herrscht, kann man juristisch nicht mehr ankämpfen, kann man aber auch nicht mehr von richterlicher Unbefangenheit sprechen. Es ist mit solcher Anschauung nicht möglich,' einem Sozialdemokraten gegenüber, oder auch überhaupt in Konflikten, welche die Stellung von Unternehmern und Arbeitern zu einander betreffen. Recht zu sprechen. Wo der Richter im sozialen Kampf vollständig den Stand- Punkt der einen Partei sich zu eigen gemacht hat oder so vollständig mit ihm verwachsen und von ihm durchdrungen ist, da ist der Angeklagte, der eine gegensätzliche Stellung einnimmt, in derselben Lage wie im Bürgerkriege der Besiegte, der sich vor dem Standgericht zu verantworten hat. Der Richter mag noch so sehr von seinem Recht überzeugt sein, er mag das Streben habe», höchste Gerechtigkeit zu üben, aber sein Urtheil bleibt ein parteiisches, ist an die An- schauungen einer Partei gebunden. Eine Besserung ist hier nur zu erwarten mit der Umgestaltung des Staatswesens, auf welchem die Rechtspflege beruht. Der Klassenstaat er- zeugt Klassenjustiz; nur auf Grundlage des die Gleichheit Aller anerkennenden Gemeinwesens kann die Gerechtigkeit zur Geltung kommen. Volikifche Itctrevnrftt. Berlin , den 14. Dezember. Im Reichstag vollzog sich heute insofern eine Klärung der Stellung der Parteien zur Militärvorlage, als der Redner des Zentrums, Dr. Lieber, für sich und seine Partei, ohne Rückhalt sich für die Ausreckterhaltung der Grundsätze, wie sie in den bekannten Windthorst'schen Resolutionen aufgestellt sind, aussprach und jedes Hir�vs- gehen darüber bestimmt und rundweg ablehnte. Das Zentrum ist also für keine Erhöhung der Friedens- präsenz zu haben und nur für Erhöhung der Ausgaben, so weit dieselben durch die Einführung der zweijährigen Dienstzeit bedingt sind. Mit dieser Erklärung der ausschlaggebenden Partei ist das Schicksal der Militärvorlage entschieden. Was wird nun folgen? Wird die Regierung den Reichstag auflösen? Nach- dem auch nicht eine einzige Partei sich für die Vorlage in ihrem vollen Inhalte ausgesprochen— sogar Herr v. Stumm sprach nur im Namen eines TheilS seiner Freunde— hätte eine Reichstagsauflösung nur dann einen Sinn, wenn es richtig ist, was allerdings in sehr weiten Kreisen angenommen wird, dast Caprivi regierungsmüde ist, und in einer Wahlniederlage den erwünschten Vorwand für seinen Abgang sucht. Diese Eventualität hat wohl auch die Redner des Zentrums und der freisinnigen Partei, Dr. Lieber und von Stauffenberg, bestimmt, ihre ablehnenden Voten in mög- lichst verbindliche Formen für den derzeitigen Kanzler ein- zukleidv» Beide Redner hoben besonders hervor, dasi die von Bennigsen betonte Mißstimmung im Volke die Nach- Wirkung des Bisniarck'schen Regiment? sei, das sich jetzt erst im ganzen Umfange fühlbar mache. Herr von Manteuffel machte heute einen wiederholten Versuch, die Antisemiten von den Rockschößen der konservativen Partei abzuschütteln. Tie bei dieser Ge- legeuheit zum besten gegebenen Betheuerungen des konservativen Führers, daß die konservative Partei es stets vermeiden werde, Demagogie zn treiben, und daß dieselbe ihre Abstimmung nie von der Gewährung von Konzessionen werde abhängig machen, wurden vom Hause mit der, solchem Schwalch gebührenden Heiterkeit aufgenommen. Der Reichskanzler betont« wiederholt seuw ablehnende Haltung Hegen den Antisemitismus, sprach aber kein Wort Mehr von der Militärvorlage. Diese ist einer Kommission von 23 Mitgliedern überwiesen. Eine sehr lebhafte Diskussion knüpfte sich an den Antrag Liebermann's von Sonnenberg, das