Einzelbild herunterladen
 
  

Die Gesamteinnahme aus dem Personenverkehr betrug rund 47 880 000 W.( gegen 47 523 000 m. in 1906), wozu noch 56 214 M. aus dem Verkauf von Hundekarten kommen, ferner die Einnahmen aus der Gepäcfracht mit 1 869 000 M. An Fahrkarten­steuer wurden 1435 048 m. vereinnahmt. In den fünf Monaten des Jahres 1906( vom 1. August bis 31. Dezember) 607 690 M. Die Einnahme aus dem Frachtenverkehr bezifferte sich auf 100 579 490 W., das ist 5 Millionen mehr als im Jahre 1906. Der Frachturkundenstempel brachte 875 651 M.

Soziales.

Raufmannsgericht oder ordentliches Gericht?

Löfen können. Das sei leine bloße theoretische Annahme, sondern| 9 170 803 m., für Unterhaltung, Erneuerung und Ergänzung der Maschine verdrängt wird, wachsen rapid. Bon den intelligenten das hätten die Praxis und die Erfahrungen mit den norddeutschen Fahrzeuge und maschinellen Anlagen insgesamt 14 454 121 9. aus Berufen ist es besonders der des Rechtsanwalts, dem sich freien Jugendorganisationen bewiesen. Die Selbständigteit gegeben. immer mehr Frauen in den Vereinigten Staaten zuwenden. Sie diefer Organisationen sollten wir ihnen nicht nehmen, da uns Im Jahre 1907 wurden 88 188 428( 1906: 81 145 826) Personen sollen nämlich eine ausgedehnte Kundschaft, manche eine Jahres­weder das neue Reichsvereinsgefez dazu zwingt, noch die Ver- befördert. In 1. Klasse 161 847= 0,19 Proz. der Gesamtzahl einnahme von 20 000-160 000 m. verzeichnen können. einigungen und ihre Erfolge irgendwie dafür Anlaß böten. Neben( 1906: 189 871), in 2. Klasse 4986 081 5,99 Proz.( 1906: dem Jugendschutz, führte Redner aus, sind es besonders die5 253 350), in 3. Slaffe 47 492 344-57,09 Bros.( 1906: 49 492 098), betrifft, so findet sich der höchste Prozentsatz in den südlichen Staaten ( 1906: 189 871), in 2. Klasse 4986 081 Was schließlich die geographische Verteilung der Frauenarbeit Erziehung zur Selbständigkeit und Selbstverwaltung, die freien Organisationen den Jugendlichen bringen. Als in 4, Klaffe 29 453 912= 35,41 Prog.( 1906: 25 150 774). Also des Dstrandes, in den alten Sflavenstaaten. Sozialdemokraten Laufen wir gegen den spießbürgerlichen infolge der Fahrkartensteuer ein Abwandern aus den höheren Klassen Jm allgemeinen ist die Lage der erwerbstätigen Frau in Amerika Autoritätsduje! in Familie, Schule, Gewer Ischaften, Partei in die unteren. Alle Klassen mit Ausnahme der vierten weisen eine eine günstigere als die ihrer Schwester in Europa . Dazu kommt Politik, dem öffentlichen Leben und überall Sturm, deshalb sollten Abnahme aus, die vierte allein eine Zunahme um über 4 Millionen noch, daß die meisten erwerbstätigen Frauen in Amerika sich ver­wir uns über das frische Leben und den Drang nach selbständiger Bersonen. Entsprechend dieser Erscheinung sind natürlich auch die heiraten, bevor sie 25 Jahre werden. Die Wahrscheinlichkeit spricht Betätigung freuen und sie fördern. Engste Fühlung mit älteren Genossen wird die Jugendbewegung nach wie vor halten müssen, Einnahmen der einzelnen Klassen verändert. So find zum Beispiel aber dafür, daß mit der zunehmenden Bevölkerungsdichte die Ver­doch dürfen wir nicht die Zuchtrute über sie schwingen. Das Recht die Einnahmen in der 2. Klasse bont 7 749,000 m. im Jahre 1906 hältnisse sich immer mehr den europäischen nähern. In den Groß­der Gewerkschaften, Jugendabteilungen zu bilden und sie wirtschaftlich auf 7 226 000 7. in 1907, die der dritten Staffe von 29 452 000 m. städten, besonders sind schon jetzt manche Symptome der Verschlech und erzieherisch zu fördern, bleibt unbestritten. Aber wir müssen im Jahre 1906 auf 28 286 000 m. gefallen. Die Einnahmen terung der Frauenberufe wahrnehmbar. ebenso die Aufrechterhaltung der bestehenden und bewährten Jugend- aus der vierten Klasse von 8 686 000 Mart auf 10 896 000 Mark organisationen beanspruchen, da sie unter dem neuen Vereinsrecht gestiegen. genau so wirken werden wie bisher. Die Resolution des Gewerk­fchaftstongresses ist unklar und widerspruchsvoll. Daß sie mit dem Parteivorstand vereinbart ist, fann noch kein Grund für den Partei tag sein, ihr bedingungslos zuzustimmen. In Nürnberg muß erklärt werden, daß solche Festlegungen nicht erfolgen dürfen; jedenfalls Vor der 4. Kammer des Kaufmannsgerichts machte am Montag kann die Partei nicht schon durch die Vereinbarung gebunden sein. ein Angestellter des bekannten wissenschaftlichen