Nr. 244. 25. Jahrgang.
Partei- Angelegenheiten.
Schifferversammlung.
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Die
In Mahlsdorf hat das Verhalten des Herrn Schliefe, Honöwer Str. 5, dazu geführt, das Lokal desselben von der Liste zu streichen. Wir ersuchen die Parteigenossen, obiges zu beachten. Das Lotal Fest säle Grand Hotel Alexanderplat", Alexanderstr. 46-48, hat den Beſizer gewechselt jeziger Juhaber Herr Bruno Jehmlich und steht uns dasselbe nach wie vor zur Verfügung. Die Lokalkommission. Zweiter Wahlkreis, Friedrichstadt , Abteilung III und IV. Um den Nachtarbeitern der vielen im 2. Kreis belegenen Druckereibetriebe die Möglichkeit zu geben, sich mehr wie bisher politisch betätigen zu fönnen, beabsichtigen wir, ihnen auf ihren Wunsch einen besonderen Bahlabend einzurichten. Zwecks weiterer Aussprache hierüber, findet morgen, Sonntag, den 18. d. M., nachmittags 2 Uhr, im Gewerkschaftshause( Saal 4), eine Zuſammenkunft statt, in der Genosse Mag Grunwald über " Die Notwendigkeit der politischen Organisation" Regen Besuch der Beteiligten erwarten
wieder erinnert er sie daran, daß die Ansprüche des Tranteimers, ihre vorzüglich geleiteten Heime in Berlin , Quizotstr. 121, und in auf die Speisereste respektiert werden müssen. Besonders ver- Halensee , Joachim- Friedrich- Straße 7, unterhält, weitere Verfügung drießt es ihn, daß auch Reste, die von anderen Ange- treffen kann.
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stellten übrig gelassen wurden, manchmal von diesen Ein unredlicher Straßenbahnbeamter, der Bahnhofsvorsteher den Scheuerfrauen geschenkt werden. Wehe der Scheuerfrau, Möhrte, ist fürzlich seines Dienstes im Betriebe der Großen Sonntag nachmittag 4 Uhr findet eine Schiffer in deren Tasche er mehr Speisen findet, als sie nach dem Quantum Berliner Straßenbahn plöglich enthoben worden. Möhrke waltete bersammlung bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75, statt. Genossen der einzelnen Streise werden ersucht, die Handzettel der ihr gewährten Beföstigung haben fann! Solche Beeinträchtigung seines Amtes als Vorsteher des Bahnhofes 20 in Treptow . Er ließ verbreitung von den bekannten Stellen aus vorzunehmen. der Rechte des Trankeimers darf nicht geduldet werden. Wenn den Mitgliedern des direktionsfreundlichen Vereins, den Gelben, alle bollends sogar Speisen, die von Kranten zurüdgewiefen Echar von Heuchlern und Speichelledern heran. Diejenigen, die nur möglichen Vergünstigungen zukommen und zog dadurch eine Zur Lokalliste. Für die Vereine, speziell die Arbeiterradfahrer, oder übrig gelassen wurden, durch Angestellte den Scheuer- nicht zu den Günftlingen Möhrtes gehörten, mußten dagegen bringen wir nachstehendes in Erinnerung: In Fallenhagen- Seegefeld frauen eingehändigt werden, so betrachtet Herr Borchart das die Lasten des Dienstes in ihrer ganzen Schwere fühlen. Möhrte hat uns der Inhaber des bisher dort einzigen freien Lokals, Herr geradezu als einen Diebstahl am Anstaltseigentum. In den war, was fein Regiment über die Angestellten betrifft, so recht ein Schönberg, ohne Angabe von Gründen seine Räume entzogen; Trankeimer damit so hält er's für richtig. Herr Borchart hat Mann nach dem Wunsche des Unternehmertums, eine hervorragende der Gastwirt Robert Riedel, Neue Mühle, erklärt, sein Lofal sich die Mühe nicht verdrießen lassen, gelegentlich durch Inspizierung Stüße des herrschenden Systems. Jetzt ist diese Stüße in fich zuder Arbeiterschaft nie zur Verfügung stellen zu wollen, bezw. will der Tranfeimer festzustellen, daß am Montag reichlichere Semmel- fammengebrochen. Das kam so: Mohrke hatte von den ihm nie wieder in der Lokalliste geführt werden und verlangt hierüber reste als sonst darin zu finden seien, weil am vorhergehenden Tage unterstellten Leuten, die in Häusern der bei der Großen Berliner bestehenden Baugenossenschaft wohnen, die