Str. 21. 24. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts " Berliner Volksblatt. Berliner Volksblatt. Soabend, 21. September 1907.
Die ruffiiche Revolution. 2
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Pläne der Reaktion zunichte zu machen und neue Kräfte zu fammeln für den weiteren Kampf mit dem alten Regime. Wahlmacher Stolypin .
Zum Beginn der Dumawahlen. Infolge des Sieges der oppositionellen Barteien in Mostau Vor einigen Tagen haben die Wahlen der Bauern und und Nishnij- Nowgorod bei der Wahl der Bevollmächtigten der Arbeiterbevollmächtigten im Gouvernement Moskau statt. einzelnen Wähler fah sich Minister Stolypin veranlaßt, vertrauliche gefunden, und nach einer Woche finden sie in allen anderen mit der striften Weisung, die Regierungsfommisfare auf dem flachen Birkulare an die Generalgouverneure und Gouverneure au erlassen Gouvernements statt. Der langwierige Prozeß der vielstufigen Lande zu vermehren und streng zu beobachten.- Wahlen ist somit eröffnet eröffnet, und Rußland tritt nun das drittemal im Verlauf von anderthalb Jahren in die Wahltampagne ein.
Die rasende Reaktion.
Lodz , 19. September. Wegen der Ermordung des FabriGanz still und unmerklich, fast ohne verhergegangene fanten Silberstein wurden heute abend alle Arbeiter der Agitation sind die Wahlen herangetreten. Die hoffnungs- Fabrik, etwa achthundert Mann, in Untersuchungshaft gebracht. freudige Erregung, die während der Wahlen zur ersten Duma fast in allen Schichten der Bevölkerung herrschte, hat
jetzt einer Stimmung Platz gemacht, die mit„ konftitutionellen Internationaler Bergarbeiterkongreẞ.
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Salzburg , den 19. Sept.( Privat- Depesche.) Heute wurde die Frage der internationalen Regelung der Roblenproduktion eingehend beraten. Der Belgier Callavart betonte, daß nur auf dem internationalen Wege etwas zu erreichen sei, weil seitens der Bergiverksbefizer in Streitfällen Bemühungen ins Werk gefeßt werden, durch Agenturen den Kohlenbedarf außer Werken der Usus, daß bei Ueberproduktion ein Teil der Arbeiter halb des Reiches zu decken. In England bestehe bereits in manchen freiwillig feiern und den halben Lohn beziehen.
Raubbau in den Gruben zu verhüten. Den Arbeitern muß aber das völlig freie Koalitionsrecht gesichert sein."
Hierzu liegt seitens der Belgier und Franzosen noch folgender Antrag bor:
" Der Kongreß ist der Meinung, daß den Privatpersonen die Ronzession für Ausbeutung der Gruben nicht erteilt werden soll; im Interesse der Nation sollten die Gruben für den Nutzen der Arbeiterklasse und des Landes ausgebeutet werden."
glieder des polnischen Berufsvereins mit der Motivierung, daß der Gegen die Verstaatlichung der Bergwerke stimmten die MitÜlebergang der Bergwerke in den Besitz der preußischen Regierung eine Berschlimmerung der Lage zur Folge haben müßte, und die Bolen fürchten, von der preußischen Regierung gänzlich aus den Bergwerfen vertrieben zu werden. Es tamen hierauf noch die Anträge hinsichtlich der Alters. bersorgung und der Altersrenten der Bergarbeiter zur Ber. handlung.
Aus der Partei.
Heber ben Internationalen Kongreß erstattete Genoffe Storch am Mittwoch vor den Stettiner Genossen seinen Bericht. Aus der Debatte heben wir nach dem Stettiner„ Boltsboten" folgende Momente hervor:
Genosse Passehr weist die Parallele mit der Haager Friedenskonferenz entschieden zurüd und erklärt, die Sozialdemo fratie fönne mit den Stuttgarter Beschlüssen zufrieden sein. Ge noffe une polemisierte gleichfalls gegen Dr. Maz; Kunze leistet fich alsdann bei seinen Ausführungen über die Kolonialpolitik den geschmackvollen Wit", unser Leipziger Parteiblatt als Leipziger Pflanze" zu bezeichnen. Gen. Rohrlad plädiert wie vorher Paffehl für Verlegung der Maifeier auf den Abend.
