Jm Gebrüder Herrnfeld- Theater ging am Sonnabend die giveis aftige Komödie, Die beiden Bindelbands" zum 100. Male in Szene. Daneben leistet fich die Direktion einen bunten Teil, der in der Tat eine Reihe recht guter Spezialitäten enthält.
Rigdorf.
übermitteln.
abend,
Vorort- Nachrichten.
der vom Konunergienrat Georg Saberland geleiteten Berlinischen Verschiebung der Wahlen bis nach der endgültigen Berichtigung Bodengesellschaft übergegangen. Mit dem Ankauf dieses zur Hälfte der diesjährigen Wählerlisten vorzulegen." Mit einem brausenden Hoch auf die Sozialdemokratie fand für Straßen und Blage zu benußenden Terrains hat die Berliner Bodengesellschaft alle Ländereien, die nördlich des Schöneberger diese Versammlung ihr Ende. Stadtparkes gelegen find, in ihrer Hand vereinigt. Vor einem Jahre Potsdam . noch verhandelte die Stadt Schöneberg wegen dieses Geländes mit den Hewaldschen Erben, doch zerschlugen sich die Verhandlungen wegen der Höhe der damaligen Forderung( 4% Millionen). Karlshorst .
Die lehte Monatsversammlung des Wahlvereins beschäftigte fich hauptsächlich mit den örtlichen Bildungsbestrebungen. Mit dem Gewerkschaftstartell ist die Vereinbarung getroffen, daß die gemeinschaftliche Kommission am Anfang jeden Jahres gewählt werden soll. Der Wahlverein wählte die Genossen Ziemann, Sieb!, Krüger, Vogtländer und Waldt. An Veranstaltungen sind in Ausficht genommen: Mehrere wissenschaftliche Einzelborträge und ebent. ein Stunitabend. Genosse Ziemann tlagte darüber, daß die im Vorein Stunstabend. Genosse Ziemann tlagte darüber, daß die im Vorjahre veranstalteten Vortragsferien nicht die erwartete Teilnahme gefunden haben. In bzug auf die Arbeiter- Theatervereine, ſpeziell den Potsdamer, ist er der Ansicht, daß die dort aufgewendete Mühe sich nicht lohne; eine Bildungsmöglichkeit für die Arbeiterschaft könnten die Aufführungen des Vereins, wenn auch die gute Absicht anzuerkennen fei, nicht bedeuten. Zum Schluß wurde noch beschlossen, Mitte März in eine Agitation für die Presse einzutreten und in Zukunft die Versammlungen um 8 Uhr beginnen zu lassen. Schwer verunglückt ist am Sonnabend der bei dem Hoflieferant Heere in der Lennéstraße beschäftigte Arbeiter Weinmann. Derfelbe fiürgte beim Herauficaffen eines Bündels Heu nach dem Boden von der Leiter herab und schlug hierbei so unglücklich mit dem Stopfe auf die Bordichielle einer Düngergrube, daß er sich die Schädeldede zerIn schwerverlegtem Zustande wurde er nach dem trümmerte. St. Josephs- Krankenhause gebracht.
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Das hiesige Arbeiterausfunftsbureau hat im Jahre 1908 gegenüber dem Jahre 1907 eine Zunahme feiner Besucher von über 100 Broz. zu verzeichnen. Während dasselbe 1907 von 187 Personen befucht wurde, betrug diefe Bahl im vergangenen Jahre 382. hierunter befanden sich 31 weibliche Personen. Von den männlichen Berfonen waren 150 politisch und gewerkschaftlich organisiert, während die anderen mit Ausnahme von sechs Unorganisierten nur der gewerkschaftlichen Organisation angehörten. Die Auskunft er folgt feit dem 1. Dezember 1908 werftäglich außer Mittwochs abends von 6-8 Uhr Bäderstr. 4, parterre. Auch wird seit dieser Zeit aut Richtorganisierte Auskunft erteilt.
Unregelmäßigkeiten follen bei der Bekleidungstammer eines Garderegiments festgestellt worden sein. Durch die Kriminalpolizei wurden bei einer Haussuchung bei einem Schuhwarenhändler ein ganzes Warenlager von Schaft- und Schnürstiefeln aus den Beständent des Regiments vorgefunden. Die eingeleitete Untersuchung wird erst näheres hierüber ergeben.