Mieten einzuziehen. dem Sonntag, an dem ja nicht gescheuert wird den Scheuer- Anfang dieses Monats wurde die Entdeckung gemacht, daß Möhrte frauen die Möglichkeit gefehlt habe, die Reste an sich zu nehmen. Die fälligen Mieten zwar eingezogen, aber nicht bei der Kasse abAll' dieser Verdruß bleibt dem Herrn Verwaltungsdirektor erspart, geliefert hatte. Nach dieser Feststellung wurde Möhrte sofort wenn die Frauen auf die Straße gesezt und dafür junge Mädchen feines Dienstes enthoben. Als diese Tatsache unter dem Bersonal eingestellt werden. Die jungen Mädchen können nämlich in der des Bahnhofes bekannt wurde, stellten sich noch andere Unredlich anstalt wohnen, während das bei Ehefrauen und witten feiten Möhrkes heraus. Durch die Angabe eines Wagenwäschers nicht gut möglich ist. Wenn aber die Mädchen Wohnung in der kam man dahinter, daß Möhre eine Anzahl Wagenwäscher einweg, Reste hinauszutragen, und der Trankeimer tommt hat Möhrte diese Rautionsgelder", im ganzen 2200 M. bon Anstalt haben, fällt natürlich Anlaß und Gelegenheit gestellt und jedem 100 M. als Kaution abgenommen hatte, obgleich Wagenwäscher überhaupt keine Kaution zu stellen haben. Natürlich naturgemäß zu seinem Recht. 22 Wagenwäschern, für sich behalten. Aber noch auf andere Weise Den Scheuerfrauen fehlt freilich das rechte Verständnis für des verstand es Möhrte, Geld von seinen Untergebenen zu erlangen. Herrn Verwaltungsdirektors Sorge um den Tranteimer, und sie unter dem Vorgeben, er wolle das Geld sicher und vorteilhaft an machen sich über den Grund dieser Sorge allerlei Gedanken. Wir legen, hat Möhrle verschiedene Fahrer und Schaffner veranlaßt, wollen hier öffentlich feststellen, daß der Trank nicht etwa ver- ihm ihre Ersparnisse, Beträge von 500 bis 3000 m. anzuvertrauen, schwendet wird. Er ist regelrecht an einen Unternehmer Die Betörten taten das um so bereitwilliger, als fie von ihrem berpachtet, der ihn zur Schweinemäſtung verwendet und selbst Vergünstigungen erwarteten. Wie viele Leute auf diese Weise hinters Vorgesetzten außer den in Aussicht gestellten Zinsen noch sonstige verständlich ihn sich nicht schmälern lassen will. Im Augenblic Licht geführt worden sind, läßt sich nicht mit Sicherheit feststellen. wissen wir nicht, wieviel der Pächter von dem übrigens die Einen Teil diefer„ Anleihen" sowie die erschwindelten Stautionen" Scheuerfrauen meinen, daß er zufällig ein naher Verwandter des soll Möhrte bereits zurückgezahlt haben. Wie es heißt, ist er Herrn Verwaltungsdirektors fei für den Trank bezahlt. durch wohlhabende Verwandte mit den erforderlichen Mitteln verAber sicher ist, daß die Stadt, je boller die Tranteimer sehen worden. werden, desto mehr Bacht fordern darf. Gelingt es dem Herrn Ver- Nachdem Möhrte nunmehr gestürzt ist, wird in den Kreisen waltungsdirektor, alle übrig bleibenden Speisen für den Trankeimer der Straßenbahnangestellten noch mancherlei über ihn erzählt. So wird behauptet, daß einige der von ihm besonders begünstigten 34 retten, so wird das dazu beitragen, daß bei einer Neuverpachtung Gelben mehr Ueberstunden angeschrieben als sie wirklich gemacht Absicht des Herrn Direktors. Man ersieht hieraus, daß die Erfezung fcheinigt haben, so daß die Betreffenden mehr Lohn bekamen, als mehr Pacht herausgedrückt werden kann. Das ist gewiß auch die haben. Möhrke soll diese falschen Notierungen als richtig beder bisherigen Scheuerfrauen durch junge Mädchen auch vom ihnen zustand. Ferner wird bermutet, daß Möhrte bei den Standpunkt des Eranteimers aus betrachtet manches für Wahlen zum Betriebsausschuß das Wahlglück der Gelben forrigiert habe, denn nur so tann man es sich erklären, daß die Wahlen, so fich hat und Vorteil verspricht. lange Möhrte Worsteher des Bahnhofs 20 war, ganz andere Resultate hatten, als man nach dem Zahlenverhältnis der beiden Parteien der Angestellten erwarten mußte.
