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And Dernburg sprach:

Bei einem Festalt der Deutschen Kolonialgesellschaft in Frankfurt hielt Herr Dernburg eine große Rede über unsere Stolonialpolitik. Er machte viel große Borte, fagte aber umso weniger. Er pries namentlich Deutsch Ostafrifa als vielversprechendes Zukunfts­land, das freilich erst durch ein Neg von Verkehrswegen erschlossen und durch hebung der der Eingeborenen produktion mugbar gemacht werden müsse. Irgend etwas Neues oder Tatsächliches brachte er nicht vor.

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Die Entrechtung der Minorität.

Die Komödie, die heute im Reichstag aufgeführt wurde, bedurfte zu ihrer Durchführung einer sehr eigentümlichen Handhabung der Geschäftsordnung. Bekanntlich stand das Haus in der Etatdebatte und als nächster Redner war der Zentrumsabgeordnete Gröber gemeldet. Normalerweise hätte er auch das Wort bekommen müffen. Die Blodmehrheit hatte aber den Wunsch, die drei feierlichen" Er­Ilärungen abzugeben. Nach dem Wortlaut der Geschäftsordnung wäre es unzulässig gewesen, daß statt Gröber plötzlich die Herren Normann, Baffermann und Wiemer das Wort bekommen. Denn der§ 47 bestimmt ausdrücklich: Bei allen Disfuffionen erteilt der Präsident demjenigen Mitgliede das Wort, welches nach der Er­öffnung der Diskussion oder nach Beendigung der vorhergehenden Rede zu er st darum nachsucht." Dieses Mitglied war eben Herr Gröber. Nun wird allerdings diefer Baragraph in Uebereinfunft mit den Parteien so gehandhabt, daß die Stedner durch den Präsidenten den einzelnen Fraktionen in der Reihenfolge ihrer Stärke zugewiesen werden. Dieser Brauch besteht feit zwei Jahrzehnten und hat sich durchaus bewährt. Der Präsident hat sich aber weder an den Wortlaut, noch an die Tradition gehalten. Nach dieser hätte sowohl der Zentrumsredner als der sozialdemokratische zu mindestens vor Herrn Wiemer das Wort erhalten müssen. Indem der Präfident nur die Vertreter der Mehrheitsparteien Erklärungen abgeben ließ, die beabsichtigten Erklärungen der Opposition aber einfach unterdrückte, hat er ganz willfürlich gehandelt. Graf v. Stol­ berg hat bisher die Geschäfte in ziemlich loyaler Weise geführt. Jezt hat sich gezeigt, daß diese Loyalität nur Schein war. In dem erften Moment, in dem es sich um eine wichtige Angelegenheit handelte, stellt es sich heraus, daß er sich nicht als Vertreter

Hause geblieben weil sie bei der öffentlichen Wahl nicht das Be und der Verwaltung des Urbanhafens pro 1906. Durchiveg ist fenntnis ihrer politifchen Ueberzeugung mit geborläufige oder endgültige Entlastung beantragt. Eine Diskussion fchäftlichen Nachteilen bezahlen wollen". Eine solche findet nur statt bei dem Bericht über den Stand der Bauaus­Wahlscheu möge ein Unrecht sein, aber einen allzu großen Vorwurf führungen. tönne man den Leuten nicht daraus machen.

wahlen eintreten?

