mitgliedes, der auch im Ingenieurfach bewandert sein soll. Der Magistrat stimmte schließlich der Anstellung zu wollte aber einen Hochbauer haben. Wieder entstand ein Streit und die Versamm lung beschloß, die Sache nochmals in gemischter Kommission zu beraten. Gleichzeitig sollte auch in dieser Kommission die WiederDie Kommission tagte und beschloß nunmehr, den zweiten Stadtresp. Neuwahl der jebigen Stadtbauratstelle. mit beraten werden. baurat fallen zu lassen, weil diese Stelle noch eine Anzahl anderer technischer Stellen im Gefolge haben würde und dafür einen zweiten anstellungen, die genehmigt wurden, mehrere Grundstückskäufe der Magistrat zu und war eine diesbezügliche Vorlage eingebracht. In der folgenden geheimen Sibung lagen neben Beamten- Bauinspektor anzustellen. Diesem Beschluß stimmte selbstverständlich bor, die wegen der nicht zusagenden Bedingungen teils abgelehnt, So glatt ging die Geschichte aber doch nicht ab. Es stellte sich teils vertagt wurden. Der Herrichtung von weiteren 40 Heftar heraus, daß einige Mitglieder der Kommission zu der betreffenden des Rieselgutes Beufendorf- Großmachnow für die Beriefelung und Kommissionssizung, in welcher der Beschluß gegen Stimme gefaßt einem Abkommen über Entwässerungsanlagen in Wakmannsdorf fein sollte, nicht eingeladen waren. Es stellte sich weiter heraus, wird die Zustimmung erteilt. Schöneberg .
Schnobbrigkeit, widrigenfalls er es dem Regiment melden wolle. J Turnvereins Jahn" für das Winterhalbjahr zum Preise von Wir hielten bis jetzt den Titel eines Branddirektors als einen 600 M., da die vorhandenen Schulturnhallen für das Bedürfnis durchaus ehrenbollen und dem Titel eines Hauptmannes mindestens nicht ausreichen. cbenbürtigen, doch nach Herrn Reichels Meinung scheint dies anders Am 1. April 1908 läuft die Wahlperiode der Hälfte der ehrenzu sein. amtlich tätigen Stadträte ab; ferner harrt die Stelle des Zweiten Als Vertreter der Bürgerrepräsentation Kopenhagens haben fürz- wendigen Erfahwahlen verstärkt die Versammlung den Wahlausschuß Bürgermeisters noch der Besetzung. Zur Vorbereitung der not lich zwölf Herren in Berlin einen viertägigen Aufenthalt genommen, um 6 Mitglieder, darunter sind auch die Genossen Hoppe und um unsere tommunalen Einrichtungen zu studieren. Der Führer der Studienkommiffion, Dbergerichtsadvokat Haaß hat sich nach seiner Jden. Rückkehr über die hiesigen Einrichtungen nach den verschiedensten Richtungen hin geäußert. Bieles hat er gelobt, aber auch manches getabelt. In letterer Beziehung ist für uns von Interesse, was er über unsere Gemeindeschulen gesagt hat. Er meinte nach einem Beticht des Berl. Tageblatt": Am wenigsten befriedigt tann ich mich über das Gemeindeschulwesen in Berlin aussprechen. Die Deputation hat die 217. Gemeindeschule besucht. Die Räumlichkeiten und das Material des Anschauungsunterrichtes fönnen sich nicht mit den Ueberfallen wurde vorgestern abend gegen 11 Uhr in der Erentsprechenden Einrichtungen der Kopenhagener Gemeindeschulen furterstraße der bei der Wach- und Schließgesellschaft angestellte messen. Auch ist die in Berlin auf die einzelne Klasse der Bezirks- Wächter Franz Salewsti. Er hatte besonders den in der genannten schule entfallende Schülerzahl über 40 durchschnittlich- Straße belegenen Bauplah von Zimmer zu bewachen, auf dem schon bedeutend größer als in Kopenhagen , wo die größte überhaupt mehrfach Diebstähle vorgekommen sind. Auf dem Bauplab wird ein zulässige Schülerzahl einer Klaffe 35 beträgt." Terrierhund gehalten, der bereits öfter verschwunden war, und zwar jedesmal, wenn dort ein Diebstahl ausgeführt wurde. Als S. vorgestern abend zur genannten Zeit sich dem Plaz näherte, Bauplak sprangen plöglich zwei Männer hinterrücs auf ihn zu bemerkte er, daß der Hund wiederum fehlte. Unmittelbar vor dem und einer derselben versette dem Wächter mit einem Knüppel einen so wuchtigen Hieb über den Kopf, daß der Getroffene befinnungslos zusammenbrach. Dann schnitten fie ihm die Rod und Hosentaschen auf, zweifellos in der Absicht, den Ueberfallenen zu berauben. Dies gelang ihnen jedoch nicht, weil S. sein Geld im Stiefelschaft aufbewahrte. Inzwischen ergriffen die Räuber die Flucht und enttamen auf den hinter dem Bauplab belegenen Wiesen. S. mußte sich auf der Unfallstation in der Herbertstraße einen Verband anlegen lassen.
