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Mr. 120. 25. Jahrgang 2. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Zur Landtagswahlbewegung.

Nixdorf- Schöneberg.

Schöneberg . Die Abteilungslisten für die Wahl von Wahl­Männern liegen am heutigen Sonnaberd, den 23. Mai, von nachmittags 5 Uhr bis abends 8 Uhr, Sonntag, den 24. Mai, bon bormittags 10 Uhr bis nachmittags 1 Uhr, und Montag, den 25. Mai, von vormittags 10 Uhr bis nachmittags 3 Uhr, im hiesigen Rathause, Quergebäude, Zimmer Nr. 2, öffentlich aus. Innerhalb dieser drei Tage steht es jedem Urwähler frei, gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Listen beim Schöneberger Magistrat seine Einwendungen schriftlich anzubringen oder bei der Einsichtnahme zu Protokoll zu geben.

Beteiligung der Genossen ist unter allen Um ständen notwendig. Der Vorstand.

Zehlendorf . Sonntag früh um 7 Uhr findet von den be­fannten Stellen aus eine Flugblattverbreitung statt. Die Genossen werden aufgefordert, wegen der Wichtigkeit derselben, sich recht zahl­reich zu beteiligen. Die Bezirksleiter holen sich das Material heute abend Uhr von Mickley ab.

Die Wichtigkeit der Landtagswahl muß jeden Genoffen zur Tätig Steglis. Sonntagfrüh Flugblattverbreitung in allen Bezirken. feit anspornen.

Lichtenberg . Sonntag, früh 8 Uhr, findet von den bekannten Bezirkslokalen aus Flugblattverbreitung statt. Desgleichen wird am Sonntag eine Landagitation vorgenommen. Die Genossen für die Landagitation treffen sich zu einer Besprechung heute abend 8 Uhr bei Bühl , Pfarrstr. 74, ein. Rege Beteiligung erwartet Der Borstand.

den bekannten Lokalen aus statt. Für den 3. Bezirk: bei Hegert, Friedenau . Die Flugblattverbreitung findet am Sonntag von Rönneberg- Gde Handjernstraße. Der Vorstand.

Nieder- Schöneweide. Am Sonntag früh 8 Uhr treffen sich die Genoffen an den bekannten Stellen zur Flugblattverbreitung. Der bevorstehenden Landtagswahlen wegen ist es Pflicht eines jeden, pünktlich zur Stelle zu sein. Der Vorstand.

Rigdorf. Amtlich wird mitgeteilt, daß die Anwendung der Steuersäge für 1907 bei Aufstellung der hiesigen Wählerlisten für die bevorstehende Landtagswahl nicht auf Willfür zurückzuführen ist, sondern vielmehr ein Gebot der Notwendigkeit war. Rigdorf ist bisher nicht die Veranlagung der Staatssteuern übertragen worden, früh 8 Uhr, in den Bezirkslokalen zweds Information und Ma­Ober- Schöneweide. Die Parteigenossen treffen sich am Sonntag, vielmehr besteht hier eine eigene staatliche Veranlagungs- terialentgegennahme. Bollzähliges Erscheinen erwartet tommission. Die Stadt Schöneberg konnte, da sie die Veranlagung Der Vorstand. zur Staatssteuer mit Drganen der Stadtverwaltung selbst ausführt, die Steuerberanlagung für 1908 der Listenaufstellung zugrunde legen und hat dies aus eigenem Interesse getan, weil die Arbeitsleistung eine bei weitem geringere war, als wenn sie die Steuersäge für 1907 verwendet hätte. Die Staatssteuerrollen find der hiesigen Stadtverwaltung erst in der Zeit von Ende April bis zum 6. Mai zugegangen, also zu einer Zeit, wo die Wer wendung dieses Materials für die Aufstellung der Urwählerlisten nicht mehr möglich war. Die Zugrundelegung der Steuersätze für 1908 wäre der Stadtverwaltung für die Wählerlistenaufstellung biel genehmer gewesen, weil die neueren Steuerlisten bereits die neuen Wohnungen der Steuerzahler nachwiesen und hier­durch eine erhebliche Erleichterung in

Sonnabend, 23. Mai 1908.

Seller. Der Blizz schlug mehrere Male ein, doch ohne weiteren Schaden hervorzurufen. Nur in der Umgebung Berlins wurde durch Blitzschlag mehrfach Schaden verursacht. Einige Scheunen und Bauben wurden durch Blikschlag in Brand gesezt und ein Raub der Flammen. Personen wurden bei dem Unwetter glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen.

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Straßenbahnposten eine Ente. Die erste sommerliche Ente ist beabsichtigt, nach einer Mitteilung der Deutschen Eisenbahn- Verf. im Berliner Blätterwald aufgeflogen. Die Reichspostverwaltung Beitung" Straßenbahnposten einzuführen, d. h. Motorwagen, die auf den Gleisen der Straßenbahn fahren... Durch die Straßen­bahnposten würde das Berliner Verkehrsbild zweifellos eine inter­effante Bereicherung erfahren Es haben schon unverbindliche interne Besprechungen stattgefunden, um die Einführung der posta lischen Neuerung vorzubereiten." So war Donnerstag früh in ver schiedenen Berliner Zeitungen zu lesen. An zuständiger Stelle ist darüber nichts bekannt. Auch gibt es eine Deutsche Eisenbahn- Ver­nicht. Gemeint scheint die Zeitung des Vereins Deutscher Eisen­fehrszeitung", die dafür verantwortlich gemacht wird, überhaupt bahnverwaltungen, aus deren Nummer von Mittwochabend einige furt a. M. und Straßburg wiedergegeben werden, die von amtlicher Mitteilungen über die bekannten derartigen Einrichtungen in Frant Seite vor einiger Zeit mitgeteilt worden waren. Auch dieses Organ ist ganz unschuldig. Es spricht von Berlin nicht ein Wort. Vor Jahren haben, wie wir erfahren, Verhandlugen über die Einrich= tungen von Straßenbahnposten in Berlin geschwebt. Sie sollten die Bahnhöfe mit den Bostämtern verbinden. Die Verhandlungen find damals an dem Widerstand verschiedener Lokalbehörden gescheitert. Seit mehr als zwei Jahren gilt der Plan als aufgegeben. bation für das städtische Fach- und Fortbildungsschulwesen hat unter dem Vorsitz des Stadtschulrats Dr. Michaelis beschlossen, versuchs= weise in einer Pflichtfortbildungsschule einen Vortrag über Serual­Psychologie halten zu lassen.

Treptow - Baumschulenweg. Bur Flugblattverbreitung treffen sich die Parteigenossen morgen, Sonntag früh 7% Uhr, in den Be- Seguelle Aufklärung in den Fortbildungsschulen. Die Depu zirkslokalen, Vollzähliges Erscheinen wird bestimmt erwartet. Der Vorstand.

Johannisthal . Die Parteigenossen treffen sich Sonntag, früh 8 Uhr, bei Albert Gobin, Roonstr. 2, zur Flugblattverbreitung. Pflicht aller Genossen ist es, sich daran zu beteiligen. Der Vorstand. Briz- Budow. Sonntag, 24. Mai, früh 8 Uhr, findet im ganzen der Aufstellung des Ort eine Flugblattverbreitung statt. Es ist Pflicht aller Genossen, Liftenmaterials erreicht worden wäre. Die Anwendung der sich pünktlich an den bekannten Stellen zur Verfügung zu stellen. Steuersäge für 1907 hat auch insofern erhebliche Schwierig Der Vorstand. feiten bereitet, als bei einem großen Teil der Steuer- Mariendorf. Die morgen, Sonntag, stattfindende Flugblatt­zahler der Stand feiner Beranlagung besonders ermittelt werden mußte. Aus dieser Sachlage ergibt sich, daß von einer Aufstellung der Wählerlisten in der Absicht, gewisse Streife in der Ausübung ihres Wahlrechts zu beeinträchtigen, nicht die Rede sein kann.

Demnach wäre die Schuld, daß Tausende von Wählern in einer niedrigeren als bem diesjährigen Steuersaz entsprechenden Wähler­flaffe rangieren, nicht dem hiesigen Magistrat, sondern der staatlichen Beranlagungskommission zuzuschreiben. Das den Wählern zugefügte Unrecht wird dadurch natürlich nicht gemildert.

tagswahlen darlegte.

Teltow .

Nach Dahmsdorf- Müncheberg . Während der Sommermonate werden an den Sonn- und Festtagen onderzüge von Berlin , Stadtbahn, nach Dahmsdorf Müncheberg, und umgekehrt abgelassen werden, welche die zweite, britte und vierte Wagenklasse führen. Sie verkehren in nachfolgendem Fahrplan: Abfahrt von Charlottenburg 6.19 früh, von Friedrichstraße 6.36, von Alexander­play 6.42, von Schlesischen Bahnhof 6.53 früh usw.; Ankunft in verbreitung geschieht von den neuen Bezirkslokalen der 6 Urwahl- Dahmsdorf- Müncheberg 7.50 vormittags. Der Gegenzug fährt von bezirke aus, nämlich: 1. Bezirk: Nieswandt; 2. Bezirk: Pieper; 3. Be- Dahmsdorf- Müncheberg abends 8.25 ab und trifft auf dem Schlesischen airt: Pommerenig; 4. Bezirk: Reichardt; 5. Bezirk: Lukas und Bahnhof 9.40, auf Bahnhof Alexanderplatz 9.54, Friedrichstraße 10.00, 6. Bezirk für Südende: Welt. Die Genoffen haben sich in dem ihrem Sonntagsfarten gelten nur für den Tag der Lösung; der Zug 247 in Charlottenburg 10.18 abends ein. Die zur Ausgabe gelangenden Urwahlbezirk entsprechenden Lokale einzufinden. Der Vorstand. Mahlsdorf ( Ostbahn). Heute, Sonnabend, abends 8 1hr,( ab Charlottenburg 6.25 früh) ist von der Benutzung mit Sonntags­ farten ausgeschlossen. öffentliche Versammlung statt. Tagesordnung: Die bevorstehenden findet im Heide krug", Mahlsdorf- Süd( Kiekemal), eine Randtagswahlen". Referent: Genosse Fr. Kaming. 2. Distus­fion. 3. Aufstellung von Wahlmännern für Mahlsdorf- Nord und Mahlsdorf- Süd. 4. Verschiedenes.

Der Vorstand.

Borsigwalde- Wittenau. Am Montag, 25. Mai, abends Uhr, Wilmersdorf . In den Spichernsälen" fand am Dienstag eine gut besuchte Wählerversammlung statt, in der der Neichstags- findet in den" Borsigwalder Festsälen" eine Boltsversammlung abgeordnete Stüď len in einem zirka zweistündigen Referat die statt, in welcher der Genosse Arthur Stadthagen über die Stellungnahme der Sozialdemokratie zu den bevorstehenden Land- Sonntag, früh 9% Uhr, Handzettelverbreitung statt. Treffpunkt preußischen Landtagswahlen referiert. Hierzu findet am morgigen schofle Haltung der Freifinn in dem ganzen Wahlrechtstampfe. ein- A. Reuter, Räusche und Ernststraße Ede, Zahlreiche Beteiligung An Hand reichhaltigen Materials wies Redner nach, welch in Wittenau bei A. Schulze, Hauptstraße; in Borsigwalde bei nehme, daraus folgere, daß wir unseren Hauptkampf( ganz be- erwartet fenders in Berlin ) gegen diesen reattionären Freifinn zu führen Nieder- Schönhausen. Am Sonntag, den 24. Mai, früh 8 Uhr, haben. Es tue dringend not, endlich in den preußischen Landtag findet eine Handzettelverbreitung von den bekannten Stellen aus Bresche zu legen. Mit der Aufforderung, die kurze Zeit bis zu ftatt. Zahlreiches Erscheinen der Genossen ist notwendig. den Wahlen noch eifrig auszunüßen, schloß der Referent seinen ausgezeichneten Vortrag.

Gegner meldeten sich trok wiederholter Aufforderung nicht zum Worte, auch fand sonst eine Diskussion nicht statt.

Partei- Angelegenheiten.

Achtung, Parteigenossen!

Der Vorstand.

Der Borstand.

Nowawes . Am morgigen Sonntag findet eine Flugblatt verbreitung zur Landtagswahl statt. Treffpunkt 8 Uhr morgens bei Gruhl, Priesterstr. 69. Ehrenpflicht eines jeden Wahlvereins­mitgliedes ist es, sich an derselben zu beteiligen. Der Vorstand.

Berliner Nachrichten.

Großstadt- Frühling.

meldet: Der mutmaßliche Täter, der Elettro- Ingenieur Walter Zu dem Mordanschlag auf den Chauffeur Nichter wird ge= meldet: Der mutmaßliche Täter, der Elektro- Ingenieur Walter Großenhain) geboren. 1904 hat er sich hier in Nigdorf aufgehalten, Breil, ist am 11. Februar 1881 zu Lenz( Amtshauptmannschaft Preil, ist am 11. Februar 1881 zu Lenz( Amtshauptmannschaft Nötik( bei Stoltwib) abgemeldet worden. Vermutlich hat sich Breil wohnte dann im Hause Turmstr. 25 bei Brust und ist 1905 nach hier in Berlin in letzter Zeit unangemeldet in einem Pribatlogis oder in einem Gasthof aufgehalten.

das" Berl. Tageblatt: Ein merkwürdiges Verfahren bei der Ber­,, Unsoziale Schülerausflüge. Unter dieser Spizmarke schreibt in Schmargendorf eingeschlagen. In den nächsten Tagen das Berl. Tageblatt": Ein merkwürdiges Verfahren bei der Ver­anstaltung von Schülerausflügen wird bei der Gemeindeschule unternommen werden. Jedes Kind muß zu diesem Ausflug eine soll mit einem Teil der Kinder ein Ausflug in die Nähe von Potsdam Mark und fünfzig Pfennige mitbringen! Viele der Eltern leben aber in sehr einfachen Verhältnissen und sind froh, wenn sie durch ihrer Hände Arbeit so viel verdienen, wie sie zu des Lebens Nahrung und Notdurft brauchen. Alle Kinder, die das Geld nicht von Hause erhalten, müssen abseits stehen und zusehen, wie die Spielkameraden hinaus ins Freie wandern. Wenn nicht alle Kinder das Geld dazu haben, so sollte aus den Mitteln der Schule dieses Manto ausgeglichen und nicht den Schülern unnötigerweise das Herz schwer gemacht werden. Im vorigen Sommer unternahm die erste Klasse der genannten Schule einen mehrtägigen Ausflug nach dem Spreewald, zu dem jedes Kind über 8 Mart beisteuern mußte. Die Gemeinde sollte einen fleinen Fonds für derartige Ausflüge zur Verfügung stellen, oder die Lehrer sollten sich auf Ausflüge in die nähere Umgebung Berlins beschränken, an denen alle Kinder teilnehmen können."

Niederwallstraße der 11jährige Sohn Georg des Arbeiters Walhof, Vom Automobil überfahren wurde gestern nachmittag in der einem Sandhaufen. Plöglich raste ein Automobil infolge Bersagens Niederwallstraße der 11jährige Sohn Georg, des Arbeiters Walhof, Kreuzstr. 10. Das Kind spielte dort mit einigen Altersgenossen auf der Steuerung direkt in die Kinderschar hinein. Der kleine 2. Streuzstr. 10. Das Kind spielte dort mit einigen Altersgenossen auf

W.

Adlershof. Die diesjährige Landtagswahl und die Stellung nahme der bürgerlichen Parteien zu derselben", lautete das Thema, über das Genosse Zubeil in einer am Mittwoch stattgefundenen bon zirka 500 Personen besuchten Wählerversammlung referierte. Redner fennzeichnete scharf die bürgerliche Gesellschaftsordnung und beleuchtete eingehend die gesamte preußische Politik. Er forderte die Anwesenden auf, am Tage der Urwahl Mann für Mann ihre Stimme nur den sozialdemokratischen Wahlmännern Nach unwirtlichen Rückfällen in die Vorfrühlingszeit zu geben, um dadurch Protest einzulegen gegen das bestehende scheint die Macht der Sonne die Oberhand behalten zu sollen. Dreiflassenwahlunrecht. Desgleichen forderte Redner die an- Die Zeit der Maiglöckchen und des Flieders ist hereingebrochen, schließen. Stürmischer Beifall belohnte die Ausführungen des Re- Alleen und Parks berühren, da stehen die Roßkastanien in wesenden Frauen auf, sich der politischen Organisation anzu- und wo die Straßen der Großstadt die Schmuckpläße schneiden, ferenten. Von den Gegnern nahm zuerst das Wort ein Herr Lehrer Flor . Mit riesigen Weihnachtsbäumen sind diese schönen Ströbing( tonservativ), um die Ausführungen des Referenten zu widerlegen. Von den Freisinnigen beteiligten sich die Herren Bäume verglichen worden, aus deren dunklem Laube die wurde von dem Wagen erfaßt und überfahren. Er erlitt dabei Lehrer Suphas und Schmalz an der Diskussion. Genoffe Bubeil weißen aufrechten Blütenlichter aufschimmern, uns zur Augen- einen Unterschenkelbruch und mehrere Hautabschürfungen. Nachdem rechnete gründlich mit ihnen ab. Der vorgerückten Zeit wegen weide, dem Heer honiglüsterner Insekten, die an den weit ihm auf der Unfallstation in der Brüderstraße Notverbände angelegt war es Genossen Zubeil leider nicht vergönnt, den Schluß der Ver- herausragenden Staubfäden und Stempeln einen bequemen worden waren, wurde er nach dem Krankenhause Bethanien ge­sammlung abzuwarten; an seiner Stelle übernahm es daher Ge- Anflugplatz finden, zum Naschgelage. Heimisch ist der Baum, schafft. Die übrigen Kinder kamen mit dem bloßen Schreck davon. nosse Horlitz, auf die Anzapfungen der Gegner zu antworten. Der der seinen Namen wahrscheinlich davon hat, daß seine Früchte Vorsitzende, Genosse Poppe, teilt noch mit, daß am Dienstag, den Ein heftiger Zusammenstoß zwischen einem Automobil und einem 26. Mai, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Wöllstein abermals von den Türken zur Fütterung der Pferde verwendet werden, Straßenbahnwagen fand Donnerstag abend in der elften Stunde eine Wählerversammlung stattfindet, und fordert die Versammelten in den nordgriechischen Gebirgen. Um die Mitte des 16. Jahr in der Französischen Straße statt. Das Droschtenautomobil Nr. auf, für recht regen Besuch derselben Sorge tragen zu wollen. hunderts wurden die Samen nach Konstantinopel gebracht, 8373, in dem sich drei Damen, und zwar die in der Samariter­zwanzig Jahre später nach Wien , dann nach Paris , bon morete und die Ehefrau Selma Krammer aus der Thaerstr. 58, be­straße 21 wohnhafte Ehefrau Auguste Müller, deren Tochter Marga­aus der Baum seinen Eroberungszug durch ganz Europa fanden, stieß beim Einbiegen in die Oberwallstraße mit solcher Ge­antrat. Erst im Jahre 1660 fonnte man in Berlin die ersten walt mit einem entgegenkommenden Straßenbahnwagen zusammen, Roßkastanien schauen und zwar in einem großen Gewächs- daß das Auto zum Teil zertrümmert wurde. Durch umherfliegende hause, das damals auf dem Lustgarten stand. So wenig das Glassplitter zogen sich die drei Jnsassinnen recht erhebliche Ver Holz des Baumes geschätzt wird, so unvergleichlich ist er, selbst lebungen am Stopf und im Gesicht zu. Auf der Unfallstation in der Am Sonntag, den 24. Mai, von früh 8 Uhr an, findet ohne Blüten, als Bierde großer Straßenzüge und Gärten. Brüderstraße erhielten sie die ersten Notverbände. Nicht weit vom Kastanienbaum hat auch der Flieder seine Ueber den bestialischen Knabenmord, der Anfangs April an dem Heimat, nämlich in der Umgebung der unteren Donau , bei Schneiderlehrling Hermann Beiser Blechert begangen wurde, soll Nieder- Konstantinopel , und Aehnliches gilt von einer Reihe anderer bereits in der am 25. d. M. unter Vorsiz des Landgerichtsrats schöner Biergewächse, die wir uns jetzt gar nicht mehr fort- art beginnenden Schwurgerichtsperiode am Landgericht I ber­denken können. handelt werden. Der sensationelle Fall wird voraussichtlich schon Die üppig ergrünten Grasmatten der öffentlichen Plätze am 1. Juni zur Berhandlung kommen. Die auf Mord lautende Sonntag, den 24., Montag, den 25. und Dienstag, den 26. Mai, find weiß und gelb durchsprenkelt von Gänseblümchen und anklage richtet sich bekanntlich gegen den Aushilfskellner und Couleurdiener August Heider aus der Liezmannstr. 2. Er ist be­öffentliche politische Versammlungen, welche im Vorwärts" Löwenzahn. Die schwarzen Amseln mit den gelben Schnäbeln schuldigt, den jungen Blechert in seine Wohnung verschleppt, miß­bekannt gegeben werden. huschen stoßweise darüber hin und bohren mit den Schnäbeln braucht, erdrosselt und die Leiche alsdann zerstückelt zu haben. Von den Genossen erwarten wir, daß sie sowohl zur flink die Regenwürmer aus dem weichen Erdreich. Auf den Im Nordhafen ertrunken ist der 43jährige Buchbinder Georg Flugblattverbreitung als auch bei den Versammlungen Mann Grasplägen des Leipziger Plates wandert unruhig ein Paar Bandelt aus der Triftstr. 47. B. war in dem Augenblid, als er am für Mann antreten, in gewohnter Weise ihre Parteipflichten wilder Tauben, das alljährlich dort im Fliederbusch gehaust Ufer des Hafens entlang schritt, von einem Schwindelanfall heim­erfüllen und für regen Besuch der Versammlungen agitieren. hatte, hin und her. Der Bau der Untergrundbahn hat ihnen gesucht worden. Er stürzte ins Wasser und sant sofort unter. Es Der Zentralvorstand. die friedliche Stätte geraubt und die Frage bleibt offen, ob wurden Rettungsversuche unternommen, die jedoch leider erfolglos sie entrüstet davongehen oder sich ein neues Nest am alten waren. Die Leiche konnte einige Stunden später geborgen werden. Blake bauen werden. Nur die Schwalben, die über dem Der Zeuge bei der Köpenider Revolverschießerei hat sich immer Häusermeer ihre Zickzackflüge üben, haben nach solchen Ein- noch nicht gemeldet. Das erschwert die völlige Aufklärung des Vor­griffen des Menschen wenig zu fragen; sie überlassen die falles wesentlich. Die Frau des noch in Haft befindlichen Tischlers Straßen den Spazen und fühlen sich sicher in ihrem Reich Desta glaubt in dem anonymen Briefschreiber an die Morgenpost" Schifferversammlung! Am Sonntag, 24. Mai, nach der Lüfte. den Zeugen zu erblicken. Sie stüßt ihre Vermutungen darauf, daß mittags 4% Uhr, findet bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75, in dem Brief die genauen Schimpfworte enthalten sind, deren sich eine öffentliche Schifferversammlung statt. Die Ein schweres Gewitter ist Donnerstag am späten Abend über die vier Arbeiter gegen das Ehepaar bedient haben. Es wird daher Genossen, welche die Handzettelverbreitung übernommen haben, Berlin niedergegangen. Gegen 10 Uhr zuckten von westlicher Rich- der Zeuge erneut ersucht, sich bei der Polizei zu melden. Die ge­treffen sich an den ihnen bekannten Stellen. Die Genossen des tung kommend die ersten Blize und gegen 11 Uhr hatte sich das ringen Umstände, die dem Zeugen entstehen, wiegen bei weitem nicht 6. Kreiſes( 11. Abteilung) treffen sich bei G. Hoffmann, Swine- Unwetter in seiner vollen Gewalt entladen. Der wolkenbruchartige die seelischen Qualen auf, die mit der Inhaftierung Destas und münder Straße 47. Regen, von dem das Gewitter begleitet wurde, verursachte stellen- der nicht völligen Aufklärung des Vorganges verbunden sind. Wilmersdorf- Halensee. Die zum Sonntag, den 24. d. M., von weise recht erhebliche Ueberschwemmungen. In der Vorkstraße, in Wegen eines Dachbodenbrandes wurde gestern die Feuerwehr 8 Uhr früh an angekündigte Flugblattverbreitung findet für Wilmers- der Invaliden- und Luisenstraße traten die Wassermengen über nach der Friedrichstr. 112B alarmiert. Es gelang die Gefahr bald dorf- Halensee von den bekannten Bezirkslokalen aus statt. Regelden Bürgersteig hinweg und drangen an einzelnen Stellen in die zu beseitigen. Der Täter ist aber wieder entkommen.

von den bekannten Stellen aus eine

Flugblattverbreitung

in Groß- Berlin( mit Ausschluß von barnim) statt.

Hieran schließen sich am

Achtung! Die Versammlung in Friedrichsfelde findet nicht am Sonntag, den 24. Mai, sondern am Sonntag, den 31. Mai, 12 Uhr mittags, bei Bube, Prinzenallee 30, statt. Der Einberufer.

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