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eine
es vollständig unrichtig ist, die Ernte und die Einfuhr eines Jahres Bestreben, das Lohnniveau zu senken. Die Preise gehen hinaus, tichen, die Ausgesperrten zu untersti zen. Und auch der Zentral zufammenzuwerfen, um daraus den Verbrauch eines betreffenden die Löhne werden gekürzt! Das ist die Jnteressenharmonie zwischen vorstand des Deutschen Textilarbeiterverbandes hat seinen ersten Jahres zu konstruieren. Die Ernte des Jahres tommt erst im Kohlenmagnatentum und Bergarbeitern. Beschluß dahin geändert, daß die Ausgesperrten ihre statutarische folgenden Jahre in Betracht, weil der Tabat erst dann fermentiert Unterstützung erhielten. Boykott deutscher Fabrikate in Russisch- Polen. Die offizielle Die Verbandsvertreter werden auch und verarbeitungsfähig ist; man muß also immer, wenn man das Einfuhrjahr festgestellt hat, das vorherige Jahr als Ermejahr" Handels- und Industrie- Zeitung", die nichts weniger als polen- Beendigung des Kampfes eintreten, und auch aller Wahrnehmen und diese beiden Summen addieren. Wir haben das natür freundlich gesinnt ist, bringt in ihrer legten Nummer aussehen- scheinlicyfeit nach eine Majorität für ihre Ansichten zulich getan, weil es mur so einzig richtig ist. Auf diesem Wege er- Bontott deutscher Fabritate in Russisch- Polen. erregende Nachrichten aus Warschau über den in Szene gesezten sammenbringen. In den nächsten Tagen finden die Verhalten wir folgende Perioden:
Tabakverbrauch pro Kopf der Bevölkerung
1861 und 1862
mit 1,12 Kilogramm
1863
bis 1866
1,37
"
1867
1870
1,36
"
"
"
1871
1876
1,753
"
"
13
"
"
"
1877/79 1878/79 1,753
Nun kommen die Jahre nach der Steuer:
"
1894 95
"
"
1900/01
1905.06
" P
1879/80 bis 1884/85 mit 1,455 Kilogramm 1885/86 1889/90 1,488 1890.91 1895/96 1901/02
"
"
21
1,51
19
"
1,65
"
1,60
17
"
Herr Dr. Ligner macht noch weitere statistische Fehler, die ihm, als einem alten Fachmanne, nicht hätten passieren sollen. Er hat natürlich das Kapitel der Arbeiterentlassungen besonders eingehend zu behandeln nötig gehabt; er beruft sich dabei auf die Gewerbestatistit, um, da er wohl inuerlich das Gefühl hatte, daß seine Beweisführung mit dem Konsumrüdgang vielleicht doch anfechtbar sei, noch weiteres Beweismaterial beizubringen. Er stellt eine Statistit auf, wonach im Jahre: 58 361 Perf.
3
1861 8 323 Betriebe mit einem Gesamtpersonal von
1875 10 268
1882 15 226
vorhanden waren.
"
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110 781 113 396
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Das ergibt in der Zeit von 1861 bis 1875 eine Steigerung im Gesamtpersonal von 90 Proz. Dann bleibt es ziemlich gleich; es tritt eine Stagnation ein. Demgegenüber steht die Verbrauchsberechnung von Herrn Dr. Ligner: im Jahre 1861 mit 1,49 kilogramm bei 34,5 Millionen Einwohnern und einem Gesamtverbrauch bon 514 050 Doppelzentnern; im Jahre 1875 bei 42,4 Millionen Einwohnern 633 250 Doppelzentuer Verbrauch und pro Kopf der Bevölkerung unverändert 1,49 Kilogramm; der absolute Verbrauch hätte sich also um zirka 23 Proz. gesteigert. Herr Dr. Ligner mutet uns also zu, zu glauben, daß um einen Mehrberbrauch von zirka 23 Proz. durch die Fabrikation zu ermöglichen, girta 90 roz. mehr Gesamtpersonal erforderlich gewesen wäre. Daraus folgt gleichfalls, wie falsch die Verbrauchsberechnung Ligners ist. Seßt man unsere Verbrauchsstatistik ein, so hätten die 58 361 Personen Gesamtpersonal im Jahre 1861 386 000 Doppelzentner und die 110 781 Personen Gesamtpersonal im Jahre 1875 740 000 Doppelzentner zu verarbeiten gehabt. Das sind gleiche, einwandfreie Verhältniszabien.