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Woran sich Berlin ein Beispiel nehmen könnte! Wegen eines großen Dachstuhlbrandes wurde gestern mittag die Hauptwache nach der Brandenburgstr. 25 alarmiert. Dort stand auf dem Hofe der Dachstuhl eines Geschäftshauses in Flammen. Die Feuerwehr mußte mit drei Schlauchleitungen von Dampfsprigen borgehen und zur Löschung eine große mechanische Leiter benutzen. Der Dachstuhl ist zum Teil niedergebrannt. Die Entstehung fonnte noch nicht ermittelt werden. Feuernachrichten. Wegen eines gefährlichen Brandes wurde die Feuerwehr gestern abend nach der höchst e ft r. 45 gerufen. Bei Ankunft der Löschzüge standen dort in einem Drogerie. Iaden Benzinvorräte und Regale in Flammen. Brandmeister Elsner ließ sofort mit einem C- Rohr Wasser geben, wodurch " Die Sozialdemokratie in der Gemeinde" lautete das Thema, die Gefahr bald beseitigt werden konnte. Ein Arbeitsbursche Otto das am Dienstagabend in drei öffentlichen gutbesuchten KomFiefielsti erlitt bei dem Brande schmerzhafte Verlegungen an munalwählerversammlungen, beiden Händen. und zwar in Obsts Festsäle, Gin zweites größeres Feuer entstand nachts Meiningerstr. 8;" Schwarzer Adler", Hauptstr. 134, und Wilmersin der Beh mest r. 25 in einem Konfitürenladen. In der Haupt- dorf, Eversstr. 80, zur Beratung stand. Referenten waren die Gesache wurden hier Regale, Türen, Betten und Kleidungsstücke ver- nossen Eduard Bernstein , Hermann Molfenbuhr In der Stallschreiberstr. 5 war in einer Küche und Dr. Alfred Bernstein. Unter besonderer Berücksichti- schiedenen Schulen zugehen zu lassen, damit man einen befferen Bohnermasse übergefocht, wobei das Dienstmädchen Alma Gruner gung des elenden Kommunalwahlrechts geißelten die Redner scharf Brandwunden dritten Grades davontrug. Eine Buchdruckerei das Treiben der freisinnig- hausagrarischen Stadtverordneten brannte dann in der Dresdenerstr. 34/35, während in der mehrheit, die ihre Macht benube, um jedem kulturellen Fortschritt Rheinsberger str. 13 sich Petroleum und in der Koppen hemmend in den Weg zu treten. Das Schulwesen, die unleidlichen traße 31 ein Anter an einer Dynamomaschine entzündet hatte. Wohnungsverhältnisse, die noch so miserable Lage der Gemeinde arbeiter und die ablehnende Haltung der Gegner anläßlich der Beratung über die Wertzuwachssteuer wurden von den Rednern einer herben Kritik unterzogen. Die Redner schlossen mit einem feurigen Appell an die Versammelten, die Zeit bis zum 2. November, dem Tage der Wahl, noch lebhaft für die Agitation auszu nuben, damit die Kandidaten der Sozialdemokratie mit großer Mehrheit gewählt würden. In der Diskussion wurde namentlich der Versuch des Reichslügenverbandes, die bürgerlichen Parteien unter seiner Fahne gegen die Sozialdemokratie zu sammeln, fritifiert. Mit Recht wurde betont, daß diese Gesellschaft am allerwenigsten Veranlassung habe, sich als Freunde der Arbeiter aufzus spielen. Die Versammlungen wurden mit einem Hoch auf die
nichtet.