gegen den Abgeordneten Ahlwardt schwebende Versahren einzustellen. Die den Abgeordneten Richter auszeichnende Un- duldsamkett politischen Gegnern gegenüber, zeigte sich bei dieser Gelegenheit wieder tn ihrer nackten Brutalität. Ob- woyl von den Abgeordneten Stadthaaen und Bödicker Fälle vorgebracht wurden, aus denen sich klar ergiebt, daß beide Einwände, auf welche Richter seine ablehnende Haltung »Ja, morgen.' „Morgen früh?" „Wenn Du willst, auch morgen früh.' Sie traten ins HauS. Die Alten lagen schon im Bett. Madeleine schlief schlecht. All' die ihr fremden Landgeräusche weckten sie unaufhörlich auf: der Schrei der Eulen, das Grunzen des Schweins im Kober an der Hausmauer und der erste Hahnenschrei um Mitternacht. Beim ersten Morgengrauen stand sie auf und rüstete sich zum Aufbruch. Als Georges den Eltern seinen Entschluß abzureisen mittheilte, waren sie beide zuerst sehr überrascht, dann merkten sie, von wem die plötzliche Wittensänderung her- rührte. Der Vater fragte ihn nur einfach: „Nu, seh ich Dich bald wieder?' »Gewiß. Im Lauf des Sommers.' „Na, um so besser!' Die Alte aber brummte:„Ich wünsch' Dir nur, daß Dir Deine Heirath niemals leid thun möge.' Er machte ihnen zweihundert Franks zum Geschenk, um ihren Unmuth zu besänftigen. Um zehn Uhr kam der Wagen, den ein Dorsjunge geholt hatte, und die Neu- vermählten küßten das alte Banernpaar und fuhren ab. Als es den Berg hinabging, fing Duroy zu lachen an: „Ich Hab' Dir's ja gleich gesagt,' meinte er.„Ich hätte Dich die Bekanntschaft von Herrn und Frau Du Roy de Cantel nicht machen lassen sollen.' Auch sie fing zu lachen an und erwiderte:„Jetzt freue ich mich doch darüber. Es sind so biedere Leute, und ich sang an sie lieb zn gewinnen. AuS Paris will ich ihnen eine Kiste Kuchen schicken.' Dann flüsterte sie:„Du Roy de Cantel... Paß' auf, niemand wird sich über unsere Anzeige gewundert haben... Wir können ja erzählen, daß wi"'°s acht Tage auf dem Besitzthum Deiner Eltern aufgehalten yaben.' Und sie lehnte sich an ihn und drückte einen leisen Kuß auf seine Schnurrbartspitze:„Gut Morgen, Geo!' „Gut Morgen, Magda,' erwiderte er und legte seine Hand um ihre Taille. stützt, nicht zutreffen, so gab er doch seinen Widerspruch nicht auf. Bödiker wies nach, daß der Reichstag 1878 be- reits in einem ganz gleich liegenden Fälle, wo der Abgeord- nete Stötzel sich in Strafhaft befand und außerdem noch Untersuchungengegen ihn schwebten, diese einstellen ließ, und Stadthagen verwies darauf, daß nach der Entscheidung des Reichsgerichts Verjährung nicht eintreten kann, sobald das Gericht vor Eintritt derselben Zustimmung des Reichstags zur Strafverfolgung beantrage. Lehnt auch der Reichstag den Antrag ab, so unterbricht derselbe doch die Verjährung. Mit diesen Darlegungen war für den Standpunkt des Herrn Richter und seiner Freunde jede Unterlage fortgenommen, trotzdem aber stimnite der ganze Freisinn, mit Ausnahme von Rickert, Dr. Hirsch, Rösicke und noch etwa einem halben Dutzend für den Antrag Hartmann, welcher Ueberweisung an die Geschäftsordnungs- Kommission verlangte, was gleichbedeutend war mit Ver- schlcppung des Einstellungsantrages, bis die 5 Monate rechtskräftig wären. Einmüthig für die Privilegien des Hauses traten das Zentrum, unsere Partei, sowie die Volks- partei und die anderen kleinen Gruppen ein. Es gelang denn auch per Hammelsprung mit 114 gegen 100 Stimmen den von freisinniger Seite inszenirten Versuch, ein verfassungsmäßiges Privileg des Reichstags zu durch- löchern, abzuweisen. Vielleicht erinnern die frei- sinnigen