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Einen bösen Reinfall erlebte der Bädermeister Franz Reinide,
die Fahrer Walthout und Guignard, die Schrittmacher Hofmann die Versammlung nach Erledigung einiger geschäftlichen An- 1 Wilmersdorf. und Stiploschet mehr oder minder schwer verletzt wurden und ein gelegenheiten. Mitglied der Sanitätstolonne, allerdings durch eigene Schuld, zu Den Bericht vom Parteitage nahm eine weitere Wahl- beging sein zweites Stiftungsfest durch eine würdige Veranstaltung Tode kam. Der erste Lauf war glücklich beendet, als beim zweiten bereinsversammlung entgegen, die am 27. September tagte. Genosse eines Heine- Abends. Frau Lily Braun hielt die Festrede, in welcher in der 52. Runde der Guignardsche Motor durch Reifenschaden Tätigkeit des Effener Barteitages sei eine rubige, organisatorische ge- Leben gab. In reicher Abwechselung folgte nun Gefang- ReziMay Grunwald referierte. Er führte etwa folgendes aus: Die sie einen sehr interessanten Ueberblick über Heines Wirken und famt Schrittmacher und Fahrer zu Fall tamen. Der zu Hülfe wesen. Der Geschäftsbericht sei geeignet, hohe Befriedigung zu ertation- Klavierspiel. Die von Schumann und Schubert kompoherbeieilende Samariter rannte unglücklicherweise gerade wecken. Zeige er doch, daß der ungünstige Ausfall der letzten nierten bekannten Lieder Heines, von Fräulein Völferling in den nun folgenden Motor Walthours hinein, hinein, dadurch Reichstagswahlen nicht im geringsten imstande gewesen sei, die Entden Sturz des Schrittmachers Hofmann und Walthours veranlaffend. widelung unserer Partei zu hemmen. Die sehr befriedigenden Fort- gejungen, übten eine tiefe Wirkung auf die Zuhörer aus. Die ausDer unvorsichtige Samariter erlitt einen Schädelbruch und starb schritte unserer Organisationen im letzten Jahre legten Beugnis ab gezeichnete Rezitatoren Frau Johanna Meher bot eine nach wenigen Minuten; auch Walthour 30g fich eine Gehirn von der ungebrochenen Werbekraft des sozialistischen Gedankens und Fülle der schönsten Poesie Heines. Sie brachte in gleich hervorragender Weise die Liebesglut, die Gewalt der Empörung, den erschütterung zu, die seine Ueberführung nach dem Kranken- boten die Gewähr für eine rüftige, auf sicherer Basis ruhende Schmerz wie den satirischen Humor des Dichters zur Geltung. hause nötig machte. Stiploschet trug eine Quetschung des Bruft das Streben nach Bildung bemerkbar, und das Interesse, das flangvollen Grotian- Steinwey- Flügel wurde der so einheitlich geAller Orten mache sich Durch das vortreffliche Spiel des Herrn Leo Kerstenberg auf dent fastens und Hofmann eine Verlegung des Beines davon, während diesen Bestrebungen entgegengebracht werde, zeige, wie sehr staltete Abend zu voller künstlerischer Wirkung gebracht. So hat Guignard am glimpflichsten mit Abschürfungen aus dem Unfall her- die Partei die Wichtigkeit erkannt habe. Die Früchte auch diese Veranstaltung wieder gezeigt, daß es durchaus nicht borging. Das so schön begonnene Rennen wurde von den vier dieser Arbeit würden später zum Wohle der Partei ausschlagen. unverlegt gebliebenen Fahrern beendet; aber die Freude an dem Die Diskussion über den parlamentarischen Bericht zeitigte eine nötig ist den Arbeitern, wie noch vielfach üblich, die Koſt ſeichter Unterhaltung zu bieten, sondern daß die wahre große Kunst den sportlichen Schauspiel war gestört. Ginige Rennen für die Flieger gründliche Aussprache über die sogenannte„ Flintenrede" des Genossen tiefsten