die Arbeit an den Vorabenden von Sonn- und Feiertagen bereits[ wahl im Dбeramt Nürtingen für Genoffen Seeger, der seinem Telegramm aus Bar Reschid erklärt er, daß die Verwendung um 3 oder 4 1hr aufhöre, damit die Arbeiter genügend Zeit fein Mandat niedergelegt hat, findet am 24. April statt. Unser der französischen Artillerie am 15. März die übliche war und sich hätten, ihre Einkäufe zu machen. Bevor nicht diese Bedingungen Kandidat ist Genosse Gemeinderat Kenngott Eßlingen. erfüllt seien, müsse es bei dem gegenwärtigen Zustand bleiben.
Die alte Jesuitentaktik des Zentrums: Jm Prinzip" sind die Ultzamontanen für alle möglichen Freiheiten und Rechte, in der Bragis machen sie dann soviel Einschränkungen und Vorbehalte, daß von der Sache nichts übrig bleibt. Es versteht sich, daß der biedere Zentrumsmann jene Borbedingungen nur ftellt, weil er weiß, daß sie nicht erfüllt werden und infolgedessen auch aus der Sonntagsruhe nichts wird.
gegen einen 3000 Mann starken Feind richtete. Die Franzosen hätten keine Gewalttat oder Plünderung begangen. Sie hätten im Gegenteil Frauen, Kinder, Greise, die von ihren Angehörigen im Stich gelassen worden seien und auch Feinde, die sich ergeben hätten, bei sich aufgenommen. Er habe dreihundert Zelte anzünden lassen, um eine Repreffion auszuüben und um zugleich Plünderungen durch Leute, die den Kolonnen zu folgen pflegen, unmöglich zu machen. am Rande. Es fragt sich aber, welchen Anlaß die Sorrespondenten Daß General d'Amade teine Greuel zugeben wird, versteht sich bürgerlicher französischer Blätter gehabt haben könnten, die Truppen ihrer eigenen Nation ungerechterweise anzufchwärzen. Denn aus französischer Quelle stammen die Meldungen vom Gemegel des 15. März.
Bourges , 28. März. Jn Charost tam es bei der Musterung au zu ernsten Zwischenfällen. Die Rekruten fanden sich unter Absingung der Internationalen ein und griffen einen Sauptmann, der sie zum Schweigen bringen wollte, tätlich an. Auf das im Zusammenhang mit den Weinunruhen strafverfekte 17. Infanterieregiment wurden Hochrufe ausgebracht.
Ein anderes Mitglied der Handwerkskammer verlangt, daß nicht nur an den Vorabenden der Sonn- und Feiertage die Arbeit Zeitungsreklame und Nationalistenradau. ruhen müsse, sondern auch die Wirtschaften geschlossen Paris , 28. März. Das Blatt Patrie française" beranwerden. Endlich ließ sich auch einer vernehmen, der die gese staltete gestern eine Versammlung als Protest gegen die liche Sonntagsruhe überhaupt bekämpfte; es Ueberführung 3olas nach dem Pantheon. Im müsse jeder die Sonntagsruhe selber machen können; die weitere Anschluß daran tam es zu Strawallen. Die VersammlungsAusdehnung führe zur Erhöhung der Faulenzerei. teilnehmer verließen lärmend das Lokal. Da sich die Polizei als Schließlich wurde folgende vom Vorstande eingebrachte Refo- ungenügend erwies, die Ordnung aufrecht zu erhalten, mußte Iution angenommen:" Die Handwerkskammer sieht in der Be- wurden verlegt, darunter ein Polizeioffizier. Fünfzig Berhaftungen Munisipalgarde herangezogen werden. Mehrere Personen schränkung der Verkaufszeit an Sonntagen eine schwere Schädi wurden vorgenommen, von denen eine Anzahl aufrecht erhalten gung aller derjenigen Handwerker, die Inhaber von Laden worden find. geschäften sind und beschließt, sich mit aller Entschieden Italien . heit dagegen auszusprechen, und beauftragt den Kammervorstand, mit allen gefeßlichen Mitteln dafür einzutreten, Nafi. daß die Vorlage zur Aenderung der gefeßlichen Bestimmungen über die Sonntagsruhe nicht Gesetz wird."
