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zu der Bedeutung ger Sache, noch zu dem Boraussichtlichen Er. Mann fich doch ertatten tönntel Das Gericht befchloß| Gegenivärtig stockt aller Verkehr. Man zählt verschiedene gebnis der Maßregel in dem richtigen Verhälinis stehe, habe schon auf Antrag der Staatsanwaltschaft, die drei Schub Tote und Verwundete. häufig zu unliebsamen Erörterungen geführt. Daß die Gerichte leute, die zugunsten des Angeklagten aussagten, nicht in solchen Fällen die Grenzen der ihnen übertragenen Befugnisse au bereiben, da sie der Begünstigung dringend formell eingehalten hätten, fönne nicht zur Rechtfertigung des verdächtig feien. Schon einmal in der englischen Revolution Der Staatsanwalt beantragte gegen standen Verfahrens dienen. Denn das Gefeß überlasse die Anwendung den Angeklagten eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten 14 Tagen. fich Monarchy und Parlaments beziehungsweise Voltsheer des Zwangsmittels ihrem verständigen Ermessen. Es liege daher Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten und feindlich gegenüber. Aus diesem Stampfe resultierte König ganz im Sinne des Gesetzes, daß von der Befugnis nur da 1 Woche. In dem Urteil hieß es, daß die Schuyleute feinen Starts I. Enthauptung! Gebrauch gemacht werde, wo es nach den Umständen des Falles Glauben verdienten, der Gerichtshof habe die Ueber- Will Be; ens Schah gegen das Parlament und gegen unerläßlich erscheine. Der Entwurf eines neuen Strafprozeß zeugung gewonnen, ihre Aussagen feien getragen von fein" Bolt va banque spielen", so könnte er gar leicht aus gefezes, der demnächst dem Bundesrat zugehen werde, enthalte denn der Abficht, den Angeklagten der Strafe zu entder eigenen Erfahrung lernen, was aus der Geschichte auch Bestimmungen zur Verhütung von Mißgriffen. Aber auch ziehen. Wie in der Verhandlung festgestellt wurde, sind einige jezt schon sei es geboten, niemals ohne gebieterischen Anlaß von der Schuyleute bereits in einer Sache vor dem Schöffengericht zu lernen er verabsäumt zu haben scheint.. dem Mittel des Zeugniszivanges Gebrauch zu machen. Bei einer wegen Unglaubwürdigkeit nicht bereidigt worden. entsprechenden Anweisung der Staatsanwaltschaften werde sich wohl eine größere Vorsicht erreichen lassen, ohne daß der Un­Keine Gefühlsverzettelung. abhängigkeit der Gerichte zu nahe getreten werde.

winnen.

Steuerhinterziehungcu.

Die Deutsche Tageszeitung" entrüstet sich über Die Deutsche Tageszeitung" entrüstet sich über foloffale Stuerhinterziehungen des mobilen Kapitals. Sie weist auf Grund statistischer Bahlen nach, daß der preußische Staat bom mobilen Rapital resp. Leihkapital allein jährlich um 12% Millionen Mart Vermögenssteuer geprellt" werde, denn ftatt eines steuerpflichtigen Reihkapitals derer mit mehr als brei. tausend Mark Einkommen in Höhe von 58 Millionen würden tatsächlich nur 32,672 Millionen versteuert, alfo 25 milli onen zu wenig!

