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tanglers, mögen manches für sich haben, aber fie Das Veriranen des Auslandes zur deutschen Zuverlässigkeit ist des Proletariats in feierlichster Weise zum Ausdrud gebracht, treffen den Kern der Sache nicht. Von einer zweifellos fchwer erschüttert.( Sehr wahr links.) Aus über die und das Massenmeeting der Taufende und Abertausende von gemeinschaftlichen Adresse der bürgerlichen Barteien an Auffassung, daß unsere Flotte ausgebaut werden müsse aum Arbeitern zu Berlin hat gegipfelt in der gegenseitigen Versicherung Sen Kaiser versprechen wir uns eine gewisse wirtung Kampfe gegen China oder Japan , find wir aufs höchste der deutschen und der ausländischen Redner, daß sie alle Völker und sind nach wie vor bereit, daran mitzuwirken erstaunt gewefen.( Sehr wahr! links.) Wir haben an zu Freundschaft und Frieden aufrufen wollten. Sie Ich meine aber, daß schon diese Verhandlungen von folche Biele nie gedacht. haben ihre lleberzeugung zum Ausdruck gebracht, daß die

Die Juterpellation Dr. Ablaß begründet

Abg. Dr. Wiemer( frf. Bp.):

einer

Abg. Singer( S03.):

Die

alle

heute und morgen ihre Wirkung nicht verfehlen werden Angesichts dieser Erfahrungen richten wir an den Herrn Arbeiter an friegerischen Zusammenstößen fein Interesse haben, und ( Lachen bei den Sozialdemokraten.) und wir erwarten, daß der Reichstanzler die Frage, was er zu tun gedenkt, um gewillt sind, weiter der friedlichen Kulturarbeit nachzu­Kaiser g genau über diese Berbanblungen injor feine Verantwortlichkeit zur vollen Geltung zu bringen. Wir gehen, der sie obliegen.( Lebhafter Beifall bei den Sozialdemo miert wird.( Ernentes Gelächter bei den Sozialdemokraten.) sehen die Abbilfe der Zustände in der Herstellung einer fraten.) Die Neußerungen des Kaisers flingen also gerade so, als Wir wollen nicht, daß zwischen der Nation und dem Kaifer fich eine wahrhaft konstitutionellen Staatsverfassung.( Sehr gut! linis.) Wir ob er in den Wolken schwebt.( Grope geiterkeit und lebhafter Bei­Kluft auftut. Aber gerade deswegen wünschen wir, daß die Ver- haben bereits im vorigen Jahre in einem Antrag die Minister fall. Burufe: Tut ex ja) Ich halte es für notwendig, auch von waltung des Reiches ausschließlich in den Händen der verantwort- berantwortlichkeit gefordert, in der wir den Angelvunkt diefer Stelle aus energisch Proteft gegen feine Aeußerungen einzu­lichen Organe liegt.- einer fonftitutionellen Verfaffung fehen. Die Statgeber der Krone legen. Ich betone mit aller Energie, daß feine Aeußerungen Alle Nebertreibungen, die in diesen Tagen gefallen find, weisen sollen nicht biegiame Höflinge sein, die nachher die Verantwortung über unser Verhältnis zu England falsch sind, daß der Kaiser nicht wir zurück. Wir haben feinen Anlaß, bezüglich unserer auswärtigen übernehmen, auch wenn fie vorher nicht gefragt sind, sondern gewußt hat, welche Stimmung im deutschen Bolte herrscht. Ich hoffe, Lage Schwarzfeherei zu treiben. Im Gefühl unserer Lage fühlen Staatsmänner, die fich fhrer Verantwortlichkeit aber bewußt find. daß dieses Haus allseitig seinen Behauptungen widersprechen und vir uns jeder Gefahr gewachsen. Aber wir wünschen Auf der anderen Seite verlangen wir von dem Träger der Krone daß dadurch nicht nur Deutschland , fondern die ganze Welt erfahren dringend, daß nicht durch Fehler die an sich ernste Lage gefährlicher mehr Zurückhaltung. Die komplizierte Staatsmaidinerie wird, daß der Kaiser in diefer Frage nicht das berufene Mund­wird. Wenn das Ausland meinen follte, daß für Deutsch verträgt teine ungeschickten Eingriffe. Es gibt feinen Monarchen stück des deutschen Volkes gewesen ist.