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Br. 167. 24. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt. Sonnabend, 20. Juli 1907.

Arbeiter, Parteigenossen Berlins !

Seht die Wählerlisten ein! Wer nicht in der Liste steht, darf nicht wählen!

Beiträge zum Auer- Denkmal.

Segler streichen hier dicht an den Schwimmenden vorüber, von [ jubelnden Zurufen begrüßt, Kinder plantschen, aller Kleider bar im Wasser und auch das weibliche Geschlecht geniert sich nicht, in dem nassen Element zu tauchen.

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Im Interesse unseres gefunden Sports wird höflichst gebeten, treten hat. alles zu vermeiden, was den Behörden Grund zum Einschreiten geben könnte, insbesondere

Ein Raudmord

ist in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag verübt worden. Die bei dem Variétédirektor Hermann Elsner in der Schmids straße 42 bedienstete Frau Amanda Plath geb. Preuß ist gestern Ein Referat Wisloch 3,-. Sozialdemokr. Wahlverein Magde­burg 100,-. nacht gegen 12 Uhr von ihrer heimkehrenden Herrschaft ermordet 2. Streis, 31. und 32. Bezirk 5,75. Vom Stadt­bezirk 92, Teil I 5,-. Textilarbeiter, Filiale Stralau- Rummels- Um sich der behördlichen Vergünstigung recht lange zu erfreuen, aufgefunden worden. Bereits der erste Augenschein zeigte, daß ein burg 15,-. Arbeiter der Möbelfabrik Milens u. Neumann 12,50. wird von den ständigen Badegästen an die Besucher folgendes Raubmord vorliegt, da die Behältnisse der Herrschaft und die des Wolf 1,-. Bezirk 200 5,-. Bezirk 490 3,50. Dr. H. 50,-. Flugblatt verbreitet: Das Baden ist nur in Badebekleidung ge- Mädchens erbrochen und durchwühlt und die dort vorgefundenen Wolfgang Heine 20,-. Wehner, Knudsen, Goller 3,-. S. Bentler ſtattet und nur innerhalb des durch Tafeln gekennzeichneten Gegenstände entwendet worden sind. Als Täter kommt ein zirka d. Zapf 5,50. Arbeiter der Firma Lütges u. Co. 9, Arbeiter Raumes. Der Aufenthalt außerhalb dieses Bezirkes ist verboten. 22jähriger gutgekleideter Mann in Betracht, in dessen Begleitung Alfons Ludewig u. Co. 5,- Bretterträger Seeligiohn Rigdorf 2,50. Bei Uebertretung ist zu befürchten, daß die Badeerlaubnis seitens das Mädchen vorgestern abend um 8/9 Uhr die Wohnung be­Lederfabrik Salomon, Rigdorf 7,60. Sechfertaffe Tischlerei Sänger, der Behörden wieder zurüdgezogen wird. Mauerstraße 10,15. Ausgesperrten streikenden Böttcher der Firma Schering 3,10. Adolf Braun , Wien 8,-. Kollegen Stodfabrit Gebrüder Goldmann 5,-. Kollegen der Firma Goliasch, Rigdorf 10,55. Organisierten Brauereiarbeiter, Schultheiß- Brauerei 10,50. Arbeiter d. Firma Pahnke 5,-. Von den Genossen der Firma van Bienen u. Fischbein 3,30. Von den Arbeitern des Medizinischen Warenhaus 25,-. Verband der Sattler, Ortsverwaltung Berlin 25,-. Bergnügungskomitee der Sattler Berlins 25,-. Technisches Bühnen­personal Schiller- Theater Charlottenburg 7,45. M. G's. Friedenau 5,-. Sparverein Gute Einlage" 5,-. Wahlbezirk 215, Teil II 5,- Wahlbezirk 211, Teil II 3,-. Stadtbezirt 164 5,-. Arbeiter der Deutschen Telephonwerke, Köpenickerstraße , Saal I 9,35. Ge= sammelt von Gürtlern und Schleifern, Westphal u. Reinhold 5,25. Kreiswahlverein Guben durch Vetter 15,-. Kollegen der Möbel­fabrit Riesel u. Käne, Boghagenerstraße 12,-. Lederarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands 25,-. Kranzspende organisierter Brauerei­arbeiter Berliner Bockbrauerei 3,20.