Wie man sicht, geben die kleinen Scharfmacher im Handwert ihren großen Kollegen in der Industrie an Arbeiterfeindlichkeit
nichts nach.
Opfer des Journalistenstreiks.
%
Die hein. We ft f. 3 tg." sendet an verschiedene Redaktionen ein Rundschreiben, das auch uns auf den Tisch geflogen ist, denn der Wind war eben höflicher als das Scharfmacherblatt. In diesem Schreiben sucht sie die Maßregelung ihres Bertreters Harnisch wegen seiner Teilnahme an dem Journalistenstreit zu rechtfertigen. Sie erhebt gegen Herrn Harnisch eine Reihe ehrenkränkender persön liche Vorwürfe und behauptet, daß feine Kündigung bereits am 24. Januar für den 1. April 1908 verabredet war. Dann heißt es weiter:
"
Rom , den 25. März. Die Kammer hat am 24. d. M. den Wahlkreis Trapani für erledigt erklärt und somit das Urteil des obersten Gerichtshofes vollststreckt, das den Erminister Nafi auf vier hat die Stammer gezeigt, daß sie die von Nafi eingelegte NichtigkeitsJahre der bürgerfichen Ehrenrechte beraubt. Durch diese Entscheidung beschwerde gegen das Urteil als wertlos ansieht und auf dem Standpunkt steht, daß es keine Instanz über den Senat als dem obersten Gerichtshof geben fann, fomit ohne Appell entscheidet. Dieser Standpuntt entspricht sowohl der Logit als dem allgemeinen Rechtsbewußtsein. Es ist in der Tat nicht einzusehen, wie die gemeinen Gerichte, die sich selbst für inkompetent erklärt haben, jeg zuständig sein können, um über den Rekurs zu entscheiden. Dänemark .
Gegen den Justizminister.
Aus der Kammerdebatte ist noch die folgende Stelle des Vermerts wert: Marineminister Thomson rechtfertigte die Ausschiffung von Marinesoldaten des Kreuzers" Galilée" in Casablanca mit der Abficht, ein Blutbad unter den Europäern und die Plünderung der Stadt zu verhindern. Es sei allerdings Tatsache, daß das Bombardement und die Ausschiffung einer Unflugheit zuzuschreiben seien.( Lebhafter Beifall.) Also eine Unklugheit hat das Blutbad von Casablanca verschuldet. Der Marineminister hat sich sehr schonend ausgedrückt.
-
Roosevelts Botschaft hat in Arbeiterkreisen eine große Enttäuschung hervorgerufen. Viele glaubten, daß die verschiedenen letzt hin stattgefundenen Konferenzen mit dem Gewerkschaftsführer deffen erklärt sich Roosevelt gegen den Bontott und gegen die Gompers den Präsidenten eines Besferen belehrt hätten. Statt Verbreitung von Boykotttisten; nur den Streit will er als berechtigt im Kampfe der Arbeiter mit den Unternehmern anerkennen. Die Kapitalisten haben ihn vollständig in ihre Gewalt bekommen", fagen jegt die Arbeiter, die bisher noch an Roosevelts ehrlichen Abfichten glaubten. Samuel Gompers wird gedrängt, etwas zu tun", um die Macht der organisierten Arbeiter zu zeigen. Es ist anzunehmen, daß diese Erkenntnis bei den Wahlen im Herbst ihre Früchte tragen wird.
"
Aus der Partei.