und nachhaltigsten Eindruck zurückläßt. bervollständigten das Programm. Noste. Es handle sich hierbei um eine prinzipielle Frage, die aktuell werden könne. Für die Sozialdemokratie sei nicht die Frage zu Lichtenberg . Sportpark Treptow. Das Stundenrennen" mit der stellen, Angriffs- oder Abwehrkrieg, sondern Krieg und Arbeiterilaffe! Teilnahme von Nat Butler, Demte und Przyrembel verfehlte nicht, Die Diskussion in Essen habe gezeigt, daß absolut teine Stimmung Frankfurter Chauffee, Ede Sagenstraße. Als die Wogen des Bäderder kleinen Bahn ein volles Haus zu bescheren. Leider war das vorhanden war, etwa den Standpunkt von Noste oder auch von Ergebnis kein einwandfreies und gab es Zwischenfälle mancherlei Bebel als Programını anzuerkennen. Es sei zu begrüßen, daß die streiks hoch gingen, wollte sich auch Herr Reinicke über den Stand Art. Sieger blieb Nat Butler mit 68,400 Kilometer vor Stuttgarter Resolution feinerlei Angriffe erfuhr. Deshalb fönne der Bewegung unterrichten, gebrauchte allerdings dazu ein Mittel, Brahrembel, 65,100 Kilometer; Demte nach dem 53. Kilometer auf- man mit dem Ausgange der Auseinandersetzung zufrieden das nicht alle Tage angewendet wird. Wohl wissend, daß der gegeben. Berichte bom Internationalen Kongreß Vorwärts" seine Leser über den Stand des Streits genau inDie Fliegerrennen" hatten wie stets ein starkes Feld an sei es nochmals zu prinzipiellen Auseinandersetzungen über formierte, wollte auch der Herr Bäckermeister seine Information den Start gebracht, doch vermochten die Matadoren nicht, fich die Kolonialfrage gekommen. Befremdend sei hierbei, daß die aus dem„ Vorwärts" schöpfen. Anstatt nun den einzig richtigen glänzend zu erweisen. Das Hauptfahren gewan Nabe vor entschiedenen Gegner der gegen ihren heftigen Widerstand in Weg zu gehen, sich ein Abonnement des Blattes zuzulegen, glaubte Hoffmann, Moretti und Pawke. Im Vorgabefahren siegte Stuttgart zustande gekommenen Resolution, so der Genosse David, er billiger dazu fommen zu können, indem er einem Abonnenten Birtholz( 70 Meter) vor Keil( 90), Errleben( 60) und Horch( 70), nicht auch in Essen mit derselben Energie ihren Standpunkt vertreten des Vorwärts" seine Zeitung stahl. Befagter Abonnent underte während die Malleute Rabe und Moretti unplaziert endeten. Im hätten. Erst durch das Eingreifen des Genossen Ledebour sei über sich, daß ihm drei Tage hintereinander sein Vorwärts" fehlte. Prämienfahren errang Schmittchen den ersten Preis vor haupt eine Diskussion in Fluß geraten. Man könne daraus nur Nachfrage bei der Botenfrau ergab, daß dieselbe die Zeitung immer Birkholz und Nicoleiszig. Birkholz und Steil kamen kurz vor dem schließen, daß diese Genossen zu anderer Ansicht gekommen seien. pünktlich abgegeben habe. Er legte sich nun auf die Lauer und Biel zu Fall und lief Birkholz über das Zielband. Jedenfalls habe der Parteitag durch einmütige Anerkennung des fonnte zu seinem Erstaunen feststellen, daß obiger Bädermeister, Radrennen in Steglitz . Der Besuch am Sonntag war durch die Stuttgarter Beschlusses zum Ausdruck gebracht, daß er eine Aenderung der Frühstück im Hause austrug, der Liebhaber seiner Zeitung gleichzeitigen Veranstaltungen in Spandau und Treptow etwas be in der Stellungnahme gegen die Kolonialpolitik nicht vorzunehmen war. Nachdem er demselben den Vorwärts" abgenommen und einträchtigt. Immerhin wohnten über 10000 Menschen dem gewillt ist. Wie bisher müsse die Partei strikte ablehnend der gegen ihm fühlbar