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Wahmann", der die schönsten Gebirgspartien Bayerns und zugleich| Steglik.

Die Abnahme der Schmutzwasserkanalisation schreitet vorwärts,

die Königsschlösser durch prächtige farbige photographische Auf- Ein Automobilunfall mit tödlichem Ausgange ereignete sich am doch ist eine Inbetriebnahme zum 1. Oftober unmöglich. Die Ab­nahmen in vollendetster Darstellung bildlich veranschaulicht, zur Montag in der siebenten Abendstunde an der Ecke der Kaiser- Allee nahme geschieht durch den Baurat a. D. Kleemann sehr eingehend. Wiederholung und wird am Sonnabend noch einmal gehalten und Schloßstraße. Die 23jährige Gertrud Giese, die bei ihren Die Hauptschwierigkeit lag in Streitigkeiten mit Vorbesizern des werden. Am Donnerstag wird der Vortrag" Im Lande der Mitter- Eltern in der Jahnstraße wohnte, war beim Ueberschreiten des Rieselgutes Münchehofe, doch dürften diese auch jetzt ihrem Ende nachtssonne" und am Freitag der Vortrag Die Gletscher der Hoch­gebirge und die Eiszeit unserer Heimat" wiederholt. Die Urania- Fahrdammes an der erwähnten Kreuzung zwischen ein Geschäfts- entgegengehen. gebirge und die Eiszeit unserer Heimat" wiederholt. Die Urania fuhrwerk und einen Straßenbahnwagen geraten. Bei dem Versuch, Pankowi. Sternwarte in der Invalidenstraße ist allabendlich von 74 bis

Durch Revolverschüsse tödlich verwundet wurde gestern abend auf einem Neubau in der verlängerten Huttenstraße ein Bauarbeiter, der mit dem dort beschäftigten Bauwächter in Streitigkeiten geraten war. Jm Verlauf des Streites gerieten die beiden ins Handgemenge, bei dem der Wächter auf den Bauarbeiter drei Schüffe abgab. In die Schläfe getroffen, wurde der Schwerverletzte nach der Unfallstation in der Huttenstraße gebracht. Bald sammelten sich am Tatorte erregte Menschenmassen an, die sich erst nach der Verhaftung des Revolver­helden durch die Charlottenburger Polizei zerstreuten.