In Summa 484,20 m.

Weitere Beiträge für das Auer Denkmal sind zu richten an den Kassierer Emil Boeste, Verbandsbureau, Berlin SW. 68, Lindenstr. 69.

Partei- Angelegenheiten.

Achtung! 5. Wahlkreis. Auf das heute nachmittag 4 Uhr im Schweizergarten stattfindende Sommerfest des Wahlvereins sei noch mals aufmerksam gemacht. Bahlreiche Beteiligung erwartet Der Vorstand.

Lichtenberg . Heute Sonnabend, den 20. Juli, findet in Schwarz' Sommertheater, Dorfstr. 25-26, das Bolts Sommerfest der Parteigenossen Lichtenbergs statt, bestehend in Konzert, Auftreten der gesamten Spezialitäten, Kinematograph und großer Sommernachtsball. Für Kinderbelustigungen ist im reichsten Maße Sorge getragen. Billetts im Vorverkauf 20 Bf., an der Kasse 25 Pf. Zahlreichen Besuch erwartet Das Komitee.

Friedrichshagen . Sonnabend, den 20. Juli, abends 9 Uhr: Bahlvereinsversammlung im Restaurant Wilhelmsbad", Seeftr. 45. Tagesordnung: 1. Vortrag über Sozialpolitische Gesez gebung"( 2. Teil: Unfallversicherung). 2. Distuffion. 3. Vereins­angelegenheiten und Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragekasten.

Arbeiter, Parteigenossen! Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen erscheint zahlreich in dieser Versammlung. Der Borstand. Neuenhagen und Umgegend. Die Mitgliederversammlungen des Wahlvereins finden nicht mehr am Sonnabend nach dem 15., sondern am letzten Sonntag jeden Monats statt.

Der Vorstand.

Friedenau . Sonntag früh 7 Uhr Flugblattverbreitung von ben Bezirkslokalen aus. Die Parteigenoffen werden ersucht, sich zahlreich an der Flugblattverbreitung sowie an der heute abend bei Grube stattfindenden Versammlung zu beteiligen. Der Vorstand.

Teltow - Beeskow . Das große Bolts fest des Streises findet Teltow - Beeskow . Das große Boltsfest des Kreises findet morgen im Etablissement Hasselwerder an der Oberspree ( Bahnstation Nieder- Schöneweide- Johannisthal) statt. Die alten Billetts, so weit dieselben noch nicht kopiert sind, haben Gültigkeit. Morgens von 6 Uhr ab: Frühkonzert. Beginn des Konzerts usw. nachmittags um 3 Uhr.

Berliner Nachrichten.

Das Freibad am Wannsee.

jugendliche Personen von der Verübung von Unfug zurückzuhalten, Damen, welche baden wollen, nicht durch Anstarren zu belästigen, gegen unlautere Elemente energisch Front zu machen, feine Flaschen und fein Papier wegzuwerfen; das Wegwerfen von Flaschen verbietet sich schon von selbst wegen der damit verbundenen Gefahr, und wenn jeder von den vielen Tausenden Zeitungen und Stullenpapier wegwirft, so wird unser schöner Badestrand bald wie ein Müllabfuhrplatz aussehen.

Alle Naturfreunde werden gebeten, dafür zu agitieren, daß ähnliche Freibäder auch in der übrigen Umgegend von Berlin errichtet werden."

Ueber die Einzelheiten der Tat wird berichtet: Als Donnerstag abend gegen 12 Uhr der Direktor des Theater- Variété Brillant", Herr Hermann Elsner, von seinem Theater nach Schluß der Vor­stellung in seine Wohnung, Schmidstr. 42, zurückkehrte, schlugen, ent­gegen sonstiger Gewohnheit, seine beiden Hunde laut an, namentlich der Forterrier war nicht zu beruhigen, sondern lief fortwährend in der Wohnung hin und her. Dadurch beunruhigt, leuchtete auf Drängen seiner Frau Herr Elsner seine Wohnung ab. in das nach der Straße gelegene Wohnzimmer fam, er machte er eine graufige Entdeckung. Vor der geschlossenen Seitentür lag seine Bedienstete, die 53jährige Amanda Plath, mit dem Gesicht gegen den Boden und rührte sich nicht. Erst glaubten die Eheleute, daß die Person ohnmächtig geworden und hingeschlagen sei.

