zuständigen Instanzen beschlossen worden ist, daß an allen größeren Orten, wo dieses möglich ist, am Nachmittag des 18. März in Erinnerung an die Märzereignisse von 1848 Voltsversammlungen abgehalten werden sollen, in denen die Wahlrechtsfrage für Preußen zu erörtern ist.
Nationalliberale Wahlrechtsforderungen. Der Zentralvorstand der nationalliberalen Partei besißt eine staunenerregende Rührigkeit. Er hat endlich Zeit gefunden, offiziell zur Frage der preußischen Wahlrechtsreform Stellung zu nehmen. Nach einem Bericht des Abg. Schiffer einigte er sich auf folgende gediegene Resolution:
obwohl aus seinem Baß hervorging, oap er erst den Tag zuvor nach Minst gekommen war. Am 22. Januar kam der infolge der Mißhandlungen schwerkranke Mann in Ginzelhaft. Schließlich durfte er doch an die italienische Botschaft berichten. Aber auch das hatte keinen Erfolg und Reviné befürchtet das schlimmste, da ihm dia Polizisten offen mit der Wiederholung der Folterungen drohen. Der Gefängnisarzt hat seine Ueberführung in ein Hospital angeordnet, allein das Gefängnishospital ist so überfüllt, daß die tranten Gefangenen auf der Diele liegen.
gierung an ihre Pflicht zu erinnern und das unschuldige Opfer der Hoffentlich gelingt es unseren italienischen Genossen, ihre Rerussischen Barbarei den Händen seiner Henter zu entreißen.
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Sydowsche Steuerpläne.
Das Urteil in
Der Reichsverband zur Verleumdung der SozialDemokratie hat nunmehr auch in 2 bed eine Filiale errichtet. Am Donnerstag voriger Woche hielt der Angestellte des Verbandes, Dr. Bovenschenhat nunmehr auch in Lübeck eine Filiale errichtet. Am Donnerstag Berlin , vor den bürgerlichen Parteien Lübecks eine Rede, in der er Die längst widerlegten Lügen gegen die Sozialdemokratie zum Vor trag brachte. Die Fälschung der angeblich Liebknechtschen Worte von den Soldaten als zweibeinige Tiere in Uniform" suchte er vom alichung zugegeben werden mußte! Besonders lebhaft Reichsverband abzuschütteln, troydem bor bem 2übeder Schöffengericht von einem Reichsverbändler die warb Bovenschen um die Gunst der Freisinnigen, denen hauptsächlich der Reichsverband bei der letzten Wahl tatkräftige Hülfe Die Reform des preußischen Landtagswahlrechts ist unaufgeleistet habe. In der Debatte erklärten sich denn auch die Führer schiebbar. Von der Einführung des Reichstagswahlrechts ist abWie die Mil- pol. Korresp." zu melden weiß, soll trotz der freisinnigen Boltspartei und der Freisinnigen zusehen. Die Reform ist auf der Grundlage der von der preu- feiner kurzen Amtsdauer der neue Reichsschatsekretär auf der Bereinigung, die sich in Lübeck Liberale nennen, mit den Bea Bischen Landtagsfraktion gestellten Anträge darauf zu richten, Suche nach neuen Reichseinnahmen bereits eine recht ergiebige strebungen des Reichsverleumdungsverbandes einverstanden und sagten daß Steuerquelle entdeckt haben. Die Stengelschen Novellen zur ihre Unterstügung zu. Liberalismus und Reichslügenverband Ärm 1. zum Ausgleich für die eingetretenen erheblichen Ver- Tabakbesteuerung und des in Arm! Fürwahr, beide sind gegenwärtig einander wert.