11 Uhr dem Publikum geöffnet. Zu beobachten ist Mars, Saturn, sich auf den schützenden Bürgersteig zu retten, wurde sie von einem 11 Uhr dem Publikum geöffnet. Zu beobachten ist Mars, Saturn, aus entgegengesezter Richtung kommenden Geschäftsautomobil eines eigenartiges Abenteuer hatte am Montag das Dienstmädchen Jda Der Herr Straßenbahnsekretär" und seine Mitarbeiterin. Ein Doppelsterne und Sternhaufen. Warenhauses umgerissen und eine ganze Strecke mitgeschleift. Das bedauernswerte junge Mädchen zog sich bei dem Unfall so schwere Snoop, das hier bei einem Herrn Ringel angestellt ist, zu bestehen. innere Verlegungen zu, daß es bald darauf an den Folgen starb. Vor einigen Tagen hatte das junge Mädchen die Bekanntschaft eines Mannes gemacht, der sich als Sekretär bei der Großen Berliner Charlottenburg . Straßenbahn vorstellte. Vorgestern waren die beiden in einer Konditorei Entfehlich zugerichtet wurde Montagabend die zehnjährige Tochter zusammengetroffen und der angebliche Sekretär hatte noch ein Elisabeth des Dr. Mendelssohn aus der Fasanenstr. 28 bei dem junges Mädchen mitgebracht, das er als seine Schwester vor­Sturz in ein Schaufenster. Die Kleine hatte in der Joachimsthaler- stellte. Während er nun das Dienstmädchen in ein Gespräch straße auf dem Bürgersteig gespielt und lief dabei blindlings in die 309 stahl er ihm aus der Jackettasche die Wohnungs große Schaufensterscheibe des Kaufmanns Hein, Joachimsthaler- schlüssel und überreichte sie unbemerkt der Schwester". Diese straße 24, hinein. Die Scheibe wurde vollständig zertrümmert und entfernte sich bald darauf und verübte mit Hülfe der gestohlenen durch die zusammenbrechenden Scherben wurde die Kleine furchtbar Schlüffel einen Einbruchsdiebstahl in der Wohnung der Herrschaft Ein neuer Zirkus Renz foll im Herzen Berlins in der zugerichtet. Blutüberströmt wurde sie nach der Rettungstache der. Nach einiger Zeit fehrte sie wieder mit einem Batet nach Nähe des Alexanderplates errichtet werden. Ein Konsortium hat sich gebracht, wo sie die ersten Notverbände erhielt. Die Kniescheibe der Konditorei zurück. Dem Dienstmädchen kam die Sache ver­bereits gebildet, an dessen Spize ein Mitglied der Familie Renz war dem unglücklichen Kinde fast vollständig zerschmettert worden. dächtig vor und als es aus dem Paket den Zipfel eines blauen steht, und es handelt sich eigentlich nur noch um die Erlangung der Kleides, das mit demjenigen ihrer Herrin große Aehnlichkeit hatte, behördlichen Konzession, um die Zirkusgründung auszuführen. Das Schöneberg. hervorlugen sah, wurde ihm plötzlich klar, daß man sie hintergangen Konsortium will die gegenwärtig über die ganze Welt zerstreuten Bei der Armendirektion der Stadt Schöneberg können sich Schöne hatte. Sie rief jezt um Hülfe und die beiden Geschwister" er­Mitglieder der Familie Renz, die zum größten Teil noch der berger Frauen, welche städtische Pflegekinder in Pflege nehmen wollen, griffen die Flucht. Die Schwester" des Sekretärs" fonnte feft­zirsenfischen Kunst huldigen, vereinigen, um so die alten Traditionen in den Nachmittagsstunden zwischen 1-3 Uhr melden. Der Pflege- genommen werden, während es dem letzteren gelang zu entkommen. der Renz wieder aufleben zu lassen. Während der Sommermonate geldsatz für Kinder im 1. Lebensjahre beträgt 21 M., im 2. 18 M., soll der Zirkus den großen wandernden Zirkusgesellschaften bom 3.- 6. 15 M. und vom 7.- 14. Lebensjahre 12 M. Neben Potsdam . Salomonsti, Beletov und anderen zur Verfügung stehen. dem Pflegegelde wird auf Antrag die erforderliche Wäsche und Kleidung sowie in Stranfenfällen freie ärztliche Behandlung, Arzneien, Bandagen usw. und Stärtemittel gewährt. Friedenau .

Feuerwehrbericht. Gestern früh fam in einem Keller am Bethanienufer 5 Feuer aus, das vom 5. Buge auf seinen Herd beschränkt werden konnte. Stroh u. a. war durch Unvorsichtigkeit in Brand geraten. Nachts um 2 Uhr stand in der Bödikerstr. 3 eine Ein zweiter schwerer Automobilunfall hat sich Montag abend vor Küche in Flammen. Mit Erfolg wurde am Belleallianceplay 5 bei Der Kauf einem Schwerkranten ein Sauerstoffapparat zum Einatmen von dem Ausstellungsgelände der Damuta" zugetragen. Sauerstoff benutzt. brannte wieder einmal ein Baum und auf dem Ostbahnhof an der Ausstellung von einem Droschkenautomobil umgefahren und schwer Auf dem Ererzierplaz an der Schwedterstraße mann Göbel aus der Berlinerstraße wurde beim Verlassen der Brombergerstraße ein Waggon mit Preßfohlen. Zweimal wurde die verlegt nach der Sanitätswache in Friedenau gebracht. Feuerwehr nach der Dresdenerstr. 41/42 alarmiert, wo die Wehr Wilmersdorf . aber nicht in Tätigteit tam. Ein Gespann der Wehr ging infolge Scheuens der Pferde durch. Leider erlitt dabei ein Feuermann Duetschungen durch einen Zusammenstoß zweier Fahrzeuge.