Instituts Urania " Arbeiterfekretär Gen. Schrader Erfurt betont, daß man jetzt, to endlich einmal eine gemeinsame Verständigung zwischen Gewert geltend. In einem früheren Termin hatte der Vorsitzende der ge= in der Taubenstraße eine Klage auf eine reftierende Gehaltssumme schaften und Partei erfolgt fei, nicht daran rütteln, sondern zu nannten Kammer, Assessor Dépène, dem Kläger erklärt, der Rechts­stimmen solle. Der Parteivorstand würde in eine ganz schiefe Lage tommen. Die Jugendlichen dürfen und können ihre wirtschaftlichen Interessen nicht selbst vertreten. Gauleiter der Maurer Genoffe im Jahre 1906, was wohl der wirtschaftlichen Kerise einesteils, andernteils Anraten des Vorsitzenden verzichtete der Kläger damals auf ein Das finanzielle Ergebnis der sächsischen Bahnen ist ungünstiger als streit gehöre vor das ordentliche Gericht, denn die llrania" sei ein gemeinnütiges Unternehmen und kein kaufmännisches. Auf Schenk- Erfurt wünscht, daß solche Debatten wie nach Stöln nicht ber sich stärker bemerkbar machenden Abwanderung aus den oberen in dahingehendes Urteil, nahm die Klage beim Kaufmannsgericht mehr aufleben möchten. Der Gewerkschaftskongreß habe nichts ge­tan, was dazu veranlassen könnte, doch muß man jetzt wiederum die unteren Klassen gefchuldet ist: die Gesamteinnahme betrug zurück und reichte sie beim Amtsgericht ein. Sier wiederholte sich den Frieden stören. Es gibt eben immer Leute, die Strafeel machen 167 562 717,18 m. Sie ist gegen das Vorjahr um 6 985 154,38 W. Burück und reichte sie beim Amtsgericht ein. Hier wiederholte sich müssen. Frivol sei es, die Hamburger Resolution unklar und wider- höher. Dem steht aber eine Gesamtausgabe von 114 588 240,40 m. dasselbe Schauspiel, nur mit dem Unterschiede, daß der Amts­spruchsvoll zu nennen. Es war doch eine Vereinbarung, die auch gegenüber, was eine Steigerung der Ausgaben um es ließe sich daran nicht zweifeln, daß die Urania" als Aftien­richter sich für unzuständig zur Entscheidung erklärte. Er meinte, ber Barteitag akzeptieren muß, will er dem Parteivorstande keine 9.019 558,67 m. bedeutet. Der Betriebsüberschuß belief sich gesellschaft ein kaufmännisches Unternehmen sei. Auch der Amis­Ohrfeige verjeßen. Wir wollen uns angewöhnen, zu respektieren, auf 58 024 476 M., das sind 2 034 404 W. weniger als im Vor­was vereinbart ist. Genosse Schulz: Die Abmachungen fönnen jahre. Der tatsächliche Ueberschuß beträgt gar nur 42 524 227 m. richter gab dem Kläger den Rat, die Klage ohne Urteil zurück­doch nicht schon bindend sein, weil die Vorstände M. fie bereinbarten. Die Vorstände find teine on Die Einnahmen haben sich um 4,85 v.., die Ausgaben um 8,55 3uziehen und beim Kaufmannsgericht Kammerentscheidung zu be antragen, denn dort käme ihm das Urteil billiger als beim trahentent, die irgendeine Angelegenheit regeln". b. G. vermehrt. Das Anlagekapital verzinste fich mit 4,953 Pros Amtsgericht". Das tat denn der Kläger auch. In der gestrigen Der Parteitag hat hier das legte und entscheidende gegen 5,242 Broz. im Vorjahre. Wort. Wir wollen den Gewerkschaften laffen, was der erneuten Verhandlung übte wiederum Assessor Dépène an dem Gewerkschaften ist, aber wir wollen auch die freien Jugend­Rat des Amtsrichters Kritik. Allerdings ist es hier, billiger," Verlängerung des oberschlesischen Roheisensyndikats. organisationen wie bisher in ihrer selbständigen form erhalten. erklärte er, aber der Herr( gemeint ist der Amtsrichter) hat Folgende Resolution Schulz wurde von der Kreistonferenz mit in Beuthen abgehaltenen Hauptversammlung wurde die Erneuerung des Amtsgerichts der Berufung unterliegt." Schließlich beschloß In der von dem oberschlesischen Roheisensyndikat am 8. August nicht bedacht, daß unsere Entscheidung rechtskräftig ist, während die großer Mehrheit angenommen: " Die Streis Generalversammlung des Wahlkreises Erfurt . des Verbandes für 1909, und grundsätzlich auch der Beitritt zu dem Schleufingen Ziegenrüd sieht in der Betätigung ber schuletwa zu bildenden Allgemeinen deutschen Noheisensyndikat beschlossen. Das Gericht, die Sache zu vertagen und von dem beklagten Unter­entlassenen proletarischen Jugend in freien Wehmütig schreibt dazu die um die schönen Profite der rheinisch- nehmen die Statuten einzufordern. In der Sache selbst ist im vorliegenden Fall die Auffassung Jugendorganisationen ein erfreuliches geichen westfälischen Bochofenverle besorgte Rheinisch- Westf. 