der Kopenhagenerstraße jagte er sich eine Kugel in die Schläfe. Ein Bolizeibeamter, der durch den Schuß herbeigelodt worden war, fand den jungen Mann als Leiche auf.
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den verhängnisvollen Schritt der G. verantwortlich.
zu:
Eisenbahnmißstände. Im Auftrage zahlreicher Arbeiter, die bei der Firma Schwarzkopff in Wildau beschäftigt sind und von Berlin aus täglich die Eisenbahn benußen müssen, geht uns folgende Klage " Seit Anfang Ottober bezw. feit Eintritt der tälteren Witterung wird uns zu unserer täglichen Fahrt nach Wildau ein Zug zur Beförderung gestellt, der auch nicht im geringsten geheizt wird. Der Bug fährt morgens etwa 54 bon Westend und ist zirta um 7 Uhr in Wildau ; abends fährt derselbe Bug von Wildau 5,52 über den Nordring nach Berlin . Vorige Woche, am 7., 9., 10., 14. und verschiedene Tage zuvor waren die Waggons talt und wir tamen halb erfroren in Wildau an. Auf Beschwerde beim dortigen Bahnvorsteher griente sich der Herr eins, fab uns an und ging in seine Bude. Einige der Wagen stehen in befonderem Verruf. Die Nummer 8335 ist be fonders gefürchtet, ähulich ist es mit 8340, 2240 und 2242. Am 10. d. M. ist der ganze Bug falt befunden worden und auch am 14. b. M. mehrere Wagen."
Seitens der Revisoren wird gefordert, um die Fertigstellung des Grundstüd liegt zwischen der Rüftern- und Plantanen- Allee, nördlich Jahresberichtes nicht zu gefährden, daß die Vereine unverzüglich der Kastanien allee.
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gehen bald anschließen werden. Von einem Vertreter aus Tempel
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Die
mit dem ersten Staffierer Seifrit( jezt Rigdorf, Sobrech to Das Haus, das bereits seit einigen Tagen bezogen ist, zerfällt Aus Not fuchte gleichfalls in voriger Woche die dreißigjährige it ra e 8) abzurechnen haben, anderenfalls die zeitige Versendung in drei Teile: Das Säuglingsheim in dem der Tiefe des GrundStickerin Frida Goepel aus der Wolgaster Str. 13 sich und ihrem des Geschäftsberichts in Frage steht. Kenntnis gegeben wurde von der Verschmelzung der Vereine füids nach sich entwickelnden Flügel; dort haben 40 Mütter mit Kinde das Leben zu nehmen. Wie uns berichtet wird, war die Lorbeerfranz" und„ Tegtilia"( 85 Mitglieder); ebenso wurde mitgeteilt, ihren 40 Säuglingen ihr Heim. Dies ist die eigentliche Anstalt, die Aermste vorher beim Armenvorsteher um Unterſtügung eingekommen, daß sich der Buchbinder Männerchor" und" Sängerglück" unter dem Mütter darin find Glieder dieser Anstalt, haben, solange sie ihr anaber abgewiesen worden. In ihrer Berzweiflung griff das arme Namen„ Liberté" zu einem aus girta 70 Mitgliedern bestehenden gehören, sich als Pfleglinge zugleich mit Arbeiten zu betätigen. Weib zum Gift. Nach Verabfolgung wirksamer Gegenmittel wurde Chor vereinigt haben; desgleichen haben sich in Lichtenberg vereinigt Haben die Kinder das Säuglingsalter überschritten, so erfolgt fie als Polizeigefangene nach der Charité gebracht. Der Knabe ist freie Sänger" und" Borwärts"( 60 Mitglieder) und hoffnung" für sie mit ihren Wüttern die Aufnahme in das Mütterheim, das außer Lebensgefahr. Dieser Tage wurde die G. wieder entlassen. und Frisch auf"( 35 Mitglieder). Der Ausschuß spricht die Erwartung in dem Flügel an der Rüstern- Allee