ben. Das Holz soll in Zukunft fertig geschnitten in die Grube geschidt werden. Für Platten- und Schienenlegen sollen 2 Stunden im Schichtlohn vergütet werden. Bei Betriebsstörungen, die länger als eine halbe Stunde dauern, sollen die Arbeiter mit anderen Arbeiten beschäftigt werden und dafür die Zeit im Schichtlohn vergütet werden. Der Lohn der Stationswärter soll von 3 Mart auf 3,50 M. erhöht werden. Bei nassen Arbeiten sollen für in Standhalten der besonderen Kleidung monatlich 3 m. vergütet werden. gelegte Stundenlohn, der bisher noch nicht ausgezahlt worden, foll Der vom 1. April zu nachgezahlt werden, auch sollen in Zukunft die Lohndüten mit der gesamten Lohnberechnung bersehen sein. Das Arbeiten während der Mittagspause foll verboten eventuell mit Strafe belegt werden. Nach Verhandlungen, welche noch am genannten Tage zwischen dem Arbeiterausschuß und dem Direktorium stattfanden, sind schon die meisten Bunkie bewilligt worden. Die Arbeiter beſchloſſen aber in Letzte Nachrichten und Depeschen. einer am Abend des 17. Mai abgehaltenen Belegschaftsversammlung, nicht eher einzufahren, bis alles bewilligt ist. Auf einigen Gruben, rungen schon erfüllt find, will man zur Unterstützung der Streifenden welche zu demselben Werk gehören, wo zum größten Teil die Fordeebenfalls die Arbeit niederlegen.
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Lieb' Baterland magst ruhig sein! vaterländischer Arbeitervereine Deutschlands gebildet, dem 43 Ver Hamburg , 18. Mai. ( W. T. B.) Hier hat sich heute der Bund eine mit 7000 Arbeitermitgliedern angehören.
Wilhelm der Schweigfame.
folgt hat, der weiß, daß der Bäderverband alle Mittel versucht hat, um die von den Innungsführern veranlaßten Differenzen fried lich beizulegen. Die Innungen dagegen haben jede un parteiische Vermittelungsinstanz, zuletzt auch den Oberbürgermeister von Berlin , abgelehnt. Aber nicht genug damit. Sie sind wütend darüber, daß vor dem Einigungsamt des Gewerbegerichts BerTarifbewegung der Glasperlenmacher im Fichtelgebirge . In handlungen zwischen dem Bäckerverband und der Freien Vereini- einem der schönsten Teile des Fichtelgebirges, in der Gegend von gung der Bäckermeister stattgefunden haben, und möchten nun ihre warmensteinach, ist die Fabrikation der bekannten GlasBut an dem unparteiischen Leiter der Verhandlungen, dem perlen heimisch. Die Arbeiter feufzen unter einem unerhörten Wiesbaden , 18. Mai. ( B. H. ) Der Kaiser hat gestern abend Magistratsrats b. Schulz, auslassen. Diese wutschnaubende Drude, sie leiden unter einer bis zum äußersten ausgedehnten bei seinem Abschied bom Oberbürgermeister dem Wunsche Ausdruc Stimmung der Innungsführer verdichtete sich in der letzten Arbeitszeit und unter unglaublich niedrigen Löhnen. Selbft im gegeben, daß man in Wiesbaden die Traditionen des Hauses Innungsversammlung zu einem Beschluß, der dahin geht, beim Jahresbericht des Fabrikinspektors wird darauf hingewiesen, daß Nassau- Oranien treu pflegen möge. Er habe beschlossen, der Stadt Oberbürgermeister von Berlin eine Beschwerde die Abhängigkeit vom Unternehmertum schwer auf den Perlen- Wiesbaden ein Denkmal zu stiften und zwar eine Reproduktion machern lastet. Früher herrschte auch ein unerträgliches Truckgegen Herrn v. Schulz einzureichen(!), weil er mit system; die Arbeiter