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Stadtv. Kyllmann( Fr. Fr.): Unser Stadtbaurat Hoffmann hat sich in der Versammlung und im Ausschuß mehrfach Angriffe Liberal denkende Wähler haben aus Furcht vor den gefallen lassen müssen, weil unter feiner Verwaltung au langsam rüdsichtslosen Einschüchterungs- und Ab= gearbeitet werde. Ein Ueberblick über das in den 10 Jahren seiner schredungsmitteln des Gegners in der dritten wie Amtstätigkeit allein auf dem Gebiete der Schulbauten Geleistete auch in der zweiten Klasse entweder gar die Liste des beweist die Haltlosigkeit dieses Vorwurfs. In jener Zeit sind 101 Gegners gewählt, oder gar nicht gewählt, oder Schulen gebaut und im ganzen mit den Krankenhausbauten uſiv. aber ihre Gunst verteilt und jedem etwas gegeben. Ein au 135 Millionen verbaut worden, gewiß eine großzügige Tätigkeit! treffendes Bild der der wirklichen Mehrheits wohl einem solchen Bauherrn, der einen solchen Bautünstler hat! verteilung würde daher wohl nur die geheime Stiglich ist er nur, insofern er nichts davon wissen will, daß etwas Wahl geben, und es darf mit Fug und Recht als höchft übers finie gebrochen wird; in künstlerischer Beziehung genügt er fraglich bezeichnet werden, ob bei einer solchen das Zentrum sich selber nie genug. Er ist anerkanntermaßen einer der ersten in ber atveiten Slaffe den Sieg erfochten hätte, zumal da bei Architekten Deutschlands , zu dessen Besitz wir uns Glück wünschen der heurigen Wahl seine Mehrheit nur aus 31 bis 300 Stimmen müssen.( Allgemeiner Beifall.) bestand." Werden sich die Nationalliberalen in Breußen die Erfahrungen oder definitive Entlastung angenommen. Im übrigen werden die Anträge des Ausschusses auf vorläufige ihrer Kölner Parteis und Gesinnungsgenoffen nun aunuse in a chen und schleunigst und mit allen Kräften für Beseitigung der unterhaltungsgefes will eine Vorlage des Magistrats Dem am 1. April 1908 in Straft tretenden Voltsschul. öffentlichen Stimmabgabe bei den Landtags- und Gemeinde die zurzeit geltenden Vorschriften über die Schuldeputation und die Schulfommissionen anpassen; außerdem soll eine neue Ver­waltungsdeputation für die höheren Lehranstalten gebildet werden. Zur Landtagserfahwahl im Altenburger Wahlkreise. Stadtv. Preuß( fo3.- fortschr.): Die Vorschläge des Magistrats Nunmehr sind auch die Liberalen noch mit einem eigenen Stan- über die fünftige Zusammensehung der Schuldeputation werden didaten auf dem Plane erschienen, den sie drei Tage vor den Wahlen wohl allgemeine Billigung finden, denn die Zusammenfeßung wird ihren Schäfchen präsentieren. Es ist dies der aus dem letzten so günstig sein, wie es nach dem neuen Geses nur irgend möglich Reichstagswahlkampfe her bekannte Rechtsanwalt Dr. Höferit. Die drei Lehrpersonen, der eine Rektor, der eine Lehrer uno Altenburg, durch dessen entschiedenen Liberalismus der Wahlkreis die eine Lehrerin, welche Mitglieder sein sollen, sind ja nur das Altenburg , in der Stichwahl am 5. Februar der Reichspartei aus- Mindestmaß deffen, was berufen werden muß; bei der definitiven geliefert wurde. Herr Höfer ist schon bei der legten Landtagswahl Bildung wird es gestattet sein, darüber hinauszugehen. Bei der in demselben Wahltreise Eisenberg- Stahla, noch dazu als Standidat Abzweigung einer neuen Deputation für das höhere Schulwesen der gesamten bereinigten Ordnungsparteien durchgefallen. Es wird wäre nur zu bemängeln, daß 4 Magiftratsmitglieder und nur ihm also diesmal leichter werden, weil er lebung im Durch 5 Stadtverordnete darin fiben sollen; hier wünsche ich 8 Stadt­fallen hat.- berordnete, um das sonst übliche Verhältnis herzustellen, zumal da Bürgerdeputierte einstweilen nicht vorgesehen find. Wichtiger find nun leider diejenigen Fragen, über die in der Vorlage nichts Der Vorwärts" wies dieser Tage darauf hin, daß das steht: das Verhältnis der Stadt zu den Privatschulen, die Schul­Zentrum im Reichstage fich gegen die Aufhebung oder aufficht, die Rechte der Stadt bezüglich der Rektoren- und Lehrer­er abfebung der Bebensmittelsölle wehrt, weil ernennung. In allen diesen Beziehungen hat der Magistrat doch erst dadurch die Höhe der Lebensmittelpreise nicht beeinflußt werbe, daß bor kurzem durchaus sich auf unseren Standpunkt gestellt; ich nehme zu gleicher Zeit aber ein führendes Zentrumsblatt, die Köln . an, daß die bezüglichen Verhandlungen mit dem Kultusministerium des Reichstags betrachtet, sondern nur als Beauftragter Boltszeitung, in einem Artikel über die türkischen nicht zum Abschluß gekommen sind, bitte aber den Magistrat ber Regierungsmehrheit, in deren Dienst er die Rechte Wirtschaftsverhältniffe die Aufhebung der Getreidezölle als das bringend, nicht zu einem irgendwie bindenden Beschluß zu kommen, ber Minorität mißachtet hat. einzige durchgreifende Mittel" erklärt, um dem Rotstande der che uns Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben ist. Einen ver­türkischen Bevölkerung abzuhelfen. Diefer Erscheinung, daß das ständnisvollen Rückhalt an der Versammlung wird der Magiftrat Bentrum sehr vernünftig und volksfreundlich urteilen fann, wenn es bei diesen Verhandlungen stets finden; um jeden Preis zu einen: fich um die Fehler anderer handelt, hat man bäufig zu beobachten Stompromis au fommen, ist unsere Meinung nicht.( Beifall.) Gelegenheit. So fchreibt der ultramontane Bollsfreund" in Minimums der Vertreter der Lehrpersonen in der Schuldeputation Stadtb. Caffel( A. 2.): Auch mir scheint eine Erhöhung des Aachen über die politische Lage in Baden: Die erste Tat, womit der Finanzminister vor den neuen am Blaze. Die anderen Gefichtspunkte jeßt eingehend au beraten, Landtag tritt, ist der Vorschlag der Aufhebung der Fleisch ist auch deshalb kein Anlaß, weil die Unterrichtsverwaltung mil steuer, die außer in Baden nur noch in givei oder drei anderen der Stadt kommissarisch diese Makerie regeln will. Die neu Staaten Europas besteht. Schon vor Jahren hatte Buchenberger projektierte Deputation für das höhere Schulwefen wird zwved. daran gedacht, diese ebenso sehr vom Standpunkt der mäßig später auch durch Bürgerdeputierte zu vervollständigen sein. Boltsernährung wie aus fozialen Gründen au Cine größere Bahl von Mitgliedern der Bersammlung in dieser beanstandende indirette Steuer zu beseitigen, hatte Deputation schien auch uns erwünscht, doch wollen wir die An aber nicht den Mut beseffen, mit diesem Vorschlag vor die Stammer nahme der Borlage nicht von einer Aenderung dieser Zahl abhängig machen. Vielleicht genügt es, den Magistrat darum zu ersuchen; zu treten." im übrigen sollte die Vorlage einfach angenommen werden.