untergebracht ist. Dort finden Wird ihr nun von der Gemeinde die Hilfe zuteil, die sie längst be- aus, indem er mit Befriedigung von den Vereinigungen Kenntnis Mütter und Kinder ihre Unterkunft und zwar in dem Sinne, daß nötigte? Ist es richtig, daß die Arbeiterin in ihrer Not vom Armen- nimmt, daß sich die noch reserviert verhaltenden Vereine diesem Vor- die Mütter tagsüber auf Arbeit geben, auch für ihren Unterhalt vorsteher abgewiesen worden ist, dann ist der Armenvorsteher für hof wird gewünscht, daß der Vorstand Schritte unternehmen solle, forgen, während die Kinder unter der Obhut von Schwestern versorgt um eine Vereinigung der Vereine in Tempelhof und Mariendorf bleiben. Auch hier ist Raum für vierzig Mütter mit ihren vierzig Ein Familiendrama wird aus der Schönhauser Allee 104 ge- herbeizuführen; diefes wird augefagt. Wegen der Einigungs- Kindern. Jm Mütterheim wie im Säuglingsheim bilden immer zehn meldet. Dort versuchte gestern abend die am 10. Juni 1874 zu verhandlungen in Friedrichsfelde wird der Vorsitzende demnächst weiteres Mütter mit zehn Kindern eine Gruppe. Die Kinderzimmer find Bärwalde geborene Witwe Emma Weichelt geborene Höpfner in ihrer veranlassen. Um einen besseren Besuch und einen pünktlicheren mit ihren Fenflern direkt am Garten gelegen, die Mütterzimmer im zweiten Quergebäude belegenen Wohnung ihr einjähriges Töchter- Beginn der Ausschußßißungen herbeizuführen, gelangt der Antrag: daneben haben vor sich die Liegehallen für die Kinder. Freundlich chen Gertrud durch Einflößen von Salmiafgeist zu töten. Dann Nur die bis um 1,11 ühr erschienenen Vertreter werden in der und hell sind die Flure und Treppen und alle Räume durch eine trank sie selbst von dem Gift, nachdem sie sich noch einen am Bett Bräfengliſte als anwesend geführt; später erscheinende gelten als wohlüberlegte, gut eingerichtete Zentralheizungs- und Lüftungspfoften befestigten Strick um den Hals gelegt hatte. Hausbewohner fehlend" einstimmig zur Annahme. Wiederholten Anfragen zu riefen einen Arzt herbei, der bei der Frau nur den Tod feststellen begegnen und einem vielseitigen Wunsche nachtommend, teilt der anlage bestens den Forderungen der Gesundheitspflege entsprechend fornte. Das Kind, das noch Lebenszeichen von sich gab, wurde nach Vorstand hierdurch mit, daß sich die Vereine Einigkeit"," Mai- eingerichtet. der Charité gebracht. Die Leiche der Frau Weigelt wurde nach dem glöckchen" und" Morgenrot"( Stöpenic) schon im Juli d. J. unter Der dritte Teil des Hauses zwischen den beiden Gebäudeflügeln Schauhaufe gefchafft. Die Ursache soll darin bestehen, daß ein dem Namen Männerchor Köpenid " bereinigt haben; dieser Chor des Säuglings- und Mütterheims enthält alles, was im Herzen der bei der Frau wohnender Schloffer fie verließ, um wieder zu feiner zählt zurzeit zirka 90 Mitglieder. ganzen Anstalt liegen muß: die Wohnung des Arztes und der Frau zuückzukehren. Lysol getrunken hat die in der Böttcher- Wilhelm- Theater ist das frühere Steidl- Theater in der Brücken- Schwestern, vor allem den Schwesternerholungsraum. Der Pförtner straße 20 wohnende 21 jährige Frau Helene St. Cheliche Bwiftig straße getauft worden. Es ist aber start zu bezweifeln, ob's unter wohnt nächst dem Haupteingang. Dort liegt die Aufnahmehalle teiten sollen Frau St. zu ihrem Entschluß beranlaßt haben. Ein