Als folche
Kopenhagen , 28. März.( Eig. Ber.) Die sozialdemokratische Fraktion hat am Donnerstag im Foltething den Antrag eingebracht, Der Borstand der italienischen Sozialdemokratie und die Konföderation Auf die Nachricht vom Journalistenstreit erhielt er telegraphischi uchung der Administration des Juftizministers eine parlamentarische Kommission zur Unterder Arbeit. die Weisung, Gröber zu schneiden aber im übrigen Iberti einzusehen. Während der Dauer der Untersuchung den Reichstagsbericht zu liefern. In einem gleichzeitig abgehenden soll der Minister sein Amt niederlegen. Der Antrag stübt fich Rom , 25. März.( Eig. Ber.) Das Exekutivkomitee des italienischen Barteivorstandes hat sich Brief wurde dies dahin erläutert, Gröber habe die Journaliſten auf den Baragraphen 46 der Verfassung, der jeder der beiden genötigt gefehen, gegen die Konföderation der Arbeit Stellung zu schwer beleidigt und könnte deshalb boykottiert werden; auf den gesamten Reichstagsbericht könne die„ Rheinisch- Kammern das Recht gibt, zur Untersuchung wichtiger Angelegen nehmen, um einer Verquidung und Vermengung der Aufgaben von Westfälische Zeitung" nicht verzichten. Alle fich am Abend heiten Kommissionen zu bilden, die von den öffentlichen Behörden Partei und Gewerkschaftsbewegung vorzubeugen. Die Konföderation desselben Tages herausstellte, daß die gesamte Breffe befchloffen wie bon Privatleuten die nötigen Aufklärungen fordern fönnen. der Arbeit ist bekanntlich die Zentralorganisation der gewerkschaftDer höchste Sachverwalter der dänischen Justiz, im Nebenamt lichen Zentralverbände und der Arbeitskammern. hatte, in den Streit einzutreten, schloß fich die Rh.-W. 8." ihm Sparkassenvorsitzender, Butterhändler, Ziegeleibefizer, Grundstüd ist sie die berufene Leiterin der Gewerkschaftsbewegung. an; veröffentlichte zweimal Artikel darüber und hat vom Reichs spekulant usw., versteht es bekanntlich sehr gut, feine Privat. Im Erekutivkomitee der Konföderation sind nun aber ausschließlich tag genau wie andere geitungen nichts anderes bracht als die Erklärungen der Regierungsvertreter. Die Sineingeschäfte mit dem Ministeramt zu berquiden. Die durch Beweise Ultrareformisten vertreten, die im Sinne Turatis und Bonomis, die ziehung des Auslandes erschien der Rh.-W. 8." beim Journalisten begründeten Enthüllungen und wuchtigen Angriffe, die schon seit Gewerkschaftsbewegung als das hauptsächliche Organ proletarischer ftreit ebenso unwürdig und ungehörig wie bei irgend einem anderen geraumer Zeit die Sozialdemokratie und namentlich Genoffe Bolitit ansehen. Daß fie diefer ihrer Anficht praktische Form geben Borgbjerg gegen Alberti richteten, haben nun auch sogar die Konser wollten, hat zu dem heutigen Konflikt geführt. Die Konföderation hat nämlich für den 30. und 31. März in vativen und Freikonservativen zu der Ueberzeugung gebracht, daß eine Busammenfunft bon Vertretern der äußersten eine Untersuchung notwendig ist. Alberti fuchte sich dadurch zu retten, daß er den konservativen Abgeordneten Bird aufforderte, Linken, der Genossenschaften, Hülfskaffen, Arbeiterkammern die Beschuldigungen, die dieser im Folkething gegen ihn erhoben und Gewerkschaften fowie ber hatte, in der Presse oder sonstwie öffentlich zu wiederholen, damit berufen, um über eine allgemeine Agitation für eine Amnestie Freidenter Verbände er ihn wegen Beleidigung berklagen könne. Solch ein Injurien- der jüngsten Opfer des Klaffenlampfes zu beraten. Eine solche prozeß, der sich jahrelang hinziehen kann, wäre dem Minister wohl Agitation scheint geboten gegenüber den wahrhaft vernichtenden ein willkommener Ausiveg. Urteilen, die in den letzten Monaten gegen Streifende Arbeiter und überhaupt gegen Organisierte gefällt wurden. Natürlich hatte der Parteivorstand die Einladung zur Teilnahme an der Zusammenkunft angenommen. Nun teilt auf einmal die Konföderation mit, daß man auf der geplanten Skonferenz über ein praktisches Brogramm ogialer Reformen beraten werde, was im Grunde darauf hinaus23ab1blod für die nächsten Barlamentswahlen zu beraten. läuft, die Plattform für einen demokratisch en
Streif.
Als Herr Harnisch diese Bemerkung zu einer Bloßftellung der von ihm vertretenen Beitung zu benutzen fuchte, tourde er selbst verständlich ohne weiteres entlaffen. Der Austritt des Herrn Harnisch stand also bereits fest am 24. Januar 1908. Er ist unmittelbar bor feinem Austritt entlassen worden, nicht, weil er fich jetzt mit der Presse solidarisch erklärte, sondern weil er in genz unqualifizierbarer Beise die Zeitung, die er bertreten sollte, bloßzustellen versuchte.
Sot Für uns ist die Sache hiermit erledigt.
luch aus dieser Darstellung geht hervor, daß die Zeitung von Herrn Harnisch Berichte verlangte und die Erklärungen der Regierungsvertreter auch tatsächlich brachte. Jedenfalls steht fest, daß die Rh- W. 8tg." Herrn Harnisch gerade in dem Moment auf Knall und Fall entließ, als er sich anständig benahm.
"
cine
Dieses auf
Der reaktionäre Publisist Scharapoto veröffentlicht im" Swet" Schilderungen der Zustände in der Schwar3nteer flotte, die die phantastischen Flottenprojekte der Regierung in ganz eigen tümlichem Lichte erscheinen lassen. Herr Scharapow schildert die Der Journalistenstreit hat übrigens noch ein weiteres Bustände im Kriegshafen von Sebastopol folgendermaßen: Natürlich machte diese Erweiterung der Aufgaben der Konferenz Opfer gefordert, das allerdings nicht groß ist. Die Deutsche Tagesztg." hat den letzten fargen Neft ihres Verstandes verloren zwei feindliche Lager. Die Mannschaften haben jede Spur von der tonföderation der Arbeit getroffen worden war, wonach Die Matrofen und Offiziere( auf den Striegsschiffen) bilden den Parteivorstand ſtubig. Um so mehr, als im vorigen Jahre ein Abkommen zwischen dem Parteivorstand und dem Ausschuß und beschuldigt uns unter allerlei Beschimpfungen des Streit Subordination und Disziplin eingebüßt. Gin alter Admiral er die Stonföderation fich die Leitung der Gewerkschaftsbewegung und bruchs, weil wir eine Rede Rebels nach Beendigung des zählte mir mit Tränen in den Augen, daß er es bermeide, den die Partei sich die der politischen vorbehielt. Das Blatt behauptet, daß ein Striegsfutter zu benußen, um nicht gezwungen au fein, freche und einer Bufammenkunft in Florenz getroffene Abkommen hätte auf alle Streits nachgetragen haben. ihn direkt herausfordernde Unterhaltungen der Matrofen anzufälle diejenigen binden müssen, die es abschloffen, also auch den AusBeschluß bestände, wonach über die während während des Streifs hören, denen eine Bemerkung zu machen, ihm der Mut fehle." gehaltenen Reden nie mehr berichtet werden dürfte. Ein Und die Marinewerkstätten? Sie bestehen aus einem un solch unsinniger Beschluß ist natürlich nicht gefaßt worden und konnte geheuren Stontingent vollkommen verderbter, zügellofer und gewaltnicht gefaßt werden, da ja bei der Beschlußfaffung auch sozial- tätiger Arbeiter, deren Nähe ein Offizier sogar bei hellen Tage demokratische Journalisten mitgewirkt haben. Ein solcher Beschluß nicht gefahrlos paffieren darf. wäre gerade so unfinnig, als wenn streifende Arbeiter die Bedingung stellten, daß vor dem Streit angefangene Arbeiten nie mehr beendet
werden dürften.
An die Adreffe der Freifinnigen richtet sich nachfolgende Kundgebung ber 3 entralstelle der rtschrittlichen Arbeiterschaft":
Alle sind hier überzeugt, daß es eine Schwarzmeerflotte über haupt nicht mehr gibt. Sie besteht aus zwei Teilen: was nicht revolutionär ist, fann bloß als Theaterrequifit dienen, und was nicht zu solchem Requisit gehört, ist durch und durch revolutionär. Ist denn das nicht ein Theaterrequisit ein Panzerschiff ohne anvertrauen darf?" Geschoffe? Gs fragt sich aber, ob man den Panzerschiffen Geschoffe Finnland.