8tg.": des bei der heranwachsenden Generation erwachenden Tätigkeits sein mag, so wenig ist er von Bedeutung für das Zustandekommen wohl, ist der Form nach aber eine Aktiengesellschaft. Ihre " So erfreulich dieser. Beschluß für die oberschlesische Industrie des Amtsgerichts zutreffend. Die Urania " dient dem Allgemein­dranges fowie ihres Freiheits- und Solidaritätsgefühls, zugleich eines allgemeinen deutschen Roheisensyndikats. Die Oberschlesier Gründer wollten statutarisch festgelegt haben, daß das Gründungs­aber auch des berechtigten Bedürfnisses nach Vertretung ihrer haben von jeher als vollständig selbständige Gruppe ganz unabhängig fapital, die sogenannten Attien, teine Dividenden geben. Das besonderen wirtschaftlichen Interessen. Die Versammlung be­dauert deshalb den Beschluß des Hamburger Gewerkschafts - von den westlichen Noheisensyndikaten bestanden und wollen kongresses, durch den die Zukunft der freien Jugendorganisationen in wenn das deutsche Roheisensyndikat nicht zustande kommt. Bei den gesellschaft eingetragen werden, es müsse wenigstens der Form tongresses, durch den die Zukunft der freien Jugendorganisationen in ist aus dem Beschluß zu entnehmen auch dann weiter bestehen, Amtsgericht erklärte, dann könne das Institut nicht als Attiens Frage gestellt ist. Sie erwartet vom Nürnberger westlichen Gruppen ist das im allgemeinen nicht der Fall. Ihr Fort- nach auf Erwerb gerichtet sein. Darauf wurde beschlossen, Barteitage, daß er der Auffassung des Gewerkschaftskongresses bestehen als Gruppen ist mehr oder weniger von dem allgemeinen statutarisch festzulegen, daß nie mehr als 5 Broz. Zinsen gezahlt nicht beitritt, sondern unter Aufrechterhaltung der Bes schlüsse des Mannheimer und des Essener Partei- Syndikat abhängig, wenigstens die Siegerländer Gruppe wird kaum werden dürfen. Tatsächlich verwendet die Gesellschaft ihre Ein= tages den freien Jugendorganisationen volle Be- weiter bestehen können, wenn das allgemeine Syndikat nicht zustande tünfte lediglich zu Berbesserungen und zahlt weder Dividenden wegungsfreiheit läßt. Die Bersammlung erwartet ferner, noch Zinsen. Sie ist aber eine Erwerbsgesellschaft. Für die daß die Partei für die planmäßige Erziehung der proletarischen Klagen gegen sie ist das Kaufmannsgericht allein zuständig. Jugend zum Klassenbewußtsein und zur sozialistischen Welt­Richtiger als der erteilte Nat, die Klage zurückzuziehen, wäre anschauung nach besten Kräften bemüht ist, insbesondere durch der gewesen, durch Urteil eine Entscheidung zu treffens hat das Schaffung eines geeigneten Bentralorgans für die proletarische Ueber die Frau im Erwerbsleben der Vereinigten Staaten Kaufmannsgericht durch Urtett feine Unzuständigkeit ausgesprochen, Jugend." finden wir eine interessante Publikation von Dr. Ernst Schulze - fo ist, selbst wenn die Entscheidung falsch war, das ordentliche Ges Samburg in der Zeitschrift für Sozialwissenschaft". Die Ver- richt zuständig. Dann werden aber nicht die Parteien eventuell einigten Staaten find bekanntlich, im Gegensag zu allen Staaten von Pontius zu Pilatus geschickt. Europas , das Land, wo die Frauen den Männern gegenüber er­Beinahe das Opfer eines starken ärztlichen Jrrtums. heblich in der Minderzahl find. Um so interessanter ist die Tatsache, Der 8immerpolier Heinrich Rieschte in Bidbg. daß dort im Jahre 1900 rund 20 Broz. aller Frauen, die das 16. Lebensjahr überschritten haben, dem Erwerbe ſelbſtändig nach bruch erlitten. Er wurde mit einer Stente von 20 Bros, enta hatte am 26. Juli 1894 einen rechtsseitigen Unterschentel gingen. Im Jahre 1900 war in der Union die Zahl von schädigt. Im Juli 1895 erleidet R. eine Duetschung desselben 5 007 069 erwerbstätigen Frauen อน berzeichnen, 3 712 144 im Jahre 1890. gegen Unterschentels. Die Duetschung hatte eine Geschwürbildung zur das ist 34,9 Prozent. eine Sunahme um Folge. Er wurde deswegen vom 1. Dezember 1897 bis 27. Januar Die Gesamtbevölkerung hat sich in dem- 1898 und vom 31. Oftober 1901 bis zum 15. Februar 1902 in dem selben Zeitraum von 62,6 Millionen auf 76,3 Millionen, d. H. um Marienkrankenhause in D. behandelt. Durch Bescheid der 21 Broz. vermehrt, so daß die Zunahme der erwerbstätigen Frauen Seftion IV ber Nordöstlichen Baugewerksberufs. mehr als anderthalbmal so rasch erfolgt ist als die der genossenschaft Bevölkerung.