Mixdorf.
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Vorort- Nachrichten.
Stadtverordnetenversammlung. Auf Vorschlag des Wahlausschusses wird beschlossen, für den verstorbenen Stadtverordneten Babing eine Erfahwahl anzuordnen. Der zwischen Thüringer - und Ringbahnstraße belegene Teil der Bergstraße foll neu hergestellt werden, jedoch nicht in Asphalt, sondern durch Pflasterung mit Granitreihensteinen. Mit Rücksicht auf die Verkehrssicherheit des bon der Ringbahn aus nach beiden Seiten hin start ansteigenden Straßenteils ist die Reihensteinpflasterung vorzuziehen. Die Ver- Wahlbewegung geschlossen. sammlung beschließt demgemäß. Der Vertrag der Stadt mit den Berliner Elektrizitätswerken Lichtenberg . läuft mit dem Jahre 1911 ab. Zur Aufhebung desselben ist eine zweijährige Kündigungsfrist festgesetzt. Soll also der Uebernahme in eigene Regie nähergetreten werden, so ist 1909 zu fündigen. Um hierfür genaue Unterlagen zu erhalten, schlägt der Magistrat vor, über die ganze Sache ein Sachverständigengutachten einzuholen. Bürgermeister Kaiser erklärt, daß die Stadt vor einer schwerwiegenden Entscheidung stehe. Es handele sich um ein Millionen projett und da müsse man so flar wie möglich blicken. Der in Aussicht genommene Gutachter werde sich trotz des Riesenobjektes mit der äußerst geringen Entschädigung von etwa 2500 W. begnügen.
Die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung sollen fünftig in halbjährlichen Berioden zusammengestellt und gedruckt den Mit gliedern übermittelt werden.
Die Gemeindevertretung wählte am Donnerstag mit 18 bon 23 Stimmen den Rentier Kronhausen, dessen Amtszeit abgelaufen war, auf weitere 6 Jahre zum unbesoldeten Schöffen der Landgemeinde Lichtenberg wieder. 5 Stimmen fielen auf den Genossen Grauer. Bufolge einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts ist für Lichtenberg das Bestehen einer Observanz in bezug auf die Pflicht der Straßen- und Bürgersteigsreinigung seitens der Anlieger verneint worden.
Der Gemeindevorstand schlug den Erlaß eines Ortsstatuts im Sinne der§§ 1 und 68 der Landgemeindeordnung mit entsprechender Polizeiverordnung vor. Die Vertretung nahm nach längerer Debatte beide Vorschläge an. Es wird nach diesem Ortsstatut den Anliegern die Pflicht der Reinigung der Bürgersteige von Schnee und Eis und das Bestreuen mit abstumpfendem Material auferlegt Der Magistrat beantragt, im Quergebäude des Hauses Kaiser und im Falle des Zuwiderhandelns eine Strafe bis zu 9 M. durch Friedrichstraße 207, in welchem bis jetzt ein Teil des Gymnasiums die Polizeiberordnung angedroht. Die Forderung eines Grunduntergebracht war, die erste Hülfsschule für schwachbegabte Kinder befizers, die Reinigung nur insoweit zu verlangen, als es die Verunterzubringen. Einige dazu nötige bauliche Veränderungen fehrsrücksichten gebieten, begegnete seitens unserer Genossen er werden 2500 m. beanspruchen. Der Mietsvertrag mit dem Brivat- folgreichem Widerspruch. Grauer wies darauf hin, daß die Geeigentümer läuft noch bis 1. Oftober 1909, fann aber auf weitere fahr, Schuhleute könnten in den unbebauten Straßen die Grund 5 Jahre verlängert werden. An die Vorlage knüpft sich eine leb- befizer des öfteren schifanieren, gar nicht bestehe, denn erstens sei hafte, teile sehr bewegte Debatte. Stadtv. Dr. Silberstein doch neben dem Staatsanwalt die Polizei die objektivste Behörde, und ( Soz.) hat in Gemeinschaft mit einem anderen Stadtverordneten zweitens fämen doch Schuhleute