Als

Der Magistrat hat gestern zu Abteilungsvorstehern am städti­Als sie jedoch näher hinleuchteten, saben sie zu ihrem Entsetzen, schen Gesundheitsamt den Prof. Dr. med. G. Sobernheim, Privat- daß sie mit einer starken Schnur an der Türklinke aufgeknüpft dozent an der Universität Halle a. S., und Dr. Georg Fendler, worden war. Elsner lief sofort nach dem 55. Polizeirevier in der erster Assistent und Leiter der Abteilung für Nahrungsmittelchemie Neanderstraße, dessen Vorstand unverzüglich mit mehreren Beamten am pharmazeutischen Institut der Universität Berlin in Dahlem , nach der Wohnung eilte. Hier wurde ohne weiteres festgestellt, daß gewählt. Prof. Sobernheim- Halle ist für die bakteriologische Ab- ein schweres Verbrechen vorlag und die für derartige Kapitalver­teilung und Dr. Fendler- Dahlem für die chemische Abteilung ge- brechen eigens bestimmte sogenannte Mordkommission zur weiteren Ermittelung herbeigerufen. Kurz nach 1 Uhr traf denn auch schon der Chef der Kriminalpolizei, Oberregierungsrat Hoppe, mit den beiden Kriminalkommissaren Wannowsti und Klinkhammer ein.

wählt worden.

Unter der Niederwallstraße kann man schon spazieren gehen, wenigstens vom Spittelmarkt bis über die Kreuzstraße hinaus, etwa 110 Meter weit. Hier wird gegenwärtig ein Pumpenschacht angelegt, um die Wasserhaltung nach dem Hausvogteiplaz hin zu verlängern. Die Ermittelungen der Polizei haben folgendes Ergebnis ge In der Baugrube sieht es freilich noch etwas wüst aus; auf Arbeits- habt: Donnerstag abend gegen 93/4 Uhr sah die Portierfrau des Hauses gleisen wird bei elektrischem Bogenlicht der ausgehobene Boden Schmidstr. 42, Frau Fleischer, wie die Plath mit einem jungen Manne, mittels Drahtseilbahn über den Spittelmarkt nach der Ladestelle am den sie als etwa 22jährigen gutgekleideten Menschen beschreibt, auf der Wasser geschafft. Zwischen den beiden Eckhäusern ist die Passage Hintertreppe in die Wohnung von Elsner ging. Sie war gerade freilich eng, nur etwa 5 Meter breit, weil hier erst durch Beseitigung beschäftigt, das neben der Hintertür befindliche Licht anzustecken, als der Fundamente des im Abbruch befindlichen( vorstehenden) Hauses die beiden an ihr vorbeigingen, und hat sich ganz genau den jungen Niederwallstr. 23 Naum geschaffen werden muß. Mann angesehen, da ihr die Sache von Anfang an schon nicht