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Illufionen" sehr wenig gemein hat. Angesichts der fruchtlofen Tätigkeit der ersten und der zweiten Duma und der durch den Staatsstreich vom 16. Juni geschaffenen Situation, angesichts der wilden Reaktion, die im Lande herrscht, mußte in den breiten Volksschichten eine Stimmung um sich greifen, welche der Duma in ihrer jezigen Gestalt eine Genoffe Dr. Mab bemängelt in scharfer Weise die Arbeiten weit mehr untergeordnete Bedeutung beimaß, als bisher. des Kongresses, die nicht so hoch wie die der Haager Friedens. Während einerseits die liberale Bourgeoisie immer mehr zur zu groß, wichtiger und verständiger sei es, zu solcher internationalen fonferenz zu bewerten sind. Der Verwaltungsapparat ist biel Einsicht gelangte, daß nicht die Sprache ihrer GesegesTagung nur einen fleinen Kreis Personen zu entsenden, welche borlagen" den Konflikt zwischen Krone und Bolt zu lösen Wizmann( Deutschland ) berechnet die Weltproduktion für die einzelnen Gebiete durch Spezialstudien beherrschen. Diese Ge imstande sei, schwand in den Kreisen der Arbeiterschaft und 1895 mit 574 Millionen Tonnen, für 1906 bereits auf 995 Mill., nossen sollten zur Behandlung der Fragen nicht einige Tage, sondern der revolutionären Bauernschaft der Glaube, die Duma fönne hiervon entfallen auf Desterreich an Steinkohle 10 Millionen einige Wochen zusammenbleiben. Die Kolonialpolitik der Mittelpunkt einer revolutionären Voltsbewegung werden. auf 1895, dagegen 15 Millionen auf 1906, an Braunkohle 21 Mill. muß den Völkern die Freiheit und Selbstverwaltung usiv. geben. Und wenn trotzdem die Mehrzahl der revolutionären Parteien für 1895 und 28 Millionen für 1906. Desterreich hat 1906 Die Sozialisten müssen dafür eintreten, daß die unterjochten den Wahlbontott verwarf, so tat sie es deshalb, um jede 8 Millionen ausgeführt. Eine Einschränkung dieser Produktion ist Wölfer sich diese eventuell mit der Waffe in der Hand erkämpfen. Möglichkeit auch die schwächste- auszunuzen, um im erforderlich, denn nur durch eine Einschränkung der Produktion in Jn freier Stulturarbeit sollten die Sozialisten in die Kolonien Namen des entrechteten Voltes ihre Stimme zu erheben und Exportländern sei der Schutz der Arbeiter in den anderen Ländern gehen; keine Kolonialpolitit, nachdem man die politische Macht möglich. über die Völker errungen. Bei der Ein- und Auswande im Kampfe mit der triumphierenden junkerlichen Reaktion neue Der Engländer English bemerkt, daß in England nament- rungsfrage hat der Kongreß das Rassenproblem außer Kräfte für den revolutionären Aufschwung zu sammeln. lich Süd- Wales und Schottland am Export intereffiert sind. Eine acht gelassen. In bezug auf das Frauenwahlecht sind die Das Wahlgefet vom 16. Juni hat den konservativen und Einschränkung wäre jedoch eine Gefahr für viele Bergarbeiter. Frauen wieder die von den Männern Angeführten. Mir ist der reaktionären Elementen auf fast allen Wahlstufen die Majorität Der englische Abgeordnete Wite field entgegnete, daß dies Kongreß nicht die 200 000 m. wert, die er gekostet hat. Seine Be fürsorglich gesichert. Dabei ist der Wahlmodus derart, daß eine Privatansicht sei, die die übrigen Engländer nicht teilen. schlüsse wird man nicht sonderlich beachten. die breiten Massen- insbesondere auf dem flachen Lande Der Vorsitzende Jarolim führt aus, daß diese Ueberproduktion auf der tapitalistischen Wirtschaftsordnung bafiert. Nur - erst auf den höheren Wahtufen zur Erkenntnis ge- bie Aufhebung des Privateigentums an den Bergwerken fönne langen, daß ihnen das Wahlrecht illusorisch gemacht worden hierin eine Aenderung schaffen. In England haben die Unter ist. Diese Tatsache wird natürlich von ungeheuerer agita- nehmer trotz der