Vorort- Nachrichten.

Die Zustände an der Nordbahn

beleuchtete in einer am Montagabend stattgefundenen Versammlung des Verkehrsausschusses Professor Dr. Herchner. Ein Vertreter der Gemeinde Stolpe teilte mit, daß dort am legten Sonntag um ein Haar ein schweres Unglück geschehen wäre. Die Schranke sei am dortigen Uebergang geschlossen worden, als noch eine Frau mit einem Kinderwagen hinübergefahren sei. Die Frau sei noch unter der Schranke durchgekommen, der Wagen mit dem Kinde sei aber von dem Hebebaum getroffen worden, so daß der Wagen auf den Schienen geblieben sei. Staum hätte die Frau unter Aufbietung aller Kräfte die Schranke hochgehoben und den Wagen vorgezogen, da sei ein Schnellzug vorübergefauft. Am Wittenauer Weg befindet sich an der Riveaufreuzung ein Uebergang", der automatisch von der Station Wittenau bedient wird. Als vor einigen Tagen der Amtsvorsteher mit anderen Herren im Automobil die Stelle passierte, flog plöglich die Schranke herab als der Kraftwagen langsam über die Schienen fuhr. Giner der Herren riß den Hebe­baum sofort hoch, und faum war der Wagen über den Gleifen, als ein Schnellzug durchsaufte. An derselben Stelle wurde dieser Tage ein Kind von der plöblich sich öffnenden Schranke in die Höhe ge­worfen und nur durch die Geistesgegenwart einiger Männer ge­rettet. Der Uebergang bei Wittenau wurde am Sonntag innerhalb einer Stunde von 287 Personen passiert, die ihn alle selber öffneten, weil die Schranke automatisch 5 Minuten vor dem Eintreffen eines Buges geschlossen wird. Da in dieser Stunde 16 Züge und 2 Lokomotiven die Stelle passierten, konnte von den Beamten die Schranke überhaupt nicht geöffnet werden.

Einige andere Diskussionsredner beklagten sich über die Un­regelmäßigkeiten im Zugverkehr an der Nordbahn. Am letzten Montag hatte der Bug ab 6.25 von Hermsdorf , der viele Arbeiter nach Berlin bringt, wie fast täglich 10 Minuten, der Zug ab 1.12 mittags von Rosenthal, der besonders von kaufmännischen Ange­stellten benutzt wird, 19 Minuten Verspätung. Durch den Fern­berkehr würden die Borortzüge vollständig brachgelegt. Der Fern­berkehr habe sich in den letzten Jahren um das siebenfache ge­steigert. Es sei schon gerügt worden, daß auf der Nordbahn von 2.25 bis 3.15 fein Vorortzug mehr abgelassen werden könne. Jest sei es auch am Nachmittag nicht mehr möglich, zwischen 5.20 und 6.10 Vorortzüge verkehren zu lassen. Die Versammlung beschloß, ten Minister sofort in einer Betition auf die unhaltbaren Zustände aufmerksam zu machen.

Lichtenberg .

Omnibuslinien, die teils durch den Tiergarten, teils durch die Pots­Die Genehmigung der von Wilmersdorf geplanten Automobil damerstraße geführt werden sollten, ist von der Aufsichtsbehörde versagt worden, und zwar mit dem Hinweise, daß die Leitung von Kraftomnibussen durch den Tiergarten, über den Kemperplaz, durch die Potsdamerstraße usw. auch anderen Unternehmern hat ab­geschlagen werden müssen. Groß- Lichterfelde .