Die Zeugniszwangsfolter tann in Wirklichkeit nur baburch Wir gestehen, wir haben eine gewisse Schwäche für die Wittels beseitigt werden, daß gesetzgeberische Vorkehrungen getroffen bacher! Giner von denen da unten", der Bring Ludwig, hat eine werden, wie sie die Sozialdemokratie bereits mehrfach recht gute Wahlrechtsrede gehalten, wie es keiner da oben noch borgeschlagen hat. Die Bestimmungen in dem Strafprozeßentwurf, fertig gebracht hat. Die da unten scheinen überhaupt leichter zu auf die Bülow hinweist, genügen nach dem, was Nieberding lernen. Vielleicht liegt es an der Lehrmethode, die da unten, wobei darüber mitgeteilt hat, feineswegs, namentlich soweit Gr. wir jest freilich nicht die Prinzen meinen, angewandt worden ist. unittelungs- und Strafverfahren gegen Unbekannt in Frage Aber die Schwäche für einige ba unten kann uns nicht blind da kommen. Offenbar bezweckt der Reichskansler mit seinem Bor- gegen machen, daß man Herrn Stresemann bitteres Unrecht tut. gehen, den Freifinn für seine unzulänglichen Warum entrüftet man fich eigentlich? Herr Stresemann hat den gehen, den Freifinn für seine unzulänglichen Brinzen Ruprecht so angesprochen, als wäre er ein gewöhnlicher Halbheiten auch auf diesem Gebiete zu gc Halbheiten auch auf diesem Gebiete zu gemensch und fein Bring. Herr Stresemann ist doch Sachse und hat daher mur die Verpflichtung, vor dem sächsischen König und feiner Familie in Ehrfurcht zu erfterben. Er hat ganz recht, wenn er sich gegen die erweiternde Interpretation feiner dynastischen Gefühle wehrt. Darunter müßten diese doch leiben; denn nach den wieder holten und glaubwürdigen Versicherungen, auf die wir uns als Paien in dynastischen Gefühlen verlassen müssen, kann die Glut hige dieser Gefühle gar nicht mehr gefteigert werden. So heiß aber fönnen diese Gefühle nur bleiben, wenn fie fich auf einen Bunkt konzentrieren. Werden sie auf die vielen Dynastien Deutsch lands ausgedehnt, so kann auf die einzelnen nicht mehr ein gleich starkes Gefühl entfallen. Es müßte eine Abnahme der bynastischen Wir haben keine Ursache, die Steuerdefraudanten des mobilen Gefühle eintreten. In der Beschränkung zeigt sich aber der Meister. Wir haben keine Ursache, die Steuerdefraudanten des mobilen Herr Stresemann könnte bei all seinem Talent nicht ebenso Kapitals in Schuss zu nehmen. Der ausgleichenden Gerechtigkeit dynastisch für die 2% Dußend deutscher Dynastien oder wie viele tvegen möchten wir jedoch konstatieren, daß auch das immobile ihrer sonst find eniflammt sein, wenn er die size feiner Begeiste Stapital, namentlich soweit das der Großgrundbesiber in rung auf alle verteilen, statt auf eine fonzentrieren würde. Aber Frage fommt, in Steuerhinterziehungen hinter dem mobilen es will uns auch scheinen, daß in dieser Beschränkung der Stapital keineswegs zurüdsteht. Bekannt ist es ja, daß beispiels dynastischen Gefühle ein Weg gezeigt ist, nun vielleicht doch einmal weise der Freiherr von Wangenheim bei einem Befih im dieser Art von Gefühlsduselei den Garaus zu machen. Denn Werte von Millionen teine Steuern zahlen zu müssen glaubte, da schließlich fühlen sich immer mehr wenschen nicht in erster Linie er nach seiner originellen Berechnungsmethode kein Einkommen als Breußen, Sachsen , Bayern usw., sondern als Deutsche . Damit zu befizen vorgab. Außerdem gestattet schon das Gefeß gerabe werden sie aber auch die hohenzollerschen, wettinischen, wittels­dem Großgrund befiz soviele Abzüge aller Art, daß das Ein- bacherschen Gefühle immer mehr los. Für Herrn Stresemann ist kommen der notleidenden Agrarier nur höchst selten in einem der Prinz Ruprecht Einer da unten". Natürlich wird ein guter Maße zur Steuer herangezogen wird, die der Willigkeit entspräche! Baher leicht zu dem verderblichen Gedanken geführt, ein hohen­goller oder ein Wettiner set Einer du oben. Für den Deutschen Das Zentrum als Handlanger des Scharfmachertums. gibt es innerhalb Deutschlands fein unten" oder oben", In Styrum bei Mülheim a. d. Ruhr hatte bei der fondern nur die eine Nation. Und so bleibt schließlich nichts übrig, diesjährigen Gemeinderatswahl die christliche Arbeiter als fich weber um die Ginen da oben, noch um die Anderen fchaft zwei Kandidaten aus ihrer Witte aufgestellt, während ba unten zu kümmern. bisher die Firma Thyssen u. Comp. vollständig das Wahlfeld beherrscht hatte. Die beiden christlichen Arbeiter­Die Frankfurter Beitung" bringt in ihrer Sonntagsnummer fandidaten wurden mit 490 Stimmen gegen 191 Stimmen eine anscheinend von Hirsch- Dunderscher Seite herrührende Notis, der Hüttenpartei und 90 der Sozialdemokratie gewählt. Bei wonach die Mitteilung von der Ausarbeitung eines neuen Bro­dieser Gelegenheit hat sich wieder einmal die Zentrumsgramms der Hirsch- Dunderfchen zuerst vom Vorwärts" gebracht partei von ihrer wahren Seite gezeigt. Ob worden sein soll. Der Borwärts" habe sich einen Bären auf wohl der Vorsitzende der Zentrumspartei in Styrum den binden lassen. Bir gestatten uns demgegenüber die einfache Beit fatholischen Arbeitern zugefagt hatte, daß das Zentrum sich stellung, daß die Frankfurter Zeitung " bereits am 10. Dezember um die Wahl in der dritten Abteilung nicht fümmern und im zweiten Morgenblatt ein vom 9. Dezember datiertes Tele­diese ganz den katholischen Arbeitern überlassen werde, erließ gramm aus Jena brachte, das den gleichen Inhalt hatte, die Parteileitung in letter Stunde folgende und futter Zeitung". denen hier ein Bär aufgebunden werden gebung:

Wer läßt sich Bären aufbinden?

Daß russisches Hofgeschmeiß dem verblendeten Manne Ratschläge erteilt, die sich gegen des persischen Volkes Wohl richten, das beweist wieder einmal, was wir längst wissen: die Bernichtung des Zarismus liegt im internationalen Interesse! Rußland.

Wer sich verteidigt, klagt sich an.

Aus Anlaß des Prozesses gegen die früheren sozialdemo­kratischen Abgeordneten veröffentlicht die Regierung ein Communi­qué, in dem es heißt, die Dumafraktion der Abgeordneten habe die Biele eines gewaltsamen Umsturges der gefeßlichen Regierungs­form durch einen bewaffneten Boltsaufstand, die Beraubung des Staisers von der Obergewalt und die Umwandlung Rußlands in eine demokratische Republik verfolgt. Die Fraktion habe in un­mittelbarer Fühlung mit dem gentralen und dem Petersburger somitee der russischen sozialdemokratischen Arbeiterpartei und mit einer Reihe der demselben unterstellten Organisationen gestanden, Bevölkerung gegen die Regierung, den Adel, die Beamten und die denen Rundschreiben zugeschickt seien mit der Aufforderung, die Gutsbefizer aufzureizen aum Swede des Zusammenschlusses der Bauern, Arbeiter und Militärpersonen zu besonderen Organi fationen. Dabei habe die Unzufriedenheit der ärmsten Boltstlassen benutzt werden sollen, um einen vereinten Aufstand des Militärs, der Arbeiter und Bauern hervorzurufen, um die Staatsgewalt an fich au reißen. Das Communiqué enthält weiter die Verhandlung bes Brozesses sowie die Urteilsbegründung und teilt zum Schlußz mit, daß der Urteilsspruch, betreffend vier ehemalige Abgeordnete, barunter Beretelli, vom Justisminister dem Kaifer zur Begutachtung

unterbreitet werden soll.

Abgeordneten- ,, Immunität".

Dem Witgliede der sozialdemokratischen Fraktion der dritten Duma, Genossen Kofforotoff, der dieser Tage in seinem Wahlfreife die Bjelorepfiwerke aufsuchte, wurde von der Polizei anbefohlen: Sie sollen fich auf der Fabrit nicht herumtreiben, sich mit den Arbeitern nicht allzuviel unterhalten, und möglichst bald den Ort berlassen!"

Genosse Kossorotoff verließ Bjelorekli, von zwei Poliacia kommissaren und sechs berittenen Schußleuten esfortiert.