diesem Namen in den Räumen belebter wird als unter dem früheren mit dem Bureau, das Operationszimmer nebst Vorraum und herbeigerufener Arzt konnte nur den Tod feststellen. Was am Sonnabend anläßlich der„ Eröffnung" dem Publikum ge im Dachgeschoß an einer den Betrieb sonst nicht belästigenden boten wurde, ist nicht dazu angetan. Das Programm ließ darauf Stelle die Dampfwäscherei mit der Roll- und Plättstube. schließen, daß man es mit fo einer Art Ableger der Urania zu tun Stelle die Dampfwäscherei mit der Roll- und Plättstube. bätte, denn es stand auf demfelben zu lesen: Die Schöpfung". freundlichen hellen Fassaden aus Kalkfandstein mit teilweiser VerNaturwissenschaftliches Schauspiel in vier Abteilungen( mit er- wendung von Werksteinen hinter dem Grün der Bäume, die rote läutender Musik) von Professor Johann den Wenninger. Und mum Biegeldeckung des Mansarddaches, die blaugrünen Fensterläden warteten wir gespannt der Dinge, die da fommen sollten. Das Licht geben dem Hanse ein einladendes Aeußeres, dessen Juneres bei wird ausgedreht und drüben, neben der Bühne, fängt ein Herr an, aller Rücksicht auf die angewandte Gesundheitspflege anheimeind vorzulesen, schlecht vorzulesen über den Ursprung der Welt be- bleibt. ziehungsweise des Sonnensystems nach der Kantschen und Laplaces ichen Hypothese, dabei seine angeblich eigene neue hypothese Nieder- Schöneweide. mit besonderer Berücksichtigung der Sonnenmaterie bortragend. wir nahmen diefe Einleitung hin in der Hoffnung, daß das Nach folgende besser sein werde. Wir Optimisten! Einen Dialog zwischen dem Weltgeist und dem Genius der Menschheit sollte die zweite Abteilung darstellen; die Aufführung artete aber aus in einen unglaublichen Humbug. Vor der Bühne erscheint eine Geftalt in weißem Gewande, hinter der Szene beginnt mit mächtiger Stimme der Weltgeist die gwiefprache. Wir hören da etwas von der Be stimmung des Menschen, von Zentrifugalkraft, Materie und Atomen. Die auf dem Theaterzettel angekündigten prächtigen naturwiffenfchaftlichen Erscheinungen" haben wir vergeblich gesucht, es sei denn, manche Leute haben bas blaue und rote Licht, mit dem die Leins Weißensee. wand auf einen Augenblic bedeckt war, als solche gehalten. Was hierauf folgte, tonnte unier Urteil nicht mehr ändern. Bei den liche Anträge unterbreitet: 1. In Anbetracht ber augenblicklich Unsere Genossen haben der Gemeindevertretung folgende drings Bildern über Gögenanbetung, Molochopfer, das Zeitalter von herrschenden Arbeitslosigkeit sind unverzüglich Notstandsarbeiten vora Christus usw. fonnte man sich in einen Klientopp" beriezt fühlen. zunehmen. Die Hoch- und Tiefbau, die Wohlfahrts- und Finanzals wir von der neuen Kunststätte" schieden, jammerten wir nur tommissionen werden beauftragt, gemeinsam für die nächste Gemeinde2. Die Ges bertretersizung entsprechende Vorlagen borzubereiten. über einen verlorenen Abend. Feuerwehrnachrichten. In der Nacht zum Montag brannten in meindevertretung bewilligt die erforderlichen Mittel, um bedürftigen der Wriezener Straße auf dem Gesundbrunnen ein Kinematographen Schullindern vom 1. Dezember d. J. ab ein Frühstück unentgeltlich Theater sowie Teile eines angrenzenden Karuffels auf einem Tummel zu verabreichen. Tas Feuer tam 12 Stunden nach beendeter Vorplaz nieder. ſtellung zum Ausbruch und foll angeblich