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Nr. 22.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

25. Jahrs.

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Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

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Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1983.

Fichte an Bülow.

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Sonntag, den 26. Januar 1908.

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Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

Der Wahlrechtsfreund"

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Dr. Karl Bachem

bielleicht verstorbene Gefetgeber, haben diese Und diesem Manne will der deutsche Reichskanzler des erschaffen; die folgenden Zeitalter gehen gläubig fort Arbeitertrutzes und des Wahlunrechts ein Denkmal setzen. auf der angetretenen Bahn und leben so in der Schon die bloße Absicht ist eine Denkmalschändung! Herr Eat nicht ein eigenes öffentliches Leben, Bülow soll zuvor den fernfesten, treuen und unerschrockenen sondern sie wiederholen nur ehemaliges Leben. Es bedarf in Fichte lesen und zu begreifen suchen. Vielleicht kommt ihm Ma Preußen vor hundert Jahren von der Strafe für solchen Zeiten keiner eigentlichen Regierung. Wenn aber dann selbst langsam die Erkenntnis, daß man Fichte am feine berlogene und verräterische Schacher und Raubpolitit dieser gleichmäßige Fortgang in Gefahr gerät und es nun besten ehrt, wenn man in seinem Sinne handelt. nach außen und für seine erbärmliche Mißwirtschaft im Innern gilt, über neue, nie also dagewesene Fälle zu entscheiden: In seinem Sinne wirft aber heute nur die Sozialdemo ereilt worden war, als das feige Junterpad vor Napoleon dann bedarf es eines Lebens, das aus sich fratie, die klassenbewußte Arbeiterschaft. Und dieser sucht zu Streuze gekrochen oder mit dem furchtsamen König bis in felber lebe... Nicht der Geist der ruhigen Fürst Bülow die freie Betätigung und die schöpferische Mit­die äußerste östliche Ecke des Staates geflüchtet war, bürgerlichen Liebe der Verfassung und der arbeit an der Hebung des Volkes und des Vaterlandes mit mußte sich Berlin mehrere Jahre lang eine französische Geseze, fondern die verzehrende Flamme der höheren den kläglichsten Mitteln und Ränken unmöglich zu machen. Besatzung gefallen lassen. Aber die französischen Soldaten Vaterlandsliebe, die die Nation als Hülle des Ewigen um- Aber das Proletariat fürchtet nicht Herrn Bülow, vor hundert Jahren behandelten die Berliner Bevölkerung faßt, für welche der Edle mit Freuden sich opfert, und der noch irgend einen um nochmals mit Fichte­humaner als die preußischen Schuhleute die Arbeiter- Uneble, der nur um jenes Ersten willen da ist, sich eben schen Worten zu reden ,, deutschen aufgeblasenen Edel­schaft Berlins heutzutage behandeln. Es ist nichts opfern soll." mann ohne Sitten und mit Roheit und frechem Uebermut", davon bekannt geworden, daß die Franzosen damals Es ist etwas biel auf einmal, das Fichte hier Herrn den ihm etwa die Zukunft in den Weg stellen sollte. Das Treibjagden auf die Berliner veranstaltet haben, wohl Bülow zu schlucken gibt; alle guten Staatsbürger, die die Proletariat fennt seine historische Aufgabe, die es allen Re­aber haben sie zur großen Freude des bis dahin von der hergebrachte Verfassung lieben, sind Schlafmüßen und Trottel; aktionären zum Troß erfüllen wird. Von den deutschen Ar­preußischen Junterfippe ausgesogenen Volkes die Brotpreise einer Regierung für solche Leute bedarf es nicht, Herr Bülow beitern wird dargestellt werden", was Fichte dereinst vom herabgesetzt, die Preise für Brennmaterialien verbilligt, die tann also abtreten, ohne daß der Staat in Gefahr gerät; die deutschen Bürgertum erwartete: ein wahrhaftes Reich des Salzverwaltung zugunsten der Armen verbessert, die preußischen eigentlichen Patrioten aber sind die Sozialdemokraten, die mit Rechts, wie es noch nie in der Welt erschienen ist, in aller Invaliden sichergestellt und die Befizenden fräftiger als unter ihrer verzehrenden Flamme der höheren Vaterlandsliebe den der Begeisterung für Freiheit des Bürgers, die wir in der preußischem Regime zu den Steuern herangezogen. Sogar überlebten, vermorschten Plunder früherer Zeiten verbrennen alten Welt erblicken, ohne Aufopferung der Mehrzahl der der preußische König mußte das Verhalten der Franzosen an- wollen! Menschen als Sklaven, ohne welche die alten Staaten nicht erkennen, und in einem Briefe schrieb er an Napoleon : Jch Auch die folgenden Ausführungen wird der Fichtepatron bestehen konnten: für Freiheit, gegründet auf Gleichheit begrüße die Lobsprüche, die Ihr edles Verhalten verdient hat, Bülow nicht an den Spiegel steden: Wollte man unter den alles dessen, was