Nr. 137. 25. Jahrgang.
Sonntag, 14. Juni 1908.
Der Zahlabend für Groß- Berlin findet am nächten Dienstag flatt.
Die Abgeordnetenwahl
findet bekanntlich diesmal nach dem neuen Wahlreglement tatt. Wir haben gestern bereits darauf hingewiesen, daß im 3., 4. und 11. Landtagswahlkreise Terminswahl anberaumt ist, die Wahlmänner deshalb sämtlich pünktlich zu Beginn der Wahlhandlung im Wahllokale anwesend sein nüssen. In den übrigen neun Streifen findet Frist wahr tatt; die Wahlmänner tönnen also während der festgesetzten Zeit von 9 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends ihre Stimme bgeben. Es empfiehlt sich aber, möglichst zeitig sein Wahlecht auszuüben, da in den meisten Bezirken bei der fest gesetzten Zeit auf die Abfertigung eines Wahlmannes nicht inmal eine Minute tommt!
Steglit. Der Zahlabend für unseren Ort findet am Mittwoch, schwung nahm, beweisen die mir seitdem zugekommenen engnicht Dienstag, statt. Wir bitten die Genossen, dies zu beachten. lischen Zeitungen und die Berichte in deutschen Blättern." Wahlverein Karlshorst . Parteigenossen! Der Bahlabend findet Ein Pfarrer Girdlestone in Devon , ein weißer Rabe, war am Mittwoch, den 17. Juni, abends 8% Uhr, bei Sabrowski statt. es, der durch seine Agitation die englischen Landarbeiter endFranzösisch- Buchholz. Am Mittwoch, den 17. Juni, abends lich veranlaßte, daß sie von den Brandstiftungen abließen; 8% Uhr, findet bei Rähne, Berlinerstr. 39, die Generalversamm. er brachte sie zu einer Organisation, veranlaßte die Ueberlung des Wahlvereins statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vor- siedelung Arbeitsloser in andere Gegenden und regte die standes und der Revisoren. 2. Rechenschaftsbericht von der Ge- Agitation um das Koalitionsrecht unter ihnen an, das sie meindewahl und vom Maifest. 3. Vereinsangelegenheiten und schließlich auch errangen. meindewahl und vom Maifest. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. In England waren es, wie Engels erwähnt, die Landfindet im Landhaus, Chausseestraße 97, die Vereinsversammlung die Industriearbeiter zum Bewußtsein ihrer Klaffenlage geBrit- Buckow. Dienstag, den 16. Juni, abends 29 Uhr, arbeiter, die in ihren einsamen Arbeitsstellen viel später als statt. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen Dittmer über Was kommen, durch die Einführung landwirtschaftlicher Maschinen, lehren uns die preußischen Landtagswahlen". 2. Diskussion. durch den Uebergang zum„ industriellen Ackerbau", durch die 3. Verkündigung des Resultats der Landtagswahl. 4. Verschiedenes. neue Armengesetzgebung mit dem leidigen Workhouse und Soweit es sich um die Wahlhandlung bei der Stralau. Am Dienstag, den 16. Juni, abends 8% Uhr, findet durch einen unklaren Anarcho- Chartismus verbittert und zur Abgeordnetenwahl handelt, vollzieht sich dieselbe nach folgenden in allen Bezirken der Bahlabend statt. Da dies der lezte Zahl- Verzweiflung gebracht, nur in den Brandstiftungen einen Bestimmungen, deren wesentlichste wir hier folgen lassen: abend im ersten Halbjahr ist, werden die Genossen ersucht, ihre Ausweg und eine Sühne für ihnen geschehenes Unrecht fahen. Nach§ 24 stellt der Wahlkommissar aus den Urwahlprotokollen Bücher in Ordnung zu bringen. Bei uns find es nicht solche wirtschaftliche Neuerungen, ein nach Streifen, obrigkeitlichen Bezirken oder in sonst geeigneter Weise geordnetes Verzeichnis der Wahlmänner seines Wahlbezirtes in den bekannten Lokalen statt. Für den dritten Bezirk bei Hegert, falschen Erziehung und Vernachlässigung breiter Massen durch Friedenau . Der Bahlabend findet am Mittwoch, den 17. Juni, sondern es sind Gründe sozialer Natur, die vereint mit einer auf und veranlaßt, daß dieses Verzeichnis durch Auslegung in den Geschäftslokalen der Landräte( Oberamtmänner), sowie der Magistrate Handjernstraße, Ecke Rönnebergstraße. die heutige Gesellschaft zu solchen schlimmen Erscheinungen Der einen eigenen Kreis oder Wahlbezirk bildenden Städte und durch Bernsdorf . Am 14. Juni, nachmittags 3 Uhr, findet im Saale beitragen. Abbrud in den zu amtlichen Bekanntmachungen dienenden Blättern des Herrn Knorr eine Mitgliederversammlung des Sozialdemo eröffentlicht wird." tratischen Wahlvereins Bernsdorf und Umgegend statt.