Wälster ihre Abgeordneten daran, daß Personenhaß und politische Unduldsamkeit recht schlechte Rathgeber sind. Das Verhallen des Herrn Richter und seiner Freunde in dieser Frage ist wirklich danach, daß man Licbcrmann von Sonnenberg nicht so Unrecht geben kann, wenn er die Ver- muthung aussprach, der Freisinn scheine sich vor Ahlwardt zu fürchten. Herr Richter hat dem zwar sehr energisch widersprochen, aber gescheidter wäre gewesen, er hätte sich, de» Traditionen der Linken getreu, auch bei dieser Gelegen- heit auf die Wahrung der Privilegien des Hauses beschränkt und den Versuch, dieselben zu durchlöchern, den verschämten Gesinnungsgenossen des Herrn Ahlwardt von der Rechten überlassen. Ein Gesetzentwurf gegen den Verrath militärischer Geheimnisse ist dem Reichslage wiederum vorgelegt.— Der Bnndesrath hat in seiner Sitzung vom 13. No- vember neue Vorschriften für die steuerfreie Verwendung von nicht denaturirtcm Branntwein zu Heil-, wissenschaftlichcn und gewerblichen Zwecken mit der Maßgabe genehmigt, daß sie am 1. April 1893 in Kraft treten. Die Steuerfreiheit einer ganzen Anzahl alkoholhaltiger zu Heilzwecken geeigneter Präparate, wird dadurch beseitigt. Um aber zu verhüte», daß die Zeit bis zum 1. April zu massenhafter Produktion benutzt wird, ist eine im„Reichsanzeiger" mitgetycilte Ver- ordnung des Finanzministers an die Provinzial-Stener- dmktoren erlassen, für eine ganze Anzahl zu Heilzwecken gc- eigneter alkoholartiger Präparate, sowie für alle Liqueure w. die steuerfreue Verwendung nichtdenaturirten Branntweins schon jetzt nicht mehr zu gestatten.-» Als eine E-te erweist sich die von unS gleich an- gezweiselte Nachricht der„Schlesischen Zeitung", daß der Berliner Magistrat angewiesen ivorven, die Wählerlisten für die Wahlen zum Reichstag bis zum 20. Januar fertig zu stellen.— König Stnmm zeigte gestern, daß er nicht blas Gc- heimer Kommerztenrath und Fabrikbesitzer, sonder» auch Rittmeister a. D. der Landwehr ist, der selbst eine Schwadron geführt hat. Einen fröhlichen Husarenritt machte er im Reichstage für die Militärvorlage. Gleich dem General v. Steinmetz vertrat er dessen ökonomische Weisheit von der ükononuschen Befruchtung deS Landes durch die Mili« tärausgaben. Einen wirthschaftlichen Niedergang sieht er nicht, und überdies würve durch die Militärvorlage die Industrie einen günstigen Aufschwung nehmen. Die 60 oder 80 Millionen, die verlangt werden, seien jedenfalls weniger als die 10 Milliarden, die ein unglücklicher Krieg koste. Die Biersteuer bevauere er; aber es sei immer noch besser, wenn die Leute ihr Bier etwas thenrer bezahlen, als wenn sie infolge eines unglücklichen Kneges überhaupt kein Bier mehr trinken könnten. Mit dieser Begründung könnte jede Militärvorlage, und wenn sie zehnfache Forderungen stellte, vrrtheidiat werden, und wenn die Mittet für dieselben ans der Bertheuerung der LebenS- und Gemißmittel der großen Sie blickten in die Ferne: im Strahl der Morgen- sonne durchschnitt der mächtige Stroin wie ein Silberband den Thalgrund, die Fabrikschlote rollten ihre Rauchwolken zum Himmel und die spitzen Kirchthürme ragten auS der alten Stadt empor. II. Seit zwei Tagen weilten Herr und Frau Du Roy wieder in Paris . Der Journalist hatte feine alte Thätig- keit wieder aufgenommen. Er erwartete, daß er nun bald der Lokalredaktion enthoben und definitiv mit den Arbeiten Forestier's betraut werden würde, so daß er sich auSschließ- lich der Politik zu widmen hätte. Au diesem Abend war er auf dem Nachhausewege zum Essen iu der Wohnung seines