( Stürmischer Beifall.) ĭand eine Zeit des Wirrwarrs und Verfalls ge- und auch feinen Wimistec, der alle Teile dieser Maschinerie fommen fei, so würde das ein Irrtum sein. Gegen Angriffe richtig handbaben könnte. Napoleon I. hat einmal gefagt: Sch zweite Aeußerung des Kaisers, des Auslandes werden wir eine geschlossene& ront brauche mehr Kopf und weniger Zunge. ( Sehr gut line.) ir bie besondere Beachtung verdient, ist die über den südafrikas bilden.( Bravo ! bei den Nationalliberalen und rechts.) Wir fühlen hoffen mit dem Herrn Borredner, daß dieie Verhandlungen Ab­3 start genug, diese offene Aussprache im Reichstage zu pflegen, bilfe fchaffen werden. Geschieht das nicht, so wird die ischen geldzug. In dieser Beziehung erzählt der Kaiser die Finger auf die Wunde zu legen und hoffen, daß durch die Ber- Frage der Abänderung der Verfassung in allem feinem englischen Freunde, daß als der Kampf auf dem Höhepunkt hand, die Regierungen Rußlands und Frankreichs ihn eingeladen handlungen der Heilungsprozeß eingeleitet ist.( Bravo ! bei den erwogen werden müssen. Das monarchische Emp Nationalliberalen.) Mögen unsere Borstellungen gehört werden an finden ist im deutschen Volfe leider im Rüdgang befindlich. hätten, gemeinsam England zur Beendigung des Krieges aufzu der Stelle, an die wir uns mit Ehrfurcht, aber auch mit 3 bedauere das als Anhänger eines monarchisch- tonstitu- fordern. Man könne dadurch nicht nur die Republiken retten, sondern Staub demütigen. Diese Mitteilung Nachdruck wenden.( Lebhafter Beifall bei der Mehrheit, Lachen tionellen Staates. Aber ich trete der Auffassung entgegen, als ob England bis in den bei den Sozialdemokraten.) der Träger der Krone der entscheidende Faktor im öffentlichen babe der Kaiser dann benugt, um seine ablehnende Ant­wort telegraphisch England bekannt zu geben, und die Leben Deutschlands ift. Die Kraft des Landes liegt Nachwelt werde einst den Wortlaut der Depesche erfahren, die im in der geistigen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Als der Kaiser dann von der Schloßarchiv zu Windsor ruhe. Bolkes, in der Wehrhaftigkeit und Einigkeit feiner Bürger. englischen Königin einen Brief von Sorge um ihr Land erhielt, da Zustimmung lints.) Ich bedauere, daß diefe Das bezeichnendste Moment nach den Veröffentlichungen des( Lebhafte hat er sich nicht damit begnügt, feine Großmutter zu trösten, sondern einmütigen Sundgebung des Daily Telegraph " war wohl, daß niemand an ihre Echtheit glauben Einmütigkeit nicht zu wollte, so unerhört erschienen fie.( Sehr richtig! links.) Nachdem Reichstages geführt hat. Ich möchte die Auffassung meiner Freunde hat ihr tatkräftig helfen wollen, indem er einen Seriegs­fie als authentisch erwiesen waren, schlug die Erkenntnis überall dahin zusammenfaffen: Der Wiederkehr der vom deutschen Wolfe Plan aur Rieberwerfung der Buren entwarf.( Lachen Wurzel, daß das deutsche Ansehen einen schweren Schlagschwer empfundenen Mißgriffe fann dauernd nur vorgebeugt werden und der Kaiser spricht seine Genugtuung darüber aus, daß diefer erlitten habe und daß das Vertrauen zu dem leitenden durch erstellung eines wahrhaft tonstitutionellen Staatsmann erschüttert ist.