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Polizeiliches, Gerichtliches ufw.

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Zentralbibliothek in Vegesad. Die den Kartell angefchloffenen Angriffe auf ben veritätischen Arbeitsnachweis Ser Bäder bere Geiverfichaften haben zusammen mit dem sozialdemokratischen Verein anlagten eine am Dienstag abgehaltene Mitgliederversammlung Vegefad eine Zentralbibliothek ins Leben gerufen. Das Gewerkschafts - des Bäckerverbandes zu einem Abwehrbeschluß. Der paritätische fartell Vegefack und Umgegend, Borfigender Bernh. Wünschmann, Arbeitsnachweis, welcher dem Zentralarbeitsnachweis in der Gor­Langestr. 52, richtet daher an alle Zentralvorstände sowie Kartelle mannstraße angegliedert ist, wurde beim Abschluß des Tarif und Sekretariate die Bitte, das Unternehmen durch Zusendungen von vertrages im Jahre 1905 errichtet. Kontrahenten für den pari­Jahrbüchern, Jahresberichten usw. zu unterstützen. tätischen Arbeitsnachweis sind die Freie Vereinigung der Bäcker­meister und der Verband der Bäder und Konditoren. Bei der Schaffung dieses Arbeitsnachweises wurde vereinbart, daß bei Wieder eine freifinnige Wahllüge geplakt. Kurz vor den letzten Benutzung desselben die Mitglieder der beiderseitigen vertrag Landtagsstichwablen in Neuß j. L. feste das freifinnige Geraische schließenden Organisationen den Vorzug vor Anders- oder Nicht­Tageblatt" nach berühmten Mustern die perfide Verdächtigung in die organisierten haben. Dieser Vereinbarung gemäß ist die Arbeits­Welt: ein sozialdemokratischer Führer habe unwahrheiten gegen vermittelung auch bis jezt gehandhabt worden. Kürzlich nun hat feinen bürgerlichen Gegner verbreitet; als er aufgefordert worden die Freie Vereinigung einen Antrag angenommen, welcher besagt, sei, zu widerrufen, habe er erklärt: Vor der Wahl widerrufe ich daß die erwähnte Vereinbarung fallen, das heißt, der paritätische nichts, nach der Wahl alles!" 3 Gera handele die Sozial- Arbeitsnachweis ohne Unterschied an Verbandsmitglieder, an demokratie ebenfo, behauptete das freisinnige Drgan. Gelbe, an Unorganisierte usw. Arbeit abgeben soll. Seitens des Wegen diefer Verdächtigung fühlte unser Geraer Parteiorgan Bäckerverbandes war den Meistern schon früher das Zugeständnis dem Tageblatt" auf den Zahn, das erklärte: der betreffende sozial- gemacht worden, daß in besonderen Ausnahmefällen unter Zu­demokratische Führer fei unser Genosse v. Elm in Hamburg Stimmung der Arbeitsvermittler von dem vereinbarten Vorzugsrecht geweien Die Folge war eine Privatklage des Genossen v. Elm der Verbandsmitglieder abgesehen werden kann. Gegen die gänz­gegen das Freifinnsorgan, das jetzt folgende Erklärung abdrudt: liche Aufhebung dieses Rechts, welche der Beschluß der Freien Wir haben uns inzwischen überzeugt, daß unsere Angaben Vereinigung der Bäckermeister verlangt, haben die Vertreter des unrichtig find. Wir sprechen unser lebhaftes Bedauern Verbandes entschieden protestiert. Die Mitgliederversammlung des darüber aus, eine derartige, jeder tatsächlichen Grundlage ent- Verbandes billigte dies Verhalten und beschloß: Den Verbands­behrende und Herrn v. Elm schwer beleidigende Behauptung auf- vertretern im Kuratorium des Arbeitsnachweises wird zur Pflicht gestellt zu haben und nehmen alle an die Behauptungen geknüpften gemacht, dem Beschluß der Freien Vereinigung der Bäckermeister Brivatklage des Herrn v. Elm wider unseren verantwortlichen vermittelung in derselben Weise weitergeführt wird, wie es die Redakteur bisher entstandenen Gerichtstosten und Anwaltskosten zu Schlichtungskommission im Jahre 1905 beschlossen hat. Händen des Herrn Rechtsanwalt Dr. Hers in Altona zu zahlen." Man kann aus dieser Erklärung ermessen, was an den Verstraße 13, sucht in der Volkszeitung" einen Modelleur und zu­Achtung. Schäftebranche! Die Firma Gebr. Simon jr., Koch­dächtigungen ist, die die bürgerlichen Parteien bei jeder Wahl gegen schneider. Wir machen darauf aufmerksam, daß sämtliche bei der die Sozialdemokratie schleudern. Firma beschäftigte Personen, Zuschneider, Vorrichter und Steppe­rinnen, wegen ausgebrochener Differenzen die Kündigung ein­gereicht haben und bitten, dieses zu beachten.