Der Sturm am Donnerstag hat auch in den Vororten viel ganz geheuer vorkam. In der Küche, die die beiden betraten, Unheil angerichtet. An dem Eckhause der Ringbahn- und Augusta- zog die Plath ihre Schuhe aus, legte Pantoffeln an und setzte ftraße in Wilmersdorf lockerte der Sturm die Zinkblechbekleidung die Markttasche hin. Dann gingen sie durch die gesamte Wohnung einer Mansarde derart, daß das Blech wie Papier hin und her nach dem auf der Straße zu gelegenen Wohnzimmer. Hier haben flatterte und die Gefahr bestand, daß das Metall beim Serab - nach dem auf der Straße zu gelegenen Wohnzimmer. Hier haben sich beide auf das Sofa gesetzt. Haare, die man stürzen Personen verlegten fönnte. Die Wilmersdorfer Feuer­der Lehne des Sofas fand, und der zerwühlte wehr mußte schließlich eingreifen, um das drohende Unheil abzu- an wenden. Der Blechbelag wurde nach erfolgter Absperrung von umgeschlagene Fußbodenteppich lassen darauf schließen, daß der Feuerwehrleuten mit Beilen abgeschlagen; eine Arbeit, die auf dem Täter schon hier versucht hat, sein Opfer zu würgen. Es ist nun hohen Dach bei dem tosenden Sturm nicht ganz gefahrlos war. noch nicht genau festgestellt, ob die Plath hier schon erwürgt worden Die Verlegung der Berliner Sternwarte wird beabsichtigt. Wie ist oder ob sie, wie der Befund auch annehmen läßt, erst durch einen der Direktor Prof. Dr. Strube berichtet, find in einem provisorisch Schlag auf die Nase betäubt worden ist und dann erst an der Tür­erbauten Turme in Babelsberg über die Bildschärfe und Durch- flinke aufgehängt wurde. Das Gesicht ist über und über mit Blut sichtigkeit der Luft Beobachtungen angestellt worden, die sich vor- bedeckt, das Blut ist aus Nase und Mund hervorgequollen und die nehmlich auf enge Doppelsterne anerkanntermaßen der beste Zähne find fest in der Zunge verbissen, was darauf schließen läßt, Maßstab für die Beurteilung der Bildschärfe auf Beugungs - daß die Ermordete erst, als sie schon tot war, an die dem Sofo bilder heller Sterne, ferner auf Planeten und Sternhaufen er­streckten. Mit der Güte der Bilder wurde zugleich deren Ab- gegenüberliegende Tür geschleift und dort aufgeknüpft worden ist. hängigkeit von Azimuth und Zenithdistanz untersucht, um einen Der Verbrecher hat dann im Schlafzimmer des Elsnerschen etwaigen Einfluß der Nähe der Havelseen auf die Bildbeschaffenheit Ehepaares die Nachtkästchen und den Waschtisch durchsucht und dort festzustellen. Die Versuchsbeobachtungen waren dem neuen Obser- einen mattgoldenen Damenanhänger mit einem Saphirstein und vator Dr. Guthnick anvertraut, der an die Stelle des Prof. Dr. einer kleinen weißen Berle, zwei Busennadeln, eine goldene Uhren­V. Knorre getreten ist. Vergleichende Beobachtungen über die Bild­schärfe und Durchsichtigkeit der Luft wurden gleichzeitig an der brosche mit grünen Steinen sowie einen dreiteiligen Damenring Berliner Sternwarte gemacht. zur Untersuchung über Boden- geraubt. Dann hat er im Zimmer der Ermordeten das Bett durch­erschütterungen, wobei namentlich die in 1,5 Kilometer Entfernung wühlt, wahrscheinlich um nach einem Sparkassenbuch zu suchen, von der Station vorübergehende Berlin- Potsdamer Eisenbahn in dessen beliebter Aufbewahrungsort bekanntlich bei Dienstmädchen das Frage kam, wurde ein Quecksilberhorizont benutzt, der in ver- Bett ist, und eine Kommode mit einem spigen Gegenstand schiedenen Höhen, sowohl über, wie auch unter dem Niveau des erbrochen. Es fehlen von Gegenständen der Ermordeten ein Porte­Erdbodens aufgestellt wurde. Bei der außerordentlich großen monnaie mit 5 M. Inhalt, eine doppelkapselige goldene Remontoir­Empfindlichkeit dieses Apparates und dem Fehlen hinreichend uhr mit ausgeschnittenem Deckel, die wahrscheinlich an einer schwarzen folider Isolierpfeiler ließ sich zwar nicht mit Sicherheit entscheiden,