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Das Gewerkschaftskartell hält jetzt seine regelmäßigen Sigungen jeden legten Mittwoch im Monate abwechselnd bei Ladenthin und im Viktoriagarten ab. Die nächste Sigung ist am Mittwoch, den 28. d. M. bei Ladenthin. Die Gewerkschaften, die noch im Besitze der Sammellisten für die Tabalarbeiter sind, wollen dort abrechnen. Gekentert. Sonnabend gegen 6 Uhr unternahmen ein Herr und Infassen stürzten ins Wasser. Ein Segelboot, das den Unfall be­eine Dame vom Schülerschen Bootsplatz aus eine Segelfahrt auf der Havel . Die starke Boe brachte das Boot zum fentern und die merkt hatte, tam zu Hülfe und rettete die erschöpften Segler, die sich an die Bordkante geklammert hatten. Das verunglückte Segel­boot wurde später abgeschleppt.

Spandau .

Ein eigenartiger Betriebsunfall ereignete sich heute in aller Frühe in dem Betriebe der bekannten Feld- und Kleinbahn- Aktien­gesellschaft Orenstein u. Koppel. Als der Maschinist Harle 6,30 Uhr morgens die Maschinerie vermittelst eines 1 Meter langen fo­genannten Klenkers in Gang setzen wollte, wurde ihm durch die Infolge eines Krampfanfalles die Treppe herabgestürzt und schwer Expansionskraft des bereits vorhandenen und nun plötzlich aus­verlegt worden ist am Montag das 25 Jahre alte Dienstmädchen strömenden Dampfers der Klenker entrissen und schlug mit solcher Wilhelmine Schüler, welches bei dem Bäckermeister Polenz in der Wucht auf den Schädel des Unglücklichen, daß dieser mit einer Wilhelmstr. 1 in Stellung ist. Beim Frühstückaustragen erlitt das 20 Bentimeter langen flaffenden Schädelwunde blutüberströmt zu Mädchen im Hause Bismardstraße plöglich einen Krampfanfall und Boden sant. Der Unglückliche wurde in bewußtlosem Zustande stürzte die Treppe hinunter, wo sie besinnungslos liegen blieb. Die fofort nach dem Krankenhause geschafft, wo außer einigen Rippen­Berunglückte wurde, nachdem sie auf der Unfallstation die erste Hilfe brüchen eine schwere Verlegung des Gehirns festgestellt wurde. erhalten hatte, nach dem Streiskrankenhauſe übergeführt, wo der Arzt Trogdem hoffen die Aerzte, den Bedauernswerten am Leben zu er eine schwere Verlegung des Rückgrats feststellte. Der Zustand der Bedauernswerten ist sehr bedenklich.

halten.

Aus der Frauenbewegung.

Das Opfer einer schweren Gasvergiftung wäre vorgestern bei­nahe der praktische Arzt Dr. Walfof aus Groß- Lichterfelde geworden. Herr W. nahm in seiner Wohnung ein Bad und stieß dabei infolge Unvorsichtigkeit an den Gashahn, so daß sich dieser öffnete. Das lange Ausbleiben Wallofs und das aus dem Baderaum dringende Säuglingspflege. In der Heimarbeiterin" Nr. 8, dem schwere Röcheln ließen Frau W. nichts Gutes ahnen. Sie ließ die Organ der chriftlichen Heimarbeiterinnen- Bewegung, lesen wir Tür einschlagen und fand ihren Gatten leblos in der Badewanne folgende Notiz: liegend. Mehrere sofort hinzugerufene Aerzte stellten mit Sauerstoff- Ein nachahmenswertes Beispiel fozial empfundener Mutters apparaten Wiederbelebungsversuche an, die nach mehrstündigen Be- schaftspflege gab Kommerzienrat M. Busch in M.- Gladbach. Die mühungen auch von Erfolg gekrönt waren. verheirateten Arbeiterinnen seiner Baumwollspinnerei erhalten von der Firma im Falle ihrer Niederkunft nach Bezug des sechs­Neu- Zittau( Kreis Beeskow). wöchigen Krankengeldes noch für weitere drei Monate täglich 2 M. unter der Verpflichtung, in dieser Zeit nicht in einer Fabrik zu arbeiten, sondern zu Hause ihr Kind selbst zu pflegen und wo möglich auch zu stillen."

