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für den Wirt am fichersten und reichlichsten; denn natürlich richtet sim Intereffe der Schule fich hierzu entschließen. Sie steht er sich mit der Höhe der Bacht, die er fordert, nach dem Grad der anscheinend bereits hoch in den Sechzigern, da hätte sie nicht mal Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit seiner Gäste.

einfordert und nötigenfalls fie gtvangsweise eintreiben läßt, ohne jeden einzelnen zu fragen, ob er noch innerlich zu ihr hält. Auch ein Sonntagstraftätchen, das in den mal Sorge darüber zu machen, wie er sich die Bedienungsfrauen nicht mehr dienſtfähig ist. Es tut uns leid, daß wir die Manieren Wo viel Trinkgelder winken, da braucht der Wirt sich nicht mehr nötig, durch ärztliches Attest den Nachweis zu führen, daß sie evangelischen Gemeinden des Stadtteils Gesundbrunnen beschaffen soll, die er für sein Lotal braucht. Da finden sich be- der alten Dame hier öffentlich zur Sprache bringen müffen. Wir allwöchentlich verbreitet wird, zetert über die unaufhaltsame triebsame Leute, die gewerbsmäßig solche trinkgeldgesegnete Tois find aber der Meinung, daß nur durch öffentliche Besprechung eine Massenflucht aus der Kirche und macht gleichfalls den Versuch, letten in Generalpacht nehmen und sie dann einzeln an wirksame Abhülfe herbeigeführt werden kann, Abhülfe für die die erneute Mehrung der Austritte lediglich aus der Furcht Bedienungsfrauen in Unterpacht geben. Der Lokalinhaber hat Klaffe des Fräulein Huze und vielleicht auch für manche andere vor Heranziehung zur Kirchensteuer zu erklären. Dabei erzählt nicht nötig, auch nur einen Finger zu rühren, sein Generalpächter Schulklasse, die etwa unter ähnlichen Schimpfgewohnheiten einer das Blättchen seinen Lesern, die Novelle zum preußischen legt ihm die Pachtſumme auf den Tisch und liefert als Gratiszugabe Lehrerin oder eines Lehrers zu leiden hat. Und wir wollen bei Einkommensteuergesetz verpflichte die Arbeitgeber, der Steuer- schäft für den Herrn Wirt! Aber auch der Herr Generalpächter diefer Gelegenheit offen bekennen, daß uns der Schuß der und fertig die Bedienungsfrauen. Ein sehr anständiges Ge­behörde Angaben über Angestellte mit einem Einkommen von will seinen Profit haben, das versteht sich von selber. Den schafft Schuljugend höher steht als die Schonung irgend eines mehr als 3000 M. zu machen. Hierdurch seien plöglich auch er sich wieder nur auf Kosten der Bedienungsfrauen, nämlich Schimpfpädagogen. 40 000 Steuerzahler mehr in die Liste der dadurch, daß er ihnen die Toiletten nur zu einem gehörig erhöhten mit einem Einkommen von mehr als 3000 m. gefegneten Preise in Unterpacht gibt. So ziehen sogar zwei Personen mühes auf der Hoch- und Untergrundbahn dadurch, daß ein Strecken­Eine Betriebsstörung entstand gestern vormittag um 92 Uhr Steuerpflichtigen hineingelangt. Fortan seien diese 40 000 zur lofen Gewinn aus der wahrlich nicht angenehmen Arbeit dieser Zahlung der Kirchensteuer verpflichtet, darum werde von vielen Frauen, so bereichern zwei sich an den Trinkgeldern, die die arbeiter durch unvorschriftsmäßiges Hantieren mit einer eifernen diefer Leute jetzt