mitgeteilt, daß man sich Informationen auf einem " Großen Preis von Europa" bei. Durch die Teilnahme wärtigen getvaltsamen Kolonialpolitik gegenüberstehen. Dadurch freieren Wege beschaffen kann, hielt er die Angelegenheit für ervon Dickentmann, Robl, Nyser, Schipfe und dem neuen Stern Ver- würde natürlich nicht berührt werden der Versuch, wie es schon ledigt. Dieser Vorfall sprach sich in der Nachbarschaft herum und bist versprach das 100 Stilometer- Rennen sehr interessant zu werden. bisher wie beim Militarismus, so auch bei der Kolonial- nun drohte der Herr Bädermeister dem Genossen Kindler, so heißt zu wirken. Eingeteilt in zwei Läufe über 40 und 60 Kilometer gelang es jedes- politik der Fall sei, verbessernd Bur Mai- der Abonnent des„ Vorwärts", ihn wegen Verleumdung, gerichtlich der Beschluß der mal dem Belgier Verbist, feine Gegner glänzend zu schlagen und feierfrage sei in Essen Stuttgarter zu belangen. Das ging dem Genossen Kindler denn doch über die in der Zeit von 1 Stunde 13 Minuten 01% Sefunden die Gesamt- Delegation bestätigt worden; Parteivorstand und General Hutschnur. Er übergab die Angelegenheit der Staatsanwaltschaft. strecke hinter sich zu bringen. 2. Robl 93,370 Stilometer, 3. Schipke Unterstügungsfrage eine Regelung herbeizuführen. Die Diskuffion der Herr Bäckermeister, den Vorwärts" gestohlen zu haben, ja strecke hinter sich zu bringen. 2. Robl 93,370 Kilometer, 3. Schipke fommission seien beauftragt, bis zum nächsten Parteitag in der In der Verhandlung vor dem Schöffengericht in Lichtenberg leugnete 91,130 Kilometer, 4. Didentmann 90,580 Stilometer, 5. Ryser über den Bericht zeitigte eine ziemlich lebhafte Oppofition gegen den er leugnete, das Haus, in dem sich der Vorgang abspielte, überhaupt sogenannten Bremserlaß des Parteivorstandes. Die Stellung betreten zu haben; durch Zeugen mußte seinem schwachen Gedächtnis Im Bernhard Rose Theater muß die für Mittwoch, den 2. Ofnahme der Partei zur Alkoholfrage sei durch das großzügige, na- erst nachgeholfen werden. Er wurde zu einem Tag Gefängnis tober angesetzte Opernaufführung" Der Troubadour " ausfallen, mentlich auf die soziale Seite der Frage eingehende Referat des und Tragung der Kosten verurteilt. Bei einem Abonnement des statt dessen wird der Freischütz", romantische Oper von Carl Genossen Wurm sowie durch die vorgelegte und einstimmig an Vorwärts" wäre der Herr billiger fortgekommen. Maria von Weber in Szene gehen. genommene Resolution zum flaren Ausdruck gebracht worden. Das Das Berliner Aquarium hat eine Reihe neuer, feltener Tiere, Erfreuliche sei, daß auch die Arbeiterabſtinenten ihre Zustimmung zu der versammlung des Wahlvereins entgegen. Der Referent Genoffe die den Klassen der Weichtiere, Reptilien, Affen u. a. angehören das Verhalten der Geschäftskommission der Freien Vereinigung gegen- Paul Brühl gab in kurzen Zügen einen Ueberblick über die VerResolution erteilt hätten. Bur Lokalistenfrage nannte Redner zunächst und aus Mittel- und Südamerika , Indien und dem Mittelmeer über den Einigungsverhandlungen ein unwürdiges. Die Einigung sei handlungen und Beschlüffe des letzten Parteitages und kam zum gebiet stammen, erworben. Eine recht bemerkbare Lücke füllen einige foeben durch die Adriaftation Rovigno eingelieferte Erem eine Notwendigkeit. Obwohl in den Zentralverbänden vieles zu Schluß seiner Ausführungen zu dem Resultat, daß wenn auch der plare eines achtfäßigen Tintenpolypen aus, dessen Arme im tritifieren sei, berlange doch