Nach§ 25 ladet der Wahlkommissar die Wahlmänner schriftlich zur Wahl der Abgeordneten ein. Die Zustellung ist durch einen bereideten Beamten zu bescheinigen. Die Vorladung der Wahlmänner fann auch sofort im Urwahltermine durch die Wahlvorsteher bewirkt werden. Wo die Abstimmung in Gruppen oder in Form der Fristwahl stattfindet, sollen die erforderlichen Angaben hierüber in den Vorladungsschreiben aufgenommen werden. In diesen Teltow . Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß am Dienstag, den Schreiben soll auch darauf hingewiesen werden, daß von den 16. d. M., abends 8 Uhr, in Lokal des Genossen W. Bonow zur Wahl erscheinenden Personen die Borlegung einer Legitimation unsere regelmäßige Mitgliederversammlung des Wahlvereins statt erfordert werden kann. findet. Gäste haben Zutritt, besonders diejenigen, welche am 3. Juni Bei der Wahlverhandlung werden nach§ 26 der Protokollführer ihre Stimme dem sozialdemokratischen Wahlmann gegeben haben. und drei bis sechs Beisiger, welche mit dem Wahlkommissar den WahlZehlendorf. Dienstag, den 16. Juni, abends 81%, Uhr, Verborstand bilden, von den Wahlmännern aus ihrer Mitte auf den Vorschlag des Wahlkommissars gewählt und von diesem mittels Hand- sammlung des Wahlvereins. Tagesordnung: 1. Vortrag des Gefchlages an Eidesstatt verpflichtet. Bei der Entscheidung der Versamm- noffen Dr. Pleßner- Berlin über: Preußischer Landtag und Arbeiterlung über die von dem Wahlfommissar für ungültig erachteten lung über die von dem Wahlkommissar für ungültig erachteten fragen. 2. Diskussion. Gäste, insbesondere diejenigen, die bei der Urwahlen sind auch diejenigen Wahlmänner stimmberechtigt, Wahl in sozialdemokratischem Sinne gestimmt haben, sind eingeladen.
deren Wahl von dem Wahlkommissar beanstandet wird.
Wo Fristwahlen stattfinden, entscheidet über die Gültigkeit der beanstandeten Urwahlen zu Beginn der Wahlverhandlung der Wahlvorstand. Die Entscheidung wird mit Stimmenmehrheit getroffen; bei Stimmengleichheit ist der Wahlmann zur Wahl der Abgeordneten zuzulassen.
Der neueste Schüler- Selbstmord.