Vermischtes.
Folgenschwerer Kircheneinsturz.
Die Deputation der unorganisierten Hirdorfer Hausbesiter, In der Generalversammlung des Wahlvereins erstattete Gewelche in der Bersammlung am Freitag gewählt wurde, die Herren nosse Becker den Vorstandsbericht für das verflossene Jahr. Der Babel, Schulze und Lorenz, wurde gestern vormittag vom Ober- Verein hat sich im letzten Jahre erfreulich weiterentwidelt; er bürgermeister Saifer empfangen, um demfelben die in jener Verzählt zurzeit 190 Mitglieder, inklusive 24 Frauen und 28 in fammlung einstimmig angenommene Resolution persönlich zu über Biesdorf organisierten Genossen. Bei der Landtags und der Gereichen. Der Oberbürgermeister nahm die Proteftrefolution gegen meindevertreterwahl erzielten wir einen beträchtlichen Stimmen die Wahlrechtsverschlechterung sehr ernst aber mit Wohlwollen ent- zuwachs. Der Versuch, alle sozialdemokratischen Wähler auch als gegen und versprach, dem Magistrat die Wünsche der unabhängigen Mitglieder des Vereins zu gewinnen, hatte leider nicht den geHausbesitzer und Wähler der ersten und zweiten Abteilung zu wünschten Erfolg. Viele Arbeiter, die in Berlin in Reih und Glied standen, geben sich in den Vororten gern der behaglichen In der Frage des Wahlrechtsbeschlusses hatte der Magistrat sich Ruhe hin. Es gelang im Berichtsjahr, auch in Biesborf festen dahin entschieden, Erwägungen anzustellen, wie der Beschluß der Fuß zu faffen. Die am 1. Januar erfolgte Errichtung einer vierzig bürgerlichen Wahlrechtsverfchieber auf die Wähler des Mittel- eigenen Parteispedition fann als geglüdi betrachtet werden, da standes wirken und welcher Schaden der Stadt dadurch erwachsen bis jetzt schon 164 Borwärts"-Leser gewonnen sind. Redner bewerde. Der Beschluß des Magistrats hat in der Bürgerschaft großen dauert, daß die angestrebte theoretische Weiterbildung der MitWiderball gefunden. Nicht nur bei der fozialdemokratischen Arbeiter- glieder in den Zahlabenden infolge der vielen sonstigen Arbeiten schaft, Geschäftsleuten und Handwerkern, sondern auch bei den an- leider nicht in wünschenswertem Maße gefördert werden konnte. ständigen Hausbefizern hat man die Auffassung, daß der Magistrat Es werde dieses eine der Hauptaufgaben des neuen Jahres fein. den Beschluß vom 17. Dezember, wenn er nicht die Interessen der Auch der vom Kassierer vorgelegte Staffenbericht zeigt eine er vierzig Wahlrechtsräuber, sondern die Intereffen der Stadt und der freuliche Entwickelung des Bereins. Einer Einnahme von 721,34 Einwohnerschaft im allgemeinen wahren wolle, ablehnen müsse. Mark steht eine Ausgabe von 685,26. gegenüber. An die Der Beschluß des Magistrats und vor allen Dingen die Protest- Streistaffe wurden 299 M. abgeliefert. Dem Bericht folgte eine bewegung in bürgerlichen Streisen hat die Staubfraktion ganz aus längere, ftellenweise recht stürmische Diskussion. Die Genossen dem Häuschen gebracht. In ihrer legten, am Sonne Sint, Umbreit, Stühmer und Blum kritisierten einige Maßnahmen den 9. Januar, abgehaltenen Fraktionsfizung haben des Vorstandes. So vor allem, daß der Vorstand seinerzeit den die Herren beschlossen. fich auf fein Verhandeln oder Genoffen Rosenfeld dem Streis als Delegierten zum Parteitag vorBaftieren, welches darauf hinausläuft, den Beschluß vom 17. De geschlagen habe; die Berichterstattung über den Parteitag set ohne zember 1908 abzufchwächen, einzulaffen. Der Oberbürgermeister foll Grund auf eine unpassende Zeit verschoben, auch feien sowohl die Berhandlungen angebahnt haben in dem Sinne, daß die Sozial- Bahlabende wie die geselligen Zusammenfünfte nicht auf der Demokraten die beim Bezirksausschuß anhängig gemachte Klage felben Höhe wie unter dem früheren Vorstand, bem die Genannten zurückziehen. Die fozialdemokratische Graftion hat getlagt, die angehörten, geblieben. Becker, Spliedi und Förster weisen ein Drittelung im Betrage von 62 M. an Stelle des jetzt geltenden gehend an der Hand der Tatsachen die Vorwürfe als unberechtigt Durchschnittsprinzips von 78,50 M. zu fezen. Die bürgerliche und kleinlich zurück. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Fraktion foll nun ihrerseits das anderthalbfache Durchschnittsprinzip gewählt als 1. Vorsißender Becker, 2. Vorsitzender Küter, Rassierer fallen lassen; die Bemühung des Oberbürgermeisters war leider förster, Schriftführer Spliedt, Beisiger Bast, Gwinner, Bech vergebens. Die Herren haben befchloffen: Sollte der Magistrat dem mann und Genossin Bernhardt. Als Revisoren Bieräther und Beschluß vom 17. Dezember 1908 die Sanktion verweigern, fo werden die Biesternid, Stadtverordneten der 1. und 2. Abteilung, bis auf die drei sozialdemo fratischen Bertreter der 2. Abteilung, einmütig ihre Mandate nieberlegen, da auch bei der neuen Zusammensetzung der Stadtverordneten Die Gemeindewahlen finden am Freitag, den bersammlung( 45 Bürgerliche und 27 Sozialdemokraten) feine Soff- 15. Januar, von 11 Uhr vormittags bis 8 Uhr nung vorhanden sei, irgend welche Alenderung des Wahlrechts herbeis a bends statt. Da nach den vorjährigen Listen gewählt wird, zuführen. Da die bürgerliche graftion jezt zum erstenmal den ver um der Arbeiterschaft die erledigten Mandate zu entreißen, erständigen Beschluß gefaßt hat, ihre Stadtverordnetenmandate in die suchen wir alle diejenigen, welche im Anfang des Jahres 1908 Hände der Wähler zurfidzulegen, so haben wir die Hoffnung, daß Bankow wohnhaft waren, sich zur Wahl einzufinden. Am Donners der Magistrat folche Vernunftsantvandlungen nicht in die Brüche gehen läßt, sondern die Entscheidung über die zufünftigen kommunal- tag, den 14. Januar, find zwei öffentliche Bersammlungen einpolitischen Fragen und das Wahlrecht den Einwohnern und der berufen, und zwar bei Rocahdi, Kreuzstr. 34, und bei Großfurt, Wählerschaft Rigdorfs zur Entscheidung überläßt. Dann wird es sich Berliner Straße 27. Alle Genossen, insbesondere jämtliche Arja zeigen, ob der bürgerliche Stadtverordnete Herr Beerbeitslosen, welche sich für den ganzen Wahltag zur Verfügung mann recht hatte, als er am 17. Dezember im vollsten Brusttone ftellen, wollen sich am Donnerstag in der Versammlung bei Großausrief: Wir handeln nur im Auftrage unferer Wähler!" Die furt einfinden. Broteste der bürgerlichen Parteien in der Presse wie in den Ber fammlungen haben diese Légende zerstört. Im übrigen fönnte bei Sitten, 10. Januar. Nach neuerer Feststellung find bei dem dieser Gelegenheit der Nixdorfer Freifinn beweisen, ob feine libe- eine gut besuchte öffentliche Versammlung im„ Kurfürften" Stellung. Ginstura der Kirche in Mag 28 Personen getötet und 30 zum Teil ralen Anschauungen und Üleberzeugungen nicht bloß auf dem Papier zeigte er, bag der Vorwurf, die Sozialdemokratie leiste teine positive schwer verletzt worden. Die Opfer sind ausschließlich Einheimische. Referent war Genoffe Dr. A. Bernstein. In seinem Vortrage daß stehen, sondern daß auch er gewillt ist, solche in Taten umzusetzen. Arbeit, eine immer wiederkehrende Lüge der bürgerlichen Parteien Die Ursache des Einsturzes ist noch nicht festgestellt. Wie das Rigdorfer Tageblatt" berichtet. In unferer Freitag fei, die durch die Tätigkeit unserer Vertreter im Reichstag sowohl als nummer nahmen wir Beranlassung darauf hinzuweisen, daß das auch in den Kommunen schon längst wiberlegt worden ist. Die Rigdorfer Tageblatt" von der Proteftbewegung gegen den Wahl- bürgerlichen Parteien müssen bei jeder