- Spiritusmonopols werden, änderungen eine anderweite Feststellung der so versichert die betreffende Korrespondenz, zurzeit im ReichsWahlbezirke und der Zahl der in ihnen zu wählenden schazamt einer fundamentalen Umarbeitung unterzogen. Die dem Beleidigungsprozeß des Legationsrates von der Groeben gegen Der Prozeß der Caftanjenschen Bauverwaltung. Abgeordneten herbeigeführt wird; 2. daß auf die soziale und wirtschaftliche reinen Fabrikatssteuer erhalten, während die umgeformte Blatte gegen die von Castanjeniche Bauverwaltung gerichteten An2. daß auf die soziale und wirtschaftliche Mehrbelastung des Branntweins dürfte die Gestalt einer den Redakteur Reuter vom„ Kölner Lokal- Anzeiger" wegen der von dem Schichtung des Voltes in ihrer Bedeutung für die Gesamtwohlfahrt Rüdsicht genommen Banderolensteuer vorläufig nur die teuren Tabafforten treffen griffe wurde nach mehrtägiger Verhandlung erst gestern nach Mitterwird; soll. Daneben aber soll die Erzellenz Sydow herausgefunden nacht gefällt. Das Landgericht, welches einen politischen Racheakt haben, daß auch die Poftverwaltung noch manches zur Reuters annahm, verurteilte Reuter zu 500 M. Geldstrafe und zu den Kosten des Verfahrens. Der Schutz des§ 193, der Wahrung Sanierung der Reichsfinanzen beitragen könnte. " Ihr möchte er", heißt es in der Mil- pol. Korrefp.", Staatsanwalt hatte zwei Monate Gefängnis beantragt. öffentlicher Interessen, wurde dem Angeklagten nicht zugebilligt. Der beschadet des Bortvurfes der Verkehrsfeindlichkeit, in der Aufbringung der Reichseinnahmen eine ähnliche Stellung zuweisen, wie sie die Eisenbahnen im Etat Preußens spielen. Angeblich jezt die Reichspost an den Postgebühren der Zeitungen jährlich fast Wie uns aus Harburg telegraphiert wird, berbot bie 35 Millionen Mark zu. Etwa 11 Millionen Einnahmen auf diesem Polizei einen Lichtbildervortrag des Genossen Grempe über Gebiete stehen volle 45 Millionen Infoften gegenüber. Hier will Frankreich . Die Versammlung fand aber statt und Grempe bestimmten Anzeichen zufolge die Sydowsche Reform referierte über das aktuelle Thema: Die Gesebesuntenntzuerst einfegen und, unter gerechter Würdigung der Verhältnisse, nis der Harburger Polizei". Nach dem Vortrag unter Mehreinnahmen von vielen Millionen schaffen. Auch eine Erhielt sich die Versammlung mit der Vorführung harmloser Lichthöhung der Borttage für Inland telegramme bilder. Als aber Grempe das Bild Ludwigs XIV.(!) borführte, von 5 auf 7 Pfennig gehört unter die dem neuen Staatssekretär wurde die Versammlung aufgelöst. Ob dadurch der französische zugeschriebenen Finanzprojekte. Nur die Grundtage von 50 Pfennig oder der deutsche Staat gerettet wurde, darüber meldet uns unser für 10 Worte das Telegramm des fleinen Mannes" fol Storrespondent nichts. beibehalten werden.
3. daß in diese Reform die geheime und direkte Stimmabgabe aufgenommen wird.
Neues enthält diese sogenannte„ Stellungnahme" nicht. GeHeime und direkte Stimmenabgabe, Pluralwahlrecht mit besonderer Begünstigung derer, die aus Besik und Beschäftigung hohe Revenüen ziehen und deshalb hohe Steuern zahlen können, ferner eine Einteilung der Wahlbezirke, die den Großindustriellen eine starte Vertretung im preußischen Abgeordnetenhause sichert: das find die Forderungen, auf die sich das Freiheitsgefühl der nationalliberalen Größen beschränkt. Und selbst diese bescheidenen Forderungen werden teine allau eifrige Vertretung durch die nationalliberalen parlamentarischen Kommis des industriellen Großfapitals finden; denn den Schlotbaronen, die die Mittel für die Parteitaffe liefern, sind selbst derartige Wünsche, wie erst türzlich Herr Vorster befundet, noch viel zu radikal.
sationen:
,, National" als Schwindelfirma.
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Ein Polizeistreich.
Vom Gendarmenwit im Oberelsaß.
Im elsaß - lothringischen Landesausschuß brachte vorige Woche der Abg. Blumenthal den Wiß des Gendarmen Herrschelmann zur Sprache, der im Frühjahr 1907 aus einem Schranke im Schullokal der Gemeinde Ueberstraß im Oberelsaß die
Die Mitteilung wird voraussichtlich dementiert werden was natürlich nicht ausschließt, daß sie im wesentlichen richtig Die freifinnig- boltsparteiliche Breslauer 8tg." leiftet ist, wenn auch einzelne Zahlenangaben nicht stimmen mögen. fich in einem Artikel über Gelbe Gewerkschaften " fol. Die neue Erzellenz hat deshalb ihren Posten erhalten, um die genden Hymnus auf die gelben Streitbrecherorgani fog. Reichsfinanzreform im Sinne der Agrarkonservativen und Mobilmachungsbefehle nahm, diese dann vom Lehrer ihres Geschäftsausschusses, des preußischen Staatsministeriums, forderte, und da dieser sie natürlich nicht beibringen konnte, ihm durchzuführen, und deren Steuerprogramm schließt die Ein- und dem Bürgermeister mit Verhaftung drohte. Der Lehrer beSo bleiben nur neue sprach schließlich den Gendarmenwit in einer Zeitung, wo er den führung direfter Reichssteuern aus. Steuern auf den Verbrauch der Masse: auf Branntwein, Bier Gendarmen als Dieb bezeichnete und dafür 50 M. Strafe erhielt. und Zigarren. Da aber in Anbetracht des stetig steigenden Der Gendarm aber wurde zur Strafe" aus dem öden Ueberstraß Defizits der Reichsfinanzen aus diesen allein der nötige Be- nach dem weinfrohen Bogesenstädtchen Wingenheim verfekt. notwendigerweise versuchen, noch andere Steuerquellen zu im Journal d'Alsace- Lorraine" befannt, daß das Ministerium auf trag nicht herausgeschunden werden tann, muß Herr Sydow Staatssekretär v. Stöller erklärte im Landesausschuß, daß er ein Begnadigungsgesuch des Lehrers unterstüßen werde. Jetzt wird entdecken. Daß er dabei auf die Erhöhung des Zeitungs - ein Begnadigungsgesuch des Lehrers geantwortet habe, daß es portos und der Telegrammgebühren verfallen ist, erscheint nicht in der Lage sei, das Gesuch dem kaiserlichen nicht verwunderlich; hat er doch bereits bei der Finanzreform Statthalter befürwortend vorzulegen. des Jahres 1906 mit anerkennenswerter Zähigkeit die Er- überhaupt ein Standal, daß ein Lehrer, der sich in der Bezeichnung einer Tatsache, die für ihn die größten unverschuldeten Unannehm höhung des Drtsportos befürwortet. lichkeiten mit sich bringen konnte, nur in der Form etwas vergriff, berleßlich, auch dann, wenn er dumme Wize macht. Der Gendarm um Gnade betteln muß. Aber so ist es nun einmal im Rechtsstaat Deutschland . Die Person des Gendarmen ist heilig und unist der Atlas, auf dem die Säulen des Reiches ruhen.
„ Es kann nicht verkannt werden, daß an sich dieser Bund, „ Es kann nicht verkannt werden, daß an sich dieser Bund, ber sich als vierter zu den drei bisherigen Arbeiterorganisationen gefellt, eine 2üde auszufüllen wohl geeignet wäre. Die sozialdemokratischen freien Gewerkschaften haben sich, ganz abgesehen von ihren utopistischen sozialen Endzielen, in eine so fubverfive Streifpolitik verbissen und üben einen solchen Terrorismus, Dem Programm der Hirsch- Dunderschen Gewertver daß die Reaktion unter den Arbeitern selbst nicht ausbleiben tann. cine fehlt eine ausgesprochene, die Masse der Ar beiter faszinierende politische Idee. Diese christlich- sozialen Gewerkschaften arten aber immer mehr zu Verbänden aus, die von der reaktionären Richtung der Kirchen, sei es vom Ultramontanismus oder vom protestantischen antisemitischen Orthodorismus Stöckerscher Observanz am Gängelbande geleitet werden. Dem Plan, die nationale dee als einen Standart aufzu idarten, wäre also in der Tat eine hohe Bedeutung nicht flanzen, um den sich alle frei und unabhängig denkenden Arbeiter abzusprechen."
Wenn dann noch die Erbschaftssteuer etwas erweitert und unter nicht läßt sich vielleicht auf zwei, drei Jahre das erhöht wird natürlich nicht zu biel ; denn das gestatten die och im Reichssäckel stopfen, bis sogenannte unvorher gesehene Fälle" wiederum eine neue Reichsfinanzreform nötig
Der nationale" Schwindel, der bei den Blod- oder Hottentottenwahlen dank der Arbeit des Reichsverbandes und der amtlichen Wahlmache gezogen hat, soll also nach Ansicht des machen. Freisinns auch auf gewerkschaftlichem Gebiete ziehen. Die Hirsch- Dunckerschen sollen von den Gelben die nationale Zwei liebevolle" Soldatenerzieher! Maste vielleicht auch sonst noch einiges?! ent- Soldatenmizhandlungen tommen am Dresdener Kriegs: Ichnen, um die Arbeiter zu faszinieren". Auf solchen durchgericht jett fortgefest zur Verhandlung. Folgende zwei fichtigen Schwindel fallen Arbeiter denn doch nicht herein!
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Ein gefolterter Journalist.
Fälle feien hervorgehoben.
Oefterreich.
Der kroatische Statthalter.
Gs ist
Abend gelegentlich der Abreise des Barons Agram, 1. März. Jm hiefigen Staatsbahnhof tam es gestern Budapest zu einem großen Standal. Die zahlreiche Boltsmenge Rauch nach stürmte mit Gewalt auf den Bahnhofsperron, um gewaltsam gegen ben Banus vorzugehen; dieser mußte in den Hofwartefalon flüchten, welchen er, als der Gilzug in der Station eintraf, durch eine Seitentür berließ und so unbelästigt den Zug besteigen fonnte.
Wegen Mihhandlung eines untergebenen hatte sich der Sergeant Fuhrmann vom 12. Jägerbataillon zu verantworten. Er hatte eines Sonntags nach dem Kirchgange( 1) einen Jäger, weil dieser zu schlapp" gewesen sein soll, mit beiben Fäusten vor die Brust gestoßen, daß der Golbat gegen die Schränke taumelte. Der Angeklagte will den Soldaten nur mit seiner Brust berührt haben. Er wird von seinem Hauptmann Paris , 2. März. Bei der gestrigen Senatswahl in als ein„ tüchtiger" Unteroffizier geschildert, der im Dienst- Besançon wurde der Radikalsozialist Grosjean eifer etwas zu weit gegangen" ist. Das Gericht glaubte gegen den Progressisten Mousier mit 484 gegen 412 Stimmen diefe Roheit mit 5 Tagen mittlerem Arrest genügend gestraft zu gewählt. In Die, Dep. Drôme, ist Archimbaud( Radikalsozialist) haben. Es nahm nicht Mihhandlung, sondern nur bor. schriftswidrige Behandlung an. In den bei der Mig- in die Deputiertentammer gewählt worden. handlung gebrauchten Ausbrüden freches Subjeft" und trauriger Mensch" hat es auch keine Beleidigung, sondern eine be rechtigte Stritit" erblickt.
Ueber einen scheußlichen Att russischer Polizei brutalität berichtet die Frantf. 8tg.". Der Korrespondent der Frankfurter Boltsstimme", ein Italiener C. Leviné, war am 4. Januar in Minst eingetroffen und am nächsten Tag bei einem seiner Bekannten, dem Studenten Kagan, zu Besuch. Plötzlich kam die Polizei und verhaftete alle sechs anwesenden Per fonen. Herr Leviné legitimierte fich sofort mit seinem von der notariell beglaubigten Legitimationskarte der Frankfurter Volksstimme". Trotzdem wurde er einer förperlichen Unterfuchung unterworfen, bei der man aber nur Zeitungsausschnitte und journalistische Notizen fand. Um 3 Uhr nachts wurde er in ein dunkles Loch beim Polizeilokal gesperrt, das dazu dient, Landstreicher und Betrunkene zu beherbergen. Der Grund seiner Verhaftung wurde ihm nicht mitgeteilt. Er konnte nur bermuten, daß Wegen Mißhandlung in awei Fällen war ber Rom , 2. März. Nasi ist entschlossen, gegen das Urteil des die Polizei die sechs Leute als eine revolutionäre Versammlung Unteroffizier Beyer vom 178. Infanterieregiment ange- obersten Gerichtshofes Berufung einzulegen, um Beit zu ge betrachtete. Am 7. Januar jah Leviné auf dem Hofe der Polizei- flagt. Dieser rabiate Stellvertreter" hatte einem Refruten auf winnen. Er hofft, nach dem zweiten Prozeß seine Gefängnisstrafe verwaltung, wo die Verhafteten spazieren geführt wurden, eine Pforte offen, er betrat durch sie den nächsten Garten, von wo er dem Schießstand, weil dieser etwas versehen hatte, von hinten bereits abgesessen zu haben. Giornale d'Italia" glaubt mitteilen zu können, daß der König die Begnadigung Nasis am Die Straße erreichte. Auf der Straße fezte er sich in die erste einen kräftigen Schlag mit einem Schlüffel ins Genid versetzt. Der 14. März, dem Namenstage König Humberts, verfügen wird. Droschte und fuhr davon. Bald jedoch holten ihn drei Schußleute, Soldat schrie vor Schmerz auf und trug eine blutende die ihm in einer anderen Droschte nachseßten, ein. Ohne an Wider. Wunde davon, woraus sich eine große Beule entwidelte. stand zu denken, ergab sich Leviné sofort den Schußleuten, die ihn Ginige Zeit danach hat der Angeklagte demselben Soldaten zu Boden warfen und bestialisch zu mißhandeln während des Grerzierens ebenfalls wieder mit einem harten Gegen- London , 2. März. Daily Netvs" bringt einen längeren Ar begannen. Er wurde mit Füßen getreten, man schlug ihn mit stand zwei heftige Schläge hintereinander auf den Hinterkopf ver- titel über die Aus standsgefahr in den Vereinigten Fäusten, mit den Kolben der Revolver ins Gesicht, und das in jetzt. Auch hier hat der Soldat vor Schmerz laut aufge. Staaten. Das Blatt verzeichnet das Gerücht von einem anGegenwart einer großen Menschenmenge, die erfolglos gegen die Roheit der Polizisten protestierte. Nach der Mißhandlung wurde schrien und hinterher noch bier Tage lang Schmerzen geblich bevorstehenden Gene r'a I streit. Das Zeichen hierzu Lebiné in eine Drofchte geworfen, die Schuhleute nahmen auf dem gehabt. Der Solbat hatte durch den Schrei den Feldwebel auf- follen die Eisenbahnarbeiter geben, welche die angefündigte Lohna Gih Blah und fuhren fort, ihn mit Fäusten zu schlagen. Als der merksam gemacht und dieser brachte den Vorfall zur Meldung. Gine reduzierung nicht anerkennen wollen. Verhaftete in das Polizeilotal gebracht worden war, machten bie ärztliche Untersuchung auf etwaige Folgen der MißhandBolizeioffiziere den Schuhleuten Vorwürfe, daß fie Lebiné nicht lungen fand nicht statt.(!) Da der Tatbestand einer Mißhanderichossen hätten, worauf sich diese wieder auf ihn loßstürzten; lung flar zu ersehen war, mußte das Kriegsgericht auch auf eine er wurde zu Boden geschlagen und die Schuhleute traten den am solche erkennen und warf gegen den Soldatenschinder 3 Wochen Boden Liegenden mit den Füßen und Stiefelabfäßen und bedeckten mittleren Arrest(!) aus. Es nahm zugunsten des Angeklagten feinen ganzen Störper mit Schlägen, wobei die heftigsten Siebe in dessen„ Erregung"," gute Führung" und Beurtei bie Gegend der Lungen gerichtet waren. Am eifrigsten zeigte sich der Oberschutzmann Nummer I.
lung an.
Wenn es sich um Borgesette" handelt, finden die Gerichte immer die nötigen und schwerwiegenden" Milderungsgründe.
Wahlrechtsdemonftranten vor Gericht.
England. Ein angeblicher Generalstreik.
Rußland.
Sieben Hinrichtungen.