bekamen für ihre Arbeit faft gar fein Gelb des Denkmals Wilhelms von Oranien, des Schweigsamen, welches der Freien Vereinigung der Bäckermeister, der auch einige Innungs- au sehen, sondern erhielten meist nur Waren. Das ist etwas neben brei anderen Denkmälern der Nassau - Oranier in Berlin gur mitglieder angehören, verhandelt hat, obwohl die Innungen be- besser geworden, als die Perlenmacher anfingen sich zu organi- Aufstellung kommen solle. schlossen haben, nicht vor dem Gewerbegericht zu verhandeln. fieren und auch eine Genossenschaft gründeten, aber im geheimen Die Wahl in Galizien . Dieser Jnnungsbeschluß zeugt von einer grenzenlosen Ueber- muchert dieses verderblichste aller Ausbeutungssysteme noch immer Die Jezt haben hebung und einer großen Unwissenheit seiner Urheber. die sich Perlenmacher neuerdings Wien , 18. Mai. ( W. T. B.) Bei den Wahlen in Galizien sind Innungshelden glauben also, weil sie den Krieg beschlossen und aufgerafft und einen Tarif borgelegt, in dem eine Verbesserung bisher gewählt 19 Polen , 6 Ruthenen und 2 Sozialdemokraten. borbereitet haben, deshalb darf niemand in der Welt sich bemühen, und Regelung der Verhältnisse erstrebt wird. Bis zum 1. Juni Außerdem find 14 Stichwahlen und 16 Neuwahlen erforderlich. wird Antwort verlangt. Die liberale Presse tritt bereits für die den Frieden zu erhalten. Unternehmer ein und sucht glauben zu machen, daß die Fabrifanten mit Berlust arbeiten.
fort.
Den Oberbürgermeister als Friedensvermittler wiesen die Innungen ab. Jetzt suchen sie den Oberbürgermeister auf, damit er ihnen als Büttel diene gegen den Mann, welcher in Ausübung Die Malerinnung und der Arbeitgeberverband für das MalerDer Ausstand der Maler in Leipzig dauert unverändert fort. der ihm gesetzlich auferlegten Pflicht im Interesse des sozialen gewerbe stehen den Forderungen der Gehülfen strikt ablehnend Friedens wirkt. Nun, die Antwort, welche der Oberbürgermeister gegenüber, die Gehülfen, die ihre Lohnforderungen von 65 auf den Bäckerinnungen zu erteilen hat, wird ihnen nicht gefallen, denn 62 Pf. herabgesetzt haben, sind nicht gewillt noch weiter herab zu selbst, wenn der Oberbürgermeister sich zum Büttel der Bäcker- gehen; die Innung bietet nur 58 Pf. Von den 1072 in den Streik meister erniedrigen wollte, fände er doch keine Handhabe, um getretenen Malern sind über 400 abgereift und etwa 225 arbeiten gegen die nach jeder Richtung hin einwandfreie Tätigkeit des Herrn zu den neuen Bedingungen. Rausreißer find nur in geringer Bahl vorhanden. Die Meister versuchen deshalb mit allen Mitteln, b. E chulz etwas zu unternehmen. Arbeitswillige heranzulocken und inferieren zu diesem Zwede in auswärtigen Blättern. In Leipzig aber spielen sie die über die Lage Erhabenen; in ihren Versammlungen und in der Presse berfünden sie, die dringendsten Arbeiten wären fertiggestellt, fie tönnten dem Ausgange des Streits mit Ruhe entgegensehen. Die Gehülfen lassen sich durch dies Gerede nicht wankelmütig machen, sie sind vielmehr entschlossen, den Kampf durchzufechten.
Wie wir schon sagten, suchen die kampflüsternen Innungsführer den Gefellen die Schuld für die Zuspizung der Situation zuzuschieben. In seinen Arbeitsnachweisräumen und Herbergen hat der Vorstand der Bäckerinnung zu Berlin folgende Plakate anschlagen lassen:
Warnung!
