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andauern.

bie durch die bom deutschen Reichstage besttun werde, die Firmen offentlig bekannt zu geben. I innerung der Behörden an die Paragraphen 114 und 120 bes schlossene Banderolensteuer auf 8igaretten arbeits. Gleichwohl seien die Organisationsleitungen bereit, die Beweise Strafgesetzbuches ist übrigens eine neue Perle in der Krone des los geworden waren. Auch in den jezt noch tobenden für ihre Angaben vorzulegen. Lichtenberger Denunziantenblattes. Ueber den Erfolg einer Stämpfen zeigt es sich, daß die Bigarrenfabrikanten vor feinem eventuellen behördlichen Aktion gegen Arbeiter wollen wir uns Mittel zurüdschrecken, das ihnen verspricht, die Gewährung etwas Der Zentralverband und der Verein der übrigens nicht streiten; der ist uns allemal flar. besserer Löhne hintenan zu halten. Mehrere Kämpfe, Stontrolle der Bauten und Arbeitspläge vorgenommen, um bor Bimmerer haben am Dienstag, den 16. Juli, gemeinsam eine Deutfches Reich. darunter jener in Gießen mit 1100 beteiligten allem festzustellen, auf wie viel und welchen Bauten und Pläzen Waisenkinder als Zwangs- ,, Arbeitswillige". Tabatarbeitern, wo man feitens der organi- ihre Forderungen noch nicht bewilligt sind, und wo und wieviel Bei dem Dachdeckermeister Rathgen in Duedlinburg sind fierten 8igarrenfabrikanten sogar das Ber- Streifbrecher am selben Tage tätig waren. Daneben wurden aber die Dachdecker in den Streit getreten. Da der ehrsame Meister nur langen an die Arbeiter richtete, aus dem auch Feststellungen gemacht über diejenigen Bauten und Pläge, zwei Streifbrecher fand, so konnte er an einem dreistöckigen Neubau Deutschen Zabalarbeiterverbande auszutreten, wo die Forderungen der Zimmerer unterschriftlich anerkannt sind. find zu bestehen und werden voraussichtlich noch eine längere Zeit Arbeitsstellen von Unternehmern, die am 16. Juli die Forderungen die Dachdeckerarbeiten nicht fertigstellen. Er holte sich daher sechs noch nicht anerkannt hatten, wurden 261 ermittelt, und zwar zehn bis zwölfjährige Knaben aus dem Waisenhaus der Johannis­In dieser Situation hat sich der unterzeichnete Vorstand an 12 Scharwerke, 8 Ladenausbrüche, 2 Tiefbauten und 1 Brüdenbau. die mühevolle Arbeit des Dachziegelaufreichens verrichten, wobei sie 120 Neubauten, 70 Ausbauten, 48 Holz- und Bimmerpläge, Hospital- Stiftung zu Hülfe. Die bedauernswerten Knaben mußten bie Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands gewandt Es waren 170 Unternehmer, die für diese Arbeitsstellen in Frage oben auf der neun Meter hohen Leiter stehen mußten. Doch damit mit dem Ersuchen, den um ihre Eristenz ringenden deutschen Tabat tamen. Auf 159 von diesen 261 Arbeitsstellen wurden am selben noch nicht genug! Während der Vesperpause mußten die Kinder auf arbeitern beizuspringen. Die Generalfommission hat diesem Gr- Tage Zimmererarbeiten berrichtet, und zwar auf 55 Neubauten, dem Güterbahnhof Dachziegel aus Bahnwagen auf einen Rollwagen fuchen bereitwilligst entsprochen und sich dieserhalb mit einem Auf- 48 Ausbauten, 89 Holz- und Bimmerpläßen, 10 Scharwerken, laden. Ein Barteigenosse machte die Polizei auf diese Ausnutzung ruf an die organisierten Arbeiter Deutschlands gewandt, eine 2 Tiefbauten, 4 Ladenausbrüchen und einem Brückenbau. Es ar der armen Waisen aufmerksam, worauf diese von einem Beamten Sammlung einzuleiten. Auch die organisierten Tabatarbeiter sind, beiteten hier 369 Personen, von denen aber nur 228 arbeitswillige wohl einsehend, daß diese Kämpfe große Summen erforderlich Bimmerergesellen waren. Die übrigen 141 waren teils die Unter- nach dem Waisenhaus zurückgebracht wurden. machen, von der Verbandsleitung schon seit April dieses Jahres nehmer selbst, deren Brüder und Poliere, teils ältere, invalide Leute, fowie Lehrlinge, und außerdem Arbeitsleute, sowie einige berpflichtet worden, monatliche Extrabeiträge zu zahlen, Stellmacher. die auch gerne, trotz des Elends, in welchem sie steden, gezahlt werden. Dazu haben erfreulicherweise an vielen Orten bie organi 18 Gesellen beschäftigen, die Forderungen unterschriftlich aner­Am Tage der Kontrolle haben noch zwei Unternehmer, die fierten Tabatarbeiter noch wöchentliche Extrasammlungen fannt. unter fich eingeleitet. Bei dem erwähnten Brückenbau waren 5 Bimmerer tätig, die sich die ausführende Firma von ihrem Betrieb in Königshütte mit- Die Bauarbeiteraussperrung in Aachen . In Sachen gebracht hatte. Bemerkenswert ist noch, daß auf einer Arbeits- der seit dem 4. Mai bestehenden Aussperrung im Aachener ftelle 12 Lehrlinge allein bei der Arbeit angetroffen wurden. Baugewerbe haben auf Anregung der Stadtverwaltung neue Auf 3 Arbeitsstellen wurde zu den neuen Bedingungen ges Ginigungsverhandlungen stattgefunden mit arbeitet, doch fehlte es an der unterschriftlichen Anerkennung der daß die Arbeitgeber einen Lohn von 42 bis 47 Pf. pro Stunde, je dem Ergebnis, Forderungen. nach der Leistungsfähigkeit der Arbeiter, zahlen wollen, während die Arbeiter 47 Bf. als Mindestlohn verlangen und nur den Lohn für minderwertige Arbeiter der freien Vereinbarung überlassen vollen. In einer Versammlung der Arbeiter wurde das Angebot der Arbeitgeber mit allen gegen 7 Stimmen abgelehnt.