der Austritt aus der Landeskirche au- Bächterin der Toilette einsammeln darf. Ein sehr anständiges Ge- Schippe an der Stromichiene einen starken Kurzschluß herbeiführte. schäft auch für den Herrn Generalpächter! Durch diesen Kurzschluß wurde, wie die Direktion schreibt, ein gemeldet. Diese Darstellung des von einem Pastor redigierten Wir haben diese Zustände früher mal geschildert an der Hand Speisekabel beschädigt und auch das Kraftwerk Trebbinerstraße in Blättchens ist falsch. Die den Arbeitgebern auferlegte Ver- von Erfahrungen, die von Bedienungsfrauen in Aschinger- Mitleidenschaft gezogen. Während der erforderlichen Zustands pflichtung erstreckt sich auf Angestellte, Arbeiter usw. nicht mit Lotalen gemacht worden waren. Es wurde damals behauptet, fegungsarbeiten waren sämtliche auf der Strecke zwischen War­mehr als 3000 m., sondern mit weniger als 3000 M. daß die Firma Aschinger aus der Verpachtung von Toiletten jährlich schauer Brücke und Knie befindlichen Züge zum Stillstand genötigt Einkommen; und die evangelischen Kirchengemeinden legen eine 6000 M. von einem Generalpächter beziehe. Nach der Höhe der und mußten von den Fahrgästen verlassen werden. Um 10 Uhr Kirchensteuer auf Einkommen nicht bon 3000 M. Pachtbeträge, die der Generalpächter den Unterpächterinnen ab­an, sondern schon von 1500 nahm, ließ sich tagieren, daß er selber wohl noch ebensoviel dabei fonnte der Betrieb wieder in vollem Umfange aufgenommen Mart an. Man profitierte. Für die Unterpächterinnen, die diese bedeutenden werden. follte es, eigentlich nicht für möglich halten, daß Eummen aus den Trinkgeldern hergeben müssen, bleibt als eigener ein Pastor nicht mal über die Bestimmungen informiert Gewinn sehr viel weniger brüber. Es gibt Generalpächter, die Im Franzosenpfuhl den Tod gesucht hat vorgestern die ist, nach denen die Kirchensteuer erhoben wird. Mancher, der mancher Bedienungsfrau glänzende Einnahmen in Aussicht stellen, 44jährige Ghefrau Frieda H. aus der Wilhelmstr. 3. Frau H. fünftig zwar mehr als 1500 Mart, aber immer noch sehr viel um sie zur Pachtung einer Toilette zu bewegen. Hinterher kann hatte bereits vor einiger Zeit den Verfuch gemacht, sich im weniger als 3000 Mark Einkommen versteuern muß, wird sich mans dann erleben, daß so ein vielversprechender Generalpächter Franzosenpfuhl auf dem Tempelhoferfeld zu ertränken. Sie wurde aber damals von Soldaten wieder aus dem Wasser herausgeholt vielleicht bei der Darstellung beruhigen, die der Herr Pastor die Vorsicht gebraucht, sich von der Unterpächterin im Bachtvertrag und gerettet. Vorgestern morgen erhob sie sich heimlich von ihrem schwarz auf weiß bescheinigen zu lassen, sie sei durch keine Angaben da verbreitet. Erst hinterher, wenn der Steuererheber tommt über den Ertrag zur Bachtung veranlaßt worden. Auch lieben Lager, fleidete sich an und begab sich, ehe ihre Angehörigen erwacht und neben der Staats- und Gemeinde- Einkommensteuer auch es die Generalpächter, einen bedeutenden Teil der Jahrespacht bei waren, wieder nach dem Franzosenpfuhl und stürzte sich in die noch eine Kirchensteuer von ihm einfordert, dürfte dem ver- Abschluß des Vertrages