Wahl auf diese Lüge zurüdrechtsraub vom 17. Dezember nur wenig berichtet, daß es hingegen greifen, da ihnen einerseits anderes Material, die Sozialdemokratic bon Vereinsversammlungen irgendeiner den Wahlrechtsräubern nahe- bekämpfen, nicht zur Verfügung steht, dann aber auch, um ihr von Vereinsversammlungen irgendeiner den Wahlrechtsräubern nahe- Treiben in den gesebgebenden Körperschaften zu verdunkeln. Es sei fichenden Interessentenclique spaltenlange Berichte bringt. Dadurch alles andere als das Gemeinwohl, welches das Leitmotiv bei ihren wird selbstverständlich die Leserschaft dieses Blattes über die wahre Beschlüssen bilde. Der beste Beweis hierfür sei die Annahme des Stimmung der Bevölkerung gegenüber der von einer geringen Aus- Wahlrechtsverschlechterungsantrags in Rirdorf, wie auch der von der Lese beschlossenen Entrechtung teilweise falsch und ungenügend unter- bürgerlichen Mehrheit in Bankow gefaßte Beschluß, die bevorstehen: richtet. Das Blatt besaß hierauf die Stirn zu behaupten, daß es den Wahlen nach den verjährigen Liften vorzunehmen. Er zeigte Grubenkatastrophe in Amerifa. Ueber eine folgenschwere Gruben fich in der ganzen Wahlrechtsfrage einer„ objektiven Bericht tun ist. So fei 3. 23. bei der Linderung der Krankenhausnot, De explosion wird aus New York berichtet: Im Kohlenbergwerk Zeigler dann, was auf den verschiedensten Gebieten der Kommnualpolitik zu erstattung befleißige. Wie diese objektive Berichterstattung aussieht, fämpfung der Tuberkulose sowie der Säuglingssterblichkeit usw. die bei Jllinois( Indiana ) wurden gestern durch eine Explosion B. Jm zeigt uns so recht der Bericht über die am Freitagabend im Sozialdemokratie der treibende Keil gewesen. Mit der Aufforderung, 25 Arbeiter getötet. Deutschen Wirtshaus stattgehabte Protestversammlung der Wähler mit allen Sträften daran zu arbeiten, daß die Sozialdemokratie am Erstickt. Aus Lauchhanmer wird gemeldet: Jm benachbarten I. und II. Klasse. In 25 Zeilen tut das amtliche Blatt 15. Januar einen vollen Sieg erringe, schloß er seine, mit reichem Raundorf wurden am Sonntag mittag in einer Stube brei Arbeiter diese imposante Bersammlung ab und berichtet, daß dieselbe von Beifall aufgenommenen Ausführungen. In der Diskussion fand in ihren Betten erstickt aufgefunden. Sie hatten am Abend zuvor 300" Personen besucht war. Besucher dieser Versammlung werden troß mehrmaliger Aufforderung, insbesondere der Gegner die in einem Ofen Feuer angelegt und Brifetts unter demselben aufstaunen über das Schätzungsvermögen des betreffenden Berichtbürgerlichen Gemeindevertreter waren zu dieser Bersammlung ein- gestapelt, die in Brand gerieten und giftige Gafe entwickelten. erstatters. Abgesehen, daß das Blatt die wirkliche Besucherzahl um vertretung, die Wahlen nach den vorjährigen Liften vorzunehmen, geladen, damit sie ihren Standpunkt zu dem Beschluß der Gemeinde400 zu gering schägt, bringt es auch nicht eine Beile der vor der Arbeiterschaft klarlegen sollten teiner den Mut, das Ausführungen, die gegen das Wahlrechtsattentat gemacht Wort zu nehmen und den Beschluß zu rechtfertigen. Der Vorfißende wurden. Das Organ des Herrn Glasemann versteht es vortrefflich, Genosse Röber betonte, den bürgerlichen Vertretern im Bantower die Deffentlichkeit zu täuschen. Die moralischen Ohrfeigen, die bisher Dorfparlament sei das Dreiklaffenwahlrecht noch nicht reaktionär in den Versammlungen die Glasemann und Genossen erhalten haben, genug. Deswegen haben sie den Beschluß gefaßt, nach den vord müssen doch für den Referfreis des Rigdorfer T..geblatt" von höchft jährigen Listen zu wählen, wonach bedenklicher Art fein, sonst tönnte das Blatt sich nicht gar so refervirt verhalten.