wird

ob die kleinen Wellen, die im Spiegelbild gelegentlich zu erkennen Schnur befestigt ist, ferner ein Damenfiegelring mit braunen Steinen Seit einiger Zeit hat der Landrat des Kreises Teltow waren, in Windstößen auf die Pfeiler, Bewegungen des Beobachters und ein Damenschlangenring mit zwei Köpfen. Der Täter hat, wie die versuchsweise Einführung eines Freibades am Wannsee und ähnlichen Ursachen oder in Fernwirkungen ihren Grund hatten. die abgebrannten Streichholzenden beweisen, seinen Rückweg wieder seine Zustimmung gegeben und wochentags wie an Sonntagen Jedenfalls ließ sich aus diesen Versuchen schließen, daß ein deut- über die Hintertreppen genommen, da auch die dorthin führende Tür nur entwickelt sich da draußen ein lustiges Leben und Treiben. lich nachweisbarer Einfluß der Berliner Eisenbahn und der Fabriken eingeklinkt und nicht verschlossen war, während die vordere Tür noch An Ort und Stelle zu kommen, lösen wir uns eine Starte bis in ihrer Nähe nicht vorhanden ist. Ueber die Ergebnisse dieser doppelt verschloffen geblieben ist. Verfuchsbeobachtungen wurde ein ausführlicher Bericht dem Mini­Nikolassee. Der Zug führt uns aus den engen Häuserreihen sterium eingereicht, dessen spätere Veröffentlichung, da er auch Der mutmaßliche Täter wird als ein 22 jähriger junger Mann hinaus in das Seengebiet des Grunewaldes, an dem idylli- einige Fragen von allgemeinem Interesse berührt, vorbehalten ist. geschildert, etwa 1,68 bis 1,75 Meter groß, mit schmalem, blassem Gesicht, blonden Haaren und einem Anflug von Schnurrbart. Er ist schen Schlachtensee vorbei nach unserem Ziel. Wir wenden Der bisherige Niederschlagsreichtum des diesjährigen Juli gut gekleidet. Schon vor einigen Tagen hat man gegen 12 Uhr uns, nachdem wir den Bahnhof verlassen, rechts und gehen hinter dem eingezäunten Grundstück den kleinen Pfad entlang. ist beispiellos. Während für den Juli nach langjährigem Durch nachts einen Mann das Haus verlassen sehen, auf den die Be­hinter dem eingezäunten Grundstück den kleinen Pfad entlang. fchnitt eine Niederschlagshöhe von 72,6 Millemeter normal ist, ist in schreibung der Portierfrau so ziemlich paßt. Diesem jungen Manne Würziger Waldduft empfängt uns und unsere Lungen diesem Jahre bereits in der ersten Hälfte des Monats eine Höhe fah die ermordete Plath aus dem Fenster ihrer Küche nach, und es atmen begierig diese wohltuende Luft ein. Wir verfolgen von 193,2 Millimeter erreicht worden. Nur einmal, im Jahre 1858, weiter diesen Pfad geradeaus, gehen über die Chauffee hat der Juli eine größere Niederschlagshöhe erreicht, nämlich ist nicht ausgeschlossen, daß sie mit dem Verbrecher schon längere hinweg und befinden uns gleich darauf wieder in wenig be- 229 Millimeter. Wenn die zweite Hälfte des Monats nicht sehr Beit bekannt war. Die Ermordete war 53 Jahre alt, sah aber noch gangenem Gelände. Nach etlichen Minuten weiteren Wanderns trocken bleibt, was man allerdings im Interesse der Getreide- sehr gut aus, so daß man sie ohne weiteres für Mitte der dreißiger Man kannte ihre Vorliebe für die lichtet sich der Wald und wir bleiben überrascht stehen. Vor ernte wünschen könnte, so der diesjährige Juli eine Jahre halten konnte. nun zum Verhängnis geworden ist. uns liegt in seiner majestätischen Pracht der Wannsee und an Rekordziffer erreichen. Am nächsten tamen ihm, abgesehen von Männerwelt, die ihr seinem Strand bietet sich uns ein ungewohntes Bild. Männer, 1858, die Jahre 1882 mit 188, 1860 mit 172 und 1855 mit Sie ist am 25. Juli in Kafekow, Streis Stettin, geboren seinem Strand bietet sich uns ein ungewohntes Bild. Männer, 169 Millimeter Regenhöhe, während seit 1848, dem Beginn regel- und war früher verheiratet. Angehörige besitzt sie nicht in Frauen, Kinder tummeln sich hier in der freien Natur, bon mäßiger