Vorgängers, sein Herz schlug freudig, und er hatte Lust, sofort seine Frau zu küssen, deren Reiz einen immer größeren Einfluß auf ihn ausübte. Als er an einem Blumenladen am Ende der Rue Notre-Dame de Lorette vorüberkam, fiel ihm ein, Madeleine ein Bouquet zu kaufen, und er wählte einen großen Strauß halb er- blühter Rosen auS, ein Bund duftender Knospen. Auf jedem Absatz seiner neuen Treppe betrachtete er sich vergnügt in jenem Spiegel, dessen Anblick ihn unauf- hörlich an seinen ersten Besuch in diesem Hause erinnerte. Er klingelte, weil er seinen Schlüssel vergessen hatte, und derselbe� Diener wie damals, er hatte ihn auf Rath seiner Frau behalten, öffnete ihm. Georges fragte:„Ist meine Frau zu Hause?' „Ja, gnädiger Herr.' Er ging durch daS Eßzimmer und sah erstaunt, daß drei Gedecke aufgelegt waren. Er schlug die Portiore zum Salon zurück und sah Madeleine in eine Vase auf dem Kamin einen Rosenstrauß stecken, der ganz dem seinen glich. Er war so verletzt und unzufrieden, als wenn ihm einer seine Idee, seine Aufmerksamkeit und all' das davon erwartete Vergnügen gestohlen hätte. Er trat in den Salon und fragte: „Hast Du jemanden eingeladen'?' Sie fuhr fort ihre Blumen zu ordnen und erwiderte, ohne sich nach ihm umzuwenden: Ja und nein. Mein alter Masse deS Volks genommen, vaben Herr Stumm und Militärgenossen auch keinen Schaden davon.— Sind sie fo dumm oder steslen sie sich nur si� — nämlich die militärischen Gewährsmänner der Zeitung"? Sie bringt heute wieder einen Leitartikel „Zur Militärvorlage', der ihr„aus höheren Offizierskreise» geschrieben wird. Derselbe tadelt an der neuen vorläge, daß sie die Aussichten auf Avancement hein'F Sie erfordert eine große Vermehrung von unteren OffizittiS- Lieutenants, Ha tleuten und Bataillonskommande»«'' ohne auch für Vermehrung der höheren Ofstziersstelleil j» sorgen. Dadurch werde dem Offizierkorps„dce Verjün�unz schaffende Freudigkeit und Aussicht auf Erfolg in der Karrur! genommen. Aber, liebe„Kreuz-Zeituug", warum so vnZ' duldig? Die 200 neuen Bataillone und Schwadron«»®et; schaffen zunächst ein paar hundert Subaltern-Offizierc» Avancement zu Stabsoffizieren, eine noch größere Lieutenants rückt zu Hauptleuten und Rittmeistern etnp. die sonst noch Jahre hätten warten müssen. Das ist � läufig des Segens genug. Und die Regierung und Reichstag , welche heute ihre 60—30 Millionen für � Militärvorlage bewilligen, werden nach ein oder p] Jahren gewiß kein Bedenken tragen, noch ein f-1 '" Millionen für neue Oberst- und Geueralstellen zu bewillig' um die Lust zur Karriere zu fördern� Wir haben gewiß ein Herz für den„Nothstaud � wisser Kreise. Blutige Thränen vergießen wir, wenn die beweglichen Klagen über die nothlridenden Großgruw' besitzer hören, und tief erschüttert lesen wir den Jammer f „Kreuz-Zeitung ' über die traurige Lage der Offiziere, dc>� sich„keine andere Perspektive eröffnet, als die,'jr g ü n st i g st e n Falle einmal ein uralter Batatllow Kommandeur zu werden, und mit dessen kärglicher von 3800 Mark nach dreißigjähriger Dienstzeit feinen U- schied zu nehmen.' Man vergleiche hiermit die Sch>� rungen der„Kreuz-Zeitung ' über die glückliche Lage& ländlichen Arbeiter, denen, noch bevor sie uralt gercor� sind, und schon nach vierzigjähriger Arbeit, wenn sie k"'; 70. Lebensjahr erreicht haben, eine Rente von 120 Ma"?!1' fließt I Mögen jene uralten Bataillonskommandeuie christlicher Gesinnung sich damit trösten, daß wenigst� jenen Arbeitern ein glücklicheres Loos al� ihnen selbst � schieden ist. „Politische Verbreche« werden nur bestraft, n>e� und weil sie mißlungen sind. Das Bestreben, das LeK eines Staats in einen Gesehcsparagraphen einzusperren, ein vergebliches." Diese sehr vernünftige Bemerkung sich in den nachgelassenen Papieren Moltke's— i» � Entwurf einer Rede über Minister verantwortlich� Moltk« dachte allerdings nur an hochgestellte Verbrecher", Minister u. s. w.