Herabsehung der Arbeitszeit die Produktion getorischer Wirkung sein. Die große Masse der Dorfbevölkerung, steigert. die sich in den jesuitischen Finessen des Wahlgesetes schwer Horn( Deutschland ) fordert dringend die Regelung der zurecht findet, wird erst im Laufe der Wahlkampagne zu der Materie durch ein Reichsberggefeb. Voriges Jahr wäre Ueberzeugung gelangen, daß sie zugunsten des„ Barins", des dieses zustande gekommen, wenn nicht das Zentrum opponiert Junters, entrechtet worden ist. Ünd von einer Duma, die hätte. Die christlichen Gewerkschaften hätten hier auch Einfluß zum großen Teil aus ihren Erbfeinden besteht, wird die nehmen sollen. Sie haben aber bei der Wahl Hues für die Unternehmer gestimmt. Bauernschaft schwerlich„ Land und Freiheit" erwarten. Dieser Angriff veranlaßte den Führer der christlichen GewerkDas reaktionäre Wahlgesetz selbst wird also bei seiner schaften Effert zu der Erklärung, daß der Verein aus verAnwendung eine Wirkung hervorrufen, welche durch die schiedenen Elementen zusammengesezt ist und in politischer Hin lebhafteste Wahlagitation schwerlich hervorgerufen werden ficht teinen Einfluß übt. fönnte. Der Verlust Hierauf erstattet der Oesterreicher Gbert ein Referat über Mandaten an wird für die revolutionären Parteien durch die Reform der Bergwerksgesetzgebung. Er tritt eifrig für er eine starte Bunahme des revolutionären Be- höhten Arbeiterschutz ein. Rötig sei die Beseitigung der Brivilegien wußtseins in den bretten Boltsmassen auf: Dienst nicht verlassen, wenn er schwer beleidigt, sondern erst wenn der Bergwerksbesitzer. Ein Bergarbeiter fönne zum Beispiel den gewogen werden. Andererseits jedoch ist alle Aussicht er geprügelt werde. Reformen find bringend nötig. vorhanden, daß die Linksparteien dort, wo das Wahlgesez für Der tschechische Delegierte Stresta begründete eine Resodie Bauern und Arbeiter irgend welche Lücken gelassen lution, die die Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren und hat, ohne große Mühe zum Siege gelangen. Das die unterirdische Beschäftigung bis zum 16. Lebensjahre verbietet. Fehlen einer Agitation und die allgemeine Stille Schmidt( Deutschland ) teilt mit, daß in Deutschland 20 000 im Lande wird auf den Ausgang der Wahlen( in den Kinder im Bergbau beschäftigt sind, besonders am Siße der christDörfern) nicht die geringste Wirkung ausüben" fo lichen Gewerkvereine. Die Resolution wird hierauf angenommen, schreibt das Kadettenblatt Rietsch" auf Grund aus- Hirsch( Deutschland ) begründet die Resolution über die gebreiteter Informationen. Die Praris der verflossenen Wahltampagnen hat den Bauern ihre Position und ihre Tattit genügend flargemacht. Während der fieben Monate, die seit den vorigen Wahlen verflossen sind, hat sich im Dorfe nichts geändert. Die Agitation des Verbandes des russischen Voltes hat nirgends auch nur den geringsten Erfolg gehabt." Und bollkommen im Einklang damit stehen die Angaben, die auf der letzten Sigung des Zentralfomitees der Arbeitsgruppe ( Trudowiki) gemacht wurden, laut welchen vollste Aussicht borhanden sein soll, daß die Arbeitsgruppe gegen 50 Mandate erringt.
Am felben Tage berichtete Genoffe anisch im Wahlverein Randow Greifenhagen über den Internationalen Kongreß. In barüber Ausdrud, daß nicht die David- van Kolsche Fassung der der Diskussion gab Genoffe Duessel seinem lebhaften Bedauern Kolonialresolution angenommen worden sei. Zur Einwanderungsfrage entwidelte Queffel seine Gedanten in wie es scheint so wenig flarer Weise, daß ein Diskussionsrebner erklärte, nicht einmal daraus flug geworden zu sein, ob er( Quessel) für oder gegen die Einwanderung der Kulis sei."- Mit den Beschlüssen des Stuttgarter Kongresses erklärte sich die Bersammlung einstimmig einverstanden.