Marokko.

Die Franzosen stoßen vor.

Von der algerischen Grenze wird erneutes Vorrüden der Fran­sofen gemeldet: Die Nachrichten lauten:

Paris , 16. Dezember. Die unter dem Befehl des Oberst­aus Oran erfährt, bis in die Nähe von Scheraa, welches das Ver­pflegungszentrum der Beni Si.affen bildet, vorgerückt. Heute dürfte dieser wichtige Punkt belegt werden.

teutnants Brantiore stehende Kolonne ist, wie Betit Parifienne"

aber durch Kavallerie, wie unsere Meldung. Es find also die Leser der rant

foll.

Schweden .

Reichstagswahlfiege der Sozialdemokratie.

Bekanntlich waren neben den Randidaten lieber und Pfeiffer ( chriftlich- nationale Arbeiter) die Herren Murred und Dornbusch ( Sittenpartei) aufgestellt worden. Da die Barteileitung im Interesse der Wählerschaft felbst eine Stimmengerfplitterung unter allen Umständen vermieden sehen möchte, fo empfiehlt sie im Am 13. Dezember fanden in den beiden größten Städten Einverständnis mit den in Betracht kommenden Faktoren der Schwebens Ergänzungswahlen zur zweiten Stammer des Reichstags gesamten Wählerschaft ein einmütiges, geiloffenes Gin­treten für die Herren Dornbusch und Murred. ftatt, und beide Wahlen endeten mit einem glänzenden Siege der Jeber mit den Verhältnissen Vertraute wird hiernach beurteilen Sozialdemokratie. In Stocholms fünftem Wahlkreis wurde tönnen, welche Gründe die Partei bei ihrem Vorgehen Genoffe nut Tengdahl mit 3040 Stimmen gewählt, während Leiten, zumal der Grundsay, tu der dritten Abteilung Arbeiter der antifozialistische Kandidat Ceber, für den die ganze bürger. aufzustellen, anerkannt war, lag keine Beranlassung vor, liche Breffe agitiert hatte, nur 1062 Stimmen erhielt. Wie in der befannten, einflußreichen Verhältnissen Hauptstadt, so stand auch die Wahl in Göteborg unter dem entgegenzuwirken. Ueber die wichtigkeit und Bedeutung Beichen des Klaffentampfes, obwohl hier die Stonservativen wie der fommunalen Wahlen braucht wohl kein Wort an dieser Stelle die Liberalen ihren besonderen Kandidaten aufgestellt hatten. Der verloren zu werden. Es wird daher von jedem Wähler erwartet, Stonservative erhielt 3517, der Liberale 2471: Stimmen und der daß er von seinem Wahlrecht Gebrauch macht." Die Zentrumspartei spielt sich also hier, um nicht den foaialdemokratische Kandidat, Genosse Lindblad, Redakteur der bekannten, einflußreichen Verhältnissen" entgegenzuwirken, Tid", fiegte mit 3936 Stimmen. Bei der Hauptwahl im als den Sachwalter des großindustriellen Jahre 1005 hatte er nur 1200 Stimmen erhalten! Die liberale Göteborgs Handelstidning" schreibt, daß diese Scharfmachertums auf und agitiert dabei gegen Wahl ein Ausfluß fei von Klaffengefühl, das mit überraschender die Standidaten der christlichen Arbeiterschaft. Vor Stärke hervorbrach." Die Zahl der Sozialdemokraten in fchive. dem Geldsack liegt eben auch das" chriftliche" Zentrumt auf bischen Reichstag ist nun auf 17 gestiegen, und da noch eine Er dem Bauch.

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Karl Ferdinand v. Stumms gesammelte Werke. In Nr. 292 des Vorwärts" berichteten wir, daß im Verlage von Otto Elsner in Berlin eine Sammlung der von dem bekannten Oberscharfmacher Freiherrn v. Stumm- Halberg gehaltenen Reden erscheint und zwar in 20 Bänden. Wie uns die Verlags­buchhandlung mitteilt, ist diese Angabe nicht ganz richtig. Das gesamte monumentale werk wird voraussichtlich nicht 20, fondern nur ettva 12 Bände jeder Band allerdings 30 bis 40 Bogen, Legifonformat, start umfaffen, so daß man schon für ben Preis von 72 Mart glüdlicher Wefizer diefer unerschöpflichen geiftigen Fundgrube werden kann.-

Preußische Polizei.