die kapitalistische Entwickelung gebieterisch lebte Barteitag teine neuen grundlegenden Beschlüsse gefaßt habe, Gegensatz zu denen des großen Kraken( Octopus) mit nur einer eine straffe zentralistische Organisation der Gewerkschaften, als die aus seinen Verhandlungen doch hervorgehe, daß von einem NiederReihe Saugnäpfe besetzt sind und dessen Fleisch wegen des an- einzige Form, die den Arbeitgeberorganisationen gegenüber den gerittenwerden nicht die Rede sein könne. Die Versammlung erhaftenden Mofchusgeruches nur von ärmeren Leuten gegessen wird. wirksamisten Widerstand zu leisten imstande sei. Die hierzu an- lärte sich einstimmig mit den auf dem Parteitage gefaßten WeIhre absonderlichen Bewegungen und andere biologische Eigen genommene Resolution sei nur zu billigen; jeder andere Beschluß schlüssen einverstanden. heiten machen die Tintenfische zu den, anziehendsten Lebewesen. tören.- Dit dem Gesamtresultat des Barteitages, schloß Hebner, wäre nur geeignet gewesen, die schwebenden Verhandlungen zu In Mittelamerika heimatet eine im hintersten Glashaus der Schlangengalerie rechterseits bei dem nur auf Haiti vorkommen- fönne man vollauf zufrieden sein; die Wirksamkeit des Parteitages Aus der Gemeindevertretung. An Stelle des Apothekers Roth, den riesigen Rhinozeros- Leguanen untergebrachte große Echse, der war eine fammelnde und klärende, darum werde sie von bleibendem welcher sein Amt niedergelegt hat, wurde für den Rest der Wahlperiode der Gemeindevorsteher Ungewitter zum Streistagsabgeordneten Stammleguan, der sich von seinem ebengenannten Familiengenossen Wert für die Partei sein. durch einen großen hängenden Sehlsad mit Stachelkamm, durch An der Distuffton beteiligten sich die Genoffen Stahlert, gewählt. Wit 20 gegen 2 Stimmen stimmte die Bertretung dem Als Waisenrat das Fehlen des Stirnhorns und der gewölbten Nasenplatten, Gollnick, Fritsch und Engbert. Vom Gen. Gollmick wurde dem Statut des Zweckverbandes für Groß- Berlin zu. durch die lebhaftere, im wesentlichen grün, blau und braun getönte Referenten der Vorwurf einseitiger Berichterstattung gemacht, was für den 2. Bezirk wurde Herr Lehrer Wahlfe gewählt. Die feitens Färbung des Schuppenkleides unterscheidet, meist auf Bäumen lebt Gen. Grunwald entschieden zurückwies. Im übrigen brachte die der Berliner Elektrizitäts- Gesellschaft gemachten Anerbietungen beund hier allerhand Pflanzenstoffe verzehrt. Diskussion lebhafte mehrmalige Auseinandersetzungen zwischen den treffs Benutzung der Transformatorsäulen wurden vorläufig abGenossen Gollmick, Fritsch und Grunwald zu den Fragen Militaris- gelehnt. Die Mittel für zwei neu einzustellende Beamte, Feuerwehrbericht. Am Sonntag abend kam während der Vor- mus, Kolonialpolitik und Lokalisten. Die ersteren entwickelten dem barunter einen Kalkulator, wurden nach kurzer Debatte stellung im orgingtheater Feuer aus, das von der an- Referenten entgegengesezte Ansichten, während dieser nochmals seinen genehmigt. Genosse Pinseler nahm alsdann Verwesenden Sicherheitswache auf seinen Herd beschränkt werden Standpunkt begründete. Beschlüsse wurden nicht gefaßt. Esanlaffung, an den Gemeindevorsteher in einer heiflen Angelegenheit fonnte. Jm Kellerschacht der Hinterbühne waren Lumpen und folgten geschäftliche Mitteilungen. Der Vorsigende forderte auf zu eine Frage zu richten. Die Kanalisationskommission hatte in den Papier in Brand geraten. Das Publikum blieb ruhig. In der reger Beteiligung zu dem am 12. Oktober in der