Arbeiter, Parteigenossen! Wenn wir diesen Schritt zur Veranstaltung einer Sammlung unternahmen, so ge­schah es in der bestimmten Erwartung, ihn nicht vergebens getan zu haben. Es gilt in diesem Falle, einer an Zahl wohl kleinen aber mächtigen und übermütigen Unternehmergruppe, wie in Gießen , zu zeigen, διαβ die Klassenbewußte. Arbeiter, schaft Deutschlands es nicht duldet, daß einer Arbeiterschicht, wie es in Gießen versucht wird das Koalitionsrecht genommen werden soll, und daß es ihr ernstes Bestreben ist, die gesamte Arbeiter­schaft auf ein höheres soziales Niveau zu erheben. Die organi­sierten deutschen Tabatarbeiter rechnen mit Bestimmtheit auf die geforderte Solidarität der flaffenbewußten Arbeiterschaft Deutsch lands und werden in gleicher Situation bei Arbeitern anderer Branchen auch ihren Mann stehen, wie fie es getan haben, solange es eine tlaffenbewußte Arbeiterschaft Deutschlands gibt.

Mit Gruß

Der Borstand des Deutschen Tabatarbeiterverbandes. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abbrud gebeten.

Auf 102 Arbeitsstellen war wohl Zimmererarbeit vorhanden, doch niemand bei der Arbeit. Größtenteils ruhte hier alle Arbeit vollständig. Von diesen 102 Arbeitsstellen waren 65 Neu­bauten, 22 Ausbauten, 3 Pläge, 2 Scharwerte und 4 Ladenaus­brüche.

Arbeitsstellen, wo die Forderungen unterschriftlich anerkannt find, wurden 854 gezählt, und zwar 381 Neubauten, 302 Aus­bauten, 142 Holz- und Zimmerplaße, 26 Scharwerke und 3 Baden­ausbrüche. Auf 39 der Arbeitsstellen wurden jedoch keine Zimmerer bei der Arbeit a angetroffen. Dies waren 16 Neubauten 17 Aus­bauten, 2 Zimmerpläge, 2 Scharwerke und 2 Ladenausbrüche.

Weißenfels find Differenzen mit den Zuschneidern ausgebrochen. Bei der Schuhwarenfirma Emil Blasig, Attiengesellschaft, in nicht pagt, tann gehen", abgewiesen. Da von Berlin Zuzug Ge handelt sich um eine längst versprochene, jedoch nicht gehaltene Lohnzulage. Die Kommiſſion wurde mit dem üblichen:" Wemz erwartet wird, wolle man Obiges streng beachten.