erfahrungsgemäß nur in solche die Näume besichtigt und gefunden, daß sie völlig ungeeignet für den Gegenden, wenn es gelte Arbeitswillige zu schüßen bezw. Streitgedachten Zwed sind, weshalb auch wie der Genannte aus- posten zu berjagen, sonst sei in der Regel fein Schuhmann au seine Freunde dem Antrage des Magistrats nicht zusehen. Stimmen werden. Wenn der Dezernent, welcher alle Schulhygiene. Die Erhöhung des Zinsfußes von 3% auf 4 Proz. für das von tongresse besuche, in der Begründung die Räume für Schulzwecke der Sparkasse zu Burtebude aufgenommene Darlehen wurde bewohl geeignet" halte, so sei das unverständlich und tomme einer willigt. Irreführung nahe. Höchstens 3 Räume fönne man als ber- Ober- Schöneweide. hältnismäßig brauchbar bezeichnen. Die Belichtung derselben ist
führte
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Die
Kinder führte zu reger Debatte, in welcher seitens unserer GeDie Errichtung einer Schulklasse für geistig zurüdgebliebene nossen diese Einrichtung warm befürwortet wurde. Mit der Begründung, daß die in Frage kommende Zahl von 25 Kindern zu gering fei, und dieselben noch im ersten Schuljahre stehen, wurde diese Angelegenheit abgelehnt.
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daß für diese Angelegenheit zwei Kommissionen gewählt waren. Genosse Hornig, der ebenfalls dieser Kommission angehörte, war auch nicht eingeladen worden. Unsere Genossen, denen darum zu tun war, zu erfahren, wer denn das eine Kommiffionsmitglied war, das nicht umgefallen, wendeten nun einen fleinen Trid an, unt dies zu erfahren. Genosse Bied bemerkte nämlich zu dieser Angelegenheit: Als der Magistrat den Beschlüssen der Versammlung nicht zustimmen wollte, da inszenierte der Stadtverordnete Lüdicke( fonservativer Landtagsabgeordneter und Vorsigender des neuen Wahlbereins) einen wahren Entrüstungssturm, er drohte fogar mit einem Konflitt und es schien ganz so, als wenn er das sein, so schlag ich dir den Schädel ein. Heute bemerke man von bekannte Sprüchwort befolgte: Und willst du nicht mein Bruder biefer Entrüstung nichts mehr, heute fiße der Stadtverordnete Lüdice da wie eine gefniďte Lilie. Da seien die Parteifreunde dess felben im Abgeordnetenhause doch andere Leute. Wenn da der Minister auf seinem Kopf bestehe, da sagen fie ganz einfach: der Minister kann uns sonst was! Als schließlich Stadtverordneter Lüdide mit einigen Retourfutschen geantwortet und dem Genossen Bied empfahl, doch seine Informationen an richtiger Stelle einzu fehen, da flärte Genosse Schmidt I die Sache auf und hatte nunmehr die Lacher auf seiner Seite. Zur Sache selbst beschloß die Versammlung, die Angelegenheit nochmals in der gemischten Kommission zu beraten, jedoch beide gewählten Kommissionen zu der Sizung einzuladen. Bei der Vorlage Teilung zweier Mädchen lassen an der 5. Gemeindeschule, wo die einzelne Klasse mit 80 bis 93 Kindern besebt sei, und Anstellung einer Lehrerin, sprach GeStitistik über die Frequenz der einzelnen Klassen in den vernoffe Schmidt I den Wunsch aus, doch den Stadtverordneten eine Einblick in die Schulverhältnisse erhalte, zumal seine Fraktion nicht in der Schuldeputation vertreten fci. Bürgermeister Wolf ver sprach, dem Wunsch Folge zu geben. Die Versammlung verwies die Vorlage zur nochmaligen Beratung an die Schuldeputation. Besoldung einer dritten Lehrerin an der Koch- und HaushaltungsZur schule des Vereins für Kinderhort Sonnenhof" werden 600 M. gefordert, die andere Hälfte von 600 