Die Drohungen des Hamburger Gesellenberbandes lassen für Die Maler und Anstreicher Straßburgs wurden ausgesperrt, Berlin und Vororte einen Streit in naher Aussicht erscheinen. Nach den bisherigen Erfahrungen werden wiederum gewiffenlose nachdem das von der Innung gestellte Ultimatum, den von ihr geAgitatoren versuchen, einzelne Gesellen dabei zum Kontrattbruch botenen Mindestlohn von 37 Pf. für junge und 45 Pf. für Gedes Arbeitsverhältnisses zu verleiten. Wir warnen, dieser Ver- hülfen über 22 Jahren anzuerkennen, von einer Gehülfenversammfuchung zu folgen, da wir einen jeden Gesellen für dieses gesetz- lung abgelehnt worden war. Die Aussperrung ist jedoch nur teilwidrige Verhalten auf ein Vierteljahr von der Arbeitsvermitte- weise durchgeführt, es kommen zunächst 228 Gehülfen in Betracht; bon 117 Meistern haben 36 ausgesperrt. lung ausschließen würden.
bureau zu melden.
Der Jnnungsvorstand.
Bekanntmachung.
Konflikte in der Textilindustrie.
Troppau , 18. Mai. ( W. T. B.) Die Textilfabrikanten in triebe über von ihnen gestellten Forderungen zu verhandeln, fie Jägerndorf erklärten sich bereit, mit den Arbeitern einzelner Beden Fall, daß ein Erfolg nicht erzielt werden sollte, ist von den lehnten aber eine Einmischung des Arbeiterverbandes ab. Für Arbeitern der Ausstand beabsichtigt. 1500 Arbeiter haben bereits den Fall, daß ein Erfolg nicht erzielt werden sollte, ist von ben die Arbeit niedergelegt.
Ein Protestmeeting gegen die Friedenskomödie. Haager Friedenskonferenz wird die niederländische antimilitaAmsterdam, 18. Mai. ( B. H. ) Am Tage nach Eröffnung der Saager Friedenskonferenz wird die niederländische antimilitaristische Bereinigung ein großes, gegen die Konferenz gerichtetes Proteſtmeeting im Haag abhalten, da diese keineswegs zur Förderung des Friedens beitrage; diese könne lediglich durch den Willen der Arbeiter zustande kommen. Redner des In- und Auslandes sind zu diesem Meeting angemeldet.
Untergegangenes Fischerboot.
Kopenhagen , 18. Mai. ( W. T. B.) Nach einer Meldung aus Thorshavn , der Hauptstadt der Färörinseln, ist ein mit acht Mann besettes Fischerboot aus Hove untergegangen.
Nuffische Streiks.