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Die Lohnbewegung der Transportarbeiter in M. Gladbach hat mit einem Siege der Streifenden geendet. Ein Tarif von dreijähriger Dauer wurde abgeschlossen. Der Lohn, der jetzt auf 26 M. Auch wurde die Arbeitszeit um 3 Stunden pro Woche ber­23,50. festgesetzt wurde, steigt während der Tarifperiode auf fürzt. Die Unternehmer, welche einen Tarif überhaupt nicht ab­schließen wollten und eine Lohnerhöhung von 50 Pf. pro Woche Im ganzen wurden 1118 Arbeitsstellen kontrolliert, nämlich als das äußerste bezeichneten, was sie bewilligen würden, haben sich 501 Neubauten, 372 Ausbauten, 190 Holz- und Zimmerplähe, 38 Scharwerte, 11 Ladenausbrüche, 2 Tiefbauten und 1 Brückenbau. Rottenarbeiter als Streitbrecher zur Verfügung stellte und obwohl eines anderen besonnen. Obgleich die Bahnverwaltung ihnen 15 Die Zahl der zu den neuen Bedingungen arbeitenden die Polizei den Streitenden allerlei Schwierigkeiten machte, mußten Bimmerer betrug am 20. Juli 4505, von denen 2823 im Bentral- die Unternehmer sich bequemen, mit den Arbeitern in Unterhand. berband und 1682 im Berein der Zimmerer organisiert find. Im Streit befanden sich am selben Tage noch 579 Bimmerer, und zwar lung zu treten und Bugeständnisse machen.

Achtung! Partei- und Gewerkschaftsmitglieder! In Ausführung des Beschlusses der General. bom Zentralverband 350, vom Betein 247 Mitglieder. tommission der Gewerkschaften Deutschlands Die Zahl der Unternehmer im Zimmerergewerbe, die die für die ausgesperrten und streitenden Tabatarbeiter all- Forderungen bewilligt haben, ist in der Zeit vom 11. bis zum gemeine Sammlungen zu veranstalten, werben vom 20. Juli bon 665 auf 605 gestiegen. Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission von Montag,

Nie Neuen Industriewerke zu Im an der Donau fuchen durch Agenten sowie durch die Annoncenexpedition von Haafen. ftein u. Vogler überall Streitbrecher. Buang von Metall­brüdern, Schleifern und Bolierern ist streng fernzuhalten. Die Arbeiterpresse wird ersucht, davon Kenntnis zu nehmen. Husland.

Im Hafen von Antwerpen drohen erhebliche Konflikte. Des

den 22. Juli ab Sammellisten herausgegeben. Dieselben Die Zufchneider und Zuschneiderinnen der Herren- und find zu haben im Bureau der Kommission, Engel- Ufer 15 I, Anabenkonfektion stehen bekanntlich nun mit einer Anzahl Zimmer Nr. 1, und zwar werftäglich von 11-1 Uhr Firmen im Kampf, um den mit dem Verein der Herren- und Ausstand der Getreideverlader nimmt immer größere Dimensionen bormittags und von 6-7/ 2 Uhr nachmittags. Knabenfonfektionsfirmen" bereinbarten Tarifvertrag endgültig Gelder mit der Post sind persönlich an den Genossen Alwin und allgemein durchzuführen. Sie haben zu den übrigen noch an. Auch die übrigen Hafenarbeiter drohen, fich dem Ausftande Störst en ebenfalls unter oben angegebener Adresse zu richten. eine größere Firma, die acht Zuschneider beschäftigt, für den anzuschließen. Viele Matrosen sind unzufrieden darüber, daß sie Wir ersuchen die Genossen sich an dieser Sammlung zahl. Tarif gewonnen, und so handelt es sich jetzt hauptsächlich darum, gezwungen werden, an Stelle der Ausständigen Getreide zu vera jene 70 Bros. maßgebender Firmen, die den Tarif unterschrieben laden. An Bord eines Dampfers wurden 50 polnische Aus, reich zu beteiligen. haben müssen, wenn er vom Verein der Konfektionsfirmen end. wanderer angeworben, um die Ladearbeiten zu verrichten, gültig anerkannt werden foll, so viel wie nur irgend möglich au übertreffen.

Der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission.

Berlin und Umgegend.

Die Bewegung im Bangewerbe.

in Basel .

Eingegangene Druckfchriften.

Berlag

von Arbeitswilligen beschäftigt find. an Es fehlt natürlich nicht an ichon ein gewiſſes Schamgefühl über ihr verräterisches Treiben Letzte Nachrichten und Depeschen.