von den dort das Publikum Mahlsdorf a. d. Oftbahn. die Schaubudenbefizer arg belästigenden halbwüchsigen Mit folgender Interpellation unserer Genoffen wird sich die am und Burschen boriäglich angesteckt worden sein. Als die Fener- heutigen Dienstag, den 17. November, im neuen Schulhaufe ftattStand das Kinematographenzelt auf dem findende Gemeindevertretung beschäftigen: Welche schleunigen MaßIn lautloser Spannung fab man dem Beginn des fehr glüd- wehr erschien, bereits in Flammen und war nicht nahmen gedenkt die Gemeindeverwaltung zu ergreifen, um den durch lich zufammengestellten Programms entgegen. Die Einleitung Grundstück Nr. Von dem Täter fehlt natürlich jede Spur. Der die wirtschaftliche Krise arbeitslofen Gemeindemitgliedern Erwerbs Menuetto all' antico..." Slaviervortrag von Herrn Kapell mehr zu retten. meister James Rothstein, wurde mit rauschendem Beifall auf Schaden ist bedeutend. Die Feuerwehr mußte mit mehreren Schlauch gelegenheit zu verschaffen?" genommen; desgleichen die Gesangsvorträge, von Herrn Robert leitungen Waffer geben, um eine weitere Gefahr und Ausdehnung Koppel sehr wirkungsvoll zu Gehör gebracht und von Herrn Roth- des Feuers zu verhüten. Die Gewerbegerichtswahlen finden heute Dienstag im Restauraat stein am Klavier begleitet:„ Sie faßen und tranten am Teetisch", Während der gestrigen Abendvorstellung im Neuen Berliner Nachtwandler", Herr Duncan" und die Hofequipage". Besonders Operetten- Theater fam im Borderhause Feuer aus. Tort brannten Bellevue", früher Ringel, Breite Straße statt. Und zwar wählen das lettere, das eine glänzende Satire auf unsere jezigen Byzantiner in einem Steller Strohhülfen von Weinflaschen. Die anwesende die Arbeitgeber bon 10-1 Uhr mittags und die Arbeitnehmer von bildet, immer wieder von neuem stürmische Heiterfeitsausbrüche Feuerwehr löschte den kleinen Brand, ohne daß eine Beunruhigung 6-9 Uhr abends. Die von der öffentlichen Gewerkschaftsverfammhervorrufend. Großen Anflang fand auch Fräulein Bozena des Bublifums entstand. Nachts um 1 Uhr mußte Frobenstraße 4 lung am 5. November aufgestellten Kandidaten der Arbeitgeber sind Bradsty mit ihren gefanglichen Vorträgen: Moderne Treue", ein Stellerbrand gelöscht worden. Müll war dort in Brand geraten. die Genossen Albert Janite, Gustav Söhner und Otto Der Kavalier"," Der Aeppel- Seppel"," Didel- Dudel", deren drolliger In einem Sellerschacht Friedrichstraße 46 brannte Papier . Der fünfte Engel. Arbeitnehmerkandidaten sind August 8immermann. Löschzug hatte in der Köpenider Straße 77 zu tun, wo in einer Sumor nachhaltig auf die Lachmusfeln der Zuhörer einwirfte. Mit den Rezitationen„ Der Koblenwagen“ und„ Das Baby" Wohnung Bücher, Regale u. a. brannten. Im Keller des Hautes Paul Spiekermann und Mar Döring. Es wird ersucht, von Ludwig Thoma , vorgetragen von Herrn Robert Koppel , ügener Straße 126 ging eine Matraße u. a. in Flammen auf. daß sämtliche eingeschriebenen Wähler ihre Stimmen für obige erreichte der erste Teil des Programms seinen Abschluß, und dem Betten gerieten in einer Wohnung Demminer Straße 30 in Brand. Kandidaten abgeben. Bublifum blieb Zeit, fich die Tränen zu troduen, die es bei den Am Maybach- Ufer 5 brannte es in einer Kistenfabrik. Die Nixdorfer Französisch- Buchholz . Feuerwehr löschte das Feuer. Thomaschen Dichtungen gelacht hatte.