Schloßbrauerei letzten Sizungen verschiedene Maßnahmen beraten, um die Rebuserstraße 1 tam nachmittags in einem Sinomatographen- stattfindenden„ Humoristischen Abend", zu welchem Billetts bei den Gemeinde bei Abnahme der Kanalisation vor Schaden zu bewahren. theater ein Brand zum Ausbruch, Filmsstreifen usw. Bezirksführern und in der Spedition zu haben sind. Ferner wies Die schon länger gehegte Befürchtung, daß der Unternehmer und hatten sich unter großer Qualmentwickelung entzündet. Zum Glück er auf die in den Speditionsräumen untergebrachte Vereins- seine Hintermänner von allen Maßnahmen der Kommission, deren ist bei der Flucht des Publikums niemand ernstlich verlegt worden. bibliothek hin, die den Genossen den ganzen Tag über zur Ver- Geheimhaltung den Mitgliedern empfohlen war, unterrichtet wurde, war Kräftig Wasser geben mußte die Feuerwehr bei einem Brande auf fügung steht. Gen. Küter schloß mit der anfeuernden Aufforderung, nach der letzten Sigung zur Gewißheit geworden. Der Gemeindevorsteher dem Hofe Linienstraße 121, wo Müll brannte. Nachts um 2 Uhr während der bevorstehenden Wahlbewegung sich Mann für Mann in fowie andere Vertreter geißelten diesen Vertrauensbruch ebenfalls. stand am Johlschen Weg auf dem Wollantschen Felde am Bahnhof den Dienst der Partei zu stellen." Es wurde in Aussicht gestellt, sämtliche Gemeindevertreter darüber Gesundbrunnen eine große Laube in Flammen. Vorher war in einer Badestube in der Thomasiusstraße 9 Feuer ausgekommen. Ein aufregender Borgang hat sich Sonntagnachmittag in der zu befragen, ob sie die Judiskretion begangen haben. Ob diese Ein Schaldeckenbrand mußte Chauffeestraße 80 gelöscht werden. Ein Ebersstraße zugetragen. In dem vierten Stockwerk des Hauses 31 Herren den Mut haben, offen Farbe zu bekennen, fann man nach anscheinend Geisteskranker alarmierte gestern die Wehr nach dem hatte sich das vierjährige Töchterchen der Baschitschen Eheleute ohne dem Borangegangenen bezweifeln. Es geht aber zur Evidenz hieraus Rottbuser Ufer 44. Ferner liefen noch Alarme aus der Rigaer Wissen der Mutter in das offene Fenster gelegt und auf die Straße hervor, mit was für Gegner diejenigen Vertreter zu kämpfen haben, Straße 74, Lothringer Straße 67, Dirdjenstraße 50, Bülow- hinabgefehen. Es beugte sich dabei zu weit vor und stürzte plöglich mit eisernem Besen müssen die nächsten Gemeindewahlen sowie straße 24, Wrangelstraße 113, Gubener Straße 87, Unter den in die Tiefe hinab. Wehrere Personen, die den Borfall beobachtet auch Schöffenwahlen solche„ Gemeindevertreter" hinweg fegen. Linden 47, Briber Straße 1, Straße 9 Nr. 3, Sidingenstraße 72, hatten, glaubten nichts anderes, als daß die Kleine mit zervom Ererzierplatz an der Schwedterstraße und anderen Stellen Schmetterten Gliedern unten liegen werbe. Das war zum Glüd ein. Fleisch, Hängeböden, Möbel, Bäume usw. brannten dorf. nicht der Fall. Das Kind wurde in einer in der zweiten Etage Turnverein Fichte". Auf die heute, 8% Uhr abends, statt. befindlichen Ballonmartiſe förmlich aufgefangen und blieb völlig der jüdische Friedhof heimgesucht. Die Täter haben an atvei Erb
88,400 Kilometer.
findende Gröffnung der 15. Männer- Abteilung in der Turnhalle Stottbuser Ufer 51 feien Freunde des Turnens besonders hin- Behlendorf. gewiesen. Die Aufnahme neuer Mitglieder findet in der TurnHalle statt. Auskunft über die in allen Stadtteilen befindlichen Abteilungen erfolgt durch die Geschäftsstelle des Vereins, Berlin O. 17., Koppenstraße 24.