Bon der christlichen Organisation der Maurer acbeiten zu den neuen Bedingungen 289 gegen 278 bei der Fest­stellung vom 7. Juli. Die Zahl der Streifenden ist jetzt 81 gegen 78 vorher.

Die Freie Vereinigung der Maurer hatte gestern oormittag eine Versammlung ihrer streifenden Mitglieder nach den Musikerfälen einberufen. Lange vor der festgefesten Zeit war der große Saal gefüllt. Beglin berichtete über den Stand der Bewegung. Nach den neuesten Feststellungen arbeiten zu den neuen Bedingungen vom Verband der Maurer 4772 Mitglieder, von der Freien Vereinigung 1117 und von den Thriftlichen 289, also im gangen 6178. Von dieser Zahl müssen jedoch 400 abgerechnet werden, die am Streif teilgenommen haben, aber als Kanalmaurer,

Eine Karbouid- Explosion.

Am Freitag fand bei Dräsel in der Neuen Friedrichstraße wiederum eine zahlreich besuchte Zuschneiderversammlung statt, Bur Frage der Boltsvorstellungen von Otto Beder.( Die Boll die sich mit der Tarifbewegung beschäftigte. Mit Genugtuung fultur Nr. 1.) Berlag: Duelle u. Meger in Leipzig . 3m 8entralverband der Maurer hat sich die fonnte man feststellen, daß auch die Zuschneiderinnen wieder start Festschrift des Deutschen Arbeitervereins Basel, 1832-1907, aum Situation im Bergleich zu der letzten Woche nur wenig geändert. bertreten waren, sich lebhaft an der Diskussion beteiligten und das 75 jährigen Jubiläum von Fr. Heeb. Verlag: Deutscher Arbeitervereir Zu den neuen Bedingungen arbeiten jetzt 4772 Mitglieder. Strei- mit bewiesen, daß sie ihren männlichen Kollegen an Gifer für die kende sind in der Bahl von 2368 noch vorhanden. Nach den Fest- Durchführung des Tarifs nicht nachstehen. Aus dem Referat Jahresbericht des Sozialdemokratischen Vereins Bremen( 1. Janua stellungen am 7. Juli zählte der Zentralverband 3181 streifende des Borfißenden Bordasch wie aus der Diskussion ist zu ent- 1906 bis 30. Juni 1907). 40 Seiten. Verlag: Bartelsekretariat Bremen. 7. Jahresbericht des Arbeiterfelretariats Bremen 1906. 115 Seiten. Mitglieder und 3960, die zu den neuen Bedingungen arbeiten. nehmen, daß bei einzelnen Firmen Streifbrecher tätig sind, daß Selbstverlag, Bremen , Ostertorstr. 26. Die Zahlen haben sich also nur zugunsten des Verbandes verändert. sich aber die Streifenden wie auch die übrigen Mitglieder der Klein: Allgemeine Witterungskunde. Geb. 4 M. Taschenberg Einige neue Firmen vom Verband der Baugeschäfte sind auch Organisation redlich bemühen, diese Leute, über die Verwerflichkeit Die Injetten nach ihrem Schaden und Nugen, Geb. 3 M. wieder gewonnen worden. Eine genaue Uebersicht wird in der ihres sie selbst wie die Allgemeinheit schädigenden Treibens auf G. Freytag in Leipzig und. Tempsky, Wien . nächsten Woche wieder veröffentlicht werden. Der Verband hat zuklären, was jedenfalls auch gelingen wird und muß. Sieht Die deutschen Parteien und ihre Zukunft. Bon Emil Steinigans. Kenntnis davon erhalten, daß Agenten der Unternehmer im Aus- man diese Auchfollegen auf der Straße, jo tann man aus den 60 Pf. Drud von F. W. Vossen u. Söhne, Wald( Rhld.). lande, besonders in Oesterreich- Ungarn, eifrig mit der Anwerbung zur Erde gerichteten Bliden schließen, daß fie doch wenigstens geeigneten Maßnahmen, allen Schachzügen der Unternehmer zu empfinden. Die Firmen, die noch über einige getreue Arbeits­begegnen, und der Verband hat in dem Kleinkrieg gegen die Ar- willige verfügen, bieten denn auch alles auf, um sie vor jeder beitswilligen manchen hübschen Erfolg zu verzeichnen und treibt Berührung mit den berhaßten Streitposten zu bewahren. Einzelne mit manchem Agenten der Unternehmer, der sich nichts davon Firmen scheuen sich sogar nicht, die Polizei mit dem Ansinnen zu Mülhausen , 20. Juli. ( B. H. ) Das chemische Laboratorium ber träumen läßt, ein gelungenes Spiel. Diese Agenten stehen sich belästigen, die Streitposten von der Straße zu vertreiben. So Gießerei Vogt in Niederbruck ist infolge einer Karbonid- Explosion trotzdem am besten bei der Sache, denn sie werden glänzend foll Herr Unger in der Neuen Friedrichstraße sich allabendlich in die Luft geflogen. Fünf Personen sind verlegt, darunter ein honoriert und verstehen es, hohe Rechnungen einzureichen, wenn Schuhleute heranholen, damit sie dafür sorgen, daß seinen Chemiker schwer. fie gelegentlich auch nur ein mageres Duhend von Arbeitswilligen Arbeitswilligen auf dem Heimwege nur ja tein Fünfchen Auf­anstatt der erwarteten Hunderte nach Berlin schaffen. flärung über ihre Pflichten als Arbeiter anfliegt. Aber das werden Bier Personen von Zigeunern ermordet. wohl auch die Schuhleute nicht verhindern