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Reichstages und überhaupt sämtliche Boltsvertreter, nur einem Jaber für andere Geschäfte Hiet und da ein Stüd mitmachen und Vereinsgesetz ihre Zustimmung zu gehen, das aufräumt mit nicht darauf achten, ob auch diese Geschäfte tariftreu find. aller bureaukratischen und polizeilichen Bevormundung des Voltes."

Die heute im Schüßenhof" zu Bochum tagende, von 7000 Bergarbeitern besuchte Bersammlung ist mit der Haltung der Weltesten völlig einverstanden, der verlangte Ersatz für das Kindergeld war das Mindeste, was sie verlangen mußten. Die Bersammlung erwartet, daß auf dieser Grundlage bas Statut möglichst bald zustande kommi.

Es gereicht den invaliden Aeltesten, die sich durch die Abstimmung zum Teil selbst schädigten, zur hohen Ehre, daß fie das Interesse der aktiven Kameraden so hochhielten. Die Ver­sammlung spricht auch ihre Freude aus über die Haltung der meisten Redner im Reichstag, die fräftig für reichsgeschliche Regelung der Berggesetzgebung eintraten.

Um so tadelnswerter ist die Haltung der Regierung, die sich grundlos gegen ein für die Bergarbeiter günstiges Reichsgeseh fträubt und damit nur den Interessen der Scharfmacher dient. Der preußische Landtag hat doch zur Genüge gezeigt, daß von ihm die Bergarbeiter nichts zu erwarten haben. So lange das elende Dreiklassenwahlsystem besteht, bei welchem 85 Proz. der Wähler tatsächlich rechtlos sind, ist auch keine Besserung zu er­warten. Die Bergarbeiter sind deshalb erst recht verpflichtet, auch mit allen Kräften die Einführung des geheimen und gleichen Wahlrechts für den Landtag zu ber langen."

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" Die heute von über 7000 Ruhrbergleuten besuchte Ver­sammlung ersucht den Reichstag , die Eichung der Förder wagen und der Fördergefäße durch das Gesez betr. Maß und Gewichtsordnung unbedingt vorzuschreiben und alle gegen teiligen Anträge abzulehnen."

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Der Arbeitgeberverband in Berlin läßt es sich nicht angelegen sein, für weitere Surchführung des Tarifes zu sorgen, obwohl das im Interesse seiner Mitglieder liegen würde. Als jüngst die Firma S. Baum in der Friedrichstraße ihre Betriebswerkstätte aufhob mit der Begründung, in der Werkstätte müsse man den Tarif der Tarif gilt selbstverständlich ebenso gut für Heim­zahlen albeit, da lehnte es der Arbeitgebervorstand ab, seiner Einfluß geltend zu machen, und antwortete auf ein Schreiben der Schneider­organisation, daß ihn die Sache nichts angehen. Es ist natürlich orforge getroffen, daß der Arbeitgeberverband sich doch mit der Angelegenheit befassen muß.

In der Versammlung wurden ferner verschiedene andere Birmen genannt, die sich stets Verstoße gegen den anerkannten Tarif schulden kommen lassen, teils den Tarif überhaupt noch nicht anerkannt haben. Nach der Stimmung der Versammlung zu urteilen, und bei der unaviassigen Agitation, die nun wieder seitens des Schneiderverbandes für die allgemeine Durchführung des Tarifes entfaltet wird, ist sicher anzunehmen, daß man in der nun beginnenden Saison diesem Ziele ein gut Stück näher tommen wird, und daß die Arbeitgeber sich nicht einbilden dürfen, nun immerfort die Löhne drücken zu können.

Ein Kampf um§ 394.

Unter dieser Ueberschrift berichtet die Berliner Boltszeitung" über eine vom Verein der Arbeitgeberbeisiger des Berliner Gewerbe­gerichts einberufene Versammlung im großen Saale des Gewerbe­gerichts, die zu der schon von uns besprochenen Aenderung des 8 394 des Bürgerlichen Gesetzbuchs und der Haltung der Arbeiter beisiger dazu Stellung nehmen sollte. Der Bericht entspricht nicht in allen Punkten völlig den Tatsachen. Wir werden deshalb über die Angelegenheit noch eine Darstellung von unterrichteter Seite

bringer

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Achtung, Kleber und Bauhandwerker! Unser Streifbureau befindet sich Schüßenstr. 14 im Restaurant von Schulz Telephon Ia, 5477 und ersuchen wir etwaige Differenzen dorthin zu melden. Gesperrt ist der Bau Kurfürsten­damm 173/174, und die dort arbeitenden Tapezierer verrichten Ar­beitswilligendienste Freie Vereinigung der Tapezierer.

