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Gerichts- Zeitung.

Wegen Beleidigung des Königs Ser Hellenen Fourde gestern der Schriftsteller und Ingenieur Mag Brünner vor der 2. Strafkammer des Landgerichts II zur Verantwortung ge­zogen. Der Angeklagte richtete im November an etwa 30 deutsche Handelshäuser einen Brief, in welchem folgendes gesagt war: Durch seine Bekanntschaft mit hochgestellten Persönlichkeiten sei er imstande, dem Inhaber der betreffenden Firma den Titel eines tönigl. griechischen Hoflieferanten zu verschaffen. Griechenland sei ein selbständiger souveräner Staat, und deshalb sei ein solcher Titel von einem solchen Staate wertvoller, als mancher Titel ähnlicher Art von fleinen Fürstentümern. Für eine solche Wer leihung würde natürlich eine Gegenleistung erforderlich sein. Für das Prädikat eines Kommerzienrats werde gewöhnlich 80 900 M. gezahlt, für den Hoflieferantentitel 1000. Bei Griechenland würde es sich etwas billiger stellen, wenn der Reflektant sich binnen 1 oder 2 Wochen entscheiden würde, da der griechische Hof angesichts der nahenden Festlichkeiten( aus Anlaß der Vermählung des Brinzen Georg) feinen Finanzen etwas aufhelfen wolle". In diesem Brief und namentlich in dem letzten Bassus wurde eine Beleidigung des griechischen Hofes und des an der Spike desselben stehenden Königs der Hellenen erblickt. Unter den Empfängern eines solchen Briefes befand sich auch die Firma Breitkopf u. Härtel in Leipzig ; diese schickte den Brief einfach an das griechische Generalfonfulat, und dann wurde das Strafverfahren gegen den Angeklagten, der sich auch noch unberechtigterweise Diplom­Ingenieur" genannt hatte, eingeleitet. Der Strafantrag ist zuerst bon dem griechischen Geschäftsträger Caradja und dann von dem griechischen Gesandten Rangabé gestellt worden. Der Angeklagte mußte zugeben, daß alle Angaben in seinem Briefe einfach aus der Luft gegriffen waren. Er besaß überhaupt gar keine Verbindungen mit hochstehenden Persönlichkeiten und meinte: er habe einmal ein Inserat gelesen, in welchem die Vermittelung eines Titels an­geboten wurde, und da sei er auf den Gedanken gekommen, daß er dies vielleicht auch machen könne. Einen Erfolg hat er mit seinen Briefen nicht erzielt. Staatsanwalt Fuifting beantragte 2 Monate Gefängnis. Das Gericht erkannte auf 1 Monat Ge­fängnis.

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Der Ueberfall des Kanoniers Laube

bom 2. Garde- Feldartillerieregiment, gegen das Dienstmädchen Berta Lühnsdorf am Neujahrstage in Potsdam , worüber wir feinerzeit berichteten, tam borgestern vor dem Potsdamer Kriegs­gericht zur Verhandlung. Das Urteil lautete auf Jahre Ge­fängnis unter Anrechnung von bier Monaten für erlittene Unter­suchungshaft. Der Vertreter der Anklage hatte vier Jahre be­antragt. Laube hatte ohne irgendwelche Ursache das Mädchen auf die unmenschlichste Weise mit einem Messer bearbeitet, an deren Folgen es noch heute leidet.. Zum Termin waren etwa 17 Zeugen geladen. Auch war ein Oberstabsarzt zu Rate gezogen worden, welcher Laube etwa fünf Wochen lang auf seinen Geisteszustand hin untersucht hat. Derselbe bezeichnete Laube jedoch als geistig normal. Ausgeschlossen sei aber nicht, daß der Beklagte, dessen Vater dem Alkohol sehr zugesprochen habe, unter der Einwirkung

dieses Getränks sich seiner at nicht bewußt gewesen ist, wiewohl

er selbst nicht als Trinter bezeichnet werden könne.

Die wissenschaftlichen Zwecke des Herrn Pfarrers. Wegen 20 Verbrechen wider die Sittlichkeit, begangen an schul­pflichtigen Kindern, hatte sich am Mittwoch vor dem Landgericht München II der katholische Pfarrer Michael Braun von Hohen­ linden bei Ebersberg zu verantworten. Der Herr Pfarrer ist Lokalschulinspektor in Hohenlinden und erteilt den Religionsunter­richt und die Christenlehre in der Schule seines Pfarrsprengels an die Kinder selbst. Als eifriger Förderer der guten Sache" hat er in Hohenlinden auch eine Mitgliedschaft des christlichen Waldarbeiterverbandes gegründet. Entgegen den Bestrebungen des katholischen Männervereins zur Bekämpfung der Unsittlichkeit, hat er, wie er am Mittwoch vor dem Gericht erklärte, eine gewisse Freude an dem Anblick nackter jugendlicher Gestalten, für welch sthetische Zwecke der Staatsanwalt aber kein Verständnis zu haben scheint. Denn er hat gegen den Pfarrer Anklage wegen Ver­brechens wider die Sittlichkeit in 20 Fällen erhoben. Die An­schuldigung geht dahin, daß Pfarrer Braun Schulkinder beiderlei Geschlechts einzeln in den Pfarrhof bestellt, sie dort vollständig ent­

Sozialdemokratischer Wahlverein

für den

4. Berliner Reichstags- Wahlkreis.

( Stralauer Viertel.) Bezirk Nr. 338.

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Zimmerer

Carl Finger

( Am Ostbahnhof 14) geftorben ist.

218/11

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 24. Mai, nach­mittags 5 Uhr, vom Trauerhause aus nach dem Andreas- Kirchhof in Wilhelmsberg statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand.

Zentral- Verband

der Zimmerer Deutschlands . Zahlstelle Berlin u. Umgegend. Den Berufsgenoffen zur Nach richt, daß unser Mitglied

Karl Finger

am 21. Mai an der Proletarier frankheit verstorben ist.

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 24. Mai 1908, nach mittags 5 Uhr, vom Trauerhause, Dftbahnhof 14, aus- statt. Um rege Beteiligung ersucht 254/10 Der Vorstand.

Beerdigungsverein Berliner Zimmerleute.

Am 21. d. Mts. starb nach langem Krantenlager im Alter von 59 Jahren an der Lungen schwindsucht der Kamerad Herr

Karl Finger.

Ehre feinem Andenken!

Die Beerdigung findet am Sonntagnachmittag 4%, Uhr vom Trauerhaufe Ditbahn 14 aus ſtatt.. 22195 Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand.

Sozialdemokratischer Wahlverein

für den

6. Berliner Reichstags- Wahlkreis.

Todes- Anzeige.

Am 21. Mai verstarb unser Mit­glied, der Vergolder

Otto Schneidewind,

ant

Schliemannstr. 13. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 24. Mai, vor­mittags 11 Uhr, vom Trauer­hause aus nach dem Friedhof der Gethsemane Gemeinde in Nord­end statt.

Um zahlreiche Beteiligung ersucht Der Vorstand.

Sozialdemokratischer Wahlverein

für den

6. Berl. Reichstags- Wahlkreis,

Todes- Anzeige.

227/2

Am 20. Mai verstarb unser Mit­glied, der Schriftseter Paul Drost

Aderstr. 61. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 24. Mai, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Hedwig- Friedhofes, Neiniden­dorf, Berlinerstraße, aus statt. Um zahlreiche Beteiligung er­sucht Der Vorstand.

Sozialdemokratisch. Wahlverein Rixdorf. Todes- Anzeige. Den Parteigenoffen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Arbeiter Johann Radzimski

( 11. Bezirk) verstorben ist.

Ehre seinem Andenken!

Die Beerdigung findet heute Sonnabend, nachmittags 4, 1hr, von der Leichenhalle des neuen Rigdorfer Friedhofes( Marien­dorfer Weg) aus statt.

Um rege Beteiligung ersucht 235/11 Der Vorstand.

18.

Bu spät.

In der Effefter Volkszeitung" befindet sich in der Nummer vom Mai folgendes Inserat:

Junger, hübscher Bursche, 19 Jahre alt, Wiener, aus bürgerlichem Hause, bittet als Gesellschafter unter zukommen. Selbiger geht auch auf Reisen. Briefe er Beten unter D. T. 533 an die Expedition.

fleiden ließ und sie dann zur Befriedigung seiner Sinneslust be 1 baß man den Signalapparat des Bahnhofs reparierte und während tastete. Der Pfarrer gab zu seiner Berteidigung an, daß dieser nur auf wenige Stunden berechneten Arbeit die Apparate mit bei seinem Vorgehen lediglich das Wohl der Kinder maßgebend war. der Hand bedienen ließ. Ob nun dabei ein Frrium passierte, stand Die Sittlichkeit auf dem Lande unter der Jugend sei nicht so weit her, wie es den Anschein habe. Er habe die Kinder entfleiden bis abends nicht fest. Der Weichensteller, dem die Schuld an dem lassen, habe sie dann untersucht", abgeklopft und gemessen. Sein Unglück beizumessen ist, wurde in Antwerpen verhaftet. Zweck sei nicht perverser, sondern rein wissenschaftlicher Natur ge­In einer Meldung der Voss. 8tg." wird die Zahl der Toten wesen. Gefragt, wo er seine Wissenschaft her habe, erwiderte der auf 40 und die der Verwundeten gleichfalls auf 150 angegeben. Pfarrer, daß er ein diesbezügliches Buch gelesen habe. Er wollte sich überzeugen, ob die Brüste der Kinder gut sind. Als er be= fürchtete, daß seine ästhetische Empfindung in geschlechtliche Sinn­lichkeit ausarten könnte, habe er seine Untersuchungen eingestellt. Der Vorsitzende bemerkte, daß dies nicht der richtige Weg sei von einem Pfarrer und Religionslehrer; er hielt dem Pfarrer vor, daß er sich während der Voruntersuchung wenigstens in einigen Fällen für schuldig erachtet und zugegeben habe, daß geschlechtliche Neugierde mitbestimmend gewesen sei, und daß er wörtlich dem Untersuchungsrichter gesagt habe, daß er sein Auge befriedigen wollte, weil er fo auch nichts habe. Der Pfarrer entgegnete, daß er sich damals in einer so schrecklichen Gemütsdepression befunden habe. daß er auch sein Todesurteil unterschrieben hätte. Er habe auch seine homosexuelle Veranlagung zugegeben, weil er glaubte, daß dann das Verfahren eingestellt werde. Die Beweisaufnahme ergab, daß die wissenschaftlichen Untersuchungen des hochwürdigen eignete sich in der Zuckerraffinerie von Say eine Explosion, deren Folgenschwere Explosion. Wie aus Paris gemeldet wird, er Herrn recht eigentümlicher Natur waren; die Vernehmung der Entstehungsursache unbekannt ist. 42 Arbeiter und Arbeite Schulkinder bestätigte die Behauptung des Herrn Pfarrers, daß es rinnen wurden verlegt, darunter acht sehr schwer. Der Material mit der Sittlichkeit auf dem Lande unter der Jugend nicht weit schaden ist bedeutend. Nach neueren Meldungen aus Paris beträgt her ist. Dazu mag in Hohenlinden allerdings der Pfarrer sein die Zahl der bei der Explosion in der Sayschen Buderraffinerie gut Teil beigetragen haben. Wie die Kinder angaben, hat der schwer Verlegten 11. Hinsichtlich der Ursache der Explosion glaubt Pfarrer während seiner wissenschaftlichen" Untersuchungen den man, daß Zuckerstaub durch einen elektrischen Funken in Brand ge Kindern den Rat gegeben, recht fleißig in die Kirche zu gehen. riet und daß dadurch die Entzündung von Gas verursacht wurde. Diesen Rat gab er den Kindern, ohne schamrot zu werden. Das Gericht verurteilte den Pfarrer wegen eines fortgesetzten Ver­brechens wider die Sittlichkeit zur Gefängnisstrafe von 6 Monaten.

Vermischtes.

Hof- und Personalnachrichten.

vielleicht dem jungen, hübschen Burschen eine Offerte am Starnberger Das Inserat erscheint etwas sehr post festum, sonst hätte See oder bei einem früheren Offizier des Leibkürassierregiments ge macht werden können.

Briefkaften der Redaktion.

Die juriftifche Sprechstunde findet Lindenstraße Nr. 3, zweiter Hof, dritter Eingang, bier Treppen, Ha Sahrstuhl wochentäglich abends von 72 bis 1hr statt. Geöffnet 7 1hr Sonnabends beginnt die Sprechstunde um 6 Uhr. Jeder Anfrage ist ein wird nicht erteilt. Gilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Buchstabe und eine Zahl als Werkzeichen beizufügen. Briefliche Antwort

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Die Deutsche Marottotorrespondenz", die in Berlin statt in Fes erscheint, hat bekanntlich die Aufgabe über­A. S., Buchstr. 5. Die Streichung entspricht dem Gesez. nommen, alle guten Deutschen zur gebührenden Loyalität für die S. 12. Nach Ihrer Darstellung werden Sie voraussichtlich verurteilt werden. neugebackene Scherifische Majestät, den von allen Andeutschen heiß Sie fönnen im Termin beantragen, Shnen Räumungsfrist bis zum Schluß geliebten Sultan Mulay Hafid zu erziehen. Ihre neueste Leistung des Monats zu gestatten. Dem Wirt steht ein Einbehaltungsrecht an den besteht in der Mitteilung, was alles die Gesandten unseres Mobilien zu. W., Lüderitzstr. 58. Die betreffende Rede Sch.' ist bereits in Sultans in Sensation versetzt hat. Die Korrespondenz berichtet: der Nummer vom Freitag, 15. Mai besprochen.- G.. 15. Nicht verwendbar. In einem hiesigen Kaufhause haben die Gesandten sehr be­A. B. 211. Eine Bescheinigung der österreichischen Heimatsbehörde, trächtliche Einkäufe gemacht. Besonderen Genuß bereitete ihnen daß nach dortigem Recht der Heirat Hindernisse nicht im Wege stehen, ist dabei die Musik im Teesalon. Auch über die Musik im Metropol erforderlich. Ihre Braut tut gut, zwecks Erlangung dieser Urkunde sich an thre Botschaft zu wenden.- D. B. 32. 1. Eine frühere Ladung ist nicht Theater, das sie vor einigen Tagen besuchten, ließen sie sich erforderlich, entschuldigen Sie sich nachträglich. 2. Die Staatssteuern in fehr anerkennend aus. Im Zeughause imponierte ihnen die Menge Sachsen . Stommunalsteuern tönnen von beiden Staaten erhoben werden. der erbeuteten französischen Fahnen und Kanonen. Wurde G. B. Die Zahl vermögen wir nicht anzugeben, im wesentlichen ihnen auf den Gemälden der Kaiser gezeigt, befonders pflegen die betreffenden Vereine Geselligkeit und Berufsfragen. S. 19. B. 200. Es kann Kaiser Wilhelm I. , so wiederholten sie das Wort Raiser mit viel 1. Mit Zustimmung seiner Heimatsbehörde. 2. Ja. nur der Emphase. Auch die Namen Bismarck und Moltke versezten sie in 1500 übersteigende Jahreslohn mit Beschlag belegt werden. Legen Sie gegen den Beschlagnahmebeschluß Beschwerde ein. eine Art Sensation. S. 40. Rein. Sie erben nach dem Recht des Bürgerlichen Gesetzbuchs

gleich ermöglichen fie es, die Nellame für Mulay Safid mit der des Metropol- Theaters, mit der Erinnerung an die Siegestrophäen über die Franzosen und besonders" mit der Huldigung für den Selden taifer"( der Entel ist momentan beim Marottotomitee in Ungnade) sinnig zu verbinden.

Man sieht, die Afrikaner sind leicht zufrieden zu stellen und zu

Aber die Berliner üben Revanche. Die braunen Herren und ihre weißen Burnusse erregen nicht nur beim Marottolomitee, sondern auch bei unserer Straßenjugend Sensation.

Bur Eisenbahnkatastrophe in Contich wird noch gemeldet: Die Bahl der Toten bei der Zugkollision ist, nachdem einige Verwundete noch in der Nacht gestorben find, auf 48 gestiegen, während die Bahl der Verwundeten, die Leichtverletten, mitgerechnet, ungefähr 150 be­trägt. In dem verunglückten Zuge befanden sich der Pilgerzug eines Brüsseler Klosters mit den Mitgliedern einer Kongregation, Sie waren in Contich die sich nach Montaigu begeben wollten. umgestiegen und saßen erst seit einer Minute in dem Zug. Die Ursachen des Unfalles sind noch immer unaufgeklärt. Es scheint aber, daß die Katastrophe mit der Tatsache zusammenhängt,

Deutscher Metallarbeiter- Verband

Verwaltungsstelle Berlin. Todes Anzeigen. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Schlosser

Willi Jahn

am 21. Mai an Nietenleiden ge­storben ist. 116/16

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 24. Mai, nach­mittags 3 Uhr, bon der Leichen­halle des Auferstehungs- Kirchhofes in Weißensee aus statt.

Rege Beteiligung wird erwartet.

Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Former Otto Pehle

am 21. Mai an trebsleiden gc­storben ist.

Ehre seinem Andenken!

Die Beerdigung findet am Sonntag, den 24. Mai, bora mittags 12 Uhr, von der Leichen halle des Gemeinde- Kirchhofes in Nieder- Schönhausen, Buchholzer Straße, aus statt.

Rege Brteiligung wird erwartet.

Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Klempner Ernst Scholz

gestorben ist.

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 23. Mai, nach­mittags 1%, Uhr, von der Woh­nung, Schivelbeinerstr. 8, aus nach dem Gethsemane Kirchhof in Nieder- Schönhausen- Nordend statt. Rege Beteiligung erwartet Die Ortsverwaltung.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Kranz­Spenden bei der Beerdigung meines lieben Gatten Karl Hülle fage ich allen, insbesondere den Gewerk schaften sowie dem freien Gastwirts verband und Wahlverein meinen tief­gefühltesten Dant.

Frau Witte Hülle.

Verband der Maler, Lackierer, Auftreicher usw.

Filiale Berlin .

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege

Fritz Bausdorf

Derstorben ist.

am

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntag, den 24. Mai, nach­mittags 4 Uhr, von der Leichen balle des Pankower Kirchhoefs Nr. 3, Schönholz, aus statt. 132/5 Die Ortsverwaltung.

Sozialdemokrat. Wahlverein Alt- Glienicke .

Den Parteigenoffen zur Nach­richt, daß am 20. Mai unser Ger nosse, der Schuhmachermeister

August Müller

nach langem Leiden verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 24. Mai, nach­mittags 4 Uhr, bom Trauerhause, Stöpender Straße 89, aus statt. Um rege Beteiligung bittet 202/19

Der Vorstand.

Arbeiter- Radf.­Verein Voran"

( Mitgl.d.A.- N.- B. " Freiheit").

Nachruf.

Am 16. Mai berstarb unser Mitglied

Hermann Hennig

infolge Nadunfall.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten. 11/16

Der Vorstand.

Wasserstands- Nachrichten

Der Landesanstalt für Gewässerfunde, mitgeteilt Dom Berliner Betterbureaut.

Basserstand Memel, Tilfit Bregel, Insterburg Dder, Ratibor

eifel , Thorn

Krossen Frankfurt Barthe, Schrimm nege, Bordamm Landsberg E1be, Leitmeriz

Dresden Barby Magdeburg

Wasserstand

Saale, Grochlig

Rathenow³)

am

seit 21. 5. 20. 5.

am feit

21. 5. 20. 5.

cm

cm ¹)

cm cm³)

344

+1

134

-2

194

-19

Havel , Spandau )

108

220-12

156

183+16

Spree, Spremberg )

94

229

-8

Beeskow

138

236

-14efer, Münden

2

-14

120

-10

Minden

88

122

+1

Rhein , Maximiliansau 546

55

Kaub

381

-13

25

-13

Köln

871

-15

-74

-8 221<-16 193-8

Nedar, Heilbronn

99+5

Main , Wertheim

150

Mosel, Trier

102

3) Unterbegel.

)+ bedeutet Wuchs, Fall,

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die trau

rige Nachricht, daß meine herzens Dr. Simmel

gute Frau, unfere treusorgende Mutter, Frau

22155

Hedwig Fischer

geb. Angermann plöblich am 19. d. m. verstorben ift. Dies zeigt, um stilles Bet leid bittend, tiefbetrübt an

Rudolf Fischer nebst Stindern. Die Beerdigung findet am

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dicht am

Prinzenstr. 41, Maritzplatz,

10-2, 5-7. Sonntags 10-12, 2-4.

Sonntag, den 24. Mai, nach Dr. Schünemann

mittags 3 Uhr von der Leichen halle des Schöneberger Kirchhofs in der Marstraße aus statt.

Verein für Frauen und Mädchen Schönebergs und Umgegend.

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser freues und langjähriges Mitglied, Frau

Hedwig Fischer am 10. Mai plöglich verstorben ist.

Die Beerdigung findet

am

Sonntag, ben 24. Mat, nach

mittags 3 Uhr, von der Leichen Halle des Schöneberger Friedhofes in der Marstraße aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 55/17 Der Vorstand. Treffpunkt für Mitglieder bei Gastwirt Gröbfe, Ebersstr. 37, nachmittags 22 Uhr.

Die Ueberführung der Leiche unserer Elisabeth findet heute um 2 Uhr von der Leichenhalle

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Anguste Schütz.

Danksagung.

Gegr.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspenden bei der 1876 Beerdigung meines lieben Sohnes Alfred Wohlfahrt un fage ich allen meinen herzlichen Dank. Grau Berta Wohlfahrt und Kinder.

22056

Bon der Neise zurück Dr. Gustav Bradt, Spezialarzt f. Hals-, Nasen-, Ohrenleid. SO., Wienerstr. 20.

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