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Herr Dr. Ligner rechnet für das Jahr 1875 mit einer Zahl von 110 781 Perionen; die Arbeiterzahl nahm aber in 1876, 1877, 1878 bis zum Sommer 1879 fortwährend zu. Das bedingte schon der mit der Bevölkerung steigende absolute Verbrauch an Tabak. Als dann im bit 1879 ein großer Teil der Zigarrenfabrikanten Versuche machte, we igstens etwas höhere Preise zu erzielen, zunächst etwa 1 M. pro Tusend, stießen sie bei der Kundschaft auf große Schwierigfeiten und wo ren gezwungen, soweit sie nicht nachgeben wollten, ihre Fabrikation zu reduzieren. Vom Herbst 1879 ab durch die Jahre 1880 und 1881 hindurch sind also tatsächlich weniger Arbeiter beschäftigt gewesen, außer von der Zigarrenindustrie auch von der unter dem beginnenden Rückgang des Absages leidenden Rauchtabakindustrie, und es ist sicher, daß die Personenzahl, welche Herr Dr. Lißner für 1882 angiбt, nämlich 113 396, noch lange nicht wieder die Höhe der bei Eintritt der Steuer, Juli 1879, beschäftigten Personen erreicht hatte. Diese letztere Zahl ist jedenfalls nicht unwesentlich höher als 113 396 gewesen und das obschon die Bevölkerung sich von Juli 1879 bis 1882 ebenfalls weiter vermehrt hatte. Dazu fam, daß der Rückgang sich nicht überall gleichmäßig geltend machte. Die süddeutsche Zigarrenindustrie blieb davon im großen und ganzen nicht nur verschont, sondern nahm fortwährend zu, weil sie nun die billigen Sorten fast allein herstellte, welche im übrigen Deutschland nicht mehr fabriziert werden fonnten. So fam es, daß, während in Süddeutschland die Arbeiterzahl wuchs, fie im übrigen Deutschland sehr empfindlich abnahm."
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Gegen eine fürzlich von der Deutschen Voltsw. Korrefp." beröffentlichte Statistit, die auch dem Zwecke der Propagierung einer erhöhten Belastung des Tabaks dient, polemisiert die Südd. Tabak zeitung". Der Verteidiger einer höheren Steuer hatte berechnet, daß der Ertrag pro Kopf der Bevölkerung in England 6,3, in Frant. reich 9, in Italien 4 und in Deutschland dagegen nur 1,6 m. beträgt. Dazu macht das erwähnte Fachblatt folgende Berechnung: Zahl der Löhne nur an Selbständige Selbständige Fabrikbetriebe Arbeiter, Arbeiter geBigarren Gehülfen zahlt in runder händler usw. Summe 26 000 Monopol
Desterr.- Ungarn
Deutschland
13 Mill. M.
Monopol 6691
55 000 25.000 187 500 89
15
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6
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25 000
In den für Deutschland angeführten Zahlen sind die zahlreiche Arbeiter beschäftigenden Hülfsindustrien nicht berücksichtigt worden; ebensowenig die im Rohtabakhandel beschäftigten Personen.
Eine neue preußische Anleihe.
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„ Obwohl genaue Angaben noch fehlen so schreibt das Blatt wird jetzt schon die Bebachtung gemacht, daß dieser Boykott aus den Güterverkehr eingewirkt hat; verschiedene Waren aus Deutsch land passieren die hiesigen Zollämter in weit geringerem Maße wie bisher. Andererseits ist eine merkbare Belebung in den Handelsbeziehungen mit Galizien eingetreten, zugleich ist eine verstärkte Nachfrage der innerrussischen Erzeugnisse zu verzeichnen."
Als charakteristisches Symptom der Boykottbewegung meldet dasselbe Blatt, daß österreichische, französische und englische Firmen ihre Agenten nach Russisch- Polen entsandt haben, um die dortigen Absazbedingungen genauer fennen zu lernen. Auch ein Beitrag zum Kapitel„ Schutz der nationalen Arbeit"!