Adlershof :

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Wir

Versammlungen Veranstaltungen. Wilhelmsruh . Donnerstag, den 29. August, 8% Uhr, bei Barth: Bortrag, Frau Fahrenwald:" Die Stellung der Frau im

In den Schulvorstand ist von der hiesigen Gemeindevertretung als stellvertretendes Mitglied unser Parteigenoffe Wieczored vor einiger Zeit gewählt worden. In diesen Tagen ist nun unserem Genossen durch den Gemeindevorsteher die Nachricht zugegangen, Den guten Chriſtinnen mag es ja ein Herzenstrost sein, daß daß seine Wahl von dem Kreisschulinspektor nicht bestätigt ein Kommerzienrat von der Fülle seines Reichtums, der ihm aus worden ist. Da Gründe für diese Nichtbestätigung nicht an der Beschäftigung feiner" Arbeiter erwachsen ist, Unterstützungen gegeben sind, wird es sich die Gemeindevertretung wohl zur Auf- an Wöchnerinnen aus seinem Betriebe auszahlen läßt. gabe machen müssen, den Gemeindevorsteher um nähere Angaben dar- wollen gewiß auch nicht in Abrede stellen, daß diefes Beispiel nach­über zu ersuchen. ahmenswert ist, doch meinen wir, man sollte diese Unterstützung nicht abhängig machen von der standesamtlich bescheinigten Ehr­barkeit der jungen Mutter. Wir sind der Meinung, daß in den Zweierlei Recht, lautete das Thema, über das Genosse Gent - meisten Fällen sich die ledige Mutter in größerer Not befindet als Berlin in einer gut besuchten Boltsversammlung referierte. Die die verheiratete. Sie weiß nur zu oft nicht, wohin mit dem Kinde, Ausführungen des Redners richteten sich namentlich gegen das Ver- um dem Broterwerb nachgehen zu können. Die bange Sorge ver­halten der Kommunalbehörden den Arbeiter- Turnvereinen gegenüber. folgt sie schon während der Schwangerschaft und ist ihre treue auch in Adlershof hat die Schuldeputation die Eingabe des Begleiterin auch in späterer Zeit. Sie fann nur ungenügend für Arbeiter Turnvereins der um Ueberlassung Schulturnhalle die Pflege des Kindes sorgen, zumal der Vater sich sehr häufig zur Abhaltung Schauturnens abschlägig beschieden, seinen Pflichten entzieht. Der Erfolg ist, daß die unehelichen Aur Dienstag fand im Schwarzen Adler" die gut besuchte während dem Deutschen Turnverein die Halle schon jahre Kinder in weit größerer Anzahl im zartesten Stindesalter sterben lang обие weiteres überlassen ist. Die Arbeiterschaft als die ehelich geborenen. Die sozial" tätigen Chriſtinnen sollten Generalversammlung des hiesigen Wahlvereins statt. Bor Eintritt in müsse hiergegen energisch Protest erheben und den Verein in der sich das selbst sagen, doch steden sie leider noch so tief in ihrer chr die Tagesordnung gedachte der erste Vorsitzende, Genosse Brühl des Forderung behufs Angabe von Gründen wegen der Vorenthaltung baren bürgerlichen Moral, daß fie gar nicht daran denken, der verstorbenen Genossen Johann Degel. Alsdann gab Genosse Brühl der Schulturnhalle unterstügen. Die beste Gelegenheit hierzu biete Notiz von einer so edlen Handlungsweise noch einen Kommentar den Bericht des Vorstandes sowie der erste Kassierer, Genosse Linke die Gemeindevertretung. Einige Redner beteiligten sich an der Dis- beizugeben. den Kassenbericht. Der