im voraus einzufordern. Sicher ist sicher. Fluten. Sie wurde auch diesmal wieder aus dem Wasser heraus­trauensseligen Traftätchenleser ein Licht aufgehen. Es passiert nämlich gar nicht so selten, daß Unterpächterinnen, geholt, starb aber kurz darauf. Die Lebensmüde hat zweifellos Gerade die Steuerpflichtigen mit Einkommen von weniger die sich in ihren Hoffnungen getäuscht sehen, den Vertrag schleunigst in einem Anfall geistiger Umnachtung gehandelt. Sie war vor als 3000 Mart müssen es am drückendsten empfinden, wieder zu lösen suchen. einiger Zeit in einer Anstalt interniert gewesen und für ich wenn sie auch noch Kirchensteuer zahlen sollen. Und Ein Fall dieser Art wird uns jetzt wieder aus dem Café wieder als gesund entlassen worden. gerade sie suchen jetzt sich der Kirchensteuer zu entziehen Toilette, die nicht mal groß ist sie enthält zwei Siße und eine vorgestern ein unbekannter Lebensmüder. Der etwa 45 Jahre alte Opera( Unter den Linden ) bekannt. Dort mußte für eine Auf der Heimfahrt von der Kgl. Oper erschossen hat sich durch endliche Loslösung von der ihnen längst gleichgültig Baschgelegenheit eine Jahrespacht von 3600 M.( drei Mann hatte die Vorstellung im Kgl. Opernhause besucht und dann gewordenen Stirche. Auch die Frauen treten jetzt das muß tausendfechshundert Mark) gezahlt werden. Was der Lokalinhaber eine Droschke bestiegen, um angeblich heimzufahren. Dem Kutscher die Pastoren ganz besonders schmerzen zahlreicher als bis- für diese Toilette kriegt, wissen wir nicht; ein Herr Freuden gab er als Ziel die Leibnizstraße in Charlottenburg an. Während her aus der Kirche aus; denn wenn nur der Mann austritt, berg ( früher Brandenburgstraße, jezt Krausenstraße), der sie der Fahrt trachte in dem Wagen plötzlich ein Schuß und als sich so muß die Frau sich wenigstens noch mit der Hälfte zur durch seine sogenannte Vertriebsgesellschaft für Verpachtungen der Kutscher nach seinem Fahrgast umsoh, fand er ihn entseelt Stirchensteuer heranziehen lassen. Leute, die ein Einkommen von Hotels, Theatergarderoben ust" in Generalpacht genommen in den Polstern liegend vor. Der unbekannte Tote hatte grau von mehr als 3000 M. haben, werden wohl kaum in erheb- schlossen sich zu gemeinsamer Bachtung und mußten sofort 1500. zieher und schwarzem Anzug bekleidet. Ein Chering, den er an hat, ließ sich in Unterpacht 3600 M. geben. Zwei Frauen ent- meliertes Haar, dunklen Schnurrbart und war mit dunklem Ueber­licher Zahl der Kirche den Rücken kehren. Sie halten meist als Anzahlung auf den Tisch legen. An eine der beiden Frauen der Rechten trug, hatte die Inschrift K. F. 85. schon zu jener Gesellschaftsschicht, die bei all' ihrem eigenen hatte Herr Freudenberg geschrieben, er habe für sie eine ganz Unglauben doch der Kirche ihre Unterstützung nicht verjagen große Sache", er garantiere pro Tag einen Gewinn von 15 M. zu dürfen glaubt, weil sie in ihr ein Bollwerk gegen außer Bacht", sie solle sich die Sache nicht fortschnappen die Arbeiterklasse sieht. lassen". Aber die gepachtete Toilette brachte nicht viel mehr als die Pacht selber, weil die Benußerinnen nicht allzu freigebig mit Trinkgeldern um sich warfen.