Beobachtungen, am trockensten waren die Julimonate der allem Läftigen entblößt, im Flußsande und im Wasser. Jahre 1872 mit 24, 1863 mit 25, 1869 mit 26 und 1874 mit Berlin . Man fand auch keine Briefe, sondern nur ein von ihr ab­Wir steigen von dem hier steilen Abhang hier steilen Abhang hinab und 28 Millimeter. Es sei dabei bemerkt, daß der Juli überhaupt der geschriebenes Liebesgedicht. Die Mordkommission fand auf dem mischen uns in diesen Trubel. Ueberall sehen wir niederschlagreichste Monat des Jahres ist; seine Niederschlagsmenge Tische im Wohnzimmer die herausgerissene Rodtasche liegen, in der fröhliche Gesichter und von jeder falschen Scham freie ist normalerweise nahezu doppelt so groß als die des September, wahrscheinlich das Portemonnaie gesteckt hat. Gestern früh wurden Gruppen, die sich angelegentlichst dem Spiel widmen, auch als die des Januar, Februar und April. Die auslösende photographische Aufnahmen des Tatortes und der Lage der Leiche turnen, oder auch müßig im Sande liegen, um sich von den Ursache des Regenreichtums der letzten Tage war eine Depression, gemacht. Die Kunde von dem Raubmord wurde gestern morgen Strahlen der über Gerechte und Ungerechte scheinenden Sonne die im Laufe des Sonnabends voriger Woche sich von Westrußland durch die bekannten roten Plakate des Polizeipräsidiums verbreitet, Strahlen der über Gerechte und Ungerechte scheinenden Sonne nach Ostdeutschland verlagerte, wo sie am Sonntag früh nach starter und 1000 Mark Belohnung denjenigen Personen aus dem Publikum bräunen zu lassen. Hier herrscht wirkliche Freiheit, kein Bertiefung mit einem Kern unter 750 Millimeter lag, un alsdann süd­polizeiliches Auge wacht und trotzdem ja trotzdem wärts nach Ungarn und der Adria zu ziehen, wobei sie sich rasch verflachte. zugesichert, die zweckdienliche Angaben zur Sache machen können. wickelt sich bei den nach Tausenden zählenden Badegästen Diefer Weg der Depression verdient meteorologisch ein ungewöhnliches In der Gegend des Tatortes und des Alexanderplates flebten diese alles glatt ab. Einige besonders gebräunte Gestalten, die Interesse, da er die berühmte und wegen ihrer häufigen Unwetter roten Bekanntmachungen schon um 18 Uhr an den Säulen. auf Stammgäste" schließen lassen, versichern uns, daß noch berüchtigte Bugstraße Vb" darstellt, aber in genau umgekehrter Gestern vormittag erschien die Gerichtsfommission an der Mord­nicht die geringste Kleinigkeit vorgekommen ist. Geht wirklich Richtung, als sie von den Luftdruckwirbeln sonst regelmäßig und stelle; als der Vertreter der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte ein unbefleideter Unkundiger über die polizeiliche Grenze bisher wohl ausnahmslos zurückgelegt wurde. Die unwetterreichen Staatsanwalt Töpfer die Leiche und alle in Betracht kommenden Minima der Zugstraße Vb erscheinen sonst stets zuerst auf der Adria hinaus, so genügt ein freundliches Mahnwort, diesen sofort oder in Oberitalien und wandern dann langsamt in einem nach Gegenstände, während als Ermittelungsrichter Gerichtsaſſeſſor Hentschel wieder in das Terratorium" zurückzurufen. Das dem Auge Nordwest leicht geöffneten Bogen nordwärts. Diesmal nun wurde fungierte. Bahlreiche photographische Aufnahmen machte die Kri­sich bietende Bild wirkt auf jeden Vorbeigehenden wohltuend der Weg umgekehrt zurückgelegt. Umso interessanter ist die Fest- minalpolizei unter Leitung des Vorstehers des Erkennungsdienstes, und jeder, der mit Badehosen versehen, wird in der Hige das stellung, daß die Wirkung auf die Witterung Deutschlands und Kriminalfommissarius Cellarius. Die Leiche wurde gegen 12 Uhr läftige Zeug von sich werfen, um sich in den Fluten abzufühlen. Desterreichs in beiden Fällen genau die gleiche ist. nach dem Schaubaufe gebracht. Ein vielhundertköpfiges Publikum