Wir wollen hoffen, daß es nur dieses öffentlichen Hinweises bedarf, um die Eisenbahndirektion zur Abhilfe dieses Mißstandes zu veranlassen.
Die Delegiertenwahlen zur Generalversammlung der Drtstrantentaffe der Schneider und Schneiderinnen endeten mit dem Siege der Liste des Schneiderverbandes. Auf sie entfielen 693 Stimmen, während für die„ chriftlich- nationale" Lifte 229 Stimmen abgegeben
wurden.
Winterfest der Freien Volksbühne ".
Die Freie Vollsbühne" hatte am Sonnabend in den prächtigen Räumen der Happoldtichen Brauerei ihr diesjähriges Winterfest arrangiert. Die Veranstaltung wies einen erfreulichen Besuch auf. In dem feenhaften Glanz der vielen Glühlämpchen wogte und drängte fich lachend und grüßend das zahlreiche Bublifum. Markante Gefichter aus der Berliner Arbeiterbewegung tauchten dazwischen auf. Jugendliche Gestalten, in buftig bellen Kleidern und erwartungsfroher Stimmung leuchteten gleich Maienblüten aus Der dunklen, festlich gepnzten Menge.
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Zwischen den Buffern germalmt. Ein Opfer feines Berufs ist der 26 Jahre alte Rangierer Edwin Auert aus der Kaiser WilhelmStraße 4 geworden. Der junge Mensch war auf dem hiesigen Bahnhofe beschäftigt gewefen. Bei dem Zusammenstellen eines Stadtbahnzuges geriet er durch ein verhängnisvolles Versehen zwischen die Buffer der Lokomotive und eines Waggons dritter Selasse. Der Brustkasten wurde dem Unglüdlichen fast vollständig eingedrückt. Sterbend wurde der Schwerverlegte in das Krankenbaus am Urban eingeliefert.
Ueber das Thema: Botalorganisationen und Parteitag" Wegen eines Dachstuhlbrandes wurde die Feuerwehr nach der Aus dem zweiten Teil find hervorzuheben: eine Serenade von Herri I Rothstein am Klavier zu Gehör gebracht, und aus den Ge- Sidingenstr. 72 in Moabit alarmiert. Dort stand der Dachstuhl des referierte in der legten Mitgliederversammlung des Wahlvereins In der Diskussion wurden die lofalfangsvorträgen„ Das Lied"," Das nüchterne Mädchen", vorgetragen zweiten Seitenflügels in Flammen. Um diese zu löschen, mußte die Genosse Neumann. von Fräulein Bradsty. Herr Stoppel wirfte mit feinem Vortrag: Feuerwehr tüchtig und längere Zeit Wasser geben. Die Entstebung organisierten Genossen ersucht, sich den gentralverbänden anzu Klein Elschen und die Viere", ferner mit seinen Rezitationen: war nicht zu ermitteln. Fast gleichzeitig fam in einer Lampenfabrit schließen, da sonst der Ausschluß aus der Partei erfolgen müßte. Uufer guter, alter Herzog is a Rindvieh", von 2. Thoma , und in der Alten Jakobstr. 1c Feuer aus. Dort brannten bei Ankunft An Stelle des nach Düsseldorf verzogenen Genossen Höke wurde Mit einer Schlauch der Genoffe Otto Wartig, Berliner Straße 46, als Bibliothekar gedurch die Scherzgedichte" von Alex. Moszkowski , die dröhnende des 17. Buges Regale, der Fußboden u. a. Die Genossen werden ersucht, Bücher dort in Empfang zu Lachfalven entzündeten. Der nachfolgende Tanz gab dem schönen leitung fonnte dieser Brand auf die Fabrikräume beschränkt werden. wählt. Vergnügen einen fröhlichen Abschluß, das allerdings erst in den Der Brand soll durch Fahrlässigkeit entstanden sein. In der Meyer Str. 42 nehmen und die noch in ihrem Besiz befindlichen Bücher dort abe Die Wahl eines Schriftführers an Stelle des bisherigen hatte der 3. Bug zu tim. Stästen mit Inhalt, Stoffe ufw. waren dort zuliefern. frühen Morgenstunden sein Ende erreichte. in Brand geraten. Die Feuerwehr nahm fofort eine Schlauchleitung foll in der nächsten Generalverjaminlung erfolgen. bor und durch ihr energifches Borgehen gelang es, den Brand an Dieser Brand wird auf Un weiterer Ausdehnung zu verhindern. Zwei Kellerbrände famen Sonntag in vorsichtigkeit zurückgeführt. Engelufer 2c zum Ausbruch, beiden Stellen. Ferner hatte Außerdem wurden Sonntag
der Straße Mariannenplag 10 und am Holz, Stroh und anderes brannten an die Wehr am Maybach- Ufer zu tun. noch mehrere fleinere Brände gemeldet.