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Vom Submissionswesen.

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Ein schwieriges Rettungswert hatte die Feuerwehr vorgestern am Safenplatz zu verrichten. Dort war unweit der Schöneberger Brüde ein Pferd in den Kanal gestürzt. Erst nach längeren Be­mühungen gelang es, das Tier wieder aus den Fluten herauszu­holen.

Die Pächterinnen griffen nun zu dem Mittel, in der Toilette Blafate auszuhängen, durch die sie 5 bezw. 10 Pf. für Benußung der Snabe Boll aus der Drontheimerstraße und nicht, wie ge Auf dem Rummelplas in der Koloniestraße verunglüdt ist forderten. Aber da tamen sie bei dem Herrn Wirt übel an. In meldet, durch einen Straßenbahnwagen. einem feinen Lokal darf zwar der Wirt aus der Toilette Gewinn Starufjells transportierte einen Benzienmotor auf Holzwalzen, Der Besizer eines ziehen, der aus Trinkgeldern herrührt. In einem feinen Lokal woran sich auch einige Knaben, u. a. auch Boll, beteiligten. Dabei dürfen aber die Gäste nicht genötigt werden, Trint- wurde dem B. der Fuß gequetscht. Die Berlegungen sollen aber gelder zu geben. Den Bächterinnen war und blieb verboten, nicht sehr erheblicher Natur sein. gegenstände, Parfümerien usw. beschafft hatten, die sie den Gästen ettwas zu fordern, obwohl sie aus eigener Tasche für 30 M. Toilette Lehrlingsarbeit in der Akademie der Künfte auf dem Pariser hinstellten. Da gab es nicht nur Spiegel und Bürsten und Stämme, Blab hätte vorgestern beinahe großes Unheil angerichtet. Auf sondern auch Puder und Schminke und noch mancherlei andere diesem Grundstück werden die Lichtanlagen angebracht und die Berschönerungsmittel. Die Gäste durften das alles benutzen, durften B. E.-W. haben mit der Ausführung dieser ihnen übertragenen Ar­im stillen den noblen Wirt preisen, der ihnen das alles gratis beiten einen Schlossermeister G. Rieth, Schiffbauerdamm, beauftragt. gab", und brauchten nicht einen Pfennig dafür zu zahlen, wenns ihnen so paßte. Die Bächterinnen zogen bei dieser Sachlage es vor, auf Lösung des Vertrages zu bringen. Diese wurde ihnen bewilligt, weil sich für sie sofort ein paar Nachfolgerinnen fanden, wie ja auch sie selber die Nachfolgerinnen zweier vorzeitig ausgeschiedenen Bächterinnen gewesen waren. Die Herren Generalpächter lassen durch solche Zwischenfälle sich nicht, die Freude an ihrem Geschäft verderben und die Herren Wirte ebensowenig. Hauptsache ist, daß die Unterpächterinnen mindestens für die Zeit, die sie aushalten, die unerhört hohe Pacht auf Heller und Pfennig bezahlen. An Nachfolgerinnen ist kein Mangel. Was schadet es einem Generalpächter oder einem Wirt, wenn eine Toilette so und so oft im Jahre die Bächterin wechselt? Ihnen genügt es, daß jahraus jahrein der ausbedungene Brofit in die eigene Tasche fließt. Wie viele Pächterinnen dabei vielleicht ihre Ersparnisse opfern, das kann ihnen gleichgültig sein.

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Dieser Schlossermeister führt seinen Auftrag aus ohne Gesellen, aber mit zivei Lehrlingen. Vorgestern nachmittag wurde über dem Oberlichtfenster gearbeitet. Dabei trat ein Lehrling versehentlich auf ein Fenster, das zerbrach und hinab in die Ausstellungsräume fiel, gerade in dem Augenblick, als die Kaiserin eine Besichtigung vornehmen wollte. Etwa zwei Meter vor ihren Füßen krachten die Glasstücken auf den Fußboden. Es ist als ein Glück zu be trachten, daß niemand verlegt wurde. Die Kaiserin brach darauf hin die Besichtigung ab. Warum lassen die B. E.-W. die Arbeit nicht von ihrem eigenen geübten Personal ausführen und warum betrauen fic einen Mann damit, der in der Hauptsache nur mit Lehrlingen arbeitet?