-
"
schuß der Konföderation der Arbeit. Ferner mußte es befremden, daß man wichtige Entscheidungen einer Konferenz wie der geplanten, aller möglichen Organisationen teilnehmen, meist Leute, die anheimſtellen will, an der bunt zusammengewürfelt" Bertreter Arbeitskammern, als Redakteure, Abgeordnete usw. fich an den nicht einmal delegiert wurden, sondern als Sefretäre von Beratungen beteiligen. Um zu dieser Konfufionspolitik neuen Genres nicht die Hand zu bieten und um auch die Konföderation Der Arbeit nicht als politische Organisation des Proletariats anzus erkennen, hat nun das Grekutivlomitee des Barteivorstandes im Avanti" vom 25. d. M. die folgende Erklärung abgegeben: Die geplante Konferenz steht im Widerspruch mit der Uebereinkunft bon Florenz, die der sozialistischen Partei die Leitung der politischen Bewegung des Proletariats auspricht: Wenn trozdem der Parteiborstand der Einladung zu der Sonferenz Folge leiftet, so erklärt er ausbrücklich, daß er an feiner Beschlußfaffung teilnimmt, die direkt oder indirekt die Parteipolitik angeht. Was auf diesem Gebiete von der des Verfassungsausschusses über die Sicherung der recht- Mehrheit der Konferenz beschlossen werden würde, könnte für die lichen Stellung Finnlands eingebrachten Antrag an, Partei mur den Wert von Meinungen haben, die von mehr oder welcher ein Mißtrauensvotum gegen das Verwaltungsdepartement weniger freundlicher oder feindlicher Seite fämen. Diese Haltung des Senates enthält. Die Altfinnen( Suometarianer) enthielten fei dem Vorstand durch die Parteitagsbeschlüsse vorgeschrieben. sich der Abstimmung. Infolge des Konflikts hat Genoffe Rigola, der Sekretär der Konföderation der Arbeit ist, feine Stellung als Mitglied des Barteivorstandes niedergelegt.
" Die Zentralstelle der fortschrittlichen Arbeiterschaft erblidt in r Zustimmung freifinniger Abgeordneter zum SprachenEin Mißtrauensvotum. ompromiß nicht nur eine Preisgabe fundamentaler liberaler Helsingfors, 28. März. Nach sechzehnstündiger Debatte nahm rundsäße, sonden vor allem einen Aft, welcher der Arbeiterschaft, der Landtag heute früh 5 Uhr mit 71 gegen 47 Stimmen amentlich der rheinisch- westfälischen, ein Stück ihres Koalitions- einen von den Sozialdemokraten aus Anlaß des Berichts rechts nimmt. Die Zentralstelle fordert daher die freifinnigen Abgeordneten auf, das Sprachenkompromiß bei der Lefung im Plenum abzulehnen oder wenigstens eine Bestimmung zu schaffen, nach der gewerkschaftliche Versammlungen von den Sprachenverbot ausge fchloffen sind. Die fortschrittliche Arbeiterschaft hofft, daß die frei finnigen Abgeordneten diesen Wünschen Rechnung tragen werden, sonst würde den fortschrittlichen Arbeitern nichts anderes übrig bleiben, als die Ronfequenzen aus dem Verhalten der frei finnigen Abgeordneten zu ziehen."-
Der unvorsichtige Leutnant.
Cürkei.
Die mazedonischen Reformen.
Marokko.
Die dementierten Militärgrenel.
Gemeindewahlerfolge.
In Wiefau bei Bunzlau ( Schlesien ) wurde sowohl in der weiten Slaffe wie in der dritten Klasse je ein Sozialdemokrat mit großer Majorität gewählt.