können, daß hier und Budapest , 20. Juli. ( B. H. ) In der Nähe der Ortschaft Danos, da ein Wort mit den Arbeitswilligen gewechselt wird, und wenn fich die ganze Polizeimannschaft Berlins , statt dem Raubmörder to bekanntlich der Ministerpräsident Wekerle seine Befigungen hat, aus der Schmidstraße nachzuspüren, auf die Streitpostenjagd wurden vergangene Nacht in einem an der Landstraße liegenden Gast­begibt. Sehr wenig nobel soll sich die nach außen recht großartig hause der Gastwirt Sarvos, seine Frau, seine 17 jährige Tochter und auftretende Firma Hugo Hermann, Spandauer Straße, in ein dort anwesender Landwirt von Zigeunern ermordet, die Leichen dem Kampf benehmen. Schickte sie doch ihren Buchhalter, der sich offenbar auch zu Dingen gebrauchen läßt, die gar nichts mit Buch­halterei zu tun haben, auf die Straße, damit er den Streifposten sage, fie follten da weggehen. Da mußte der Herr Buchhalter einen Schuhmann heranholen, und mit dessen Sülfe gelang es dann auch, einen Streitposten polizeilich festzustellen, sowie einen Radfahrer, der mit dem Streit nichts zu tun hatte. Zwed hat es Bukarest , 20. Juli. ( B. H. ) Nach hier vorliegenden Meldungen Die Streifposten, die eigentliche Zahl der auf Bauten zu den neuen Bedingungen Leute nach der Wache zu bringen. tätigen Maurer 5678 ist. Im Streit befinden sich noch: von der durchaus ruhig und anständig bewegen, lassen sich dadurch sicherlich Tagen nach Konstantinopel abgegangen war, mit der gesamten Mann­Freien Vereinigung 756 Mitglieder, bom Berband 2368, von den nicht abschrecken, ihre Pflicht als organisierte Arbeiter in geseh- fchaft untergegangen sein. Eine Bestätigung der Nachricht liegt noch Christlichen 81, also im ganzen 3205 Maurer. Es steht also so mäßiger Weise zu erfüllen. Neben solchen fleinlichen Schikanen nicht vor. günstig im Maurerberuf, daß bald zwei Drittel der Organisations - sollen einige Unternehmer auch noch durch anonyme Schreiben an mitglieder zu den neuen Bedingungen arbeiten. Dazu fommt, daß ihre Kollegen und andere unschöne Mittel versuchen, die allt ständig neue Bewilligungen einlaufen, und daß die Firmen, die gemeine Durchführung des Tarifs zu hintertreiben. bewilligt haben, immer mehr Arbeitsträfte einstellen. Nachdem die Hoffnung der Unternehmer, zum 1. Juli soviel Arbeitswillige, wie fie brauchten, heranzuziehen, fehlschlug, trösteten fie fich, oder tröstete sie ihr Vorsitzender Bahl damit, daß dies Biel ficher nach Verlauf einer Woche erreicht werde. Darüber ist die dritte Juli­woche bergangen, und was man erreicht hat, find für das ganze Baugewerbe nach den Angaben der Unternehmerpreffe 3000 Mann, unter ihnen teine 1000 Maurer und Bimmerer. Was sind sie für Groß- Berlin? Sie können die streifenden und abgereiften Maurer Die Lichtenberger angebliche Bolts- Zeitung" richtet an uns und Zimmerer nicht ersehen, selbst wenn es lauter tüchtige Arbeits- die merkwürdige Frage, ob unser Gewährsmann in der Lichten­fräfte wären, was ja teineswegs der Fall ist. Unter solchen Um berger Terrorismusaffäre bestreiten will, daß der Arbeiter ständen ist es leicht erklärlich, daß der Verband der Baugeschäfte Schilling dem Bolizeibeamten den Rubenz als denjenigen au Mitteln greift, wie jenes spontane" Treugelöbnis der 31 in bezeichnet hat, der seine, Schilling 3, Entlassung verursacht hat. marttschreierisch fett gedruckter Zeitungsannonce. Das Zentral Das geht uns wirklich nichts an. Das mag der Beamte, der das blatt für das Baugewerbe äußert den Wunsch, die Maurerorgani als Erklärung für sein Vorgehen braucht, mit dem uns unbekannten fationen möchten jenen großen Firmen, die die Erklärung unter Schilling allein ausmachen. Was wir feststellten, ist, daß New York , 20. Juli. ( W. T. B. Auf deutsch - atlantischem zeichnet haben, einmal andere ebenso große gegenüberstellen, die Stubenz Riemandes Entlassung beranlagt hat, am bewilligt haben. Der Redner erklärte hierzu, daß es leicht wäre, allerwenigsten die der beiden Bauarbeiter, die ihm als Bertrauens- Rabel.) In dem Orte Salem in Michigan fand ein Zusammen­dem Wunsche nachzukommen und Firmen zu nennen, die eine sehr mann der Maurer gar nichts angingen. Für die an diesem stok tatt zwischen einem Fracht- und einem Personenzuge, in Gegen vierzig Personen große Zahl von Maurern zu den neuen Bedingungen beschäftigen, Tage besonders angeregte Phantasie der Entlassenen fann man den welchem sich 800 Ausflügler befanden. baß man aber dem Verband der Baugeschäfte nicht den Gefallen tubenz nicht verantwortlich machen. Die freundliche Er- wurden getötet und etwa hundert verlegt.