Gelbst wenn Aläger mehr als 2000 Stontraftarbeiter anges worben haben sollte, wofür Beklagte übrigens feinerlei Beweis und lediglich Kläger Gegenbeweis angetreten habe, so würde doch noch nicht ersichtlich sein, intoiefern dies den Zweck des von den Parteien geschlossenen Vertrages gefährden würde. Ebenso würde in der Ausübung eines Druds auf einzelne Schauerleute zweds Unterzeichnung des Kontrakts nicht ohne weiteres eine so schwere Vertragsverlegung des Klägers zu erbliden sein, daß infolge ihrer die Beklagten das Interesse an der Vertragserfüllung ber loren hätten, umso weniger, als Kläger und seine Mitglieder nicht ohne Grund der Ansicht sein konnten, daß an sich die Eingehung des Kon tratts in wohlverstandenem Interesse der Mite glieder des Hafenarbeiterverbandes liege." Also selbst wenn die Reeder direkt gegen den Vertrag ver stießen, wenn sie mehr als die vertraglich zulässigen 2000 Kon­trattarbeiter angeworben hätten, würde dies den Zwed des von den Parteien geschlossenen Vertrages nicht gefährden", wie der Druck der Reeder auf einzelne" Schauerleute zur Unterzeich nung des Kontraktes nicht so schwer wiegt, daß daraus eine Ver. tragsverletzung hergeleitet werden könnte! Die Kläger hätten sich dann immer noch in dem guten Glauben befunden, daß das von den Arbeitern so verpönte Kontraktverhältnis in deren Interesse liege! Da fragt man unwillkürlich: Wo leben diese Herren Richter?

Anwerbung von Kontraftarbeitern von den Vertretern der Hafen, Aus den Verhandlungsprotokollen geht klar hervor, daß die arbeiter mit allen Fajern bekämpft und nur um des lieben Friedens schweren Herzens bis zur Höhe von 2000 Mann zugestanden wurde. Das alles wiegt federleicht gegenüber der Warnung vor Zuzug nach dem Hamburger Hafen . Ein solches Urteil zeigt eine sehr starke Weltfremdheit.

Die Schwäche dieser Argumentation scheint das Gericht auch selbst herausgefühlt zu haben, denn unmittelbar darauf wird aus. geführt: " Für die Entscheidung des gegenwärtigen Prozesses braucht aber diese Frage der Berechtigung zum Rücktritt gar nicht einmal entschieden zu werden. Denn wenn auch ein Recht der Beklagten zum Rücktritt bestände, so würde es doch die Wirkung der Ver. tragsaufhebung nicht ohne weiteres traft Gesezes, sondern erst dann ausgeübt haben, wenn die Beklagten von ihrem Rücktritts. recht in der gefeßlichen Form Gebrauch gemacht hätten. Nach den§§ 327, 349 des Bürgerlichen Gesetzbuchs erfolgt der Rücktritt durch Erklärung gegenüber dem anderen Teile."

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Achtung! Kleber! Gesperrt sind: Grottke, Pallisadenstr. 105, In ellenlangen Ausführungen wird das Kardinalvergehen der Bau Stolpische Straße 53, Giebed, Eberswalder Straße 31, Bau Beklagten, die veröffentlichten Warnungen", behandelt. Die Ver Soldiner Straße 29, Lüdede, Rirdorf, Hermann- Straße 203, Bau öffentlichung des Widerrufs müsse in den in Betracht kommenden Rigdorf, Leine- Straße 54, Hermann- Straße 196, Ihlenfeld, Blättern erfolgen, um so den früheren Zustand wieder herzustellen". Alexandrinen- Straße 8, Bau Atazienstraße 26/27, schaffen. Hiernach war dem Antrage auf Veröffentlichung des Urteils burger, Ecke Haberland- Straße( Schöneberg ), Drehse- Straße( Char - stattzugeben. Während die Beklagten, insbesondere der Gesamt­verband über die Zeitung Der Hafenarbeiter" als ihr offizielles lottenburg), Stegliz am Bahnhof. 12/13, ist aufgehoben. Die Sperre über die Firma Rosenthal, Jsland- Straße 10, Organ unmittelbar verfügen, also auch die vom Gericht angeord­Die Verbandsleitung. nete Veröffentlichung direkt veranlassen können, bermögen sie an die Redaktionen der übrigen in Betracht kommenden Blätter nur den entsprechenden Vertragsantrag zu stellen( im Alageantrag ist Kläger und vom Gericht nicht gezwungen werden können. Für den von fordern" die Rede), den anzunehmen deren Redaktionen bom Fall solcher Ablehnung erscheint daher die vom Kläger erbetene Ermächtigung gerechtfertigt, das Urteil auf Kosten der Beklagten anderweit zur Veröffentlichung zu bringen."