Parteiliteratur.
bespar
Goeben erschien in unserem Münchener Parteigeschäft( G. Birk u. Co. m. b. S.) eine Schrift: Bater Ambrosius von W. Blos, die wir allen, die sich mit dem großen deutschen Bauernkrieg bekannt gemacht haben oder damit erst beginnen wollen, aufs wärmste empfehlen. Pater Ambrofius, der Augustinermönch von Würzburg und Feldprediger des Bauerheeres, gehört zu den wenig bekannten Gestalten der mächtigen Voltsbewegung, aber er verbient neben Frauenarbeit, die berlangt, daß die Beschäftigung weiblicher Ar- Münzer, Huß und Bruno gestellt zu werden. Ein Märtyrer der beiter in Bergwerksbetrieben gefeßlich zu berbieten ist. Er verwies Freiheitsbewegung seiner Beit hat er für seine Ideen gekämpft und darauf, daß die Frauen in Deutschland die Löhne drücken. gelitten. Karl Grillenberger war es, der die Anregung dazu gab. daß Wilhelm Blos sich dieser verdienstvollen Arbeit widmete.
Poh!( Oesterreich ) führt aus, daß in Oesterreich das Gefek zur Einschränkung der Frauenarbeit bestehe, aber Ausnahmen zugunsten der Unternehmer zulasse. G3 stehen 6000 Frauen im Es Betriebe.
arbeit, weil die Werkarbeiterinnen ihre Frauenpflichten nicht erDie englischen Delegierten sprechen heftig gegen die Frauen. füllen können, die Mädchen notorisch schwer heiraten.
Stationen
München
Witterungsübersicht vom 20. September 1907.
Barometer.
ftand mm
Binb
Bum nächsten Punkte der Tagesordnung spricht der Vorsitzende Jarolim. Er sagt, daß für die Arbeiter wenig Unterschied Die Wahlkampagne in den Städten wird natürlich unter bestehe zwischen der Ausbeutung durch den Staat und Private. Sminembe weit komplizierteren Verhältnissen geführt werden als in den Aber die Verstaatlichung vermeide wenigstens den Raubbau. In gamburg 772 23 Berlin 772 23 Dörfern. Es wird einer intensiven Arbeit seitens der Parteien Desterreich grabe der Fiskus bloß 12 Millionen Quadratmeter von Franff.a. M. 772 NO 772 52 bedürfen, um sowohl gegen die Repressalten und Schikanen dem Ertrage von 300 Millionen. Es feien zwar Anträge auf Berstaatlichung von verschiedener Seite gestellt worden, aber stets in Bien 773 N der Behörden wie gegen den Absentismus gewisser Schichten demagogischer Absicht. Der Redner stellt zum Schluß namens der der Bevölkerung anzufämpfen. Doch die Beteiligung der Deutschen und Desterreicher folgenden Resolutionsantrag: Sozialdemokratie an der Wahlkampagne bürgt dafür, daß die" Die Verstaatlichung( Nationalisierung) der Bergwerte ist er Arbeiterklasse auch diesmal alles aufbieten wird, um die forderlich, um den Gewinn der Nation zu sichern und um allen
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Theater.
Sonnabend, 21. September. Anfang 7%, Uhr. Rönigl. Opernhaus. Samson und Dalila . Königl.
Schauspielhaus. Die
Rabensteinerin.
Deutiches. Prinz Friedrich von Homburg.
Rammerspiele: Liebelet Leffing. Der Bund der Jugend. Zentral. Unsere blauen Jungens. Neues Schauspielhaus. Alt
Heidelberg.
Anfang 8 Uhr. Berliner . Die tanzenden Männchen. Schiller 0 .( Wallner Theater.) Monna Banna. Schiller Charlottenburg. Der Herr Senator. Folies Caprice. Geteilte Liebe. Antiduellanten. Bunter Teil. Friedrich Wilhelmstädt. Schau fpielhaus. Binterschlaf. Neues. Jhavatrathe. Liebe. Komische Oper. Carmen. Westen. Die lustige Witwe. nittpielhaus. Husarenfieber. Kleines. Vater und Sohn. Residenz. Haben Sie nichts zu ver Bollen?
Trianon. Fräulein
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ratung
Winbitarte
Beller
5.4.
Temp. n.
Stationen
Barometer.
tand mm
Bind
richtung
Windstarle
Beller
Temp. n. C.
6 bededt 10 1 mollig
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770 28 2 bebedt 18 Haparanda 747 2 2 bedeckt 13 Petersburg 761 SW 2 bedeckt 12 Scilly 770D 2 halb бd. 16 2 heifer 10 berbeen 773 2N23 1 wolfen! 10 2 wolten! 8 Baris 771 ND 2 wolten! 11 1 bedeckt 11 Wetter- Prognose für Sonnabend, den 21. September 1907. Beitweise aufflarend, borherrschend wolkig bei ziemlich frischen nordwest. lichen Binden, etwas tälterer Nacht und wenig veränderter Tagestemperatur; teine erheblichen Niederschläge.