M. folle von der Regierung gezahlt werden, von welcher auch die beiden anderen Behrerinnen bes Besuch dieser Schule jedem Mädchen frei zugänglich sei, sprach sich soldet werden. Genosse Schmidt I, der der Ansicht war, daß der erst für die Vorlage aus. Als er aber hörte, daß diese Schule meist nur für Töchter von Beamten und Handwerksmeistern sei ,, so daß die Töchter von Arbeitern, die ihrem Verdienst nachgehen müßten, daran gar nicht teilnehmen können, da sprach er sich gegen die Vorlage aus. Die Versammlung beschloß, 300 m. bis zum 1. April 1908 zu bewilligen und die Angelegenheit in der Etatskommission nachzuprüfen. Vom Magistrat wird die Errichtung eines Kontrollbureaus für die Vollziehungsbeamten mit einem Sekretär als Vorsteher gefordert. Für lekteren soll das Anfangsgehalt mit 2200 gar nicht fontrolliert werden. und erst die Verfehlungen eines solchen Mark festgesetzt werden. Bisher konnten die Vollziehungsbeamten Beamten lenkten die Augen des Magistrats auf diese unhaltbareır Zustände. Die Vorlage wurde, nachdem sich der bürgerliche Stadtv. Tornow und unser Genosse Schmidt für die Vorlage erklärt, mit großer Majorität angenommen. Der Stadtv. Tieh, einer derjenigen bürgerlichen Stadtverordneten, die 1905 von der 3. Abteilung gewählt worden waren, hatte in einer früheren Versamm lung namens des Bezirksvereins, dem er angehört, eine Petition um Errichtung einer Polizeiwache in der Wilhelmstadt eingebracht. Der Magistrat hatte die Vorlage abgelehnt und brachte dies zur Senntnis der Versammlung. Takler und Tieb ein großes Lamento an. Bu der Vorlage: HerDarüber stimmten die Stadtvv. stellung eines zweiten Gleises der Straßenbahn vom Fehrbelliner Tor zum Stadtpart bezw. einer eingleifigen Verlängerung von Stadtpark bis zum Johannesstift und Bewilligung der Kosten von 90 000 m. aus den Kaufgeldern des Johannesstiftes, nahm auch der Stadtv. Schmidt II das Wort. Es ist dies derjenige von der 3. Abteilung im Jahre 1905 gewählte Stadtverordnete, der auf Veranlassung seines Direktors von der Gewehrfabrik sich in der Stadtverordnetenversammlung dagegen verwahrte, mit dem Ges nossen Schmidt I identifiziert zu werden. lehnung der zweigleisigen Strede vom Fehrbelliner Tor bis zum Er empfahl die AbStadtpark. Diese Strede ist aber gerade am stärksten frequentiert. Man tann daraus ersehen, wie kurzsichtig dieser Herr ist. Genoffe pied geißelte bei dieser Gelegenheit wieder den billigen Verkauf des Stadtwaldes an das Johannesstift und meinte, daß von den 2 Millionen Kaufgeld bald nichts mehr übrig sein wird. Die Bersammlung beschließt, diese Vorlage in geheimer Sigung weiter zu beraten. Zwei Grundstücksantäufe werden ebenfalls in geheimer Sigung verhandelt. Was brauchen die Steuerzahler auch zu wissen, wozu ihr Geld verwendet wird. Die übrigen Vorlagen sind von
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Schülertragödie. In einem Hause der Gr. Weinmeisterstraße Unterprimaner Meinide vom Realgymnasium in feinem Zimmer wurde vorgestern nachmittag von seinem Bruder der 17jährige als Leiche gefunden. Da die Annahme eines Selbstmordes durch Vergiftung bestand, wurden zwei Aerzte geholt, die den Magen des Toten auspumpten. Auf dem Tisch standen allerlei Ghemifalien. Von Kameraden des Primaners wird erzählt, er habe sich bei der Präparierung von Insekten für die Sammlung unbor fichtigerweise mit Chantali vergiftet. Diese Annahme gelvinnt an wahrscheinlichkeit, da alle Motive für einen Selbstmord fehlen
Vermischtes.