referieren wird.
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Die Abteilungsführer.
Sechster Wahlkreis. Sonntag, den 18. Oktober, abends 6%, Uhr, finden zwei Boltsversammlungen statt und zwar für Moabit im großen Saale der Prachtsäle Nord- West", Wiclefstraße 24. Tagesordnung: 1. Auf was wir stolz sind! Referent: Landtagsabgeordneter Für die 6., 9. und 10. Abteilung bei Bernhard Rabe, Solberger Straße 23: Vortrag des Genoffen Mag Grunwald über: Heinrich Heine . Zu zahlreichem Besuche Die Einberufer. Außerdem findet an demselben Tage für die 4., 5. und 6. Abteilung ein Besuch der Sternwarte statt.
laden ein
Charlottenburg . Wir machen die Genossen darauf aufmerksam, daß am Montag in der 5. und 8. Gruppe die Ersatzwahlen für die Stadtverordnetenwahlen stattfinden und bitten, daß sich die Genossen zu der am Sonntag vormittag 8 Uhr statt findenden Flugblattverbreitung einfinden, und zwar die Bezirke 1-6 in dem Lotale des Genossen Linde, Sefenheimer Str. 11, die Genossen der 7. und 8. Gruppe bei Geisheit, Nettelbedstr. 11. Gleich zeitig ersuchen wir die Genossen, sich am Montag zu den Wahl arbeiten in den bekannten Lokalen rechtzeitig einzufinden.
Der Vorstand.
Wilmersdorf- Halensee. Heute abend 8 Uhr findet von sämt lichen Bezirkslokalen aus eine Flugblattberbreitung zur bevorstehenden Stadtverordnetenwahl und Boltsversammlung statt. Es ist die unabweisliche Pflicht aller Parteigenoffen, sich rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
Der Vorstand.
Nieder- Schönhausen. Am Dienstag, den 20. Dttober, abends 8 Uhr, findet im Lotal, Schwarzer Adler", Inhaber Uliz, Blankenburgerstraße, eine Voltsversammlung statt, in der Genosse Ba u Göhre über das Thema„ Kirche und Arbeiter spricht. Die Geist lichkeit ist hierzu schriftlich eingeladen. Zum Zwecke der Agitation für diese Versammlung findet morgen Sonntag, früh 8 Uhr, von den bekannten Stellen aus eine and zettelberbreitung statt. Der Vorstand. Mahlsdorf . Am Sonntag, den 18. Oktober, früh 8 Uhr, findet für unseren Ort eine Flugblattverbreitung statt. Die Genoffen von Mahlsdorf ( Dit) treffen sich bei Dräger , Bahnhof
straße 10, Mahlsdorf ( Süd) bei Lange, Köpenicker Allee.
Lichtenberg . Am Sonnabendabend 8 Uhr findet im Lokale von Arnhold, Schwarzer Adler", Lichtenberg , ein Lichtbildervortrag von Herrn Direktor Archenhold- Treptow statt. Wir ersuchen um zahlreiche Beteiligung.
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Mit Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit beschäftigte sich die zu diesem Zweck eingesetzte gemischte Deputation, der unsere Genossen Dupont und Glode angehören. In der ersten Sizung am Mittwoch dieser Woche wurde zunächst zur Kenntnis genommen, daß erneut Verfügungen seitens der Dezernenten der einzelnen städtischen Verwaltungen behufs Jnangriffnahme bezw. Beschleunigung aller bereits etatisierten Arbeiten für die bevorstehenden Wintermonate erlassen werden sollen, um so weit als möglich Arbeitsgelegenheit zu schaffen. Diesem soll noch besonders dadurch Nachdruck gegeben werden, daß der Magistrat für die Durchführung dieser Maßnahmen besonders Sorge trägt. Ein dahin gehender Beschluß wurde einstimmig gefaßt, nachdem besonders von unseren Genossen auf den wenig durchgreifenden Erfolg solcher Ver fügungen im vorigen Winter hingewiesen wurde.