Schöneberg.
Vorort- Nachrichten.
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Den Bericht über den Effener Parteitag nahm die Mitglieder
Friedrichsfelde.
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Weißenfee.
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Von Vandalen wurde in der vorgeftrigen Nacht wieder einmal begräbuissen Zerstörungen ausgeführt. Wertvolle Bronzeteile nahmen die Burschen mit. Es handelt sich bei diesen Frebeltaten, die sich in der legten Zeit wiederholt haben, anscheinend um Racheatte. Nieder- Schönhausen.
Unhaltbare und schwere gesundheitliche Gefahren in sich bergende Zustände bestehen in der Art der Beseitigung der Abwässer am Ort. Wie in einigen größeren Orten des Kreises bestehen auch hier noch Gruben zur Ansammlung der Schmußwässer. Sind dieselben ge= Die lette Gemeindevertreterfibung hatte sich nochmals mit der füllt, so werden sie mittels Dampftraft betriebener Pumpe in in der letzten Sigung abgelehnten Nachforderung von 14 000 m. für Tonnenwagen entleert. Die Pumpe, Dampfmaschine und die die Amtsverwaltung zu beschäftigen. An Stelle der geforderten Tonnenwagen sind Eigentum der Gemeinde. Nun hat hier die 14 000 M. find nun nur noch 5000 m. beantragt; es ist jedoch eine Landhaus Wohnungsgesellschaft einen größeren Komplex an der weitere Nachforderung in der Höhe von 7-8000 M. in Aussicht Annoftraße gekauft und dieses Terrain mit zwölf Landhäusern be- gestellt. Der Bürgermeister Abraham machte die Gemeindevertreter baut, deren Wohnungen zum allergrößten Teil bewohnt sind. Jedes bezüglich ihres ablehnenden Standpunktes darauf aufmerksam, daß Mit den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen beschäftigte sich einzelne Haus ist mit einer der oben erwähnten Gruben versehen eine nochmalige Ablehnung eine Zwangsetatisierung durch den bie ordentliche Mitgliederversammlung des Wahlvereins am und schon bei normalen Zeiten muß mit besonderer Sorgfalt dar Landrat nach sich ziehen würde, die unbedingt bewilligt werden 24. September. Genosse Obst erstattete den Tätigkeitsbericht unserer auf geachtet werden, daß die Entleerung dieser Gruben rechtzeitig müßte. Ferner sei nicht anzunehmen, daß die gesamte NachfordeFraktion. Nebner besprach zunächst die Zusammensetzung des gegen beantragt wird. Die Kosten für die Abfuhr mit pro Tonne 3 M. rung eine laufende und dauernde Ausgabe sein werde. Nach langer wärtigen Stadtverordnetenfollegiums. Des weiterer: würdigte er hat der Grundbefizer in diesem Falle also die Landhaus- Woh Diskussion wurden die einstweilen geforderten 5000 M. bewilligt.fritisch die Haltung der einzelnen bürgerlichen Fraktionen, wobei nungsgesellschaft zu tragen. In letter Zeit ist nun zwischen der Beschlossen wurde die Eingemeindung des Gutsbezirks Niederer namentlich schonungslos mit dem voltsfeindlichen Verhalten der Gemeinde und der oben erwähnten Gesellschaft ein Streit darüber Schönhausen und der Kolonie Schönholz nach Möglichkeit zu för Hausbefizerfrattion ins Gericht ging, jener Partei, die ihre Stellung entstanden, ob eine bestimmte Summe, man spricht von 1100 M., andern. Da die Stadt Berlin in der Abwäfferfrage fich sehr ablehnend nahme unter Außerachtlassung der Interessen der Allgemeinheit Abfuhrgeldern bezahlt worden ist oder nicht. Die Gemeindeverwal- verhält, soll aufs neue berhandelt werden; es besteht die Meinung, Lediglich einrichte auf eine rigorose Vertretung des Geldsackprivilegs. tung erklärt, obige Summe nicht erhalten zu haben und stellt ein- daß Berlin in dieser Angelegenheit doch noch einen anderen Stand. Demgegenüber habe unsere Frattion stets mit Energie für die fach die Abfuhr ein. Anstatt sich auf andere Weise schadlos zu punft einnehmen werde.