— indeß was-., dem Grop recht ist, ist dem Kleinen billig.— Die Bismarck-Presse nimmt jetzt auch auS � Ahlwardt-Prozeß und der Ahlwardt-Wahl Anlaß z» griffen gegen den„neuen Kurs". Die Münchener„Allgem� Zeitung" beschuldigt die Regierung, dem Ahlwardt-Schu»»� freien Äauf gelassen zu haben. Unter Bismarck wäre so ev-'j nicht vorgekommen! Dazu war er viel zu„reinlich" ziveifelsohile".— Was Bismarck thate, tvenn— er noch eb».» kanzlcr wäre, hat er Herrn Henri des Houx offenbart.' ist so echt bismärckisch, wie Bismarck in eigener PsiLj Er soll dem französischen Interviewer(Aushorcher)<ttu' haben: � „Wenn er jetzt noch die Geschäfte leitete, würde» � blos mit der soziale» Frage besnssen; da sei ein Boden. Verhandlungen zwischen den Mächte» gegeben, da könnte' sich verständigen, jetzt aber unterstützen die Regierungen. ander nicht, sie fördern die Entwickelmig von Lehren, die>?' allen den Untergang bereiten werden." � Ein internationales Sozialistengesetz hat immer tN° Wünschen BiSmarck'S gelegen. Es war einmal der»aI J lichc Haß gegen die Sozialdemokratie, die einzige Par„ die sich von Bismarck nicht brauchen und also auch P.. übertölpeln ließ. Tann aber gab es bei der ZerrÜtt� der die Staaten durch ein Eingehen auf die Bismarck 1�, Pläne anheimgefallen wären, reichlich Gelegenheit im Tru. zu fischen. Helle Tagespolitik vertrug das„staatsmänml� Genie Bismarck's am wenigsten.— ......1 Hl■! J**? Freund, der Graf von Vaudrec, der sonst alle Montagt � uns aß, kommt wie früher.' „Ach! Sehr guj," murmelte Georges.> Er stand hinter ihr mit dem Bouquet in der und hätte es am liebsten versteckt oder fortgcworscn- sagt aber doch:„Sich mal her, ich Hab Dir ei» k Rosen mitgebracht.'_ � Sie wandte sich rasch um und rief mit fröhl'�.. Gesicht:„Ach, ist das hübsch von Dir, an so etiva�. denken!' j Und sie umarmte ihn und bot ihm ihre LtpM.. einem so aufrichtigen und vergnügten Eifer, daß er sich' tröstet suhlte. g Sie nahm die Blumen, roch an ihnen und ordnet«� mit der Geschäftigkeit eines beglückten Kindes in der � Vase, die der anderen gegenüberstand. Dann betrachte � ihr Werk und meinte: J\ „Jetzt bin ich zufrieden! Nun ist mein Kami»» schmückt.' Und unmittelbar darauf sehte sie hinzu: � „Du weißt ja, wag für ein reizender Mensch ist. Du wirst bald sehr vertraut mit chm sein." a; Die Entreeglocke tönte und meldete den Grafen."'L': und selbstverständlich, als wäre er in seine» eigenen, Pfählen, trat er ein. Der jungen Frau küßte er gala»!.,. Fingerspitzen, dann wandte er sich an den Gatten und rc ihm tordial die Hand, während er fragte:„Nun wie ge? mein lieber Du Roy?". j t Seine Miene war nicht mehr so frostig und stell«i früher, sondern recht leutselig: die Verhältnisse haoe» Jj geändert, sagte sie. Der überraschte Journalist wollt« � Entgegenkommen nicht zurückweisen und suchte recht kr 1�; gegen ihn zu sein. Fünf Minuten später sah eS 1° ,() als wenn sich die Beiden schon seit zehn Jahren ka>u und schätzten.<ß Madeleine sagte mit strahlendem Gesicht:»$? � Euch nun allein. Ich muß in der Küche nach dem sehen.' Sie lief hinaus und die Blicke der beiden folgten ihr. (Fortsetzung folgt.)
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