zu
Zu den am 15. Januar stattfindenden Gemeindewahlen nahm
Hunderten von Einwohnern
das Wahlrecht genommen werde. Begründet wurde dieser Beschluß Diese systematische Vertuschung und Irreführung des lefenden damit, daß die Vereine ihre Vorbereitungen zu den Wahlen schon Bublikums beweist, wie recht wir hatten, als wir das„ Rigdorfer nach den alten Listen getroffen haben und daß ihnen die Geldausgabe für die Beschaffung der neuen Listen erspart bleiben würde. Tageblatt" bas Organ der Wahlrechtsräuber" nannten. 3reht man in Betracht, daß am 15. Januar, an dem die Wahl statt Das Blatt hat den Befähigungsnachweis erbracht, daß es Dinge finden sell, die neuen Listen bereits fertiggestellt feien und nach von öffentlichem Interesse, die sich mit den Sonderintereffen einer den Bestimmungen der Landgemeindeordnung vom 15. bis reaktionären Clique nicht vertragen, meisterlich vertuschen kann. 30. Januar zur öffentlichen Einsichtnahme ausliegen müssen, so Daß sich das Blatt angesichts diefer erbärmlichen Haltung noch über zeigt es sich, daß mit ganz brutaler Offenheit von den bürgerlichen unferen Borwurf der Unobjektivität in der Wahlrechtsfrage entrüften Bertretern zugegeben wird, daß nicht das Allgemeinwohl, sondern die Kaffenverhältnisse privater Bereine für fie bei Beschlüssen in der konnte, fennzeichnet es noch ganz besonders. Die Wahlrechtsattentäter Gemeindevertretung maßgebend find. Doch die angeführten Gründe und ihre Presse, das Rigdorfer Tageblatt" find einander wert. feien nur Scheingründe. In Wirklichkeit dreht es sich darum, die Schöneberg. bier offenen Size in ihre Hände zu bekommen. Da dieses im ehr lichen Kampfe nicht möglich ist, müsse eine große Zahl Ginwohner durch einen unglaublichen Beschluß entrechtet werden. Gegen diese reaktionäre Tat müsse aufs energischste protestiert werden. Weiter wies er darauf hin, daß zehn Vereine, darunter der Mieterverein, and in Hand mit dem Grundbefiberverein, sich
Eine entsegliche Katastrophe ereignete sich am Sonntag früh während des Gottesdienstes in der Kirche des etwa 500 Einwohner zählenden schweizerischen Dörfchens Nar. Ueber das Unglüd legen folgende Meldungen vor:
Sitten, 10. Januar. Heute vormittag ist während des Gottesdienstes das Gewölbe der als ehemaliger Wallfahrtsort bekannten Kirche des ungefähr 500 Einwohner zählenden Dorfes Nar, drei Stunden füdöstlich von Sitten, eingestürzt. Die ersten Berichte melden 40 Tote und 60 Verwundete.
Ein Zitat, das grauenhafie Wirklichkeit wird. Aus Maris. bad( Böhmen ) wird gemeldet:
Bom Plateau der Stefaniepromenade, aus einer Höhe von 185 Meter, stürzte sich dieser Tage ein Mann herab und blieb tot liegen. Er hatte sich das Genic gebrochen. Man fand auf dem Sute des Selbstmörders einen Brief befestigt, auf dem geschrieben stand:" Wenn Du aber gar nichts haft, ach, so lasse Dich begrabeit, denn ein Recht, zu leben, Lump, haben nur, die etwas haben." Text von Heine, in Szene gefegt von Josef Müller.
Durch Erdrutsch verschüttet. Nach einer Meldung aus Genua wurden auf dem Wege von Celle nach Albissola infolge eines Erdrutfches zehn Rigenner verschüttet, von denen sechs getötet wurden, während die übrigen Verlegungen erlitten.
Amtlicher Marktbericht der städtischen Markthallen- Direktion über den Großhandel in den Bentral- Marftballen. Marktlage: Fleisch: Zufuhr stark, Geschäft schleppend ,, Preise für Mindfleisch anziehend, für etwas lebhaft, Breise befriedigend. Geflügel: Zufuhr genügend, Ge Kalb- und Hammelfleisch nachgebend. Bild: Bufuhr genüg nd, Geschäft fchäft ziemlich lebhaft, Breite nicht befriedigend. Sife: Zufuhr gering, Geschäft fchleppend, Breise wenig verändert. Butter und Käse: Geschäft ruhig, Breile unverändert. Gemüse, Dbft und Süd. rüste: Zufuhr genügend, Geschäft sehr still, Preise wenig verändert.
Briefkaften der Redaktion.
Die inriftifdie vrechstunde findet Lindenstraße Nr. 3, gleiter Bot, Dritter Eingang, vier Treppen, Fahrstuhl wochentäglich abends on 7 bis 1½ lb fatt Geöffnet 7 Ubr Sonnabende beginnt die Svrechftunde nm 6 libr. Jeder ufrage ift etu Buchstabe und eine Zahl als Wiertzeichen beizufügen. Brietliche Antwort wird nicht erteilt. Bis zur Beantwortung ini Brieffaften können 14 Zojo vergehen. Gilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor.
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D. 3. 333. Der Chef, an den die Verfügung gerichtet tit, nicht Sie haben die Strafe zu bezahlen. Glaubte der Chef einen Regresanspruch geltend machen zu können, jo muß er eine besondere Klage gegen Sie anftrengen. C. R. 48. 1. Rein. 2. Nur dann, wenn der junge Mann nach erreichter Bolljährigkeit die Forderung, anerkennt. Wette. Arbeit, nehmer wird der Arbeiter genannt, wiewohl eigentlich er die Arbeit gibt.S. H. Charlottenburg . Zahlungspflichtig ist Ihre Braut eventuell beren Eltern. Im Falle des Unvermögens trift die Armenverwaltung ein. 2. p. 100. Bwedwäßiger ist es, weiter zu leben. 23. 1001. Sie müssen die Sachen auch ferner aufbewahren und dürfen dieselben nicht verfaufen. Sie können lediglich auf Abnahme der Sachen beim Amtsgericht flagen. Ift der Beklagte unbekannten Aufenthalts, fo müffen Sie eine öffentliche Buftellung erivirten. Frau M. 47. Eine Stlage tegen Be leidigung wäre möglich. Die Ladung Ihrer Entlastungszeugen tönnen Sie schriftlich vor dem Terinin beantragen. Sie müssen bierbei angeben, was bie Beugen befunden follen. Bird der Antrag auf Ladung ber Bengen abgelebut, to tönnen Sie ihn in Sermin wiederholen.
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In der Generalversammlung der Zahlstelle Schöneberg des Deutschen Holzarbeiterverbandes wurde vor einigen Tagen der Staffenbericht vom 4. Quartal erstattet. Gs betrug die Bilanz der Hauptkaffe 2706,22 M., die der Lofaltaffe 5999,03 m., am Ort ist ein Barbestand von 4278,94 M. vorhanden. An Arbeitslosenunterstüßung wurden ausgezahlt Haupttafje 1122,68 M., Lofalfaffe unter Führung des Reichsverbandes gestellt 1220,02 M.; an Krantenunterstüßung Haupttasse 417,60., haben, um der Sozialdemokratie die vier Tiße zu entreißen.. Lotalfasse 57,40 M.; die Streitunterstübung betrug im selben Es sei daher notwendig, mit aller Macht in die Agitation einQuartal aus der Rofaltasse 183,00 M. Die Zahlstelle weist einen zutreten. Ein jeder fei ein Agitator. Und wenn jeder einzelne Mitgliederbestand von 230 auf. In die Ortsverwaltung wurden feine Schuldigkeit tue, fei uns der Sieg gewiß. gewählt als 1. Vorsitzender F. Sarach, Gleditschstraße 19, Schrift- Zum Schluß fand folgnde Resolution einstimmige Annahme: führer Papsch, 2. Kassierer Lemmin, Revisoren Biemann und Die von 300 Pantower Gemeindemitgliedern besuchte ProtestSchmidt, Werkstattkontrollfommission Wickert und Lachmann, Bei- versammlung am 8. Januar 1909 im Restaurant zum Surfürsten" tragssammler Albrecht und Mohr. Als Delegierter der Gewerk protestiert gegen den Beschluß der Gemeindevertretung vom 15. De ſchaftskommission wurde Möhle, als Erfaßmann Wittte bestimmt. zember 1908, nach welchem die bevorstehenden Gemeindewahlen am Einem Beschlusse der außerordentlichen Generalversammlung vom 15. Januar 1909 nach den vorjährigen Wählerlisten vorzunehmen 2. C. Wenn die Frau der Kirche angehört, haben Sie freilich die Hälfte 3. Dezember 1908 gemäß sind vom 15. Januar 1909 ab 13 Ertra- find. der Kirchensteuer zu zahlen. S. Sch. 8. Sie sind durchaus in Ihrem beiträge a 25 f. obligatorisch zu entrichten. Die ausgesteuerten Sie erblickt in der Durchführung dieses Beschlusses eine Wer- Recht und tönnen etwaigen Schritten der Gegenseite mit Ruhe en gegen arbeitslosen Mitglieder erhalten 9 Wochen lang eine Unter- gwaltigung des arbeitenden Standes, in dessen Reihen den Gefehen. 21. 9. 18. 1. Eine bestimmte Frist besteht nicht. 2. Der An flüßung von 6 M. pro Woche. Zur Sprache kam noch, daß die sehen des Wirtschaftslebens gemäß eine größere Fluktuation trag auf Eröffnung ist an das Amtsgericht zu richten.- A.. Beelik. Ja. Firma Reddemann, bei der über die Hälfte Hirsch- Dundersche herrscht, als bei den anderen Ständen. Duderstadt . Soweit ersichtlich, kann nach dem Ortsstatut das BürgerStolfegen beschäftigt find, gerade in der schlechten Konjunktur die losmachung derjenigen Gemeindemitglieder, welche am 15. Januar eine Beschwerde an den Magiftrat und an den Landrat zu richten. Ebenso betrachtet die Versammlung den Beschluß als eine Rechte gewinngelb berlangt werden. Indessen ist bies ohne Kenntnis des ges famten Statuts schwer zu beantworten. Dem Betreffenden ist zu vaten, ein Jahr und länger am Orte wohnen, in den alten Listen aber noch nicht verzeichnet sind.
tariflichen Abniachungen zu durchbrechen suche.
Millionen- Terrainverkäufe. Das rund 6500 Quadratruten umfaffende Bauterrain am alten Mühlenberge, das bisher den Sewaldschen Erben gehörte, ist für vier Millionen Mart in den Befis
Die Versammlung ersucht den Gemeindevorstand, die Gemeinde vertretung einzuberufen und ihr diefe Resolution nebst Antrag auf
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177. 3. M. Nicht Sie, fondern Ihre Kinder find erbberechtigt. Den Erbschein müßten Sie sich von dem Amtsgericht, in dessen Bezirk die Sapiegermutter geftorben ist, erteilen lassen. Asbann wäre die Alus. zahlung, daburch zu erwirten, bag fämtliche Erben in die Zahlung bes