"

Erfreuliche Fortschritte macht die Gewinnung neuer Mitglieder in den drei oldenburgischen und im 1. und 2. han noverschen Wahlkreise. Durch die Schaffung eines Bar­teisekretariats für diese fünf Wahlkreise im vorigen Jahre in Bant stieg die Mitgliederzahl im 1. Quartal dieses Jahres um über 1000, im zweiten um 588 und beträgt augenblidlich 5559, babon 5050 männliche und 509 weibliche. Ein Ortsverein wurde neu gegründet, zwei bestehende schlossen sich der Landesorganisation an. Der Beitrag beträgt in 31 Organisationen 40 Bf., in drei 30 f. pro Monat; die weiblichen Mitglieder zahlen 20 f., wofür ihnen meistens die Gleichheit" geliefert wird, eine Maßnahme, die sich sehr gut bewährt hat.

"

Sozialdemokratischer Verein Eintracht" in Zürich . Der Arbeiter bildungsverein Eintracht" hat sich mit der Mitgliedschaft deutscher und österreichischer Sozialisten verschmolzen und aus diesem Anlaß eine Namensänderung vorgenommen, indem er den neuen Titel Sozialdemokratischer Verein Eintracht" annahm. Wir wünschen ihm mit dem neuen Namen weiteres Blühen und Gedeihen wie bisher.

Aus Induftrie und Dandel. Bauschwindel in Berlin .

"

tommt."