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Gewerkschaftliches.
Die Scharfmacher von der anderen Fakultät. Die Unternehmerverbände des Baugewerbes und der Holzindustrie scheinen tatsächlich gemeinsame Sache gegen die Arbeiterschaft machen zu wollen. Nachdem die Kündigung der Verträge im Baugewerbe in weiten Bezirken vor sich gegangen ist, verkündet nunmehr auch der Arbeit geber- Schutzverband für die Holzindustrie solche. Die Fachzeitung der Holzindustriellen und Tischlermeister bringt
folgenden Erlaẞ:
Bertragskündigungen.
Nachdem sich die am 9. bis 11. Dezember v. J. in Berlin versammelt gewesenen Vertreter derjenigen Bezirksverbände, deren Verträge im Laufe dieses Jahres ihr Ende finden, hatten überzeugen müssen, daß der Holzarbeiterverband nicht gesonnen ist, der niedergehenden Konjunktur entsprechend seine Ansprüche bei Abschluß neuer Verträge in mäßigen Grenzen zu halten, und nachdem die hier geführten Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern der Bezirksverbände Stuttgart , Elber feld , Osnabrück und Qudenwalde ergebnislos verlaufen waren, ist es zur Kündigung der Verträge in nachstehenden Städten gekommen:
sammlungen statt, in welchen die Arbeiter zu den Vorschlägen der Unternehmer Stellung nehmen. Die Christlichen hatten sich schon vor der Versammlung des Fabrikantenverbandes für Aufnahm der Arbeit erklärt.
Die Scharfmacher an der Arbeit
Gemäß der von den Berliner Schleifsteindrehern im Bau gewerbe erhaltenen Direktiven haben auch die Münchener Scharfmacher die am 18. August 1905 abgeschlossenen Tarife ge= fündigt. Die Kündigungsfrist läuft am 31. März 1908 ab. Seitens der Gewerkschaften wurde der Tarif nur von drei, nämlich den Maurern, Zimmerern und Bauhülfsarbeiteun, gefündigt. Mit der Kündigung hat der Arbeit. geberverband den Organisationen gleichzeitig gegenüber dem bisherigen Vertrag einen bedeutend verschlechterten Tarifentwurf übersandt und verlangt bis Mitte Januar Antwort! Die Scharfmacher haben außer den obengenannten Organisationen noch die Tarife der Holzarbeiter, Handels. und Transportarbeiter, der Säger, Partett. leger und den Arbeitern in den Partettfabriten ge. fündigt und gleichzeitig einen bedeutend verschlechterten Tarifentwurf vorgelegt. Auch die mit den Bauarbeitern im ganzen verband gefündigt. Es steht also außer Zweifel fest, daß der Arwurmthale abgeschlossenen Tarife wurden vom Arbeitgeber. beitgeberverband die Arbeiterorganisationen in einen erusten Kampf drängen will.
Kampf in der Münchener Schuhindustrie.
Aus München schreibt man uns vom 3. Januar 1908: Nachdem der zwischen der Organisation und den Münchenet Schuhindustriellen im vorigen Jahre abgeschlossene Tarif von beiden Seiten gekündigt wurde und die eingeleiteten Verhandlungen sich zerschlugen, beschloß eine vollzählig besuchte Versammlung der in der Schuhindustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen in geheimer Abstimmung mit allen gegen drei Stimmen, in den Ausstand zu treten. Gemäß dieses Beschlusses traten heute die Arbeiter und Arbeiterinnen in sechs Fabriken in den Ausstand. Bei dem heutigen Appell meldeten fich 229 Kollegen und Kolleginnen, die 125 Kinder zu ernähren haben. Die Zahl der Ausständigen dürfte sich am Sonnabend um zirka 200 erhöhen, da an diesem Tage in der Schuhfabrik von Gebrüder Regensteiner die Kündi. gungsfrist abläuft. Da die von den Fabrikanten gemachten zu Die einheitliche Kündigung aller am 1. April 1908 ab- geständnisse" eher einer Verschlechterung als einer Verbesserung laufenden Verträge machte sich schon aus dem Grunde notwendig, gleichkommt und die bedeutungsvollsten Tarifforderungen von der weil mit Sicherheit zu erwarten war, daß der Holzarbeiter. Fabrikantenvereinigung rundweg abgelehnt wurden, wird der Kamp verband in der Hälfte der oben benannten Städte seinerseits ein sehr schwerer werden. Zuzug nach München ist daher strengstens kündigen und die zweite Hälfte der Verträge um ein Jahr still- zu meiden. schweigend verlängern würde, um die Arbeitgeber getrennt zu schlagen.