Wahlverein hat einen Mitgliederbestand tussion in zustimmender Weise. Ein Redner meinte, die Kommunal Christus tröstete Magdalena und hob sie zu fich empor, er be bon 1770. Einer Einnahme von 2054,43 M. stand eine Ausgabe von behörden müßten mehr Konsequenz zeigen und von der Arbeiter schützte die Ghebrecherin gegen die Voltawut. Und seine Bekenner 1913,80 M. entgegen, so daß ein Bestand von 140,63 m. verbleibt. fchaft, der sie Gemeindegebäude vorenthalten, auch keine Steuern von heute? Nachdem gaben die Obleute der Bibliothekkommission, Lokal- und fordern. Beschlossen wurde, unsere Genossen in der Gemeindes Da sind wir Wilden doch die besseren Menschen Beitungskommission einen turzen Bericht. Auf den Bericht der vertretung aufzufordern, in der nächsten Sitzung die Schuldeputation Beitungskommission folgte eine längere Debatte, welche durch Schluß­zu interpellieren. antrag beendet wurde. Den Bericht von der Verbands- General­Das Schauturnen findet am 8. September 1907 in Wöllsteins bersammlung gab Genoffe Kupfer, während der Bericht von der Lustgarten statt. Kreis- Generalversammlung vom Genossen Start Schulze gegeben wurde. Die Neuwahl der Zeitungskommission ergab die Wahl der Friedrichsfelde . Genossen W. Schulz, Hebold und Jaffte. Die Listenwahl der Klassentampf". Eine vergessene Kanalisationsleitung. Bei stärkeren Regenfällen Delegierten zur Verbands- Generalversammlung von Groß- Berlin war die Berlinerstraße immer überschwemmt; mitunter glich die­fowie zur Kreis- Generalversammlung ergab die Wahl folgender selbe streckenweise einem See, so daß die Elektrische bis an die Genossen: Brühl , Spieckermann, Linke, Elias, Liebermann, Stupfer, Achsen im Wasser fuhr. Auch die tiefer gelegenen Grundstücke liefen Graf, Nichuus, W. Schulz, Jaffle, Heine, Levy, K. Schulze, in derartigen Fällen voll Wasser. Eine Abhülfe dieses Uebelstandes W. Schimke, Prellwig, Gliese, Genfeler, Hallmann, Sydow, Hennig, schien vorderhand nicht möglich, da die vorhandenen Rohrleitungen Einem schweren Verbrechen ist man in Bremen auf die Spur Gromadecki. Ersagdelegierte die Genossen Baumgarten und Großmann. der Entwässerungsgesellschaften nicht groß genug waren, das Wasser gekommen. Einige Arbeiter bemerkten am Montag bei dem Rigdorf. aufzunehmen. Diese Entwässerungsgesellschaft ist eine Vereinigung Schuppen 3 des Weserbahnhofes in der Weser einen treibenden von Hausbesitzern, welche gemeinsam die Entwässerungsanlage zur menschlichen Störper. Als man ihn herausfischte, bot sich den Leuten Ein Banunfall hat sich am Montagabend gegen 6 Uhr auf dem Aufnahme der Wirtschaftswässer ihrer Grundstüce bauen ließ. ein graufiger Anblid. Der Rumpf war oberhalb des Zwerchfelles Neubau von Joseph, Ecke Jäger- und Berlinerstraße ereignet. Beim Anfang der Neunziger Jahre wurden die breiten und tiefen Chauffee- glatt in zwei Hälften geteilt: Stopf und Arme waren mit glatten Aufstellen der Eisenträger löste sich plöglich eine Schraube, wodurch gräben durch die Chauffeeverwaltung beseitigt.