Dabei sehen wir davon ab, daß er auch die Geschäftsordnungs­meldungen unserer Redner bis nach Schluß der Etatberatung un­beachtet gelassen hat. Denn dazu hat er allerdings seit der schmäh­Lichen Zerstörung der Geschäftsordnung durch die Leg Stardorff das for melle Recht, wenn auch der Gebrauch diefes Rechtes von uns, die wir das Zustandekommen der neuen Geschäftsordnung als Ver faffungsbruch betrachten, nie als loyal angesehen werden wird.

Zentrums- Konsequenz.

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Die Borgänge im Barlament haben aber wieder aufs neue gezeigt, daß die geänderte Geschäftsordnung nichts ist, als ein Mittel zur Bergewaltigung der Minorität. Und Diesmal war der leidende Teil nicht nur die Sozialdemokratie, sondern auch das Zentrum, das heute als Minorität für die Sünden büßt, die es einst als Majorität im Bunde mit Konservativen und Nun muß man wissen, daß Aachen eine derjenigen Städte in Nationalliberalen begangen hat. Rugnießer ber Wer Breußen ist, die noch eine Gemeindefleischsteuer haben; daß Aachen gewaltigung der Minorität war dagegen auch der Blodeine ultramontane Rathaus mehrheit hat, daß aber freifinn. Es ist bezeichnend, welchen Grad der Selbstentwürdigung das Aachener Rathauszentrum sich bisher allen Versuchen, diese vom der Freifinn bereits erreicht hat, daß er sich nicht scheute, diefe Standpunkt der Volkseruäbrung wie aus sozialen Gründen ver­strupellose Ausnugung gerade der reaktionärsten Bestimmung der werfliche Steuer zu beseitigen, sich mit allen Kräften Leg Kardorff mit Begeisterung gutzuheißen, die er einst widerfest hat! Das Zentrum ist da vernünftig und geredit. felbft mitbekämpft hat. Die Blodpolitit forbert eben ihre Stonsequenzen wo es nichts au fagen hat, aber ebenso volts- und arbeiterfeindlich, und es ist eine notwendige Stonsequenz der Preisgabe all feiner wo es das. Heft in Händen hat. Prinzipien, wenn jetzt der Freifinn aus Angst vor einer Stritit, beren Berechtigung er nur allzugut fennt, zu den Mitteln greift, die ihm die Leg Kardorff bietet.-

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Auftralien.