Kassel , Chemnik, Darmstadt , Detmold , Eisenach , Elberfeld , Elbing , Essen, Forst( N.-L.), Frankfurt a. M., Hamburg , Herford , Jena , Luckenwalde , Magdeburg , München , Neu münster , Osnabrüd, Posen, Potsdam , Stutt gart, Wiesbaden und 3oppot.
Um diese für die Arbeitgeber drohende Gefahr zu verhüten, wurde am 11. Dezember von den Vertretern der Verbände einstimmig die Kündigung der Verträge beschlossen. Die Verträge von Stuttgart und Osnabrück find am 31. De zember 1907 bereits abgelaufen, der Vertrag von uden walde läuft am 21. Januar d. J. und der von Elberfeld am 28. Februar d. J. ab. Die Verhandlungen in Stuttgart sind vorläufig gescheitert, denn der Lokalvorstand des dortigen Holzarbeiterverbandes hat das an anderer Stelle dieses Blattes zum Abdruck gebrachte Entgegenkommen der Arbeitgeber als nicht geeignet für eine Arbeiterversammlung abgelehnt.
Husland.
Der Autoomnibusstreik in London . Ueber tausend Angestellte im Außenbetrieb der London Road Car Company", Gesellschaft für Autoomnibusbetrieb, traten am Donnerstag einmütig in den Streif. 200 Wagen konnten nicht fahren und 300 Angestellte in den Garagen wurden durch den Streik in Mitleidenschaft gezogen. Die Streifer wehren sich gegen eine neue Regulierung" der Lohnzahlung, die auf eine größere Ausbeutung und Hervorbringung einer heftigeren Konkurrenz unter den Angestellten gerichtet ist. Die Gesellschaft will nicht mehr Tagelohn zahlen, sondern Stüd lohn" nach der Zahl der Fahrten. Gegenwärtig verdient ein Motormann 6½ Schilling pro Tag und ein Kondukteur 5 Schilling, nach sechs Monaten Dienst. Nach dem neuen Vorschlag sollen bestimmte Summen für die einzelnen Touren festgesetzt werden. Die Streifer behaupten, daß sie dadurch weniger ver
Cb die beiderseitigen Zentralvorstände, wie verabredet, am 24. d. M. in Leipzig zusammentreten, hängt davon ab, ob in Stuttgart weiter gearbeitet oder gestreift wird. Es versteht sich von selbst, daß sich unsere Mit- dienen würden und noch länger arbeiten müßten wie bisher; sie glieder während dieser kritischen Zeit streng an die Sazungen halten müssen.
Der Zentralvorstand.
appellieren an das Publikum, indem sie erklären, daß durch die Größere Hast im Betriebe auch die Gefahren im Verkehr wachsen würden. Die Streifenden betrachten es auch als eine große inIn der Mehrzahl der genannten Orte wird also der gerechtigkeit, daß sie die Beitverluste tragen sollen, wenn der Kampf in der Holzindustrie entweder zeitlich zugleich oder in Maschinerie in Unordnung gerät.- Außerdem ist ein Schichten Autobus durch einen Unfall aufgehalten wird oder feine kurzer Aufeinanderfolge mit dem im Baugewerbe entbrennen. wechsel in der Arbeit geplant, der viele Angestellte überflüssig Es wird klarer und klarer, daß wir es dabei mit feinem machen würde. Es gelang der Gesellschaft am ersten Tage, etwo blinden Zufall, sondern einem bewußten Hand in Hand gehen 20 Wagen in Betrieb zu sehen. der in Betracht kommenden Unternehmerorganisationen zu Hand in Hand! tun haben. Herr Rahardt und Herr Fehlisch arbeiteten
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Letzte Nachrichten und Depefcben.
Bom Eisenbahnzug überrannt.
Achtung, Klavierarbeiter! In der Pianofortefabrik von Schneider in Leipzig befinden sich die Kollegen seit dem 23. DeBunzlau, 4. Januar. ( B. H. ) In der Nähe von Oberfiegerszember im Streif. Der Unternehmer ist bemüht, aus anderen dorf wurde ein Fuhrwerk von einem Eisenbahnzuge überfahren. Der Orten, auch von Berlin , Arbeitswillige heranzuziehen. offentlich wird kein Berliner Kollege auf ein solches Arbeiter. Kutscher und ein Pferd wurden getötet. gesuch des Fabrikanten Schneider hereinfallen.
Die Branchenleitung des Holzarbeiterverbandes. Deutfches Reich.
Ein erstklassiges Regiment.
Mek, 4. Januar. ( B. H. ) Wie zuverlässig verlautet, steht die Verlegung des 9. Dragonerregiments( Weiße Dragoner) nach Sankt Avold bevor. Die Maßnahme wird in Zusammenhang mit unlieb Leutnants bereits verabschiedet worden sind. famen Wechselangelegenheiten gebracht, um derentwillen auch zwei
Ein sauberer Direktor.
Räuberischer Ueberfall.
Zur Aussperrung in der Textilindustrie am Niederrhein . Bur allgemeinen Ueberraschung tritt die fönigliche Seehandlung denn allem Anschein nach wird der Kampf wohl im Laufe der nächZu der Aussperrung der Samtweber wird es nicht kommen, plöglich mit einer neuen preußischen Anleihe in unbestimmter Höhe sten Woche beendet werden. Erzielt wurde für die Weber nichts, an den Markt. Diese Anleihe soll gewähren für die ersten 10 Jahre, die Unternehmer lehnten strikte jede Lohnerhöhung ab, obwohl sie nämlich bis Ende März 1918, 4 Proz., für weitere 5 Jahre, nämlich in allen ihren Publikationen zugeben mußten, daß die Lage der in bis Ende März 1923, 334 Broz, für die folgende Zeit, also vom der Stoffweberei beschäftigten Personen eine sehr schlechte sei. 1. April 1923 ab, 31 Proz. Die Zinsen werden am 1. April und Nachdem alle Verhandlungen mit den Verbandsvertretern von den Belgrad , 4. Januar. ( B. H. ) Der Direktor der Kupferberg1. Oftober, erstmalig am 1. Oftober 1908, fällig. Der Zeichnungs- Seidenbaronen abgelehnt worden waren, hat der Oberbürgermeister werke wurde von Arbeitern dabei ertappt, wie er sich an einem jungen preis beträgt 98%, Proz. Bei der ungünstigen Lage des Geld- nich sehr um eine Beendigung des Kampfes bemüht. Auch nur das Arbeiter verging. Die Polizei konnte nur mit Mühe verhindern, geringste für die Streifenden herauszuschlagen, ist ihm nicht gemarktes kann es nicht verwundern, daß die neue Emission an der lungen. Erreidt hat er nach längeren Verhandlungen, daß die daß er gelyncht wurde. Die Arbeiter, die sich auch über geringen Börse verstimmend wirkte. Vorgestern ist ein schlechter Ausweis der Sperre versuchsweise aufgehoben wird. In einer Versammlung Lohn zu beklagen hatten, sind sämtlich in den Ausstand getreten. Staatsbant herausgefommen, der wohl manche Hoffnungen auf eine des Fabrikantenverbandes, die am Freitag unter Zuziehung des baldige und erhebliche Erleichterung der Verhältnisse am Geldmarkte Oberbürgermeisters tagte, ist man sich dahin schlüssig geworden, zerstörte und nun gestern das Vorgehen der preußischen Regierung; am Dienstag, den 7. Januar, die Betriebe zu öffnen und die Ardie 3prozentige Staatsanleihe büßte sofort 1 Proz. ein, die Banken- beiter ohne Kündigung einzustellen. Diese Maßnahme hat den werte verloren zirka 1 Broz. 3wed, die Leute jeden Augenblick wieder aufs Pflaster feßen zu fönnen. Der Beschluß der Fabrikanten geht nämlich dahin, daß, wenn bis zum 