- Die Berliner Straßenbahn( Siemens Hebung der Lage der breiten Volksmassen einzutreten sich bestrebt. halten, greift sie zu einem Mittel, unter dem nicht unmittelbar der u. Halste) hat nun dem Gemeindevorstand mitgeteilt, daß sie ihren. Zum Teil sei die Arbeit unserer Genossen von Erfolg gekrönt Grundbesizer, sondern in erster Linie die Mieter zu leiden haben. Anspruch auf Eintritt in den zwischen der Gemeinde Nieder- Schönworden und die Pflicht der Wähler namentlich der Arbeiterklasse sei Die Schmutzivässer treten in das Erdgeschoß zurück und verbreiten Hausen und der Großen Berliner Straßenbahn geschlossenen Ver. es, bei den kommenden Wahlen burch machtvolles Eintreten für die im ganzen Hause einen peftilenzialischen Geruch, der durch das trag fallen laffe. Die Große Berliner Straßenbahngesellschaft wird Arbeiterkandidaten für eine möglichst große Stärkung unserer Fraktion augenblicklich warme Wetter nur noch unausstehlicher wird. Wenn nun sofort die Konzession für die neu einzurichtenden Linien berm zu wirken. Lediglich dadurch würde es gelingen, daß unsere Ver- man bedenkt, daß sich in jedem Erdgeschoß awei Wohnungen be- Berliner Polizeipräsidium nachsuchen; die Vorarbeiten werden so treter einen größeren Einfluß auf die Stadtverwaltung im Intereffe finden, die am allermeisten unter dieser Kalamität zu leiden haben, weit gefördert, daß nach erfolgter Genehmigung der Verkehr sofort der Arbeiterschaft erlangen. Der Bericht wurde in der Diskussion weil die Schmuzwässer die Wände durchziehen und in den Woh- aufgenommen werden kann. Es erübrigt sich nochmals, auf die noch durch die Genossen Stadtverordneten Küter, Däumig und nungen Nässe und Gestank verbreiten, so ist es erst recht unbegreif- minimalen Vergünstigungen hinzuweisen, die der Gemeinde durch Bäumler ergänzt. Es folgte dann auf Vorschlag des Vorstandes lich und leichtfertig, die Gesundheit der hier wohnenden Familien den Vertrag zu teil werden, da sie bereits an anderer Stelle bea die einstimmige Aufstellung der folgenden Kandidaten: Für den aufs Spiel zu sehen. Die Polizeiorgane, die sonst alles sehen, ber- tanntgegeben worden find. Bezüglich der Auszahlung des Kauf1. Bezist: die Genossen Magnan und Thielte; für den 2. Bez.: nehmen hier nichts von diesen standalösen Zuständen. Wo ist die preises für das Schulgrundstück in der Charlottenstraße wurde be. Gen. Obst; für den 5. Bez.: Gen. Moltenbuhr; für den 6. Bez.: Sanitätsfommission, die unseres Wissens nach noch immer besteht schlossen, daß für die Summe von 7880 M. Stundung bis zum Gen. Bäumler; für den 8. Bez.: Gen. Wolfram und Stüter; für und sich aus verschiedenen Herren der Gemeindebertretung zu 1. Oftober 1910 unter Zahlung von 4 Prog. Zinsen in Anspruch ge den 10. Bez.: Gen. Bernstein und Gabriel. Mit fernigen, an fammenfeßt? Es ist doch wahrlich die höchste Beit, diesen unhalt- nommen werden soll. Hierauf fand eine nichtöffentliche Sigung feuernden Ansprachen der Genossen Mollenbuhr und Stüter schloß baren Zustand zu beseitigen. statt.
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