-

Aus der Frauenbewegung.

bas

Безов K. feit bem 16. Februar eine Rente von 20 Prog. Inzwischen war eine Verschlimmerung in Die erwerbstätigen Frauen der Vereinigten Staaten fönnen im 5. August 1907 stellte St. nunmehr den Antrag auf Renten den Unfallfolgen eingetreten und K. war auch erblindet. Am großen und ganzen in vier Gruppen eingeteilt werden; die Ein erhöhung, da sein Zustand sich verschlechtert habe und er auch teilung umfaßt zu gleicher Zeit Rasse und Beschäftigungsart. Das die Erblindung für eine Unfallfolge hält. Die Berufsgenossenschaft größte Kontingent der erwerbstätigen Frauen, zugleich den nez darauf unter dem 14. August 1907 den K. durch den Sanitäts­niedrigsten Grad des Eriverbs finden wir unter den gefärbten rat Streisarzt Dr. Wo... in Bldbg. nachuntersuchen. Dieser Rassen Amerikas , bor allem unter den Negerinnen. Von der Sachverhändige hielt indessen nach wie vor durch die Unfallfolgen Gesamtheit der erwerbstätigen Frauen machen die Negerinnen 48,2 Proz. aus. Man findet sie hauptsächlich unter den un gelernten Arbeiterinnen; in den qualifizierten Berufen spielen sie fast teine Rolle.

nur eine Eriverbseinbuße von 20 Proz. für vorliegend. Darauf lehnte die Berufsgenossenschaft den Rentenerhöhungsantrag ab, die marienwerder lam ebenfalls zur Abweifung der Ansprüche Blindheit K.s fei teine Unfallfolge. Das Schiedsgericht in des St., ohne daß es den Verletzten von einem anderen Arzt hätte untersuchen laffen. Es folgte ohne weiteres dem Gutachten des se reisarates Dr. Wo. mit der Begründung: Daß eine mit ben beiden Unfällen in ursächlichem Zusammenhang stehende, eine Rentenerhöhung rechtfertigende Veränderung zum Schlechtern nicht eingetreten ist. Dr. Wo., ber ben S. St. aus Anlaß des ersten und weiten Unfalles wiederholt untersucht und begutachtet, hat eine Vers gericht angeschlossen und für tatsächlich festgestellt erachtet, daß in änderung nicht festgestellt. Seinem Gutachten, hat sich das Schieds dem Zustande des Rentenempfängers feit der letzten Mentenfefte ftellung feine derartige wesentliche Veränderung Verschlimmes rung eingetreten ist, daß sich die Erhöhung der Mente von 20 Broz. rechtfertigen laffen würde."

Wie in manchen anderen Großstädten hat auch in Berlin der Bauschwindel sich in den lezten Jahren sehr entwickelt. Der Deutsche Dekonomist" beröffentlicht seit einiger Zeit allwöchentlich Die zweite Stufe nimmt die weiße Frau ein, die selbst nach die Subhastationen Berlins , aus denen sich lehrreiche, aber Amerika eingewandert ist. Da diese Klasse der Arbeiterinnen feineswegs erfreuliche Einblice in das Treiben auf dem Berliner Baumarkt tun lassen. So ist es zum Beispiel zumeist der Landessprache nicht mächtig ist, so besetzen fie die gering einem einzigen Bauunternehmer gelungen, für nicht weniger bezahlten Berufe und werden als Reinmachefrauen, Arbeiterinnen als 11 Grundstücke von derfelben Stelle Beleihungen zu in den Baumwoll- und Wollspinnereien, als Tabatarbeiterinnen usw. erhalten, die in die Millionen gehen. Der Bauunternehmer verwendet. Glücklich sind diese Einwanderinnen nicht: eine etwas felbst hatte dabei nicht die geringsten eigenen Wittel, um bessere pekumiäre Lage ist alles, was sie im neuen Vaterlande auch nur für einen einzigen Bau die über die Beleihungsgrenze finden. hinaus erforderlichen Baugelber borstreden zu können. Aber die Die Töchter dieser Emigrantinnen stehen sozial schon eine Kreditinstitute gaben immer neues Geld für neue Bauten, so daß Stufe höher. Sie findet man fchon als Buchhalterinnen, Steno der Unternehmer zunächst solvent blieb, aber allmählich in eine ganz unhaltbare finanzielle Position geraten mußte, so sehr auch die Bau- graphinnen und in all den Bureauberufen, die an die Stadt ge­Gegen diefes Urteil legte der Kläger beim Steichsberfiches handwerker bei der Lieferung von Arbeiten gedrückt wurden. Zum bunden sind. Schluffe erfolgte dann schließlich doch der Zusammenbruch und der Die Frauen weißer Rassen, deren Eltern bereits Amerikaner rungsamt eturs ein, wiederholte seinen Antrag und bat Bauunternehmer geht jetzt mit elf Grundstüden in die Zwangs- waren, befeßen die höchste Stufe der amerikanischen Frauenberufe. termin vor dem fünfzehnten Nekursjenat war der Verlegte, da um Untersuchung durch einen anderen Arzt. Im Verhandlungs­versteigerung. Sie findet man sowohl unter den Aerztinnen und Künstlerinnen wie feinem Antrag auf Untersuchung durch einen andern Arzt nicht ent­Der Defonomist" hat durchaus recht, wenn er die Deffentlichkeit unter den Anwälten und Literaten usw. Im allgemeinen sind es prochen war, persönlich erschienen. Er sowohl wie die wegen des fast schon zur Norm gewordenen Berliner Bauschwindels 306 Berufe, die in den Vereinigten Staaten von Frauen ausgeübt Berufsgenossenschaft wurden außerdem vertreten. alarmiert. Nach fachtundigem Urteil sollen faft sämtliche in den legten Jahren im Berliner Westen errichteten großen Häuser minder werben. Darunter find einige merkwürdige Berufe, in denen bie blößung des verlegten rechten Unterfchentels des wertig und unsolide hergestellt sein. Diese neuen Häuser von Frau in Ausnahmefällen tätig ist, so a. B. 10 Eisenbahngepädträger, S. ließ ohne weiteres ertennen, daß seit dem Jahre 1902 außen und innen pompose aussehend werben schon nach wenigen Lotsen, 2 Dachdecker, 45 2okomotivführer, 2 Pferdebahututscher Jahren so viele kostspielige Reparaturen erfordern, daß Besizer, die Faßt man die Hauptberufe ins Auge, so zeigt die Statistit von 1900 nicht sehr fapitalfräftig sind, daran zugrunde gehen. Selbst die ungefähr folgendes Bild: Gläubiger der ersten Hypotheken laufen bei diesen Berliner Schwindel­bauten Gefahr, mit der Zeit Berluste zu erleiden.