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Oberbürgermeister Kirschner: Der Magifiraisvorschlag geht darauf zurüd, daß nicht ein au großer Apparat von vornherein in Funktion gesezt wird. Die Zahl der Magistratsmitglieder konnt nicht wohl geringer gewählt werden. Lassen sie die Sache sich erit cinleben, sollte sich eine Aenderung als notwendig heraus­stellen, so wird der Magistrat sich nicht ablehnend verhalten. Jur übrigen bestätige ich, daß auf Anregung des Kultusministers tom missarische Verhandlungen über das Gemeindeschulwesen stattfinden. Stabtv. Mommsen( Fr. Fr.): Hiernach kann sich ber Stollege Preus wohl beruhigen. Stadtv. Breuß läßt seinen Antrag zurzeit fallen; die Vorlage wird angenommen.

Wegen der Berleumdungen der Boft" hat Genoffe 9t. Fisher bereits gestern Strafantrag gestellt, und zwar hat er das Ersuchen an die Staatsanwaltschaft gerichtet, von Amts wegen im öffentlichen Jutereffe die Klage zu erheben. Neben der Poft hat und dergl. eine Reihe von 3uwendungen erhöht oder neu In den Etat für 1908 sollen an gemeinnüßige Vereine Liberalismus und Wahlrechtskampf. er die Klage ausgedehnt auf alle Blätter, welche die Verleumbungen eingestellt werden. Es sollen neu augewendet werden: In einer vom Sozialliberalen Berein, ber Orisgruppe Köln der Post" in ihre Spalten übernommen, nämlich bie rei dem Breußischen Fortbildungsschulverein Mitgliedsbeitrag 25 M., der Freisinnigen Vereinigung, einberufenen Boltsversammlung sinnige Beitung", Rationalzeitung", Deutsche dem Verein zum Schuße der Kinder vor Ausnußung und Miß­sprach gestern abend Herr Dr. Breitscheid. Der Vorfikenbeinnige Der Kölner Ortsgruppe erflärte zur Eröffnung der Versammlung: Tageszeitung", Neueste Nachrichten, Reich" handlung 500 M., dem Frauenlazarettverein 5000 m., bem Die Sozialdemokratie ist mit großem Glan in den Wahlrechts- und Staatsbürger- 8eitung". Dem System der ge- Deutschen Verein für Wolfshygiene, Ortsgruppe Berlin , 1500 M., tampf gezogen; jest muß mit aller Deutlichkeit ausgesprochen werben: wiffenlosen Verleumdung unserer Genossen durch die kapitalistische dem Berein für die Berliner Arbeiterkolonie 1000 m., dem Zentrale Die bürgerliche und die soziale Demokratie ge- Bresse fann nur dadurch auf den Leib gerüdt werden, daß man fie lands 500 m., dem Verein zur Errichtung von Arbeiterinnenheimen hören in diefem Kampf zusammen! vor den Richter zwingt; denn Berichtigungen und Erklärungen 2000 m., dem Deutschen Berein für Materialprüfungen der Technit Herr Dr. Breitscheid legte bar, daß Bülow nie daran werden entweder unterschlagen oder die Verleumdungen werden nach zwei Mitgliedsbeiträge 8 p. gedacht habe, mit dem Block liberale ober antiflerifale Politit Als außerordentliche Bei­zu machen, sondern er wolle nur eine Mehrheit für die nationalen" furger Zeit wieder in anderer Form aufgetischt. Man braucht sich hülfen sollen gewährt werden 15.000 m. dem Zentralverein für Forderungen der Regierung haben. Wie sehen, so fragte ber nur an die Lügennotiz von dem Seftgelage Bebel- Singers an Arbeitsnachweis( 3000 M. für die Facharbeiternachweise, 10 000 M. Rebner, bie Rongeffionen" an den Liberalismus aus? Die Kaisers Geburtstag au erinnern!- für den Dienstbotennachweis) und 100 m. an die Deutsche Dichter­Majestätsbeleidigungs- Nobelle ist in Wirklichkeit Gedächtnisstiftung. Eine Erhöhung erfahren sollen die Zuwendungen ein Ausnahmegejes gegen eine bestimmte Partei. an den Berein für das Wohl der aus der Schule entlassenen Jugend Bei dem Vereinsrecht wird ein Ausnahmegefe gegen bon 5000 auf 6000 m., an den Zweigverein Berlin des Bater­Steigenbe Einnahmen, hauptsächlich aus Zöllen und Steuern, ländischen Frauenbereins aur Unterhaltung seiner Haushaltungs­die Frauen aufgehoben, um ein neues gegen die Polen u schaffen. Sollen das Konzessionen an den Liberalismus sein?! hat der australische Staatenbund zu verzeichnen. Im November schulen von 1000 auf 1500 22., an die Freie Hochschule Berlin von Für die Massen des Boltes gebe es jetzt