11. Januar, mittags 12 Uhr, nicht zwei Drittel der Lohnherabsehungen im Kohlenbergbau. Nach Angaben der Berg Streifenden die Arbeit aufgenommen haben, die Aussperrung weiter arbeiter Beitung" haben auf den Bechen „ Hafenwinkel"," Friedlicher vor sich geht. Die Stoffweber würden unter den Umständen am Nachbar" und" Baaker Mulde" Reduzierungen der Gedinge und 13. und die Arbeiter der Hülfsindustrie am 20. Januar ausgesperrt. Schichtlöhne stattgefunden. Auf Beche Viftor" ist durch Anschlag Daß Maßregelungen nicht vorgenommen werden dürfen, hat bekannt gegeben worden, daß mit dem 1. Januar die Löhne um der Oberbürgermeister gewünscht und diesen Wunsch zu erfüllen, 10 Proz. gefürzt werden. Auf Adolf Hansemann" soll sogar ein haben sich die Unternehmer bereit erklärt. Abzug von 15 Broz. in Aussicht genommen sein. Auf Redling- Die Zentralvorstände der beiden in Betracht kommenden Ar. hausen II" wurden den Schleppern und Pferdetreibern 20 Pf. beiterorganisationen, der Deutsche Textilarbeiterverband und die pro Schicht abgezogen. Auf Shamrod" hat man das Christlichen, waren bei Eintritt der Aussperrung schon für AufGedinge um 5, 10 und 15 Pf. pro Wagen gekürzt. Auf hebung des Kampfes, find aber mit ihrer Meinung damals nicht „ General Blumenthal" wurde bis zu 30 Pf. pro Wagen ab- durchgedrungen. Infolgedessen ist den Streifenden keine Untergezogen. Diefe Angaben beziehen sich auf das Ruhrrevier. Aber stüßung gezahlt worden und nur diejenigen der Christlichen haben auch aus Lothringen - Luxemburg kommen Nachrichten von Lohn Geld erhalten, welche sich bereit erklärten, den Weisungen des Vor- Kansas City , 4. Januar. ( W. T. B.) Im Erdgeschoß der First herabiegungen im Bergbau. Auf der der Luremburger Bergwerte- standes zu folgen. Auch war den Ausgesperrten die Unterstüßung Nationalbank erfolgte heute mittag eine Bombenexplosion, durch gesellschaft gehörigen Grube„ Cettingen" ist laut Anschlag eine Lohn- verweigert worden, wenigstens sollten sie solange fein Geld er welche mehrere Besucher ernste Berlegungen erlitt.n reduzierung von 5 Prozent vorgenommen worden. Auf Grube halten, bis der Kampf von den Streifenden beendet werde. Die St. Paul" in Roklingen tritt vom 1. Januar ab ein gleich großer Erregung unter den organisierten Arbeitern des Niederrheins war Lohnabzug ein. Offenbar handelt es sich hier um das allgemeine infolge dieser Maßnahmen sehr groß. Das bewog dann die Christ
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Tiflis , 4. Januar. ( W. T. B.) Eine Bande von 50 Räubern hatte in der letzten Nacht zwischen den Stationen Bejuffjaffik und Karz und Karjash der transkaukasischen Bahn das Gleis zerstört, um einen Boftzug zu berauben. Ein dem Poftzuge vorausgeschickter Militärzug mit einer Schuhwache entgleiste, wobei sieben Soldaten verwundet wurden. Die Militärwache feuerte auf die Räuber, bon denen sie beschoffen wurde und die dann in der Dunkelheit verschwanden. Der Postzug, in dem, wie verlautet, zwei Millionen transportiert wurden, wurde die Nacht hindurch auf der Station Karjasy zurüdgehalten. Morgens wurden auf einer Brüde unweit der Katastrophe eine Höllenmaschine, Gewehrpatronen und Verbandmaterial gefunden.
Explosion in einer Bant.
Berantw. Redakteur: Hans Weber, Berlin . Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin . Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.
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