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gänzungswahl bevorsteht, ist Aussicht vorhanden, daß bis zum Beginn der neuen Seffion ihre Zahl auf 18 anwächst.

Perfien.

Am Vorabend der Revolution.

Das Berl. Tagebl." erhielt folgendes Privat- Telegramm: Teheran , 16. Dezember. Aufgeregt durch schlechte Nach richten von der Grenze und die schwächliche Haltung des Schahs den türkischen Anmaßungen gegenüber veranstaltete das Volt gestern hier heftige Straßenfundgebungen gegen den Schah, so daß er va banque zu spielen beschloß und, durch die russische Partei am Hofe bestärkt, den Ministerpräsidenten und zivei Brüder des Parlamentspräsidenten verhaften sowie das Parla­ment umzingeln ließ. Der Schah verlangte den Rücktritt des Ministeriums und die Zustimmung des Parlaments zur Ein­fegung von Ministern der eigenen Wahl des Schahs. Das Parlament verweigerte dies.

von Maroflanern aus

Baris, 16. Dezember. General 2yautey meldet telegraphisch, daß Oberst Felineau am 15. Dezember die Schluchten von Ain Sfa und drei Dörfer erobert hat, welche diefelben beherrschen. Die Vorhut begann am 15. Dezember um 9 1hr morgens den Angriff und eroberte einen Sügel am füdlichen Ufer des Web Bu Sir Chebet Khiessa; während eine Stolonne die Gärten und den Markt von Ain Sfa erstürmte, brang eine große Masse bon Ain Sfa bor, fie wurde ben Zalmulden westlich bie bon von Infanteriestaffeln unterstützt wurde, zurückgeworfen. Die Artillerie Ionzentrierte ihr Feuer auf zwei Dörfer auf der Höhe des Tales, die allmählich erobert und zerstört wurden. Die Maroffaner, die versuchten, die die linke Flante der franzöfifchen Truppen von hinten anzugreifen, wurden mit großen Berlusten zurückgeworfen. Das Echarmütel war um fünf Uhr abends beendet. Auf seiten der Frangofen waren 13 Ver­wundete. Drei Soldaten sind schwer verwundet. Die Franzosen befeßen augenblicklich den Markt und die Quellen von Ain Sfa fowie den Sügel, ber den Eingang zu den Schluchten beherrscht. Amerika.

Der Marinewahnsinn.

Der soeben erschienene Jahresbericht des Marinesekretärs betont, daß die Vereinigten Staaten zurzeit unter den See­mächten die zweite Stelle einnehmen, und zwar hauptsächlich infolge Fertigstellung einer größeren Anzahl erstklassiger Linienschiffe und Panzerkreuzer in den letzten Jahren. Diese Stellung fönne aber nur festgehalten werden, wenn der Kongreß mehr Schiffe bewillige; besonders sei es von höchster Wichtigkeit, daß die alten und tatsächlich veralteten Schiffe durch solche neuester Bauart erfest würden. Es werden daher für das Jahr 1908 nicht weniger als 28 neuc Schiffe, die einen Gesamtkostenaufwand von 292 Millionen Mark erfordern, beantragt, und zwar 4 Linienschiffe, 4 Auf­flärungsfreuzer, 10 Torpedobootszerstörer, 4 Unterseeboote, 1 Munitionsschiff, 1 Werkstattschiff und 4 Geschwaderkohlen­dampfer. Ferner sollen zwei bereits vorhandene Kreuzer zu Minenlegern umgebaut werden. Die Baukosten für die einzelnen Schiffsklassen betragen: Linienschiffe je 39,9 Millionen Mark( d. h. ohne Ausrüstung, nur. Schiffs= förper, Maschinenanlage und Armierung), Aufklärungs­fchiffe je 10,5 millionen Mart, Zerstörer je 3,4 Millionen Mart, Unterseeboote je 1,6 millionen Mark, Munitions- und Kohlendampfer je 7,85 millionen Mark und das Werkstatt­schiff 8,4 Millionen Mark.

