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mußten besonders Müller, Keil, Welz und Rudel allein die Fahrt beenden und machte es einen sonderbaren Eindruck, zeitweise zwei, drei Fahrer hinter einer Führung fahren zu sehen.
an den Wochentagen während der Geschäftsstunden von 8 Uhr voraus. Auf das Geschrei der Kinder eilten Hausbewohner hinzu und mittags bis 3 Uhr nachmittags und an den Sonntagen von 8 bis jetzt zog es der gefährliche Bursche vor zu entfliehen. Er wird von 10 Uhr vormittags im Wahlbureau Jsarstr. 5/6( Ede Boddinstraße) ben überfallenen Mädchen als ein etwa 30 Jahre alter, besser ge3 Tr. links aus. Während dieser Zeit kann jedes Mitglied der Während dieser Beit kann jedes Mitglied der fleideter Mensch geschildert. Stadtgemeinde gegen die Richtigkeit der Liste schriftlich oder zu Weißenfee. Protokoll Einwendungen erheben. Schöneberg .
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und überrundete seine Gegner nach Belieben. Am längsten Widerstand leistete Bedell, der im zweiten Lauf unter Motorschaden zu leiden hatte und dadurch weit zurücfam. Gegen den Schluß dieses Laufes brachte er durch Fahrlässigkeit sich und Dussot in ernste Gefahr, indem er von seiner Führung abging, nach oben bog und den nachfolgenden Duffot fast an die Barriere drängte, so daß für alle cine Sturzgefahr sehr nahe lag. Am meisten Bech hatte GomAus der Gemeindevertretung. Der Fleischschauamtsetat für das bault; in allen drei Läufen wurde er durch Zwischenfälle behindert. Jahr 1906 ist um 2743,24 M. uberschritten, diese Summe mußte Im ersten Lauf riß die Kette seines Rades, im zweiten Lauf kam dem Reservefonds entnommen werden, da die Einnahmen für Ges Allzu große Vertrauensseligkeit hat das Dienstmädchen Elisabeth bühren nicht ausreichten. Die Baugesellschaften an der Lehderstraße er durch Plazen feines Radreifens zu Fall und fonnte das Rennen nicht beenden. Im dritten Lauf mußte er ebenfalls gleich nach Be- Dammenhagen aus der Martin Lutherstraße 24 schwer büßen müſſen. schulden der Gemeinde vom September 1906 bis Juni 1907 an Gemeindeginn sein Rad wechseln; dadurch büßte er viel Boden ein, holte Sie wollte gestern verreisen und auf dem Anhalter Bahnhof stellte arbeitet, als an seinem Motor der Riemen riß und der Fahrer weit wartejaal vierter Klasse. Ein anderes Mädchen, das sich in den schlossen. Die demnächst fällige Steuer wurde gleichfalls in Anaber später schön auf und hatte sich bis auf den dritten Platz vorge- fie ihren Stoffer, in dem ihr ganzes Besitztum enthalten war, in den grundsteuer 710,52 W. Da von der" armen" Baugesellschaft nichts zu haben ist, wurde die Zwangsversteigerung der Grundstücke be zurück endete. Ryser spielte keine besondere Rolle und ebenso der artefaal aufhielt, bat die D., doch für einen Augenblick, während rechnung gebracht. Der Gemeindevorsteher von Birkholz hat die an Stelle von Tommy Hall fahrende Ebert. Den Borussia sie ihr Billett lösen wollte, auf ihren Koffer acht zu geben. Als das hiesige Gemeinde = wegen des Grundbesizes in Birkholz Preis" errang de Roos bor Lemm, Dubagnewicz, Gliedermann junge Mädchen wenige Minuten später wieder zurückkehrte, war die Gemeindeeinkommensteuer nach dem Jahressage bon M. herangezogen. Hiergegen und Schiefer. Die beiden letzteren hatten beständig unter ihrer Wächterin mitsamt dem Koffer spurlos verschwunden. Der dreisten 276 hat Die Gemeinde, Führung zu leiden und fuhren die meiste Zeit allein. Sehr achtbar Diebin waren u. a. auch 300 Mark an barem