ungenügend, die Wände ramponiert; die Kleider müssen im Klassen waldt gegen die Vertretung vegen Ungültigkeitserklärung seines geringerer Bedeutung und werden nach den Anträgen genehmigt. raume abgelegt werden. Das Treppenhaus ist äußerst beengt und Mandates ist abgewiesen, und hat demnächst eine Neuwahl für die teils dunkel, so daß bei eventueller Feuersgefahr Schlimmes befürchtet werden müsse. Der Hofraum ist viel zu klein und reicht erste Klasse stattzufinden. allenfalls zu, um die Kinder nach Zuchthausmanier herumzuführen. Die Vorlage' läßt den Mangel an Schulärzten wieder einmal sehr empfindlich hervor treten.( Bebhaftes Ahal rechts.) Ihr Aha beweist nur, daß Sie für Schulhygiene eben kein Verständnis haben. Stadtv. Gröpler wirft Silberstein vor, daß er mit seiner Rede nur in der Deffentlichkeit wieder mal fein Licht leuchten lassen wollte. Im übrigen Dem vorliegenden Projekt für das zu errichtende Realghmsei auch er- Redner von der Unzulänglichkeit der Räume nasium wurde zugestimmt. Der Aufwand hierfür beträgt 550 000 überzeugt und erwarte, daß eine Mietsverlängerung nach zwei Mart. Jahren nicht eintrete. Stadtrat Dr. Weinreich hält zur Ber - Die Schaffung einer zweiten Direktorstelle an der höheren teidigung der Vorlage gegen die Angriffe des sozialdemokratischen Anaben- und Mädchenschule wurde abgelehnt, nachdem sich die Redners feine aus den alljährlichen Etatsberatungen befannte Mehrzahl der Vertreter dagegen ausgesprochen hatte. Rede, nach welcher Rigdorf auf seine Schulverhältnisse mit einem Einen recht vernünftigen Bescheid hat die Aufsichtsbehörde auf " gewiffen Stolze" bliden fönne. Gr fönne nicht bloß als Hygieniker das Begehren verschiedener Hausbesißer und Geschäftsleute gehandeln, sondern müsse auch den Finansstandpunkt berüdfichtigen. geben, die durch Erhöhung der Marktstandsgebühren sich die KonWolle man etwa auf den fostbarsten Grundstüden der Stadt die furrenz fernhalten wollen. In dem Bescheid wird gesagt, daß Hülfsschule bauen? Diese merkwürdigen stadträtlichen Aus- man der minderbemittelten Bevölkerung nicht die Gelegenheit zu lassungen riefen teils lebhaften Brotest, teils aber auch Heiterfeit billigem Einkauf sperren sollte, wenn man überhaupt mit diesem bei den Sozialdemokraten hervor. Stadtbaurat Kiehl und fleinlichen Mittel den beabsichtigten Zweck erreichen könnte. Stadtv. Abraham versuchten den unangenehmen Eindruck der Ausführungen des Dezernenten abzuschwächen und stimmten fachlich mit Silberstein vollkommen überein. Nach treffender Replik des Stadto. Wusky( Soz.) gegen den Stadtrat, welcher wie Redner fagte gegenüber den Mängeln der Schule Vogelstraußtaktit übe oder die durch die rosafarbene Brille betrachte, ging noch Stadtv. Silberstein( Soz.) gehörig mit dem Dezernenten sowohl Bemerkt sei, daß ein für die Gesellschaft äußerst günstiger als auch mit dem Stadtv. Gröpler ins Gericht, welch letzterem er Vertrag vor einiger Zeit abgelehnt wurde. Dem zweiten Vertrag auf seine Anrempelung bedeutete, daß er die darin liegende Unter- wird es allem Anschein nach nicht anders ergehen. Es wäre auch stellung zurüdweise; er wisse sich frei von Effekthascherei und diene gänzlich verfehlt, wenn wegen augenblidlich zu erreichender Vorftets und immer dem Gemeinwohl. Im übrigen mag Herr teile willen fich die Gemeinde ein minderwertiges Pflaster aufGröpler doch auch sein Licht leuchten laffen- sofern er es bermag. halfen ließe, welches nachher dauernde Lasten bedingte. -Stadtverordnetenvorsteher Sander rief wegen des Schlußsahes
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Gegen das Verbot der Kreisbauverwaltung wegen Sprengens des die Gemeinde begrenzenden Studs Kreischauffee sollen, da durchaus unverständlich, weitere Schritte unternommen werden. Ein der Vertretung vorliegender neuer Bertragsentwurf der Terraingesellschaft mit der Gemeinde betreffs Anlegung von Straßen wird zwecke eingehender Beratung zurückgestellt.