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Als Ordnungsstüge angefangen und als Schwindler geendet. Das ist bitter.
Berschollene Ballons.
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Ein Telegramm aus Grimsbh berichtet, daß der Dampfer Binolia" eingetroffen sei mit den Ueberresten eines Ballons an Bord, auf welchem in verschiedenen Sprachen ein Schriftstück angeheftei war, wonach die Auffindung des Ballons sofort bekannt gegeben werden möchte; leider aber konnte der Name des Ballons nicht
eruiert werden.
Nach einer anderen Nachricht soll es sich um den in der Nordsee aufgefischten Ballon St. Louis " handeln.
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Dem ausdrüdlichen Verlangen unserer Genossen, Entlassungen in städtischen Betrieben, wie es in der Parkverwaltung bereits ge- aus dem Ballon Hergefell" herabgeworfenes Telegramm eingegangen, Aus Oster- Wanna( Provinz Hannover ) ist gestern bormittag ein schehen, nicht vorzunehmen, wurde dadurch entsprochen, daß versichert das folgenden Wortlaut hat:" Hergesell" 9 Uhr vormittag.. Höhe wurde, es sollten nicht nur nicht weitere Entlassungen erfolgen, 2100. Richtung und Ort unbestimmt; anscheinend in Nähe der sondern durch die Jnangriffnahme des Schillerparts weitere Arbeits- tüste. Förtsch. gelegenheit geschaffen werden. Weitere sogenannte Notstandsarbeiten Das Telegramm stammt wahrscheinlich vom Dienstag. Sein Wert scheint sich deshalb darauf zu beschränken, daß es ein Lebensfeien nicht in Aussicht genommen und, soweit es sich um unwirt- zeichen vom Hergesell" ist und den Ort andeutet, an dem der schaftliche Unternehmungen handele, auch nicht gut möglich. Ballon das Meer erreicht hat. Fratischen Antrages auf durchgreifende Verkürzung der Arbeitszeit in vermißten Ballons Plauen “ und„ Hergesell" durch die abgesandten Der Begründung des der Deputation überwiesenen sozialdemo Aus Wilhelmshaven wird telegraphiert: Das Suchen nach den allen städtischen Werken, um dadurch weitere Arbeitsmöglichkeit zu Torpedoboote war durch Nebel sehrerschwert und bisher ohne Erfolg. die jütländische und die ostfriesische Küste abschaffen und der Arbeitslosigkeit zu steuern, wurde Wesentliches nicht Heute wird entgegengesetzt, doch begnügte man sich mit der Erklärung des Ober- gesucht werden. Dem Amsterdamer Handelsblad" wird aus Nieuwediep bürgermeisters, daß die Sache in der Schwebe" sei und die Be- depeschiert: Der Lotsendampfer Amsterdam" tehrte aus der Nordratungen innerhalb des Magistrats doch erst zum Abschluß kommen fee zurück, ohne eine Spur von den vermißten Ballons gefunden müßten. In die Beratung der Punkte Kommunale Arbeitslosenzu haben. Er fuhr wieder in die Nordsee zurück. Der Panzer versicherung nach dem Genter System" wurde nicht mehr eingetreten, Piet Hein" und die Torpedoboote werden ihre Forschungen bis sondern aufgegeben, zunächst mal eine durchgearbeitete und bes Freitag abend fortsetzen. Das Recht des Krankenhaus- Tranfeimers. gründete Vorlage bezw. entsprechende Anträge innerhalb vier Wochen Aus dem Krankenhaus Moabit berichteten wir( Bor - bem Magistrat einzureichen, die dann vervielfältigt und allen MitUeber recht sonderbare Praktiken beim Programmverkauf wärts" Nr. 239), daß dort plötzlich einer größeren Angliedern der Deputation zugestellt