nur eine Forderung: wurden eingenommen 974 424 Pfund Sterling gegen 768 185 fund 1000 auf 1500 2., an den Verein aur Beförderung der Kleins Für die Massen des Boltes gebe es jest nur eine Forderung: bas allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht für Preußen! Und im November 1906. In den fünf Monaten bes Fiskaljahres, tinderbewahranstalten bon 5000 auf 8000 M., an den Verein für es fennzeichne die Situation, daß Bülowo nicht ein Wort hierzu endigend am 30. November, waren in den Hauptfaffen einge die Goßnerschen Kleinkinderbewahranstalten von 500 auf 1000., zu sagen habe. Die Thronrede gehe mit Stillschweigen darüber liefert, fomit als Einnahmen gebucht: 4878 622 fund gegen an den Berein für Boltstinbergärten von 8500 auf 9000. Mr. Sierzu liegen Anträge Arons vor, wonach die Stadt: a) Gin­hinweg. Für die Liberalen fei es an der Zeit, bafür zu forgen, 4113 784 Pfund in ber gleichen Periode des Jahres 1906. daß ihre Prinzipien aus ber Druderschwärze In Sübauftralien hat das Staatsparlament eine Vorlage auf richtungen für die Speifung bedürftiger Schul in die Wirklichkeit übertragen würden. Und Einführung einer progreffib steigenden Landsteuer mit großer Einber treffen foll, b) die Subvention des Vereins für wenn die Sozialdemokratie links vom Liberalismus für ein befferes Majorität abgelehnt. Dieser Borlage wurde in Arbeiter. Sinderboltstüchen so erhöhen soll, daß der Berein seinen Wahlrecht fämpfe, so sei das kein Grund für die Liberalen, läffig freifen viel Wichtigkeit beigemessen, weil man mit ihr die Befißer Aufgaben nachlommen kann. zu fein. Das allgemeine Wahlrecht für Preußen fei feine fozial- von ungeheuer großen Landstreden hätte treffen können die ausordnung, er ist völlig selbständig. Auch haben die Fraktionen diese bemokratische, sondern eine liberale Forderung. Wenn spekulativen Gründen die Ländereien brach liegen lassen. Diese die von der Sozialdemokratie angewendeten Mittel auch nicht bezahlen nur geringe Steuern auf unbenustes Land, während die immer den Beifall der Liberalen fänden, so sei das kein Grund, fleinen Landbefizer verhältnismäßig hoch besteuert find. der Sozialdemokratie in den Rüden zu fallen. Das Bluralwahl recht, wie es die Nationalliberalen wollen, tönne nichts nüßen; mit dieser Forderung rüttele man feine Massen auf. Das Ziel der Biberalen müsse ein Bloc der gesamten Linfen gegen die flerifale und reaktionäre Politit sein. Die Situation hierfür fei allerdings jeht sehr ungünstig; aber das eine follten die Liberalen 84. Sigung vom Donnerstag, den 5. Dezember. erstreben: mit reinen Händen vor ihre Wähler zu treten. Bei der Blockpolitik dürfen unsere liberalen und demokratischen Grundsätze nicht preisgegeben werden!( Rebhafter Beifall.)

Kommunales. Stadtverordneten- Versammlung.

nachmittags 5 hr.

Die Sigung wird vom Vorsteher Dr. Sangerhans nach 5% Uhr eröffnet. In der Distuffion erklärte Parteisekretär Genoffe B. Müller, daß die Sozialdemokratie mit Liberalen vom Schlage der Herren Ausschuß für die Vorlage wegen Menderung des Reglements für Es haben mehrere Ausschußwahlen stattgefunden. In den Barth und Breitscheid gern zusammenarbeiten wolle; Leiber die Versorgung der städtischen Arbeiter und ihrer interbliebenen aber finde man im liberalen" Bürgertum nur hat die sozialdemokratische Fraktion die Stadtvb. eimann, noch wenig Charakterstärke. Die Versammlung nahm schließlich einstimmig eine Ne. Soblenzer und Schubert deputiert. solution an, in der nachbrüdlichst die Ersetzung des preußischen Dreiklassensystems durch das allgemeine, gleiche, geheime und Dreiflassensystems durch das allgemeine, gleiche, geheime und birekte Whalrecht" gefordert wird.-

Stadtv, Mommsen: Der Antrag sub a gehört nicht zur Tages­ordnung, er ist völlig selbständig. Auch haben die Fraktionen diese recht wichtige Frage noch nicht besprechen können, Der Antrag ist als selbständiger Antrag zu behandeln und also von der heutigen Tagesordnung abzusehen; er fann ja in acht Tagen verhandelt werden.