Gelde zur Beute ge- da nach ihrer Ansicht diese Beranlagung den Einkommens fuhr de Noos, der in der halben Stunde 38 390 Kilometer zurüd- fallen. Es waren dies die sauer verdienten Ersparnisse der D. ge- verhältnissen des Gutes nicht entspricht, Einspruch erhoben. Dieser Tegte. Im Preis vom Juliusturm" hielt vom Beginn wesen. ist vom Gemeindevorsteher in Birkholz zurückgewiesen worden. Der ab Telaff die Spike, der es auf 31 220 Stilometer in der Treptow - Baumschulenweg. abweisende Bescheid soll durch Klage im Verwaltungsstreitverfahren halben Stunde brachte. 2. Kiehne, 3. Wittig, 4. Saager. Dieses In der Mitgliederversammlung des Wahlvereins referierte Gen. angefochten werden. Den kolossalen Ueberschwemmungen in der Rennen wurde von 8 Fahrern hinter Straßenmotoren bestritten; gülle über„ Positive Leistungen der Sozialdemokratie". Die alten Gegend der Friedrichstraße soll durch Erbauung eines Notkanals da jedoch nicht für der Borwürfe unserer Gegner, meint Redner, daß die Sozialdemokratie entgegengetreten werden; dieser Punkt wurde jedoch von der Tagesordnung abgesetzt, da noch Formalitäten zu erledigen sind. Die nichts Positives leiſte, feien während und nach der Regelung des Hamburger Plazes wurde beschlossen und die dazu besonders letzten Reichstagswahl eifrig erhoben worden. So lange der berüchtigte Reichsverband diese handgreiflichen notwendigen Kosten bewilligt. Die Bürgersteige in der Udermarkstraße sind von einigen Anliegern eigenhändig ausgeführt Radrennen zu Treptow . In dem 100 kilometer. Berleumdungen weiter verbreite bezw. erfinde, könne man ruhig worden und jetzt, nachdem die ganze Straße von der Rennen mit Motorführung( 1000, 600, 400, 300 M.), das von darüber hinwegsehen. Wenn aber der oberste Reichsbeamte, der Gemeinde reguliert ist, verlangen die ersteren den auf A. Stellbrink, A. Schulze( Zehlendorf ), Fr. Hoffmann und Reichskanzler Bülow, sich nicht scheue, von der Bundesratstribüne die Gemeinde entfallenden Betrag von 25 Proz. zurück, F. Haberer bestritten wurde, zeigte sich Stellbrink feinen Gegnern des Reichstags aus solche unwahrheiten über die Tätigkeit der was sich die Herren Hausbesitzer denn auch gegenseitig bewilligten. überlegen; er gewann das Rennen in 1 Stunde 31 Minuten Sozialdemokratie ins Land hinauszuschleudern, so könnten wir dem Einem Angebot, zwei Millionen Mauersteine anzuschaffen, 59,2 Sekunden vor Schulze( 4265 Meter) und Haberer( 10 625 Meter nicht müßig zusehen, sondern es müßte den Wählern gezeigt werden, stimmte die Vertretung zu, da dieses Angebot als äußerst günstig zvrüd). Hoffmann beim 87. Kilometer durch Sturz ausgeschieden. was die Sozialdemokratie schon alles für die arbeitende Klaffe geleistet angesehen wurde. Zur Förderung der architektonischen Ausgestaltung Dank der guten Führung durch Jos. Käser vergrößerte Stellbrink habe. An mannigfachen Beispielen wies Redner nach, daß Anträge, die von Wohnhausbauten im Kreise wurden 300 m. bewilligt. Einige seinen Vorsprung beständig. Schulze fuhr sehr gut, wurde aber die Sozialdemokratie vor Jahrzehnten im Reichstage gestellt hatte, Bächter des Riesellandes glaubten durch die diesjährigen Niederdurch wiederholte Motordefekte behindert. Für Hoffmann und aber abgelehnt wurden, später von anderen Parteien oder der Regie- chläge geschädigt zu sein und beantragen einen Bachtnachlaß, was Haberer war die Entfernung zu groß. Gegen Ende des langen rung wieder aufgegriffen wurden und als Unterlage ihrer Anträge aber abgelehnt wurde. Für