Der englische Vorschlag, einen von der Türkei unab hängigen Generalgouverneur für Mazedonien zu ernennen, ist jetzt auch von der russischen Regierung abgelehnt worden. Der Leutnant Artur Bullerich vom Infanterie- Dagegen haben sich die meisten Großmächte mit den von uns Ebenso find Deutschland und Oesterreich Gegner dieses Vorschlags. Regiment 72 in Bernburg wurde vom Kriegsgericht in alle gestern mitgeteilten russischen Vorschlägen in den Haupt- Aus den Organisationen. Die Mitgliederzahl des sozialwegen Beleidigung einer Wache und Ver- punkten einverstanden erklärt. demokratischen Vereins Nürnberg stieg im Jahre 1907 greifens an einem Vorgesezten zu zwei Jahren von 8800 auf 11 800. Zurzeit beträgt die Zahl der Mitglieder und einen Tag Feftungshaft und Dienstentlassung verurteilt. 12 500, fie ist also feit den Wahlen um nahezu 4000 gestiegen. Wie konnte der Mann auch so unbesonnen sein, sich an Solche Niederritte tann man sich gefallen lassen. Birka 40 Proz einen Vorgesetzten zu vergreifen! Hätte er sich an einem Schod Mit großer Entrüftung haben in der Freitagssigung der der Reichstagswähler sind jest politisch organisiert. Die Nürnberger Untergebener vergriffen, wäre er billiger babon- franzöfifchen Stammer die Regierungsvertreter die Anlagen auf 13 000 zu steigern. Die Einnahmen betrugen 1906 37 865 97., Genoffen hoffen bis zum diesjährigen Parteitag die Mitgliederzahl gekommen! Jaurès gegen das marokkanische Erpeditionskorps bestritten. Es Immerhin wurde er als Offizier doch nur zugegen den Aufdeder der llebel, bas er das Baterland und in letzterem Vetrage find die Kosten zweier Wahlen zum Reichstag fehlte nicht an den üblichen Beschuldigungen der Nationalen" 1907 56 167 M., die Ausgaben 1906 22 041 W., 1907 41 536 M., Festung verurteilt. Ein Gemeiner" hätte wahrscheinlich Sie Armee vor dem Auslande herabgesetzt habe. Gehorsam dem hat auch eine gewaltige Steigerung der Bureauarbeiten mit fich gedaß und zum Landtag) mit einbegriffen. Der Auffchwung des Vereins 8uchthaus erhalten. Verlangen der Minister hat denn auch die Kammer zum Schluß die Ergänzungstrebite für Marollo mit großer Mehrheit bracht, so daß zur Anstellung eines zweiten Beamten geschritten bewilligt und eine von Jaurès eingebrachte Resolution, die die Re- werden mußte. Als folcher wurde in der Mitgliederversammlung Sicheren Nachrichten zufolge wird die Einberufung des gierung auffordert, ihren Versprechungen nachzukommen und der vom Mittwoch der Genoffe Ostar Rieß, der in der Partei schon württembergischen Landtages in der lezten Woche des Kammer die Dokumente über die Ausschiffung der Marinesoldaten längere Zeit agitatorisch tätig ist, aus der Reihe von vier vorApril erfolgen. Der Bezirkerat des Stadtbezirtes Stuttgart hat in des Streuzers Galilée" und die Greignisse des 15. März der Stom- gefchlagenen Genoffen gewählt. feiner Eigenschaft als Oberamtswahltommiffion in feiner legten miffion für die auswärtigen Angelegenheiten zu überweisen, ferner Betrügerische Ruffen. Die Pfälzische oft zu Sigung festgestellt, daß nach dem Ergebnis der Landtagswahl vom die Aktion Frankreichs auf die Häfen zu beschränken und den Sul- Ludwigshafen meldet, daß sich zwei Ruffen bei dem Vor5. Dezember 1906( Proporzwahl) an Stelle des verstorbenen tanen gegenüber Neutralität zu bewahren, mit 425 gegen 83 Stimmen fitzenden bes sozialdemokratischen Vereins Ludwigshafen mit Namen Genoffen Kloß Genoffe Georg Reidel, zweiter Borfigender des abgelehnt. Jakob Weiner aus Wilna und Wassily Tschernikow aus Pavlovst beutfchen Metallarbeiterverbandes, als Abgeordneter der Inzwischen hat auch General d'Amade sich und seine Truppen einstellten und um eine Reifeunterstützung ersuchten, da sie auf dem Stabt Stuttgart gewählt ist. Die Landtagserfag gegen die Beschuldigung verwahrt, Greuel verlibt zu haben. In Wege nach der Schweiz und jetzt völlig mittellos feien. Nach Prüfung
"