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bersammlungen nicht zit erheblichen Debatten über diesen Punkt. Hierauf folgte in allen Versammlungen ein Referat über die bevorstehende Gewerbegerichtswahl. Die Referenten besprachen die Bedeutung der Gewerbegerichte im allgemeinen und wandten sich im besonderen der bevorstehenden Wahl zu, erläuterten die Technik des jetzt zum erstenmal in Anwendung kommenden Systems der Verhältniswahl und forderten die Anwesenden auf, für eine leb­hafte Wahlbeteiligung in den Werkstätten zu agitieren, denn wenn die Beteiligung an der Wahl ebenso schwach sein würde wie bei den früheren Wahlen, dann erhalten die freien Gewerkschaften nicht diejenige Zahl von Beisitzern, welche ihnen ihrer Stärke nach autommt. Früher, bei dem alten Wahlsystem, war den freien Ges werkschaften die Wahl ihrer Kandidaten sicher. Bei dem Ver­hältniswahlsystem dagegen können sie auf eine ihrer Stärke und Bedeutung entsprechende Anzahl von Beisißern nur dann rechnen, wenn jedes wahlberechtigte Mitglied der freien Gewerkschaften sein Wahlrecht ausübt. Deshalb muß im Metallarbeiterverband wie in allen Gewerkschaften eine lebhafte Agitation für die Gewerbe­gerichtswahl betrieben werden.

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Lese: und Diskutierklub Wilhelm Liebknecht ". Heute abend 9 Uhr bei Eichhorn, Danziger Str. 93. Gäste willkommen. Wahlkreis Kalan- Luckan.( Siz Berlin.) Sonntag, den 15. d. Mts., Sozialdemokratischer Agitationsverein für den Reichstags­findet eine Kalenderverbreitung natt. Die Ausgabe des Materials erfolgt am Freitagabend 8%, Uhr beim Genossen Leu, Boechstr. 7.

Schlußfolgerungen zurück. Wir verpflichten uns ferner, die durch die nicht zuzustimmen, sondern dafür einzutreten, daß die Arbeits. Letzte Nachrichten und Depefchen.

Jugendbewegung.

Die Gründung einer Jugendorganisation auf neuer Grundlage wurde in Nürnberg vollzogen. Bisher bestand lediglich eine bem Arbeiterbildungsverein Borwärts angeschlossene Jugendabteilung, die etwa 120 Teilnehmer zählte. In einer stark besuchten Jugend­bersammlung wurde die Errichtung einer eigenen Organisation be sprochen. Als nach einem Vortrage der Genoffin Grünberg die Frage gestellt wurde, ob ein Verein zu gründen sei, ertönte aus den Reihen der Jugend ein hundertstimmiges Ja, ja". Als erster Vor­fizender wurde ein erwachsener Genosse gewählt, die übrigen Poſten wurden aus den Reihen der Jugend ſelbſt beſetzt. Das Eintritts geld ist auf 10 Pf., der Monatsbeitrag ebenfalls auf 10 Bf. feft gefeßt. Es ließen sich fofort über 300 junge Leute beiderlei Geichlechts aufnehmen. Die Zusammenkünfte sollen jeden Sonntag stattfinden und Vorträge belehrender Art, Musit, Gefang, Turnen, Spiele, Ausflüge, Exkursionen usw. bringen. Die Politit ist aus dem Programm ausgeschlossen.

Gewerkschaftliches.

Internationale Scharfmacherei.

Der Deutsche Arbeitgeberbund für das Bau. gewerbe gibt folgendes bekannt:

Zentralverband der Schuhmacher. Ortsverwaltung Berlin . Achtung, Friseurgehilfen! Auf der zurzeit verbreiteten Lifte der bewilligten Geschäfte find die Betriebe von Schrolle, Landwehr straße 3, und Neie, Greifenhagener Straße 33, irrtümlich nicht mit aufgeführt worden.

Verband der Friseurgehilfen Deutschlands . Zweigverein Berlin und Vororte.

Deutfches Reich. Eine Aussperrung

hat der Arbeitgeberverband für die linkerheinische Metallindustrie über die Eisengießereien von Aachen und Umgegend verhängt. Bor: läufig sind 7 Betriebe mit 300 Arbeitern von dem Gewaltakt ge­troffen, an dem freie, christliche und Hirsch- Dunckersche Gewerk­schaften beteiligt sind. Die Differenzen waren entstanden, als die Arbeiter der Eisengießerei Ed. Görres durch Einreichung der Kün­digung die Zurüdnahme der Maßregelung eines Formers ver­langten. Trotzdem die Verbände nachher auf die Einstellung des Mannes verzichteten, führten die Unternehmer die Sperre dennoch durch. Sie halten offenbar die jetzige Zeit zu einem Schlage gegen die Organisation für vorzüglich geeignet. Zuzug nach Aachen und Umgegend ist streng fernzuhalten.

Ausland.

Der Hafenarbeiterstreik in Kristiania .

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Die 30 Mann, die am Donnerstag von Kopenhagen nach berweigern die Arbeit. Die Befehlshaber des Schiffes fuchten sie durch Drohung mit Verhaftung zur Arbeit zu zwingen, sie blieben aber standhaft, gingen in die Stadt, wandten sich an einen Rechtsanwalt und haben nun auch das dänische General­konsulat um Schuh ersucht.- Dat forende Dampskibselskab", die größte dänische Schiffahrtsgesellschaft, sucht sich jetzt in der Weise für Kristiania Hafenarbeiter zu verschaffen, daß fie für die Fahrt doppelte Schiffsmannschaft anmustert, natürlich ohne den neu­angenommenen Leuten zu sagen, für welche Art Arbeit sie bestimmt find. Haben die Leute einmal den schriftlichen Anstellungsvertrag unterzeichnet, so find sie bei mindestens 14 Tagen Gefängnisstrafe verpflichtet, an Bord zu gehen.

Der zweite internationale Bauarbeitgeber­fongre tritt am Sonntag, den 15. November in Paris zu­sammen. Der internationale Kongreßausschuß( Siz Brüssel) hat fich mit der Leitung des Zentralverbandes der französischen Bau- Kristiania verschifft wurden, um Streitbrecherdienste zu leisten, arbeitgeber berbunden, um den Kongreß zu einer wichtigen und eindrucksvollen Veranstaltung zu machen. Hohe Persönlichkeiten der französischen Staatsverwaltung, der Handelsminister, der Ar­beitsminister, der Minister der öffentlichen Arbeiten und andere Notabilitäten haben das Protektorat über den Kongreß übernommen und ihre Teilnahme an der Tagung zugefagt. Das Programm der Versammlung, für deren Verlauf 4 Tage vorgesehen sind, enthält eine Reihe wichtiger Verhandlungsgegenstände, unter denen be­fonders hervorzuheben: Submissionswesen, Fachschulwesen, Lehrzeit, die Arbeiterbewegung, ganz besonders im Hinblick auf ihre Bestres bungen zur Verfürzung der Arbeitszeit, Unfall. bersicherung, Schiedsgerichtswesen, und endlich eine Aussprache über die Festigung der internationalen Beziehungen aller Bauarbeitgeber.

Die Leitung des Deutschen Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe hat beschlossen, den Kongreß durch cinen Beauftragten zu beschicken.

Es ist Tatsache, daß heute eine einflußreiche wirtschaftliche Fachvertretung, die in vollem Umfange ihren Aufgaben gerecht werden will, nicht mehr allein auf den Kreis sehen kann, der ihr innerhalb der politischen Grenzpfähle ihres Staatswesens au­gewiefen ist.

Auch die deutschen Bauarbeitgeber müssen zur Förderung ihrer Organisation einmal sehen, wie es die anderen machen", welche Mittel fie anwenden, um zu einem Ziele zu tommen, das auch unser Ziel ist... Die Arbeitgeberschaft aller Länder muß, ohne daß sie deswegen utopistischen Vorstellungen von internatio nalen Verbrüderungen nachzuhängen braucht, voneinander lernen, wie sie ihre grundsäßlich nicht differenzierten Wirtschaftsinteressen am besten behandelt und am wirkungsvollsten vertritt.

Die Leitung des Deutschen Arbeitgeberbundes für das Bau­gewerbe hat angeordnet, daß gewissermaßen als Einleitung zu späteren Beteiligungen deutscher Fachgenossen an diesen inter­nationalen Veranstaltungen, dem Kongreß ein Bericht über die bau­gewerblichen Fachorganisationen Deutschlands , deren gesetzliche Grundlage, Funktionen und Ziele erstattet wird.

Berlin und Umgegend.

zu Straßentumulten gekommen, die von jungen Leuten, solchen, Am Donnerstag und Freitag ist es in Kristiania am Hafen Sie auch bei anderen Gelegenheiten gerne einmal Radau machen, veranstaltet waren. Dabei plaßten auch ein paar Bomben", wenn man mit etwas Bulber und Zündstoff versehene Limonaden­flaschen so nennen will. Die Streifenden haben natürlich nichts mit den Tumulten zu tun.

Arbeiter wegen gesetzwidriger Arbeitsniederlegung verflagt. Das Die Dampfschiffserpediteure haben ihre sämtlichen Streifenden norwegische Strafgesetzbuch bedroht den mit Geldstrafe, der ohne Streifenden find nun allerdings der Meinung, daß für fie der Ver­annehmbaren Grund" einen Arbeitsvertrag bricht. Die tragsbruch, den die Unternehmer begangen haben, ein durchaus triftiger Grund zur Arbeitsniederlegung war.

Aus der Frauenbewegung.

Werkführer und Arbeiterinnen.

Die Protestbewegung.

München , 11. November .( Privatdepesche des Bortvärts".) verantwortlichen Absolutismus gestaltete sich die Demonstration der Zu einer machtvollen Rundgebung gegen den un Münchener Arbeiterschaft. Schon nach 7 Uhr mußte der Riesensaal des Münchener Kindl- Kellers abgesperrt werden. Die Münchener Bürgerschaft, die der Protestverfammlung der Blodliberalen am legten Sonntag nicht mit Unrecht ferngeblieben war, war in unserer Versammlung zahlreich erschienen, sodaß Tausende umkehren mußten, obwohl sofort eine zweite Bersammlung veranstaltet wurde.

Genosse Adolf Müller ging in scharfer Weise mit der Allerweltsgeschäftshuberei der Reichsleitung ins Gericht. In dem früheren Reichstag hätte die stärkere Vertretung der Sozialdemokratie noch einen Hemmichuh an dem politischen Kreislauf gebildet. Den jezigen Zustand hat das deutsche Bürgertum dem Ausfall der Hottentottenwahlen zu verdanken. Wenn es so weiter geht wie jezt, tönnte aber die Reichsleitung fehr leicht ein blutiges Erwachen des deutschen Bürger­tums erleben. Bei der bekannten Unerjahrenheit des deutschen Reichsoberhauptes in der Politik sei es dahin gekommen, daß die öffentliche Stritit Deutschlands auf dem Nullpunkt angelangt sei. Es fei die höchste Zeit, daß der deutsche Kaiser in die Schranken der Ver­faffung zurückgewiesen werde. Der Reichstag hat, anstatt bas Ansehen des Reichstages und des Reiches zu mehren, sich in dieser tiefernsten Situation zum Stiefelputer des preußischen Zunfertums erniedrigt.

In der zweiten, ebenfalls überfüllten Versammlung sprach Genosse Landtagsabgeordneter Fris Schmidt unter stürmischem Beifall.

Unter begeisterter Zustimmung der Versammelten wurde in beiden Versammlungen folgende Resolution angenommen:

" Die heute in der Zahl von 10,000 im Münchener Kindl Steller versammelten deutschen Männer und Frauen beschließen: Angesichts der ungeheuren Schädigungen des Anschens, der Schierheit und der wirtschaftlichen Verhältnisse des Reiches, die durch das persönliche Regiment herbeigeführt worden sind, fordern wir eine Aenderung der Reichsverfassung, dahingehend, daß erstens, jede persönliche Machtbefugnis des deutschen Kaisers zur Erledigung auswärtiger Angelegenheiten, insbesondere, das Recht, Krieg zu erklären und Frieden zu schließen, ausgeschaltet wird, zweitens, daß die Ernennung und die Entlassung des Reichs­kanzlers und der verantwortlichen Reichsminister durch den Reichstag zu erfolgen hat,

drittens, ein Ministerverantwortlichkeitsgefet.

Die Versammelten protestieren, indem sie diese Forderungen stellen, gegen das verfassungswidrige persönliche Regiment und die überaus klägliche Haltung, die die Mehrheit des deutschen Reichstages in allen Fragen bis jest gezeigt hat. Sie erwarten daher vom deutschen Reichstag, daß er sich noch dazu aufraffen wird, den oben gestellten Forderungen zur Durchführung zu ver­helfen und der jezigen Reichsregierung keinen Pfennig zu be­willigen, ehe diese Forderungen nicht zur Durchführung gelangt sind. Die Versammelten verpflichten sich mit aller Energie da für zu sorgen, daß nur solche Männer in Zukunft in den Reichstag gewählt werden, deren Vergangenheit für die Durchführung dieser Forderungen bürgt."

Die Demonstration der Münchener Arbeiterschaft war eine so glänzende, wie sie München taum je erlebte. Ueber 15 000 Bersonen nahmen an ihr teil, während die Versammlung der Blod­liberalen am Sonntag von ganzen 700 Personen besucht war.

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Der Kapitän entfernte das Kreuz, vers

Das Grab des Nordpolfahrers Andree? Die Klagen über das Verhalten vieler Werfführer ihrem weib­Kopenhagen, 11. November .( W. T. B.) Kapitän Storm bom lichen Arbeitsperfonal gegenüber wollen nicht verstummen Immer dänischen Echoner Juga", der sich am 30. September bei wieder werden Beschwerden laut über Ehrenmänner, die die Ab- Jn an Sicle auf Labrador befand, berichtet, daß Kapitän hängigkeit der Arbeiterinnen zu ihrer Luftbefriedigung auszunuzen halter des amerikanischen Schiffes Pelops " auf einer Ladtour suchen. Im badischen Gewerbeinspektorenbericht wird über diese im nördlichsten Teile Labradors unweit der Küste von Kap Mugora Migstände berichtet; auch der Beamte für Württemberg berzeichnet ein einfaches Kreuz mit dem Namen Andree gefunden habe. Unter zahlreiche Beschwerden von Arbeiterinnen über die Aufdringlichkeiten dem Areuz fand sich in der Erde eine Leiche sowie ein An die Mitglieber des Bäder- und Konditorenverbandes.." bon feiten der Fabrilgewaltigen. Die Wahl des Gesellenausschusses findet heute schaft anzuschließen, durch welche ihnen Schuß gewährt werden wird. weigerte aber jede Aufklärung über die Papiere. Die Fundstelle Den Arbeiterinnen ist dringend zu raten, sich ihrer Gewert- Kaften mit Papieren. ( Donnerstag), nachmittags 3 Uhr, im Innungshaus: Die moderne Arbeiterbewegung ist moralisch stark genug, diesen ist vollständig öde und wird felten von Eskimos besucht. Wo die Chauffeeftr. 110, statt. Ganz plöblich, wenige Tage vor der Wahl, Herren das Handwerk zu legen. ist dies den Wahlberechtigten mitgeteilt, so daß eine umfassende viele Unternehmer derartige Vorkommnisse stillschweigend überseben, in dem Staften enthaltenen Baptere werden wahrscheinlich Aufschluß Das ist um fo notwendiger, als beiden Begleiter Andrees geblieben sind, ist nicht bekannt. Die Agitation unmöglich war. Eine hinterhältige Ueberrumpelung, die allen bisher bekannten oder ihren würdigen Vertretern noch die Stange halten, sofern diefe geben. Künsten die Krone aufsetzt. fich als schneidige Antreiber bewähren. Die Arbeiterinnen sollten sich Die Gelben" haben bessere und zeitigere Mit. in allen derartigen Fällen an die freien Arbeiterorganisationen teilung erhalten, als die Gesamtheit der Gesellenschaft. Der wenden, die stets Abhilfe schaffen werden. bekannte Gelbe Wisch nöt 3! i verteilt schon seit mehreren Tagen ein Flugblatt, in dem er den Wahltermin genau angibt, während dem gefeßlich gewählten Gesellen ausschuß erklärt wurde, man wisse noch nicht, wann der Wahltag fei!!! Besser lassen sich die Bäderinnungen nicht kennzeichnen, Sollegen! Wacht durch einmütigen Aufmarsch zur Wahl ben sauberen Blan aunichte.

als sie es hierdurch selbst tun.

Die Verbandskollegen versammeln sich mittags, puntt Uhr, bei Hübner, Chausse estr. 120. Verlangt vom Meister die Wahllegitimation!

Wer teine gedruckte Wahllegitimation vom Arbeitgeber be. tommt, melde sich eventuell auf dem Bureau, da ein umfassender Wahlproteste an die Aufsichtsbehörde geplant ist. Gestern noch wurden den Beauftragten der bewilligten Bädereien die Legiti mationen auf dem Innungsbureau verweigert, während die Karten in den unbewilligten Bäckereien seit 2 Tagen verteilt worden sind. Ihr seht, wie es gemacht wird!

Mehr Licht.

Magdeburg , 11. November .( B. H .) Seit 5 Uhr liegt infolge einer schweren Betriebsstörung im städtischen Elektrizitätswert die rinnen bom Präsidenten Roosevelt zu teil, als er gebeten wurde, in Geschäftsverkehr in den Ladengeschäften und der Betrieb in den Eine glatte Abfage wurde den amerikanischen Frauenrechtle- ganze Stadt, soweit fie elettrisch beleuchtet ist, im Dunkeln. Der feiner Botschaft an den Kongreß auch ein Wörtchen zugunsten des Etablissements mit elektrischer Straft stockt gänzlich. Man befürchtet, Frauenstimmrechts zu sagen. Nicht eine Willion Unterschriften auf daß die Störung noch stundenlang dauern wird. Die Vorstadt er einer Betition fönnten mich veranlassen, die Einführung des Frauen hält heute überhaupt feinen elektrischen Strom mehr. stimmrechts zu empfehlen!" So antwortete er. Und dabei haben die Frauenrechtlerinnen Roosevelt immer als einen Freund ihrer Bestrebungen betrachtet.

Für das Frauenstimmrecht ist in Buffalo eine nationale Liga amerilanischer Studentinnen gegründet worden, die Zweigvereine au etwa zwölf Universitäten und Hochschulen besitzt.

Verfammlungen.

Fürsorgeerziehung.

Wien , 11. November .( B. T. B.) Der Juftigminister hat einen Gefeßentwurf betreffend Fürsorgeerziehung im Barlament ein­gebracht, der bezweckt, straffallige, unmündige Jugendliche und Vers wahrlofte auf öffentliche Kosten und unter öffentlicher Aufsicht zur Erziehung an geeignete Familien, Anstalten oder Vereine zu über­weisen.

Die Unruhen in Persien . Der Deutsche Metallarbeiterverband hielt für die Ver= Täbris , 11. November. Der Schah hat die Mitglieedr der waltungsstelle Berlin am Montag 15 Bezirksversammlungen ab, Endschumen von Tabris zum Zwede von Verhandlungen telegra die alle ein und dieselbe Tagesordnung haiten. Zuerst hatten die phisch nach Teheran berufen. Auf Befehl Sattar Khans wurde ein Mitglieder Stellung zu nehmen zu der am 15. d. M. stattfindenden Bewohner der Ortschaft Egiand, namens Kotschali Sultan, zum Generalversammlung. Da auf der Tagesordnung derfelben nur Gouverneur von Djulfa gewählt. Ein Haufen von Revolutionären geschäftliche Angelegenheiten fiehen, so tam es in den Bezirks. Imit roten Flaggen ist abgegangen, um ihn nach Djulfa zu geleiten. Berantw. Heballeur: Hans Weber, Berlin . Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin . Drud u. Berlag: Borwäris Buchdr. u. Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Sierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsbl

Seid daber alle Mann auf dem Poften!

Die Verbandsleitung.