Die sieben Todesurteile, bie das Kriegsgericht des Baren über die Teilnehmer an den Attentat3plänen gegen den Großfürften Nifolaus, Stolypin und den Justizminister verhängt hatte, find Sonntag in Petersburg vollzogen worden. Unter den Hingerichteten befand sich auch Lebedinzew, den man nach seinem Baffe für den italienischen Journalisten Mario Calvino ge= halten hatte. Lebediugem hatte in Rom Naturwissenschaften studiert und soll mit Calvino, einem Professor der Agrifultur, be freundet gewesen sein. Calvino selbst gibt an, daß ihm sein Bas auf unbekannte Weise abhanden gekommen wäre. Er wird jetzt von der italienischen Bolizei überwacht. Lebediuzew hat übrigens alle Interventionsversuche zurückgewiesen, die die italienische Regierung zu feinen gunsten unternehmen wollte.- Amerika.
Nachdem die Schuhleute müde geworden waren, begannen die Polizeioffiziere die Erefution mit Fauftschlägen ins Ge. ficht, mit flachen Säbelhieben fortzusetzen. Die Mißhandelungen trugen nicht nur den Charakter ber Rache, sondern auch den der Folter", schreibt Leviné in seiner Eingabe. Denn man Die Genoffen 3illes, est tamp und Milow in Düffelwollte wissen, wohin er fliehen gewollt und wer ihm zur Flucht dorf follten am 12. Januar ohne polizeiliche Erlaubnis einen öffent berholfen habe. Weder der italienische Reisepaß noch die übrigen lichen Umzug veranstaltet haben, fie erhielten deshalb ein Straf Dokumente Levinés schützten ihn vor den Polizisten. Man erklärte mandat bon 30 Mart. Gegen diese Strafmandate erhoben fie für gefälscht, aber auf das Ersuchen Levinés, sich in der unsere Genossen Einspruch und erzielten sie vor dem Schöffenitalienischen Botschaft nach seiner Identität zu erkundigen, ant- gericht ihre Freisprechung. Die Polizei wollte beweisen, worteten ihm die Polizisten mit Gelächter und neuen Mißhand- daß die brei Angeklagten als Borstandsmitglieder des fozialdemo lungen und der Polizeibeamte Rymfus erklärte: as gehen fratifchen Boltsvereins die Veranstalter des Aufzuges gewesen, was uns die Botschaften an!" Leviné erklärte, seine vom Ge- ihr aber nicht gelang. Die Genossen erklärten, daß fie öfter an der Dem Kriegssekretär Taft wurde jüngst in einer Versammlung richt anerkannte Schuld, wenn er eine solche habe, büßen zu wollen, Spiße des Zuges marschiert seien, um einen Zusammenstoß mit der die Frage vorgelegt:" Was soll ein Mann tun, der auf seiner er dürfe jedoch nicht willkürlich behandelt werden. Als Antwort Bolizei zu verhüten. Es mußte von den Beugen zugegeben werden, Hände Arbeit angewiesen ist und trotz redlichen Bemühens teine darauf zog man ihm seine Oberkleider aus, um die Schläge daß die Menge den Anordnungen der Polizei feinen Widerstand Arbeit findet?" Darauf antwortete Taft in aller Unempfindlicher zu machen. An die italienische Botschaft zu entgegensetzte, und daß sich die. Teilnehmer des Buges nachher ruhig schuld und harmlosigkeit:" God knows, I don't!"" Der liebe Gott telegraphieren, wurde ihm nicht die Möglichkeit gegeben. Im Gefängnis wurde dann Leviné nochmals mishandelt. Erst zu Hause begaben. Der Amtsanwalt hatte die Abweifung des Ein- mag's wiffen, ich weiß es nicht!" So hülflos ficht der grötz Im Gefängnis wurde dann Leviné nochmals mißhandelt. Erstspruchs am 18. Januar wurde er vor den Staatsanwalt geführt. Er wurde pruchs beantragt, er wird also wohl Berufung gegen das frei Staatsmann nach Roosevelt , den die republikanische Bartei besigt sprechende Urteil anmelden. beschuldigt, zur Minster sozialrevolutionären Partei" au gehören,
Eine staatsmännische Antwort.
und den sie auf den Präsidentenstuhl sehen will, oieser Frage gegenüber.