Vorort- Nachrichten.
Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Die Ausschuß figung vom 15. November beschäftigte sich vorerst mit der Abrechnung vom Sängerfest, welche gedruckt vorlag. Hierbei wurde feitens der Rebiforen auf die erhöhten Ausgaben hingewiefen. In folge der ungünstigen Witterung haben sich die Einnahmen gegen die Vorjahre bedeutend verringert. Bemängelt wurde weiter, daß für die Musik so hohe Summen ausgeworfen werden; es sei un begreiflich, wie aus bem Sängerfest eine außergewöhnliche Ver Unsere Leser erinnern sich der Schießaffäre auf dem Gufe anstaltung, bei welcher ein erhöhter Tarif zu gelten habe, hergeleitet Grünblum am 8. Juni d. J. Der Gutsbefizer Walter Lohrenz werden fönne; für die Folge müßte hierin Aenderung eintreten. aus Grünblum, der seinen Schweizer August Arbeit, als er mit Desgleichen müßte die Saumfeligkeit der Vereine wegen des späten diesem am Tage der Landtagswahl in Streit geriet, mit einem Abrechnens gerügt werden, sowie daß einzelne Vereine in der Ab Jagdgewehr erschoß, hatte sich am Dienstag wegen Körperverlegung setzung von Vorverkaufsbilletts sich keine Wühe geben. Haben doch Die Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung finden für die mit Todeserfolg vor dem Schwurgericht zu Insterburg zu ver3 Vereine tein Billett, 15 Vereine unter 10 und nur 8 Vereine über 100 Billette abgelegt. Aufs schärffte wurde gerügt, das dritte Abteilung am Donnerstag, 19. November, von vormittags antworten. Es waren 16 3eugen und 4 Sachverständige geladen. Die Vereine" Flora"-Pankow und Freies Lied", welch letzterer 9 Uhr bis abends 8 Uhr statt. Das Wahllokal steht auf der Aus- Die Verhandlung dauerte von morgen 9 bis nachmittags gegen in der Ausschußüßung vom 11. Oftober ausgeschlossen wurde, trotz- weistarte verzeichnet, die dieser Tage den Wählern amtlich zugestellt 5 Uhr. Als die Beweisaufnahme, die den Vorgang der Erfchießung dem beide Vereine wiederholt gemahnt seien, noch mit je 50 Billetts worden ist. in allen Einzelheiten so darstellte, wie wir ihn geschildert hatten, abzurechnen hätten. Für ihre Wühewaltungen beim Sängerfest Barteigenoffen! Agitiert mit ganzer Straft für die Wahl unserer beendet war und man das Plaidoyer des Staatsanwalts erwartete, wurden der Arbeiter- Samaritertolonne 100 m. und dem Arbeiter beiden Kandidaten Delar Riedel und Dr. med. Starl Westphal! beantragte der Staatsanwalt, gestützt auf ein Gutachten eines SachSchwimmerbund 50 W. überwiefen. Zum Stiftungsfest, welches am Diejenigen Genoffen, die am Donnerstag, den 19. November, verständigen Dr. Bierfreund, der den Angeklagten für einen nervös 12. Dezember in der Brauerei Friedrichshain stattfindet, hat auf wollen, hohen fich übereizten Mann hielt, diesen auf seinen Gesundheitszustand durch Beschluß des Ausschusses jeder Verein Pflichtbilletts zu entnehmen, bei der Stadtverordnetenwahl tätig sein welche unter feinen Umständen zurückgenommen werden. 