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Nr. 70. 25. Jahrgang.

3. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt. Sontag, 22. März 1908.

fäumigen Schuhmann zu 10 M. Geldstrafe( event. 2 Tagen Haft)

Der sechste Gautag des Arbeiter- Radfahrer- Bundes sowie zur Tragung der durch sein Ausbleiben entstandenen Kosten.

Solidarität

(( Gau 9, Provinz Brandenburg )

fuurde im Berliner Gewerkschaftshaus abgehalten. Nach Begrüßung durch einige Lieder seitens der Gesangsabteilung des Berliner Radfahrervereins hieß der Gauvorsteher, Genosse Lambeck, die Delegierten wie auch die Bezirksleiter willkommen und erstattete den Gauvorstandsbericht, dem wir folgendes entnehmen:

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des Bundes.

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Biel Lärm um Nichts.

Sonn

Wochen- Spielplan der Berliner Theater. Königl. Opernhaus. Sonntag: Geschlossen. Montag: Die Hugenotten. ( Anfang 8 Uhr.) Dienstag: Der Evangelimann. Mittwoch: Die Differenzen, welche im Laufe des Entwickelungsganges der Sonnabend: Hänsel und Gretel. Tannhäuser. Donnerstag: Die Hugenotten. Freitag: Sinfoniekonzert. Vermögensverwaltungsstelle für Offiziere und Beamte zwischen( Anfang 8 Uhr.) Montag: Die Hugenotten. Die Puppenfee. Sonntag: Salome. schon mehrfach die Gerichte beschäftigt haben, beschäftigten vor- Rabensteinerin. einzelnen Gruppen der leitenden Instanzen entstanden sind und Königl. Schauspielhans. Sonntag: Geschlossen. Montag: Die gestern wieder in ausgiebiger Weise das Schöffengericht Berlin - helm. Donnerstag: Die Rabensteinerin. Freitag: Klein Dorrit. Dienstag: Das große Licht. Mittwoch: Minna von Barn mitte. Diesmal handelte es sich um eine Privatklage des General- abend: Die Jungfrau von Orleans. Sonntag: Die Rabensteinerin. Montag: majors 3. D. v. Koblinski gegen den Rechtsanwalt Dr. Aßmann, Vermögens- und Gründungsverhältnisse sowie eine durchgreifende Kompagnon. Dienstag: Die Räuber. Mittwoch: Was ihr wollt. Donners. Nenes königl. Opern Theater. Sonntag: Geschlossen. der seinerzeit die Kommanditisten vertrat, die eine Klarstellung der Deutsches Theater . Sonntag: Was ihr wollt. Montag: Der Aenderung in der Verwaltung für notwendig erachteten. Gegen tag und Freitag: Die Räuber. Dr. Aßmann sette auf der anderen Seite eine lebhafte Opposition Die Räuber. Montag: Was ihr wollt. ein, welche nach Ansicht des Dr. A. hauptsächlich vom jebigen ribattläger geleitet sein soll. Gegen diesen richtete sich infolge­dessen in erster Reihe ein Schriftstück des Dr. A., welches mehrere formale Beleidigungen und u. a. auch den Vorwurf der Urkunden­fälschung in der Form falscher Angaben vor dem Registerrichter enthielt. Das Ergebnis der fast die ganze Sigung füllenden Be­weisaufnahme war, daß der Beklagte zu 450 Mark Geld­strafe event. 30 Tagen Gefängnis verurteilt wurde.

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Augenwohl- Schwindel.

Sonnabend: Was ihr wollt. Sonntag:

Deutsches Theater ( Kammerspiele).

Lysistrata. Dienstag: Frühlings Erwachen. sistrata.

Freitag: Gyges und sein Ring.

fiftrata. Montag: Der Tor und der Tod.

Sonntag und Montag: Mittwoch und Donnerstag Sonnabend und Sonntag:

Berliner Theater. Allabendlich: Förster- Christel. Lessing - Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Rosenmontag. Abends:

John Gabriel Borkman. Montag: Nora. Dienstag: Das Tal des Lebens. Mittwoch und Donnerstag: Der Teufel.( Anfang 7%, Uhr.) Freitag: Das Tal des Lebens. Sonnabend: Der Teufel. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Rosenmontag. Abends: Der Teufel. Montag: John Gabriel Borkman. Neues Theater. Sonntag bis Mittwoch: Meißner Porzellan. Donnerstag: Simson. Freitag bis Montag: Meißner Porzellan. Neues Schauspielhaus. Sonntag und Montag: Der Dummkopf. Dienstag: Judith. Mittwoch: Der Dummtopf. Donnerstag: Alt- Heidelberg. ( njang 7 Uhr.) Freitag bis Montag: Der Dummkopf.

Trianon- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Fräulein Josette meine Frau. Allabendlich: Baron Toto. Sonntag, den 29. März, nach­mittags 3 Uhr: Fräulein Josette meine Frau.

abendlich: 2 × 2= 5. Sonntag, den 29. März, nachmittags 3 Uhr: Kleines Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Mandragola. Al­Ein idealer Gatte. Abends und Montag: 2 × 2= 5.

Komische Oper. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Carmen. Abends: Tiefland. Montag: Die Fledermaus. Dienstag und Mittwoch: Tiefland. Donnerstag: Die Fledermaus. Freitag: Ein Wastenball.( Anf. 7%, Uhr.) Sonnabend: Tiefland. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Hoffmanns Erzählungen . Abends:: Ein Maskenball. Montag: Tiefland.

Witwe. Allabendlich: Ein Walzertraum. Sonntag, den 29. März, nach­Theater des Westens. Sonntagnachmittag 3, Uhr: Die lustige mittags 3, Uhr: Die lustige Witwe.

Lustspielhaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ein toller Einfall. Abend bis Donnerstag: Banne. Freitag und Sonnabend: Bei uns da drüben. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ein toller Einfall. Abends und Montag: Bei uns da due

Abends: Der Weg zum Herzen. Montag und Dienstag: Der Weg zum Schiller - Theater O. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Kaiserjäger. Herzen. Mittwoch: Herenteffel. Immergrün. Donnerstag: Maria Stuart . Freitag: College Crampton. Sonnabend: Kaiser und Galiläer. Sonntag nachmittag 3 hr: Das Glück im Winkel. Abends: Monna Banna. Montag: Kaiser und Galiläer. Schiller Theater Charlottenburg. Sonnenseite. Dienstag und Mittwoch: Staiser und Galiläer. Donnerstag: Sonntagnachmittag 3 Uhr: Das vierte Gebot. Abends: Weh dem, der lügt. Montag: Auf der Stein unter Steinen. Freitag: Der rote Leutnant. Sonnabendnachmittag 3 Uhr: Wilhelm Tell . Abends: Stein unter Steinen. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Das vierte Gebot. Abends: Stein unter Steinen. Montag: Der

Sonnabend und

Siegfrieds Tod.

3 Uhr: Nachtasyl Abends: Hasemanns Töchter. und Montag: Die Ranpau Donnerstag und Freitag: Die Rangau und die Bogwisch. Sonnabendabend die Bogwisch Dienstag und Mittwoch: Hafemanns Töchter. und Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der gehörnte Siegfried. verzollen? Allabendlich: Der Floh im Dhr. Nächsten Sonntagnachmittag Abends: Madame Sans Gene. Montag: Die Nanzau und die Bogwisch. Uhr: Haben Sie nichts zu verzollen?

Residenz Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr Haben Sie nichts zu

Abends: Der Verschwender. Montag bis Freitag: Immer oben auf. Thalia- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die gelbe Gefahr. Sonnabend: Doktor Klapperſtorch. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Ihr Sechsuhr- Onkel. Abends und Montag: Doktor Klapperstorch.

Vor zwei Jahren zählte der Gau rund 5000 Wäitglieder, heute find bereits 10 000 Mitglieder vorhanden. Dabei ist der Gau sogar von anderen Gauen noch überflügelt worden, was ein Ansporn sein foll, die Agitation intensiver aufzunehmen. Redner stellte fest, daß alle Befürchtungen, die Zentralisation würde Schaden in die Ar­beiter- Radfahrerbewegung bringen, in das gerade Gegenteil um­geschlagen sind. Wie schon der Münchener Bundestag fonstatieren konnte, ist der Bund an die Spize aller radsportlichen Vereine ge­rüdt, er zählte damals 60 000 Mitglieder, und hat heute nahezu 100 000 Mitglieder. Ein Uebelstand sei noch das Restantenunwesen. Das Jahr 1907 begann mit der Agitation für die Reichstagswahl. Die Tätigkeit der Arbeiter- Radfahrer hat uns Achtung bei der po­litischen Partei verschafft, und ersuchte Redner als Vertrauensmann, daß jeder Arbeiterradler auch bei der herannahenden Landtagswahl überall seinen Mann stellen möge. Auch die Gauausfahrten hätten einen agitatorischen Wert. Guben sei der beste Beweis, dort habe Unter der Anklage des Betruges stand vorgestern der Direktor sich jetzt ein reges Leben entwickelt und ist zu hoffen, daß die im der Gesellschaft Augenwohl", Kaufmann Arthur Haering, vor Jahre 1909 nach Luckenwalde stattfindende Gauausfahrt der vier der sechsten Straffammer des Landgerichts I . Die Gesellschaft, ſtärksten Gaue( 9, 14, 15 und 17) Aufklärung durch die zu durch deren Geschäftsführer der Angeklagte ist, vertreibt ein Witter fahrenden Länderstreden tragen möge. Auch die Genossenschafts- Augenwohl", das in großen Reklamen in bürgerlichen Zeitungen frage sei für die Arbeiter- Radfahrerbewegung von nicht zu unter- als unvergleichlich kräftigend und wohltuend für schwache und schäßendem Wert. Die Genossenschaft Voran II fing im Kleinen überanstrengte Augen angepriesen wird. In den Reklamen werden an und hat jetzt in Berlin drei Verkaufsstellen, in Leipzig eine 6000 Flaschen Augenwohl gratis" ausgeboten und die Eigen­Filiale, die vor kurzer Zeit eröffnet wurde. Im weiteren präzi- schaften des Mittels dahin kundgegeben: es stärke die Schkraft so, fierte der Gauvorsitzende seine Stellungnahme zu der Bundes- daß sie so vollkommen wird, wie sie von Natur aus sein sollte; es fißverlegung von Chemnih nach Offenbach a. M. Die Schwierig bewahre auch in Zukunft die Augen vor Schwäche und bringe die­teiten des sächsischen Vereinsgesetzes htäten ihn dazu veranlaßt, wie jenigen, die es benutzen, in die Lage, ihre Augengläser vegzu­auch eine Rücksprache mit dem Genossen Dr. Karl Liebknecht . Raus iverfen. Das Mittel stehe einzig und unvergleichlich da, sei ein aus Sachfen!" war die Parole. Eine Einigung mit dem Rad- reelles Präparat zur Stärkung der Augennerven usw. usw. Das fahrerbund Freiheit" scheiterte an der Halsstarrigkeit der Führer Polizeipräsidium sah sich seinerzeit veranlaßt, eine öffentliche des Freiheitsbundes. Durch das Anwachsen des Gaues ist eine Warnung gegen die marktschreierische Weise der Ankündigung des Berson im Nebenamt nicht mehr imstande, die Arbeit zu bewältigen. Augenwohls" zu erlassen und mitzuteilen, daß das Präparat aus Es müsse daher in die Wege geleitet werden, daß Gaue mit 10 000 pflanzlichen Ertraften, Borsäure, Glycerin, Kochsalz, Zucker und Mitgliedern einen besoldeten Verwalter anstellen, um so der Agi- Alkohol bestehe und etwas gefärbt und parfümiert sei. Nach sach­tation besser dienen zu können. Der Kassenbericht des verständiger Ansicht hat das Mittel für Stärkung der Sehnerven Gaues balanziert mit 3163,03 m.( An Einnahmen waren: 15 Broz. feine andere Wirkung als einfaches klares Wasser. Das Präparat aus der Bundestaffe 1907 2419 M., für Flugblätter 204 M., Vor- wird in Flaschen a 3 M. und 5 m. verkauft, der reelle Wert der schuß aus der Bundeskasse 50 M., aus der Gaufesttasse geliehen Flaschen soll etwa 50 Pf. und nach der Apothekertage etwa 1 M. 40,03 M. Ausgaben: Defizit 1906 548,33 M., Vorschuß zurückgezahlt betragen. Der Angeklagte wird beschuldigt, dieses Mittel, als gute 300 M., Agitation usw. 973,45 M., Prozente an die Bezirksleiter Erfolge versprechend, einem armen Jungen angepriesen und ver­847,50 M., Bezirkstage 343,75 Mt., Vorschuß zur Gauausfahrt nach kauft zu haben, der am grünen Staar litt und inzwischen völlig Guben 150 M. usw.) Die Gaufesttasse hat einen Barbestand erblindet ist. Der 16jährige Arbeitsbursche E. war von der Augen­bon 1640,67. zu verzeichnen.. Die Mandatsprüfungskommission frankheit befallen worden, die ihm mehr und mehr das Augenlicht teilt mit, daß 11 Bezirksleiter, 40 Delegierte und zwei Mitglieder raubte. Seine Mutter las von den Anpreisungen des Augen- Beg zum Herzen. des Gauvorstandes anwesen sind. Drei Bezirksleiter und ein Dele- wohls" in den Zeitungen und ließ zunächst eine Probeflasche Hebbel- Theater . Sonntag und Montag: Vorm Tode. Der Stärkere. gierter fehlen, die sich aber teilweise beim Gauvorstand entschuldigt kommen. Alsdann begab sich der Knabe auf das Kontor der Mit dem Feuer spielen. Dienstag: Frau Barrens Gewerbe. Mittwoch: haben. Alsdann wurde das Bezirksstatut mit den dazu gestellten Augenwohl"-Gesellschaft und verhandelte mit dem Angeklagten Maria Magdalene . Donnerstag: Borm Tode. Der Stärkere. Mit dem Anträgen durchberaten. über die voraussichtliche Heilkraft des Mittels. Der Junge foll Feuer spielen. Freitag: Frau Warrens Gewerbe. beraten, als deren hauptsächlichster Punkt die Neueinteilung der nur tappend in dem Verkaufslokale zurechtfinden konnte und nach Nach der Mittagspause wurden zuerst allgemeine Anträge durch schon bei diesem Besuch so augenleidend gewesen sein, daß er sich Sonnag: Fräulein Freschbolzen. Liebe. Montag: Unbeſtiment. Friedrich Wilhelmstädtisches Schauspielhaus. Sonntagnachmittag Bezirte von 14 auf 27 eine lebhafte Diskussion hervorrief, aber im Ansicht der Anklage dem Angeklagten sofort flar geworden sein Interesse der weiteren Agitation gutgeheißen wurde. Sodann kam mußte, daß er einen dem Erblinden nahen Patienten vor sich habe, man zu den Anträgen des Bundestages, der diesmal zu Pfingsten der sofort hätte augenärztliche Hülfe in Anspruch nehmen müssen Sämtliche Bundesvereine gelten vom 1. Juli 1908 ab als Bahlstellen angepriesen und ihm anempfohlen haben, es ein Jahr lang zu in Berlin stattfindet. Es wurden u. a. folgende Anträge gestellt: Trotzdem soll der Angeklagte dem Jungen sein Präparat bestens Das Einschreibegeld foll 75 Bf. betragen; der monat- gebrauchen, dann würde es gewiß geholfen haben. Der arme liche Beitrag 30 Pf. wovon 5 Pf. den Zahlstellen verbleiben, außer- Junge brauchte auch hoffnungsfreudig 7 Flaschen des Wunder- 3 dem tann ein Ortsbeitrag von 20 Pf. mit Zustimmung des Gau- mittels, seine Augen wurden aber immer schlechter und schließlich und Bundesvorstandes erhoben werden. In Gauen von 10 000 Mitgliedern ist ein besolbeter Beamter auf Kosten des Bundes an- riet ihm der Angeklagte selbst, schleunigst einen Augenarzt aufzu­zustellen. Auch kann der Bundesvorstand in Gauen, welche die Mit- fuchen. Als der Patient nun zum Prof. Dr. Fröhlich kam, war er auf beiden Augen schon fast ganz erblindet. Prof. Fröhlich nahm gliederzahl von 10 000 noch nicht erreicht haben, aber dieses als not- eine Operation vor, diese hatte aber feinen Erfolg mehr, der Knabe wendig erscheint, die Anstellung eines befoldeten Beamten gewähren. ist vielmehr jetzt völlig des Augenlichtes beraubt. Der Sachver­Die Unterstützungsfäße bei Radunfällen sollen ebenfalls eine ständige Prof. F. bezeichnete das Augenwohl" als ein völlig in­Erweiterung erfahren, und zwar in Abstufungen von 13-26 Wochen differentes Mittel gegen Augenübel. Das Schöffengericht hatte in und von 6-12 m. pro Woche Das Abrechnungsformular soll ver- dem Vorgehen des Angeklagten die Kriterien des Betruges erblickt einfacht werden usw. Die Genossenschaftsfrage wurde durch ein kurzes Referat des Genossen Wittig erläutert. Redner und ihn zu 100 Mark Geldstrafe event. 20 Tagen Gefängnis ver­urteilt. Hiergegen hatte der Angeklagte Berufung eingelegt. Der zeigte an der Hand statistischen Materials, wie sich das Unternehmen erblindete junge Zeuge bekundete, daß ihm das Mittel als erfolg bon den kleinsten Anfängen der Genossenschaft Boran II in einer Privatwohnung zu einer offenen Handelsgesellschaft( Solidaritäts- reich angepriesen worden war. Das Berufungsgericht fah keine Fahrrad- Industrie) mit drei offenen Verkaufsstellen in Berlin und Beranlassung, an dem ersten Urteil, welches es für sehr miloe einer fürzlich eröffneten Filiale in Leipzig entwickelt habe. Er gab hält, etwas zu ändern. Die Berufung wurde verworfen. den Umsatz bekannt, der sich von Jahr zu Jahr verdoppelt habe. Es könne nur zum Nußen für die Arbeiterradfahrer sein, wenn diese ihren Bedarf hier deckten. Verschiedene Firmen hätten aber auch der Gesellschaft einen Strich gemacht, so u. a. eine große Firma in Brandenburg , die die Waren nicht liefern wollen, wenn zu derartigen Preisen mit 10 Broz. Rabatt an die Arbeiter ab­gegeben würde. In 33 Orten hätte die Gesellschaft Anschluß und Ein Schadenersatzanspruch gegen die parteilose" oder bürger. weitere Anträge mit Bareinlagen lägen vor. Die Konsumgenossen- liche Zeitung, durch deren Inserat die Mutter des Erblindeten zum schaft wächst und die Bundesgenossen hätten den Vorteil. Der Kauf des Augenwohls und Verzögerung der Operation veranlaßt Antrag: Das Solidaritäts- Fahrradhaus in Regie des Bundes zu wurde, dürfte am Plaze und nicht aussichtslos fein. übernehmen, wurde dann mit großer Mehrheit angenommen. Alsdann wurden 22 Kandidaten zum Bundestag nominiert, wovon jedoch nur 13 zu wählen sind. Unfall beim Verweilen in einem Abbruch. Zum Gauvorsitzenden wurde Ge­nosse Ad. Petruschte- Berlin gewählt, da Genosse Lambed eine Wieder- Der Vorarbeiter Albert Hute in Jiversgehofen hatte von dem wahl ablehnte. Genosse Ritter ersuchte die Sportsgenossen, die Fest Bauunternehmer H. in Erfurt einen Ofen und Türen des im tommission zum Bundestag tatkräftiger zu unterſtüßen betreffend Abbruch befindlichen Lindnerschen Hauses zu Erfurt gekauft. Als Reigenfahren, auch mögen sich alle am Bundestag teilnehmenden er diese Gegenstände mit seinem Bruder am Tage darauf abholen Genossen baldigst melden, damit für sie auch genügend Quartiere be- wollte und beide in dem Erdgeschoßraum verweilten, wo sich diese Gebr. Herrnfeld Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Es lebe sorgt werden können. Durch den Vertrauensmann wurden sodann Sachen befanden, stürzte die Decke des im Abbruch befindlichen das Nachtleben. Allabendlich: Papa und Genossen. Salomonisches Urteil. die Arbeiterradfahrer von Beeskow und Umgegend aufgefordert, Hauses ein und wurden beide von den Schuttmassen berschüttet Nächsten Sonntagnachmittag 3 liht: Es lebe das Nachtleben. ihre Pflicht zu tun behufs Gewinnung eines Versammlungslotals, und erheblich verlegt. Für die Folgen des Unfalles machen fie frau von Orleans . Abends: Hofgunst. Montag: Flachsmann als Erzieher: Bürgerl. Schauspielhaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Jungs sich auch eventuell zur Agitation bereitzuhalten. Hierauf wurde den Bauunternehmer H. verantwortlich und haben neben Schaden- Dienstag: Anne- Liese. Mittwoch: Die Geyer- Wally. Donnerstag: Strieg der Gautag mit einem dreifachen Frisch auf!" geschlossen. erfazansprüchen wegen Beschädigung ihrer Kleider und wegen im Frieben. Freitag: Das Evangelium. Sonnabend: Bar und Zimmer­Minderung wegen ihrer Erwerbsfähigkeit Renten gefordert und mann. Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Unbestimmt, Montag, den auch die Verurteilung des Beklagten zum Ersag aller weiteren 30. März: Haus Lonei. Schäden begehrt. Parodie Theater. Sonntagnachmittag 3%, Uhr: Nero. Tann Allababendlich: Die Rabensteinerin oder: Ein Das Landgericht Erfurt erkannte den Klageanspruch dem häuser. Rosenmontag. Grunde nach für gerechtfertigt an. Die Berufung des Beklagten 3%, Uhr: Nero. Tannhäuser. Rosenmontag. Anfang 8%, Uhr. Sonntags Walzertraum. Nachtasyl. Rosenmontag. Nächsten Sonntagnachmittag wurde von dem Oberlandesgericht Raumburg zurüdgewiesen. 8 Uhr. Ein Schuhmann als Opfer der Wahlrechtsdemonftrationen. Beide Borinstanzen lassen dahingestellt, ob der Beklagte für die Am Sonnabend sollte die 150. Schöffenabteilung Amtsgericht Handlungsweise seines Vorarbeiters gemäß§ 831 des Bürgerlichen Berlin- Mitte entscheiden über ein polizeiliches Strafmandat, durch Gesetzbuches verantwortlich ist, indem sie annehmen, daß den Be­das dem Sattler Schrader die übliche eine Woche Haft zudittiert flagten ein eigenes Verschulden nach§ 823 des Bürgerlichen Gesetz­worden war, weil er am Abend des 9. Januar nach Schluß der buches trifft. Dieses Verschulden findet das Oberlandesgericht Wahlrechtsversammlungen sich an einer Straßendemonstration be- darin, daß der Beklagte, obgleich ihm der durch die Arbeiten des teiligt, durch lautes Schreien ruhestörenden Lärm erregt, den An- Vorarbeiters herbeigeführte äußerst gefährliche Zustand der dann Spezialitäten. Allabendlich: Madame Hanako. Spezialitäten. eingestürzten Giebelwand bekannt war, dennoch die Kläger etwa ordnungen der Polizeibeamten nicht Folge geleistet habe, und so 10 Minuten lang in dem gefährdeten Raum verweilen ließ, an= weiter. Ginstweilen wurde aber nicht der Angeklagte abgeurteilt, statt sie sofort hinauszuweisen. Auch hätte er, wie das Ober- Mal sondern der Schutzmann, der ihn an jenem Abend festgenommen landesgericht ausführt, die verkauften Gegenstände an einem und ihm das Strafmandat besorgt hatte; derfelbe war als Beuge sicheren Orte unterbringen müssen. Ein Verschulden der Kläger 7 br. geladen worden, doch hatte er sich nicht zum Termin eingefunden, berneint das Oberlandesgericht, da der fortgeschrittene Zustand Folies Bergère . Allabendlich: Guerrero u. a. Spezialitäten.( An obwohl die festgesette Zeit längst vorüber war. Zunächst wurde in des Abbruchs, insbesondere die Wegnahme der Fußböden und der fang 8 Uhr.) die Verhandlung eingetreten. Da aber dieser Beuge auch in- gefährliche Zustand der Giebelwand von außen nicht erkennbar waren. Auch nimmt das Gericht an, daß die Kläger darauf ver­zwischen nicht tam, so wurde von dem Amtsanwalt, der den Schutz- trauen durften, daß eine Gefahr ausgeschlossen sei, weil der Bau­mann nicht entbehren zu können meinte, beantragt, die Sache zu meister selbst mit ihnen in dem Hause weilte. bertagen und dem Ausgebliebenen eine Geldstrafe von 10 M. auf- Die vom Beklagten eingelegte Revision wurde vom 6. Rivil­guerlegen. Das Gericht beschloß Bertagung und berurteilte den senat des Reichsgerichts zurüdgewiesen.