Deutfches Reich.

Wenn durch die enge Eulengaffe zu Bochum die viel tausendköpfigen Scharen der Bergarbeiter zum Schüßen­hof" hinauf steigen, dann geht in ihren Kreisen stets etwas ganz besonderes bor. Im nächsten Jahre werden zwei Jahr. zehnte für den einzelnen eine lange, für die Geschichte eine nur furze Spanne Zeit verflossen sein, seitdem der Saal in seinen Mauern jene, für die Bergarbeiterbewegung so charakteristisch gewordenen Riesenbergarbeiterversamm­lungen tagen sah. Von dieser Zeit an war der Saal Zeuge der wichtigsten Aftionen der Bergarbeiterbewegung. Und wenn beim großen Bergarbeiterstreif entgegen dem 89er Streif die entscheidenden Delegiertenversammlungen zwar in Essen tagten, so war wohl hierbei nicht zuletzt das ungaftliche, rückständige Gebaren der Bochumer Stadtverwaltung mit bestimmend. Aber trotzdem fanden die imponierenden Riefenversammlungen, die für die Situation ausschlaggebend waren, auf dem Schüßenhofe" statt. Jett gärt es wieder mächtig in den Bergrevieren. Durch einen schmachvollen Ge­waltstreich haben die Grubenproßen den Bergleuten von dem Zwei Tertilarbeiterkonferenzen tagten bergangene Woche. In letzten Recht, was sie aus alten Snappentagen sich noch her- mulhausen i. E. hatten sich die organisierten Textilarbeiter übergerettet hatten, das Beste entrissen, man hat ihnen von Elsaß - Lothringens und des badischen Wiesentals zusammen ihren Knappschaftsrechten genommen, fie find, wie die gefunden. In diesem Bezirk werden gegen 102 000 Textilarbeiter Bauern in den Tagen der Feudalherrschaft gelegt" beschäftigt. Der Textilarbeiterverband erstreckt sich jetzt auf 78 Orte worden. Wenn trotzdem die Dinge nicht zur Explosion ge- und zählt 7300 Mitglieder. Vor zwei Jahren waren dort 2850 Mit­kommen sind, so ist dieses wohl ganz allein dem Einfluß der glieder vorhanden. Insgesamt wurden in der Berichtsperiode Forderungen der Leipziger Ratsarbeiter. Organisation zuzuschreiben. Zwanzig Jahre gewerkschaft- und Baufzettel verbreitet. Durch die Tätigkeit der Organisation zig war beauftragt worden, die Erhöhung des Wochenlohnes auf ( Jahr) 647 Versammlungen abgehalten und 395 625 Flugblätter Der Arbeiterausschuß der städtischen Straßenreiniger in Leip licher Organisationsarbeit sind nicht spurlos an den Berg - wurde der Behnstundentag errungen im ganzen badischen Wiesen- 25 M., Zuschläge von 25 Proz. für Ueberstunden und 50 Broz. für arbeitern verüber gegangen. Wer die stürmischen Versammtal, in Mülhausen , in Gebweiler, Bischweiler, Erstein , Deutsch . Sonntagsarbeit zu fordern, sowie die freie Lieferung von Hosen lungen in jenen denkwürdigen Maitagen im Jahre 1889 ge- Rumbach , St. Amorien, St. Kreuz und Lahr . In einigen Orten und Stiefeln seitens des Rates. Dieser ging darauf vorläufig sehen hat und sie mit der gestrigen vergleicht, der konnte den außerdem der 10%-Stundentag. Troßdem gibt es auch heute Orte nicht ein. Die Hofen und Stiefeln würden eine Mehrausgabe von Unterschied von damals und heute deutlich erkennen. Kopf mit dem 12ftündigen Arbeitstag. Die zweite Konferenz tagte in 23 000 m. erfordern, deshalb könne man sich erst im nächsten an Kopf stand die vieltausendköpfige Menge, eine Muster- amburg für den nordwestlichen Bezirk, umfassend Schleswig Jahre auf eine Prüfung der Forderung einlassen. Außerdem versammlung in des Wortes vollster Bedeutung; ruhig und Holstein, Hanfastädte, Oldenburg , Provinzen Hannover , Heffen und wolle man erst abwarten, welche Wirkung die am 1. April in Kraft gefaßt lauschte sie den Neden ihrer Führer und einstimmig Braunschweig . In diesem Bezirk werden gegen 70 000 Arbeiter be- tretenden Schichtlöhne zeigen. In Frage kommen zirka 700 Straßen. schäftigt. nahm sie die gefaßten Beschlüsse an. Sind auch die Gruben haben 1355 stattgefunden. Auch in diesem Bezirt, in welchem Haupt­herren dank ihrer wirtschaftlichen Uebermacht die Herren der fachlich große Wollfämmereien, Kammgarnspinnereien und Jute­Situation, so haben sie doch in der Organisation der Berg- fabriken sich befinden, haben die Arbeiter durch die Organisation leute einen Gegner gefunden, mit dem sie schon merklich zu wesentliche Vorteile errungen. Alles in allem gibt es in beiden rechnen haben. Bezirken noch außerordentlich viel Organisations- und Agitations­arbeit zu leisten.