den Redner zur Ordnung. Die Magistratsvorlage gelangt hierauf Spandau . mit 32 gegen 16 Stimmen zur Annahme.
Neuer Eisenbahnunfall. Donnerstag abend 8 Uhr 26 Minuten überfuhr der von Frankfurt nach Heidelberg abgehende Bersonenzug Nr. 970 auf der Main - Station das Haltesignal und stieß infolgedessen mit einem Güterzuge, welcher vom Güterbahnhof nach Sachsenhausen fuhr, zusammen. Ein Stind wurde leicht verletzt. Fünf Wagen des Güterzuges wurden zerstört und die Gleise der Berliner und Heidelberger Strede gesperrt. Um 10 Uhr war das Gleis Sachsenhausen- Frankfurt wieder fahrbar. Der Verkehr von und nach dem Süden wird durch Umleitung Louisa- Sachsenhausen aufrecht erhalten.
Ermordet aufgefunden. In Launau( Dftpreußen) ist nach einer dortigen Dampfsägewerts in seiner Schlafbaracke durch Beilhiebe Meldung aus Seilsberg gestern früh der Kontorist Groß des ermordet worden. Es wurden 500 M. geraubt. Der Mörder in unbekannt.
burg i. E., ber, wie wir meldeten, nach Unterschlagung von 60 000 22. Der durchgebrannte Amtsbiener Eduard Staudenmeier in Straß amtlichen Geldern flüchtig wurde, ist gestern von der Schweiz nach Straßburg ausgeliefert worden. Vou den unterschlagenen Geldern Aus der Stadtverordnetenversammlung. Schon seit längerer befanden sich nur noch 6000 M. in feinem Besize. Der Rest ist Den Vorlagen betreffend die Anstellung eines ausländischen Zeit besteht zwischen dem Magistrat und der Stadtverordnetenver- ihm, wie er behauptet, von einem Unbekannten gestohlen worden. Lehramtsassistenten für das Gymnasium, die Anstellung von weiteren sammlung eine Meinungsverschiedenheit über die Anstellung eines Entgleift. Nach einer Meldung aus Lennep ist gestern vormittag Lehrkräften für die höheren Mädchenschulen und die Erhöhung der atveiten Stadtbaurats. Während die Stadtverordnetenversammlung der Personenzug Nr. 529 awischen Remscheid und Remscheid - Gülden Entschädigung für eine Lehrerjahresstunde an der Fortbildungs- die Anstellung eines solchen verlangte, berhielt sich der Magistrat verth vor dem Tunnel mit der Maschine und mehreren Wagen ent schule( bon 90 auf 105 m.) wird debattelos zugestimmt. Die gleiche stets ablehnend. Die Versammlung beharrte aber auf ihrem Stand- gleist. Ein Reisender wurde leicht verlegt. Der Verkehr nach DüffelErledigung findet der Antrag auf Anmietung der Turnhalle des punkte und beschloß die Anstellung eines technischen Magistrats- 15orf wird über Elberfeld geleitet.