Tegel . Den Mitgliedern des Wahlvereins zur Kenntnis, daß Man schreibt uns: Wenn an der Schilderung über die die am Dienstag, den 16. Juni fällige Mitgliederversammlung acht Entwickelung der neuesten Schülertragödie auch nur die Hälfte Tage später stattfindet. richtig ist, so kann die Schule abermals von einem schweren VorDafür ist am Dienstag, den 16. Juni 3 ahl abend in den wurf nicht freigesprochen werden. bekannten Bezirkslokalen. 3ahlabend Aus Zuschriften des Schuldirektors an den Vater des unglüdlichen Shülers geht hervor, daß der Direktor, hinter dem natürlich ein Teil des Lehrerkollegiums steht, mit verknöcherter Strenge zu Werte gegangen ist, wie sie selbst dann nicht zu billigen wäre, wenn der Schüler die mathematische Arbeit, um die sich alles oreht, einem Mitschüler nicht bloß zur Belehrung, sondern wirklich zum Abschreiben überlassen hätte. Diese Buschriften lassen auch auf recht eigentümliche Brattifen beim Abiturienteneramen schließen. Sollte es möglich sein, daß ein Primaner wegen einer einzigen unwahrheit, die doch noch nicht einen schweren moralischen Defekt bedeutet, schon von vornherein als im Abiturienteneramen durchgefallen gilt, vielleicht trok guter Arbeitsleistungen, oder daß aus demselben Anlaß eine sonst sichere Versehung hintertrieben wird, so hätte man ja hier einen Grund mehr zu suchen und zu finden für die sich immer mehr zu einer Epidemie auswachsenden Schülerselbstmorde. Zum mindesten scheint der Direktor, wie aus seinen drakonischen Zushriften an den Vater ersichtlich ist, mit wenig Vorsicht und vor allem mit geringer Menschenkenntnis berfahren zu haben. Junge Leute, die vor einem so schwerwiegenden Lebensabschnitte stehen, wie es das Reifeeramen an der höheren Schule ist, sind erfahrungsgemäß häufig sensibler Natur. Die Hoffnung des Schullebens, die Krönung jahrelangen Feißes, aus verhältnismäßig doch recht geringfügiger Ursache mit einem Schlage zu vernichten, ist eine Särte, die sich nicht berteidigen läßt. Ein Tadel war sicherlich am es Blake, aber keine moralische Verurteilung. Hier scheint es sich sogar um so etwas wie Degradation vor der ganzen Schule gehandelt zu haben. Ist denn dem Direktor und den nächstbeteiligten Lehrern gar nicht die Erinnerung aufgestiegen an den bekannten, noch nicht so lange Zeit zurückliegenden Selbstmord des Fünfzehnjährigen vom Sophiengymnasium? Sogar in der Stadtverordnetenversammlung ist dieser Fall lang und breit besprochen worden. Das Ende war die Strafversetzung des schuldigen Lehrers. Und nun haben wir einen Schulffandal ganz ähnlicher Art.
Brandstiftungen.
Besonders aufmerksam machen wir auf den§ 27, der wie folgt Lautet: I. Die Wahl erfolgt, indem jeder Wahlmann einzeln, Die Landtagswahlen, die Eulenburg-, Molitor- und -bei der Terminswahl, nachdem fein Name in der Reihenfolge andere Prozesse haben die Aufmerksamkeit in den letzten des Wahlmännerberzeichnisses aufgerufen ist, bei der Fristwahl ohne Wochen so start in Anspruch genommen, daß sie gewissen Bordiesen Aufruf, an den vor dem Wahlvorstand aufgestellten Wahl gängen nicht die Beachtung geschenkt hat, die sie wohl bertisch tritt, auf Erfordern sich legitimiert und, nachdem nötigenfalls dienten, nämlich den zahlreichen Brandstiftungen, denen in sein Name in dem Verzeichnis aufgesucht ist, den Namen desjenigen Berlin in den letzten Monaten eine große Reihe Dachstühle benennt, dem er seine Stimme gibt. Sind mehrere Abgeordnete zu und so weiter, selbst Stirchen zum Opfer fielen. Auch sonst wählen, so hat jeder Wahlmann sogleich anzugeben, wenn er an erster, zweiter oder dritter Stelle zum Abgeordneten wählt. II. Es ist nicht un- find von Zeit zu Zeit Brandstiftungen bei uns und anderzulässig, für jede Stelle denselben Namen zu nennen. III. Der Protokoll- märts in den Städten und auf dem Lande vorgekommen, in führer trägt den oder die von dem Wahlmann bezeichneten Namen denen ein wirklich oder vermeintlich schlecht behandelter Lehrsofort neben den Namen des Wahlmannes in die entsprechenden, ling, eine Dienstmagd oder ein Dienstknecht das Haus oder zur Aufnahme der Abstimmungsvermerke bestimmten Spalten der die Scheune des Dienstherrn aus Rache für erlittenes Unrecht Wahlmännerliste ein. Dabei sind Abkürzungen statthaft, welche anzündeten.
feinen Zweifel über die gewählte Person lassen; auch fann, wenn Als in Polen und ganz Nußland Wald- und Güterbrände bei einer engeren Wahl Namen anderer als der noch in der Wahl an der Tagesordnung waren, da sagte sich jeder, daß das gebliebenen Personen bezeichnet werden, an Stelle der genannten Namen lediglich ein Vermert über die Ungültigkeit der Stimmabgabe das Aufbäumen des unterdrückten und mißhandelten Bolkes eingetragen werden. IV. Wer auf den Namensaufruf nicht sogleich gegen die schändlichen Ungerechtigkeiten der russischen Justiz vor dem Wahltisch erscheint und seine Stimme abgibt, fann einst- und gegen die empörenden Uebergriffe der Beamten und ihrer V. Nach Beendigung des Namens Schergen war, da sich der arme Mann nicht auf andere Weise weilen übergangen werden. aufrufes fragt der Wahlkommissar an, ob Wahlmanner anwesend zu rächen wußte. Auch in England fanden in der ersten find, die ihre Stimme noch nicht abgegeben haben, und läßt diese zur Abstimmung zu. Darauf erklärt er die Abstimmung für ge Wo Frist wahr stattfindet, wird die Abstimmung, sofern nicht fämtliche eingetragene Wahlmänner zu einem früheren Zeitpunkt ihre Stimme abgegeben haben, mit dem Ablauf der festgefeßten Abstimmungsfrist geschlossen; später dürfen keine Stimmen mehr entgegengenommen werden.
schlossen.
In§ 28 wird bestimmt: Gewählt ist, wer die absolute Stimmenmehrheit( mehr als die Hälfte der für das betreffende Abgeordnetenmandat abgegebenen gültigen Stimmen) erhalten hat. Ergibt sich feine absolute Stimmenmehrheit, so findet zwischen den jenigen beiden Kandidaten, welche die meisten Stimmen erhalten haben, eine engere Wahl statt; bei dieser ist jede Wahlstimme, welche auf einen anderen als die in der Wahl gebliebenen Kandidaten fällt, ungültig.
Nach§ 29 entscheidet der Wahlvorstand über die Gültigkeit einzelner Wahlstimmen.
Der Zentralvorstand
erläßt folgenden Aufruf: Am 16. Juni finden die Abgeordnetenwahlen zum preußischen Landtage statt.
Die Schuldfrage wird ja durch die schulobrigkeitliche Untersuchung wohl noch geklärt werden. Mag sich nun die Schuld der ist und bleibt die Gesellschaft. Auch dieser traurige Fall ist, weiter Schule oder des jungen Selbstmörders ergeben am schuldigsten nichts als die natürliche Folge der modernen Erziehung. Er Hälfte des vorigen Jahrhunderts in den Wintermonaten auf wurzelt am allertiefften in den anerzogenen falschen dem Lande zeitweise Brandstiftungen in größerem Umfange Ghr begriffen. Solch ein leichtsinniges Verpuffen blühenden statt, so namentlich in den Wintern 1830/31 und 1843/44. Engels erzählt 1845 in seinem Buche Die Lage der ar- jungen Menschenlebens fommt uns regelmäßig bor wie eine Art beitenden Klassen in England"( Seite 318 ff. der ersten und amerikanisches Duell, in dem der Hoffnungsvolle Jüngling stets Seite 269 der 2. Auflage):" In dem Winter, der auf die Juli- das Todeslos zieht und die moderne Gesellschaftsmarime siegreich am Leben bleibt, um weiter unheilvoll zu wirken. Ist der eigene revolution folgte, 1830/31, wurden diese Brandstiftungen zum Bater gegenüber den sittlichen Verfehlungen seines Sohnes vielersten Male allgemein, nachdem schon anfangs Oktober in leicht noch so nachsichtig, so stößt brutal die Gesellschaft in die VerSusser und den anstoßenden Grafschaften Unruhen wegen rufstrompete. Man betrachtet den im Gramen Durchgefallenen als verstärkter Küstenpolizei, wegen Neuerungen in der Armen einen halben Paria. Er zählt nicht mehr für voll mit, wird jahres verwaltung, niedrigen Lohnes und Maschineneinführung lang über die Achseln angesehen. Er empfindet die Zurücksehung, stattgefunden und die ganze Gegend in Aufregung bersetzt mag fie selbstverschuldet sein oder nicht, als einen Matel an feiner hatten. Im Winter also wurden den Bächtern die Korn-" Schülerehre", die doch nur ein eingebildeter Begriff ist. Er glaubt und Heufchober auf den Feldern, ja die Scheunen und Ställe ben„ Schimpf", der doch nur ein Tadel ist, genau so mit Herzblut unter ihren Fenstern angezündet. Fast jede Nacht flammten wegwaschen zu müssen, wie ein fäbelraffelnder Halbgott irgendeine ein paar solcher Feuer und verbreiteten Entsegen unter den lumpige Anrempelei. Und da er seinen Gegner nicht zur Strede Bächtern und Grundeigentümern. Die Täter wurden nie oder bringen kann, wütet er gegen sich selbst. Mit dem jugendlich unsehr selten entdeckt( wie bei uns), und das Volk übertrug diese reifen Kopf fieht er nebenbei ganz sicher noch so etwas wie eine Brandstiftungen auf eine mythische Person, die es Swing Goriole sein Dulderhaupt umschweben. Alles das ist menschlich nannte. Man zerbrach sich die Köpfe darüber, wer dieser verständlich. Der junge Hochschüler, der das Leben noch so voll bor Swing sein möge, woher diese Wut unter den Armen der sich hat und es fast spielend von sich wirft, verdient als Mensch unser Landdistrikte entstehe; an die große, bewegende Kraft, die Mitleid. Um so härter muß man die modernen Gittenanschauungen Not, die Unterdrückung, dachten die wenigsten, in den Acer - anklagen. Die falschen Ehrbegriffe, die in diesen Köpfen großbaudistrikten selbst gewiß niemand. Seit jenem Jahre haben gepäppelt werben, müssen in die Versenkung fallen sei es durch sich die Brandstiftungen mit jedem Winter, der für die Tage die eindringliche Arbeit der Schule, sei es durch die Arbeit des löhner brotlosen Jahreszeit, wiederholt. Im Winter 1843/44 Gefeßgebers. Denn der Schülerfelbstmord ist im Grunde genomwaren sie wieder einmal außerordentlich häufig. Mir liegen men