Berlin und Umgegend.

Die Ausdehnung des Maßschneidertarifs auf alle Berlinet Maßgeschäfte. Eo lautete die Tagesordnung einer öffentlichen Versammlung

Ausland.

Der Konflikt im englischen Schiffsbau scheint noch einmal beigelegt zu werden. Als Ergebnis einer Ron. ferenz mit dem Handelsminister Lloyd- George wurde zur Bei­legung des Konfliktes ein vorläufiges Abkommen getroffen, das die Bertreter beider Parteien den Arbeitgebern und Arbeitnehmern zur Annahme empfehlen wollen.

Niederlage der galisischen Schlachta.

Lemberg , 25. Februar. ( W. T. B.) Bei den heutigen Land. tagswahlen der Kurie der Landgemeinden erhielten die polnischen Ronservativen 25 Mandate( in der vorigen Wahlperiode 41), die Demokraten 8( 4), das polnische Zentrum 3( 7), die polnische Bolts­partei 17( 4), die Ruthenen 21( 13).

Spanien wird russisch!

Die schlesischen Lithographen und Steinbruder hielten am 23. Februar in Breslau eine von 18 Delegierten aus Altwasser , Breslau , Bunzlau , Freiburg , Gleiwik, Glogau , Görlik, der Herrenmaßschneider, die am Montag bei Köhler in der Tied Sirschberg, Groß- Göhlenau, Kattowis, Neurobe, Bofen und Letzte Nachrichten Letzte Nachrichten und Depefchen. Der Stand der Organis straße stattfand und namentlich für die in dem Stadtteil jenseits Schweidnis besuchte Gaukonferenz ab. Mistöne im europäischen Orchester. der Friedrichstraße wohnenden und arbeitenden Schneider und fation ist ein recht guter zu nennen. Von 730 organisationsfähigen Eine London , 25. Februar.( W. Z. B.) In der heutigen Schneiderinnen einberufen war. Der Referent Kunze gab eine Berufsgenossen im Gau gehören 631 dem Verbande an. Webersicht über die Entstehungsgeschichte des Maßschneidertarifs, starke Organisation ist aber auch gerade in Schlesien besonders Sigung des Oberhauses richtete Newton an die Regierung der bekanntlich im vorigen Frühjahr nach sechswöchigem Kampf nötig. Denn nirgends ist der Kampf des Unternehmerschutzvereine Anfrage hinsichtlich der Lage in Macedonien und verwies zustande gekommen ist. Der Arbeitgeberverband für das Schneider- bandes gegen den Senefelderbund so groß wie hier. Auch die gewerbe hatte eine Aussperrung über das ganze Reich veranstaltet, Lehrlingszüchterei ist außergewöhnlich groß. Die Arbeitszeit be- auf die Wirkung, welche die türkische Eisenbahnkonzession auf bie, wenngleich sie nur sehr mangelhaft durchgeführt wurde, doch trägt 9 bis 10 Stunden, der Wochenlohn schwankt zwischen 20 und das Mürzsteger Programm und das europäische Konzert aus­zur Folge hatte, daß die Gesamtzahl der Streifenden oder Aus 40 m. Aus Oberschlesien wurden Klagen über das mangelnde üben werde. Der Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt , gesperrten auf ungefähr 16 000 stieg. Der Schneiderverband mußte Solidaritätsgefühl der österreichischen Kollegen, aus Glogau über Lord Fizmaurice, erklärte darauf, er könne dem Hause keine banu jeine Hauptfraft darauf zusammenfassen, den Widerstand die Interesselosigkeit der Kartographen laut. Die Konferenz be- erfreulichen Mitteilungen machen; man sei in dieser Frage des Arbeitgeberverbandes zu brechen, was ja auch trefflich geschloß, dem Hauptvorstande die schon auf früheren Generalver- auf einem sehr kritischen Punkte angelangt, sowohl in Mace­lungen ist. Der Erfolg war der Tarif, der der großen Masse der sammlungen beschlossene Anstellung eines Gaubeamten dringend donien