werden. Dann sollen weitere wurde uns dieser Tage aus unserem Leserkreise berichtet. Es wurde im Zirkus Schumann zahl Scheuerfrauen gekündigt worden sei. Wir fagten, Sigungen folgen, die sich eingehend mit dieser Frage befassen. anscheinend werde beabsichtigt, die bisher beschäftigten Scheuer- Der Berliner Lokal- Anzeiger" ist schon im voraus informiert der Galerie alte Programme verkauft wurden, die mit dem an dem uns mitgeteilt, daß an das Publikum auf dem zweiten Platz und frauen nach und nach sämtlich zu entlassen. Und wir fügten hinzu, über die geringe Aussicht, daß in absehbarer Zeit mit positiven betreffenden Abend aufgeführten Programm in feinen Einklang zu den Scheuerfrauen sei von oben" zu verstehen gegeben worden, Vorschlägen an den Magistrat herangetreten werde". Das ist ein bringen waren. Teils gingen die einzelnen Nummern durcheinander, daß man zur Reinigung der Anstaltsräume fünftig statt der Trugschluß. Wie unsere Genossen in allen Fällen das einmal Be- teils fehlten einige, während an der Stelle der fehlenden andere älteren Frauen nur noch jüngere Mädchen verwenden wolle, gonnene, soweit es an ihnen liegt, durchzuführen bestrebt sind, so Nummern gegeben wurden. Uns sind solche Programme vorgelegt weil man sich hiervon Ersparnisse verspreche. Auf diese auch in diesem Falle. Es sind sofort alle Vorbereitungen getroffen worden und wir haben uns durch Augenschein von der Tatsache unsere Mitteilungen ist bisher vom Rathaus aus teine Antwort worden, nachdem Klarheit geschaffen, daß von seiten des Magistrats überzeugt, daß diese Programme, die anfänglich auf den erfolgt. Wir müssen hieraus den Schluß ziehen, daß es mit den auch in dieser Sache eine Initiative nicht zu erwarten ist. Der 12. September lauteten, mit Stempeln versehen wurden, die ver Angaben, die uns gemacht worden sind, leider seine Richtigkeit hat. begründete Antrag auf Einführung einer kommunalen Arbeits- der Meinung, für feine zehn Pfennige ein Programm zu erhalten, schiedene Daten trugen. Der Käufer eines Programms ist natürlich Die Annahme, daß tatsächlich der Wunsch zu sparen den Plan losenversicherung wird durch Einreichung einer wohl das für den betreffenden Abend gilt. Es ist sogar beobachtet worden, einer Ersetzung der älteren Frauen durch jüngere Mädchen habe ausgearbeiteten Vorlage gestellt werden; wie die Stellung daß Programmverkäufer fortgeworfene Programme aufhoben in der reifen lassen, stützte sich darauf, daß junge Mädchen natürlich mehr der Vertreter des Magistrats und der Bürgerlichen in offenbaren Absicht des Wiederverkaufs. Ein solches Verfahren ist Arbeit leisten können und sich vielleicht auch mit weniger Lohn ab- der gemischten Deputation ist, wird sich ja dann zeigen. Durch entschieden zu berurteilen. In ein recht traffes Licht wird diese speisen lassen als die alten Frauen, die zum Teil noch für ihre Mehrheitsbeschluß der Stadtverordnetenversammlung ist diese wenig faire Geschäftshandhabung gerüdt, wenn man erfährt, daß an Familie zu sorgen haben. Es ist aber da noch ein anderer Umstand, Deputation aber dazu verpflichtet worden, auf das ernsteste die der es der Verwaltung als zwedmäßig erscheinen lassen könnte, die Möglichkeit einer solchen Versicherung zu prüfen. alten Frauen furzerhand auf die Straße zu sehen.