genau dasselbe wie ein modernes Duell, nur in anderer Form. Bei dem Vorgehen unserer Widersacher müssen wir auf eine Reihe Nummern des Northern Star" aus jener Beit Er entwickelt sich aus denselben verrotteten Sittenanschauungen, jegliche Nichtswürdigkeit gefaßt sein, der wir nur durch ener. vor, deren jede mehrere Berichte von Brandstiftungen mit An- die schon so unendlich vielen jungen Menschenleben den Tod gegeben gabe der Quelle enthält. Die fehlenden Nummern dieses haben. Was muß sich der Arbeiter alles gefallen lassen! Und der gisches Eintreten aller unserer Freunde begegnen können. Wir ersuchen, den von der Leitung ausgegebenen In- wöchentlichen Blattes in der folgenden Liste liegen mir nicht hat doch auch seine Ehre, oft eine viel beffer fundierte Ehre, hat struktionen Folge zu leisten, so früh als nur möglich zu struktionen Folge zu leisten, so früh als nur möglich zu bor, enthalten aber jedenfalls noch eine Menge Fälle. 16. De- doch namentlich in höherem Lebensalter nicht selten auch eine wählen und dort, wo Fristwahlen stattfinden, sich sofort nach ember: In Bedfordshire seit 14 Tagen allgemeine Aufregung Geistesbildung, die weit über den Durchschnitt hinaufreicht. wegen häufiger Brandstiftungen, deren jede Nacht mehrere Nein, solange nicht unsere gesamte Gesellschaftsordnung, mit der Stimmabgabe zur Verfügung der Leitung zu stellen. vorkommen. In den lezten Tagen zwei große Pachthöfe ihren bürgerlichen Moralbegriffen geändert wird, ist gar keine AusJm 6. Wahlkreise befindet sich das Zentral- niedergebrannt. In Cambridgeshire vier große Pachthöfe, ficht, solch häßliche Vorkommnisse aus der Welt zu schaffen. Im bureau am 16. Juni bei Franz Merkowski, An- Hertfordshire einer, und außerdem noch fünfzehn Gegenteil sie werden sich mehren, je lächerlicher und leider auch dreas Garten", Andreasstr. 26. Brandstiftungen in verschiedenen Gegenden.- 30. Dezember verhängnisvoller der verfaulte Sittentoder seine dunklen Schatten in Norfolk eine, Suffolt zwei, Effer zwei, Herts wirft." drei, Cheshire eine, Lancashire eine, in Derby, Lin- Zur Charakterisierung des Direktors der obengenannten Schule coln und dem Süden zwölf Brandstiftungen.- 6. Januar wird uns von anderer Seite geschrieben: Jm berfloffenen Winter 1844 im ganzen zehn, 13. Januar sieben, 20. Januar nach reichlichem Schneefall vergnügte sich ein Seytaner damit, seine vier Brandstiftungen. Von jetzt an werden wöchentlich im Kameraden zu schneeballen, selbstverständlich in der Bause. Ein Durchschnitt drei bis vier Brände gemeldet, und zwar nicht gewiß harmloses Bergnügen. Bu feinem Schreden erschien der nur wie früher bis ins Frühjahr, sondern bis in den Juli wezen feiner Härte und Gründlichkeit gefürchtete Herr Direr mit und August hinein, und daß mit dem Herannahen der strengen dem Rohrstod und rief den betreffenden Schüler zu sich, und ob Jahreszeit 1844/45 diese Art Verbrechen einen neuen Auf- wohl der betreffende Knabe vor Angst auf den Knien lag, wurde er
Von den Wahlmännern erwarten wir, daß sie allerorts pünktlich antreten, gleichviel ob Termins- oder Fristwahl angesezt ist und sich nach erfolgtem Wahlakt der Kreisleitung zu den nötigen Wahlarbeiten( Schleppen usw.) zur Verfügung
stellen.
Partei- Angelegenheiten.
Rigdorf. Am Montag, den 15. Juni, abends 7 Uhr, finden in Nirdorf in den bekannten zehn Lokaten Besprechungen der Wahlleiter mit dem zuständigen Komiteemitglied statt. Die Wahlleiter werden ersucht, unbedingt pünktlich zur Stelle zu fein.
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