Die fächsischen Eisenbahnen im Jahre 1907.

-

Der statistische Bericht über den Betrieb der fächsischen Staats­eisenbahnen für 1907 ist erschienen. Danach hatten die sächsischen Bahnen eine Länge von 3318,41 kilometer gegen 3305,11 Kilometer in 1906. Davon ſtehen 8217,18 Kilometer im Eigentum des sächsischen Staates. Bis einschließlich 1907 wurden insgesamt für die Staats­bahnen einschließlich der Wagen, Lokomotiven usw. aufgewendet 1 135 102 M. Es waren Ende 1907 vorhanden 1411 Lokomotiven, 8839 Berfonenwagen, 32 709 Güterwagen mit einem Ladegewicht von 863 550 Tonnen, für Brennmaterial wurden im Jahre 1907

Dienstmädchen und ähnliche.... Schneiderinnen

.

Wäscherinnen..

Lehrerinnen Verkäuferinnen

1900 rund 1 214 000 842 600 882 600 327 900

gestiegen seit

"

1890 um 6,0 Broa 18,0 54,6" 38,4 156,4 167,4

146 600

Buchhalterinnen

78 800

"

Telegraphiſtinnen u. Telephonistinnen Geistliche

22 500

Journalistinnen

8 400 2190

Räherinnen

144 000

167,2 197,9 148,1 0,1

"

"

Alle Frauenberufe, mit Ausnahme

Die Ent

eine wesentliche Verschlimmerung in den Unfallfolgen infofern eingetreten ist, als die gefchloffen gewefene Wunde wieder auf gebrochen war. Der erkennende Senat hob denn auch das Urteil des Schiedsgerichts auf und berurteilte die Settion IV der Nordöstlichen Baugewerks Berufsgenossenschaft, dem R. bom 8. August 1907 ab eine Reute bon 50 Prozent zu zahlen und ihm an außer gerichtlichen Kosten den Betrag von 15 Mart au erstatten.

Wäre der Verlegte in diesem Falle nicht persönlich vor dem Reichsversicherungsamt erschienen, dann hätte auch sein Vertreter nichts ausrichten tönnen. Denn der reisarat hatte feft gestellt, daß eine wesentliche" Verschlechterung in den Unfall folgen nicht eingetreten sei. Die Mittel zu einem weiteren Gute; achten gegen das freisärztliche Gutachten fehlten bem Werlegten. Das Schiedsgericht hatte es auch nicht für nötig befunden, einen des Berufs des Dienstanderen Arzt zu hören. Denn es erachtete eben auf Grund mädchens und des der Näherin, der mehr und mehr durch die des freisärztlichen Gutachtens für festgestellt", daß eine