( Damals war die Schnitten vom Oberkörper getrennt. Die von dem schaurigen derselbe herunter und dem Arbeiter Boch auf den Kopf fiel. Der Straße noch Eigentum des Fistus.) An Stelle der Gräben wurden Funde benachrichtigte Kriminalpolizei entwickelte sofort eine fieber denn um ein Verbrechen konnte Bedauernswerte mußte, da er erhebliche Verlegungen am Kopf und Rohrleitungen gelegt, welche das Straßenwasser nach dem Riesel- hafte Tätigkeit, um den Mörder graben führten. Einige Jahre später übernahm die Gemeinde die es sich mir handeln zu ermitteln. In verhältnismäßig furzer Arm erhalten hatte, nach Anlegung von Notverbänden auf der innerhalb des Ortes liegende Chauffeestrede als Gemeindestraße Beit glückte es auch, den Mörder hinter Schloß und Niegel Unfallstation in der Steinmetzstraße in das Rirdorfer Krankenhaus gegen eine entsprechende Abfindungssumme. Unglaublicherweise ge- zu bringen. Der Verhaftete ist der 29 Jahre alte, aus Doberwiz gebracht werden. Nur einem glücklichen Zufall ist es zuzuschreiben, riet nun diese wichtige Entwässerungsanlage in Vergessenheit, bis vor gebürtige Gärtner Bohl, der in Bremen einen Blumenladen inne daß nicht mehr Arbeiter verunglückten. einigen Tagen ein Wagen in einen Revisionsschacht einbrach, welcher hat. Der Ermordete wurde als der 26jährige Gärtner Lantau aus Nahrungssorgen und andauernde Krankheit haben den 88jährigen ganz mit Erde bedeckt war. Jetzt wurde feitens der Verwaltung Kaiserslautern , ein Kollege des Bohl, festgestellt; Lantau war Mit­Arbeiter Franz Leschinske, Hertzbergstr. 21, in den Tod getrieben. auch herausgefunden, daß mehrere solche Einsteigschächte vor- inhaber der Blumenhandlung. Nach dem Geständnis des Mörders Die Rohleitung war natürlich vollständig ist dieser in seinem Laden mit seinem Kollegen über geschäftliche Infolge seines frankhaften Zustandes war es dem Bedauernswerten bersandet, so daß die Feuerwehr zu Hilfe gerufen werden mußte, Angelegenheiten in Streit geraten, in dessen Berlauf er den Lantau nicht möglich gewesen, Arbeit zu erhalten, und die Not stellte sich die mit Schlauch und Strahlrohr erst etwas Luft in die bis obenhin durch einen Revolverschuß in die Schläfe tötete. Die Leiche hat er immer fühlender bei ihm ein. In der Verzweiflung griff der Aermite zum Strick. Er erhängte sich im Klosett und als seine Frau mit Sand gefüllten Rohre machte, so daß eine weitere Reinigung sodann in seinem Keller mit einem Messer zerstückelt, den Mumpf die Tat entdeckte, war der Lebensmüde bereits tot. Die Vergeßlichkeit ist wiederum ein Beitrag zu der nachts in die Weser geworfen und einen Teil der Gliedmaßen in erfolgen kann. früheren Handhabung der Verwaltungsgeschäfte, aber auch ein Bei einem Batet als Handgepäck auf dem Bahnhofe aufgeliefert, wo es Am Sonnabend, den 24. d. Mts., abends gegen 7 Uhr, ist ein trag für die Gewissenhaftigkeit der früheren Gemeingevertreter, beschlagnahmt wurde. Bohl will in der Erregung und aus Taschentuch mit Geld gefunden worden. Dasselbe ist abzuholen welche sich oftmals damit brüsteten, der Gemeinde 25 Jahre und Notwehr gehandelt haben; er wurde dem Untersuchungsgefängnis beim Genoffen Dörwald, Wißmannstr. 14. länger ehrenamtlich gedient zu haben. augeführt.

handen sein müssen.

Vermischtes.