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also
die Besucher des ersten Blazes, der Sperrsize und der Logen andere Programme verkauft werden, und zwar solche, die in der Tat auf den betreffenden Abend lauteten. Wir waren anfänglich geneigt, zu Die Organisation des Ersten Berliner Rettungsheims für Trinker glauben, die Direktion des befannten Instituts sei von dieser durchaus Um es geradeheraus zu sagen: der Herr Verwaltungsdirektor finder, von dessen vor vier Jahren in aller Stille erfolgten Grün- nicht zu billigenden geschäftlichen Handhabung nicht unterrichtet und Borchart findet, daß diese Frauen zu biel Effen be- dung an dieser Stelle im vorigen Sommer berichtet wurde, hat in- auch nicht damit einverstanden. Wir haben uns deshalb an die anspruchen. Das Krankenhaus gewährt ihnen nämlich außer zwischen infolge des Weckrufes der Presse aller Parteirichtungen Direktion um Auskunft gewandt. Die Direktion ist uns aber eine ihrem Lohn auch eine Beföftigung. Da sie aber nicht in der Anstalt überraschend erfreuliche Fortschritte gemacht. Dieses schnelle Auf- Antwort schuldig geblieben und wir müssen daher annehmen, daß wohnen, sondern ihren eigenen Haushalt führen meist find's ja blühen eines aus den kleinsten Anfängen heraus zu den größten sie Kenntnis von diesem in ihren Räumen geübten, oben dargelegten Ehefrauen, die mitverdienen wollen, oder Witwen, die Brot für ihre Erfolgen berufenen Instituts beweist, daß die Idee, die Kinder von Verfahren hat und dasselbe auch billigt. Aus diesem Grunde sehen Stinder heranschaffen müssen so pflegen sie von der ihnen zu lebens herauszunehmen, über dem Haber der Alkoholparteien steht. durch den Verkauf alter Programme betrogen fühlen; fie erheben Gewohnheitstrinkern aus dem Sumpfe ihres unglücklichen Familien wir uns veranlaßt, öffentlich festzustellen, daß sich viele Personen kommenden Beföstigung mit nach Hause zu nehmen, was Bisher war das Institut, das zu gleicher Zeit schon bis entschieden Protest gegen Geschäftsmagimen, die zweifellos gegen sie nicht in der Anstalt verzehren wollen oder dreißig Trinkerkinder beherbergte, einzig auf die immer- Treu und Glauben verstoßen. tönnen. Sie sind der Meinung, daß sie nicht nötig haben, der Kranken - hin schwachen Sträfte seiner Gründerin, der Frau Oberin Hauswirtschaft das zu überlassen, was doch einen Teil ihres Lohnes Anna Beller, angewiesen. Nunmehr ist mit Hilfe vieler Freunde der Sache Eine gemeingefährliche Schwindlerin. bildet. In der Anstalt würden die Reste ja nur in den Tranfeimer ein großzügiges Organisationstableau geschaffen worden. In Berlin Die Kartenlegerin Klauste aus der Sprengelstraße hatte fich wandern, um als Schweinefutter verwendet zu werden. Wer selbst und rings um Berlin find zahlreiche Stüßpunfte eingerichtet Donnerstag wegen Betruges bor ber 108. Straflammer Berlinwird es den Scheuerfrauen verdenken, daß fie mit den Speisen, die worden, von denen aus die Verhältnisse in Trinferfamilien wach- Wedding zu verantworten. Das Opfer ist ein junges Dienstmädchen, übrig bleiben, lieber daheim ihre Familie ernähren tinder in höchster Gefahr sind, an die Zentralstelle weitergegeben Mädchen fuchte einen Bräutigam, hierzu erklärte sich die Angeklagte famen Auges beobachtet werden und der Alarmruf, daß Trinker der die Angeklagte in furzer Zeit 180 m. abgeschwindelt hat. Das wollen? Der Herr Verwaltungsdirektor Borchart verdenkt es wird. Die Zentralstelle leitet dann auf dem schnellsten Wege die bereit, behilflich zu fein. Das Mädchen wollte gern 10 M. zahlen ihnen. Wenn am Abend die Frauen nach Beendigung ihres erforderliche Schritte ein. Für besonders eilige Notfälle haben ver- und willigte ein. Die Angeklagte legte ihr nun die Starten, verDienstes die Anstalt verlassen, tann's ihnen passieren, daß er auf schiedenen Leiter der Hilfsstationen sich bereit erklärt, Trinfer schrieb ihr verschiedene Mittel, u. a. Kräuter, die besonders zu ber Lauer steht, um ihnen die Taschen zu durchsuchen. Immer finder in kurzfristige fichere Obhut zu nehmen, bis die Sentrale die bereitet werden müßten; schrieb Briefe des angeblichen