die Anschaffung einer Lokomobile und Rennens war es mit ihrem Widerstande vorbei; Hoffmann stürzte dienten. Mit der Aufforderung, bei der bevorstehenden Wahlrechts- Dreschmaschine und sonstige Maschinen für das Rittergut Birkholz infolge eines Schwächeanfalles, doch ohne Schaden zu nehmen, und bewegung fest zusammenzustehen und für Stärkung unserer Reihen wurden 15 000 m. bewilligt. Für einen Schwimmverein wurde zu Haberer blieb vom 90. Kilometer ab aussichtslos zurück. Schulze zu sorgen, schließt Redner seine mit lebhaftem Beifall belohnten seinem Schwimmfest ein Preis von 50 M. gestiftet. Die Gemeinde machte, obwohl weit zurück, wiederholt erfolgreiche Vorstöße. In einem Vorgabefahren( 900 Meter) siegte Göke( 50 Meter versammlung erstattete Gen. Weiß. Er verwies auf den Bericht im trat dem 14. Kongreß für Hygiene und Demographie als Mitglied bei. Vorgabe) vor Vierd( 50), Pawke( 40) und Genz( 50). Die Mal- Vorwärts" und beschränkte sich auf furze Erläuterungen. Seine Icute Hellemann und Rabe endeten unplaziert. 42 Fahrer im Verwunderung müsse er darüber ausdrücken, daß sich trotz der flaren Französisch- Buchholz . und einleuchtenden Denkschrift der Preßkommission gegen die Die Mitgliederversammlung des Wahlvereins nahm außer dem Das Hauptfahren( 1200 Meter) gewann Rabe knapp vor Helle Vorwärts"-Verbilligung doch noch eine so erhebliche Minderheit Bericht des Genossen Jakob über die Kreis- Generalversammlung den mann, Hibler und Ergleben. In 7 Vorläufen 36 Fahrer. für Berbilligung und Wochenabonnement gefunden habe. Jeden von der Generalversammlung Groß- Berlin vom Genossen Wiesberg Den Schluß bildete ein Rennen hinter kleinen Motoren falls sei die Denkschrift nicht allen Delegierten zugänglich gewesen. entgegen. Diskutiert wurde nur über den Antrag, der die Ver( ½ Stunde, 300, 150, 100, 80, 75, 50 M.). Sieger war. Kelbel mit Unter Vereinsmitteilungen gab Gen. Posselt bekannt, daß das billigung des Vorwärts" und Einführung des Wochenabonnements 29 Kilometer 688 Meter vor Rottnic( 230 Meter), Errleben( zehn Stiftungsfest durch einen Kunstabend am 23. Oftober gefeiert werde. forderte. Die Versammlung vertrat die Ansicht, daß eine BerRunden), Rabe( 14 Runden), Hansen( 17 Runden) und Pawke. Anbilligung des„ Vorwärts" nicht möglich sei, da durch einen fangs führte Rottnid; nach dem 20. Kilometer ging Kelbel vor. Brit- Buckow. eventuellen finanziellen Verlust die ländliche Agitation zu leiden Die anderen vier blieben gleich von Beginn an weit zurück. Lokal- und Zentralorganisation" lautete das Thema, über habe. Sie stimmte deshalb dem Beschluß der Generalversammlung den Mitgliederversammlung des Wahlvereins Genosse Schröder arsübenden Genossen Bericht. Danach find nur in vereinzelten Fällen das in der am Mittwoch im Landhaus", Chausseestraße 97, tagen Groß- Berlins zu. Sodann erstatteten die am Erntefest die Kontrolle vom Allgemeinen deutschen Metallarbeiterverband als Referent gesperrte Lokale besucht worden. Des weiteren wurde der Vorstand und Genosse Handke vom Deutschen Metallarbeiterverband als Stor- beauftragt, ein Gesuch an die Gemeindevertretung referent referierten. Weit ausgreifend gab der Referent eine ge- richten, in welchem eine ordentliche Beleuchtung der Straßen Wer ist der Tote? Am 17. b. M. wurde im Landwehrkanal, schichtliche Darstellung der modernen gewerkschaftlichen Arbeiter verlangt werden soll. Die großen Gärtnereibefizer sollen mehr als an der Schleusenbrücke, die Leiche eines unbekannten, zirka 23 