Die Erklärung Roosevelts, daß er nicht für einen dritten Termin der Präsidentschaft kandidieren werde, wird von ber amerikanischen Presse im allgemeinen mit Befriedigung aufge nommen. Roosevelt wird gelobt, weil er die alte Tradition, daß kein Präsident mehr als zwei Amtstermine dienen sollte, auf­recht erhält.

Auftralien.

En Dortmund lam der Student Brinkmann nachts von einer Geburtstagsfeier fiber den Körnerplay und fah, wie ein Mann von In der Hearstpresse wird jeßt dem Führer der Demokraten, zwei Soupleuten angehalten wurde und zur Wache geführt werden Bryan, der Rat erteilt, Roosevelts Beispiel infofen zu be follte. Brinkmann, der die Festnahme des Arbeiters für ungerecht folgen, daß er nicht zum dritten Male als Staybidat auftritt, fertigt hielt, mischte sich hinein und wurde deswegen. ebenfalls ab­geführt. Auf dem Wege zur Wache will der Student von Der Zumult in der Stadt dauerte die ganze Nacht. um neuen Männern in der demokratischen Partei Platz zu machen! Daß ein Kandidat, der- wie Bryan zweimal schon geschlagen dem Schuhmann Wintuhn beleidigt und auf der Polizei- Alle Truppen find unter Waffen. Da die Anhänger des worden ist, zum dritten Male aufzutreten wagt, ist in der Tat station blutig mishandelt worden sein. Dieferhalb hatte fich Barlaments dieses zu Taufenden beschüßen, wagte der Schah in der amerikanischen Politik noch nicht dagewesen. der genannte Schutzmann vor der Straffammer in Dortmund 3 bis jetzt nicht, den vielleicht gegen das Parlament beab. verantworten. Er bestritt, von einer Anzahl Kollegen unterstüßt, sowohl die Beleidigung wie die Mißhandlung, wobei sich heraus- sichtigten Staatsstreich auszuführen und das Parlament ge stellte, daß die Aussagen der Schuyleute mit denen einer ganzen waltsam zu sprengen. Die Lage ist jedoch sehr ernst. Reihe von einwandfreien Zengen in schroffem Widerspruch standen. Heute bewaffnen und verbarrikadieren sich die fremden vor dem Repräsentantenhause des australischen Staatenbundes. Weiter wurde festgestellt, daß die Verhaftung des Arbeiters nur deshalb erfolgt war, weil diefer in der warmen Commernacht feinen Gesandtschaften für den Fall eines Straßenfampfes. Das Bur Verteidigung des Landes soll eine Flotte notwendig sein, sie in den nächsten drei Jahren ausgebaut werden müßte. Rod ausgezogen hatte und mit embsärmeln über die Parlament tagt fortwährend. Für den Fall der Gefahr wird Bemerkenswert ist der Vorschlag, daß ein zwangsweiser Militär­Straße ging. Auf die Bemerkung des Vorsitzenden, dieses sei die deutsche Gesandtschaft dem Präsidenten des dienst insoweit eingeführt werden solle, daß junge Leute von doch nun tein Grund, einen Mann zu verhaften, da weber ein Ber- Parlaments, der bekanntlich früher persischer Gesandter in 18 Jahren zu militärischen Nebungen auf je 16 Tage im Jahre stoß gegen die öffentliche Ordnung. noch sonst eine strafbare Hand: Berlin war, Asyl gewähren, während die englische Gefandt Deatin innerhalb acht Jahren eine Armee von 218 000 Mann für die Dauer von drei Jahren verpflichtet werden. Damit hofft lung vorgelegen habe, erflärte der Schuhmann Zacharias: Wir wurden darauf aufmertiam gemacht, daß der shaft andere Mitglieder des Parlaments aufnehmen wird. trainiert zu haben au Verteidigungszweden" natürlich nur...

Militärische Pläne entwidelte der Bremierminister Deafin