( Sehr richtig! links.) Dabei Berfaffunglebens, dura Kräftigung der Rechte Striegeplan die Engländer zum Siege geführt habe. 3ft denn einem Manue in der Stellung des Kaisers, als er Privatleuten gegenüber lastet noch die Furcht bor neuen ähnlichen Veröffent- der Boltsvertretung. Wir erachten insbesondere den Erlaß iolche Aeußerungen tat, nicht einen Augenblick wenigstens das Lidungen auf uns. Heute wird schon jeder Tag vom Volte als eines Minister verantwortlich feits gefeges, die Unter Gewim empfunden, an dem es sich nicht mit derartigen Beröffent- ftellung des Zivil- und Militärfabinetts unter die Bewußtsein gekommen, welch schweren Schaden er dadurch dem lichungen zu beschäftigen hat.( Lebhafte Zustimmung.) Es ist ein Schaden verantwortlichen Regierungsbehörden für geboten. Das von ihm so geliebten deutschen Bolte zufügte? Wenn diese Aeuße­an materiellen, nationalen Werten und an Imponderabilien angerichtet deutsche Bolt, dem die Aufgabe zufällt, mit Gut und Blut für die ungen, die natürlich nicht erst durch die Veröffentlichung, sondern worden, der faum wieder gut zu machen sein wird.( Bravol links.) Folgen dieier Politit einzutreten, erwartet in voller Einmütigkeit, fchon viel früher aur Kenntnis der Regierungen bon Frankreich und Rußland gekommen sind, ge Wenn man nach dem Schuldigen fragt, so ist jedenfalls feft- daß das Präsidium des deutschen Bundes, das ver- fallen sind, kann man fich denn dann wundern, daß zustellen, daß der Herr Reichstanzler das Manuskript fajfungsmäßig dem Sönig von Preußen zusteht, in allen Deutschland ifoliert ist und fein Vertrauen hätte lefen müffen, da es sich um Aeußerungen des politischen Fragen diejenige Zurückhaltung beobachtet, die das Neichs- im Areopag der Völler genießt, daß Deutschland Saifers handelte.( Sehr richtig! links.) Fürst Bülow hat interesse erfordert.( Lebhafter Beifall lints.) immer vor vollendete Tatsachen gestellt wird, ohne den Gang fich gewig in schwierigen Lagen als begabter und gefchidter der Ereigniffe beeinfluffen zu fönnen? Solche Judiskretionen find Staatsmann erwiefen( Lachen bei den Gozialdemokraten), die natürliche Ursache dafür, daß Deutschland im Konzert der Völker aber die Erfahrung hat doch gezeigt, daß er zeitweilig die Flügel( Lebhafte und anhaltende Rufe: Zur Tribüne!- Der Ab nicht mehr mitspielt, dafür, daß man im Konzert der europäischen fchleifen läßt.( Sehr wahr! links.) Jm Reiche und in Preußen ge- geordnete spricht jedoch vom Blaze ans.) Herr Baffermann hat in Regierungen der deutschen Regierung die Notenblätter vorenthält. fchieht vieles, was gegen den urs geht, den der leitende der Begründung seiner Interpellation davon gesprochen, daß die( Heiterkeit und Sehr gut! links.) Auch hier handelt es sich ja nicht Staatsmann für den richtigen hält. Regierungspräsi Borgänge, die zu diefer Besprechung Anlaß gegeben haben, maßlofes un Einzelheiten, nicht um einmalige Entgleisungen, sondern um benten und Zandräte treiben nicht selten Politif Erstaunen und tiefes Bedauern erregt haben. Ich gebe ihm darin das ganze System des persönlichen Regiments. auf eigene Hand und stören die Kreise, die der recht, aber er hat vergeffen, hinzuzufügen, daß daneben ein sehr leitende Staatsmann gezogen hat.( Lebhafte Zustimmung links.) berechtigter Zorn und Entrüstung und, wie ich hinzufügen muß, eine Diese Mitteilungen und Aeußerungen des Kaisers find ja nur Getviß! Der Reichstanzler hat viel zu tun. Aber vor dem Lande tiefe Beschämung im deutschen Bolle entstanden ist( Lebhafte Zu- ein Glied in der Rette feiner Aeußerungen, die alle dem Diese Aus ist er der verantwortliche Staatsmann und er muß Borsorge treffen, ftimmung bei den Sozialdemokraten.), daß in Deutschland , solche Größenbewußtsein des Monarchen entsprungen find. daß die Politit feiner Absicht entsprechend geführt wird. Vor allem Dinge möglich find. Das Ausland hat die Veröffentlichung übung des periönlichen Regiments stürzt Deutschland in die großen fallen in die Augen die schweren Mängel in der Behandlung der und Bekanntgebung diefer Vorgänge, wie ja nicht anders zu er- Schwierigkeiten, die das deutsche Volt bezahlen muß, indem auf auswärtigen Angelegenheiten. Ich fann mir schwer vorstellen, daß warten war, mit hohn und Spott begleitet. Die Stellung, Grund der schwierigen Situation die ewigen Rüstungen ver­bei dem langen Beg des Schriftftlices fich niemand gefunden hat, die sich das Deutsche Reich in der Welt erworben hatte, ist langt werden.( Sehr wahr bei den Sozialdemokraten.) An diefer der die Tragweite überfehen und den Reichstanzler aufs durch diese Vorgänge noch tiefer geiunten, als es schon Bolitik des persönlichen Regiments find alle Mitglieder der Ne­merksam gemacht hat. Hier flappt etwas nicht und es muß schleunig durch die bisherige Politik der Fall war. Aber verwunderlich sind gierung von oben bis unten mitschuldig, weil sie nicht den Mut Drommg geschafft werden. Herr Baffermann meinte, wenn Offiziere nach allen früheren Bergängen diese Dinge nicht. Wenn in Deutich haben, dagegen aufzutreten. Hente stürzt uns diese Politik bes aus dem Generalstab ins Auswärtige Amt berufen würden, würde land die verantwortlichen Minister für Handlanger der perfönlichen Regiments in unerschwingliche Geldopfer, es besser flappen. Ich glaube das nicht. Die Offiziere würden das Krone erklärt werden, dann braucht man sich nicht zu wundern, daß und morgen fann fie uns in schwere Kriege ftürzen.( Anhaltender Gefühl der Subordination gegen die höchste Stelle in dem Reichsoberhaupt nicht das Gefühl Blaz greift, er habe die lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) verantwortlichen Minister vorher zu informieren. Wenn wir mitbringen und wir würden noch mehr eine Als ich diese Teile der taiserlichen Aeußerungen las, dachte ich in Deutschland Zustände hätten, bei welchen Lächerlichkeit und Un- unwillkürlich an die Veröffentlichung des Tagebuches Kaiser Regierungen an diesem Plage fehen.( Lebhaftes Sehr richtig! bei ürft Bismard einen Immediatbericht an den jezigen Kaiser richtete. fähigkeit töten, fo würden wir heute einen anderen Bertreter der Friedrichs durch Professor Geffden, worüber vor 20 Jahren den Sozialdemokraten.) Trotz der eben gehörten Reden und trog Auf Grund dieses Immediatberichtes wurde damals gegen Profeffor der Versicherungen der beiden Herren, daß fie und ihre Parteien über Geffden die Untersuchung wegen Hochverrates eingeleitet.( hört! hört! diefe Borgänge entrüftet find, muß her doch konstatiert werden, daß bei den Sozialdemokraten.) Es heißt ja wohl in der tonstitutionellen Wie der Vorredner find auch wir der Meinung, daß die Leitung die Majorität des Reichstages, die Parteien, deren Vertreter hier ge- Fittion, in der wir leben, daß der König der erste Diener der Geschäfte erschwert wird durch die häufige Abwesenheit sprochen haben, des Staates fein soll. Ich glaube fagen zu dürfen, der verantwortlichen Personen von Berlin . Die Vers mitschuldig sind an diesen Vorgängen, wenn irgendeinem Staatsdiener etwas ähnliches passieren würde, das öffentlichung wäre wohl vermieden worden, wenn der Staatssekretär Reichsgericht würde in Funktion treten.( Lebhafte Zustimmung bei oder mindestens der Unterstaatssekretär des Auswärtigen Amtes in( Lebhafte Buftimmung bei den Sozialdemokraten. Anhaltender Lärm den Sozialdemokraten. Große Unruhe rechts. Buruf bei den Sozial­Berlin gewesen wären. Wie soll es erft werden, wenn fünftig auch bei den Blockparteien), mitiduldig durch ihren Byzantinismus demokraten: Jns Buchthaus täme er!)( Ernente große Unruhe rechts.) das Luftschiff das Reifen noch mehr erleichtert. Der Kangler hat und ihre Berherrlichung des persönlichen Regiments. Wenn man, Wenn in dieser Weise Staatsgebeimnisse weiter getragen die Macht, hier Wandel zu schaffen, und unsere Interpellation wie Herr Bassermann versichert hat, mit Ernst daran gehen will, werden, dann liegt es auf der Hand, daß die Regierungen zur verlangt, daß er bas tut. Aber die Hauptquelle des diese Zustände zu ändern, so muß man sich über ihre Ursachen klar deutschen Regierung kein Vertrauen haben.( Sehr wahr! bei den lebels ist das fortgesette Hervortreten des persönlichen Regiments werden. Es handelt sich nicht darum, den Finger in die Wunde zu Sozialdemokraten.) Ich möchte nur wünschen, daß den maßgebenden ( Sehr richtig! lints), dem guten parlamentarischen Grundfaz zu legen, wie Herr Vaffermann fich ausgedrückt hat, sondern darum, Kreisen, die für die deutsche Reichspolitik verantwortlich sind, einmal folgen, den Träger der Strone aus der Diskuffion herauszulaffen, ist mit einem scharfen Meiser die Bunde auszuschneiden. das Licht darüber aufgeht, daß das deutsche Volk in den gegenwärtig nicht möglich, denn er tritt ohne die ministeriellen damit die Gesundung erfolgt.( Buftimmung bei den Sozialdemo- bgrund geriffen wird, wenn diefe Praris weitergeführt Kleidungsstüde heraus, und wir sind verpflichtet, dafür zu forgen, fraten.) Durch die Entsagung, die der Reichstag in allen wird.( Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) daß Deutschlands Intereffen in der Welt nicht Schaden leiden. Die feinen bürgerlichen Barteien sich bisher in der Besprechung der Die Aeußerungen, die der Staifer feinem englischen Freunde Kreuz- Zeitung " freilich schreibt, nicht die Barla äußeren Bolitit auferlegt hat, die ein noli me tangere für gegenüber mentarier, fondern die Führer einer monarchischen die bürgerlichen Barteien bildete, durch durch diese Entsagung über die deutsche Flotte Wolfspartei haben die Wünsche des Boltes vor der und Gewöhnung sind folge Borgänge erst möglich gegetan hat, find nicht minder bedeutungsvoll für die Beurteilung Krone zum Ausdruck zu bringen. Darin liegt eine worden. In den wirklich tonstitutionellen Ländern, der Art, wie bei uns Reichspolitik gemacht wird. Bei Serabseßung des Parlaments.( Sehr richtig! linke.) wo die Parlamente nicht nur vom Bolle gewählt werden, biefer Gelegenheit möchte ich in Barenthese auf eine recht Auch wir wollen nicht, daß diese Aeußerungen zu einer Machtfrage fondern in denen fie auf Selbstachtung und würde halten, wären bedenkliche Lüde in der offiziellen Veröffentlichung der Norddeutschen zwischen Krone und Parlament werben, aber laut und ein folche Zustände unmöglich.( Lebhafte Zustimmung bei den Sozial- Allgemeinen Zeitung" ausmerksam machen. Es wird allgemein au­mütig sollen die gewählten Vertreter des Volfes ihre Stimme demokraten. Buruf rechts: Gehen Sie doch hin!) Aber ich erheben; wir wollen daran erinnern, daß der deutsche Kaifer- fonstatiere, daß ein guter Teil der Vorgänge, über die heute von gegeben, daß es sich um verschiedene Gespräche mit berichiedenen Herren zu verschiedener Zeit handelt. thron und der Reichstag an ein und bemfelben Tage geboren der äußersten Rechten bis zur äußersten Linken geklagt wird, von Bielleicht hat der Reichskanzler die Güte, uns darüber aufzuklären, find.( Bravo ! bei den Freifinnigen.) Bor zwei Jahren hat der den bürgerlichen Parteien verschuldet find. Meichskanzler hier ausgesprochen, daß ein zu weit getriebener Ich beginne mit dem Sage des Kaisers: Die in breiten auf welchem Wege der eine Wien , der das Manuskript monarchischer Subjektivismus nicht förderlich Schichten der mittleren und unteren Selassen meines eigenen Volkes veröffentlicht hat, zur Kenntnis der übrigen Gespräche ( Sehr richtig! links.) Ich weiß nicht, ob sei, und das ein gewissenhafter Kanzler nicht im Amte bleiben vorwaltende Gesinnung ist England nicht freundlich; ich bin fozusagen gelangt ist?( Sehr richtig! links.) die Herren, die folche Juformationen von Hoher Stelle würde, wenn er folche Dinge nicht zu verhindern wissen würde. in meinem eigenen Lande in der Minderheit." Woher und von wem Damals glaubte der Reichstanzler, in den slagen über persönliches ist der se aifer von dieser angeblichen Stimmung der mittleren und erhalten, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftpflicht zur Ver­wertung kaiserlicher Aeußerungen angehören?( Stürmische Heiterfeit.) Regiment tomme eine Neigung au Uebertreibungen zum Ausdruck. unteren Schichten unterrichtet? Ist das auch heute der Fall? Am wenigsten angebracht find Daß er sich im eigenen Lande in der Minderheit befindet, muß Jedenfalls haben wir ein Recht zu verlangen, daß diese Lücke aus­Impulsivitäten und Plöglichkeiten auf dem Gebiete zugegeben werden.( Seiterfeit.) Cenn die breiten Waffen der gefüllt wird. Vielleicht stellt der Reichskanzler bei diefer Gelegenheit ber auswärtigen Politit m augenfälligsten bei der ver- arbeitenden Bevölkerung ergeben sich nicht in Byzantinismus und auch fest, ob er noch kenntnis von anderen Interviews hat? Ein amerikanisches Interview ist ja öffentlichten Aeußerung ist der Mangel an Beurteilung höflicher Heuchelei gegen ben Stailer.( Sehr richtig! b. b. Soz.). noch glüdlia aurüdgezogen worden. Gs enta ihrer politischen Tragweite.( Gehr richtig! links.) Wie Ich möchte ausdrid lich an dieser Stelle erklären, daß auch steht nur die Frage: auf wie lange?( Sehr richtig!) Tonnte etwas Derartiges publiziert werden, nach unserer Meinung der Kaiser sich in der Minder­beit befindet und daß er diese Lage feinen eigenen Aeußerungen Ich habe keinen Zweifel, daß wir auch von dem Inbalt ( Lebhaftes Sehr richtig! links.) Das Bestreben, die Beziehungen zu zuzuschreiben hat.( Lebhafte Bustimmung bei den Sozialdemokraten.) Menich wissen.( peiterkeit und Zustimmung) Bei der Frucht­und Handlungen gegen die Majorität des Wolles, die Arbeiterklase, diefer Unterredung gelegentlich etwas hören.( Sehr richtig!) was sonst noch in der Welt herumschwirrt, tann kein England freundschaftlich au gestalten, billigen wir durchaus. Wir Aber die Behauptung, daß die mittleren und unteren Schichten barfeit, mit der bei uns derartige Aeußerungen oder Briefe in wünschen Frieden und Freundschaft mit England( Sehr richtig! England feindlich gefiunt feien, fchlägt den tatsächlichen Ber die Welt gelegt werden, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit daffir, tints.) in der Ueberzeugung, daß das für beide Teile gut ist. hältnissen geradezu ins Gesicht.( Sehr wahr! links.) Er­Mit der Uebersendung des Feldzugsplan 3 fönnen meine Freunde sich in einer Beife einverstanden erklären. Die Borgänge der letzten Jahre flaunt muß man fich fragen, ob denn der Kaiser über das irgendwo im Dunkeln noch etwas liegt.( Sehr richtig!) Als Grund für die Vermehrung der deutschen Flotte gibt und Monate absolut ( Sebe richtig! links.) Abgesehen von der Frage, ob dadurch nicht im Konzert der Völfer eine Rolle die Neutralnätspflicht verlegt worden ist, haben wir auch nicht das unterrichtet ist. Weiß er denn gar nichts von all den Be- der Staiser die Bestrebungen Javaus und Chinas spielen zu Recht, uns in Dinge hineinzumifchen, die uns nichts angehen.( Sehr mühungen der Völker hüßen und drüben, den hegerischen Striegs- wollen.( Sört hört! bei den Sozialdemokraten.) Was ist die wahr 1 links.) Such gegen die Mitteilung der Vorschläge gelüften entgegenzutreten, hat er nichts davon gehört, daß in diesem Frankreichs und Rußlands an England müssen wir hauje hier die interparlamentarische Union getagt hat, daß der folge folder Aeußerungen? Ich habe bereits in den Dieser Liebesbienst hat ja auch Reichskanzler fie empfangen hat, die Hergekommen war, friedliche Beitungen geleien, daß die japanische und cineiiiche England nicht verhindert, mit Frankreich und Rußland zu einer und freundschaftliche Beziehungen unter den Völkern zu fördern? Regierung durch ihre Vertreter über diefe Aeußerung fich und das sind nur die Tatsachen aus den oberen Schichten, für die auskunft erbeten haben.( port)] hört! links.) Ich halte denn Wie sollen die Entente cordiale au fommen und wir sind in eine Jiolation der Staiser und fein Kreis wohl mehr Interesse und Verständnis das auch für ganz natürlich. gekommen, die man nicht splendid nennen tann.( Sehr beiden Völker anders handeln, wenn ihnen alts folchem inahr! links.) Wir haben keine Berantoffung, irgend einer haben.( Heiterkeit und Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Munde ein Zukunftsfrieg angefündigt wird? Eine eigen Macht nachzulaufen, ihr Freundschaftsdienste erweisen, Die Arbeiterklaffe tümliche Beleuchtung bekommt diese Aeußerung, die sie nicht will. Die Verstimmung, die durch die Veröffent- aber ist am allerenergischsten für die Freundschaft mit man mit ihr die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an lichungen im Ausland hervorgerufen ist, zeigt sich bereits in England eingetreten. Der internationale Sozia- einen japanischen Prinzen in Zusammenhang bringt.( Sehr gut! wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Deutschland. ( hört! hört! lints.) listen- Stongreß zu Stuttgart hat den Friedensgedanten tints.), Alle diefe Aeußerungen find nicht geeignet. das Vertrauen

Politit des Stramustehens

bekommen als bisher.( Lebhaftes Sehr richtig! links.) Bei der Auswahl unserer Bertreter im Ausland entscheidet nicht Tüchtig teit, sondern Hertommen und soziale Steilung; hier tut eine Blutauffrischung bringend not.

wie aber ist es möglich, daß es gesagt wurde?

uns entschieden wenden.

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