zerstückelt und das Haus in Brand gesteckt; alles was nicht niet- und nagelfest war, wurde geraubt. Die Tat wurde von einem vorüber. fahrenden Postkutscher entdeckt, welcher die Gendarmerie hiervon ver ständigte. Es ist bisher nicht gelungen, die Täter zu ermitteln. Bermißter Dampfer.

Badofenmaurer oder Fliesenleger in Arbeit getreten find, so daß natürlich nicht, Streifposten und daneben auch noch unbeteiligte foll der große ungarische Dampfer Trifta- 3ftvan", der vor einigen

Aber auch das wird ihnen schwerlich etwas nügen. Nach der Stimmung der Versammlung am Freitag zu urteilen, find die organisierten Zu schneider und Zuschneiderinnen fest entschlossen, den Kampf weiter­auführen, bis der Sieg ganz auf ihrer Seite ist.

Die Boykottliste des Bäckerverbandes im Juferatenteile unferes heutigen Blattes empfehlen wir der Aufmerksamkeit unserer Leser, besonders den Arbeiterfrauen!

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60 000 9ubel geraubt.

Tiflis , 20. Juli. ( W. T. B.) Heute wurde auf der Station Marelish der Transkaufassichen Eisenbahn ein Raffierer beraubt, der 50 000 Rubel bei sich trug. Die Verbrecher schossen mit Gewehren und Revolvern und warfen drei Bomben, von denen eine unter den Wagen des Zuges explodierte. Ein Wächter wurde getötet verschiedene Anwesende verwundet. Die in einem Waggon be. findliche Staffe wurde erbrochen und ein Betrag von 10 000 Rubeln geraubt. Die Berbrecher waren etwa 20 Mann start. Der Kassierer

blieb unverlegt.

Die Unruhen in Korea .

Totto, 20. Juli. ( W. T. B.) Eine Depesche aus Soul meldet, daß dort eine wütende tausendköpfige Boltsmenge die Wohnung des Premierministers, der sich gerade im kaiserlichen Palast befand, angriff und verbrannte.

Bierzig Personen getötet.

Verantw. Rebatt.: Carl Wermuth. Berlin - Nirdorf. Inferate verantw.: Th. Glede, Berlin Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.

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