Extenon, Behalten lette- midine Neues Theater. Lustspielhaus. Luisen- Theater Urania.
Frau.
Zages.
Aktienbudiler.
Metropol. Das muß man seh'n. Apollo. Sylvester Schäffer. Spe
zialitäten.
Madame Big
Wag. Es lebe das Nachtleben. Passage. Lona Nansen. Spezialitäten. Wintergarten. Anne Dancrey.
Annie Dirtens. Spezialitäten. Prater. Spezialitäten. Meichsballen. Stettiner Sänger. Carl Haverland. Spezialitäten. rauta. Taubenstraße 48/49. Abends 8 Uhr: Von der Bug spige zum Wahmann. Sternwarte, Invalidenstr. 57/62. Ferdinand Bonns
Berliner Theater.
Anfang 8 Uhr.
Die tanzenden Männchen.
Sonntag: Die tanzenden Männchen. Montag: König Richard III.
Anfang 8 Uhr. Ihavatrathe.
Hierauf: Liebe.
Sonntag, Montag: Thavatrathe. Hierauf: Liebe.
Kleines Theater.
Bum 61. Male:
Husarenfieber.
8 Uhr
BU Residenz- Theater, Ur
8
Direktion: Richard Alexander.
Anfang 8 Uhr. Gebildete Menschen.
Boltsstück von Leon. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Don Carlos.
Haben Sie nichts zu verzollen? bends 8 Uhr: 1. Gaftspiel des Herrn
Schwant in 3 Alten von Maurice Hennequin und Pierre Beber. Robert de Trivelin: Rich. Alexander. Sonntag, den 22. September,
Vater und Sohn. nachm. 3 Uhr: Eine Hochzeitsnacht.
Anfang 8 Uhr.
Sonntag nachm. 3 Uhr: Nachtafyl. Abends 8 Uhr: Vater und Sohn. Montag: Ein idealer Gatte. FriedrichWilhelmst.
Schauspielhaus
Abends 8 Uhr:
Zentral- Theater.
Abends 7, Uhr: Premiere: Unsere blauen Jungens. Schwant in 8 Aften von A. Lippschit und Max Schoenau. Musik von Vollrat Schumacher.
Winterschlaf. Theater Folies Caprice
Sonntag 3 Uhr: Jugend. 8 Uhr:
Die Nibelungen.
Montag: Winterschlaf.
W. Noacks Theater
Linienstr. 132, Coke Friedrichstraße .
Heute Sonnabend, 21. Septbr.: Premiere.
Direftion: Rob. Dill. Brummenftr. 16. Geteilte Liebe. Heute: Geschlossen! Sonntag:
Die Antidnellanten. Bunter Teil.
Hauptdarsteller:
8 Uhr: Die lustige Witwe. Sonntag nachm. 3%, Uhr halbe Breise: Frühlingsluft
Boltsstüd mit Gelang von Raifer. Anfang 7 Uhr. Entree 30 P. Ball. Montag: Dieselbe Borstellung.
Anjang 8 Uhr. Stasseneröffn. 6 Uhr. Borverkauf an der Theatertajje bon 10-3 und bei Bertheim
Alvin Neuk vom Leffing- Theater zu Berlin :
Der Streit der Schmiede. Hierauf: Carmen. Romantisches Schauspiel in 4 Atten. Zum Schluß: Ich heirate nie. Lustspiel von Staat.
Wissenschaftliches Theater. Abends 8 Uhr:
Von der Zugspitze zum Watzmann .
Invalidenstr. 57-62: Sternwarte. Tägl. geöffnet von 7-11 U. abds.
Z
OOLOCISCHER
CARTEN
Täglich ab nachm. 4 Uhr:
Großes
Köpenickerstraße 68. Täglich 8 Uhr:
Der Aktienbudifer.
Connlag 3 Uhr: Der Goldontel.
Alt- Berliner Gesangspoffe v. D. Kalisch. Mit Josefine und
Rixdorfer Theater
Bürgersäle, Bergstraße Nr. 147. Direttion: Julius Zürt. Sonntag, den 22. September 1907: Maria Stuart .
Eintritt 1 Mk., von abends 6 Uhr ab 50 Pf., Kinder unter 10 Jahren die Hälfte.
Walhalla
Varieté- Theater
Weinbergsweg 19/20, Rojenth. Tor. Anfang 8 Uhr. Das originelle Sept. Brogramm. Auto Atlas, der Athlet hebt ein Automobil mit den Zähnen. Tunnel: Konzert f. Theaterbef. fret.