Wie in dem auf Antrag der sozialdemokratischen Fraktion eingesezten Ausschuß, die Vergebung städtischer Arbeiten be­treffend, dieser Tage mitgeteilt wurde, hat der Magistrat neue Vorschriften für die Ausschreibung städtischer Arbeiten ausarbeiten lassen. Es wird abzuwarten sein, wie die neuen Vorschriften lauten und ob sie geeignet sind, den Mißständen auf diesem Gebiete abzuhelfen. Nicht uninteressant sind die Aeußerungen eines Stadtrats, der durch seine Erfahrungen auf diesem Gebiet als maßgebend angesehen werden kann und der sich nach dem Berl. Tagebl." folgendermaßen ausgelassen haben soll: Mit der Ringbildung der Submittenten hat sich der Ber­liner Magistrat bisher nur beschäftigt, soweit es das Steinsetzer­gewerbe angeht. Bei engeren Submissionen ist es vorgekommen, daß alle Bewerber die gleichen Preise gefordert haben, und nur ein einziger, dem der Auftrag vom Verband der Steinsetzmeister verschafft werden sollte, einen geringeren Preis veranschlagt hatte. In solchen Fällen löste dann die Baudeputation die Submission auf und schrieb die Arbeiten öffentlich aus. Bei dieser Gelegen­heit haben sich zumeist Unternehmer aus den Vororten beworben, die dem Ringe nicht angehören. In einzelnen Fällen, wo die Preise nicht außergewöhnlich hoch waren, wurden auch die Forbes rungen des Ringes genehmigt. Aber der Kampf gegen die Rings bildung der Submittenten wird trotzdem weitergeführt. Die Tod im Straßenbahnwagen. städtische Bauverwaltung wird schließlich dazu gezwungen werden, eignete sich vorgestern nachmittag in einem Straßenbahnwagen Ein aufregender Vorfall era die Arbeiten in eigener Regie auszuführen, nur aus Rüd­der Linie O der Berlin - Charlottenburger Straßenbahngesellschaft. ficht auf das Gewerbe hat sie bisher diesen Schritt noch nicht In dem von Wilhelmsaue kommenden Straßenbahnwagen befand getan. Die Folge wäre, daß ein großer Teil der Steinsehmeister fich unter anderen Fahrgästen die in Wilmersdorf , Gieselerstraße zugrunde gehen würde, wenn die Stadt mit eigenem Personal Aus dem Reiche der Schimpfpädagogit. Ueber Lehrer, die ih wohnende 53jährige Frau Bahre mit ihrer Tochter. An der Ede die Arbeiten ausführen ließe." Erzieheramt schimpfend ausüben, ist mehrfach von uns berichtet der Uhland- und Pariserstraße brach Frau B. plößlich ohnmächtig Unserer Meinung nach hätte die Stadt schon längst ihre worden. Heute haben wir unseren Lesern und Leserinnen auch eine auf dem Sig zusammen. Der Schaffner brachte die Bewußtlose Arbeiten in eigener Regie ausführen lassen sollen. Am Lehrerin vorzustellen, die durch Schimpfwörter erziehen zu können in eine Droschte und veranlaßte die Ueberführung der Erkrankten leichtesten ist das gerade bei den Steinfegerarbeiten. Die meint. Sie amtiert an der 173. Mädchen- Gemeindeschule ou einem in der Nähe wohnenden Arzt, der jedoch nur noch den Stadt liefert den Unternehmern schon heute das ganze in der Ballasstraße und hat dort eine laffe VII zu ber- infolge Herzschlages eingetretenen Tod der Dame feststellen konnte. Material, und diese haben nur die Aufgabe, die Arbeiter an- forgen. In diefer Klasse sitzen, nebenbei bemerkt, auch eine Anzahl Im Goethe- Berein wird am Sonntag, den 8. Dezember, nach zunehmen, zu entlohnen und den Profit in die Tasche zu steden. Dieser Unternehmergewinn kann ausgeschaltet werden und der Gesamtheit zugute kommen, wenn die Stadt die Arbeiten in eigener Regie ausführen läßt.