9 Vereine morgens 8 Uhr im Zentralwahlbureau, Louisenpart, Wilhelms- einen Psychiater untersuchen zu lassen und die Verhandlung bis hätten ihre Mitwirkung zugefagt und ferner feien 2 Solisten. Herr aue 112, einzufinden. nach erfolgter Beobachtung des Angeklagten in einer Anstalt aus: Alle weiteren Hilfskräfte, die erst im Laufe des Tages oder am Brofessor Krüger- Nystedt( Fagott und Violine) und die Sängerin Frau Striger( Sopran), gewonnen. Da der Eintritt für Mitglieder Nachmittag Wahthilfe leisten fönnen, melden fich im Louisenpark Bufeten. Denn so begründete der Herr Erste Staatsanwalt seinen und deren eingeführte Gäste nur 20 Bf.( intl. Tang) beträgt, fo ist oder in folgenden Schlepplofalen: Dton, Uhlandstr. 106; Selfe, Antrag: falls der Angeklagte infolge des nervösen Zustandes den rege Beteiligung erwünscht. Die Generalversammlung, welche am Brandenburgische Str. 100; Ratufch, Uhlandstr. 71; Hoffmann, Schweizer erschossen hat, tann der§ 53 Abs. 8 zur Anwendung 17. Januar stattfindet, wird sich auch mit Statutenänderung zu be- Prager Str. 12; Arndt, Berliner Str. 160; Fischer, Durlacher gebracht werden und seine Freisprechung erfolgen. Der Abfah dieses Paragraphen lautet:„ Die Ueberschreitung der Notwehr schäftigen baben. Der Vorstand empfiehlt den Vereinen, über eine Straße 8; Fiebellgw, Hildegardstr. 17a; Reiche, Binger Straße. Beitragserhöhung zu diskutieren, sowie ebenfalls über eine Da die Gegner alle träfte heranziehen werden, um uns zu ist nicht strafbar, wenn der Täter in Bestürzung, Furcht oder andere Organisierung ber lebungsstunden; eine verschärfte überflügeln, haben sich alle Genoffen in den Dienst der Sache zu Schreden über die Grenzen der Verteidigung hinausgegangen ist." Kontrolle der lepteren folle stattfinden und zwar derart, daß jeder stellen. Jeder sei also frühzeitig zur Stelle. Gegen diesen Antrag wehrte sich der Verteidiger des Angeklagten Verein einen bestimmten Prozenting feiner Mitglieder zu senden Die Verklindigung des Wahlresultates findet am Donnerstag, ganz entschieden. Schließlich wurde man sich dahin einig, ben berpflichtet ist; ebenso sollen in den Ülebungsstunden seitens einzelner abends 9 Uhr, im Louisenpart statt. Angeklagten bis Sonnabend, den 14. d. Mts., durch den Psychiater Vereine bestimmte Bundeslieder gesungen werden. Lied und Verein Professor Dr. Puppe aus Königsberg untersuchen zu lassen und wird eine Woche vor der lebungsstunde vom Vorstand bestimmt. Anträge zur Generalversammlung sind bis spätestens 15. De Das hiesige Säuglings- und Mütterheim ist am Sonntagmittag die Verhandlung dann fortzusetzen. Gestern verfiel der Prozeß sember an die Adresse des ersten Borsigenden einzufchiden. j 12 Uhr im neuerrichteten Sause in Westend eröffnet worden. Das jedoch der Bertagung, weil der Gutachter nach der Beobachtung
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Charlottenburg.