bis bwegung in Deutschland , betonend, daß es von Anbeginn zwei bisher zur Steuer herangezogen werden. Es wurde betont, daß 28 Jahre alten Mannes angeschwemmt und nach dem Zeichenschau- Richtungen gegeben habe( Eisenacher und Laffallaner) und nicht, einige derselben die Hälfte und weniger Steuern zahlen als mancher hause geschafft. Der Verstorbene, der schon einige Zeit in Waffer wie verschiedentlich angenommen werde, die Lokalorganisationen Arbeiter. Zum Schluß teilte Genosse Wiesberg noch einiges aus der gelegen hat, war zirka 1,55 groß, hatte bunkelblondes Haar und geschaffen wurden, die Arbeiterbewegung zu zersplittern. Die Gemeindevertretung mit, der er als Zuhörer beigewohnt hatte. starken Schnurrbart, hellbraune Augen und niedrige Stirn. Die Hauptfrage sei, ob die gewerkschaftlichen Organisationen neutral Redner wie auch sämtliche Genossen waren der Ansicht, daß die beiden oberen Schneidezähne sind auffallend groß. Bekleidet war er sein sollen oder nicht. Das Unterstützungswesen müsse eingeschränkt Interessen der Einwohnerschaft im Gemeindeparlament von den mit bunklem Jackettanzug, weißem Hemd mit roten Streifen, gez und die Mitglieder mehr idealistisch erzogen und der Generalstreit gegenwärtigen bürgerlichen Vertretern nicht richtig gewahrt werden. P. F., grauen Hosenträgern, weißem Vorhemd mit Stehkragen und sowie politische Fragen mehr propagiert werden. Genosse Handke Als in der Sigung der mit auf der Tagesordnung der öffentlichen ountlem langen Schlips der Firma W. Barke, Berlin , Oranien- als Korreferent an Stelle des am Erscheinen verhinderten Genossen Sizung zur Beratung stehende Punkt„ Armensachen" zur Verhandstraße 142. Außerdem wurden bei der Leiche gefunden zwei weiße Cohen gab zu, daß die Zokalorganisationen zu gewissen Zeiten not- lung tommen sollte, habe der Gemeindevorsteher ihn, Wiesberg, als Taschentücher, gez. P. F., ein Handtuch, gez. M. H., und eine rote wendig und berechtigt waren, daß aber, wie auf allen Gebieten den einzigen Zuhörer mit den Worten ausgewiesen: Diese Sachen and eine weiße Badehose. Mitteilungen über die Persönlichkeit alles zur Zentralisation drängt, es bei der gewerkschaftlichen Or- find nicht für die Deffentlichkeit bestimmt. Dies wurde von der nimmt die Kriminalpolizei und ein jedes Polizeirevier zu Journal- ganisation erst recht der Fall sein muß. Nachdem die Lokalorgani Versammlung einmütig verurteilt. sationen das Unterstützungswesen ebenfalls eingeführt hätten, liege fein Grund mehr vor, daß sie den Zentralorganisationen fern Reinickendorf . Der Zentralverein für Arbeitsnachweis teilt mit:" Die Lehr- bleiben oder den Ginigungsverhandlungen des Parteivorstandes lingsabteilung des Zentralvereins für Arbeitsnachweis, Gormann- widerstreben. Redner wies auch statistisch nach, daß die Streiks straße 13, nimmt wieder Meldungen von Lehrstellen und Lehr- trotz der Zentralorganisationen nicht ab, sondern vielmehr zuge lingen in der Bureauzeit von 8-4 Uhr an. Erfahrungsgemäß ist nommen haben und von Verflachung der Arbeiterbewegung keine große Nachfrage nach Lehrstellen der elektrischen Branche, Mechanit, Rede sein könne. Die Frage des Generalstreits betreffend meinte Automobilbau und Werkzeugfabrikation und werden insbesondere Redner, daß vorläufig alle Kräfte angeſtrengt werden müßten, um Inhaber solcher Betriebe gebeten, offene Lehrstellen baldgefälligst die Indifferenten heranzuziehen, aufzutlären und zu zielbewußten zu melden. Die Vermittelung ist für beide Teile kostenlos.
Rennen.
Die Parteitagslifte Nr. 6060 ist in der A. E.-G. TurbinenFabrit abhanden gefommen. Die Parteigenossen werden ersucht, diefelbe anzuhalten und an Wilh. Klaust, Schönhauser Allee 156, abzugeben. Gesammelt waren 90 Pf.
Nummer 6524 IV. 41. 07 entgegen.
Orgelfonzert. Mittwoch, den 21. August, abends 7½ Uhr, eröffnet der fgl. Musikdirektor Bernh. Irrgang in der St. Marienfirche wieder die Reihe seiner Orgelfonzerte unter Mitwirkung von Frau Annelise Wagner- Gronwald( Sopran), Frau Anna ReichnerFeiten( Alt) und Herrn Walter Krab( Violine). I. a. große Orgelsonate: Psalm 94 von Reubke . Der Eintritt ist frei.
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Bei einem schrecklichen Unglücksfall hat die Frau des Getreides händlers Wendt aus der Scharnweberstr. 17 vier Finger eingebüßt. Frau W. hatte auf einer Maschine Hädsel zum Futtern geschnitten. Durch ein verhängnisvolles Versehen geriet ihr plöglich die rechte Hand in das Getriebe der Maschine und vier Finger wurden der ermiſten glatt abgeschnitten. Die Verunglückte mußte nach dem städtischen Krankenhause gebracht werden. Wilhelmsruh - Rosenthal.
Die letzte Versammlung des Wahlvereins nahm zunächst eine Erklärung des Vorsitzenden Kemnitz entgegen, nach welcher derselbe feinen Bosten niederzulegen gedenkt. Nach lebhafter Distuffion nahm die Versammlung einstimmig eine Resolution an, in welcher Remnitz volles Vertrauen ausgesprochen und derfelbe ersucht wird, auf feinem Posten zu bleiben. Stemnitz nahm hierauf das Ami weiter an. Eine lebhafte Debatte entspann sich über die kommenden Wahlrechtsfämpfe zum preußischen Landtage. Dieselbe führte zu dem Ergebnis, erst die Beschlüsse von Groß- Berlin abzuwarten, dem Ergebnis, erst die Beschlüsse von Groß- Berlin abzuwarten, jedoch schon in der nächsten Zeit vorbereitende Vorträge über die jedoch schon in der nächsten Zeit vorbereitende Vorträge über die preußische Verfassungsgeschichte und das jetzt geltende Wahlrecht durch fachkundige Referenten halten au laffen. Alsdann wurde bekanntgegeben, daß der Gemeindevertreter Willmeroth, welcher fein Mandat aus den Händen des Wahlvereins empfangen habe, feinen Austritt aus der Organisation erklärt hat, nachdem durch feine Abstimmungen in der letzten Zeit schon zweifelhaft geworden war, ob der Verein ihm noch Vertrauen schenken könne. Der Borstand wurde ermächtigt, folgende Erklärung zur Kenntnis der Deffentlichkeit zu bringen: Der Wahlverein für Wilhelmsruh erklärt als Mandatgeber des Gemeindevertreters Frip Willmeroth, daß derselbe infolge verschiedener Vorkommnisse nicht mehr das Vertrauen seiner Wähler befigt, und fordert denselben auf, sein Amt als Vertreter ungefäumt niederzulegen. Durch seinen Austritt aus dem Wahlverein, der
ihren Sonderstandpunkt zu verlassen, den Zentralorganisationen beizutreten und dort ihr Wollen und Können zu betätigen. Redner brachte dann folgende Resolution ein: " Die am 14. Auggust tagende Parteiversammlung erklärt: Angesichts der Tatsache, daß sich die besitzende Klasse immer enger und fester vereinigt, um das Proletariat in seinen Bestrebungen zu hindern, ist es notwendig, daß auch die Arbeiterschaft in gewert schaftlicher Beziehung eine eben solche geeinte Macht darstellt. Mit Eintrittskarten zur Ausstellung der Erfindungen der Klein- Rücksicht darauf, daß durch die Zwiftigkeiten der Lokal- und Zentral Klein- Rücksicht industrie stehen den Organisationsvorständen zu ermäßigten Breisen organisationen nicht nur die Gewerkschaften selbst, sondern auch nach wie vor im Bureau der Gewerkschaftskommission zur Verfügung. die Partei schwer geschädigt wird, und unseren Gegnern GelegenFeuerwehrbericht. In der Alexandrinenstr. 18, Ede der Wasser- heit gegeben wird, unsere erkämpfte Stellung auf wirtschaftlichem torstraße, stand am Sonntag der Lagerfeller der Kolonialwaren- Gebiet zu erschüttern, erwartet die Versammlung vom Parteitag, handlung von H. Röpping in Flammen. Diese hatten an Petro- daß derselbe die Lokalorganisationen auffordert, sich den zustänleum, Spiritus und Padmaterialien, Stiften usw. reiche Nahrung digen Zentralverbänden anzuschließen. Sollten die Lokalorganigefunden und bei Ankunft des ersten Löschzuges schon eine große fationen nach wie vor ablehnend gegen einen Anschluß an die Ausdehnung erlangt. Der 11. Zug mußte mit mehreren Schlauch- Zentralverbände verhalten, dann ist es Pflicht der Parteileitung, leitungen tüchtig Wasser geben, um eine weitere Ausdehnung des resp. des Parteitages, eine Scheidung vorzunehmen." In der hierauf folgenden Diskussion polemisierte Genoffe Brandes auf den Eckladen zu verhüten. Nachmittags mußte nicht weit davon in der Neanderstr. 18 auf dem 5. Hofe ein gefährlicher Raaz zunächst gegen Genossen Schröder. Genosse Schenke- Rigdorf Sellerbrand gelöscht werden. Kisten und anderes brannten dort in begründete dann einen Vertagungsantrag, der auch angenommen großer Ausdehnung, so daß kräftig Waffer gegeben werden mußte. wurde. Die Diskussion wird am Dienstag, den 20. August, abends In beiden Fällen soll Unvorsichtigkeit die Ursache der Entstehung 29 Uhr, im Lokal des Herrn Schöneberg, Rudowerstraße 66 fortsein. In der Birkenstr. 15 wurde ein Mann von einem elektrischen gefekt. Straßenbahnwagen überfahren und mit schweren Verlegungen nach dem Moabiter Krankenhause geschafft. Grober Unfug lag wieder Lichtenberg . einmal einer Feuermeldung zu Grunde, die den 14. Zug nach der Bur Stadtwerbungsfrage. Noch immer ist die Verfassungs- burch nichts motiviert wird als durch das offenkundige Bestreben, Cartenftr. 41 alarmierte. Ein Sabelbrand beschäftigte am änderung der Landgemeinde Lichtenberg amtlich nicht bestätigt, boch einen Gemeindeposten zu erhaschen, hat derselbe auch der Partei den Montag, vormittags 9 Uhr, den 7. Bug in der Frankfurter Allee 74. nehmen die Vorbereitungen zur Schaffung der städtischen Ber- Rücken gelehrt; deshalb lehnt der Wahlverein auch jede Verantwortung Ein Kabel der A. E.-G. war dort vollständig durchgeschmort und bil- waltung ihren Fortgang. Es wird mit Sicherheit darauf gerechnet, für irgendwelche ferneren Handlungen Willmeroths als Gemeinde dete mit dem umgebenden Erdreich nur noch eine feste glühende daß mit dem 1. April 1908 die Stadtverwaltung ihre Funktion bertreter ab, falls derselbe trotz dieser Aufforderung sein Amt nicht sofort niederlegen, sondern seine Rolle als Softgänger der Schlackenmasse. Das Kabel muß auf mehrere Meter Länge voll aufnimmt. ständig erneuert werden. Der 30. Bug hatte am Moltenmarkt 2 Die noch in diesem Herbste stattfindenden Stadtverord. herrschenden Gesellschaft weiter zu spielen gedenkt. Dev Vorstand des Wahlvereins für Wilhelmsrub und Umgegend. zu tun, wo durch elektrischen Sturzschluß Feuer ausgekommen war. netenwahlen lassen es ratsam erscheinen, noch einmal darauf Der 19. Bug hatte in der Lindenstr. 53 einen Brand zu löschen, der hinzuweisen, daß entgegen den Bestimmungen der Landgemeinde- Köpenick. in einem Kontor ausgekommen war. Am Luisenufer des Urban- ordnung, nach welcher an der Gemeindevertreterwahl jeder Ueber die chriftliche Kirche und das Jdeal der christlichen Bruderhafens stand eine Bude zu dem dortigen Kohlenkran in Flammen. Deutiche teilnehmen kann, zu den Stadtverordnetenwahlen unter liebe wird in einer zu Mittwochabend 8 Uhr von der Freien GeAm häufigsten aber waren Kohlen- und Küchenbrände. Solche anderem die Eigenschaft als Preuße" erforderlich ist. Es möge meinde einberufenen Volksversammlung der frühere Geistliche mußten in der Hübnerstr. 1, Dorotheenstr. 53, Stottbuserufer 44a, also vor Aufstellung der Wählerliste, die demnächst vorgenommen b. Stern im Lofal von Seidel, Grünstraße, referieren. Oranienstr. 181, Gr. Frankfurterstr. 106, Reinickendorferstr. 108, wird, jeder Nichtpreuße die Aufnahme in den preußischen sollen in Verbindung hiermit die Vorgänge anläßlich der Beerdigung Stendalerstraße und anderen Stellen gelöscht werden. Wohnungs- Staatsverband nachsuchen. Desgleichen sollten Schlafbrände wurden aus der Alexandrinenstr. 28, Bülowstr. 40, Schwe- burschen" ihre Anmeldung als Chambregarnisten bewirken, da erstere des Genossen Mall auf dem hiesigen Kirchhof zur Sprache gebracht werden. Es wird deshalb von allen Genossen rege Beteiligung rinstr. 6, Gr. Frankfurterstr. 65, Prinzenstr. 94, Liebigftr. 40, nicht wählen dürfen. erwartet. Echüßenstr. 36 und anderen Orten gemeldet. An zwei Stellen brannte Fleisch. Ferner hatte die Feuerwehr noch in der Cubrh- Rummelsburg. straße 47 und anderen Straßen zu tun.
Vorort- Nachrichten.
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Ein Attentat auf zwei Kinder, das in der Sonntagstraße ver übt worden ist, ruft bort Aufregung hervor. Die beiden fünf und sechs Jahre alten Schwestern Johanna und Margarete Felmer hatten vor dem Elternhause Sonntagstr. 7 gespielt. Als sie dann nach der Nach einer Meldung aus Tokio brach am 15. d. M. auf dem elterlichen Wohnung hinaufgingen, begegnete ihnen auf der Treppe ein unbekannter Mann. Ohne weiteres ging er auf die beiden Dampfer Wit" auf der Höhe von Mikamoto Feuer aus; es erfolgte Rigdorf. Mädchen zu und packte das eine an den Hüften. Er befahl dem dann eine Explosion, bei der ein Led in den Schiffsrumpf geriffen Die berichtigte Lifte der stimmfähigen Bürger für die Stadt- Kinde, sich umzudrehen und würgte es dann am Halse. Das gleiche wurde. Eine Person tam ums Leben, die übrigen an Bord befind berordnetenwahlen liegt in der Zeit vom 15. bis 30. August d. J. Attentat führte der Unhold auch bei der Schwester seines Opfers lichen Personen wurden gerettet. Ein weiteres Telegramm aus