Zur Tariffrage der Omnibusgesellschaft.

Knaben, die man hier mit hineingesteckt hat, um die benachbarte 22. Knaben- Gemeindeschule zu entlasten. Die schimpfende Lehrerin, um die es sich handelt, ein Fräulein Huge, ist schon recht be­jahrt. Wir müssen daher fürchten, daß es ihr nicht mehr ganz leicht werden wird, ihre Schimpfgewohnheiten noch abzus Tegen. Kinder, die in ihrer Klaffe figen. haben zu Hause Der Magistrat von Berlin ist am Freitag dem Beschluß der erzählt, daß Frl. Huze im Unterricht grobe Schimpfwörter gebrauche. städtischen Verkehrsdeputation bezüglich der Erhöhung des Tarifs Unter den Ausdrücken, die da von manchen Kindern berichtet wurden, für die Omnibus- Teilstrecken beigetreten. Der Antrag der Allge­meinen Omnibusgesellschaft ist demnach abgelehnt und ein Ver- ist Dusseltier" noch einer der gelinderen. Dabei deute Fräulein mittelungsvorschlag des Polizeipräsidenten angenommen. Dieser Huge, so schilderten es die Kinder, zuweilen mit dem Finger auf geht bekanntlich dahin, daß in Zukunft je de Einzelfahrt die Stirn, nicht auf die des betreffenden Kindes, sondern auf die 10 Pf. fostet und auf den verkürzten Teilstrecken statt der 5 f. eigene. Fahrscheine entweder zwei Fahrscheine a 7% Bf., oder fünf Fahr­scheine zu 6 Pf. gelten sollen. Diese Fahrscheine für die Teilstrecken follen gleichsam als Vergünstigung für die Fahrgäste eingeführt werden, die regelmäßig Omnibusse benutzen.

Ein anständiges Geschäft.

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mittags 4 Uhr, im oberen Saale der Sezession, Kurfürsten­Darwin halten. Abends 8 1hr liest Fräulein Eva Martersteig im damm 208/9, Fräulein Dr. Jchat einen populären Vortrag über jelben Saale Märchen von Andersen vor. Für Gewerkschaftsmit glieder Karten zum halben Preise, 25 Pf., bei Horsch, Engelufer 15. Feuerwehr nach der Englischen Gasanstalt in der Gitschinerstr. 20 gerufen. Dort war in einer Tischlereiwerkstatt Feuer ausgekommen, Feuerwehrnachrichten. Gestern früh um 6 Uhr wurde die das durch energisches Vorgehen und kräftiges Wassergeben auf seinen Herd beschränkt werden konnte. Etwas später wurde der

Vorort- Nachrichten.