Menschengesicht trägt." ich weiß die Gefühle zu würdigen, die es Ihnen diftiert hat, mannigfaltigen und höchftverwidelten Gründen, die unser und ich empfinde ein wahres Vergnügen, Ihnen dafür zu dermaliges Schicksal zur Folge gehabt haben, das, was allein danken." und eigentümlich den Regierungen zur Last fällt, Ja, die Franzosen gingen noch weiter: fie ließen im absondern, so würde sich finden, daß diefe, die vor allen Winter 1807/08 jeden Sonntag einen der unerschrockensten anderen berbunden sind, die Zukunft ins Auge zu deutschen Revolutionäre in einem staatlichen Gebäude unter faisen und zu beherrschen, beim Andrange der erläßt in der Kölnischen Boltszeitung"( Nr. 71 den Linden, der Afademie, leidenschaftliche Reden zur Auf großen 8eitbegebenheiten auf sie eines vom 24. Januar) eine Erklärung" gegen den Artikel rüttelung des preußischen Volkes halten, auf daß es sich nur gesucht ,, sich aus der unmittelbar gegenwärtigen bes Borwärts", der sich mit der Stellung des ermanne, das französische Joch abzuschütteln. Sie hätten Verlegenheit zu ziehen, so gut fie es vermochten; in Abficht Zentrums zur Wahlrechtsbewegung befaßte und im An­Fichte um ihn handelt es sich natürlich mit leichter der Zukunft aber nicht auf ihre Gegenwart, sondern auf schluß daran auch der Rede Erwähnung tat, die der Mühe einen Hochverratsprozeß an den Hals hängen und auf irgendeinen Glückszufall, der den stetigen Faden Bentrumsabgeordnete Dr. Karl Bachem am 23. Januar 1904 die Festung oder ins Zuchthaus schicken, sie hätten ihn sogar der Ursachen und Wirkungen abschneiden sollte, gerechnet im preußischen Abgeordnetenhause gehalten hat. Herr Bachem ohne viel Federlesens füfilieren lassen tönnen. Sie haben. Aber dergleichen Soffnungen find taten es nicht. Das brutale Mundtotmachen unterjochter, betrüglich." Das wird sich inzwischen auch schon öfter bestreitet nicht, daß er in der damaligen Sigung gesagt hat: Es tann ja, wie die Dinge liegen, niemand daran unterdrückter und betrogener Minoritäten überließen der politische Glücksritter Bülow gesagt haben. Vielleicht denken, daß ohne weiteres das Reichstags. sie den deutschen deutschen Fürsten , als diese wieder durch ist ihm auch schon ein Verständnis für die folgenden Worte wahlrecht an die Stelle des preußischen Wahla das Blut des deutschen Volkes von dem französischen Alp Fichtes aufgedämmert: Eine treibende Kraft, rechts gefegt werde, einerseits, weil feine Aussicht drud befreit worden waren, überließen sie der preußischen die man einmal in die Zeit hinein hat kommen lassen, ist, daß diefes hohe Haus nach Lage der Mehrheitsverhältnisse Reaktion, die sich in den nachfolgenden hundert Jahren treibt fort und vollendet ihren Weg, und das annehmen würde, und auch die preußische Staatsregierung dem weidlich dafür schadlos gehalten hat, daß sie einige Jahre nachdem einmal die erste Nachlässigkeit begangen worden, niemals zustimmen würde, anderseits aber, weil doch das be­hindurch von den Franzosen an der unbarmherzigen Aus- fann die zu spät kommende Besinnung sie nicht aufhalten." stehende Reichstagswahlrecht auch als das reine deal nicht anerkannt werden kann, und es doch, wie beutung und gewalttätigen Knechtung des preußischen Voltes Fichte setzt alle seine Hoffnungen auf die Zukunft, aber er es fich gezeigt hat, Mißstände mit sich bringen kann, Miß­gehindert worden war. warnt davor, eine beffere Bufunft von irgend etwas anderem Die Hoffnung bräuchen einen gewissen Raum gibt, bon denen wir nicht Fichte redete. Offen und furchtlos schleuderte er seine 34 hoffen, denn von uns selber wünschen tönnen, daß fie ausgedehnt werden. Redefadeln in das Volt, auf daß sie dort das Feuer der Be- einer besseren Zukunft allein ist das Ele. geisterung, der Empörung gegen die Unterdrückung der Frei- ment, in dem wir noch atmen tönnen." Gefähr heit und Menschenwürde entzünden sollten. Und was Fichte lich ist es deshalb, sich auch nur vorübergehend mit der gegen­damals zur Anfeuerung der Massen und zum Lobe der Freiheit wärtigen Ordnung der Dinge in ihrer Unfreiheit auszu­und des Mannesmutes gesagt hat, das hat auch heute noch föhnen, die Unterworfenheit stumpfe für alle wahre Ehre ab: seine Bedeutung, das muß gerade in diesem Jahre, in dem" Wir sollen unseren Geist nicht unterwerfen; so müssen wir die Reden an die deutsche Nation" ihren hundertften Ge- eben vor allen Dingen einen Geist uns anschaffen, und einen burtstag feiern, und in dem ein deutscher Reichstanzler, festen und gewissen Geist; wir müssen ernst werden in allen ein angeblicher Fichteschwärmer, dem preußischen Bolte die Dingen und nicht fortfahren, bloß leichtsinnigerweise und Mündigkeit abzusprechen wagt, wieder einmal aus der Ver- nur zum Scherze da zu sein; wir müssen uns haltbare und gessenheit ans