Stadtv. Liebermann( A. 2.) beantragt Ausschußberatung. Stadtv. Borgmann( fog.): Wir müssen uns ja fügen, wenn nach dem Antrage Mommsen beschlossen wird. Da aber der Gegen­Vorlage zu wählende sich besonders dafür eignet, so bitten wir, stand in einem Ausschuß beraten werden mu B und der für diese

ihn hier zu verhandeln.

Stadtv. Labewig( n. 2.) erflärt sich für die Auffassung des Stadtv. Mommsen, ebenso Stadtb. Gaffel, da der Antrag die betreffe. Schöpfung einer besonderen weittragenden städtischen Einrichtung

überhaupt nicht beschlossen werden. Vorsteher Langerhans: Heute kann über den ersten Antrag

Stadiv. Borgmann: Wir sind mit der Zurüdstellung des In gemeinschaftlicher Gigung mit dem Magi erften Teiles unferes Antrages einverstanden. Die Vorlage selbst strat wird die Wahl von 8 Mitgliedern und 8 Stellvertretern gibt au fritischen Bemerkungen mehrfachen Anlaß. Für die Er­bes Steuerausschuffes der Gewerbefeuertlaffe I für den höhung der Subvention für die Kindergärten stimmen wir selbst­Beranlagungsbezirt Berlin , folvie je eines weiteren Mitgliedes verständlich, behalten uns aber für später besondere Anträge vor, und Stellvertreters sweds Veranlagung der Warenhausfteuer um diese Frage ihrer Bedeutung entsprechend zu würdigen. Die Nationalliberale gegen die öffentliche Stimmabgabe. für 1908-1910 vorgenommen. außerordentlich für den Arbeitsnachweis verlangten 15 000 2. ver­In Köln haben bei den Stadtverordnetenwahlen in der Den vom Magiftrat geplanten Anlauf einer etwa 15 Seftar anlaffen uns au der erneuten Forderung, daß die Stadt diese zweiten Abteilung die Ultramontanen über die Liberalen gefiegt und großen Barselle der Wuhlheide zum Preise von 7% M. pro Materie felbft in die sand nimmt. Unser Antrag betrifft die damit die Mehrheit im Rathause erlangt. Die Kölnische Quadratmeter= Million Mark hat der niedergefeßte Aus- Unterstübung des Bereins für Kinderboltsküchen. Aus der von ihm Seitung" ftreitet in einer nachträglichen Wahlbetrachtung den schuß einstimmig gutgeheißen. Ohne Debatte tritt die Bersammlung uns übersandten Dentschrift geht hervor, daß eine große Not vor­dem Ausschußbeschluffe bei. Klerifalen das Recht ab, in dem Ausfall der Wahl einen Sieg handen ist, daß die Mittel des Vereins längst nicht mehr aus= Stadtv. Liebenow( A. 2.) berichtet namens des technungs- reichen, daß die Zahl der Kinder, die fein Mittagbrot bekommen, der Zentrumssache zu sehen. Man lenne den siegreichen ausschusses über eine große Zahl von Rechnungen, über die immer mehr wächst. Dennoch hat der Magistrat teine Gr. Bundesgenossen des Zentrums: den Terrorismus, den diefe Borlage betr. den Stand. der Baufonds bei 52 Bauausführungen, höhung der 3000 M. Gubvention vorgeschlagen, was uns sehr Bartei zur Erlangung und Verstärkung ihres Einflusses schon seit über den Jahresabschluß pro 1905, fowie über die Abschlüsse der befremdet. Andere Sonimunen tun dafür viel mehr, in England Jahren ausübe. In der dritten Abteilung seien viele Wähler zu Kaffenverwaltung der städtischen Werke, der Markthallenverwaltung ist die Sache sogar gefeßgeberisch geregelt. In Frankreich , be

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