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Gerichts- Zeitung.

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Wegen desselben Mittels ist der Angeklagte, wie unsere Leser sich entsinnen werden, wegen Verstoßes gegen eine recht bedentliche sächsische Polizeiverordnung, die übermäßige Reklame unter Strafe stellt, kürzlich in Sachsen verurteilt. Wir hatten damals darauf hingewiesen, daß eine Verurteilung wegen Betruges zutreffender gewesen wäre.

Neues Operetten Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Opern­ball. Allabendlich: Der Mann mit den drei Frauen. Nächsten Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Opernball.

Säckingen. Abends: Fra Diavolo. Montag: Die Zauberflöte. Dienstag: Lorking Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Trompeter von Martha. Mittwoch: Figaros Hochzeit . Donnerstag: Fra Diavolo. Freitag: Figaros Hochzeit . Sonnabend: Fidelio. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Undine. Abends: Der Wildschüz. Montag: Unbestimmt.

mege. Abends: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Die Spree - Athener . Luisen- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Des Mädchens Lebens­Mittwoch: Des Mädchens Lebenswege. Dienstag: Unsere Don Juans. Donnerstag: Unsere Don Juans. Freitag: Robinsons Eiland. Sonnabend­nachmittag 4 Uhr: Klein- Däumling. Abends: Unser Dokter. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Abends und Montag: unsere Don Juans.

Zentral Theater. Allabendlich: Ein seltsamer Fall.

Bernhard Rose- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Die Heiratsfalle. Abends und Montag: Ontel Toms Hütte. Dienstag: Die Heiratsfalle. Mittwoch: Der Beilchentreffer. Donnerstag: Romeo und Julia . Freitag: Dntel Toms Hütte. Sonnabendnachmittag 4 Uhr: Rotkäppchen. Abends: Dntel Toms Hütte. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Romeo und Julia . Abends und Montag: Onkel Toms Hütte.

Theater an der Spree . Sonntagnachmittag 3 Uhr: Unter Spiritisten. abends und Montag: Ein Verbrecher. Dienstag: Unter Spiritisten. Mittwoch und Donnerstag: Ein Verbrecher. Freitag: Unter Spiritisten. Sonnabend: Ein Verbrecher. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Unter Spiritisten. Abends und Montag: Ein Verbrecher.

Metropol Theater.

Sonntagnachmittag 3 Uhr: Neuestes Aller­neuestes, abendlich: Das muß man seh'n! Nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Neuestes Allerneuestes. Casino Theater. Sonntagnachmittag 4 Uhr: Die Freuden der Säuslichkeit. Allabendlich: Ein Dorfroman. Nächsten Sonntagnachmittag 4 Uhr: Die Freuden der Häuslichkeit.

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Figaro Theater. Allabendlich: Paris . Die Klaue. Unterm Bett. Apollo Theater. Heute und nächsten Sonntagnachmittag 3%, Uhr: Familienvorstellung. Allabendlich: Yvette Guilbert . Mitislaw der Moderne. Spezialitäten. Walhalla- Theater. Spezialitäten.

Passage- Theater. Heute und nächsten Sonntagnachmittag 3 Uhr: Wintergarten. Allabendlich: Spezialitäten. Reichshallen Theater. Allabendlich: Stettiner Sänger. Folies Caprice. Allabendlich: Jeunesse dorée. Paragraph 343. was andres. Carl Saverland- Theater. Spezialitäten. Anf. 8 Uhr. Sonntags

Urania- Theater. Taubenstraße 48/49. Sonntag, Dienstag, Donnerstag, zweiten Katarakt. Montag, Mittwoch und Freitag: Kairo und die Pyra­miden. Mittwochnachmittag 4 Uhr: Frühlingstage an der Riviera. Sonn abendnachmittag 4 Uhr: Ueber den Brenner nach Venedig . Sternwarte, Invalidenstr. 57-62.

Sonnabend, den 28. und Sonntag, den 29. März: Tine Nülfahrt bis zum