helle Tageslicht gezogen werden. nnerschütterliche Grundsäte bilden, die allem unserem Fichte, der von unseren Afterpatrioten in ihrer Ignoranz festen Richtschnur dienen... wir müssen, um übrigen Denken und unserem Handeln zur und Anmaßung so gern als einer der thrigen ausgegeben es mit einem Wort zu sagen, uns Charakter anschaffen." wird, war weit entfernt von jenem fläglichen Patriotismus, Bielleicht paßt nicht jedem diese ernste Arbeit an der der gehorsam alles entgegennimmt, was von oben tommt, Befreiung des Boltes: aber dafür fönnen wir zur Zeit selbst die Fußtritte, der sich bescheiden duckt vor fünstlich nicht sorgen, uns treibt die Not, und wir müssen eben fonstruierten Autoritäten, der eine eigene Meinung nicht zu sagen, was diefe uns aufagen gebietet. Wir äußern wagt, sobald sie der des Vorgesetzten zuwider zu ringen ums Leben; wollen Sie, daß wir unsere er Laufen scheint. Bolt und Vaterland haben für Fichte über- dritte abmessen, damit nicht etwa durch haupt nur Bedeutung als Träger und Unterpfand der den erregten Staub irgend ein Staatskleid bestäubt Das war doch zum mindesten überflüssig! irdischen Ewigkeit und als dasjenige, was hinieden ewig sein werde? Wir gehen unter in den Fluten; tann"; das liegt aber weit hinaus über den Staat im ge follen wir nichtum ülferufen, damit nicht Doch wir haben Verständnis für das Bedürfnis des Herrn wöhnlichen Sinne des Wortes, über die geſellſchaftliche Drd. irgend ein schwachnerviger Nachbar erschredt werde?" Bachem, wenigstens den Versuch zu machen, dieſem gar mung". Diese sind nur Mittel, Bedingung und Gerüst dessen, Damit hat der Fichteverehrer Bülow auch eine Recht. nicht mißzuberstehenden Bekenntnis im Zentrums­was die Baterlandsliebe eigentlich will, des Aufblühens des fertigung der Straßendemonstrationen des Proletariats interesse eine möglichst harmlose Auslegung zu geben. Denn Ewigen und Göttlichen in der Welt, immer reiner, vollkommener durch Fichte! dem Zentrum ist gerade in der jetzigen Zeit des hochgehenden und getroffener im unendlichen Fortgange. Eben darum muß Und wenn die Gewarnten nicht hören wollen? Wenn Wahlrechtstampfes jener Satz äußerst unbequem. Die Aus­diese Baterlandsliebe den Staat felbst regieren, fie gar gegen die unwidfommenen Freiheitstämpfer Maß- reden des Herrn Bachem aber sind selbst bei Berücksichti als durchaus oberste, legte und unabhängige Behörde, zu- regeln ergreifen? Soll denn nun wirklich einem zu Ge- gung feiner äußerst schwachen Position mehr als vörderst indem sie ihn beschränkt in der Wahl der Mittel für fallen, dem damit gedient ist, und ihnen zu Gefallen, die fich läglich. Es sei durchaus unrichtig, so behauptet er, daß er feinen nächsten Zwed, den innerlichen Frieden." Als das fürchten, das Menschengeschlecht herabgewür- jemals die Uebertragung des Reichstagswahlrechts auf Preußen erste Stüd, in Rücksicht dessen die Vaterlandsliebe den Staat bigt werden und verfinfen, und soll feinem, dem bekämpft habe. Die Mißstände, von denen er in jenem felbst regieren muß", bezeichnet Fichte: daß ein ursprüngliches sein Herz es gebietet, erlaubt sein, fie vor dem Verfalle zu Sage gesprochen habe, hätten nicht den Systemen an sich Volk der Freiheit bedarf... und daß es in seiner Fort- warnen?... was wäre denn nun das höchste gegolten, vielmehr feinen Begleiterscheinungen: dem sozial­dauer einen immer höher steigenden Grad der- und Lette, das für den unwillkommenen demokratischen Terrorismus, ferner der bon selben ohne alle Gefahr erträgt." Warner daraus erfolgen fönnte? Kennen Sie sozialdemokratischen Partei beliebten fünftlichen Beeinflussung Die wahre Vaterlandsliebe muß sodann dem Staate einen etwas höheres denn den Tod? Dieser erwartet uns ohne des Wahlergebnisses durch plögliche Wohnungsverlegung zahl­höheren Zwed sezen, denn den gewöhnlichen der Erhaltung dies alle, und es haben von Anbeginn der reicher Schlafstelleninhaber und schließlich der Möglichkeit der des inneren Friedens( 1), des Eigentums( 1), der Menschheit an dle um geringerer An- doppelten Stimmabgabe. persönlichen Freiheit, des Lebens und des Wohlfeins aller". gelegenheiten willen denn wo gab es jemals Und mit herzerfrischender Kaltblütigkeit leistet sich Fichte im eine höhere als die gegenwärtige? der Gefahr ge­Anschlusse daran diese Berächtlichmachung von Staats- trost. Wer hat das Recht, zwischen ein Unternehmen, das einrichtungen: In der Erhaltung der hergebrachten auf diese Gefahr begonnen ist, zu treten?" Verfassung, der Gesetze, des bürgerlichen So fühl und schlicht und doch so tapfer erklärt sich Fichte Wohlstandes, ist gar kein rechtes eigentliches Leben und bereit, für fein deal, für die Erfämpfung der Freiheit auch tein ursprünglicher Entschluß. Umstände und Rage, längst fein Leben einzufezen!