15. Bug nach der Wilsnaderstraße 27 alarmiert. Dort waren Betten in Brand geraten und hatte ein Mann Brandwunden im Gesicht und an den Händen erlitten. Er mußte sich in ärztliche Bes Es läßt sich bei solchen schimpfenden Lehrern und Lehrerinnen handlung begeben. Gleichzeitig brannte in der Braunsberger­nicht mit voller Sicherheit feststellen, welche Schimpfwörter wirklich die Wehr in der Gitschinerstraße 66 und in der Krausenstraße 11. straße 22 Hausrat und anderes. Zwei Kellerbrände beschäftigten von ihnen gebraucht worden sind und welche etwa nur als Erzeug- Sölzer, Kleider, Fußböden usw. brannten dort. Wegen eines nisse der nachschaffenden und weiterspinnenden Phantasie der Kinder Schaufensterbrandes rückte der 17 Zug nach der Lindenstraße 1 aus. zu gelten haben. Aber kein Mensch wird glauben wollen, daß Stroh usw. brannte auf dem Grerzierplay an der Schwedterstraße. Die Bedürfnksanstalten in Restaurants, im follte gerade der Umstand, die Kinder sich das alles aus der Luft greifen. Im übrigen Gestern früh um 10 Uhr stand auf dem alten Lehrter Güterbahn­Vergnügungslokalen usw. werden den Gästen meist gerade der Umstand, daß die Kinder die Schimpfe- hof an der Werftstrafte ein Schuppen mit einer Zore Kohlen in entgeltlich zur Verfügung gestellt, jie bringen aber manchem Lokal- reien manchmal noch in einer Vergröberung weiterfolportieren, Flammen, die bald gelöscht werden konnten inhaber trotzdem noch einen rechi beträchtlichen Gewinn. Sie den Lehrern und Lehrerinnen eine Warnung sein und ihnen über bringen Gewinn gerade dann, wenn der Inhaber eines befferen" den verderblichen Einfluß der Schimpfpädagogit Lokals ein übriges tut und für seine verehrlichen Gäste, namentlich die Augen öffnen. Verderblich ist der Einfluß, den fie auf die Kinder für die weiblichen, in diesen Anstalten sogar noch eine Bedie ausübt, schweren Schaden bringt sie aber auch der Schule selber. nungsfrau bereit hält. Die Bedienungsfrauen kriegen Trint- Durch Schimpfpädagogen wird die Achtung untergraben, gelder, und an den Trinkgeldern bereichert sich der Wirt das die die Eltern vor der Schule haben sollen, vielleicht ist das ganze Geheimnis. Selbstverständlich tut der Herr Wirt das nicht etwa in der mehr noch als durch Prügelpädagogen. Eltern, die uns die Ge- Die von unseren Genossen in der Gemeindevertretung enthälte Form, daß er einen bestimmten Prozentanteil an den Trinkgeldern wohnheiten des Fräulein Huge schilderten und sie durch die Kinder 100 000 Mark- Affäre hat nicht nur die daran beteiligten Tiefbau­Leansprucht oder gar in eigener Person fich an dem Einsammeln bestätigen ließen, waren entrüstet und empört über die Möglichkeit unternehmer, sondern auch andere Kreise in Anfregung versetzt. Die von Trinkgeldern beteiligt. Das Ginsammeln überläßt er den Be- folcher Leistungen moderner Bädagogik und empfanden die Zustände Tatsache, daß es ein Konfortium verstanden hat, eine Gemeinde in dienungsfrauen, er selber hält die Hand nur dann auf, wenn ihm als einen Standal und eine Schmach für die Berliner Gemeinde- der unerhörtesten Weise zu übervortei'en, sich auf Kosten der Steuer­die Pa ch t" gezahlt wird, die er aus den Trinkgeldern schule. der Bedienungsfrauen einheimst. Harmlose Gemüter zahler zu bereichern, macht sogar die bürgerlichen Herren in der werden das nicht für möglich halten wollen, aber es ist so. Die Be­Fräulein Huge dürfte annähernd ein halbes Jahrhundert im Schul- Gemeindevertretung sprachlos. Zunächst verlangten sie, daß unsere Ges dienungsfrauen beziehen von dem Lokalinhaber nicht einen Pfennig dienst tätig gewesen sein, da mag diese Dame sich manche Verdienste nossen die Gewährsmänner in öffentlicher Sigung bekanntgeben sollten Lohn, nein, sie müssen ihm eine Vergütung dafür zahlen, daß er um die Schule erworben haben, die der Anerkennung wert sind. Aber jegt und als dies aus gewissen Gründen abgelehnt wurde, bezeichneten sie ihnen erlaubt, hinter seinen Gästen die Klosetts zu wischen. Und tönnte fie allmählich doch daran denken, fich zur Ruhe zu setzen. unfere Genoffen als Sensationsmacher. Das Ortsblättchen, das die gerade in besseren Totalen rentiert sich das Geschäft, wie gesagt, 2ill sie's nicht um ihrer selbst willen tun, so sollte sie wenigstens Grundbefizerintereffen zu vertreten hat, tat fein übriacs, um die

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Lichtenberg .

Die achtbaren" Tiefbauunternehmer.