selbst als auch in diplomatischer Sinficht im euro­Herrenmaßschneider schäzenswerte Vorteile bietet. Die törichte ans Herz zu legen. päischen Konzert. Aussperrungstaktik des Arbeitgeberverbandes ist zu einem großen Wie man die Eulengebirgsweber erbuntertänig machen will. Zeil schuld daran, daß der Tarif nicht gleich auf alle Geschäfte Unter den Webern des Gulengebirges wächst die Erbitterung der Herrenmaßschneiderei ausgedehnt werden konnte. Das ge über ihre troftlose Lage immer mehr, und die Fabrikanten scheinen reicht nun natürlich den organisierten Arbeitern selbst nius zum die Abwanderung ihrer Lohnsklaven zu fürchten. Um diese zu Vorteil, daß die Tarifverpflichtungen, an die sie gebunden sind, verhüten und die Abhängigkeit der Textilproletarier zu einer boll. nicht auch für alle ihre unorganisierten Kollegen gelten. Inzwischen tommenen zu machen, ist man nun in Langenbielau auf die schlaue haben die leitenden Personen des Arbeitgeberverbandes auch ein- dee gekommen, Rentengüter für gewerbliche Ar­gesehen, daß verhandeln vorteilhafter ist für ihre Mitglieder, als beiter zu schaffen. Zu diesem Zwede ist bereits- bezeichnender die Arbeiterschaft in den Kampf zu treiben. Am 21. November Weise unter Leitung eines Bastors, den offenbar das Vorbild des verflossenen Jahres tamen Vereinbarungen zwischen dem Ar Bodelschwinghs Lodt- eine Genossenschaft von Fabrikanten und beitgeberverband und dem Schneiderverband zustande, wonach, sonstigen Interessenten zusammengetreten. Der Textilarbeiter­bebor an irgend einem Orte von der einen oder verband aber wird dafür sorgen, daß die Gulengebirgsproletarier anderen Partei zur Arbeitseinstellung geüber die wahre Bedeutung derartiger Arbeiterwohlfahrtseinrich griffen wird, zwischen den Haupt- und Orts: tungen" gebührend aufgeklärt werden. bertretern der beiden Verbände berhandelt werden soll. Daran, daß der Tarif nicht in allen Maß­geschäften Berlins durchgeführt werden konnte, ist selbstverständlich In diesem Aufsehen erregenden Zivilprozeß, über den wir schon auch die Lauheit eines Teiles der Maßschneider selbst schuld. Wären wiederholt berichtet haben und dessen auch Genosse Stadthagen bei alle Arbeiter und Arbeiterinnen der Branche organisiert und fampf- der Grörterung des Justizetats im Reichstage gedacht hat, liegen bereit, so wäre es natürlich ein leichtes gewesen, alle Geschäfts- nunmehr die Urteilsgründe vor, die in der Hauptsache sich mit den inhaber, ganz gleich, ob sie ihrem Verbande angehören oder nicht, in der einstweiligen Verfügung ergangenen Gründe decken. In Rom , 25. Februar.( W. T. B.) Der fizilianische Deputierte zur Anerkennung des Tarifes zu zwingen, und man brauchte auch beiden einen vollen Sieg" der Wasserkapitalisten bedeutenden Ur- Aguglia hat unter den Deputierten eine Petition zur Unterschrift in nicht damit zu rechnen, daß in einzelnen Tarifgeschäften immer teilen stedt biel Weltfremdheit", um mit dem nationalliberalen Umlauf gefeßt, in welcher der König gebeten wird, er möge Nasi wieder versucht wird, die Vereinbarungen zu durchbrechen. Daß, Richter und Reichstagsabgeordneten Heinze zu reden. Die Reeder begnadigen. Bis jetzt haben 31 Deputierte die Petition unterzeichnet. wenn nur die nötige Einmütigkeit vorhanden ist, etwas erreicht haben forrett gehandelt, die beklagte Seite hat durch die Störung Palermo , 25. Februar.