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Aber", meint Herr Bachem in seiner Verlegenheit, es ist durchaus unrichtig, daß ich jemals die Uebertragung des Reichs­tagswahlrechts auf Preußen bekämpft habe. Im Gegenteil, ich habe stets mit meinen politischen Freunden für alle An­träge gestimmt, welche diese Uebertragung des Reichstags­wahlrechts auf Preußen bezweckten, und diese meine Ab­stimmung entspricht auch heute noch durchaus meiner politischen Ueberzeugung. Was ich am 23. Januar 1904 im preußischen Ab­geordnetenhause als Fraktionsredner des Zeutrums getan habe, ist lediglich folgendes: Damals stand die Frage einer Wahlreform in Preußen zur Debatte. Zu ihr erklärte ich, daß meine politischen Freunde nach wie vor bereit seien, an dem Zu standekommen einer Wahlreform sich zu beteiligen, wenn diese Reform fein Flickwert", sondern eine wirkliche Reform" sein werde. Ich erklärte also lediglich, daß meine politischen Freunde gesonnen feien, auch bei dieser Gelegenheit ihrer alten Taftit treu zu bleiben und Fortschritte zu akzeptieren, auch wenn das jenige, was in legter Linie gewünscht wird, zurzeit nicht zu er reichen sei."

so gesprochen. Aber zu welchem Zweck redete er dann von Also nur weil Herr Bachem tein Flidwert" wollte, hat den sogenannten Mißständen" des Reichstagswahlrechts.

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Wir müßten die Intelligenz des Zentrumsführers Dr. Karl Bachem sehr niedrig einschäßen, wenn wir diese Ausreden als ernst gemeint auffaßten! Der Terrorismus ist bekanntlich bei der öffentlichen Wahl zehnfach schlimmer, als er bei geheimer Stimmabgabe jemals möglich wäre; und die an­geblichen Wohnungsveränderungen, deren angeblicher Umfang der Phantasie des Herrn Bachem alle Ehre macht, find