Baku , 18. Mai. ( W. T. B.) In den Werken der Moskau = Kaukasus - Gesellschaft in Romany und der Firma Born in BibiEibat herrscht seit drei Tagen der Ausstand. Heute haben auch die Arbeiter der Montaschewschen Werke in Bibi- Eibat die Arbeit
Der Wert christlicher Organisationen. Wiederum versucht der Hamburger Gesellenverband, die niedergelegt. In Königsberg besteht seit einigen Jahren eine christliche Berliner Gesellenschaft in einen Streit hineinzuziehen, und leider wird ein, wenn auch fleiner Teil, ihm folgen. Da bei Ausbruch Wochen beweisen wollte, was sie im Interesse ihrer elend bezahlten Heimarbeiterinnenorganisation, die vor einigen Protestkundgebung englischer Arbeiter. London , 18. Mai. ( W. T. B.) Etwa 9000 Arbeiter des Areines Streits erfahrungsgemäß eine Arbeitsvermittelung in den Arbeitsnachweisen nicht möglich ist, so ersuchen wir diejenigen Mitglieder alles tun könne. 16- Königsberger Firmen wurde ein fenals in Woolwich, des Proviantlagerhofs in Deptford und des Gesellen, welche auch dann in Arbeit gehen wollen, sich schon jetzt Organisation flehte in den bürgerlichen Blättern um das Wohl- Square und veranstalteten dort eine Kundgebung als Protest gegen Tarifentwurf für Arbeiterwäsche eingereicht. Der Vorstand der Bekleidungsamtes in Pimlico begaben sich heute auf den Trafalgar schriftlich oder mündlich bei den Sprechmeistern oder im Innungs- wollen der Arbeitgeber. Er gab an, daß die Engrospreise bie Entlassung von Arbeitern des Arsenals in Woolwich. Mehrere Der Jnnungsvorstand. für Arbeiterwäsche in einer höchst bedauerlichen Weise gesunken Mitglieder des Parlaments, darunter ein Konservativer, hielten Diese beiden Plakate hängen schon seit Wochen aus. Das Boltsgesundheit, denn da Arbeitsmaterial und Lebensmittel im Innern Gladstone verlesen, in dem derselbe erklärt, der König habe Diese beiden Plakate hängen schon seit Wochen aus. Das feien. Der Tiefstand der Löhne gefährde ernstlich die Ansprachen. Es wurde ein Schreiben des Staatssekretärs des zeugt dafür, daß die Innungen schon ihre Stampfborberei. Breise gestiegen, die Löhne aber nicht erhöht worden seien, so müsse mit Betrübnis von der durch die Entlassungen verursachten Notlage tungen getroffen hatten, während der Bäckerverband alle Mittel die Differenz im Budget durch verdoppelte Arbeitszeit wieder aus gehört und er erwarte zuversichtlich, daß alles getan werde, die versuchte, die geeignet schienen, den Kampf zu vermeiden und geglichen werden. Auf diese Art tommen in Königsberg 20ftündige Not zu lindern. Von den Versammelten wurde schließlich eins eine Verständigung herbeizuführen. Trotzdem beginnt die Bekannt- Arbeitstage vor!! Diese Zustände seien auch deshalb bedauerlich, stimmig eine Resolution angenommen, in der die Regierung auf machung des Innungsvorstandes wahrheitswidrig mit den Worten: weil sie bielfach eine stillschweigende Erbitterung großzögen und gefordert wird, mit den Entlaffungen einzuhalten, da weitere Ent Wiederum versucht der Hamburger Gesellenverband, die Berliner so allmählich auch die Frauen der Sozialdemolaffungen die Wohlfahrt des Staates ernsthaft bedrohen würden. tratie mit ihren zerfehenden Lehren in die Gesellenschaft in einen Streit hineinzuziehen." Erfreulicherweise gibt es unter den Berliner Bäckermeistern Gewerkverein mit sozialdemokratischen Verbänden nicht zu vers Arme trieben. Weiter wurde ausgeführt, daß der christliche New York 18. Mai. ( W. T. B.) Der Pier der Morgan- Linie doch noch solche, welche klug genug sind, dem Kriegsrufe der wechseln sei, daß er den sozialen Frieden anstrebe, für einen ge- wurde mit den darauf lagernden Waren heute durch eine FenersInnungsführer nicht zu folgen, sondern sich mit den Arbeitern rechten Interessenausgleich eintrete und nicht prinzipiell unzu- brunst vernichtet. Der Schaden wird auf 500 000 Dollars geschäßt; zu verständigen. Das gestern von uns erwähnte Rundschreiben, frieden machen wolle. Er wies weiter darauf hin, daß nur eine Schiffe sind nicht beschädigt.
Großfeuer.
Berantw. Redakteur: Hans Weber, Berlin . Inseratenteil verantw.:.Glocke, Berlin . Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u. Berlagsanfall Paul Singer& Co., Berlin SW.
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