( W. T. B.) Heute früh bers werden kann, geht schon aus der Tatsache hervor, daß, obgleich nur des Zuzuges von Arbeitsfräften nach dem Hamburger Hafen , durch anstalteten Studenten und Advokaten in Trapani Kund­155 Geschäfte an der Arbeitseinstellung in Berlin beteiligt waren, die Beröffentlichungen der Warnungen" in der Arbeiterpreffe gebungen. Eine zahlreiche Schar von Demonstranten 80g doch 290 den Tarif anerfennen mußten. Leider gibt es noch manche usw. usw. wider den Bertrag verstoßen", so heißt es in verschie- bor die Präfeftur, zerstreute sich jedoch auf Ersuchen des Maßschneider, die wohl in Zeiten des Kampfes der Organisation denen Variationen in der umfangreichen Begründung. Bürgermeisters. Die Demonstranten erwarten Erklärungen von der beitreten, aber nachher dem Verband wieder untreu werden. Dann Alle Einwände der Beklagten werden für unbeachtlich erklärt, für heute abend zusammenberufenen Magistratsversammlung. In möchten sie die geringen Beiträge sparen, erreichen aber damit nur, da schon festgestellt sei, daß der Vertrag durch bloßen Beitablauf Catania und Caltanisetta ftreiften die Schüler und ver daß der Arbeitgeber ihnen in der schlechten Geschäftszeit die Löhne am 1. Oftober 1907 fein Ende nicht erreicht habe und daß die suchten die Schließung der Geschäfte zu erzwingen! Es tam au um das Vielfache des Betrages fürat, weil er weiß, daß er mit un- Beklagten für die veröffentlichten Warnungen verantwortlich seien. einem Handgemenge mit der Polizei, doch ist kein ernsterer Zwischen organisierten Arbeitern zu tun hat. In solchem Falle tommen fie Es tomme auf die Vernehmung des Zeugen Rörsten- Berlin, wie fall zu beklagen. wohl nach dem Verband gelaufen und verlangen Abhülfe, und gewiß der Artikel im Vorwärts" entstanden sei, nicht an. Auch Schiffs- Untergang. sind die Verbandsvertreter immer bereit, einzugreifen, aber bie wenn die diesbezüglichen Behauptungen der Beklagten richtig Verhandlungen werden natürlich erschwert, wenn es an dem nötigen trären, hätten sie durch Unterlassung eines Widerspruchs gegen London , 23. Februar.( W. Z. B.) Nach einer Lloydmeldung Zusammenhalt der Kollegen in dem Geschäfte fehlt. Ein anderer diesen angeblichen Mißbrauch ihrer Unterschrift diesen Auffah als aus Laguna( Mexiko ) ist der Dampfer Canuto Bulner" während Uebelstand ist es, daß einzelne Maßschneider in der Hauptsache in ihrem Namen veröffentlicht nachträglich stillschweigend genehmigt. eines Sturmes gesunken. 27 Baffagiere und 2 Mann der Schiffs. für ein Geschäft arbeiten, das den Zarif anerkannt hat, nebenbei Eehr weltfremd" mutet diese Stelle an: besatzung sind ertrunken.

Reeber Kontra Hafenarbeiterverband.

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Madrid , 25. Februar.( W. T. B.) Infolge der jüngst borgekommenen anarchistischen Anschläge hat der Minister des Innern in einem heute im Amtsblatt veröffentlichten Erlaß angeordnet, daß innerhalb Monatsfrist in jedem Hause ein Bförtner angestellt werde, welcher eine genaue Ueberwachung des seiner Obhut anvertrauten Hauses durchzuführen habe, als behördlicher Agent angesehen und Befugnis zur Ver haftung von Uebeltätern haben wird. Die Nafianer.

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Beranim. Nebatt.: Georg Davidfohn, Berlin . Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin . Drud u. Verlag: Borwärts Buchdr, u. Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsb